OGH
RS0010197
12.04.1932
3Ob257/32; 6Ob251/68; 6Ob308/68; 1Ob177/73; 5Ob108/74; 3Ob618/81; 4Ob574/82; 2Ob510/84; 2Ob504/87; 9Ob710/91; 5Ob2090/96f; 7Ob95/99t; 9Ob72/01f; 6Ob67/21b
ABGB §326 A; HGB §366; HGB §367
Guter Glaube.
TE OGH 1932-04-12 3 Ob 257/32
Veröff: SZ 14/49
TE OGH 1968-10-30 6 Ob 251/68
Beisatz: Guter Glaube setzt positive Überzeugung von der Rechtmäßigkeit des Besitzers voraus, er wird schon durch Zweifel ausgeschlossen. Wenn auch andere die Sache benützen, besteht, um guten Glauben beanspruchen zu können, die Pflicht, zumutbare Nachforschungen zu führen ob nicht diesen anderen Rechte auf die Sache zustehen. (T1)
TE OGH 1968-11-27 6 Ob 308/68
Beisatz: Guter Glaube setzt positive Überzeugung von der Rechtmäßigkeit des Besitzers voraus, er wird schon durch Zweifel ausgeschlossen. (T2)
TE OGH 1973-10-17 1 Ob 177/73
Veröff: EvBl 1974/181 S 398
TE OGH 1974-06-05 5 Ob 108/74
Beisatz: Der Glaube, daß man durch das Haben und Behalten der Sache niemandes Recht verletzt, reicht für das Erfordernis der Gutgläubigkeit aus. (T3)
TE OGH 1982-01-20 3 Ob 618/81
Beis wie T1
TE OGH 1982-12-14 4 Ob 574/82
TE OGH 1984-02-29 2 Ob 510/84
Beis wie T1; Veröff: SZ 57/44
TE OGH 1987-01-27 2 Ob 504/87
nur T2; Beis wie T1; Veröff: MR 1987,96
TE OGH 1991-08-28 9 Ob 710/91
nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Bereits die Mitteilung der Rechtsauffassung durch den Berechtigten kann den Wegfall des guten Glaubens bewirken (JBl 1978,257). (T4) Veröff: SZ 61/111 = NZ 1992,294
TE OGH 1996-04-16 5 Ob 2090/96f
Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4
TE OGH 1999-04-28 7 Ob 95/99t
Beis wie T2;
TE OGH 2001-04-25 9 Ob 72/01f
Beis wie T2
TE OGH 2021-05-12 6 Ob 67/21b
Vgl; Beis wie T2
ECLI:AT:OGH0002:1932:RS0010197