Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0021812

Entscheidungsdatum

04.02.1976

Geschäftszahl

8Ob274/75; 2Ob137/78; 2Ob134/82; 8Ob13/85 (8Ob14/85); 2Ob70/86; 2Ob133/88; 6Ob30/01g; 6Ob242/03m; 4Ob139/07f; 8Ob40/10f; 8Ob26/13a; 9Ob54/14b

Norm

ABGB §1169

Rechtssatz

Beim Werkvertrag darf der Unternehmer, der auf Grund seiner Sachkenntnis wissen muss, dass seine Arbeitsstätte gefährlich ist, um deren Sicherheit nicht vollkommen sorglos sein. Auch er muss sich in einem solchen Falle vor Beginn der Arbeiten von den Sicherungsvorkehrungen überzeugen und nötigenfalls den Besteller zu den nötigen Maßnahmen veranlassen.

Entscheidungstexte

TE OGH 1976-02-04 8 Ob 274/75

Veröff: SZ 49/15

TE OGH 1978-10-19 2 Ob 137/78

TE OGH 1982-09-21 2 Ob 134/82

Beisatz: Gefährliche Malerarbeiten in Fabrik (T1)

TE OGH 1985-10-24 8 Ob 13/85

TE OGH 1987-04-07 2 Ob 70/86

Auch

TE OGH 1989-04-25 2 Ob 133/88

Veröff: SZ 62/70 = ZVR 1990/92 S 244

TE OGH 2001-03-15 6 Ob 30/01g

Auch

TE OGH 2004-08-26 6 Ob 242/03m

TE OGH 2007-09-04 4 Ob 139/07f

Auch

TE OGH 2011-04-26 8 Ob 40/10f

TE OGH 2013-11-29 8 Ob 26/13a

TE OGH 2014-08-26 9 Ob 54/14b

Auch; nur: Der Werkunternehmer, der aufgrund seiner Sachkenntnis wissen muss, dass Arbeitsstätten gefährlich sind, muss sich vor Beginn der Arbeiten selbst von den Sicherheitsvorkehrungen überzeugen. (T2)

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0021812