OGH
RS0038704
03.07.1973
4Ob548/73; 8Ob594/78 (8Ob595/78 -8Ob599/78); 2Ob610/70; 3Ob149/82; 8Ob513/86; 8Ob555/87; 7Ob669/87; 5Ob508/89; 7Ob602/89; 8Ob636/90; 1Ob687/90; 4Ob535/95; 10Ob257/99p; 6Ob325/99h; 9Ob106/04k; 4Ob216/12m; 2Ob26/21v
ABGB §879 CIIk; TirGVG §1; TirGVG §19
Ein Geschäft, wodurch das Erfordernis der behördlichen Genehmigung des Grunderwerbes durch einen Ausländer umgangen werden soll, ist unerlaubt und ungültig.
TE OGH 1973-07-03 4 Ob 548/73
TE OGH 1979-05-10 8 Ob 594/78
Beisatz: Hier: Statt Wohnungseigentumsvertrag Nutzungsrechte als Kommanditist. (T1) Veröff: JBl 1980,430
TE OGH 1980-02-26 2 Ob 610/70
Auch
TE OGH 1983-07-06 3 Ob 149/82
Beisatz: Hier: Treuhandvertrag (T2) Veröff: RdW 1984,10
TE OGH 1986-07-10 8 Ob 513/86
Vgl
TE OGH 1987-10-21 8 Ob 555/87
TE OGH 1987-11-12 7 Ob 669/87
Auch; Beisatz: Für die Nichtigkeit des Umgehungsgeschäftes genügt die Gesetzesverletzung. (T3) Veröff: JBl 1988,250 (M Karollus)
TE OGH 1989-02-07 5 Ob 508/89
Beisatz: Hier: Nichtiger Treuhandvertrag, ohne daß die Grundverkehrsbehörde zuvor mit den konkreten genehmigungspflichtigen Verträgen (oder mit den konkreten Umgehungsgeschäften) befaßt worden wäre. (T4)
TE OGH 1989-04-27 7 Ob 602/89
Vgl; Beisatz: Der Standpunkt, jedes Umgehungsgeschäft sei schon wegen der rechtswidrigen Umgehungsabsicht nichtig, ist zu weitgehend. Das Umgehungsgeschäft unterliegt nur der Rechtsnorm, die auf das in Wahrheit beabsichtigte Rechtsgeschäft anzuwenden ist. (T5) Veröff: JBl 1989,780 = SZ 62/80
TE OGH 1991-03-07 8 Ob 636/90
Gegenteilig; Beis wie T5
TE OGH 1991-09-18 1 Ob 687/90
Gegenteilig; Beis wie T5; Veröff: JBl 1992,594
TE OGH 1995-06-27 4 Ob 535/95
Vgl aber; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Mietvertrag für 100 Jahre sowie Optionsvertrag und Pfandbestellungsvertrag. (T6) Veröff: SZ 68/120
TE OGH 2000-04-04 10 Ob 257/99p
Vgl auch; Beisatz: Hier: Mietvertrag für 100 Jahre. (T7); Veröff: SZ 73/64
TE OGH 2000-08-30 6 Ob 325/99h
Vgl auch
TE OGH 2004-11-17 9 Ob 106/04k
Vgl aber; Beis wie T5; Beis wie T7
TE OGH 2012-11-28 4 Ob 216/12m
Vgl; Beisatz: Paragraph 31, Absatz eins, Salzburger Raumordnungsgesetz 2009 (Sbg ROG 2009) sieht vor, dass die Verwendung eines Objekts als Zweitwohnung nur in „ausgewiesenen Zweitwohnungsgebieten“ zulässig ist; ein Verstoß unterliegt der Verwaltungsstrafbestimmung in Paragraph 78, Absatz eins, Ziffer 3, Sbg ROG 2009. Wie der Erwerber einer Liegenschaft diese in weiterer Folge nutzen wird, ist aber für die Gültigkeit des Kaufvertrags unerheblich. (T8)
TE OGH 2021-08-05 2 Ob 26/21v
Vgl; nur Beis wie T5; Beisatz: Hier: Übertragung einer „Wörthersee-Zulassung“. (T9)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0038704