Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0038757

Entscheidungsdatum

26.04.1950

Geschäftszahl

2Ob243/50; 7Ob591/80; 7Ob703/83; 8Ob291/98x; 3Ob30/04i; 7Ob2/07f; 4Ob213/06m; 3Ob24/07m; 13Bkd4/07; 3Ob252/09v

Norm

ABGB §449; ABGB §1444 Df; RAO §19a

Rechtssatz

Trotz der Bestimmung des § 19a RAO bleibt die Partei Kostengläubigerin und kann daher auch wirksam auf die Kosten verzichten; sie darf sich aber nicht nachträglich gegenüber dem Kostenschuldner auf das gesetzliche Pfandrecht ihres Anwaltes berufen.

Entscheidungstexte

TE OGH 1950-04-26 2 Ob 243/50

Veröff: SZ 23/114 = JBl 1950,461

TE OGH 1980-05-29 7 Ob 591/80

nur: Trotz der Bestimmung des § 19a RAO bleibt die Partei Kostengläubigerin. (T1)

TE OGH 1984-03-22 7 Ob 703/83

Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Verfahrenshilfe (T2)

TE OGH 1999-06-07 8 Ob 291/98x

Auch; nur T1; Veröff: SZ 72/100

TE OGH 2004-04-28 3 Ob 30/04i

Auch; nur T1

TE OGH 2007-01-31 7 Ob 2/07f

Auch; nur T1; Beisatz: Dem Rechtsanwalt wurde vom Gesetzgeber lediglich ein Pfandrecht an dieser Kostenersatzforderung ihrer Partei eingeräumt und bewirkt das Pfandrecht keinen Übergang der Kostenforderung an den Rechtsanwalt. (T3); Beisatz: § 19a RAO geht mit den allgemeinen pfandrechtlichen Bestimmungen des ABGB als lex specialis vor. (T4)

TE OGH 2007-04-23 4 Ob 213/06m

Auch; nur T1; Veröff: SZ 2007/59

TE OGH 2007-06-28 3 Ob 24/07m

Auch; nur T1

TE OGH 2008-02-25 13 Bkd 4/07

Auch; Beisatz: Zweck des § 19a RAO ist es, zu verhindern, dass über den Kostenersatzanspruch, der „im Wesentlichen das Ergebnis der Arbeit des Rechtsanwalts ist, rechtlich aber der Partei zusteht" zu Lasten des Rechtsanwalts verfügt werden kann (so bereits 3 Ob 24/07m). (T5)

TE OGH 2010-04-28 3 Ob 252/09v

Auch; nur T1