OGH
RS0005198
21.09.1955
2Ob544/55; 3Ob606/57; 1Ob13/62; 8Ob369/62; 8Ob156/63; 6Ob75/65; 8Ob239/71; 1Ob15/75; 2Ob525/91; 3Ob84/98v; 1Ob293/99s; 5Ob13/18z; 4Ob236/18m
ABGB §438; EO §378 Abs2; EO §382 Z6 II6; stmkGVG §1
Zulässigkeit einer einstweiligen Verfügung durch Veräußerungsverbot und Belastungsverbot, wenn sich der Verkäufer weigert, den mündlich geschlossenen Kaufvertrag in Schriftform abzuschließen. Daß der Vertrag noch der Genehmigung durch die Grundverkehrsbehörde bedarf, ist kein Hindernis für die Erlassung einer einstweiligen Verfügung, da vorher der Anspruch des Käufers auf Einverleibung ein bedingter ist. vergleiche schon SZ 5/57)
TE OGH 1955-09-21 2 Ob 544/55
Veröff: EvBl 1956/44 S 77 = SZ 28/204
TE OGH 1958-01-22 3 Ob 606/57
Veröff: JBl 1958,469
TE OGH 1962-01-24 1 Ob 13/62
TE OGH 1963-02-05 8 Ob 369/62
TE OGH 1963-06-25 8 Ob 156/63
TE OGH 1965-04-07 6 Ob 75/65
Beisatz: Genehmigung der Substitutionsbehörde ausständig. (T1); Veröff: SZ 38/58
TE OGH 1971-09-14 8 Ob 239/71
TE OGH 1975-03-05 1 Ob 15/75
Beisatz: Gilt auch dann, wenn über den Kaufvertrag eine als Punktation (Paragraph 885, ABGB) zu wertende Urkunde errichtet wurde und der Verkäufer sich weigert, den Vertrag in einverleibungsfähiger Form zu errichten. (T2)
TE OGH 1991-05-15 2 Ob 525/91
Beis wie T2
TE OGH 1998-09-16 3 Ob 84/98v
Beisatz: Hier: Freiwillige Veräußerung einer Liegenschaft im Konkurs. (T3)
TE OGH 1999-11-23 1 Ob 293/99s
Vgl auch
TE OGH 2018-06-12 5 Ob 13/18z
TE OGH 2019-01-29 4 Ob 236/18m
Auch; Veröff: SZ 2019/13
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0005198