Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0008866

Entscheidungsdatum

23.03.1976

Geschäftszahl

4Ob313/76; 1Ob598/80; 1Ob778/81; 6Ob547/84; 5Ob607/84; 6Ob697/85; 6Ob16/85 (6Ob17/85); 14Ob154/86; 1Ob605/88; 10ObS21/89; 10ObS330/88; 9ObA221/89; 10ObS316/89; 10ObS222/89; 1Ob692/89; 3Ob583/90; 10ObS216/90; 7Ob586/91; 10ObS71/92; 3Ob557/92; Prä1040/93-2; 9ObA605/93; 9ObA194/91; 9ObA159/93; 8Ob23/93 (8Ob24/93); 10ObS101/94; 15Os189/94 (15Os190/94); 10ObS134/94; 1Ob7/95; 4Ob2074/96w; 3Ob2090/96s; 1Ob2131/96f; 8Ob2233/96g; 10ObS2354/96s; 1Ob2416/96t; 7Ob2430/96w; 9Ob2065/96h; 10ObS88/98h; 5Ob42/98g; 10ObS56/98b; 10ObS261/98z; 10ObS329/98z; 1Ob235/98k; 1Ob265/98x; 5Ob9/99f; 10ObS312/98z; 5Ob323/98f; 8Ob41/99h; 9ObA343/98a; 4Ob137/99x; 10ObS266/99m; 1Ob315/99a; 5Ob334/99z; 10ObS236/99z; 3Ob201/01g; Rkv1/01; 10ObS91/02h; 10ObS360/01s; 3Ob215/02t (3Ob321/02f); 4Ob7/04i; 8ObA75/04v; 9ObA61/05v; 16Ok52/05; 10Ob29/06x; 8ObA76/06v; 4Ob193/06w; 8ObA107/06b; 5Ob234/07h; 5Ob52/08w; 9ObA41/08g; 10ObS118/09i; 6Ob261/09i; 10ObS25/10i; 7Ob13/10b; 16Ok3/10; 5Ob63/10s; 8ObA60/10x; 5Ob190/10t; 10Ob23/11x; 9ObA53/11a; 7Ob124/11b; 7Ob215/11k; 5Ob52/12a; 8ObA17/12a; 7Ob212/11v; 1Ob148/12i; 5Ob191/12t; 15Os102/12g (15Os103/12d); 1Ob88/13t; 10ObS100/13y; 10ObS114/13g; 2Ob165/13y; 10ObS1/13i; 1Ob215/13v; 6Ob160/13t; 10ObS12/14h; 5Ob205/13b; 7Ob1/14v; 10Ob46/14h; 4Ob126/14d; 8ObA57/14m; 10ObS63/14h; 10ObS17/15w; 3Ob136/15v; 5Ob154/15f; 10ObS67/15y; 5Ob88/15z; 1Ob190/16x; 9ObA107/17a; 9ObA99/17z; 10ObS154/17w; 10ObS10/18w; 8Ob79/18b; 6Ob126/18z; 7Ob241/18v; 7Ob45/19x

Norm

ABGB §7

Rechtssatz

Eine Rechtslücke ist eine planwidrige Unvollständigkeit innerhalb des positiven Rechts, gemessen am Maßstab der gesamten geltenden Rechtsordnung. Das Gesetz ist in einem solchen Fall, gemessen an seiner eigenen Absicht und immanenten Teleologie, ergänzungsbedürftig, ohne dass seine Ergänzung einer vom Gesetz gewollten Beschränkung widerspricht.

Entscheidungstexte

TE OGH 1976-03-23 4 Ob 313/76

Veröff: SZ 49/45 = EvBl 1976/263 S 606 = ÖBl 1976,113 = JBl 1976,490 = GRURInt 1977,211; hiezu Besprechung von Federsel im ÖBl 1977,26

TE OGH 1980-05-27 1 Ob 598/80

Vgl auch

TE OGH 1982-04-21 1 Ob 778/81

Veröff: SZ 55/51

TE OGH 1984-04-26 6 Ob 547/84

Vgl auch; Veröff: JBl 1984,675 = ZVR 1985/133 S 244

TE OGH 1984-12-11 5 Ob 607/84

Vgl auch; Veröff: SZ 57/194

TE OGH 1986-01-16 6 Ob 697/85

Vgl auch; Veröff: SZ 59/12

TE OGH 1985-12-12 6 Ob 16/85

Auch; Beisatz: Eine Gesetzeslücke liegt vor, wenn die Regelung eines Sachbereiches keine Bestimmung für eine Frage enthält, die im Zusammenhang mit dieser Regelung an sich geregelt werden müsste. (T1)

Veröff: SZ 58/206 = NZ 1987,14

TE OGH 1986-10-21 14 Ob 154/86

Beis wie T1; Veröff: SZ 59/177 = EvBl 1987/9 S 52 = Arb 10560 = RZ 1987/24 S 111 = DRdA 1987,428 (Cerny)

TE OGH 1988-09-28 1 Ob 605/88

Veröff: SZ 61/206 = RZ 1990/2 S 20

TE OGH 1989-01-24 10 ObS 21/89

Veröff: SSV - NF 3/20

TE OGH 1989-01-10 10 ObS 330/88

Auch; Beisatz: Eine planwidrige Gesetzeslücke ist durch Analogie zu schließen. (T2)

Veröff: SZ 62/3

TE OGH 1989-08-30 9 ObA 221/89

Beisatz: § 48 ASGG (T3)

TE OGH 1989-11-07 10 ObS 316/89

TE OGH 1989-12-05 10 ObS 222/89

Beis wie T2; Veröff: SZ 62/194 = SSV - NF 3/143

TE OGH 1989-11-29 1 Ob 692/89

Veröff: SZ 62/184 = EvBl 1990/96 S 468

TE OGH 1990-10-17 3 Ob 583/90

Auch; Veröff: RZ 1991/12 S 73

TE OGH 1990-10-23 10 ObS 216/90

Vgl auch; nur: Eine Rechtslücke ist eine planwidrige Unvollständigkeit innerhalb des positiven Rechts, gemessen am Maßstab der gesamten geltenden Rechtsordnung. (T4)

TE OGH 1991-09-04 7 Ob 586/91

nur: Das Gesetz ist in einem solchen Fall, gemessen an seiner eigenen Absicht und immanenten Teleologie, ergänzungsbedürftig, ohne dass seine Ergänzung einer vom Gesetz gewollten Beschränkung widerspricht. (T5)

Beisatz: Dass eine Regelung wünschenswert wäre, rechtfertigt noch nicht die Annahme einer Gesetzeslücke. (T6)

TE OGH 1991-12-18 10 ObS 71/92

nur T5; Beis wie T1

TE OGH 1992-05-26 3 Ob 557/92

Auch; nur T4; Veröff: SZ 65/78

TE OGH 1992-10-15 Prä 1040/93-2

Vgl auch

TE OGH 1993-04-15 9 ObA 605/93

nur T4; Personalsenat des OGH

TE OGH 1993-08-11 9 ObA 194/91

Auch; Beis wie T1

TE OGH 1993-09-08 9 ObA 159/93

Auch; Beis wie T1

TE OGH 1994-02-03 8 Ob 23/93

Beis wie T1; Veröff: SZ 67/21

TE OGH 1994-10-18 10 ObS 101/94

Auch; Veröff: SZ 67/176

TE OGH 1995-02-09 15 Os 189/94

Vgl auch

TE OGH 1994-05-31 10 ObS 134/94

Vgl auch; nur T4

TE OGH 1995-05-29 1 Ob 7/95

Vgl; Beisatz: Eine solche Unvollständigkeit liegt jedoch nur vor, wenn eine anzuwendende Rechtsvorschrift zwar vorhanden, aber in einer bestimmten Richtung nicht präzisiert (unvollständig) ist. Durch Analogie ist nicht eine beliebige, sondern nur eine im System liegende Lösung anzustreben. Eine unechte Lücke liegt vor, wenn man von einem bestimmten Standpunkt aus die konkrete Regelung eines Sachverhalts erwartet, eine solche aber fehlt. (T7)

Veröff: SZ 68/102

TE OGH 1996-04-30 4 Ob 2074/96w

Auch; nur T4; Beis wie T1; Veröff: SZ 69/109

TE OGH 1996-03-27 3 Ob 2090/96s

nur T4; Veröff: SZ 69/82

TE OGH 1996-06-25 1 Ob 2131/96f

Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 69/146

TE OGH 1996-09-12 8 Ob 2233/96g

Auch

TE OGH 1996-11-05 10 ObS 2354/96s

nur T5; Beis wie T1; Beis wie T6; Beisatz: Wurde von der Gesetzgebungsinstanz für einen bestimmten Sachverhalt eine bestimmte Rechtsfolge bewusst nicht angeordnet, so fehlt es an einer Gesetzeslücke und daher auch an der Möglichkeit ergänzender Rechtsfindung. (T8)

TE OGH 1997-01-28 1 Ob 2416/96t

Auch; nur T4

TE OGH 1997-04-02 7 Ob 2430/96w

Auch

TE OGH 1997-12-17 9 Ob 2065/96h

Vgl auch; Beis wie T8

TE OGH 1998-03-10 10 ObS 88/98h

Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8

TE OGH 1998-02-24 5 Ob 42/98g

Auch; nur T5; Beisatz: Eine Gesetzeslücke liegt vor, wenn die aus der konkreten gesetzlichen Regelung hervorleuchtenden Zwecke und Werte die Annahme nahelegen, der Gesetzgeber habe einen nach denselben Maßstäben regelungsbedürftigen Sachverhalt übersehen. (T9)

TE OGH 1998-03-31 10 ObS 56/98b

Auch; Beis wie T1

TE OGH 1998-08-18 10 ObS 261/98z

Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8

TE OGH 1998-10-20 10 ObS 329/98z

Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8

TE OGH 1998-10-27 1 Ob 235/98k

Auch; Beisatz: Das bloß rechtspolitisch Erwünschte vermag dagegen der ergänzenden Rechtsfindung durch Analogiebildung nicht als ausreichende Grundlage zu dienen. Eine Gesetzeslücke ist nur dann anzunehmen, wenn Wertungen und Zweck der konkreten gesetzlichen Regelung die Annahme rechtfertigen, der Gesetzgeber habe einen nach denselben Maßstäben regelungsbedürftigen Sachverhalt übersehen. (T10)

TE OGH 1998-11-24 1 Ob 265/98x

Auch; nur: Eine Rechtslücke ist eine planwidrige Unvollständigkeit innerhalb des positiven Rechts. (T11)

Beis wie T10 nur: Das bloß rechtspolitisch Erwünschte vermag dagegen der ergänzenden Rechtsfindung durch Analogiebildung nicht als ausreichende Grundlage zu dienen. (T12)

Beisatz: Hat der Gesetzgeber eine bestimmte Rechtsfolge für einen bestimmten Sachverhalt bewusst nicht angeordnet, so fehlt es an einer Gesetzeslücke und demgemäß auch an der Grundvoraussetzung einer ergänzenden Rechtsfindung. (T13)

TE OGH 1999-01-26 5 Ob 9/99f

Vgl; Beis ähnlich wie T2

TE OGH 1999-01-12 10 ObS 312/98z

Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; nur T11; Beis wie T12; Beis wie T13

Veröff: SZ 72/1

TE OGH 1999-01-12 5 Ob 323/98f

Vgl; Beis wie T2

TE OGH 1999-04-15 8 Ob 41/99h

Vgl; nur T11; Beis ähnlich wie T12

TE OGH 1999-03-17 9 ObA 343/98a

Auch; Beis wie T6

Veröff: SZ 72/44

TE OGH 1999-06-01 4 Ob 137/99x

Auch; nur T5

TE OGH 1999-11-09 10 ObS 266/99m

Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T13; Beisatz: Hier: § 11 Abs 2 KGG. (T14)

TE OGH 2000-01-14 1 Ob 315/99a

Auch; Beis wie T2

Veröff: SZ 73/7

TE OGH 2000-01-25 5 Ob 334/99z

Vgl auch; nur T11; Beisatz: Hier: Keine analoge Anwendung des § 13 Abs 2 WEG. (T15)

Veröff: SZ 73/17

TE OGH 2000-06-06 10 ObS 236/99z

Auch; Beis wie T6; Beisatz: Ohne Vorliegen einer Gesetzeslücke gleichsam an die Stelle des Gesetzgebers zu treten und einen Regelungsinhalt (rechtsfortbildend) zu schaffen, dessen Herbeiführung ausschließlich diesem obläge, steht den Gerichten nicht zu. (T16)

Veröff: SZ 73/92

TE OGH 2001-08-29 3 Ob 201/01g

Auch; Veröff: SZ 74/141

TE OGH 2001-11-28 Rkv 1/01

nur T5; Beis wie T9; Beis wie T10

TE OGH 2002-04-30 10 ObS 91/02h

Auch

TE OGH 2002-09-17 10 ObS 360/01s

Beis wie T8; Beis wie T13; Beis wie T16

TE OGH 2002-12-18 3 Ob 215/02t

Vgl auch; Beis wie T16

Veröff: SZ 2002/178

TE OGH 2004-03-16 4 Ob 7/04i

Vgl auch; Beisatz: Ob eine Gesetzeslücke vorliegt, ist auf Grund der Rechtsordnung einschließlich aller auch als Auslegungskriterien heranzuziehenden Maßstäbe zu beurteilen. Eine teleologische Lücke liegt vor, wenn die - mit Hilfe der Interpretationsregeln ermittelte - ratio legis (das höhere Rechtsprinzip) in Verbindung mit dem Gleichheitsgrundsatz die Erstreckung der Rechtsfolgenanordnung (der Werttendenz) einer gesetzlichen Norm (oder auch mehrerer Vorschriften) auf den gesetzlichen nicht unmittelbar geregelten Fall fordert. (T17)

Beisatz: Hier: Analoge Anwendung des § 18 Abs 4 ECG im Bereich des TKG. (T18)

Veröff: SZ 2004/33

TE OGH 2004-09-24 8 ObA 75/04v

Auch; Beis wie T7; Beis wie T16

TE OGH 2005-12-16 9 ObA 61/05v

Auch

TE OGH 2006-02-27 16 Ok 52/05

Beisatz: Hier: Die kartellrechtliche Geldbuße ist eine Sanktion mit strafrechtsähnlichem Charakter. Nach Auffassung des Senats bedeutet es einen Wertungswiderspruch, gäbe es im Kartellrecht - anders als im Straf- und Verwaltungsstrafrecht - keine Möglichkeit, von der Verhängung einer Strafe abzusehen, wenn das Verschulden des Beschuldigten geringfügig ist und die Folgen der Übertretung unbedeutend sind. (T19)

Veröff: SZ 2006/30

TE OGH 2006-05-22 10 Ob 29/06x

Auch; Beis wie T8; Beis wie T13; Beis wie T16

TE OGH 2006-11-23 8 ObA 76/06v

Auch; Beisatz: Hier: Annahme einer Gesetzeslücke in § 10 Abs 7 MuttSchG; analoge Anwendung der §§ 10 Abs 2, 10a MuttSchG für den Fall der schriftlichen einvernehmlichen Auflösung in Unkenntnis der Schwangerschaft. (T20)

Veröff: SZ 2006/174

TE OGH 2006-11-21 4 Ob 193/06w

Auch; nur T5; Beis wie T17

Veröff: SZ 2006/173

TE OGH 2007-01-31 8 ObA 107/06b

Auch; Beisatz: Annahme einer Gesetzeslücke in § 177 Abs 3 ArbVG, welche durch analoge Anwendung der aus der Bestimmung des § 91 Abs 1 ArbVG abzuleitenden allgemeinen Informationsverpflichtungen, die nach § 177 Abs 3 ArbVG auch im Verhältnis zwischen den „Schwesterunternehmen" zum Tragen kommen, geschlossen werden kann. (T21)

TE OGH 2007-11-06 5 Ob 234/07h

Beisatz: Hier: Die für Notare und Gerichte maßgebliche Rechtsentwicklung in Richtung einer Identitätsprüfung durch einen Lichtbildausweis hat der Gesetzgeber bei den Legalisatoren nicht nachvollzogen. Die Beglaubigung durch den Legalisator auf Grund einer (bloßen) Identitätsprüfung an Hand eines Lichtbildausweises ist daher durch den unverändert gebliebenen Wortlaut des Art IV § 8 Abs 1 Vlbg GARG nicht gedeckt. Insoweit besteht aber auch keine durch Analogie (etwa zu § 55 Abs 1 Z 5 NO) zu schließende Gesetzeslücke. (T22)

Beis wie T16; Beis wie T10

TE OGH 2008-04-01 5 Ob 52/08w

Vgl auch; Beisatz: Begnügt sich der Gesetzgeber bei der Novellierung von Ausländergrunderwerbsgesetzen trotz des Gesetzeszwecks, die Umgehung des Ausländergrundverkehrsrechts zu verhindern, mit einer im Vergleich zu anderen Landesgesetzen engeren Definition der Ausländereigenschaft, können auf rechtspolitisch vielleicht wünschenswerte Ergebnisse gestützte Überlegungen eine extensive Auslegung nicht rechtfertigen. (T23)

Beisatz: Hier: § 2 Z 3 Wr Ausländergrunderwerbsgesetz. (T24)

TE OGH 2009-06-29 9 ObA 41/08g

nur T5; Beis wie T6; Beis wie T9

TE OGH 2009-10-20 10 ObS 118/09i

Auch; Beis wie T17

TE OGH 2010-01-14 6 Ob 261/09i

Auch; Beis wie T5; Beis wie T8; Bem: Hier: Die Frage der Zulässigkeit einer analogen Anwendung des § 215 AktG im Privatstiftungsrecht wird ausdrücklich offen gelassen (mit eingehender Darstellung der Lehre). (T25)

TE OGH 2010-03-02 10 ObS 25/10i

Vgl; Beisatz: Der rechtspolitische Wunsch, dass eine bestimmte Regelung gerecht(er) wäre, vermag für sich allein eine planwidrige Lücke nicht zu begründen. (T26)

TE OGH 2010-03-17 7 Ob 13/10b

TE OGH 2010-06-22 16 Ok 3/10

Vgl auch; Veröff: SZ 2010/74

TE OGH 2010-08-31 5 Ob 63/10s

Beis wie T10 nur: Eine Gesetzeslücke ist nur dann anzunehmen, wenn Wertungen und Zweck der konkreten gesetzlichen Regelung die Annahme rechtfertigen, der Gesetzgeber habe einen nach denselben Maßstäben regelungsbedürftigen Sachverhalt übersehen. (T27)

Beis wie T16

Veröff: SZ 2010/104

TE OGH 2011-02-22 8 ObA 60/10x

Auch; nur T5; Beis ähnlich wie T6

TE OGH 2011-01-24 5 Ob 190/10t

Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine Regelungslücke bei § 10 Abs 3 und 4 WEG. (T28)

TE OGH 2011-05-03 10 Ob 23/11x

Vgl auch; nur T4; Beis wie T8

TE OGH 2011-06-28 9 ObA 53/11a

TE OGH 2011-11-30 7 Ob 124/11b

Auch; Beis wie T27

Veröff: SZ 2011/140

TE OGH 2012-02-27 7 Ob 215/11k

Vgl auch; nur T5

Veröff: SZ 2012/21

TE OGH 2012-04-24 5 Ob 52/12a

Vgl

TE OGH 2012-04-24 8 ObA 17/12a

Auch

TE OGH 2012-02-27 7 Ob 212/11v

Auch

TE OGH 2012-12-13 1 Ob 148/12i

Auch; Beis wie T9

TE OGH 2013-02-14 5 Ob 191/12t

Auch; Ähnlich Beis wie T6; Beis wie T9; Veröff: SZ 2013/17

TE OGH 2013-04-24 15 Os 102/12g

Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T16; Beis wie T18

TE OGH 2013-06-27 1 Ob 88/13t

Vgl auch

TE OGH 2013-09-12 10 ObS 100/13y

Beis wie T6; Beis wie T16

TE OGH 2013-10-22 10 ObS 114/13g

Beis wie T6; Beis wie T16; Veröff: SZ 2013/100

TE OGH 2013-11-14 2 Ob 165/13y

Auch; Beisatz: Hier: Problematik des Mietzinsminderungsanspruchs nach Mängelbehebung durch den Mieter; keine analoge Anwendung des § 1096 ABGB mangels planwidriger Gesetzeslücke. Mit ausführlicher Darstellung der Gesetzesmaterialien zur WRN 2006. (T29)

TE OGH 2014-01-28 10 ObS 1/13i

Auch

TE OGH 2014-01-23 1 Ob 215/13v

Auch; Beis wie T27

TE OGH 2013-12-16 6 Ob 160/13t

Vgl; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T10; Beis wie T16; Beisatz: Hier: Das Fehlen einer § 142 UGB entsprechenden Regelung im Genossenschaftsrecht kann nicht als planwidrige Unvollständigkeit des Umgründungsrechts angesehen werden. (T30)

Veröff: SZ 2013/123

TE OGH 2014-02-25 10 ObS 12/14h

Beis wie T17; Beisatz: Hier: § 255 Abs 2 ASVG. (T31)

TE OGH 2014-03-13 5 Ob 205/13b

Auch; Beisatz: Keine analoge Anwendung des § 15 KSchG. (T32)

Veröff: SZ 2014/23

TE OGH 2014-04-22 7 Ob 1/14v

Auch; Beis wie T27; Veröff: SZ 2014/36

TE OGH 2014-08-26 10 Ob 46/14h

Auch; Beis wie T16

TE OGH 2014-09-17 4 Ob 126/14d

Auch; Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T27; Beisatz: Hier: Keine Analogie zu § 25 Abs 3 GlücksspielG hinsichtlich Spekulationsgeschäften an der Börse. (T33)

TE OGH 2014-09-29 8 ObA 57/14m

Beisatz: Hier: Mutterschaftsaustritt iSd § 15r MSchG als rückforderungsschädliche Beendigung nach § 2d Abs 4 Z 3 AVRAG. (T34)

Veröff: SZ 2014/88

TE OGH 2014-09-30 10 ObS 63/14h

Beis wie T16; Veröff: SZ 2014/90

TE OGH 2015-04-28 10 ObS 17/15w

Veröff: SZ 2015/43

TE OGH 2015-07-15 3 Ob 136/15v

Auch; Beis wie T17; Beisatz: Bei der Ermittlung der ratio legis ist auf die Rechtsentwicklung Bedacht zu nehmen; dies kann zur Feststellung einer „nachträglichen“ Gesetzeslücke führen. (T35)

Veröff: SZ 2015/70

TE OGH 2015-09-25 5 Ob 154/15f

Auch; Beis wie T8; Beis wie T13; Veröff: SZ 2015/102

TE OGH 2015-09-02 10 ObS 67/15y

Auch; Beis wie T16

TE OGH 2015-10-30 5 Ob 88/15z

Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T12; Beis wie T26

TE OGH 2017-03-16 1 Ob 190/16x

Vgl; nur T4; nur T11; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T13; Beis wie T16; Beis wie T27; Beisatz: Fremdwährungskredit; keine analoge Anwendung des § 27 KSchG. (T36)

Veröff: SZ 2017/34

TE OGH 2017-10-30 9 ObA 107/17a

Auch

TE OGH 2017-11-28 9 ObA 99/17z

Auch

TE OGH 2018-01-23 10 ObS 154/17w

Auch; Beis wie T8

TE OGH 2018-02-20 10 ObS 10/18w

Auch; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T27

TE OGH 2018-05-29 8 Ob 79/18b

Beis wie T6

TE OGH 2018-12-20 6 Ob 126/18z

Auch

TE OGH 2019-01-30 7 Ob 241/18v

Beisatz: Hier: § 165a VersVG idF BGBl Nr 90/1993. (T37)

TE OGH 2019-06-26 7 Ob 45/19x

Vgl

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0008866