Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0010125

Entscheidungsdatum

10.03.1971

Geschäftszahl

5Ob47/71; 7Ob18/73; 6Ob600/82; 7Ob1650/93; 1Ob512/96; 1Ob229/97a; 7Ob269/00k; 2Ob11/10x; 2Ob147/12z

Norm

ABGB §312; ABGB §313

Rechtssatz

Der Besitz eines Rechtes wird durch den Gebrauch des Rechtes im eigenen Namen erlangt. Es muss demgemäß der Besitz dergestalt ausgeübt werden, dass die volle Zugehörigkeit der Sache zum Ausübenden sichtbar zum Ausdruck gebracht und eine Besitzausübung dritter Personen nicht zugelassen wird (so auch schon 6 Ob 251/68, 6 Ob 288/69).

Entscheidungstexte

TE OGH 1971-03-10 5 Ob 47/71

TE OGH 1973-02-14 7 Ob 18/73

nur: Der Besitz eines Rechtes wird durch den Gebrauch des Rechtes im eigenen Namen erlangt. (T1)

TE OGH 1982-03-31 6 Ob 600/82

nur: Es muss demgemäß der Besitz dergestalt ausgeübt werden, dass die volle Zugehörigkeit der Sache zum Ausübenden sichtbar zum Ausdruck gebracht und eine Besitzausübung dritter Personen nicht zugelassen wird. (T2)

TE OGH 1994-02-23 7 Ob 1650/93

nur T2

TE OGH 1996-08-22 1 Ob 512/96

Auch; Veröff: SZ 69/187

TE OGH 1997-10-14 1 Ob 229/97a

Auch; Beisatz: Nur der Besitz, der jeden anderen Besitz ausschließt, kann zur Ersitzung führen. (T3)

TE OGH 2001-01-23 7 Ob 269/00k

Vgl auch

TE OGH 2010-11-11 2 Ob 11/10x

nur T2; Vgl Beis wie T3; Veröff: SZ 2010/142

TE OGH 2013-08-29 2 Ob 147/12z

Beisatz: Hier: Übergabe des Bestandgegenstands an den Bestandnehmer. (T4)