Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0041080

Entscheidungsdatum

03.02.1977

Geschäftszahl

6Ob521/77; 8Ob185/81; 7Ob631/83; 2Ob155/89; 6Ob154/99m; 8Ob63/02a; 7Ob212/02f; 7Ob44/12i; 9Ob59/20x

Norm

ZPO §406 Aa; ZPO §406 Ca

Rechtssatz

Der Grundsatz, daß die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des Schlusses der Verhandlung erster Instanz für die zu treffende Entscheidung maßgeblich sind, gilt auch dann, wenn es sich um einen Anspruch auf künftig fällig werdende Alimente handelt.

Entscheidungstexte

TE OGH 1977-02-03 6 Ob 521/77

TE OGH 1982-03-11 8 Ob 185/81

Vgl auch; Beisatz: Auf ungewisse, in Zukunft möglicherweise eintretende Änderungen ist nicht Bedacht zu nehmen. (T1)

TE OGH 1983-11-29 7 Ob 631/83

Beis wie T1; Beisatz: Steht jedoch bereits fest, daß der Verpflichtete künftig ein geringeres Einkommen hat, ist darauf bei Verurteilung für die künftig fällig werdenden Alimente Bedacht zu nehmen. (T2)

TE OGH 1990-03-28 2 Ob 155/89

Beis wie T1

TE OGH 2000-02-24 6 Ob 154/99m

Beis wie T1; Beisatz: Ob, wann und wie sich die Kaufkraft des Geldes entwickelt, ist im Zeitpunkt der Unterhaltsfestsetzung oder bei Entscheidung über einen Erhöhungsantrag ebensowenig vorhersehbar wie die Einkommensentwicklung des Unterhaltspflichtigen, weshalb die Wertsicherung des Unterhaltsbeitrages in gerichtlichen Entscheidungen unzulässig ist. (T3)

TE OGH 2002-04-18 8 Ob 63/02a

Beis wie T1

TE OGH 2003-10-15 7 Ob 212/02f

Vgl auch; Beis wie T1

TE OGH 2012-12-19 7 Ob 44/12i

Beis wie T1

TE OGH 2020-12-17 9 Ob 59/20x

Vgl

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0041080