Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

21.01.1959

Geschäftszahl

2Ob261/58; 2Ob243/58; 2Ob541/59; 2Ob321/62; 2Ob39/67; 2Ob225/75; 2Ob5/80

Norm

EKHG §9 A;

Rechtssatz

"Unabwendbares Ereignis". - Der Halter braucht nicht auch für Schäden einzustehen, die ein auf der befahrenen Straße gelegener, von seinem Fahrzeug zufällig weggeschleuderter Stein verursacht hat.

Entscheidungstexte

TE OGH 1959/01/21 2 Ob 261/58

Veröff: SZ 32/10 = EvBl 1959/97 S 159 = JBl 1959 H8,210 = ZVR 1960/53 S 42

TE OGH 1958/09/17 2 Ob 243/58

Veröff: ZVR 1959/47 S 52

TE OGH 1959/10/21 2 Ob 541/59

Veröff: ZVR 1960/307 S 208

TE OGH 1962/11/22 2 Ob 321/62

Veröff: ZVR 1963/97 S 106

TE OGH 1967/02/23 2 Ob 39/67

Beisatz: Wenn aber die Möglichkeit offen bleibt, daß der Stein Ladegut seines Wagens war, so muß er beweisen, daß seine Leute bei der Beladung des Fahrzeuges mit Schuttgut jene Sorgfalt beachtet hatten, die erforderlich war, um ein Herabschleudern von Ladegut beim Betrieb des Fahrzeuges auf öffentlichen Verkehrswegen mit den für die übrigen Verkehrsteilnehmer verbundenen Gefahren auszuschließen. (T1)

TE OGH 1976/01/29 2 Ob 225/75

Vgl; Beisatz: Hat der Geschädigte den Beweis des sowohl äußeren örtlichen und zeitlichen als auch inneren ursächlichen Zusammenhanges zwischen der Begegnung und dem anderen Fahrzeug und dem Zerbrechen der Windschutzscheibe nicht erbracht, fehlt es an einem den Halter verpflichtenden Haftungsgrund. (T2)

TE OGH 1980/02/26 2 Ob 5/80

Veröff: ZVR 1980/328 S 345

Rechtssatznummer

RS0058211