OGH
RS0018181
29.01.1964
6Ob4/64; 1Ob240/70; 7Ob171/71; 3Ob630/81; 8Ob636/90; 7Ob636/92; 7Ob603/93; 2Ob354/98t; 6Ob287/00z; 6Ob17/21z
ABGB §916 B
Gültigkeit des Umweggeschäftes.
TE OGH 1964-01-29 6 Ob 4/64
Veröff: MietSlg 16104
TE OGH 1970-10-29 1 Ob 240/70
TE OGH 1971-12-01 7 Ob 171/71
Veröff: VersR 1972,797 = JBl 1972,473 (kritisch Bydlinski)
TE OGH 1981-11-11 3 Ob 630/81
Vgl auch; Beisatz: Ein solches Umweggeschäft ist nicht als Scheingeschäft nach Paragraph 916, ABGB zu beurteilen, sondern nur dann ungültig, wenn das von den Parteien wirklich beabsichtigte Geschäft nichtig wäre. (T1)
TE OGH 1991-03-07 8 Ob 636/90
Vgl auch; Beisatz: Nach der nunmehrigen Rechtsprechung (SZ 60/158; JBl 1989,780; 8 Ob 605/88 ua) unterliegt das Umgehungsgeschäft nur jener Rechtsnorm, die auf das in Wahrheit beabsichtigte Rechtsgeschäft (das umgangene Geschäft) anzuwenden ist. (T2)
TE OGH 1992-11-12 7 Ob 636/92
Beis wie T1; Beis wie T2;
TE OGH 1993-10-13 7 Ob 603/93
Vgl auch; Beis wie T1
TE OGH 1999-04-29 2 Ob 354/98t
Beisatz: Ein Umweg (Umgehungs-)Geschäft ist nur dann ungültig, wenn der Verbotszweck des primär angestrebten Geschäftes das Umweggeschäft miterfaßt und diese Rechtsfolge erfordert, soll nicht der Normzweck durchkreuzt werden. (T3)
TE OGH 2001-09-27 6 Ob 287/00z
Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 74/167
TE OGH 2021-02-18 6 Ob 17/21z
Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0018181