Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0014676

Entscheidungsdatum

13.08.2025

Geschäftszahl

5Ob538/81; 5Ob696/81; 1Ob581/83; 1Ob546/84; 6Ob563/85; 5Ob541/85; 1Ob626/85; 2Ob535/86; 1Ob666/88; 3Ob512/89; 7Ob12/90; 1Ob638/94; 9Ob2065/96h; 6Ob320/98x; 1Ob1/00d; 7Ob267/02v; 7Ob179/03d; 3Ob54/03t; 6Ob56/04k; 7Ob272/04g; 7Ob179/05g; 9Ob15/05d; 7Ob78/06f; 7Ob201/05t; 4Ob221/06p; 4Ob5/08a; 6Ob261/07m; 6Ob253/07k; 10Ob70/07b; 3Ob12/09z; 7Ob230/08m; 9Ob81/08i; 4Ob59/09v; 1Ob131/09k; 6Ob81/09v; 4Ob99/09a; 3Ob268/09x; 7Ob15/10x; 7Ob13/10b; 6Ob220/09k; 7Ob22/10a; 6Ob100/10i; 1Ob105/10p; 6Ob134/10i; 7Ob173/10g; 5Ob42/11d; 7Ob216/11g; 2Ob215/10x; 4Ob141/11f; 9Ob69/11d; 7Ob22/12d; 3Ob168/12w; 1Ob244/11f; 7Ob93/12w; 7Ob84/12x; 7Ob201/12b; 4Ob164/12i; 1Ob210/12g; 7Ob90/13f; 7Ob154/13t; 9Ob56/13w; 5Ob205/13b; 10Ob54/13h; 10Ob28/14m; 1Ob105/14v; 4Ob117/14f; 7Ob190/14p; 7Ob168/14b; 7Ob53/14s; 7Ob62/15s; 7Ob73/15h; 7Ob132/15k; 9Ob26/15m; 1Ob146/15z; 7Ob206/15t; 6Ob45/16k; 10Ob74/15b; 8Ob132/15t; 7Ob217/16m; 9Ob14/17z; 7Ob86/17y; 4Ob110/17f; 4Ob143/17h; 6Ob220/16w; 6Ob181/17m; 2Ob155/16g; 10Ob60/17x; 9Ob73/17a; 7Ob155/18x; 6Ob124/20h; 3Ob202/20g; 1Ob47/21z; 9ObA47/20g; 1Ob201/20w; 7Ob219/20m; 5Ob103/21i; 7Ob148/21x; 7Ob97/22y; 7Ob160/22p; 8Ob157/22d; 7Ob62/23b; 8Ob37/23h; 9Ob18/23x; 7Ob112/23f; 7Ob165/23z; 7Ob125/23t; 2Ob182/23p; 6Ob205/23z; 4Ob222/22h; 8Ob158/22a; 4Ob158/23y; 4Ob102/23p; 4Ob196/23m; 7Ob105/24b; 10Ob23/24s; 7Ob169/24i; 9Ob48/25m; 3Ob45/25a; 6Ob162/24b

Norm

ABGB §864a

ABGB §879 Abs1

ABGB §879 Abs3

HGB §346

Allgem Betriebsunterbrechungsversicherung Art Teil B.11.1.1.

Rechtsschutzversicherung Artikel 7 Punkt eins Punkt 11, ARB 2000

Rechtsschutzversicherung Artikel 9 Punkt 2, ARB 2000

Rechtssatz

Bei der Inhaltskontrolle von "AGB" und "Vertragsformblättern" oder "Formularverträgen", soferne diese im Einzelfall einer Gleichbehandlung mit "AGB" zugänglich sind, war schon vor dem Inkrafttreten des KSchG nach dem Maßstab der Anordnung des Paragraph 879, Absatz eins, ABGB am dispositiven Recht als dem Leitbild eines abgewogenen und gerechten Interessenausgleiches Orientierung zu nehmen (Bydlinski, FS-Kastner 45, insb 63): Eine weitgehende einseitige Abweichung vom dispositiven Recht, das für den "Durchschnittsfall" eine ausgewogene, gerechte Rechtslage anstrebt, kann unter den besonderen Verhältnissen der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" nämlich im Bereich der "verdünnten Vertragsfreiheit" des Kunden, rechtlich nicht toleriert werden; die auffallenden Inäquivalenz der beiderseitigen Regelung (Bydlinski aaO 63). Dabei ist die Restgültigkeit der nur teilweise von Nichtigkeit betroffenen Vertragsbestimmung anzuerkennen (Krejci, JBl 1981,170, insb 255), sofern diese Bestimmung nicht sachlich eng mit einer begünstigenden Klausel verknüpft ist, weil sich dann die Rechtspositionen der Parteien zueinander in einer vom Parteiwillen nicht mehr gedeckten Weise verschöben.

Entscheidungstexte

TE OGH 1981-06-23 5 Ob 538/81

Veröff: JBl 1982,652

TE OGH 1982-03-02 5 Ob 696/81

nur: Bei der Inhaltskontrolle von "AGB" und "Vertragsformblättern" oder "Formularverträgen", soferne diese im Einzelfall einer Gleichbehandlung mit "AGB" zugänglich sind, war schon vor dem Inkrafttreten des KSchG nach dem Maßstab der Anordnung des Paragraph 879, Absatz eins, ABGB am dispositiven Recht als dem Leitbild eines abgewogenen und gerechten Interessenausgleiches Orientierung zu nehmen (Bydlinski, FS - Kastner 45, insb 63): Eine weitgehende einseitige Abweichung vom dispositiven Recht, das für den "Durchschnittsfall" eine ausgewogene, gerechte Rechtslage anstrebt, kann unter den besonderen Verhältnissen der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" nämlich im Bereich der "verdünnten Vertragsfreiheit" des Kunden, rechtlich nicht toleriert werden; die auffallenden Inäquivalenz der beiderseitigen Regelung (Bydlinski aaO 63). (T1) Veröff: SZ 55/27 = JBl 1984,147

TE OGH 1983-04-13 1 Ob 581/83

Auch; nur: Eine weitgehende einseitige Abweichung vom dispositiven Recht, das für den "Durchschnittsfall" eine ausgewogene, gerechte Rechtslage anstrebt, kann unter den besonderen Verhältnissen der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" nämlich im Bereich der "verdünnten Vertragsfreiheit" des Kunden, rechtlich nicht toleriert werden; die auffallenden Inäquivalenz der beiderseitigen Regelung. (T2)

Beisatz: Bei dieser Interessenabwägung ist das Gewicht der vom Verwender der Formblätter verfolgten Interessen dem Gewicht der Belastungen gegenüberzustellen, die eine solche Klausel für seinen Vertragspartner mit sich bringen könnte. (T3)

Veröff: SZ 56/62 = EvBl 1983/129 S 468 = JBl 1983,534 (zust F Bydlinski) = MietSlg 35084 = MietSlg 35093 = MietSlg 35261(12)

TE OGH 1984-02-22 1 Ob 546/84

Auch; nur T2; Veröff: SZ 57/41 = EvBl 1984/110 S 434 = JBl 1985,233

TE OGH 1985-05-09 6 Ob 563/85

nur T2; Beis wie T3; Veröff: SZ 58/76 = RdW 1985,271

TE OGH 1985-06-04 5 Ob 541/85

Auch; Beis wie T3; Veröff: RdW 1986,10 = JBl 1986,373

TE OGH 1985-09-16 1 Ob 626/85

Auch; nur T2; Veröff: SZ 58/144 = EvBl 1986/54 S 210 = RdW 1986,75

TE OGH 1986-06-17 2 Ob 535/86

Auch; nur T2; Veröff: EvBl 1987/41 S 175 = RdW 1987,10

TE OGH 1988-11-09 1 Ob 666/88

nur T2; Veröff: SZ 61/235

TE OGH 1989-04-26 3 Ob 512/89

nur: Dabei ist die Restgültigkeit der nur teilweise von Nichtigkeit betroffenen Vertragsbestimmung anzuerkennen. (T4)

Beisatz: Der gesamte Vertrag ist nur dann nichtig, wenn das Geschäft ohne diese Nebenabreden nicht fortbestehen könnte. (T5) Veröff: ZVR 1989/186 S 343

TE OGH 1990-06-07 7 Ob 12/90

nur T2; Beis wie T3; Veröff: VersRdSch 1991,77 = VersR 1992,83 = ÖBA 1991,376 (Jabornegg)

TE OGH 1994-11-23 1 Ob 638/94

Auch; nur T2; Beis wie T3

TE OGH 1997-12-17 9 Ob 2065/96h

nur: Bei der Inhaltskontrolle von "AGB" und "Vertragsformblättern" oder "Formularverträgen", soferne diese im Einzelfall einer Gleichbehandlung mit "AGB" zugänglich sind, war schon vor dem Inkrafttreten des KSchG nach dem Maßstab der Anordnung des Paragraph 879, Absatz eins, ABGB am dispositiven Recht als dem Leitbild eines abgewogenen und gerechten Interessenausgleiches Orientierung zu nehmen. (T6)

TE OGH 1999-02-25 6 Ob 320/98x

Auch; nur T2; Veröff: SZ 72/38

TE OGH 2000-10-24 1 Ob 1/00d

Auch; Beisatz: Bei der in einem beweglichen System vorzunehmenden Beurteilung, ob eine in AGB oder in einem Vertragsformblatt enthaltene Bestimmung eine "gröbliche" Benachteiligung des Vertragspartners bewirkt, hat sich der Rechtsanwender am dispositiven Recht als dem Leitbild eines ausgewogenen und gerechten Interessenausgleichs zu orientieren. (T7); Veröff: SZ 73/158

TE OGH 2003-01-29 7 Ob 267/02v

nur: Bei der Inhaltskontrolle von "AGB" und "Vertragsformblättern" war schon vor dem Inkrafttreten des KSchG nach dem Maßstab der Anordnung des Paragraph 879, Absatz eins, ABGB am dispositiven Recht als dem Leitbild eines abgewogenen und gerechten Interessenausgleiches Orientierung zu nehmen. (T8)

TE OGH 2003-08-05 7 Ob 179/03d

Auch; nur T6; Beisatz: Hier: Klausel des Artikel 12, Pkt 2.2. AHVB 1995/EHVB 1995. (T9); Veröff: SZ 2003/91

TE OGH 2003-11-26 3 Ob 54/03t

Vgl auch; Beis wie T7

TE OGH 2004-03-25 6 Ob 56/04k

Vgl

TE OGH 2005-03-02 7 Ob 272/04g

auch; Beisatz wie T3; Beisatz wie T5

Beisatz: Artikel 14, AVB Betriebsunterbrechungsversicherung Ärzte 1996; ist mangels Abweichens vom dispositiven Recht nicht sittenwidrig. (T9) nunmehr (T9a)

Anmerkung, Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen T-Nummer "T9" auf T9a

TE OGH 2005-08-31 7 Ob 179/05g

Vgl auch

TE OGH 2006-05-04 9 Ob 15/05d

Auch; nur T6

TE OGH 2006-10-11 7 Ob 78/06f

Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Zulässigkeit von Mietvertragsklauseln. (T10)

TE OGH 2006-12-11 7 Ob 201/05t

Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: AGB-Klauseln eines Elektrounternehmens. (T11)

TE OGH 2007-03-20 4 Ob 221/06p

Auch; nur T8; Beis wie T7; Beisatz: Hier: AGB für Ankauf- und Barkredite. (T12)

TE OGH 2008-03-11 4 Ob 5/08a

auch

TE OGH 2008-02-21 6 Ob 261/07m

Auch; Beisatz: Die Beurteilung, ob eine Klausel den Vertragspartner gröblich benachteiligt, orientiert sich am dispositiven Recht, das als Leitbild eines ausgewogenen und gerechten Interessenausgleichs für den Durchschnittsfall dient. (T13)

Beisatz: Hier: Zulässige Klausel in Heimvertrag, mit der die Vorgangsweise nach Tod des Heimbewohners geregelt wird. (T14)

Veröff: SZ 2008/27

TE OGH 2008-08-07 6 Ob 253/07k

Vgl; Beisatz: AGB für Wertpapierkontos eines Kreditunternehmens. Die Klausel, wonach ein Entgelt für die Ausfolgung oder Übertragung der verwahrten Wertpapiere anfällt, ist nicht gröblich benachteiligend. (T15)

Beisatz: Eine benachteiligende Bestimmung in einzelnen Punkten kann bei einer hier vorzunehmenden Gesamtbetrachtung auch gerechtfertigt erscheinen. Insbesondere können Nachteile durch andere vorteilhafte Vertragsbestimmungen ausgeglichen werden. In diesem Sinne kann ein Ausgleich durch zweckkongruente günstige Nebenbestimmungen, allenfalls auch durch sonstige günstige Nebenbestimmungen erfolgen. (T16)

Beisatz: Gerade darin, dass der Kunde nur die Wahl hat, zwischen den von der Bank angebotenen Bedingungen oder überhaupt nicht zu kontrahieren, liegt ja die verdünnte Willensfreiheit. (T17)

TE OGH 2009-01-28 10 Ob 70/07b

Auch; Beis wie T13; Beisatz: Hier: AGB-Klauseln eines Kreditkartenunternehmens. (T18)

TE OGH 2009-05-19 3 Ob 12/09z

Beis wie T13; Beisatz: Hier: AGB-Klauseln in Finanzierungsleasingverträgen. (T19)

TE OGH 2009-05-13 7 Ob 230/08m

Auch; Beis wie T13; Beisatz: Hier: In Teilamortisationsleasingverträgen verwendete AGB. (T20)

TE OGH 2009-09-30 9 Ob 81/08i

Auch; Beisatz: Weicht eine Klausel vom dispositiven Recht ab, liegt eine gröbliche Benachteiligung eines Vertragspartners im Sinn des Paragraph 879, Absatz 3, ABGB schon dann vor, wenn es für die Abweichung keine sachliche Rechtfertigung gibt. Das ist jedenfalls dann anzunehmen, wenn die dem Vertragspartner zugedachte Rechtsposition in einem auffallenden Missverhältnis zur vergleichbaren Rechtsposition des anderen steht. Die Beurteilung, ob eine Klausel den Vertragspartner gröblich benachteiligt, orientiert sich am dispositiven Recht, das als Leitbild eines ausgewogenen und gerechten Interessenausgleichs für den Durchschnittsfall dient. (T21)

Beisatz: Hier: AGB-Klauseln einer Emittentin von Teilschuldverschreibungen („Bedingungen der Teilschuldverschreibungen RQ REOP 2007-2013"). (T22)

TE OGH 2009-09-08 4 Ob 59/09v

Vgl; Beis wie T13; Beisatz: Hier: AGB für Finanzierungsleasing. (T23)

TE OGH 2009-11-17 1 Ob 131/09k

Vgl auch; nur T1; Beis wie T21; Beis wie T23; Veröff: SZ 2009/151

TE OGH 2009-12-18 6 Ob 81/09v

Vgl; nur: Eine weitgehende einseitige Abweichung vom dispositiven Recht, das für den "Durchschnittsfall" eine ausgewogene, gerechte Rechtslage anstrebt, kann unter den besonderen Verhältnissen der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" nämlich im Bereich der "verdünnten Vertragsfreiheit" des Kunden, rechtlich nicht toleriert werden. (T24)

Bem: Hier: Unzulässigkeit einer Mietvertragsklausel, welche dem Mieter eine jährliche „Wartung" der Therme samt Nachweispflicht auferlegt. (T25)

TE OGH 2010-02-23 4 Ob 99/09a

Vgl; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Deinstallationsentgelt in AGB eines Mobilfunkunternehmens. (T26); Veröff: SZ 2010/14

TE OGH 2010-02-24 3 Ob 268/09x

Auch

TE OGH 2010-03-17 7 Ob 15/10x

Vgl; Beisatz: Hier: Verzinsungsklausel bei Bankschuldverschreibungen. (T27)

Beisatz: Für die Chance, höhere Zinsen zu bekommen, muss der Anleger das Risiko auf sich nehmen, unter Umständen sogar gar keine Zinsen zu erhalten. Tritt letzteres ein, so kann darin, dass sich das Spekulationsrisiko realisiert hat, keine unfaire Benachteiligung im Sinn des Paragraph 879, Absatz 3, ABGB gesehen werden. (T28)

TE OGH 2010-03-17 7 Ob 13/10b

Vgl; Beisatz: Hier: Gröbliche Benachteiligung bejaht bei einer Klausel, die den Anspruch auf die Vermittlungsgebühr bei Änderung oder vorzeitiger Beendigung des Vertrags „aus anderen Gründen“ unberührt lässt. (T29)

Beisatz: Hier: Gröbliche Benachteiligung bzw Nachteiligkeit im Einzelfall verneint bei Klauseln, die die Höhe der Vermittlungsgebühr regeln. (T30)

Beisatz: Hier: Gröbliche Benachteiligung verneint bei einer Klausel, der das Nettopolizzensystem zugrunde liegt und die nicht auf die Nachteile im Vergleich zum Bruttopolizzensystem hinweist vergleiche idZ RS0125837 zur Nettopolizze). (T31)

TE OGH 2010-05-19 6 Ob 220/09k

Vgl auch; Beis wie T16; Beisatz: Das Preisargument ist nur eingeschränkt heranzuziehen. (T32); Beis wie T27; Beis wie T28

TE OGH 2010-04-21 7 Ob 22/10a

Auch; Beisatz: Hier: Geltungserhaltende Reduktion in Bezug auf die Ausschlussklausel des Artikel 7 Punkt 2 Punkt 5, ARB 1988. (T33)

TE OGH 2010-06-24 6 Ob 100/10i

Vgl; Beis wie T7

TE OGH 2010-07-06 1 Ob 105/10p

Auch; nur T1; Beis wie T13; Beis wie T21

TE OGH 2010-09-01 6 Ob 134/10i

Auch; Beisatz: Paragraph 879, Absatz 3, ABGB kann nur zwischen Vertragspartnern zur Anwendung kommen. (T34)

TE OGH 2011-05-11 7 Ob 173/10g

Auch; Beis wie T19

TE OGH 2011-06-07 5 Ob 42/11d

Auch; Beis wie T13

TE OGH 2011-12-21 7 Ob 216/11g

Vgl auch; Beisatz: Hier: Bloßer Verweis auf Paragraph 6, Absatz 3, VersVG. (T34a)

TE OGH 2012-02-27 2 Ob 215/10x

Vgl; nur T2

Veröff: SZ 2012/20

TE OGH 2012-02-28 4 Ob 141/11f

Vgl auch; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Die Bestimmung des Paragraph 879, Absatz 3, ABGB will vor allem den Missbrauch der Privatautonomie durch Aufdrängen benachteiligender vertraglicher Nebenbestimmungen seitens eines typischerweise überlegenen Vertragspartners, vor allem bei Verwendung von AGB, bekämpfen. (T35)

Beisatz: Die Benachteiligung eines Vertragsteils gegenüber dem anderen nicht durch „höhere, der gesamten Gesellschaft dienende Ziele“ ausgeglichen werden. (T36)

Beisatz: Hier: Entgelt für Rechnung in Papierform. (T37)

TE OGH 2012-05-29 9 Ob 69/11d

Vgl; nur T2; Auch Beis wie T16

TE OGH 2012-06-28 7 Ob 22/12d

Auch; Beis wie T13

TE OGH 2012-10-17 3 Ob 168/12w

Auch; Beis wie T37

TE OGH 2012-08-01 1 Ob 244/11f

Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T13

TE OGH 2012-11-28 7 Ob 93/12w

Auch; Auch Beis wie T7; Veröff: SZ 2012/132

TE OGH 2012-11-14 7 Ob 84/12x

nur T13; Auch Beis wie T37; Beisatz: Hier: Mitteilung über die Änderung der AGB gemäß Paragraph 25, TKG. (T38)

Beisatz: Hier: Einwendungsfrist gegen Rechnungen von 1 Monat und Verpflichtung zur Klagsführung. (T39)

Beisatz: Hier: AGB eines Anbieters von Leistungen im Bereich Internet/Telekommunikation/Kabelfernsehen - Verbandsprozess. (T40); Veröff: SZ 2012/115

TE OGH 2013-01-23 7 Ob 201/12b

Beis wie T13; Beisatz: Hier: Allgemeine Versicherungsbedingungen ARB 2010. (T41); Veröff: SZ 2013/5

TE OGH 2012-12-17 4 Ob 164/12i

Auch; Ähnlich Beis wie T21; Beisatz: Hier: Frage der gröblichen Benachteiligung einer Klausel betreffend ungenutzte Flüge im Rahmen eines Kombinationsangebots. (T42)

TE OGH 2013-04-11 1 Ob 210/12g

Auch; Beis wie T7; Beis wie T13

TE OGH 2013-06-19 7 Ob 90/13f

Beisatz: Bei der Beurteilung, ob eine gröbliche Benachteiligung des Vertragspartners bewirkt wird, hat sich der Rechtsanwender daher am dispositiven Recht als dem Leitbild eines ausgewogenen und gerechten Interessensausgleichs zu orientieren. (T43)

TE OGH 2013-10-16 7 Ob 154/13t

Auch; Auch Beis wie T35; Beisatz: Hier: Eine Vertragsbestimmung, die dem Kreditgeber die Möglichkeit einer ‑ wenn auch an die Einhaltung einer an sich angemessenen Kündigungsfrist gebundenen ‑ Kündigung eines befristeten Kreditverhältnisses ohne Grund einräumt, ist gröblich benachteiligend nach Paragraph 879, Absatz 3, ABGB. (T44); Veröff: SZ 2013/93

TE OGH 2014-01-29 9 Ob 56/13w

Auch; Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T43

TE OGH 2014-03-13 5 Ob 205/13b

Vgl auch; Beis wie T35; Beisatz: Hier: Fitnessstudiovertrag. (T45)

Veröff: SZ 2014/23

TE OGH 2014-06-17 10 Ob 54/13h

Auch; Beis wie T43

TE OGH 2014-07-15 10 Ob 28/14m

Auch; Beis wie T13

TE OGH 2014-07-24 1 Ob 105/14v

Auch; Beis wie T7; Beis wie T13; Veröff: SZ 2014/71

TE OGH 2014-07-17 4 Ob 117/14f

Vgl auch; Beis wie T37; Beisatz: Hier: AGB eines Telekommunikationsunternehmen. Die einseitige Umstellung auf eine elektronische Rechnung durch das Telekommunikationsunternehmen mit einer bloßen Widerspruchsmöglichkeit des Kunden widerspricht auch für Altverträge der Paragraph 100, Absatz eins, TKG zugrunde liegenden Wertung. (T46)

TE OGH 2014-11-26 7 Ob 190/14p

Auch; Beis wie T7; Beis wie T21; Beis wie T43; Beisatz: Hier: Artikel 9 Punkt 6 Punkt 6, ARB 2010. (T47)

TE OGH 2014-12-10 7 Ob 168/14b

Auch

TE OGH 2015-02-18 7 Ob 53/14s

Beis wie T7; Beis wie T13

TE OGH 2015-04-09 7 Ob 62/15s

Auch

TE OGH 2015-07-02 7 Ob 73/15h

Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T43

TE OGH 2015-09-02 7 Ob 132/15k

Auch; Beis wie T7; Beis wie T21; Beis wie T43

TE OGH 2015-09-24 9 Ob 26/15m

Auch; Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T21; Beis wie T43

TE OGH 2015-12-22 1 Ob 146/15z

Auch; Beis wie T16; Beis wie T21

TE OGH 2015-12-16 7 Ob 206/15t

Auch; Beis wie T35

TE OGH 2016-05-30 6 Ob 45/16k

auch; Beisatz wie T21

Beisatz: Hier: Klausel eines Wettanbieters gröblich benachteiligend, die diesem ein nachträgliches einseitiges und willkürliches Recht zur Stornierung bereits angenommener Wetten einräumt. Dass derartige Klauseln oder Gebräuche in der Sportwettenbranche durchaus üblich sein mögen, vermag nichts an deren Nachteiligkeit zu ändern. (T48)

TE OGH 2016-06-07 10 Ob 74/15b

Auch; Beisatz: Hier: Gröbliche Benachteiligung bei einer Haftungsbegrenzung durch ein Fahrzeugvermietungsunternehmen verneint. (T49)

TE OGH 2017-01-27 8 Ob 132/15t

Auch; Beis wie T21

TE OGH 2017-04-26 7 Ob 217/16m

Auch; Beis wie T13

TE OGH 2017-05-24 9 Ob 14/17z

Vgl auch; Beis wie T13; Beis wie T43; Veröff: SZ 2017/62

TE OGH 2017-07-05 7 Ob 86/17y

Auch; Beis wie T7; Beis wie T21; Beis wie T43; Beisatz: Art C.2.5. UVB 2009 ist nicht gröblich benachteiligend (Bandscheibenvorfälle). (T50)

TE OGH 2017-08-24 4 Ob 110/17f

Auch; Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T43

TE OGH 2017-08-24 4 Ob 143/17h

Auch; Beisatz: Härtefälle in Ausnahmefällen führen nicht zur Unwirksamkeit. (T51)

TE OGH 2017-09-26 6 Ob 220/16w

Auch; Beis ähnlich wie T21; Beisatz: Im Sinn eines beweglichen Systems wird auf Ausmaß, Grund und sachliche Rechtfertigungen der zu Lasten des Kunden vorgenommenen Abweichungen vom dispositiven Recht ebenso Rücksicht genommen, wie auf das Ausmaß der verdünnten Willensfreiheit des Vertragspartners, der den für ihn nachteiligen Vertragsbestandteil nicht verhindern kann. (T52)

Veröff: SZ 2017/104

TE OGH 2017-11-21 6 Ob 181/17m

nur T24

TE OGH 2017-12-14 2 Ob 155/16g

Auch; Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T21; Beis wie T43; Veröff: SZ 2017/143

TE OGHOGH 2018-02-20 10 Ob 60/17x

Auch; Beis wie T13; Veröff: SZ 2018/10

TE OGH 2018-04-25 9 Ob 73/17a

Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T21; Beis wie T43

TE OGH 2018-09-26 7 Ob 155/18x

Auch

TE OGH 2020-09-15 6 Ob 124/20h

Beis wie T21

TE OGH 2021-01-20 3 Ob 202/20g

Vgl; Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T21; Beis wie T43

TE OGH 2021-04-21 1 Ob 47/21z

Auch; Beis wie T5

TE OGH 2021-04-29 9 ObA 47/20g

Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T21; Beis wie T35; Beis wie T43; Beisatz: Hier: Eine Vertragsbestimmung, die ausschließlich und einseitig nur den Arbeitnehmer und nicht auch den Arbeitgeber verpflichtet, vor Inanspruchnahme der Gerichte sämtliche Streitigkeiten an eine Schlichtungsstelle heranzutragen und keine Kostenregelung vorsieht, ist gröblich benachteiligend nach Paragraph 879, Absatz 3, ABGB und daher nichtig. (T53)

TE OGH 2021-05-18 1 Ob 201/20w

Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T43; Beisatz: Hier: Verbandsprozess über unzulässige Klauseln in AGB eines Edelmetallhandelsunternehmens. (T54)

TE OGH 2021-06-30 7 Ob 219/20m

Auch; Beis wie T21

TE OGH 2021-09-28 5 Ob 103/21i

Beis wie T21

TE OGH 2021-11-24 7 Ob 148/21x

Auch Beis wie T21; Beisatz: Hier: Verbandsklage. (T55)

TE OGH 2022-11-09 7 Ob 97/22y

Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T43

TE OGH 2022-12-13 7 Ob 160/22p

Beisatz: Hier: Hier: Verbandsverfahren; AGB einer Rechtsschutz-Versicherung. (T56)

TE OGH 2023-01-25 8 Ob 157/22d

Vgl; Beisatz: Hier: Unbedenklich und sachlich gerechtfertigt ist eine Klausel, wonach eine vom Leasinggeber abgegebene Restwertgarantie bei deutlicher Über- oder Unterschreitung der vereinbarten Laufleistung (mehr als 25% oder mindestens 10.000 km bei PKW) nicht gilt, diesfalls die Abrechnung auf Basis eines Sachverständigengutachtens (bzw eine tatsächlich erzielten höheren Verkaufserlöses) vorgenommen werden soll. (T57)

TE OGH 2023-05-24 7 Ob 62/23b

Beisatz: Hier: Keine gröbliche Benachteiligung durch Klausel in Betriebsunterbrechungsversicherung, wonach dem Versicherungsnehmer der durch die konkrete versicherte Betriebsunterbrechung entstandene Unterbrechungsschaden ersetzt wird. (T58)

TE OGH 2023-05-24 8 Ob 37/23h

vgl; Beisatz: Die in einer Klausel eines Bestandvertrags vorgesehene Auslagerung der Verpflichtung zur Abrechnung von Wärme- und Kaltwasserkosten auf einen Dritten hätte zur Folge, dass der Mieter seine Ansprüche nicht mehr gegenüber dem Vermieter durchsetzen könnte, sondern eine Klage gegen ein „Abrechnungsunternehmen“ anstreben müsste, sodass die Klausel gegen zwingende gesetzliche Vorschriften des MRG und HeizKG verstößt. (T59)

TE OGH 2023-09-27 9 Ob 18/23x

Beisatz: Hier: Die Klausel kann so ausgelegt werden, dass der Gesamtpreis der Pauschalreise erst nach Vertragsabschluss bestimmt werden kann. Verstoß gegen Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 3, PRG (Bezugnahme auch auf Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 4, FAGG). (T60)

TE OGH 2023-10-24 7 Ob 112/23f

Beisatz: Hier: Artikel 7 Punkt eins Punkt 11, ARB 2000 ("Bauherren-Klausel") und Artikel 9 Punkt 2, ARB 2000 sind weder ungewöhnlich nach Paragraph 864 a, ABGB, noch gröblich benachteiligend nach Paragraph 879, Absatz 3, ABGB oder intransparent nach Paragraph 6, Absatz 3, KSchG. (T61)

TE OGH 2023-10-24 7 Ob 165/23z

Beisatz wie T61

TE OGH 2023-10-24 7 Ob 125/23t

vgl; Beisatz nur wie T61

TE OGH 2023-11-21 2 Ob 182/23p

vgl; Beisatz: Bei der Beurteilung einer gröblichen Benachteiligung nach Paragraph 879, Absatz 3, ABGB ist zunächst zu prüfen, ob eine Abweichung vom dispositiven Recht vorliegt (T62)

Beisatz: Klausel 11: Auflösungsmöglichkeit der Marketervereinbarung wegen wiederholter, bei überdurchschnittlicher Anfechtung, Widerruf oder Kündigung der vermittelten Verträge zum nächstmöglichen Termin indizierter Falschberatung. Verstoß gegen Paragraph 879, Absatz 3, ABGB durch Vorinstanz bejaht, weil auch Umstände zu einer außerordentlichen Vertragsauflösung berechtigen würden, auf die der Vertragspartner der Beklagten keinen Einfluss habe und die nicht seiner Sphäre zuzurechnen seien. Mangels gesetzmäßiger Rechtsrüge offenlassend. (T63)

Beisatz: Klauseln 8 und 9: sachliche Rechtfertigung für ein allgemeines, über die Vertragsdauer hinausgehendes Weitergabeverbot betreffend Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse konkret verneint, weil bei kundenfeindlichster Auslegung etwa auch deren unentgeltliche Weitergabe an Familienmitglieder oder die Weitergabe an Rechtsvertreter zur Prüfung und Durchsetzung von Ansprüchen des Kunden erfasst ist. (T64)

Anmerkung, Vgl bereits 4 Ob 184/18i [Klausel e1].

TE OGH 2023-12-20 6 Ob 205/23z

vgl; Beisatz: Hier: Verbandsverfahren. Klauseln in einem Pauschalreisevertrag. (T65)

Beisatz: Klausel, nach der es zu einer "längeren Anreise aufgrund notwendiger Zwischenstopps" kommen kann. Bei der gebotenen kundenfeindlichsten Auslegung müsste der Reisende auch mehrstündige Verspätungen aufgrund von Zwischenstopps akzeptieren. Dies kann jedenfalls nicht mehr als „unerhebliche Änderung“ im Sinn des Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 2, PRG gewertet werden, weil dem Reisenden dadurch beträchtliche Unannehmlichkeiten entstehen. (T66)

Beisatz: Klausel, die bei kundenfeindlichsten Auslegung vorbehält, alle geplanten Eventleistungen ersatzlos zu streichen, falls keine zeitlichen und räumlichen Alternativen vorhanden sind, ohne dass dafür eine sachliche Rechtfertigung gegeben werden müsste. (T67)

TE OGH 2023-11-21 4 Ob 222/22h

nur T35: Hier: Rechtswidrige Haftungsbeschränkungen in AGB mit Verbrauchern. (T68)

TE OGH 2024-02-15 8 Ob 158/22a

Beisatz: Klausel, wonach der Mietgegenstand nur zu Wohnzwecken verwendet werden darf, nicht gröblich benachteiligend. (T69)

Beisatz: Klausel, wonach sich der Hauptmietzins um 25% erhöht, wenn die Wohnung "auch nur teilweise vertragswidrig verwendet" wird, gröblich benachteiligend. (T70)

Beisatz: Klausel, wonach dem Vermieter im Fall von Mietzinsrückständen die Widmung von Zahlungseingängen obliegt, als sachlich nicht gerechtfertigtes Abweichen von der gesetzlichen Tilgungsregel. (T71)

Beisatz: Klausel, wonach Zusätze oder Erklärungen auf Zahlscheinen zufolge maschineller Bearbeitung nicht zur Kenntnis des Vermieters gelangen, gröblich benachteiligend. (T72)

Beisatz: Klausel zur Wartungs- und Instandhaltungspflicht des Mieters für Kücheneinrichtung als gröblich benachteiligend beurteilt. (T73)

Beisatz: Klausel zu Recht auf jederzeitige Ersatzvornahme des Vermieters hinsichtlich der Erhaltungspflicht des Mieters, gröblich benachteiligend. (T74)

Beisatz: Klausel, wonach der Mieter "jegliche Art von entgeltlicher und unentgeltlicher Weitergabe bzw. Untervermietung an den Vermieter unverzüglich anzuzeigen" hat, gröblich benachteiligend. (T75)

Beisatz: Klausel, die die gesetzliche Haftpflicht des Mieters für Dritte erweitert, als gröblich benachteiligend beurteilt. (T76)

TE OGH 2024-03-19 4 Ob 158/23y

Beisatz: Hier: Verbandsverfahren. Klauseln in einem Bauträgervertrag iSd BTVG. (T77)

Beisatz: Klausel, die in kundenfeindlichster Auslegung eine Rückforderung von Zinsen durch den Erwerber auch dann ausschließt, wenn der Bauträger nie Anspruch auf Auszahlung des auf dem Treuhandkonto erliegenden Kapitals hätte. (T78)

TE OGH 2024-06-25 4 Ob 102/23p

Beisatz wie T7; Beisatz wie T13; Beisatz wie T43

TE OGH 2024-05-23 4 Ob 196/23m

Beisatz wie T7; Beisatz wie T13; Beisatz wie T43

TE OGH 2024-08-28 7 Ob 105/24b

vgl; Beisatz nur wie T7; Beisatz nur wie T13; Beisatz nur wie T43

TE OGH 2024-09-10 10 Ob 23/24s

vgl; Beisatz wie T7; Beisatz wie T13; Beisatz wie T43

TE OGH 2025-02-19 7 Ob 169/24i

Beisatz wie T7; Beisatz wie T13; Beisatz wie T43

Beisatz: Hier: Verbandsverfahren zu Bearbeitungsentgelten in Kreditverträgen. (T79)

TE OGH 2025-07-17 9 Ob 48/25m

Beisatz nur wie T21; Beisatz wie T7; Beisatz nur wie T13; Beisatz nur wie T43

TE OGH 2025-07-23 3 Ob 45/25a

nur T7; nur T13; nur T43

TE OGH 2025-08-13 6 Ob 162/24b

vgl; Beisatz wie T7; Beisatz wie T13; Beisatz wie T43

Beisatz: Hier: Verbandsverfahren zu zwei Klauseln, die die Erhaltungspflicht nach Paragraph 3, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer eins bis 3 MRG (abweichend von Paragraph 1096, Absatz eins, S 1 ABGB) und die Verpflichtung zur Wartung des Mietgegenstands und dessen Einrichtungen (insbesondere die Lichtleitungs-, Gasleitungs-, Wasserleitungs-, Beheizungs- und sanitären Anlagen auf den Mieter überwälzen. (T80)

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0014676