OGH
RS0012056
26.03.2026
7Ob527/77 (7Ob528/77); 7Ob630/78; 5Ob754/78 (5Ob755/78); 7Ob650/79; 4Ob64/97h; 4Ob84/03m; 10Ob85/07h; 4Ob199/12m; 6Ob191/23s; 4Ob76/25t
ABGB §523 A
ABGB §523 Cc
Die bloße Zusage des Beklagten im Prozess, in Hinkunft gleichartige Störung zu unterlassen, tut den Wegfall der Wiederholungsgefahr nicht hinreichend kund. Ein solcher ist nur anzunehmen, falls eine Wiederholung, wenn schon nicht geradezu ausgeschlossen, so doch nach menschlichem Ermessen höchst unwahrscheinlich ist.
TE OGH 1977-02-17 7 Ob 527/77
TE OGH 1978-09-07 7 Ob 630/78
Ähnlich
TE OGH 1979-01-09 5 Ob 754/78
TE OGH 1979-06-21 7 Ob 650/79
Ähnlich; Beisatz: Die bloße Beseitigung des Eingriffs unter Aufrechterhaltung eines Rechtsstandpunktes, der den Eingriff rechtfertigen soll, wird idR den Wegfall der Wiederholungsgefahr nicht dartun. (T1) = SZ 52/99
TE OGH 1997-04-22 4 Ob 64/97h
Auch; nur: Ein solcher ist nur anzunehmen, falls eine Wiederholung, wenn schon nicht geradezu ausgeschlossen, so doch nach menschlichem Ermessen höchst unwahrscheinlich ist. (T2)
TE OGH 2003-12-16 4 Ob 84/03m
Auch; nur T2; Beisatz: Für den Wegfall der Wiederholungsgefahr ist der Beklagte beweispflichtig. (T3)
TE OGH 2007-12-18 10 Ob 85/07h
Beis wie T3
TE OGH 2012-11-28 4 Ob 199/12m
Auch; nur T2
TE OGH 2023-10-23 6 Ob 191/23s
vgl
TE OGH 2026-03-26 4 Ob 76/25t
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0012056