OGH
RS0037432
28.06.2023
2Ob544/76; 4Ob321/78; 3Ob187/78; 3Ob615/79; 2Ob200/80; 8Ob57/80; 2Ob511/81; 2Ob591/82; 2Ob680/87; 7Ob683/88; 2Ob63/88; 8Ob506/91; 9ObA216/93 (9ObA217/93); 4Ob12/02x; 1Ob96/03d; 4Ob126/06t; 6Ob18/21x; 7Ob43/23h
ZPO §226
Bei der Beurteilung eines Begehrens ist nicht allein dessen Wortlaut maßgebend, sondern auch der sonstige Inhalt der Klage (EvBl 1957/258, 1958/257, SZ 27/12, GH 1932,143, 7 Ob 195/55).
TE OGH 1976-09-23 2 Ob 544/76
TE OGH 1978-04-04 4 Ob 321/78
TE OGH 1979-03-21 3 Ob 187/78
TE OGH 1979-12-19 3 Ob 615/79
Veröff: NZ 1980,156
TE OGH 1980-11-11 2 Ob 200/80
TE OGH 1980-06-12 8 Ob 57/80
TE OGH 1982-04-27 2 Ob 511/81
Auch
TE OGH 1983-12-13 2 Ob 591/82
TE OGH 1987-12-11 2 Ob 680/87
Beisatz: Das gesamte Vorbringen an rechtserzeugenden Tatsachen ergibt das Substrat, aus dem die Berechtigung des Begehrens abzuleiten ist. (T1)
TE OGH 1988-12-15 7 Ob 683/88
Auch; Beisatz: Hier: Bei der Ableitung mehrerer Geldforderungen aus einem rechtserzeugenden Sachverhalt ist eine Aufgliederung im Urteilsbegehren selbst nicht erforderlich, es müssen aber in der Klagserzählung die einzelnen Beträge ziffernmäßig aufgegliedert sein. (T2)
TE OGH 1989-02-07 2 Ob 63/88
TE OGH 1991-01-31 8 Ob 506/91
Auch
TE OGH 1993-09-08 9 ObA 216/93
Vgl auch
TE OGH 2002-03-13 4 Ob 12/02x
Auch; Beis wie T1
TE OGH 2003-05-27 1 Ob 96/03d
Auch; Beisatz: Es ist nicht am Wortlaut des vom Kläger formulierten Urteilsbegehrens zu haften, sondern dieses auch nach dem sonstigen Inhalt des gesamten Klagevorbringens zu verstehen. (T3)
TE OGH 2006-09-28 4 Ob 126/06t
Auch; Beisatz: Das Gericht hat im Rahmen des geltend gemachten Rechtsgrundes jenen Sachverhalt zu beurteilen, den ihm die Parteien unterbreiten. (T4)
TE OGH 2021-06-23 6 Ob 18/21x
vgl
Anmerkung, Veröff: SZ 2021/58
TE OGH 2023-06-28 7 Ob 43/23h
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0037432