Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0043283

Entscheidungsdatum

09.05.1979

Geschäftszahl

3Ob518/79; 6Ob739/81; 6Ob786/80; 7Ob681/86; 7Ob657/87; 4Ob529/95; 7Ob2387/96x; 6Ob162/99p; 10ObS142/01g; 4Ob214/02b

Norm

ZPO §503 Z3 D; ZPO §503 Z4 E4b

Rechtssatz

Das Unterbleiben einer nach den Beweisergebnissen möglichen Feststellung kann einen im Rahmen der rechtlichen Beurteilung wahrzunehmenden Feststellungsmangel bilden, nicht aber eine Aktenwidrigkeit. Der Berücksichtigung eines solchen Fehlers stünde allerdings seine Geltendmachung unter einem unzutreffenden Anfechtungsgrund nicht entgegen.

Entscheidungstexte

TE OGH 1979-05-09 3 Ob 518/79

TE OGH 1981-10-07 6 Ob 739/81

nur: Das Unterbleiben einer nach den Beweisergebnissen möglichen Feststellung kann keine Aktenwidrigkeit begründen. (T1)

TE OGH 1981-12-16 6 Ob 786/80

Auch

TE OGH 1986-12-11 7 Ob 681/86

nur: Das Unterbleiben einer nach den Beweisergebnissen möglichen Feststellung kann einen im Rahmen der rechtlichen Beurteilung wahrzunehmenden Feststellungsmangel bilden, nicht aber eine Aktenwidrigkeit. (T2)

TE OGH 1987-10-29 7 Ob 657/87

Auch; nur T2

TE OGH 1995-04-25 4 Ob 529/95

Vgl; Beisatz: Bleiben bei der rechtlichen Beurteilung durch das Berufungsgericht für die Entscheidung wesentliche Feststellungen des Erstgerichtes unberücksichtigt, so ist die rechtliche Beurteilung unrichtig; dies ist mit Rechtsrüge geltend zu machen. (T3)

TE OGH 1997-05-21 7 Ob 2387/96x

Auch; nur T2; Veröff: SZ 70/99

TE OGH 1999-09-29 6 Ob 162/99p

Vgl auch

TE OGH 2001-05-22 10 ObS 142/01g

Auch; nur T1

TE OGH 2002-10-15 4 Ob 214/02b

Vgl auch; nur T2

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0043283