OGH
RS0034477
25.03.2026
1Ob95/70; 5Ob191/71; 8Ob86/72; 5Ob169/73; 7Ob187/73; 7Ob226/74; 1Ob29/75; 2Ob85/75; 2Ob511/76; 6Ob686/76; 5Ob578/77; 7Ob584/77; 6Ob758/77; 7Ob750/79; 7Ob544/80; 1Ob602/81; 2Ob51/83; 2Ob574/83; 8Ob8/86; 3Ob524/87; 2Ob88/88; 8Ob636/91; 4Ob308/97s; 5Ob79/02g; 1Ob252/02v; 9Ob9/05x; 7Ob292/04y; 3Ob121/04x; 3Ob6/06p; 2Ob51/10d; 7Ob146/15v; 5Ob240/21m; 7Ob180/25h
ABGB §1497 römisch zwei
"Anerkennung" im Sinne des Paragraph 1497, ABGB ist jede Rechtshandlung des Schuldners, die eine Anerkennung des Rechts des Gläubigers denknotwendig voraussetzt oder seine Absicht, die Schuld anzuerkennen, deutlich erkennen lässt.
TE OGH 1970-06-05 1 Ob 95/70
Veröff: SZ 43/98 = EvBl 1970/360 S 633
TE OGH 1971-09-01 5 Ob 191/71
Beisatz: Es genügt ein Verhalten, aus welchem sich entnehmen lässt, dass der Schuldner das Bewusstsein hat, verpflichtet zu sein. Er braucht aber die Erklärung eines Verpflichtungswillens nicht zum Ausdruck zu bringen. (T1)
TE OGH 1972-05-16 8 Ob 86/72
Beis wie T1; Veröff: ZVR 1973/202 S 274
TE OGH 1973-10-03 5 Ob 169/73
TE OGH 1973-10-17 7 Ob 187/73
Beisatz: Hingegen reicht eine Erklärung des Schuldners, aus der sich nicht deutlich entnehmen lässt, dass er das Bestehen der Forderung zugibt, zur Annahme eines Anerkenntnisses im Sinne des Paragraph 1497, ABGB nicht aus. (T2)
TE OGH 1974-11-28 7 Ob 226/74
Beis wie T1
TE OGH 1975-03-19 1 Ob 29/75
TE OGH 1975-05-30 2 Ob 85/75
Beis wie T1
TE OGH 1976-03-18 2 Ob 511/76
Beis wie T1; Beisatz: Bitte um Stundung. (T3)
TE OGH 1976-12-02 6 Ob 686/76
Vgl; Beisatz: Zahlung der Ambulanzgebühren als schlüssiges Anerkenntnis der grundsätzlichen Haftung als Tierhalterin. (T4)
TE OGH 1977-09-13 5 Ob 578/77
Veröff: SZ 50/119
TE OGH 1977-06-23 7 Ob 584/77
TE OGH 1978-02-02 6 Ob 758/77
Zweiter Rechtsgang zu 6 Ob 686/76
TE OGH 1979-10-18 7 Ob 750/79
TE OGH 1980-04-24 7 Ob 544/80
Veröff: NZ 1981,30
TE OGH 1981-11-06 1 Ob 602/81
Auch; Beis wie T1
TE OGH 1983-03-08 2 Ob 51/83
nur: "Anerkennung" im Sinne des Paragraph 1497, ABGB ist jede Rechtshandlung des Schuldners, die seine Absicht, die Schuld anzuerkennen, deutlich erkennen läßt. (T5) Beis wie T2
TE OGH 1984-11-27 2 Ob 574/83
Beis wie T1; Beis wie T2
TE OGH 1986-04-10 8 Ob 8/86
Auch; Beisatz: Versicherung erklärt, dass sie erst die Beendigung des Rentenverfahrens abwarten müsse, bevor sie den Verdienstentgang des Klägers endgültig berechnen könne. (T6) Veröff: ZVR 1987/113 S 341
TE OGH 1987-09-23 3 Ob 524/87
TE OGH 1988-12-06 2 Ob 88/88
nur T5; Beis wie T1
TE OGH 1991-12-19 8 Ob 636/91
Beisatz: Die Erklärung muss aber gegenüber dem Berechtigten selbst oder seinem Vertreter abgegeben werden. Die bloße Fortschreibung der offenen Gehälter in den Büchern der Gemeinschuldnerin kann daher für sich allein die Unterbrechung der Verjährung nicht bewirken. (T7) Veröff: ecolex 1992,231
TE OGH 1997-12-09 4 Ob 308/97s
Auch; Beis wie T1
TE OGH 2002-06-11 5 Ob 79/02g
Beisatz: Es kommt auf den objektiven Erklärungswert der Willensäußerung an. (T8); Beisatz: Ein solches Verhalten muss dem Berechtigten gegenüber gesetzt werden und von dem ausgehen, zu dessen Gunsten Verjährung (Präklusion) wirken würde. (T9)
TE OGH 2002-11-26 1 Ob 252/02v
Beis wie T8; Beis wie T9
TE OGH 2005-02-02 9 Ob 9/05x
Beis wie T8
TE OGH 2005-03-02 7 Ob 292/04y
TE OGH 2005-02-16 3 Ob 121/04x
Beis wie T8; Beis wie T9
TE OGH 2006-02-15 3 Ob 6/06p
Auch
TE OGH 2010-04-22 2 Ob 51/10d
TE OGH 2016-04-06 7 Ob 146/15v
Beis wie T2
TE OGH 2022-01-31 5 Ob 240/21m
Beis wie T2
TE OGH 2026-03-25 7 Ob 180/25h
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0034477