OGH
RS0016591
15.09.2020
1Ob566/79; 5Ob538/81; 5Ob746/81 (5Ob509/81); 6Ob100/10i; 9ObA107/10s; 8ObA85/10y; 6Ob18/17s; 7Ob155/18x; 6Ob124/20h
ABGB §879 BIId
ABGB §914 römisch eins
HGB §346 B
Eine weitergehende einseitige Abweichung vom dispositiven Gesetz, das für den "Durchschnittsfall" eine ausgewogene gerechte Rechtslage anstrebt, kann unter den besonderen Verhältnissen allgemeiner Geschäftsbedingungen rechtlich nicht toleriert werden und ist im Zweifel auch nicht als vereinbart anzusehen.
TE OGH 1979-03-30 1 Ob 566/79
Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
TE OGH 1981-06-23 5 Ob 538/81
Veröff: JBl 1982,652
TE OGH 1981-12-15 5 Ob 746/81
TE OGH 2010-06-24 6 Ob 100/10i
Vgl auch
TE OGH 2011-01-21 9 ObA 107/10s
Vgl auch; Beisatz: Im Rahmen der Prüfung einer vertraglichen Regelung unter dem Aspekt eines sittenwidrigen massiven Missverhältnisses der Berücksichtigung der Interessen iSd Paragraph 879, Absatz eins, ABGB wird auch auf die Ausgestaltung durch das dispositive Recht Bedacht genommen. (T1)
TE OGH 2011-02-22 8 ObA 85/10y
Vgl auch; Beis auch wie T1
TE OGH 2017-07-07 6 Ob 18/17s
Auch; ähnlich Beis wie T1; Beisatz: Hier: Gerichtsstandsklausel in der Satzung einer Aktiengesellschaft. (T2)
Veröff: SZ 2017/79
TE OGH 2018-09-26 7 Ob 155/18x
Auch
TE OGH 2020-09-15 6 Ob 124/20h
Vgl
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0016591