Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0020933

Entscheidungsdatum

08.02.1966

Geschäftszahl

8Ob24/66; 8Ob146/67; 1Ob20/68; 1Ob602/77; 2Ob657/86 (2Ob658/86); 1Ob9/97y; 6Ob89/18h; 5Ob191/20d

Norm

ABGB §1052 B2; ABGB §1170

Rechtssatz

Beim Werkvertrag kann der Unternehmer als Vorleistungspflichtiger den Werklohn nicht Zug um Zug gegen Erbringung seiner Gegenleistung fordern.

Entscheidungstexte

TE OGH 1966-02-08 8 Ob 24/66

Veröff: EvBl 1966/216 S 264 = SZ 39/27

TE OGH 1967-06-27 8 Ob 146/67

Vgl

TE OGH 1968-01-25 1 Ob 20/68

TE OGH 1977-06-22 1 Ob 602/77

TE OGH 1986-10-28 2 Ob 657/86

Vgl; Beisatz: Durch Eintritt des für die Leistung des Nachleistungspflichtigen festgesetzten Termines wird die Vorleistungspflicht nicht beseitigt, das Leistungsverhältnis nicht in eine Zug - um - Zug - Leistungsverhältnis umgewandelt. (T1)

TE OGH 1997-04-29 1 Ob 9/97y

TE OGH 2018-06-28 6 Ob 89/18h

Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn das Werk zwar übergeben wurde, vorhandene behebbare Mängel aber bei vom Besteller begehrter Verbesserung noch nicht behoben sind. (T2)

TE OGH 2020-11-30 5 Ob 191/20d

Vgl; Beis wie T2

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0020933