Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

16.07.1952

Geschäftszahl

1Ob585/52; 3Ob417/53; 3Ob670/54; 3Ob198/56; 4Ob334/60; 4Ob359/60; 4Ob360/60; 4Ob336/87 (4Ob337/87); 4Ob126/89; 4Ob135/90; 4Ob49/95

Norm

UWG §16 Abs2;

Rechtssatz

Die Auferlegung einer Buße kommt nur dann in Betracht, wenn ein Akt unlauteren Wettbewerbes vorliegt, der eine ernstliche Beeinträchtigung des Betroffenen darstellt, die weit über den mit jeder unlauteren Wettbewerbshandlung verbundenen Ärger hinausgeht.

Entscheidungstexte

TE OGH 1952/07/16 1 Ob 585/52

Veröff: SZ 25/201

TE OGH 1953/07/13 3 Ob 417/53

Veröff: SZ 26/189 = ÖBl 1953,52

TE OGH 1954/12/15 3 Ob 670/54

Veröff: SZ 27/316 = ÖBl 1955,17

TE OGH 1956/05/02 3 Ob 198/56

Veröff: JBl 1956,645 = ÖBl 1956,40

TE OGH 1960/07/05 4 Ob 334/60

TE OGH 1960/11/29 4 Ob 359/60

Veröff: ÖBl 1961,68

TE OGH 1960/11/29 4 Ob 360/60

Veröff: ÖBl 1961,51

TE OGH 1987/06/30 4 Ob 336/87

Beisatz: Hier: Kränkung in Berufsehre als Rechtsanwalt. (T1)

TE OGH 1989/12/05 4 Ob 126/89

Auch; Veröff: SZ 62/192 = EvBl 1990/98 S 472

TE OGH 1990/11/06 4 Ob 135/90

Veröff: MR 1991,115 = ÖBl 1991,58

TE OGH 1995/10/10 4 Ob 49/95

Beisatz: Diese Bestimmung eröffnet dem Gericht die Möglichkeit, neben dem unmittelbar in Geld abzuschätzenden Vermögensschaden auch auf immaterielle Nachteile Rücksicht zu nehmen; sie hat aber nur solche Beeinträchtigungen des seelischen oder körperlichen Wohlbefindens im Auge, die den mit jeder unlauteren Wettbewerbshandlung verbundenen, natürlichen Ärger übersteigen. (T2) Veröff: SZ 68/177

Rechtssatznummer

RS0079679