Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0012055

Entscheidungsdatum

09.01.1979

Geschäftszahl

5Ob754/78 (5Ob755/78); 1Ob578/79 (1Ob579/79); 7Ob650/79; 7Ob668/80; 5Ob774/80; 4Ob380/81; 7Ob593/81; 4Ob338/83; 1Ob658/83; 7Ob719/83; 3Ob573/84; 4Ob304/86; 4Ob1316/86; 8Ob589/87; 4Ob397/87 (4Ob398/87); 4Ob27/88; 4Ob33/90 (4Ob34/90); 1Ob28/91; 6Ob593/91; 4Ob58/93; 4Ob13/94; 4Ob23/95; 4Ob14/95; 6Ob16/95; 4Ob1039/95; 6Ob31/95; 4Ob9/96; 7Ob299/00x; 6Ob62/02i; 8ObA134/04w; 4Ob123/06a; 8Ob163/06p; 10Ob85/07h; 17Ob12/08a; 4Ob171/08p; 5Ob262/08b; 4Ob5/09b; 4Ob233/08f; 4Ob78/09p; 2Ob219/09h; 4Ob201/10b; 9ObA56/11t; 4Ob192/12g; 4Ob199/12m; 8Ob78/13y; 8Ob80/13t; 5Ob118/13h; 1Ob150/14m; 9Ob40/15w; 8Ob111/16f; 1Ob196/16d; 1Ob211/17m; 6Ob140/18h; 4Ob147/18y; 4Ob5/19t; 8Ob41/19s; 9Ob29/19h

Norm

ABGB §523 A; ABGB §523 Cc; UWG §14 A2; ZPO §226 IIB12

Rechtssatz

Als Indiz für das Vorhandensein einer Wiederholungsgefahr ist es zu werten, wenn der Beklagte im Prozess seine Unterlassungspflicht bestreitet und keine Gewähr dafür besteht, dass er Eingriffe in das Eigentum des Klägers in absehbarer Zeit unterlässt.

Entscheidungstexte

TE OGH 1979-01-09 5 Ob 754/78

TE OGH 1979-04-18 1 Ob 578/79

Auch; Beisatz: Hier: Beharren auf dem bisherigen Standpunkt indiziert Wiederholungsgefahr. (T1)

Veröff: SZ 52/62 = EvBl 1980/21 S 72

TE OGH 1979-06-21 7 Ob 650/79

Ähnlich; Beisatz: Die bloße Beseitigung des Eingriffs unter Aufrechterhaltung eines Rechtsstandpunktes, der den Eingriff rechtfertigen soll, wird in der Regel den Wegfall der Wiederholungsgefahr nicht dartun. (T2)

Veröff: SZ 52/99

TE OGH 1980-11-27 7 Ob 668/80

nur: Als Indiz für das Vorhandensein einer Wiederholungsgefahr ist es zu werten, wenn der Beklagte im Prozess seine Unterlassungspflicht bestreitet. (T3)

TE OGH 1981-02-24 5 Ob 774/80

Vgl auch; nur T3; Veröff: MietSlg 33630

TE OGH 1981-09-29 4 Ob 380/81

Auch; nur T3

TE OGH 1982-04-29 7 Ob 593/81

Veröff: SZ 55/61 = MietSlg 34061

TE OGH 1983-05-10 4 Ob 338/83

Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Vorbringen gegen einstweilige Verfügung. (T4)

Veröff: ÖBl 1984,28

TE OGH 1983-08-31 1 Ob 658/83

Auch; nur T3; Veröff: SZ 56/124 = EvBl 1984/60 S 241 = ÖBl 1984,18 = GRURInt 1985,340 = JBl 1984,492

TE OGH 1983-11-29 7 Ob 719/83

Auch; nur T3

TE OGH 1984-11-07 3 Ob 573/84

Auch; nur T3; Beisatz: Wiederholungsgefahr ist grundsätzlich schon dann anzunehmen, wenn der Beklagte den Standpunkt vertritt, zu der beanstandeten Handlung berechtigt zu sein. (T5)

TE OGH 1986-04-22 4 Ob 304/86

Auch; nur T3; Veröff: MR 1986,24

TE OGH 1987-03-10 4 Ob 1316/86

Auch; nur T3

TE OGH 1987-08-27 8 Ob 589/87

Vgl auch; Beisatz: Hier: Beharren auf dem Standpunkt, zur Einwirkung auf seine Söhne weder verpflichtet noch in der Lage zu sein. (T6)

TE OGH 1987-11-17 4 Ob 397/87

Vgl auch; nur T3; Beisatz: Auch der Umstand, dass der Beklagte im Prozess seine Unterlassungspflicht nicht bestreitet, kann als Indiz für den Wegfall der Wiederholungsgefahr gewertet werden. (T7)

Veröff: MR 1987,220

TE OGH 1988-05-31 4 Ob 27/88

Auch; nur T3

TE OGH 1990-03-13 4 Ob 33/90

nur T3

TE OGH 1991-11-20 1 Ob 28/91

Vgl auch; Beis wie T1

TE OGH 1992-07-09 6 Ob 593/91

Beis wie T5

TE OGH 1993-07-13 4 Ob 58/93

Auch; Beisatz: Der Wegfall der Wiederholungsgefahr ist aber nicht von Amts wegen wahrzunehmen. (T8)

TE OGH 1994-03-08 4 Ob 13/94

Beisatz: Ein solches Verhalten schadet nur dann nicht, wenn der Beklagte dem Kläger einen den ganzen Unterlassungsanspruch umfassenden, an keinerlei Bedingungen geknüpften Vergleich anbietet und nach den Umständen keine Bedenken gegen die Ernstlichkeit seines Willens bestehen, von gleichartigen Handlungen künftig Abstand zu nehmen. (T9)

TE OGH 1995-03-28 4 Ob 23/95

nur T3

TE OGH 1995-02-21 4 Ob 14/95

Auch; nur T3

TE OGH 1995-05-04 6 Ob 16/95

Auch

TE OGH 1995-05-23 4 Ob 1039/95

Vgl auch; nur T3

TE OGH 1995-10-25 6 Ob 31/95

nur T3

TE OGH 1996-03-12 4 Ob 9/96

Auch; nur T3

TE OGH 2001-07-11 7 Ob 299/00x

Auch; Beis wie T1

Veröff: SZ 74/129

TE OGH 2002-12-12 6 Ob 62/02i

Auch

TE OGH 2005-03-17 8 ObA 134/04w

TE OGH 2006-09-28 4 Ob 123/06a

TE OGH 2007-04-18 8 Ob 163/06p

TE OGH 2007-12-18 10 Ob 85/07h

TE OGH 2008-09-23 17 Ob 12/08a

TE OGH 2008-11-18 4 Ob 171/08p

Auch; nur T3

TE OGH 2008-11-25 5 Ob 262/08b

Auch

TE OGH 2009-02-24 4 Ob 5/09b

Auch

TE OGH 2009-02-24 4 Ob 233/08f

Auch; nur T3; Beis wie T9

TE OGH 2009-05-12 4 Ob 78/09p

Auch; nur T3; Beis wie T9

TE OGH 2009-12-18 2 Ob 219/09h

Auch; Beis wie T5

TE OGH 2010-12-15 4 Ob 201/10b

Auch

TE OGH 2012-04-30 9 ObA 56/11t

Auch

TE OGH 2012-11-28 4 Ob 192/12g

Auch; Beisatz: Hier: Bildnisschutz nach § 78 UrhG. (T10)

TE OGH 2012-11-28 4 Ob 199/12m

Auch

TE OGH 2013-08-29 8 Ob 78/13y

Auch; Beisatz: Eine vom Kläger gesetzte Abwehrmaßnahme, die noch dazu weitere Beeinträchtigungen in Hinkunft nicht ausschließt, kann nicht für den Wegfall der Wiederholungsgefahr ins Treffen geführt werden. (T11)

Veröff: SZ 2013/79

TE OGH 2013-10-28 8 Ob 80/13t

Vgl auch

TE OGH 2014-07-25 5 Ob 118/13h

Vgl auch

TE OGH 2014-09-18 1 Ob 150/14m

Auch; Beisatz: Hier: Unterlassungsanspruch der Servitutenklage. (T12)

TE OGH 2015-07-29 9 Ob 40/15w

TE OGH 2016-11-25 8 Ob 111/16f

TE OGH 2016-11-23 1 Ob 196/16d

Beis wie T2; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Unterlassungsanspruch wegen unerwünschter Werbemitteilungen per SMS. (T13)

TE OGH 2017-11-29 1 Ob 211/17m

TE OGH 2018-08-31 6 Ob 140/18h

Auch; nur T3; Beis wie T5

TE OGH 2019-02-26 4 Ob 147/18y

TE OGH 2019-03-26 4 Ob 5/19t

Beisatz: "hier: Unterlassungsklage nach dem UrhG". (T14)

TE OGH 2019-04-29 8 Ob 41/19s

Auch; Beis wie T1

TE OGH 2019-07-23 9 Ob 29/19h

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0012055