OGH
RS0090555
23.11.1976
13Os140/76; 10Os56/77; 11Os71/78; 11Os174/78; 12Os89/80; 10Os48/85; 10Os1/85; 9Os114/86; 15Os90/93; 14Os22/95; 11Os71/18b
StGB §28 A; StGB §31; StGB §40
Analoge Anwendung der Paragraphen 28, 31, 40, StGB bei der Strafzumessung, wenn die Verhängung einer bloßen Zusatzstrafe nur deshalb ausgeschlossen ist, weil nur eine (geringfügige) Tat nach, die Mehrzahl der (auch gewichtigeren) Fakten jedoch vor dem vorangehenden Urteil liegen.
TE OGH 1976-11-23 13 Os 140/76
TE OGH 1977-05-25 10 Os 56/77
Ähnlich; Beisatz: Hier: Mildernden Umstand. (T1)
TE OGH 1977-05-23 11 Os 71/78
Ähnlich; Beis wie T1
TE OGH 1978-12-12 11 Os 174/78
Vgl
TE OGH 1980-11-13 12 Os 89/80
Vgl auch
TE OGH 1985-06-25 10 Os 48/85
Vgl auch
TE OGH 1985-07-02 10 Os 1/85
Vgl auch
TE OGH 1986-10-22 9 Os 114/86
Vgl auch
TE OGH 1993-08-26 15 Os 90/93
Vgl jedoch; Beisatz: Auch kein besonderer Milderungsgrund. (T2)
TE OGH 1995-03-10 14 Os 22/95
Vgl
TE OGH 2018-07-19 11 Os 71/18b
Auch; Beisatz: Mangels Vorliegens der Voraussetzungen des Paragraph 31, Absatz eins, (erster Satz) StGB ist in solchen Fällen die Verhängung einer (bloßen) Zusatzstrafe ausgeschlossen. Dass ein wesentlicher Teil der vorliegend abgeurteilten Taten vor einem früheren Urteil begangen wurde und dort hätte berücksichtigt werden können, kann jedoch in die Strafbemessung ausgleichend einfließen. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0090555