OGH
RS0015027
12.07.1950
2Ob25/50; 6Ob601/95; 1Ob60/97y; 5Ob216/98w; 1Ob55/99s; 3Ob107/99b; 3Ob36/99m; 1Ob158/99p; 1Ob281/01g; 1Ob227/22x
ABGB §523 Bc; ZPO §232
Actio negatoria und actio confessoria begründen gegenseitig nicht Streitanhängigkeit.
TE OGH 1950-07-12 2 Ob 25/50
Veröff: SZ 23/225
TE OGH 1996-01-11 6 Ob 601/95
TE OGH 1997-12-15 1 Ob 60/97y
Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Die Grundsätze der Entscheidungsharmonie und Rechtssicherheit haben durch die Artikel 21, Absatz eins und Artikel 22, Absatz 3, LGVÜ neue und überragende Bedeutung erlangt. Allein der Umstand, daß einerseits eine actio confessoria und andererseits eine actio negatoria eingebracht wurden, rechtfertigt nicht die Zulassung dieser beiden Klagen nebeneinander und damit das Verneinen von Streitanhängigkeit. (T1)
TE OGH 1998-09-29 5 Ob 216/98w
Auch; Beisatz: Es ist jedoch anerkannt, dass jede erfolgreiche Klage (bei gleichbleibendem Sachverhalt) Rechtskrafterwirkung unter den Parteien auch in umgekehrter Richtung äußert. (T2)
Veröff: SZ 70/261
TE OGH 1999-03-23 1 Ob 55/99s
Gegenteilig; Beisatz: Zwischen positiver und negativer Feststellungsklage besteht Identität der Ansprüche. (T3)
TE OGH 1999-07-14 3 Ob 107/99b
Ausdrücklich gegenteilig; Beis wie T3
TE OGH 1999-10-28 3 Ob 36/99m
Beis wie T3
TE OGH 1999-11-23 1 Ob 158/99p
Vgl aber; Beis wie T3
TE OGH 2001-11-27 1 Ob 281/01g
Gegenteilig; Beis wie T3
TE OGH 2022-11-22 1 Ob 227/22x
Gegenteilig; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Auslegung der Begehren im Zusammenhang mit dem Klagevorbringen ergibt Identität der Ansprüche. (T4)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0015027