OGH
08.07.1975
12Os67/75; 12Os33/78; 11Os37/80; 9Os27/80; 11Os124/80; 10Os98/80; 11Os38/81; 1Ob504/82; 13Os60/85; 13Os95/95; 11Os90/96 (11Os91/96)
StGB §167 Abs2 Z2;
Die Strafbarkeit lebt wieder auf, wenn der Täter seiner vertraglichen Verpflichtung zur Schadensgutmachung auch unverschuldet nicht nachkommt.
TE OGH 1975/07/08 12 Os 67/75
Veröff: EvBl 1976/57 S 106
TE OGH 1978/05/11 12 Os 33/78
Veröff: EvBl 1979/37 S 100
TE OGH 1980/03/26 11 Os 37/80
TE OGH 1980/05/09 9 Os 27/80
TE OGH 1980/09/08 11 Os 124/80
Beisatz: Ungeachtet, ob die Säumnis schuldhaft oder unverschuldet, vor oder nach Kenntnisnahme der Behörde von der Tat eintritt, oder ob der nicht gutgemachte Teil des Schadens im Verhältnis zur Gesamtsumme beträchtlich oder geringfügig ist, weil es dem Täter obliegt, die Voraussetzungen des Paragraph 167, StGB selbst und aus eigenem herbeizuführen (SSt 29/40). (T1) Veröff: JBl 1981,331
TE OGH 1980/12/16 10 Os 98/80
Vgl auch; Beisatz: Gleichermaßen trifft den Täter das Risiko einer Verspätung seiner Schadensgutmachung. (T2) Veröff: JBl 1981,441 = EvBl 1981/139 S 403
TE OGH 1981/04/22 11 Os 38/81
TE OGH 1982/03/17 1 Ob 504/82
TE OGH 1985/05/30 13 Os 60/85
Vgl auch; Beisatz: Aus welchen Gründen der Täter an der Vertragserfüllung gehindert war, bleibt unerheblich. (T3)
TE OGH 1995/11/08 13 Os 95/95
Vgl auch; Beisatz: Konkurs. (T4)
TE OGH 1996/08/27 11 Os 90/96
Beisatz: Aus welchem Grund die Vereinbarung nicht eingehalten wurde, ob vom Täter verschuldet oder aus Umständen, die er nicht zu vertreten hat, ist für die neuerliche Strafbarkeit ohne Bedeutung. (T5)
RS0095400