OGH
RS0008586
26.08.2024
1Ob733/79; 1Ob557/80 (1Ob609/80); 5Ob604/81; 3Ob686/82 (3Ob687/82); 1Ob629/84; 8Ob690/86; 6Ob723/87; 8Ob525/92; 9Ob208/98y; 8Ob2/24p
ABGB §181
ABGB §181a
AußStrG §258
AußStrG §259
ABGB Paragraph 195, Absatz 3, in der Fassung 2. ErwSchG
Eine Weigerung ist dann nicht gerechtfertigt, wenn der die Zustimmung verweigernde Elternteil sich gegenüber dem Kind eines beharrlichen und im höchsten Maße familienwidrigen Verhaltens schuldig gemacht hat.
TE OGH 1979-11-12 1 Ob 733/79
EvBl 1980/98 S 321 = JBl 1981,208
TE OGH 1980-05-14 1 Ob 557/80
TE OGH 1981-12-16 5 Ob 604/81
TE OGH 1982-12-01 3 Ob 686/82
TE OGH 1984-08-31 1 Ob 629/84
Auch
TE OGH 1987-03-12 8 Ob 690/86
TE OGH 1987-12-18 6 Ob 723/87
TE OGH 1992-06-26 8 Ob 525/92
Beisatz: Auch wenn dem die Zustimmung verweigerten Elternteil kein
schuldhaftes Fehlverhalten vorzuwerfen ist, bedarf es einer nach
pflichtgemäßen Ermessen vorzunehmenden Abwägung der Interessen des
leiblichen Elternteiles mit denen des Kindes. (T1)
TE OGH 1998-08-19 9 Ob 208/98y
Vgl auch; Beisatz: Auch nicht schuldhaftes früheres Verhalten des seine Zustimmung zur Adoption verweigernden Elternteils kann bei der Abwägung der beiderseitigen Interessen maßgeblich sein. (T2)
TE OGH 2024-08-26 8 Ob 2/24p
Beisatz wie T1
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0008586