Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0017915

Entscheidungsdatum

09.03.1983

Geschäftszahl

6Ob575/83; 6Ob504/83; 4Ob137/83; 5Ob693/83; 6Ob675/83; 8Ob565/83; 8Ob653/84; 8Ob609/85; 7Ob653/85; 8Ob584/85; 2Ob64/86; 6Ob573/85; 6Ob579/87; 7Ob41/87; 9ObA115/87; 7Ob657/87; 7Ob509/88; 2Ob672/87; 8Ob606/87 (8Ob607/87); 6Ob739/87; 8Ob611/87; 2Ob519/88; 2Ob94/88; 2Ob510/89; 7Ob617/89; 2Ob45/89 (2Ob46/89); 2Ob557/89; 8Ob513/89; 4Ob511/90; 9ObA8/91 (9ObA9/91); 9ObA142/91; 8Ob598/90; 2Ob568/91; 7Ob508/92; 7Ob542/92; 8Ob1659/92; 7Ob625/92; 9ObA107/93; 9ObA51/93; 1Ob628/93; 9ObA303/93 (9ObA304/93); 9ObA185/94; 9ObA803/94; 1Ob543/95; 1Ob533/95; 1Ob582/95 (1Ob583/95); 3Ob567/95; 2Ob89/95; 1Ob517/95; 1Ob2385/96h; 4Ob59/97y; 2Ob585/95; 2Ob223/97a; 4Ob296/97a; 5Ob365/97f; 9ObA55/99z; 8Ob232/99x; 8ObA293/99t; 5Ob86/00h; 8Ob27/00d; 1Ob157/01x; 1Ob99/02v; 8Ob101/02i; 8Ob29/03b; 3Ob240/02v; 4Ob1/04g; 7Ob113/05a; 3Ob125/05m; 9ObA142/05f; 2Ob237/06a; 8Ob15/07z; 8Ob87/06m; 8Ob163/06p; 9ObA151/07g; 16Ok5/07; 1Ob204/07t; 9Ob73/07m; 17Ob5/08x; 2Ob31/07h; 9Ob45/07v; 8ObS7/08z; 3Ob103/08f; 2Ob212/08b; 10Bkd3/08; 9Ob45/09x; 8ObA62/09i; 3Ob28/10d; 2Ob222/09z; 1Ob79/10i; 2Ob199/09t; 2Ob11/10x; 1Ob158/10g; 6Ob142/10s; 8Ob4/11p; 4Ob2/11i; 9ObA97/11x; 8Ob93/11a; 17Ob29/11f; 3Ob192/12z; 7Ob93/12w; 3Ob7/13w; 10Ob14/13a; 9Ob49/13s; 7Ob200/14h; 1Ob9/15b; 1Ob77/15b; 7Ob49/15d; 10Ob70/14p; 7Ob218/14f; 7Ob76/15z; 3Ob90/15d; 7Ob186/15a; 9ObA28/16g; 3Ob26/17w; 6Ob154/17s; 7Ob38/17i; 1Ob214/17b; 7Ob68/18b; 8Ob28/18b; 1Ob103/18f; 2Ob114/18f; 7Ob50/19g; 5Ob30/19a

Norm

ABGB §914 I; ABGB §914 II; ABGB §1444 A

Rechtssatz

Bei Auslegung einer Willenserklärung nach den §§ 914 ff ABGB ist zunächst vom Wortsinn in seiner gewöhnlichen Bedeutung auszugehen, dabei aber nicht stehen zu bleiben, sondern der Wille der Parteien, das ist die dem Erklärungsempfänger erkennbare Absicht des Erklärenden zu erforschen. Letztlich ist die Willenserklärung so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht, wobei die Umstände der Erklärung und die im Verkehr geltenden Gewohnheiten und Gebräuche heranzuziehen sind. (Hier: Kein Kündigungsverzicht für die Zukunft, wenn der Erklärende deutlich nur zum Ausdruck bringt, dass der Erklärende im Zeitpunkt der Äußerung "nichts gegen die Beklagte gehabt" hat, keine Absicht zu kündigen hatte und sich nicht auf einen Prozess einlassen wollte.)

Entscheidungstexte

TE OGH 1983-03-09 6 Ob 575/83

TE OGH 1983-05-19 6 Ob 504/83

Auch

 

TE OGH 1983-11-08 4 Ob 137/83

nur: Bei Auslegung einer Willenserklärung nach den §§ 914 ff ABGB ist zunächst vom Wortsinn in seiner gewöhnlichen Bedeutung auszugehen, dabei aber nicht stehen zu bleiben, sondern der Wille der Parteien, das ist die dem Erklärungsempfänger erkennbare Absicht des Erklärenden zu erforschen. Letztlich ist die Willenserklärung so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht. (T1)

 

TE OGH 1983-11-15 5 Ob 693/83

nur T1

 

TE OGH 1984-07-12 6 Ob 675/83

nur T1

 

TE OGH 1984-11-08 8 Ob 565/83

nur T1

 

TE OGH 1985-06-19 8 Ob 653/84

nur: Bei Auslegung einer Willenserklärung nach den §§ 914 ff ABGB ist zunächst vom Wortsinn in seiner gewöhnlichen Bedeutung auszugehen, dabei aber nicht stehen zu bleiben, sondern der Wille der Parteien, das ist die dem Erklärungsempfänger erkennbare Absicht des Erklärenden zu erforschen. (T2)

 

TE OGH 1985-10-24 8 Ob 609/85

nur: Letztlich ist die Willenserklärung so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht. (T3)

Beisatz: Hier: Gerichtlicher Vergleich (T4)

 

TE OGH 1985-11-21 7 Ob 653/85

nur T1

 

TE OGH 1986-01-23 8 Ob 584/85

nur T1

 

TE OGH 1987-03-10 2 Ob 64/86

nur T2

 

TE OGH 1987-06-04 6 Ob 573/85

TE OGH 1987-07-23 6 Ob 579/87

nur T2; Veröff: JBl 1988,38

 

TE OGH 1987-10-15 7 Ob 41/87

nur T2; Veröff: VersRdSch 1988,133 = ZVR 1988/124 S 273

 

TE OGH 1987-11-04 9 ObA 115/87

Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T5)

 

TE OGH 1987-10-29 7 Ob 657/87

Ähnlich; nur T2; Beisatz: Es darf jedoch die Buchstabeninterpretation bei Ermittlung der Absicht der Parteien nicht im Wege stehen. Die Absicht der Parteien ist im buchstäblichen Sinn des Ausdrucks keineswegs nachrangig. (T6)

 

TE OGH 1988-02-04 7 Ob 509/88

nur T2; Beis wie T6; Beisatz: Falls jemand dann, wenn der Wortsinn dem Zweck der Vereinbarung entspricht, einen abweichenden Parteiwillen oder eine andere Verkehrssitte geltend machen will, so muss er dies in einem Prozess behaupten und beweisen. (T7)

 

TE OGH 1988-03-15 2 Ob 672/87

Auch; nur T1; nur: Bei Auslegung einer Willenserklärung nach den §§ 914 ff ABGB ist zunächst vom Wortsinn in seiner gewöhnlichen Bedeutung auszugehen, dabei aber nicht stehen zu bleiben, sondern der Wille der Parteien, das ist die dem Erklärungsempfänger erkennbare Absicht des Erklärenden zu erforschen. Letztlich ist die Willenserklärung so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht, wobei die Umstände der Erklärung und die im Verkehr geltenden Gewohnheiten und Gebräuche heranzuziehen sind. (T8)

 

TE OGH 1988-04-27 8 Ob 606/87

nur T8

 

TE OGH 1988-03-24 6 Ob 739/87

Beisatz: Hier: Zum Begriff der "engeren Familie" bei vertraglicher Vorkaufsrechte. (T9)

 

TE OGH 1988-06-16 8 Ob 611/87

nur T2

Veröff: ÖBA 1989,183

 

TE OGH 1988-06-28 2 Ob 519/88

nur T2

 

TE OGH 1988-08-30 2 Ob 94/88

nur T1

 

TE OGH 1989-08-30 2 Ob 510/89

nur T8

 

TE OGH 1989-07-06 7 Ob 617/89

nur T8

 

TE OGH 1989-09-26 2 Ob 45/89

nur T1

 

TE OGH 1989-10-17 2 Ob 557/89

TE OGH 1990-03-29 8 Ob 513/89

nur T1

 

TE OGH 1990-04-24 4 Ob 511/90

TE OGH 1991-04-10 9 ObA 8/91

nur T2

Veröff: WBl 1991,332

 

TE OGH 1991-11-06 9 ObA 142/91

Auch; nur T3

 

TE OGH 1991-12-12 8 Ob 598/90

nur T8

 

TE OGH 1991-11-11 2 Ob 568/91

nur: Bei Auslegung einer Willenserklärung nach den §§ 914 ff ABGB ist zunächst vom Wortsinn in seiner gewöhnlichen Bedeutung auszugehen. (T10)

 

TE OGH 1992-02-20 7 Ob 508/92

nur T2; Veröff: ÖBA 1992,745

 

TE OGH 1992-03-19 7 Ob 542/92

Auch; nur T2

 

TE OGH 1992-11-12 8 Ob 1659/92

nur T2

 

TE OGH 1992-11-26 7 Ob 625/92

nur T3

 

TE OGH 1993-04-28 9 ObA 107/93

nur T2

 

TE OGH 1993-03-31 9 ObA 51/93

nur T1

 

TE OGH 1993-12-21 1 Ob 628/93

nur T2; Veröff: ÖBA 1994,804 (Iro)

 

TE OGH 1994-02-23 9 ObA 303/93

Auch; nur T2

Veröff: SZ 67/31

 

TE OGH 1995-01-11 9 ObA 185/94

Auch; nur T2

 

TE OGH 1995-01-11 9 ObA 803/94

nur T1

 

TE OGH 1995-03-27 1 Ob 543/95

nur T2

 

TE OGH 1995-02-27 1 Ob 533/95

Beisatz: Einfache Vertragsauslegung, wenn der ermittelte Sinn im Wortlaut der Erklärung noch eine Stütze findet. (T11)

 

TE OGH 1995-06-23 1 Ob 582/95

Auch; nur T2; Beisatz: Der objektiv erkennbare Zweck der Erklärung ist zu erforschen. (T12)

Veröff: SZ 68/119

 

TE OGH 1995-10-11 3 Ob 567/95

nur T2

 

TE OGH 1995-12-07 2 Ob 89/95

Auch; nur T1

 

TE OGH 1996-04-23 1 Ob 517/95

Auch; nur T1

 

TE OGH 1997-01-28 1 Ob 2385/96h

Auch; nur T10

 

TE OGH 1997-02-25 4 Ob 59/97y

Auch; nur T1

 

TE OGH 1997-04-24 2 Ob 585/95

nur T2

 

TE OGH 1997-05-26 2 Ob 223/97a

Auch; nur T10; Beis wie T7; Beisatz: Der Wortsinn muss auch nach § 914 ABGB Ausgangspunkt jeder Auslegung sein. (T13)

 

TE OGH 1997-10-28 4 Ob 296/97a

nur: Bei Auslegung einer Willenserklärung nach den §§ 914 ff ABGB ist zunächst vom Wortsinn in seiner gewöhnlichen Bedeutung auszugehen, dabei aber nicht stehen zu bleiben. (T14)

 

TE OGH 1997-11-25 5 Ob 365/97f

nur T2

 

TE OGH 1999-06-16 9 ObA 55/99z

Vgl auch; nur T2; Beis wie T7

 

TE OGH 2000-03-09 8 Ob 232/99x

Beisatz: Allerdings braucht nicht der subjektive unerkennbare Parteiwille ergründet zu werden, sondern ist herauszufinden, wie der andere Teil der Erklärung verstehen musste. Unter der gemäß § 914 ABGB zu erforschenden "Absicht der Parteien" ist die dem Erklärungsgegner erkennbare und von ihm widerspruchslos zur Kenntnis genommene Absicht des Erklärenden zu verstehen. Es ist dabei das gesamte Verhalten der Vertragsteile, das sich aus Äußerungen in Wort und Schrift sowie aus sonstigen Tun oder Nichttun zusammensetzen kann, zu berücksichtigen. (T15)

 

TE OGH 2000-03-09 8 ObA 293/99t

nur T2; Beisatz: Hier: Aufrechnungserklärung. (T16)

 

TE OGH 2000-04-07 5 Ob 86/00h

Vgl auch; nur T2

 

TE OGH 2000-11-23 8 Ob 27/00d

Beis wie T12

 

TE OGH 2001-08-07 1 Ob 157/01x

nur T1; Beisatz: Hier: Auslegung eines gerichtlichen Vergleiches. (T17)

 

TE OGH 2002-04-30 1 Ob 99/02v

Auch; Beisatz: Auch ein gerichtlicher Vergleich ist so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht. (T18)

 

TE OGH 2002-08-08 8 Ob 101/02i

nur T8

 

TE OGH 2003-03-20 8 Ob 29/03b

auch

 

TE OGH 2003-10-22 3 Ob 240/02v

Auch; Beisatz: Auszugehen ist vom Wortlaut der Vereinbarung und der vom Erstrichter erforschten Parteienabsicht unter Berücksichtigung der redlichen Verkehrsübung unter Heranziehung des Parteienverhaltens und ihrer Erklärungen, gemessen am Empfängerhorizont. (T19)

Beisatz: Auch bei einem Unterhaltsvergleich für die Zukunft kommt es auf die allgemeinen Vertragsauslegungsgrundsätze an. (T20)

 

TE OGH 2004-01-20 4 Ob 1/04g

Vgl; nur T10; Beisatz: Nach dem klaren Wortsinn sind mit "Kosten für die Beheizung" die durch das Beheizen der Räume erwachsenden Selbstkosten und nicht auch kalkulatorische Kosten gemeint. (T21)

 

TE OGH 2005-11-09 7 Ob 113/05a

Vgl auch

 

TE OGH 2005-12-21 3 Ob 125/05m

Auch; nur: Bei Auslegung einer Willenserklärung nach den §§ 914 ff ABGB ist zunächst vom Wortsinn auszugehen, dabei aber nicht stehen zu bleiben, sondern der Wille der Parteien zu erforschen. (T22)

Beis wie T13; Beisatz: Für die Beurteilung der „Absicht" der Parteien im Sinne des § 914 ABGB kommt es maßgebend auf den Zweck der Regelung an, den beide Teile redlicherweise unterstellen mussten. (T23)

Veröff: SZ 2005/190

 

TE OGH 2006-02-22 9 ObA 142/05f

nur T8

 

TE OGH 2006-11-30 2 Ob 237/06a

Auch; Beis wie T7; Beis wie T20

 

TE OGH 2007-04-18 8 Ob 15/07z

nur T8; Beis wie T17

 

TE OGH 2007-04-18 8 Ob 87/06m

nur T1; Beisatz: Hier: Treuhandverhältnis. (T24)

 

TE OGH 2007-04-18 8 Ob 163/06p

Beisatz: Hier: Auslegung der Klausel, wonach die Parteien die aufschiebende Bedingung der „Errichtung der zur verkehrsmäßigen Erschließung des Kaufobjektes erforderlichen Aufschließungs- und Zufahrtsstraße... auf Kosten der Verkäuferin" vereinbaren. Zwar wurde dies im Vertrag nicht als ausdrückliche Verpflichtung der Beklagten festgelegt; im Sinne der allgemeinen Rechtsprechung zur Verpflichtung der Vertragsparteien, auf den Eintritt derartiger aufschiebender Bedingungen einzuwirken und die ausdrückliche Kostenübernahmeregelung, wird insoweit eine Verpflichtung der Beklagten abzuleiten sein. (T25)

Beisatz: Unter „Zufahrtsstraße" zu einem Kaufobjekt im Sinne eines Baugrundstückes wird mangels besonderer Umstände (etwa Unmöglichkeit der Errichtung der Häuser) oder anderer konkreter Vereinbarungen regelmäßig eine Zufahrtsstraße zu verstehen sein, die an das bestehende Niveau des Grundstückes anschließt. (T26)

 

TE OGH 2007-10-22 9 ObA 151/07g

Beis wie T15; Beisatz: Unter der Absicht im Sinne der „Vertrauenstheorie" ist die dem Erklärungsempfänger erkennbare und von ihm nicht widersprochene Absicht des Erklärenden zu verstehen. (T27)

 

TE OGH 2007-12-05 16 Ok 5/07

Veröff: SZ 2007/191

 

TE OGH 2007-11-29 1 Ob 204/07t

Vgl auch; nur T2; Beisatz: Ein Vertrag ist dann primär nach seinem Wortlaut auszulegen, wenn ein vom übrigen Verständnis einer Vertragsbestimmung abweichender gemeinsamer Parteiwille nicht behauptet wird. (T28)

 

TE OGH 2007-12-19 9 Ob 73/07m

Auch; Beis wie T23

 

TE OGH 2008-04-08 17 Ob 5/08x

Auch; nur T10; Beis wie T7; Beis wie T27; Beis wie T28

 

TE OGH 2008-03-27 2 Ob 31/07h

Vgl; Beis wie T15 nur: Unter der gemäß § 914 ABGB zu erforschenden "Absicht der Parteien" ist die dem Erklärungsgegner erkennbare und von ihm widerspruchslos zur Kenntnis genommene Absicht des Erklärenden zu verstehen. Es ist dabei das gesamte Verhalten der Vertragsteile, das sich aus Äußerungen in Wort und Schrift sowie aus sonstigen Tun oder Nichttun zusammensetzen kann, zu berücksichtigen. (T29)

Beis wie T23

 

TE OGH 2008-08-20 9 Ob 45/07v

Auch; Beis wie T20; Beis wie T23

 

TE OGH 2008-09-02 8 ObS 7/08z

Vgl; Beisatz: Hier: Vereinbarung einer freiwilligen Abfertigung. (T30)

 

TE OGH 2008-09-03 3 Ob 103/08f

Vgl; Beis ähnlich wie T23

 

TE OGH 2009-01-22 2 Ob 212/08b

Auch; nur T2; Beis wie T29 nur: Unter der gemäß § 914 ABGB zu erforschenden "Absicht der Parteien" ist die dem Erklärungsgegner erkennbare und von ihm widerspruchslos zur Kenntnis genommene Absicht des Erklärenden zu verstehen. (T31)

 

TE OGH 2009-05-18 10 Bkd 3/08

Auch; Beis ähnlich wie T15; Beis ähnlich wie T27; Beis ähnlich wie T29

 

TE OGH 2009-10-29 9 Ob 45/09x

Auch; nur T2; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Es ist auf die konkreten Umstände, wie den Geschäftszweck und die Interessenlage hierbei Bedacht zu nehmen sowie das Gesamtverhalten der Parteien zu berücksichtigen. (T32)

 

TE OGH 2010-01-28 8 ObA 62/09i

Auch; Beis ähnlich wie T22; Beis wie T27; Beisatz: Hier: Auslegung von Pensions- und Auflösungsvereinbarungen. (T33)

 

TE OGH 2010-02-24 3 Ob 28/10d

Auch; nur T23

 

TE OGH 2010-02-17 2 Ob 222/09z

Vgl; nur T2; Beisatz: Maßgebliche Auslegungskriterien des § 914 ABGB sind der Wortsinn in seiner gewöhnlichen Bedeutung und die Absicht der Parteien. (T34)

Beis wie T31; Beisatz: Der Wortlaut der Vereinbarung ist allein maßgeblich, wenn keine abweichende Absicht festgestellt werden kann. (T35)

 

TE OGH 2010-07-06 1 Ob 79/10i

nur T2; Beis wie T7; Beis wie T34

 

TE OGH 2010-05-27 2 Ob 199/09t

Vgl; nur T1; Beis wie T35

 

TE OGH 2010-11-11 2 Ob 11/10x

Auch; nur T2; Beis wie T31; Beis wie T34

Veröff: SZ 2010/142

 

TE OGH 2010-12-15 1 Ob 158/10g

nur T8

 

TE OGH 2010-12-17 6 Ob 142/10s

nur T2

 

TE OGH 2011-02-22 8 Ob 4/11p

nur T3; Veröff: SZ 2011/20

 

TE OGH 2011-04-12 4 Ob 2/11i

Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Vertragsstrafe zur Verstärkung einer vertraglichen Unterlassungspflicht und Vereinfachung des Schadenersatzes. (T36)

 

TE OGH 2011-08-29 9 ObA 97/11x

TE OGH 2011-10-24 8 Ob 93/11a

Auch; Beis wie T20

 

TE OGH 2011-11-22 17 Ob 29/11f

Auch; Beis ähnlich wie T8; Beis wie T18; Beis wie T27; Beis wie T29; Beisatz: Dem Vertragsschluss nachfolgende Erklärungen oder Handlungen der Beteiligten können als Indiz zur Feststellung des seinerzeitigen Verständnisses beitragen. (T37)

 

TE OGH 2012-11-14 3 Ob 192/12z

Auch; Beis wie T23; Beis wie T27

 

TE OGH 2012-11-28 7 Ob 93/12w

Vgl auch; Beisatz: Soweit ein übereinstimmender Wille vorliegt, legt er den Inhalt des Vertrags fest und geht dem objektiven Erklärungswert vor. (T38)

Veröff: SZ 2012/132

 

TE OGH 2013-02-20 3 Ob 7/13w

Auch; Beis wie T15; Beis wie T29; Beisatz: Hier: Begriff „Titelseite“. (T39)

 

TE OGH 2013-05-28 10 Ob 14/13a

Auch; nur T8

 

TE OGH 2013-11-26 9 Ob 49/13s

Vgl auch; Beis wie T20

 

TE OGH 2014-11-26 7 Ob 200/14h

Auch; nur T2

 

TE OGH 2015-03-17 1 Ob 9/15b

Auch; nur T2; Beis wie T31; Beis wie T34

 

TE OGH 2015-05-21 1 Ob 77/15b

Vgl auch; Beis wie T15; Beis wie T27; Beisatz: Hier: Beurteilung einer Erklärung, den Vertragspartner nicht auf Zuhaltung des Vertrags zu klagen, als pactum de non petendo, womit nicht auf die Forderung selbst, aber auf die gerichtliche Geltendmachung, etwa zur Vermeidung eines Rechtsstreits, verzichtet wird. (T40)

 

TE OGH 2015-05-20 7 Ob 49/15d

nur T8

 

TE OGH 2015-07-30 10 Ob 70/14p

Auch

 

TE OGH 2015-06-10 7 Ob 218/14f

Auch

 

TE OGH 2015-05-20 7 Ob 76/15z

Auch; Beis wie T27; Beis wie T29

 

TE OGH 2015-09-17 3 Ob 90/15d

Auch; Beis wie T29

 

TE OGH 2015-11-19 7 Ob 186/15a

Auch; Beis wie T27; Beis wie T29

 

TE OGH 2016-06-24 9 ObA 28/16g

TE OGH 2017-06-07 3 Ob 26/17w

Auch; Beis wie T29

 

TE OGH 2017-11-21 6 Ob 154/17s

Auch; nur T2; Beis wie T35; Beisatz: Oberstes Ziel der Auslegung ist die Erforschung der Absicht der Parteien. (T41)

 

TE OGH 2017-12-20 7 Ob 38/17i

Auch

 

TE OGH 2017-12-15 1 Ob 214/17b

Auch; nur T8; Beisatz: Hat ein Vertragspartner Kenntnis über einen konkreten Regelungswunsch des anderen und stimmt der entsprechenden Formulierung zu, klärt aber nicht darüber auf, dass er diesem Wunsch bei der Vertragserfüllung unter Berufung auf eine andere Vertragsbestimmung nicht voll nachkommen will, kann ein redlicher Erklärungsempfänger dies als uneingeschränkte Zustimmung zur gewünschten Regelung verstehen. (T42)

 

TE OGH 2018-05-24 7 Ob 68/18b

Auch; Beis wie T27; Beis wie T29

 

TE OGH 2018-05-29 8 Ob 28/18b

nur T2

 

TE OGH 2018-07-17 1 Ob 103/18f

nur T1; Beis wie T15; Beis wie T23; Beis wie T29; Beis wie T32

 

TE OGH 2018-10-30 2 Ob 114/18f

nur T2; Beis wie T27; Beis ähnlich wie T29

 

TE OGH 2019-05-29 7 Ob 50/19g

Auch; Beis wie T23

 

TE OGH 2019-05-21 5 Ob 30/19a

nur T8

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0017915