OGH
RS0034647
06.11.2024
4Ob510/68; 4Ob537/88; 6Ob187/98p; 3Ob219/98x; 7Ob226/13f; 1Ob179/14a; 6Ob54/17k; 6Ob206/17p; 1Ob17/22i; 6Ob98/24s
ABGB §1494
Wer sich auf eine Hemmung der Verjährung beruft, muss auch nachweisen, dass zufolge eines konkreten Sachverhaltes eine solche Hemmung eingetreten ist.
TE OGH 1968-03-12 4 Ob 510/68
Veröff: SZ 41/29 = EvBl 1968/318 S 516
TE OGH 1988-04-26 4 Ob 537/88
Beisatz: Der Kläger kann sich nicht damit begnügen, darauf hinzuweisen, dass das Gesetz eine Hemmung der Verjährungsfrist kenne. Hat aber der Kläger einen solchen Sachverhalt behauptet, dann muss er nicht auch noch auf die Hemmung als rechtliche Konsequenz hinweisen, weil sich sein Wille, die geltend gemachte Forderung durchzusetzen, schon aus der Aufrechterhaltung der Klage trotz des Verjährungseinwandes ergibt. (T1)
Veröff: RZ 1988/58 S 258
TE OGH 1998-07-16 6 Ob 187/98p
TE OGH 1999-12-22 3 Ob 219/98x
Auch; Beisatz: Auch die Verjährung einer aufrechnungsweise geltend gemachten Forderung ist einzuwenden. (T2)
TE OGH 2014-01-29 7 Ob 226/13f
TE OGH 2014-11-27 1 Ob 179/14a
Auch
TE OGH 2017-04-19 6 Ob 54/17k
TE OGH 2017-12-21 6 Ob 206/17p
TE OGH 2022-03-23 1 Ob 17/22i
TE OGH 2024-11-06 6 Ob 98/24s
vgl
ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0034647