OGH
RS0008653
03.11.1982
1Ob33/82; 4Ob137/83; 5Ob607/84; 5Ob105/90; 8ObA26/00g; 6Ob126/03b; 9ObA98/10t; 9ObA51/12h; 3Ob50/13v
ABGB §2; ABGB §871 B1
Ein Rechtsfolgenirrtum ist eine falsche Vorstellung darüber, welche Rechtsfolgen unabhängig vom Willen einer bestimmten Person von der Rechtsordnung an ihr Verhalten geknüpft werden.
TE OGH 1982-11-03 1 Ob 33/82
Veröff: SZ 55/161 = EvBl 1983/64 S 240 = JBl 1984,259
TE OGH 1983-11-08 4 Ob 137/83
TE OGH 1984-12-11 5 Ob 607/84
Beisatz: OGH hält an herrschender Judikatur fest, zumindest für den Bereich der zwingenden Mietenschutzgesetzgebung, - dass Rechtsfolgeirrtum unbeachtlich sei. (T1)
Veröff: SZ 57/194 = MietSlg 36/48
TE OGH 1991-03-22 5 Ob 105/90
Vgl auch; Beis wie T1
TE OGH 2000-09-28 8 ObA 26/00g
Auch; Beisatz: Zumindest im Bereich zwingenden Rechts ist ein Rechtsfolgeirrtum unbeachtlich. (T2)
TE OGH 2004-02-19 6 Ob 126/03b
Beis wie T2
TE OGH 2010-10-22 9 ObA 98/10t
Auch
TE OGH 2012-09-24 9 ObA 51/12h
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Der Umstand, dass eine als freier Dienstvertrag bezeichnete Vereinbarung zwingende arbeitsrechtliche Verpflichtungen nach sich zieht, kann nicht dazu führen, dass im Gegenzug auch die Gegenleistung zu erhöhen ist. (T3)
TE OGH 2013-07-17 3 Ob 50/13v
Beis wie T2