OGH
RS0057501
16.12.2025
5Ob736/80; 3Ob552/81; 7Ob706/81; 3Ob664/81; 5Ob23/81; 4Ob530/82; 7Ob591/82; 6Ob802/82; 8Ob564/82; 8Ob581/82; 5Ob672/82; 1Ob630/83; 7Ob551/84; 2Ob581/83; 2Ob574/84; 6Ob623/84; 8Ob601/84; 8Ob579/84 (8Ob580/84); 8Ob627/84; 3Ob587/85; 8Ob522/85; 7Ob695/85; 2Ob531/87; 4Ob511/87 (4Ob512/87); 8Ob520/87; 4Ob563/87; 4Ob600/87; 6Ob551/88; 4Ob588/88; 7Ob645/88; 8Ob690/88; 6Ob727/89 (6Ob728/89); 4Ob524/90; 3Ob505/91; 8Ob1630/93; 8Ob2311/96b; 10Ob71/98h; 10Ob125/98z; 7Ob267/98k; 10Ob86/00w; 7Ob47/99h; 9Ob206/01m; 3Ob30/03p; 6Ob65/05k; 6Ob164/06w; 2Ob105/06i; 2Ob143/07d; 6Ob31/07p; 1Ob191/12p; 1Ob187/14b; 1Ob245/15h; 1Ob110/17h; 1Ob64/18w; 1Ob148/19z; 1Ob140/20z; 1Ob150/20w; 1Ob200/20y; 1Ob6/21w; 1Ob72/21a; 1Ob202/21v; 1Ob230/21m; 1Ob166/22a; 1Ob98/23b; 1Ob169/23v; 1Ob201/23z; 1Ob178/25w; 1Ob175/25d
EheG §83
Die Vermögensauseinandersetzung zwischen vormaligen Ehegatten ist nicht streng rechnerisch nach dem Wert des aufzuteilenden Vermögens im Verhältnis von grundsätzlich 50 zu 50, sondern nach Billigkeit vorzunehmen, wobei allerdings im Einzelfall auch eine Aufteilung in diesem Verhältnis gerechtfertigt sein kann.
TE OGH 1980-11-04 5 Ob 736/80
Veröff: EvBl 1981/71 S 237 = JBl 1982,321
TE OGH 1981-08-12 3 Ob 552/81
TE OGH 1981-11-12 7 Ob 706/81
TE OGH 1982-02-24 3 Ob 664/81
Beisatz: Es entspricht auch der Billigkeit, dass der Unschuldige, wenn auch nur in einem gewissen Ausmaß, besser bedacht wird als der Schuldige. (T1)
Veröff: EvBl 1982/113 S 395
TE OGH 1982-02-23 5 Ob 23/81
TE OGH 1982-04-20 4 Ob 530/82
TE OGH 1982-07-28 7 Ob 591/82
TE OGH 1983-01-13 6 Ob 802/82
Auch
TE OGH 1983-05-05 8 Ob 564/82
TE OGH 1983-05-05 8 Ob 581/82
TE OGH 1983-05-17 5 Ob 672/82
TE OGH 1983-10-10 1 Ob 630/83
Vgl auch; Beis wie T1
TE OGH 1984-04-19 7 Ob 551/84
TE OGH 1984-04-10 2 Ob 581/83
Vgl; Beis wie T1
TE OGH 1984-06-05 2 Ob 574/84
nur: Die Vermögensauseinandersetzung zwischen vormaligen Ehegatten ist nicht streng rechnerisch nach dem Wert des aufzuteilenden Vermögens im Verhältnis von grundsätzlich 50 zu 50, sondern nach Billigkeit vorzunehmen. (T2)
TE OGH 1984-09-06 6 Ob 623/84
nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Bei gleichwertigen Beiträgen der früheren Ehegatten erscheint eine Aufteilung im Verhältnis 1 zu 1 im allgemeinen dann als gerechtfertigt, wenn nicht gewichtige Umstände im Einzelfall die Aufteilung in einem anderen Verhältnis angezeigt erscheinen lassen. (T3)
TE OGH 1984-09-11 8 Ob 601/84
nur T2
TE OGH 1984-11-08 8 Ob 579/84
TE OGH 1985-02-14 8 Ob 627/84
TE OGH 1985-10-02 3 Ob 587/85
Auch; Beisatz: Hier: Teilung 60 zu 40 zugunsten der Frau weiter für diese abgeändert. (T4)
TE OGH 1985-09-12 8 Ob 522/85
nur T2
TE OGH 1986-01-16 7 Ob 695/85
nur T2
TE OGH 1987-03-24 2 Ob 531/87
nur T2
TE OGH 1987-05-19 4 Ob 511/87
nur T2
TE OGH 1987-07-08 8 Ob 520/87
Ähnlich; Beisatz: Hier: 40 zu 60 zugunsten der (nur) in den ersten vier Ehejahren - in denen erfahrungsgemäß der Ansammlung des ehelichen Gebrauchsvermögens besonderes Augenmerk geschenkt werden muss - bedeutend mehr verdienenden Ehefrau, die auch den Haushalt führte, gegenüber Ehemann, dessen Einkommen noch mit Sorgepflichten für Kinder aus erster Ehe belastet war. (T5)
TE OGH 1987-10-20 4 Ob 563/87
Auch; Hier: Ausgleichszahlung (T6)
TE OGH 1987-11-17 4 Ob 600/87
nur T2
TE OGH 1988-05-05 6 Ob 551/88
Vgl auch; Beisatz: Zusätzliche Beiträge eines Ehegatten müssen gesonderte Berücksichtigung finden. (T7)
TE OGH 1988-10-25 4 Ob 588/88
nur T2
TE OGH 1988-10-20 7 Ob 645/88
Auch; Beisatz: Hat ein Ehegatte nach Gewicht und Umfang einen erheblich größeren Beitrag geleistet als der andere, ist eine Aufteilung im Verhältnis von rund 2 zu 1 zu seinen Gunsten gerechtfertigt. (T8)
TE OGH 1989-07-13 8 Ob 690/88
Auch; Beisatz: Hier: Aufteilung im Verhältnis 1 zu 1. (T9)
TE OGH 1990-01-18 6 Ob 727/89
Beis wie T3
TE OGH 1990-04-24 4 Ob 524/90
nur T2; Beis wie T1
TE OGH 1991-04-13 3 Ob 505/91
Vgl auch
TE OGH 1993-10-28 8 Ob 1630/93
Auch
TE OGH 1997-03-27 8 Ob 2311/96b
Auch; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T9
TE OGH 1998-03-17 10 Ob 71/98h
Auch; nur T2
TE OGH 1998-04-14 10 Ob 125/98z
Auch; nur T2
TE OGH 1999-05-28 7 Ob 267/98k
nur: Die Vermögensauseinandersetzung zwischen vormaligen Ehegatten ist nicht streng rechnerisch vorzunehmen. (T10)
Beisatz: Es sind Pauschalabfindungen festzusetzen. (T11)
TE OGH 2000-04-18 10 Ob 86/00w
nur: Die Vermögensauseinandersetzung zwischen vormaligen Ehegatten ist nicht streng rechnerisch, sondern nach Billigkeit vorzunehmen, wobei allerdings im Einzelfall auch eine Aufteilung in diesem Verhältnis gerechtfertigt sein kann. (T12)
TE OGH 2000-05-29 7 Ob 47/99h
Beisatz: Dem Grundsatz der Billigkeit kann es auch entsprechen, dass die Aufteilung nicht streng rechnerisch nach dem Wert des aufzuteilenden Vermögens erfolgt. Denn es sind auch die Erfordernisse der zukünftigen Lebensführung zu berücksichtigen. (T13)
TE OGH 2001-09-05 9 Ob 206/01m
nur T2
TE OGH 2004-01-28 3 Ob 30/03p
TE OGH 2005-06-23 6 Ob 65/05k
Beisatz: Ob aus Gründen der Billigkeit auch eine etwas andere Bemessung der Ausgleichszahlung zu rechtfertigen wäre, hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung (so schon 4 Ob 2272/96p). (T14)
TE OGH 2006-09-14 6 Ob 164/06w
Auch; Beis wie T14
TE OGH 2006-11-09 2 Ob 105/06i
Auch; Beis wie T3
TE OGH 2007-08-30 2 Ob 143/07d
Beis wie T3; Beis wie T8
TE OGH 2008-02-21 6 Ob 31/07p
Beis wie T1
TE OGH 2012-10-11 1 Ob 191/12p
Vgl; Beis wie T8
TE OGH 2015-03-19 1 Ob 187/14b
nur T2; Beis wie T3
TE OGH 2016-02-25 1 Ob 245/15h
Auch; Beis wie T3
TE OGH 2017-07-12 1 Ob 110/17h
Beis wie T14
TE OGH 2018-04-30 1 Ob 64/18w
Auch; Beis ähnlich wie T7
TE OGH 2019-09-25 1 Ob 148/19z
Beis wie T3
TE OGH 2020-09-23 1 Ob 140/20z
Vgl; Beis wie T3
TE OGH 2020-09-23 1 Ob 150/20w
Vgl; Beis wie T3
TE OGH 2020-11-27 1 Ob 200/20y
Vgl; Beis wie T3
TE OGH 2021-03-23 1 Ob 6/21w
Vgl; Beis wie T3
TE OGH 2021-04-21 1 Ob 72/21a
Vgl; Beis wie T3
TE OGH 2021-11-16 1 Ob 202/21v
Vgl; Beis wie T3
TE OGH 2022-02-21 1 Ob 230/21m
Vgl; Beis wie T3
TE OGH 2022-10-12 1 Ob 166/22a
Vgl; Beis wie T3
TE OGH 2023-06-27 1 Ob 98/23b
Beisatz wie T3
Beisatz: Hier: Keine Beanstandung der Aufteilungsquote 1:1 bei besser verdienendem Mann und berufstätiger Frau, wobei letzterer die ausschließliche Haushaltsführung und überwiegende Kinderbetreuung zukam. Der Mann finanzierte zudem die Wohnung des gemeinsamen Sohnes. Dadurch verringerten sich die ehelichen Ersparnisse, wodurch die Ehefrau weniger erhielt und dadurch einen Beitrag zur Ausstattung leistete. (T15)
TE OGH 2023-12-20 1 Ob 169/23v
vgl; Beisatz wie T3
TE OGH 2024-03-05 1 Ob 201/23z
vgl; Beisatz wie T3
TE OGH 2025-12-16 1 Ob 178/25w
Beisatz nur wie T3
TE OGH 2025-12-16 1 Ob 175/25d
vgl; Beisatz nur wie T3
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0057501