Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0006546

Entscheidungsdatum

22.11.2022

Geschäftszahl

1Ob201/73; 1Ob705/84 (1Ob706/84); 5Ob1592/92; 5Ob127/94; 4Ob342/98t; 10Ob21/05v; 2Ob104/22s

Norm

AußStrG §2 Abs2 Z7 H2

AußStrG §125 A

AußStrG 2005 §161 ff

Rechtssatz

Wenn es notwendig ist, in einem Prozeß widersprechende Standpunkte zu klären, von deren Lösung die Fortsetzung und Beendigung des Verlassenschaftsverfahrens abhängig sind, sind die Bestimmungen der Paragraphen 125, ff AußStrG analog heranzuziehen; das gilt insbesondere, wenn im Prozeß eine im Verlassenschaftsverfahren in Anspruch genommene Noterbenstellung strittig ist.

Entscheidungstexte

TE OGH 1973-12-05 1 Ob 201/73

Veröff: NZ 1976,107 = NZ 1974,60 = EvBl 1974/113 S 242 = NZ 1974,118 = SZ 46/117

TE OGH 1985-01-16 1 Ob 705/84

nur: Wenn es notwendig ist, in einem Prozeß widersprechende Standpunkte zu klären, von deren Lösung die Fortsetzung und Beendigung des Verlassenschaftsverfahrens abhängig sind, sind die Bestimmungen der Paragraphen 125, ff AußStrG analog heranzuziehen. (T1) Veröff: NZ 1985,188

TE OGH 1992-10-27 5 Ob 1592/92

TE OGH 1994-11-08 5 Ob 127/94

nur T1

TE OGH 1999-02-04 4 Ob 342/98t

Auch; nur T1; Veröff: SZ 72/19

TE OGH 2005-03-22 10 Ob 21/05v

nur T1

TE OGH 2022-11-22 2 Ob 104/22s

Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Streit über das Bestehen und den Umfang eines uneigentlichen Nachvermächtnisses. (T2)

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0006546