OGH
RS0034136
22.10.2024
3Ob171/59; 1Ob516/96; 7Ob158/14g; 7Ob149/17p; 8Ob101/17m; 8Ob117/17i; 4Ob179/22k; 4Ob152/24t
ABGB §1482
Eine Dienstbarkeit gilt schon dann als ausgeübt, wenn der Berechtigte Handlungen vornimmt, zu denen er nur befugt ist, weil ihm die Dienstbarkeit zusteht, wenn sie auch nur einen kleinen Teil der ihm zustehenden Befugnisse darstellen.
TE OGH 1959-04-28 3 Ob 171/59
TE OGH 1996-06-04 1 Ob 516/96
Auch; Veröff: SZ 69/135
TE OGH 2014-11-05 7 Ob 158/14g
TE OGH 2017-10-18 7 Ob 149/17p
TE OGH 2017-10-25 8 Ob 101/17m
Beisatz: Eine bestimmte Qualität oder Intensität der Rechtsausübung ist nicht erforderlich. (T1)
Beisatz: Ebenso genügt die Rechtsausübung auf einem räumlichen Teil des dienenden Grundstücks. (T2)
Beisatz: Die Frage, ob ein Dienstbarkeitsrecht noch oder noch zumindest teilweise ausgeübt wird, oder ob es durch Nichtgebrauch erloschen ist, hängt typisch von den Umständen des Einzelfalls ab und begründet in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage. (T3)
TE OGH 2017-10-25 8 Ob 117/17i
Beis wie T2
TE OGH 2022-12-20 4 Ob 179/22k
Beis wie T3
TE OGH 2024-10-22 4 Ob 152/24t
Beisatz wie T1; Beisatz wie T2
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0034136