OGH
RS0042639
18.12.2024
7Ob96/55; 1Ob738/54; 1Ob32/55; 6Ob244/70; 6Ob558/82; 7Ob591/86; 2Ob5/93; 3Ob527/94; 4Ob2336/96z; 1Ob68/97z; 2Ob23/98s; 2Ob61/99f; 7Ob145/02b; 1Ob210/03v; 4Ob87/07h; 4Ob198/07g; 3Ob266/08a; 2Ob5/09p; 1Ob253/09a; 10Ob15/14z; 10Ob43/16w; 7Ob106/18s; 5Ob1/20p; 4Ob150/24y; 7Ob202/24t
ZPO §502 Abs3 Df
ZPO §502 Abs4
Die Einwendung einer Gegenforderung ist für die Frage der Zulässigkeit der Revision im Sinne des Paragraph 502, Absatz 3, ZPO nur dann von Bedeutung, wenn diese Gegenforderung zehntausend Schilling übersteigt und im Wege einer Widerklage oder eines Zwischenantrages auf Feststellung geltend gemacht wird.
TE OGH 1955-03-02 7 Ob 96/55
TE OGH 1954-10-13 1 Ob 738/54
Ähnlich
TE OGH 1955-01-26 1 Ob 32/55
Beisatz: Die zweite Instanz hat die Höhe der von der ersten Instanz angenommenen Gegenforderung geringer festgesetzt. (T1)
Vgl auch RG vom 26.08.1942, römisch acht 73; Veröff: DREvBl 1942/274
GlRS RG vom 08.12.1940, römisch acht 133/40
TE OGH 1970-10-21 6 Ob 244/70
Veröff: SZ 43/185 = EvBl 1971/151 S 268
TE OGH 1983-02-17 6 Ob 558/82
Auch
TE OGH 1986-10-02 7 Ob 591/86
Auch
TE OGH 1993-03-11 2 Ob 5/93
Veröff: ZVR 1994/17 S 27 = JBl 1993,794
TE OGH 1994-06-28 3 Ob 527/94
Vgl
TE OGH 1996-11-26 4 Ob 2336/96z
Vgl; Beisatz: Eine aufrechnungsweise geltend gemachte Gegenforderung ist - unabhängig von ihrer Höhe - für die Frage der Zulässigkeit der Revision unerheblich, es sei denn, die Gegenforderung wurde im Wege einer Widerklage oder eines Zwischenantrages auf Feststellung geltend gemacht. Dass die Gegenforderung für die Revisionszulässigkeit von Bedeutung ist, wenn sie mit Widerklage geltend gemacht wird, heißt aber nur, dass im Verfahren über die Widerklage die Zulässigkeit der Revision (ua) davon abhängt, ob die Gegenforderung (= Widerklageforderung) S 50.000,-- übersteigt. Hingegen ist die Zulässigkeit der Revision gegen die Entscheidung über die Klage unabhängig von der Gegenforderung (= Widerklageforderung) zu prüfen. (T2) Veröff: SZ 69/266
TE OGH 1997-03-18 1 Ob 68/97z
Vgl; Beis wie T2 nur: Eine aufrechnungsweise geltend gemachte Gegenforderung ist - unabhängig von ihrer Höhe - für die Frage der Zulässigkeit der Revision unerheblich, es sei denn, die Gegenforderung wurde im Wege einer Widerklage oder eines Zwischenantrages auf Feststellung geltend gemacht. (T3)
TE OGH 1998-08-27 2 Ob 23/98s
Vgl; Beisatz: Eine Gegenforderung ist bei Beurteilung der Revisionszulässigkeit, soweit diese vom Wert des Entscheidungsgegenstandes abhängt, unerheblich. (T4)
TE OGH 1999-03-11 2 Ob 61/99f
Vgl; Beis wie T2 nur: Eine aufrechnungsweise geltend gemachte Gegenforderung ist für die Frage der Zulässigkeit der Revision unerheblich. (T5)
TE OGH 2002-08-07 7 Ob 145/02b
Vgl auch
TE OGH 2003-10-14 1 Ob 210/03v
Auch; Beisatz: Hier: Revisionszulässigkeit nach Paragraph 502, Absatz 4, ZPO. (T6)
TE OGH 2007-11-13 4 Ob 87/07h
Auch; Veröff: SZ 2007/177
TE OGH 2007-12-11 4 Ob 198/07g
TE OGH 2008-12-17 3 Ob 266/08a
TE OGH 2009-01-29 2 Ob 5/09p
TE OGH 2010-01-29 1 Ob 253/09a
Vgl; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier: Zug-um-Zug-Einwand. (T7)
TE OGH 2014-06-17 10 Ob 15/14z
Vgl auch; Beis wie T5
TE OGH 2016-10-11 10 Ob 43/16w
Auch; Beis wie T3
TE OGH 2018-06-20 7 Ob 106/18s
Auch
TE OGH 2020-01-16 5 Ob 1/20p
TE OGH 2024-09-10 4 Ob 150/24y
vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4; Beisatz wie T5
TE OGH 2024-12-18 7 Ob 202/24t
Beisatz wie T2; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4; Beisatz wie T5
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0042639