OGH
RS0047943
01.06.1983
1Ob640/83; 14Os95/18d
ABGB §144; ABGB §249; ABGB §1022; ABGB §1034
Die elterlichen Rechte erlöschen mit dem Tod des minderjährigen Kindes. Brachte die alleinvertretungsbefugte Mutter einen Unterhaltserhöhungsantrag ein, so ist sie auch nach dem Tod des Kindes in analoger Anwendung des Paragraph 1022, ABGB befugt, solange das Verlassenschaftsgericht keine andere Weisung erteilt, den Unterhaltserhöhungsantrag im Namen des Kindes für die Zeit bis zum Tode weiter zu betreiben.
TE OGH 1983-06-01 1 Ob 640/83
Veröff: ÖA 1984,44
TE OGH 2018-12-11 14 Os 95/18d
Vgl
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0047943