Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

18.06.1970

Geschäftszahl

2Ob144/70; 2Ob133/70; 2Ob319/70 (2Ob320/70, 2Ob427/70); 2Ob313/70; 2Ob54/70; 2Ob342/69; 2Ob339/69; 2Ob397/97i

Norm

ASVG §123;

ASVG §332 A;

Rechtssatz

Kein Regreß des Sozialversicherungsträgers gegen den Ehemann wegen Leistungen an die mitversicherte Ehefrau.

Entscheidungstexte

TE OGH 1970/06/18 2 Ob 144/70

Veröff: SZ 43/108 = EvBl 1971/109 S 182 = ZVR 1971/86 S 104 = SozM VG,1497

TE OGH 1970/06/04 2 Ob 133/70

Vgl aber; Beisatz: (Beschränkte) Zulässigkeit eines Rückgriffs gegen einen Familienangehörigen der selbst sozialversicherten Geschädigten. (T1) Veröff: EvBl 1971/108 S 181 = SozM VG,1491

TE OGH 1970/11/26 2 Ob 319/70

Beisatz: Mitversicherte Tochter. (T2) Veröff: SZ 43/218

TE OGH 1970/12/03 2 Ob 313/70

Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1971/128 S 159 = VersR 1971,1052

TE OGH 1970/12/03 2 Ob 54/70

Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1971/181 S 245

TE OGH 1970/12/03 2 Ob 342/69

Vgl auch; Beis wie T1

TE OGH 1970/12/03 2 Ob 339/69

Vgl auch; Beis wie T1

TE OGH 1999/10/21 2 Ob 397/97i

Gegenteilig; Beisatz: Auch wenn der beim Verkehrsunfall verletzte Familienangehörige des Schädigers nicht selbst sozialversichert, sondern nur mitversichert ist, kann das Familieneinkommen und damit der Familienunterhalt durch den Regress des Sozialversicherers nicht beeinträchtigt werden, wenn die Deckung des Regressanspruchs lediglich aus der Kfz-Haftpflichtversicherung erfolgt, der Regressanspruch also nur gegen den Haftpflichtversicherer des Schädigers verfolgt wird und der Schädiger die Rückgriffsumme nicht selbst bestreiten muß. Bei Kfz-Unfällen soll die Inanspruchnahme einer Deckung durch die Kfz-Haftpflichtversicherung der Tragung des wirtschaftlichen Nachteils durch den Sozialversicherungsträger vorgehen. (T3)

Rechtssatznummer

RS0084766