Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0042763

Entscheidungsdatum

24.11.1919

Geschäftszahl

5Ob1091/92; 5Ob52/99d; 5Ob83/99p; 5Ob75/01t; 5Ob189/02h; 5Ob48/07f; 5Ob293/07k; 5Ob115/09m; 5Ob147/09t; 5Ob244/12m; 5Ob11/15a; 5Ob239/16g; 5Ob126/18t; 6Ob196/18v; 5Ob26/19p; 5Ob107/19z

Norm

ZPO §502 HI2; AußStrG 2005 §62 B1b; AußStrG 2005 §62 B1d10; WEG §18 Abs1 Z3; WEG 2002 §21 Abs3

Rechtssatz

Ob ein bestimmtes Verhalten des Verwalters als grobe Vernachlässigung einer Pflicht zu werten ist, bietet wegen des dabei gebrauchten unbestimmten Gesetzesbegriffes "grob" einen gewissen Beurteilungsspielraum. Solange das Gericht zweiter Instanz seine Entscheidung innerhalb dieses Beurteilungsspielraumes trifft, liegt keine erhebliche Rechtsfrage vor.

Entscheidungstexte

TE OGH 1919-11-24 5 Ob 1091/92

TE OGH 1999-03-09 5 Ob 52/99d

Beisatz: Es kann immer nur nach den Umständen des Einzelfalls beurteilt werden, ob eine Verletzung von Verwalterpflichten im einzelnen oder insgesamt so schwerwiegend ist, dass sie gemäß § 18 Abs 1 Z 3 WEG die Abberufung des Verwalters durch einen Minderheitseigentümer rechtfertigt. Eine solche Einzelfallentscheidung wirft in der Regel keine erheblichen Rechtsfragen auf. (T1)

 

TE OGH 1999-04-13 5 Ob 83/99p

Vgl auch; Beis ähnlich T1

 

TE OGH 2001-04-24 5 Ob 75/01t

Beis wie T1

 

TE OGH 2002-10-01 5 Ob 189/02h

Vgl auch; Beis ähnlich wie T1

 

TE OGH 2007-03-20 5 Ob 48/07f

Beis wie T1

 

TE OGH 2008-04-01 5 Ob 293/07k

Vgl

 

TE OGH 2009-07-07 5 Ob 115/09m

Beis ähnlich wie T1

 

TE OGH 2010-02-11 5 Ob 147/09t

Beis ähnlich wie T1

 

TE OGH 2013-01-24 5 Ob 244/12m

Auch; Beis wie T1

 

TE OGH 2015-03-24 5 Ob 11/15a

TE OGH 2017-01-23 5 Ob 239/16g

TE OGH 2018-08-28 5 Ob 126/18t

TE OGH 2018-11-21 6 Ob 196/18v

Auch

 

TE OGH 2019-04-25 5 Ob 26/19p

TE OGH 2019-07-31 5 Ob 107/19z

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1919:RS0042763