Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

15.06.1972

Geschäftszahl

2Ob197/71; 5Ob76/74; 1Ob554/77; 1Ob670/78; 5Ob641/79; 7Ob739/81;

3Ob645/81; 7Ob502/82; 2Ob173/83; 7Ob1/88; 7Ob36/88; 5Ob529/95;

7Ob31/95; 4Ob2107/96y; 7Ob55/99k; 4Ob65/99h

Norm

ABGB §1310;

Rechtssatz

Das Bestehen einer freiwilligen Haftpflichtversicherung allein rechtfertigt nicht die Gewährung eines Ersatzanspruches nach Paragraph 1310, ABGB.

Entscheidungstexte

TE OGH 1972/06/15 2 Ob 197/71

Veröff: SZ 45/69

TE OGH 1974/04/03 5 Ob 76/74

Gegenteilig; Beisatz: Ablehnung der Auffassung, daß das Bestehen einer freiwilligen Haftpflichtversicherung allein die Gewährung eines Ersatzanspruches nach Paragraph 1310, 3. Fall ABGB nicht rechtfertige. (T1) Veröff: EvBl 1974/249 S 547 = SZ 47/43

TE OGH 1977/03/30 1 Ob 554/77

Vgl aber; Beisatz: Versicherungsschutz ist bei den Billigkeitserwägungen zu berücksichtigen. (T2)

TE OGH 1978/07/07 1 Ob 670/78

Vgl aber

TE OGH 1979/11/20 5 Ob 641/79

Vgl aber; Veröff: EFSlg 33757

TE OGH 1981/11/05 7 Ob 739/81

TE OGH 1982/02/24 3 Ob 645/81

Beis wie T1

TE OGH 1982/03/18 7 Ob 502/82

Auch; Beis wie T1; Beisatz: Kaskoversicherer und Haftpflichtversicherer werden in gleicher Weise herangezogen. (T3) Veröff: RZ 1982/67 S 268

TE OGH 1983/09/20 2 Ob 173/83

Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3; Veröff: ZVR 1984/323 S 345

TE OGH 1988/01/21 7 Ob 1/88

Vgl aber; Beis wie T3; Veröff: VersRdSch 1988,264 = VersR 1989,427

TE OGH 1988/10/20 7 Ob 36/88

Vgl aber; Beis wie T1; Veröff: VersR 1989,1111 = VersRdSch 1989,355

TE OGH 1995/09/26 5 Ob 529/95

Vgl aber; Beis wie T1

TE OGH 1995/10/18 7 Ob 31/95

Vgl aber

TE OGH 1996/07/09 4 Ob 2107/96y

Vgl; Beisatz: Stehen einander die Versicherung des Geschädigten und die Haftpflichtversicherung des Schädigers gegenüber, so ist dies bei der Billigkeitsabwägung zu berücksichtigen. Übersteigen die Deckungsfonds beider Versicherungen den Schaden, so ist der Schaden grundsätzlich im Verhältnis der Deckungsfonds zu tragen. Damit werden die Verhältnisse beider Parteien entsprechend berücksichtigt. Dies gilt auch für Leistungen aus einer Unfallversicherung des Geschädigten, soweit sie der Deckung von Sachschäden dienen. Soweit die Leistung der Unfallversicherung Nachteile des Geschädigten abgilt, die mit seinen Ersatzansprüchen gegen den Schädiger nichts zu tun haben, bleibt die Ersatzpflicht des Schädigers aufrecht. (T4) Veröff: SZ 69/156

TE OGH 1999/03/09 7 Ob 55/99k

Vgl

TE OGH 1999/03/23 4 Ob 65/99h

Gegenteilig; Bies wie T1; Beisatz: Voraussetzung ist aber immer, daß auch ein Deliktsfähiger haften würde. (T5)

Rechtssatznummer

RS0027550