OGH
29.01.1981
7Ob716/80; 2Ob535/83 (2Ob536/83); 3Ob509/84; 7Ob592/85; 3Ob531/95; 6Ob149/97y; 6Ob270/05g
ABGB §1295 IId4a
Eine Skipiste quert nur derjenige, der in flacher Hangschrägspur mit geringem Höhenverlust über die ganze oder einen größeren Teil der Piste fährt. Wer die Piste nicht quert (zB langgezogene Schwünge) ist nicht verpflichtet die Piste auch nach oben zu beobachten und auf von oben kommende Skiläufer Rücksicht zu nehmen.
TE OGH 1981/01/29 7 Ob 716/80
TE OGH 1983/06/14 2 Ob 535/83
TE OGH 1984/02/15 3 Ob 509/84
Auch; Veröff: ZVR 1985/165 S 342 = JBl 1984,673
TE OGH 1985/06/27 7 Ob 592/85
nur: Eine Skipiste quert nur derjenige, der in flacher Hangschrägspur mit geringem Höhenverlust über die ganze oder einen größeren Teil der Piste fährt. (T1) Beisatz: Hat der den Hang querende Schifahrer ebenfalls eine markierte Piste benützt, so handelt es sich um ein Problem des Kreuzens mehrerer markierter Pisten und nicht um ein Problem des Querens einer solchen Piste auf einer nicht markierten Strecke. (T2) Veröff: ZVR 1986/135 S 317
TE OGH 1995/04/26 3 Ob 531/95
Vgl auch; nur: Wer die Piste nicht quert (zB langgezogene Schwünge) ist nicht verpflichtet die Piste auch nach oben zu beobachten und auf von oben kommende Skiläufer Rücksicht zu nehmen. (T3) Beisatz: Queren der Piste nur bis zur Einhaltung eines Winkels von etwa fünfzehn Grad zur Pistenachse. (T4)
TE OGH 1997/06/19 6 Ob 149/97y
TE OGH 2005/12/15 6 Ob 270/05g
nur T1; Beisatz: Hier: Der Beklagte befand sich vielmehr in leicht schräger Aufwärtsbewegung in einem Bereich von bis zu 2m vom Rand der Pistenbegrenzung entfernt. (T5)
RS0023521