OGH
RS0037440
17.12.2025
1Ob139/63; 5Ob287/68; 5Ob12/69; 1Ob223/70; 6Ob279/70; 4Ob323/72; 4Ob564/73; 3Ob170/74; 5Ob36/75; 3Ob576/76; 6Ob533/78; 4Ob321/78; 1Ob773/78; 4Ob321/79; 4Ob367/79; 6Ob751/79; 1Ob560/80; 6Ob554/81; 3Ob591/82; 4Ob382/82; 3Ob593/83; 5Ob630/83; 3Ob578/85; 1Ob615/87; 9ObA157/88; 4Ob51/88; 8Ob659/88; 7Ob683/88; 4Ob6/89; 5Ob595/89; 9ObA292/89; 4Ob548/90; 4Ob6/91; 9ObA82/92; 9ObA103/93; 8Ob621/93; 4Ob124/94; 8ObA310/94; 9ObA2079/96t; 8ObA219/97g; 8ObA11/01b; 6Ob103/02v; 8ObA165/02a; 7Ob191/04w; 10Ob60/05d; 10Ob34/06g; 4Ob248/07k; 4Ob68/08s; 4Ob153/09t; 4Ob171/09i; 6Ob249/09z; 7Ob38/10d; 4Ob176/10a; 9ObA110/10g; 4Ob118/12z; 8ObA37/12t; 1Ob43/13z; 3Ob133/13z; 8ObA69/13z; 4Ob61/14w; 1Ob37/14v; 8ObA53/14y; 2Ob145/14h; 7Ob30/15k; 1Ob25/15f; 3Ob90/15d; 1Ob206/15y; 7Ob172/15t; 10Ob15/17d; 7Ob37/17t; 8ObA2/17b; 9ObA115/17b; 9ObA83/17x; 8ObA4/18y; 4Ob91/18p; 6Ob173/18m; 4Ob184/18i; 10Ob97/18i; 4Ob24/19m; 6Ob164/19i; 6Ob214/19t; 8ObA6/20w; 4Ob127/20k; 6Ob138/20t; 4Ob147/20a; 1Ob98/21z; 4Ob44/22g; 1Ob148/22d; 4Ob223/22f; 6Ob124/23p; 1Ob112/23m; 4Ob222/22h; 4Ob158/23y; 4ob135/23s; 9Ob36/24w; 7Ob167/24w; 3Ob191/24w; 9Ob95/24x; 1Ob108/24z; 3Ob123/25x
ZPO §226
ZPO §405
Das Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klagserzählung vom Kläger gemeint ist. Das Gericht hat ein nur versehentlich unrichtig formuliertes Klagebegehren richtig zu fassen. Eine in diesem Rahmen geänderte Formulierung ist keine Überschreitung des Begehrens im Sinne des Paragraph 405, ZPO. (Herausgabe des geschuldeten Gegenstandes an den Kläger - wegen mittlerweiliger Exekution, richtig: Herausgabe an den Vollstrecker).
TE OGH 1963-10-09 1 Ob 139/63
Veröff: EvBl 1964/187 S 275
TE OGH 1968-12-18 5 Ob 287/68
TE OGH 1969-01-29 5 Ob 12/69
TE OGH 1970-11-12 1 Ob 223/70
TE OGH 1970-11-18 6 Ob 279/70
Beisatz: Hier: Kündigung (T1)
Veröff: MietSlg 22645
TE OGH 1972-05-30 4 Ob 323/72
Beisatz: Paragraph 7, UWG (T2)
Veröff: ÖBl 1972,152
TE OGH 1973-09-04 4 Ob 564/73
Beisatz: Anpassung eines Benützungsregelungsantrages. (T3)
Veröff: MietSlg 25542
TE OGH 1974-09-17 3 Ob 170/74
nur: Das Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klagserzählung vom Kläger gemeint ist. (T4)
TE OGH 1975-04-29 5 Ob 36/75
nur T4; Veröff: SZ 48/55
TE OGH 1977-06-14 3 Ob 576/76
Vgl auch
TE OGH 1978-03-09 6 Ob 533/78
nur T4
TE OGH 1978-04-04 4 Ob 321/78
nur: Das Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klagserzählung vom Kläger gemeint ist. Das Gericht hat ein nur versehentlich unrichtig formuliertes Klagebegehren richtig zu fassen. (T5)
TE OGH 1979-01-10 1 Ob 773/78
TE OGH 1979-04-10 4 Ob 321/79
nur T4; Veröff: ÖBl 1979,119
TE OGH 1979-07-10 4 Ob 367/79
TE OGH 1980-03-19 6 Ob 751/79
nur T5
TE OGH 1980-05-14 1 Ob 560/80
nur T5
TE OGH 1981-07-08 6 Ob 554/81
nur T5
TE OGH 1982-09-15 3 Ob 591/82
nur T4
TE OGH 1982-11-09 4 Ob 382/82
nur T5; Veröff: ÖBl 1983,46
TE OGH 1984-02-15 3 Ob 593/83
nur T5
TE OGH 1984-06-26 5 Ob 630/83
nur T5
TE OGH 1985-10-02 3 Ob 578/85
nur T4
TE OGH 1987-05-26 1 Ob 615/87
nur T5
TE OGH 1988-08-31 9 ObA 157/88
nur T5
TE OGH 1988-09-13 4 Ob 51/88
TE OGH 1988-12-15 8 Ob 659/88
Auch; nur T4
TE OGH 1988-12-15 7 Ob 683/88
Auch; nur T4
TE OGH 1989-06-13 4 Ob 6/89
nur T4; Veröff: ÖBl 1990,158
TE OGH 1989-09-12 5 Ob 595/89
nur T5
TE OGH 1989-11-22 9 ObA 292/89
nur T5
TE OGH 1990-09-11 4 Ob 548/90
Auch; Veröff: JBl 1991,452
TE OGH 1991-02-26 4 Ob 6/91
nur T4; Beisatz: Die Frage, ob die Auslegung des Klagebegehrens durch das Berufungsgericht nach der Aktenlage zwingend ist, hat nicht die Bedeutung einer über den Einzelfall hinausgehenden erheblichen Rechtsfrage im Sinne des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO. (T6)
TE OGH 1992-05-27 9 ObA 82/92
nur T5; Veröff: DRdA 1993,24 (Kirschner)
TE OGH 1993-07-02 9 ObA 103/93
nur T5; Beisatz: Paragraph 48, ASGG (T7)
TE OGH 1993-10-14 8 Ob 621/93
Vgl auch; nur T5; Beisatz: Dies gilt auch noch im Stadium des Rechtsmittelverfahrens. (T8)
TE OGH 1994-11-08 4 Ob 124/94
Beisatz: Hier: Abstellen auf "Handelsgewerbe" bei nicht bewilligungspflichtigem Gewerbe. (T9)
TE OGH 1994-10-27 8 ObA 310/94
Auch; nur T5
TE OGH 1996-06-26 9 ObA 2079/96t
nur T5
TE OGH 1997-11-13 8 ObA 219/97g
Auch; nur T5
TE OGH 2001-01-25 8 ObA 11/01b
nur T5; Beisatz: Ein eine amtswegige Richtigstellung ausschließendes "Beharren" wäre nur dann zu bejahen, wenn der Einwand zum Gegenstand einer Erörterung wurde und der Kläger dennoch sein Klagebegehren nicht ändert. (T10)
TE OGH 2002-08-29 6 Ob 103/02v
Auch; Beis wie T10
TE OGH 2003-02-27 8 ObA 165/02a
Vgl auch; Beisatz: Das Gericht ist nicht an die Formulierung des Feststellungsbegehrens gebunden. (T11)
TE OGH 2004-12-15 7 Ob 191/04w
nur: Das Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klagserzählung vom Kläger gemeint ist. Das Gericht hat ein nur versehentlich unrichtig formuliertes Klagebegehren richtig zu fassen. (T12)
TE OGH 2005-06-28 10 Ob 60/05d
nur T4
TE OGH 2006-06-13 10 Ob 34/06g
Vgl auch; Beis wie T6
TE OGH 2008-03-11 4 Ob 248/07k
nur T4
TE OGH 2008-07-08 4 Ob 68/08s
TE OGH 2009-10-20 4 Ob 153/09t
Vgl; Beisatz: Das Gericht darf dem Urteilsspruch eine klare und deutliche, auch vom Begehren abweichende, Fassung geben, sofern die Neufassung in den Behauptungen des Klägers ihre eindeutige Grundlage findet und sich im Wesentlichen mit seinem Begehren deckt. (T13)
TE OGH 2009-10-20 4 Ob 171/09i
Vgl auch
TE OGH 2010-02-18 6 Ob 249/09z
nur T4
TE OGH 2010-04-21 7 Ob 38/10d
Auch; nur T4
TE OGH 2010-12-15 4 Ob 176/10a
Auch; nur T4; Beis wie T6
TE OGH 2011-08-29 9 ObA 110/10g
nur T5; Beisatz: Damit im Zusammenhang stehende gerichtliche Erörterungen und die Beurteilung, inwieweit der Kläger auf einer bestimmten Fassung seines Klagebegehrens beharrt und daher kein bloßes Versehen vorliegt, hängen von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab. (T14)
TE OGH 2012-09-18 4 Ob 118/12z
nur T5
TE OGH 2012-11-27 8 ObA 37/12t
Vgl auch
TE OGH 2013-06-27 1 Ob 43/13z
Auch
TE OGH 2013-10-29 3 Ob 133/13z
TE OGH 2014-06-26 8 ObA 69/13z
Auch; nur T5; nur T12; Beisatz: Das ua auf Paragraphen 12 und 26 GlBG gestützte Begehren der Klägerin, ihre Versetzung in den Ruhestand für rechtsunwirksam zu erklären, wurde als Begehren auf Feststellung des aufrechten Dienstverhältnisses verstanden, weil die genannten Bestimmungen für den maßgebenden Fall nur dieses Begehren vorsehen. (T15)
Veröff: SZ 2014/63
TE OGH 2014-09-17 4 Ob 61/14w
TE OGH 2014-09-18 1 Ob 37/14v
Auch; Beisatz: Hier: Klage nach Paragraph 28 a, KSchG. (T16); Veröff: SZ 2014/84
TE OGH 2014-11-25 8 ObA 53/14y
nur T4
TE OGH 2015-02-18 2 Ob 145/14h
Auch; nur T12; Beis wie T6
TE OGH 2015-04-09 7 Ob 30/15k
TE OGH 2015-04-23 1 Ob 25/15f
nur T5; Beis wie T11; Beisatz: Das Gericht ist in der Regel zur Verdeutlichung verpflichtet. Dies muss insbesondere dort gelten, wo der von der klagenden Partei formulierte Wortlaut das Begehren ‑ etwa mangels „Feststellungsfähigkeit“ im Sinne des Paragraph 228, ZPO ‑ von vornherein unzulässig machen würde. (T17)
TE OGH 2015-09-17 3 Ob 90/15d
Auch
TE OGH 2015-11-24 1 Ob 206/15y
TE OGH 2016-01-27 7 Ob 172/15t
Auch; Beis wie T8; Veröff: SZ 2016/8
TE OGH 2017-07-18 10 Ob 15/17d
nur T4; Beis wie T6
TE OGH 2017-09-21 7 Ob 37/17t
Auch
TE OGH 2017-09-28 8 ObA 2/17b
Auch
TE OGH 2017-10-30 9 ObA 115/17b
nur T4
TE OGH 2017-09-27 9 ObA 83/17x
Auch
TE OGH 2018-03-23 8 ObA 4/18y
Beis wie T11
TE OGH 2018-07-17 4 Ob 91/18p
Auch; Beis wie T10; Beisatz: Anders als im Fall nur versehentlich unrichtig formulierter Begehren ist eine „Präzisierung“ wie die vorliegende Maßgabebestätigung jedenfalls dann nicht zulässig, wenn der Kläger entweder nach Erörterung oder – nach Hinweis des Gegners – noch in seiner Berufungsbeantwortung auf seinem Begehren beharrt. (T18)
TE OGH 2018-10-25 6 Ob 173/18m
Auch; nur T4; Veröff: SZ 2018/85
TE OGH 2018-12-20 4 Ob 184/18i
Auch; Beisatz: Wird ein Unterlassungsgebot konditional („wenn“) mit bestimmten Prüftatsachen verknüpft, kann es nur dann erlassen werden, wenn auch diese Tatsachen bewiesen werden. (T19)
TE OGH 2018-12-21 10 Ob 97/18i
Beis wie T11
TE OGH 2019-04-25 4 Ob 24/19m
Beis wie T19
TE OGH 2019-12-19 6 Ob 164/19i
nur T4
TE OGH 2019-12-19 6 Ob 214/19t
Vgl; Beisatz: Hier: Sicherungsanträge, die sich auf unschlüssige Klagebegehren beziehen, sind abzuweisen, ein Verbesserungsverfahren ist nicht durchzuführen. Ein nur versehentlich unrichtig formuliertes Klagebegehren hat das Gericht aber richtig zu fassen. (T20)
TE OGH 2020-04-24 8 ObA 6/20w
Beis wie T6; Beisatz: Hier: Klagsänderung. (T21)
TE OGH 2020-10-20 4 Ob 127/20k
Beis wie T19
TE OGH 2020-12-17 6 Ob 138/20t
nur T5
Anmerkung, Veröff: SZ 2020/121
TE OGH 2020-12-22 4 Ob 147/20a
Vgl; Beis wie T19
TE OGH 2021-06-22 1 Ob 98/21z
Beis wie T6; Beis wie T17
TE OGH 2022-03-29 4 Ob 44/22g
Vgl; Beis wie T6
TE OGH 2022-09-14 1 Ob 148/22d
Beisatz wie T6
TE OGH 2023-04-25 4 Ob 223/22f
vgl; Beisatz wie T19
Beisatz: Wenn der Kläger die Abweichung von den wirklichen Begebenheiten somit konditional (durch die Verknüpfung mit „wenn“) in sein Unterlassungsbegehren aufnimmt, hat er auch das Prüfkalkül für die behauptete Abweichung von den Tatsachen festgelegt. (T22)
Beisatz: oder „Österreichs größtes privat geführtes Unternehmen im Bereich Gebäudetechnik“ zu bewerben, mit der Bedingung verknüpft, „wenn dies gar nicht der Fall ist“. Prüfkalkül ist hier damit die Frage, ob der Beklagten die von ihr behauptete Rolle tatsächlich zukommt. (T23)
TE OGH 2023-08-30 6 Ob 124/23p
vgl; Beisatz nur wie T6
TE OGH 2023-09-20 1 Ob 112/23m
Beisatz wie T17
Beisatz: Hier: Präzisierung des vom Vorbringen der Kläger gedeckten und festgestellten Mangels im auf Gewährleistung gestützten Verbesserungsbegehren. (T24)
TE OGH 2023-11-21 4 Ob 222/22h
vgl; Beisatz: Präzisierung eines Unterlassungsbegehrens hinsichtlich der Verwendung von Klauseln nur gegenüber einem bestimmten Personenkreis (T25)
TE OGH 2024-03-19 4 Ob 158/23y
vgl; Beisatz: Hier: Klauselprüfung im Verbandsverfahren. (T26)
Beisatz: Das Unterlassungsbegehren der Klägerin nimmt nicht auf den Text der Kaufvertragsbeilage Bezug, sondern will ausschließlich die monierte Klausel untersagen. Dem Klagebegehren könnte deshalb nur dann stattgegeben werden, wenn sich die Unzulässigkeit der Klausel bereits aus der laut Klagebegehren zu untersagenden Passage selbst ergibt. (T27)
TE OGH 2023-12-19 4 ob 135/23s
nur T19
TE OGH 2024-09-19 9 Ob 36/24w
Beisatz wie T6
TE OGH 2024-11-20 7 Ob 167/24w
vgl; Beisatz: Hier: Die Antragsgegnerin wendet sich ausschließlich gegen die Weglassung der im Provisorialantrag enthaltenen Wortfolge „binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution“ durch das Rekursgericht. (T28)
TE OGH 2024-10-28 3 Ob 191/24w
nur T5
TE OGH 2024-11-21 9 Ob 95/24x
Beisatz wie T28
TE OGH 2024-12-19 1 Ob 108/24z
vgl; Beisatz: Ein auf Feststellung einer Dienstbarkeit gerichtetes Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klageerzählung vom Kläger gemeint ist. (T29)
TE OGH 2025-12-17 3 Ob 123/25x
vgl
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0037440