OGH
RS0087222
13.04.1965
8Ob113/65; 2Ob68/58; 5Ob195/70; 2Ob82/75; 1Ob538/78; 5Ob10/84; 5Ob644/89; 5Ob70/99a; 4Ob120/01b; 2Ob228/07d; 5Ob202/17t
ABGB §834; AußStrG §16 Abs1 BIII2d
Die Frage, ob Miteigentümer, die an der gemeinsamen Sache eigenmächtig Änderungen vorgenommen haben durch nachträgliche Antragstellung beim Außerstreitrichter die Genehmigung dieser Maßnahmen erlangen können, ist im Gesetze nicht ausdrücklich gelöst (SZ 23/327 contra SZ 24/58 ua).
TE OGH 1965-04-13 8 Ob 113/65
Veröff: NZ 1966,60 = MietSlg 17052
TE OGH 1958-02-19 2 Ob 68/58
Früher bereits; Veröff: EvBl 1958/188 S 300
TE OGH 1970-09-09 5 Ob 195/70
Veröff: MietSlg 22053
TE OGH 1975-04-17 2 Ob 82/75
TE OGH 1978-02-23 1 Ob 538/78
Veröff: MietSlg 30087
TE OGH 1984-03-13 5 Ob 10/84
TE OGH 1989-12-12 5 Ob 644/89
TE OGH 2001-02-27 5 Ob 70/99a
Vgl auch
TE OGH 2001-05-29 4 Ob 120/01b
Ähnlich; Beisatz: Ein schlichter Miteigentümer auf Grund eines gegen ihn oder die Miteigentumsgemeinschaft ergangenen rechtskräftigen Exekutionstitels eine von ihm eigenmächtig durchgeführte Veränderung wieder rückgängig zu machen, steht ihm das Recht zu, im Wege eines Antrags gem Paragraph 835, ABGB die nachträgliche Sanktionierung der Veränderung zu erwirken. (T1)
TE OGH 2007-11-29 2 Ob 228/07d
TE OGH 2018-03-13 5 Ob 202/17t
Auch; Beisatz: Es ist möglich, durch nachträgliche Antragstellung beim Außerstreitrichter die Genehmigung eigenmächtig vorgenommener Maßnahmen zu erlangen. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0087222