Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0000187

Entscheidungsdatum

20.11.1957

Geschäftszahl

2Ob329/57; 3Ob87/72; 3Ob105/72; 3Ob81/78; 3Ob72/81; 3Ob167/84; 3Ob91/90; 5Ob163/99b

Norm

AbgEG §12; EO §1 Z12 IIJ: EO §1 Z12 IIL

Rechtssatz

Ein Rückstandsausweis muß die Zergliederung der Abgabenschuld nach Abgabengattungen und Jahren enthalten, widrigenfalls der Exekutionsantrag abzuweisen ist.

Entscheidungstexte

TE OGH 1957-11-20 2 Ob 329/57

Veröff: SZ 30/76

 

TE OGH 1972-08-31 3 Ob 87/72

Beisatz: Hier: § 177 bgl AbgO - Es handelt sich hierbei um einen inhaltlich nicht verbesserungsfähigen Mangel des Exekutionstitels. - Die unrichtige Bezeichnung der Forderung als "Gebühr" statt als "Abgabe" rechtfertigt hingegen nicht die Abweisung des Exekutionsantrages, wenn es sich -wie hier- nur um eine offenbar unrichtige Bezeichnung für Wasserleitungsabgabe im Sinne des burgenländischen Landesgesetzes vom 28.12.1961, LGBl 1962/6 (über die Einhebung einer Wasserleitungsabgabe durch die Gemeinde) handelt. (T1)

 

TE OGH 1972-10-19 3 Ob 105/72

Veröff: EvBl 1973/82 S 186

 

TE OGH 1978-06-27 3 Ob 81/78

Vgl

 

TE OGH 1981-06-24 3 Ob 72/81

Vgl; Beisatz: Auch die Zinsenbeträge sind getrennt anzugeben. (T2)

 

TE OGH 1985-01-30 3 Ob 167/84

Auch; Beisatz: Das Gericht hat zu überprüfen, ob die Urkunde den vom Gesetz vorgeschriebenen Inhalt hat. (T3)

 

TE OGH 1990-11-28 3 Ob 91/90

Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Dies gilt auch für Sicherstellungsaufträge nach § 232 BAO. (T4)

 

TE OGH 1999-06-29 5 Ob 163/99b

Vgl