OGH
RS0030341
03.02.1961
2Ob300/60; 2Ob302/68; 2Ob358/69; 2Ob51/71; 2Ob254/71; 2Ob187/71; 8Ob190/73; 6Ob176/16z
ABGB §1323 A
Die Regel, daß der Ersatzpflichtige selbst den früheren Zustand herzustellen hat, ist im Haftpflichtrecht nicht anwendbar.
TE OGH 1961-02-03 2 Ob 300/60
Veröff: ZVR 1961/313 S 254
TE OGH 1968-11-14 2 Ob 302/68
Veröff: SZ 41/154
TE OGH 1970-01-15 2 Ob 358/69
TE OGH 1971-03-25 2 Ob 51/71
TE OGH 1972-05-12 2 Ob 254/71
Veröff: ZVR 1972/193 S 370 = JBl 1973,85 = SZ 45/63
TE OGH 1972-06-05 2 Ob 187/71
Vgl; Beisatz: Die Regel ist vielfach unanwendbar, sodaß die Behebung des Schadens dem Geschädigten überlassen bleibt, dies jedoch zu Lasten des Ersatzpflichtigen. (T1)
TE OGH 1973-11-06 8 Ob 190/73
Vgl; Beis wie T1
TE OGH 2016-10-24 6 Ob 176/16z
Vgl auch; Beisatz: Die Überlegung, dass Geldersatz zur Naturalherstellung in der Regel vorrangig im Interesse des Geschädigten liege, lässt sich nicht auf den Ersatz des Mangelfolgeschadens übertragen, sieht doch etwa Paragraph 933 a, ABGB für den Mangelschaden vorrangig Naturalrestitution durch Verbesserung oder Austausch durch den Vertragspartner vor. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0030341