Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0040240

Entscheidungsdatum

27.06.1979

Geschäftszahl

1Ob589/79 (1Ob590/79); 4Ob307/80; 3Ob690/82; 3Ob82/83; 5Ob533/87; 10ObS219/91; 10ObS244/91; 10ObS251/93; 3Ob224/97f; 8ObA12/99v; 10ObS277/03p; 3Ob254/09p; 2Ob73/10i; 3Ob166/11z; 6Ob111/15i; 6Ob229/15t; 6Ob38/17g; 1Ob151/18i

Norm

ZPO §269

Rechtssatz

Offenkundige Tatsachen müssen nicht einmal behauptet werden.

Entscheidungstexte

TE OGH 1979-06-27 1 Ob 589/79

TE OGH 1980-03-25 4 Ob 307/80

TE OGH 1983-02-23 3 Ob 690/82

Veröff: SZ 56/32

TE OGH 1983-06-08 3 Ob 82/83

TE OGH 1987-04-07 5 Ob 533/87

Auch; Beisatz: Hier: Kaufmannseigenschaft einer GmbH & Co KG. (T1)

TE OGH 1991-09-24 10 ObS 219/91

Beisatz: Erstmalige Darlegung von offenkundigen Tatsachen in der Berufung daher kein Verstoß gegen das Neuerungsverbot. (T2) Veröff: SSV - NF 5/96

TE OGH 1991-10-08 10 ObS 244/91

Veröff: SSV - NF 5/103

TE OGH 1993-12-21 10 ObS 251/93

Beisatz: Sind der Entscheidung vom Amts wegen zugrunde zu legen. (T3)

TE OGH 1998-11-11 3 Ob 224/97f

Vgl auch; Beisatz: Der Umstand, dass ein Register (Firmenbuch, Grundbuch) öffentlich ist, bedeutet nicht, dass die dem Register zu entnehmenden Tatsachen allgemein bekannt oder auch nur gerichtskundig sind. Die Gerichtskundigkeit erfordert, dass der Richter die Tatsache kennt, ohne erst in bestimmte Unterlagen Einsicht nehmen zu müssen; andernfalls kann er nämlich nicht als "kundig" angesehen werden. Es reicht auch nicht aus, wenn Tatsachen ohne weiteres aus den Akten desselben Gerichtes zu ersehen sind (so schon 3 Ob 2122/96x). (T4)

TE OGH 1999-01-28 8 ObA 12/99v

Auch

TE OGH 2004-02-10 10 ObS 277/03p

Beis wie T3

TE OGH 2010-01-27 3 Ob 254/09p

Beisatz: Dies gilt auch für das Exekutionsverfahren. (T5)

TE OGH 2010-12-22 2 Ob 73/10i

TE OGH 2011-10-12 3 Ob 166/11z

Beis wie T4; Beis wie T5

TE OGH 2015-12-21 6 Ob 111/15i

TE OGH 2016-02-23 6 Ob 229/15t

TE OGH 2017-03-29 6 Ob 38/17g

Beis wie T3

TE OGH 2018-10-17 1 Ob 151/18i

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0040240