OGH
RS0028175
03.03.2010
4Ob63/69; 4Ob17/75; 4Ob142/83; 9ObA133/01a; 8ObA306/01k; 9ObA38/02g; 9ObA180/07x; 9ObA1/10b
ABGB §1159
AngG §20 VIII2
AngG §29
Auch eine mit einer kürzeren als der gesetzlichen Kündigungsfrist ausgesprochene Kündigung beendet das Dienstverhältnis; Paragraph 29, AngG ist in diesem Fall analog anzuwenden.
TE OGH 1969-10-21 4 Ob 63/69
Veröff: SZ 42/155 = EvBl 1970/82 S 128 = IndS 1970 3-4,755 = SozM IA/d,883 = Arb 8669 = JBl 1970,536 (mit kritischer Stellungnahme von Spielbüchler) = DRdA 1970,228 (Dirschmied) = ZAS 1971,13 (kritisch Mayer - Maly)
TE OGH 1975-04-22 4 Ob 17/75
TE OGH 1983-11-29 4 Ob 142/83
Veröff: SZ 56/176 = RdW 1984,149 = Arb 10305 = JBl 1985,120; hiezu Holzer JBl 1985,82
TE OGH 2001-06-11 9 ObA 133/01a
TE OGH 2001-12-20 8 ObA 306/01k
Beisatz: Keine Konversion der fristwidrigen Kündigung in eine zum nächstmöglichen zutreffenden Kündigungstermin. (T1)
TE OGH 2002-02-20 9 ObA 38/02g
TE OGH 2008-04-10 9 ObA 180/07x
Auch
TE OGH 2010-03-03 9 ObA 1/10b
Auch; Beisatz: Nur dann, wenn der Gekündigte zweifelsfrei erkennen konnte, dass sein Vertragspartner tatsächlich unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kündigen wollte und die Nennung eines verfehlten Kündigungstermins oder einer verkürzten Kündigungsfrist somit Folge einer unrichtigen Wissenserklärung ist, kann eine Wirkung erst zum nächst zulässigen Kündigungstermin angenommen werden. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0028175