OGH
RS0014891
26.08.2024
6Ob689/76; 5Ob548/80; 1Ob667/88; 4Ob204/02g; 2Ob274/06t; 2Ob81/07m; 10Ob58/15z; 8Ob128/15d; 4Ob115/17s; 7Ob81/23x; 8Ob49/24z
ABGB §871 BI
ABGB §1431 A
Voraussetzung für die Geltendmachung eines Anspruches nach Paragraph 1431, ABGB ist unter anderem, dass die Leistung auf einem Irrtum beruht, der die zu zahlende Schuld oder den Gegenstand, den der Zahler leistete, betrifft.
TE OGH 1977-01-20 6 Ob 689/76
Veröff: QuHGZ 1977 4/156 (mit Anm)
TE OGH 1980-06-10 5 Ob 548/80
Vgl; Beisatz: List (T1)
TE OGH 1988-09-28 1 Ob 667/88
Veröff: SZ 61/207
TE OGH 2002-09-24 4 Ob 204/02g
Vgl aber; Beisatz: Nach herrschender Auffassung kann die Rückforderung einer Leistung trotz des Bewusstseins, zu dieser nicht verpflichtet zu sein, gerechtfertigt sein, wenn an die Stelle des Irrtums über den Bestand der Schuld im Sinne des Paragraph 1431, ABGB gleichgewichtige andere Umstände treten. So kann die Leistung zurückgefordert werden, wenn die Zahlung nur zur Abwendung einer Zwangsvollstreckung geleistet wurde und der Rückforderung nicht die Rechtskraft einer Entscheidung entgegensteht oder die Zwangsvollstreckung selbst eingreift und eine Vermögensverschiebung bewirkt. (T2)
TE OGH 2007-05-24 2 Ob 274/06t
TE OGH 2007-11-29 2 Ob 81/07m
TE OGH 2015-10-01 10 Ob 58/15z
TE OGH 2016-02-19 8 Ob 128/15d
Beisatz: Einen solchen Kondiktionsanspruch hat auch derjenige, der seinem Vertragspartner mehr leistet als vertraglich vereinbart ist. Dies gilt etwa für irrtümliche Doppelzahlungen. (T3)
TE OGH 2017-07-27 4 Ob 115/17s
Auch
TE OGH 2023-06-28 7 Ob 81/23x
TE OGH 2024-08-26 8 Ob 49/24z
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0014891