Absatz eins,Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine Tätigkeit ausüben, bei der sie einer der nachstehenden Einwirkungen ausgesetzt sind, sich auf eigenen Wunsch vor Aufnahme dieser Tätigkeit sowie bei Fortdauer der Tätigkeit in regelmäßigen Zeitabständen einer ärztlichen Untersuchung unterziehen können:
- Ziffer einseindeutig krebserzeugende Arbeitsstoffe im Sinne der GKV in Verbindung mit Paragraph eins, LF-GKV;
- Ziffer 2biologische Arbeitsstoffe der Gruppe 2, 3 oder 4 gemäß Paragraph 223, Absatz 7, LAG;
- Ziffer 3Vibrationen, die einen Auslösewert (Hand-Arm-Vibrationen: ahw,8h = 2,5 m/s2 und Ganzkörper-Vibrationen aw,8h = 0,5 m/s2) überschreiten;
- Ziffer 4inkohärente künstliche optische Strahlung oder kohärente optische Strahlung (Laser), durch die Expositionsgrenzwerte nach Paragraph 3, der LF-VOPST, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 52 aus 2024,, überschritten werden;
- Ziffer 5elektromagnetische Felder, durch die Expositionsgrenzwerte nach Paragraph 3, LF-VEMF, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 48 aus 2024,, überschritten werden, oder wenn die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer unerwünschte oder unerwartete gesundheitliche Auswirkungen meldet;
- Ziffer 6fortpflanzungsgefährdende (reproduktionstoxische) Arbeitsstoffe im Sinne der GKV in Verbindung mit Paragraph eins, der LF-GKV;
- Ziffer 7natürliche UV-Strahlung, wenn Arbeiten im Freien durchgeführt werden, für die Schutzmaßnahmen gemäß der land- und forstwirtschaftlichen Hitzeschutzverordnung – LF-Hitze-V, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 45 aus 2026,, festzulegen sind.