<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.1.6_02.09.2024" h-creator="PWRIVIE45.BR2RIS.BR2RISConverter_07.08.2025_13:33:19" h-created="7. August 2025, 13:35:49" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne der Mittelschulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. II Nr. 185/2012 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 178/2025</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2025</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/02 Schulorganisation; 70/06 Schulunterricht; 70/09 Minderheiten-Schulrecht</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">zum klassenweise gestaffelten Inkrafttreten Art. 1 § 2 Abs. 11 und 12</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage 1</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER MITTELSCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Funktion und Gliederung des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan dient als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung des Bildungsauftrags der Schule;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung der schulischen Freiräume und der schulautonomen Lehrplanbestimmungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planungen von Aktivitäten der schulpartnerschaftlichen Gremien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das standortbezogene Bildungsangebot;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">und gliedert sich in folgende acht Teile: allgemeines Bildungsziel, Kompetenzorientierung, allgemeine didaktische Grundsätze, übergreifende Themen, organisatorischer Rahmen, Stundentafeln, Lehrpläne für den Religionsunterricht und Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das allgemeine Bildungsziel bildet gemeinsam mit den Erwartungen an die Unterrichtsgestaltung, den Ausführungen zur Kompetenzorientierung und den allgemeinen didaktischen Grundsätzen sowie dem organisatorischen Rahmen inklusive der Stundentafeln die Grundlage für die Umsetzung des Lehrplans. Des Weiteren wird eine Differenzierung zwischen fachlichen, fächerübergreifenden und überfachlichen Kompetenzen entlang übergreifender Themen vorgenommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übergreifende Themen bilden wesentliche gesellschaftliche Aspekte ab, die in die unterschiedlichen Unterrichtsgegenstände einfließen und verbindlich aufzugreifen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Lehrpläne für den Religionsunterricht wird im siebenten Teil der Anlage 1 hingewiesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände (=Fachlehrpläne) sind einheitlich aufgebaut und beinhalten die jeweilige Bildungs- und Lehraufgabe, die didaktischen Grundsätze, fachspezifische Kompetenzmodelle und die dazugehörenden Kompetenzbereiche, zentrale fachliche Konzepte sowie Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Gesetzlicher Auftrag der Mittelschulen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe der Mittelschule ist – wie für alle österreichischen Schulen – im § 2 des Schulorganisationsgesetzes definiert. Auch wenn die Begriffe, die im Bildungsauftrag der österreichischen Schule angeführt sind, zeitgebunden sind, entsprechen die Ziele dieses Bildungsauftrages den aktuellen Entwicklungen. Die Mittelschule soll die Individualität der Schülerinnen und Schüler nach ethisch gehaltvollen Werten fördern, sodass Schülerinnen und Schüler für das Leben und den zukünftigen Beruf vorbereitet sind und die Fähigkeiten zum selbsttätigen Bildungserwerb erlangen. Sie soll die jungen Menschen zu selbstständigem Urteil befähigen, soziales Verständnis vermitteln und eine sportlich aktive Lebensweise prägen. Schließlich soll die Mittelschule eine Offenheit dem politischen und weltanschaulichen Denken anderer gegenüber pflegen sowie die jungen Menschen zur Teilhabe am Wirtschafts- und Kulturleben Österreichs, Europas und der Welt befähigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Österreich werden die Aufgaben der Schulen im Schulorganisationsgesetz allgemein beschrieben und im Qualitätsrahmen für Schulen gemäß § 8 der Verordnung betreffend das Schulqualitätsmanagement, BGBl. II Nr. 158/2019 konkretisiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gesetzgeber hat für die Mittelschule einen breiten Bildungsauftrag gemäß § 21a des Schulorganisationsgesetzes erteilt, der sowohl kognitive als auch emotionale und soziale Aspekte beinhaltet. Gemäß § 21a des Schulorganisationsgesetzes hat die Mittelschule die Aufgabe, „[…] der Schülerin oder dem Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit eine grundlegende Allgemeinbildung und eine vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und sie oder ihn für den Übertritt in mittlere oder in höhere Schulen zu befähigen sowie auf die Polytechnische Schule oder das Berufsleben vorzubereiten.“ Die Umsetzung dieser Aufgabe wird durch die ausgeführten allgemeinen didaktischen Grundsätze im dritten Teil besonders unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der umfassende Bildungsauftrag der Mittelschule hat die individuelle Förderung jeder und jedes Jugendlichen zum Ziel. Damit verbunden ist auch ein erweitertes Rollenverständnis der Lehrenden. Sie sind zusehends gefragt, die jungen Menschen bei der Suche nach Antworten auf ihre Fragen moderierend zu unterstützen und bei der Entwicklung und Festigung von Kompetenzen lernbegleitend zu agieren. In diesem Zusammenhang spielt auch eine verstärkte Individualisierung des Lernprozesses eine wichtige Rolle. Ein individualisiertes Lerntempo, aber auch eine kontinuierliche Lernentwicklung sind jedenfalls anzustreben und Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen in den weiterführenden Schulen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Leitvorstellungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der gesetzliche Bildungsauftrag, der sowohl kognitive als auch emotionale und soziale Aspekte beinhaltet, lässt sich auch durch das 4K-Modell abbilden, das Kompetenzen formuliert, die für die Lernenden im 21. Jahrhundert von herausragender Bedeutung sind: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Dabei wird deutlich, dass Lernen mehr ist als die individuelle Aneignung und Reproduktion von kognitiven Lerninhalten. Es ist ein aktiver Prozess, bei dem junge Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Wissen und Können in Gruppen zur Problemlösung anzuwenden. Teamfähigkeit ist genauso wichtig wie Kreativität, um zu neuen Lösungen zu kommen und Kritikfähigkeit, um die eigenen Problemlösungen distanziert zu betrachten. Es ist Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, durch einen kompetenzorientierten Unterricht sowie durch interessante, offene und somit auch schülerinnen- und schülergerechte Aufgaben, am Erreichen der übergeordneten Leitvorstellungen bzw. Ziele mitzuwirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule und Unterricht tragen dazu bei, dass junge Menschen befähigt werden, bei der Bewältigung von gesellschaftlichen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen eine aktive Rolle einzunehmen. Dazu gehört, dass Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung angebahnt werden. Wesentliche pädagogische Bereiche, die diesen Kompetenzerwerb unterstützen, sind die Bildung für nachhaltige Entwicklung, Politische Bildung mit Global Citizenship Education, Friedenserziehung und Menschenrechtsbildung. Zusätzliche übergreifende Themen bereiten nachhaltige Entwicklung pädagogisch auf. Für das integrative Denken der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension nachhaltiger Entwicklung sind sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Bezüge von großer Bedeutung. Schülerinnen und Schüler und das gesamte Schulteam übernehmen gemeinsam Verantwortung, wodurch Schulen Modelle für eine zukunftsfähige Lebensgestaltung sind. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen geleistet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule ist damit nicht nur Lernort sowie ein Ort der Bildung für nachhaltige Entwicklung, sondern auch ein sozialer Raum, welcher es ermöglicht, sich zu erproben, die Wirkungen des eigenen Handelns zu erleben und diese kritisch zu reflektieren. Es gilt, gemeinsam Verantwortung für die Herausbildung einer zukunftsfähigen Lebensgestaltung der Einzelnen und der Gesellschaft auf globaler und lokaler Ebene zu entwickeln und zu übernehmen sowie ein ganzheitliches Menschenbild im Sinne einer inklusiven Gesellschaft zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Fragen und dem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft hat der Unterricht mit einer auf ausreichende Information und Wissen aufbauenden Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten und der religiösen Dimension des Lebens zu begegnen. Die jungen Menschen sind bei der Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sowie in ihrer Sozialität zu fördern und in der Herausforderung, in ihrem Dasein einen Sinn zu finden, zu stützen. Bei der Suche nach Orientierung können Weltanschauungen und Religionen Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung anbieten.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">KOMPETENZORIENTIERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Kompetenzorientierung als pädagogische Grundlage des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zentrum der pädagogischen Überlegungen dieses Lehrplans steht die Kompetenzorientierung. Gemäß § 8 lit. r des Schulorganisationsgesetzes sind unter Kompetenzen längerfristig verfügbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verstehen, die von Schülerinnen und Schülern entwickelt werden und die sie befähigen, Aufgaben in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsbewusst zu lösen und die damit verbundene motivationale und soziale Bereitschaft zu zeigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzorientierung wird durch das Konzept der reflexiven Grundbildung unterstützt. Ziel der reflexiven Grundbildung ist es, dass Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I befähigt sind, kritisch zu urteilen und selbstständig weiter zu lernen. Dieses spiegelt sich in der Struktur der Fachlehrpläne wider.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Lehrplan wird zwischen fachlichen, überfachlichen und fächerübergreifenden Kompetenzen unterschieden. Die <b>fachlichen Kompetenzen</b> sind mit dem jeweiligen Unterrichtsgegenstand verbunden und werden explizit im achten Teil genannt. Zu den <b>überfachlichen Kompetenzen</b> gehören insbesondere Motivation, Selbstwahrnehmung und Vertrauen in die eigene Person, soziale Kompetenzen und lernmethodische Kompetenzen. <b>Fächerübergreifende Kompetenzen</b> sind jene Kompetenzen, die in der Auseinandersetzung mit den übergreifenden Themen erworben werden sollen. Die übergreifenden Themen werden im vierten Teil dargestellt. Dazu gehören:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entrepreneurship Education;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesundheitsförderung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatische Bildung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interkulturelle Bildung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienbildung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Bildung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexualpädagogik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachliche Bildung und Lesen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrs- und Mobilitätsbildung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in der Mittelschule verbindet diese drei Dimensionen miteinander. Im Schulalltag erfordert dies eine wirksame Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse im Team, aber auch eine abgestimmte Planung über die Schulstufen hinweg.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Kennzeichen kompetenzorientierten Unterrichts</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierung verlangt ein besonderes Verständnis von Unterricht. Lernen wird als aktiver, selbstgesteuerter, reflexiver, situativer und konstruktiver Prozess verstanden, bei dem die Motivation und Willenskraft und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen, sowie Zielvorgaben zu übernehmen, eine wichtige Rolle spielen. Die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist es, einen Rahmen bzw. Lernumgebungen zu gestalten, die die zielorientierte Entwicklung von Kompetenzen ermöglichen. Die Evaluierung der Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler innerhalb dieses gesetzten Rahmens sowie das Vornehmen adäquater Anpassungen des Rahmens, sofern Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern ausbleiben, soll erfolgen. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler Wissen und Fähigkeiten erwerben, die sie in unterschiedlichen Situationen anwenden und umsetzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierter Unterricht ist dadurch gekennzeichnet, dass</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>klar und deutlich erkennbar ist und kommuniziert wird, was gelernt werden soll;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgabenstellungen im Lernprozess eingesetzt werden, die den Erfahrungen und der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler entsprechen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die aktive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem jeweiligen Thema angestrebt wird (kognitive Aktivierung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>handlungs- und anwendungsorientiert gelehrt wird, indem erworbenes Wissen zur Lösung von Problemen und zur Bewältigung von Anforderungssituationen genutzt wird;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Lernangebote zu grundlegenden Einsichten bei den Schülerinnen und Schülern führen, was eine entsprechende Diagnose der Lernausgangslagen voraussetzt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich der Wissenszuwachs systematisch aufbaut, mit anderen Wissensgebieten und altersgerecht dargestellten wissenschaftlichen Erkenntnissen vernetzt und dadurch nachhaltig und anschlussfähig wird (kumulatives Lernen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>überfachliche Kompetenzen wie zB Methoden- und Sozialkompetenz implizit entwickelt werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>es eine Kultur der Selbstreflexion gibt, die den Schülerinnen und Schülern ihre erworbenen Kompetenzen bewusstmacht und ihre Lernmotivation weiter fördert;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schülerinnen und Schüler Lernerfahrungen machen, die über den Unterricht hinausreichen und für sie sinnstiftend sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schülerinnen und Schüler zu kritischem Denken angeregt werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein gelungener, kompetenzorientierter Unterricht berücksichtigt folgende acht Grundsätze:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 1: Lehrerinnen und Lehrer nehmen Schülerinnen und Schüler individuell wahr und ermöglichen individuelle Lernprozesse.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler bringen unterschiedliches Vorwissen, verschiedene sprachliche Vorkenntnisse, vielfältige und unterschiedliche Vorerfahrungen, Interessen und Lernpräferenzen mit. An diese Unterschiede muss im Unterricht angeschlossen werden, um sie für die Stärkung der individuellen Lernmotivation und Leistungsfähigkeit nutzbar zu machen. Lehrerinnen und Lehrer verstehen es als ihre Aufgabe, Schülerinnen und Schüler individuell wahrzunehmen und zu fördern und vermeiden stereotype Zu- und Festschreibungen. Lehrerinnen und Lehrer kennen und nutzen geeignete pädagogische Diagnoseinstrumente, um die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zu erkennen und deren Lernprozesse entsprechend begleiten zu können. Sie fördern individuelle Lernprozesse durch unterschiedliche und abwechslungsreiche Lernsettings und verwenden dazu passende Lernmaterialien. Sie geben individuelle, lernförderliche Rückmeldungen und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, ihren Kompetenzzuwachs bewusst wahrzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler, die kognitiv sehr leistungsstark sind, werden im Rahmen der Begabungs- und Begabtenförderung durch individuelle Angebote unterstützt. Dabei achten Lehrkräfte besonders darauf, dass diese Förderung geschlechtersensibel und unabhängig von der Erstsprache oder dem Bildungshintergrund der Eltern erfolgt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 2: Lehrerinnen und Lehrer bieten einen digital unterstützten Unterricht und nutzen innovative Lern- und Lehrformate.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medien und digitale Geräte bestimmen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Sie nutzen diese intensiv zur Kommunikation und um sich selbst auszudrücken. Der Einsatz von Medien und die Verwendung von digitalen Geräten im Unterricht knüpfen somit einerseits an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an und eröffnen andererseits neue didaktische und methodische Möglichkeiten. Sie erweitern die Methodenvielfalt, unterstützen verschiedene Lerntypen sowie die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Begabungen und Lerngeschwindigkeiten. Die Unterstützung von Menschen mit Behinderung wird ebenso erleichtert wie die kreative Auseinandersetzung mit Themen und Inhalten. Kommunikation, Zusammenarbeit und der Zugriff auf aktuelle Informationen und vielfältige Lernmaterialien können zeit- und ortsunabhängig erfolgen. Dadurch eröffnen sich neue Lernwege für die Schülerinnen und Schüler. Zeitgemäßes Lehren und Lernen erfordert folglich auch digital unterstützten Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer nutzen Lernmanagementsysteme und Lernplattformen für innovative Lehr- und Lernformate. Der Einsatz digitaler Medien ist eine wichtige Ergänzung zu den bisher verwendeten Unterrichtsmitteln, soll diese aber nicht vollständig ersetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 3: Alle an der Unterrichtsorganisation beteiligten Personen kooperieren und ermöglichen einen inklusiven Unterricht an der Schule.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule hat die Aufgabe, die Heterogenität von Schülerinnen und Schülern als Chance für das gemeinsame Lernen sowie für die Entwicklung von sozialer Kompetenz, Konfliktfähigkeit und Ambiguitätstoleranz wahrzunehmen. Inklusive Schule hat den gemeinsamen Unterricht aller Schülerinnen und Schüler durch die Zusammenarbeit aller am Unterricht beteiligten Personen zum Ziel. Dies erfordert die gemeinsame Gestaltung einer inklusiven Lernumgebung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei schaffen Lehrerinnen und Lehrer individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und unabhängig von sozioökonomischer Herkunft bzw. Erstsprache. Sie unterstützen Inklusion und pflegen einen konstruktiven Umgang mit Diversität. Sie verstehen es, Fähigkeiten der Lernenden als Ressource und Potenzial zu nutzen und unterstützen Schülerinnen und Schüler mit spezifischem Förderbedarf dabei, die Unterrichtsziele des Regelschullehrplans entsprechend ihrer individuellen Lernvoraussetzungen zu erreichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 4: Lehrerinnen und Lehrer planen den Unterricht sorgfältig und sorgen für eine kompetenzfördernde Lernumgebung.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, die von Wertschätzung, Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. Der Unterricht wird unter Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen mit individualisierten Zugängen so gestaltet, dass die einzelnen Schülerinnen und Schüler die im Lehrplan vorgegebenen Ziele erreichen können. Dabei spielen Sozialformen eine wichtige Rolle, die ein Thema oder einen Anwendungsbereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Die Unterrichtsplanung beginnt mit einer Jahresplanung, die bei Bedarf adaptiert wird. Im Laufe des Schuljahres wird diese durch mittel- und kurzfristige Planungen adaptiert und ergänzt. In die Planung mit einzubeziehen sind kompetenzfördernde Aufgaben, welche im Sinne der Ergebnisorientierung auf eigenständiges, entdeckendes und forschendes Lernen abzielen. Dabei werden Fehler bei der Bewältigung von Lernaufgaben sowie im Lernprozess zugelassen, um die Abweichung zur korrekten Aufgabenbewältigung als Lernmoment zu nutzen. Derartige Lernaufgaben knüpfen an das im Unterricht erworbene Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zur Bearbeitung neuer Herausforderungen an und bauen das zu erwerbende Wissen kumulativ (vernetzt) auf. Sie sind herausfordernd genug, um das Wissen und Können der Schülerinnen und Schüler zu aktivieren und führen zu variierenden Unterrichtssituationen des Erprobens, Erkundens, Entdeckens, Erfindens, Sammelns, Systematisierens, Sicherns und Bewertens. Damit fordern und fördern Lehrerinnen und Lehrer inhalts- und prozessbezogene sowie fächerübergreifende und überfachliche Kompetenzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 5: Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um eigenverantwortliches Lernen zu fördern, sollen Lernanleitungen, Aufgabenstellungen, Instruktionen und begleitende Unterstützung so angepasst werden, dass die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden. Dadurch können sie das Unterrichtsangebot effektiv nutzen, Aufgaben bewältigen und ihre Arbeitsprozesse erfolgreich und ohne Überforderung beenden. Im kompetenz- und handlungsorientierten Unterricht helfen Lehrerinnen und Lehrer den Schülerinnen und Schülern, ihre Arbeit möglichst selbstständig zu organisieren. Sie sollen Selbstlern- und Gruppenprozesse anbahnen und moderieren und individuelles Lernen beobachten und dokumentieren. Weiters liegt der Fokus darauf, Aufgaben nach Lernvoraussetzungen und Neigungen zu differenzieren, die Schülerinnen und Schüler bei Fragen und Problemen zu unterstützen sowie (in)formatives (lernbegleitendes) Feedback zu Lernprozessen und Ergebnissen zu geben. Schülerinnen und Schüler sollen die an sie gestellten Anforderungen verstehen, diese annehmen und sich selbst einschätzen lernen, die für sich passenden Zugänge und Methoden zum Erwerb der geforderten Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz wählen können und so auch Motivation für ihre Arbeit finden. Der bewusste Umgang mit Lernstrategien ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 6: Alle am Schulleben Beteiligten pflegen einen respektvollen Umgang miteinander.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine zentrale Aufgabe der Schule ist es, Rahmenbedingungen für den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Vielfalt und der Begegnung der Kulturen im Alltagsleben zu schaffen. Vor dem Hintergrund einer global vernetzten und heterogenen Gesellschaft sollen Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass Vielfalt eine Realität ist, die auch eine wertvolle Ressource darstellt. Schülerinnen und Schüler sollen unter anderem erfahren, dass das Lernen und Beherrschen mehrerer Sprachen von entscheidender Bedeutung für die individuelle Identitätsbildung, die Teilhabe an Gesellschaft und Kultur sowie das Miteinander in einer mehrsprachigen Welt ist. Insbesondere sollen die Sprache, Kultur und die jeweilige Geschichte der sechs autochthonen Volksgruppen in Österreich gemäß § 1 Abs. 2 Volksgruppengesetz, BGBl. Nr. 396/1976, im Unterricht aufgegriffen und ein Bewusstsein für die Rechte und den Schutz von Minderheiten geschaffen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für alle Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht Gelegenheiten geboten, sich reflektiert und kritisch mit (eigenen) Identitäten und Zugehörigkeiten auseinanderzusetzen. Gleichzeitig sollen die grundsätzlichen Werte, Normen und Traditionen einer aufgeklärten, europäischen Gesellschaft vermittelt werden. Es gilt, das gemeinsame Fundament heraus zu streichen, insbesondere demokratische Prinzipien, Rechtsstaatlichkeit, die Egalität der Geschlechter und die Säkularität des Staates, die Basis für ein gedeihliches Zusammenleben in einer pluralistischen und liberalen Gesellschaft sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 7: Sprachsensibler Fachunterricht findet in allen Unterrichtsgegenständen statt.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungssprachliche Kompetenzen sind eine wesentliche Voraussetzung für Schulerfolg, für spätere Chancen am Arbeitsmarkt sowie für die Teilhabe am politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Schülerinnen und Schüler müssen sich einer Fachsprache bedienen, Gedanken und Überlegungen ausdrücken, Fragen stellen, Gegenstände benennen, darstellen, beschreiben sowie Sachverhalte erfassen, begründen, argumentieren und interpretieren können. Für diese Sprachhandlungen sind neben fachlichem Wissen bildungssprachliche Kompetenzen notwendig. Diese werden in allen Unterrichtsgegenständen und über alle Schulstufen und Schularten hinweg schrittweise, altersadäquat und kontinuierlich vermittelt. Sprachsensibler Unterricht dient dem Aufbau von Kompetenzen in der Alltags-, Bildungs- und Fachsprache. Schülerinnen und Schüler werden sich der verschiedenen Register einer Sprache bewusst und können sie situationsadäquat anwenden. Lehrerinnen und Lehrer unterstützen aktiv das Erlernen des fachspezifischen Vokabulars bzw. der Fachsprache der Unterrichtsgegenstände. Der Unterricht schafft sprachanregende Situationen und bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Sprache in einem wertschätzenden Umfeld auszuprobieren und zu trainieren. Lehrerinnen und Lehrer agieren selbst als Sprachvorbilder, achten auf ihre Ausdrucksweise und verwenden verschiedene Methoden und Aufgabenformate, um einen sprachsensiblen Fachunterricht umzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 8: Lehrerinnen und Lehrer geben im Lernprozess Rückmeldung und sorgen für eine transparente und kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klar kommunizierte Leistungserwartungen und Rückmeldungen zum Lernprozess sind wichtige Voraussetzungen für eine förderliche Lernkultur. Die Lehrerinnen und Lehrer informieren die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten zu Beginn jedes Unterrichtsjahres in geeigneter Form über das Gesamtkonzept der Leistungsfeststellung, Rückmeldung und Leistungsbeurteilung. Der Unterschied zwischen Leistungsbeobachtung und Leistungsfeststellungen zur Ergebnisrückmeldung im Lernprozess sowie der vom Lernprozess abgekoppelten Leistungsbeurteilung wird klar kommuniziert und so für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar und einschätzbar. Während des Unterrichtsjahres erfolgt eine systematische, individuelle Lernentwicklungsberatung. Dazu werden Leistungsstand und Lernfortschritt gemeinsam erörtert. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Lernentwicklung anhand konkreter Kriterien einzuschätzen. Lehrerinnen und Lehrer erhalten so eine zusätzliche Rückmeldung über den Leistungsstand bzw. eine Einschätzung des Kompetenzzuwachses, der für die weitere Unterrichtsplanung genutzt werden kann. Lehrpersonen können bereits während des Schuljahres regelmäßig Rückmeldung zum Lernprozess auch mit Hilfe von den Ergebnissen der individuellen Kompetenzmessung PLUS (iKM<super>PLUS</super>) gemäß der Verordnung der Bildungsstandards im Schulwesen, BGBl. II Nr. 1/2009, dem Einsatz von Kompetenzrastern oder anderen Instrumenten der pädagogischen Diagnostik geben. Davon unabhängig bilden Leistungen im Beurteilungszeitraum entsprechend der gültigen Leistungsbeurteilungsverordnung, BGBl. Nr. 371/1974, den Grundstein für eine transparente und kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ÜBERGREIFENDE THEMEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit der Verankerung der übergreifenden Themen in den Fachlehrplänen werden die fächerübergreifende Kompetenzentwicklung sowie das vernetzte Lernen der Schülerinnen und Schüler über die fachspezifischen Grenzen hinaus unterstützt und mit gesellschaftlich relevanten aktuellen Themen verbunden. Die Auswahl der nachfolgend dargestellten dreizehn übergreifenden Themen erfolgte aufgrund ihrer Aktualität und der zu erwartenden Bedeutsamkeit für die künftige Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern. Kompetenzen in gesellschaftlich relevanten Themen können wirksam entwickelt werden, wenn im Unterricht ein fächerverbindendes und fachliche Grenzen überschreitendes Vorgehen forciert wird. Erst dadurch können Zusammenhänge und Wechselwirkungen gesellschaftlicher Phänomene für die Schülerinnen und Schüler begreifbar werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildung für eine nachhaltige Entwicklung muss als allgemeines Anliegen und Leitidee an der ganzen Schule gesehen werden. Für das als Standard geforderte integrative Denken der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension sind sowohl fachspezifische als auch cross-curriculare Bezüge von großer Bedeutung. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Politische Bildung mit ihren globalen Perspektiven, Global Citizenship Education, Friedenserziehung und Menschenrechtsbildung sowie weitere ausgeführte übergreifende Themen sind Bildungskonzepte, die einander ergänzend und unterstützend nachhaltige Entwicklung in all ihren Dimensionen pädagogisch aufbereiten. Im Lernprozess sollen Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten, Werte und Einstellungen erarbeitet werden, die junge Menschen befähigen, bei der Bewältigung der gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen auf lokaler bis hin zur globalen Ebene eine aktive Rolle einzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende übergreifende Themen unterstützen maßgeblich und gleichermaßen den Erwerb wesentlicher Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und stellen sicher, dass diese in der heutigen und zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt bestehen können: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung, Entrepreneurship Education, Gesundheitsförderung, Informatische Bildung, Interkulturelle Bildung, Medienbildung, Politische Bildung, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung, Sexualpädagogik, Sprachliche Bildung und Lesen, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung, Verkehrs- und Mobilitätsbildung, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Fachlehrplänen werden an verschiedenen Stellen Bezüge zu den übergreifenden Themen hergestellt. Die didaktischen Grundsätze der jeweiligen Fachlehrpläne listen jene übergreifenden Themen auf, die sich besonders eignen, im Unterricht aufgegriffen zu werden und sich vor allem in den Kompetenzbeschreibungen oder Anwendungsbereichen wiederfinden. Die Gestaltung der Fachlehrpläne bietet zudem die Möglichkeit, jedes der übergreifenden Themen schulautonom in der Umsetzung der jeweiligen Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche an geeigneter Stelle im Unterricht aufzugreifen. Alle Bezüge zu übergreifenden Themen in den Fachlehrplänen werden durch Hochzahlen (1 bis 13) hervorgehoben, die auf das jeweilige übergreifende Thema hinweisen. Von einem Verweis in Fachlehrplänen wurde dort abgesehen, wo sich das Fachgebiet mit dem Kompetenzerwerb im selben Thema beschäftigt. So erfolgt zB im Fachlehrplan „Deutsch“ kein Verweis auf das übergreifende Thema „Sprachliche Bildung und Lesen“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="width:421.65pt;border-collapse:collapse;margin-left:1.0999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:159.35pt;page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1. Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2. Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3. Gesundheitsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4. Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">5. Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">6. Medienbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">7. Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">8. Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">9. Sexualpädagogik</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">10. Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">11. Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">12. Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">13. Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td></tr><tr style="height:35.4pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch als Zweitsprache für außerordentliche Schülerinnen und Schüler im Deutschförderkurs</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:12.65pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstsprachenunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="165" style="border:none;width:124pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /><td width="25" style="border:none;width:18.5pt;" /><td width="23" style="border:none;width:16.95pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.3pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">______________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Keine Angaben bezüglich der Übergreifenden Themen, da die Lehrpläne der Kirchen und Religionsgesellschaften inhaltlich voneinander abweichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung und Durchführung von Unterricht zu den übergreifenden Themen erfordert eine zielgerichtete Abstimmung der Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse, einer Schule und (im Idealfall) eine vorausschauende Planung in Bezug auf sinnvolle Schwerpunktsetzungen in den vier Schulstufen. Die nachfolgende, alphabetisch geordnete, Darstellung der übergreifenden Themen folgt einer einheitlichen Struktur: Zunächst wird die gesellschaftliche Bedeutung des übergreifenden Themas erläutert. Anschließend werden die Kompetenzziele genannt, die bis zum Ende der Sekundarstufe I von den Schülerinnen und Schülern erreicht werden sollen. Im dritten Schritt werden jene Unterrichtsgegenstände angeführt, in deren Fachlehrplänen auf die jeweiligen übergreifenden Themen verwiesen wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>1.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, ihren individuellen Bildungs- und in weiterer Folge Berufsweg unter Berücksichtigung ihrer Stärken und mit der nötigen Eigenverantwortung zu beschreiten und bestärkt sie in ihrem gewählten Weg. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler ihre Interessen, Begabungen und Talente erkennen sowie wichtige Lebenskompetenzen (wie Entscheidungs- und Reflexionsfähigkeit) erwerben. Dieses Kompetenzlernen soll über die gesamte Schullaufbahn hinweg und speziell vor schulischen Übergängen oder Abschlüssen erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine der zentralen Herausforderungen ist, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, aus den zahlreichen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten diejenigen auszuwählen, die ihnen aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit, ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebenssituation die bestmöglichen Chancen bieten und diese möglichst auch praktisch ausprobieren zu können. Lehrerinnen und Lehrer tragen als wichtige Bezugspersonen in hohem Maße dazu bei, dass sich Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichen Menschen entwickeln können – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religionszugehörigkeit oder etwaiger Behinderung. Dabei sind Bezüge zu Themen wie zB Arbeitsabläufe, Tätigkeitsbereiche, Arbeitsbedingungen, untypische sowie nicht traditionelle Frauen- und Männerberufe, die Wichtigkeit von überfachlichen Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenz; Stärken, Interessen und Talente; Erwartungen und Ziele im Hinblick auf das Leben), ehrenamtliches Engagement, aber auch der Zusammenhang von Bildung und Beruf, Lieblingsbeschäftigungen und „Traumberufe“, die sinnstiftende Funktion von Arbeit, Work-Life-Balance, Arbeitsteilung in der Familie, bezahlte und unbezahlte Arbeit und die Notwendigkeit vielfältige (außer)schulische Erfahrungen zu sammeln, herzustellen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>1.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei sich selbst Stärken und Interessen erkennen, die für eine selbstgesteuerte, reflektierte Berufslaufbahn- und Lebensgestaltung wichtig sind und diesbezüglich Feedback einholen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Ansätzen Stärken und Interessen bei anderen erkennen und diesbezüglich anderen Feedback geben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Trends der Ausbildungs- und Berufswelt in Bezug auf die Bedeutung für sich selbst reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung in Fragen der Bildungs- und Berufslaufbahn einholen und wichtige Informationen bei Entscheidungsprozessen einbeziehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reflektierte Bildungs- und Berufsentscheidungen treffen und deren Auswirkungen auf die eigene Lebensgestaltung einschätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Latein, Lebende Fremdsprache, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Entrepreneurship Education</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>2.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entrepreneurship ist im Europäischen Referenzrahmen für das lebenslange Lernen als Schlüsselkompetenz definiert (Brüssel KOM(05)548). Entrepreneurship Education umfasst – nach der ganzheitlichen Definition des TRIO-Modells (Aff/Lindner 2005) – drei Bereiche: Entwicklung innovativer Ideen und deren strukturierte Umsetzung, Persönlichkeitsentwicklung und die Befähigung dazu, eigeninitiativ zu sein, an sich zu glauben, empathisch und teamfähig zu agieren sowie sich selbst und anderen Mut zu machen, Verantwortung für sich, andere und die Umwelt zu übernehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit der Befähigung in den genannten drei Bereichen sollen Schülerinnen und Schüler spielerisch lernen, (unternehmerische und gesellschaftliche) Ideen zu entwickeln und umzusetzen (mit Design Thinking, Lernen mit kleinen und größeren Herausforderungen, Perma.teach, Projekte wie eine Marktwoche oder eine Changemaker-Woche), Werte zu schaffen, die Wertschöpfungskette zu analysieren, sich als Teil von Wirtschaft und Gesellschaft zu begreifen und ihre Rolle im Wirtschaftskreislauf – als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmerinnen und Unternehmer, Verbraucherinnen und Verbraucher, aktive Staatsbürgerinnen und Staatsbürger – zu erkennen. Sie erkennen und entwickeln dabei persönliche Stärken, Engagement, Selbstmotivation, empathische Kommunikation, Teamfähigkeit und bewussten Umgang mit Risiken.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>2.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ideen mit einem positiven Wert für Dritte und Gesellschaft entwickeln und umsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Risiken erkennen und lernen damit vorausschauend umzugehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortung für Projekte übernehmen und diese im Team arbeitsteilig nach vereinbarten Regeln zu Ende führen, auch wenn Probleme auftauchen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus Fehlern in der Verfolgung von Projekt- und Lernzielen die richtigen Schlüsse ziehen, um ihre Ziele zuversichtlich und konsequent weiterzuverfolgen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursachen einer Problemlage in Projekt- und Lernsituationen erkennen sowie kreativ nachhaltige Ideen zur Problemlösung entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>empathisch kommunizieren, wertschätzendes Feedback geben und Argumente für die eigene Meinung in eine Debatte einbringen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Gesundheitsförderung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>3.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess ab, Schülerinnen und Schülern ein höheres Ausmaß an Wissen und Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen (Gesundheitskompetenz) und sie damit zur selbstbewussten Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die physische, psychische und soziale Gesundheit umfasst (vgl. Ottawa Charta, WHO 1986).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Kompetenzen können nur erworben werden, wenn Schule als ein sicherer und gesundheitsfördernder Ort wahrgenommen wird, was zB durch ein lernförderliches und angstfreies Klassen- und Schulklima, durch ein Stärken des sozialen Miteinanders, durch Maßnahmen zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, Mobbing und Diskriminierung, durch eine rauchfreie und ansprechende Schulumgebung (Raumklima, Licht, Lärmschutz, etc.), durch Förderung von Bewegung und Sport, durch Veranstaltungen wie zB „ein Tag der psychischen Gesundheit“, Workshops sowie durch das Angebot eines gesunden und nachhaltigen Essens in der Schule erreicht werden kann. Diese Maßnahmen beeinflussen das individuelle Gesundheitsverhalten und den individuellen Bildungserfolg und haben damit auch einen direkten Einfluss auf die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>3.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Zusammenhänge zwischen Gesundheitsverhalten, Ernährung, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schutz- und Risikofaktoren für Gesundheit erklären und sich altersgemäß vorbeugend verhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Belastungssituationen erkennen und sich für das eigene Wohlbefinden (Mental Health/Psychische Gesundheit) aktiv einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>altersgemäße Maßnahmen zur konstruktiven Bearbeitung von Belastungssituationen und Konflikten setzen und in kritischen Situationen sowie bei Diskriminierung Hilfe in Anspruch nehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>altersgemäße Erste-Hilfe-Maßnahmen anwenden und Gesundheitsversorgungsangebote nennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Biologie und Umweltbildung, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Kunst und Gestaltung</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Informatische Bildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>4.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Digitalisierung beeinflusst und verändert das private und berufliche Leben. Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie halten Einzug in den Alltag der Gesellschaft und verändern das Kommunikationsverhalten und die Wahrnehmung von Realitäten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktionsweise und Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien beruhen auf Prinzipien, Konzepten und Methoden, die zu erklären, zu hinterfragen und deren gesellschaftliche Auswirkungen sowohl kritisch als auch im Lichte ihrer Chancen zu reflektieren sind. Im Bewusstsein über Folgen und Auswirkungen des Einsatzes bestimmter Technologien sollen Schülerinnen und Schüler eine sinnvolle Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Schule und im Alltag vornehmen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung der Informatischen Bildung soll dabei unter Verwendung der Alltagsprache, aber auch durch die Verwendung der formalisierten Fachsprache erfolgen. Die kurzen Halbwertszeiten technischer Entwicklung bedingen, dass nicht das Bedienen aktueller Hard- und Software Informatische Bildung ausmacht, sondern das Verstehen der Prinzipien und der grundsätzlichen Technologien. Dadurch können auch künftige technische Entwicklungen besser beurteilt und Vorkenntnisse und Fähigkeiten selbstständig weiterentwickelt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>4.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten, Informationen und digitale Inhalte sowohl im passenden Format als auch in einer sinnvollen Struktur speichern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einer Tabellenkalkulation einfache Berechnungen altersgemäßer Aufgabenstellungen (wie Textgleichungen) durchführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen automatisiert verarbeiten, übermitteln, auswerten und darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eindeutige Handlungsanleitungen (Algorithmen) nachvollziehen, diese ausführen und eigene Algorithmen formulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf das eigene Leben und die Gesellschaft beschreiben und in Bezug auf Chancen und Risiken kritisch bewerten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltbildung, Chemie, Deutsch, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geometrisches Zeichnen, Kunst und Gestaltung, Latein, Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler, Mathematik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Interkulturelle Bildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>5.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelle Bildung befähigt Schülerinnen und Schüler mit Vielfalt in einer diversen Gesellschaft umzugehen. Sie ermöglicht die Auseinandersetzung mit und die Teilhabe an aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen. Die Einhaltung der Menschenrechte, welche in den unterschiedlichen Menschenrechtskonventionen (zB Frauenrechts-Konvention, Kinderrechts-Konvention, UN-Behindertenrechtskonvention) festgeschrieben sind, sowie demokratischer Prinzipien sind dabei zentraler Bezugspunkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelle Bildung schafft eine Voraussetzung für ein von Zusammenhalt, Toleranz und Solidarität getragenes Schulklima und trägt zu einer wertschätzenden und respektvollen Lernatmosphäre bei. Darüber hinaus ist sie für die Persönlichkeitsentwicklung essenziell und baut interkulturelle Handlungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler auf. Interkulturelle Bildung ist den Menschenrechten sowie den Prinzipien der Menschenwürde und der Gleichheit aller Menschen verpflichtet und fördert das Verständnis von und den Umgang mit Vielfalt, macht Potenziale sicht- und nutzbar und leistet einen Beitrag zur Dialogkompetenz innerhalb der Klassen- und Schulgemeinschaft. Sie setzt an den Vorerfahrungen und Sichtweisen von Schülerinnen und Schülern an und nützt biographische, linguistische und weitere geeignete Ansätze, um die Vielfalt von Kulturen, Biographien und Lebensentwürfen zu bearbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>5.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Lebensentwürfe und Biographien als gesellschaftliche und schulische Normalität wahrnehmen und respektvoll damit umgehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Biographie als Grundlage des Erlebens, Denkens und Handelns einbringen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine kritische und wertschätzende Grundhaltung einnehmen – als Grundlage für Zivilcourage und konstruktive Konfliktkultur ohne kulturelle Zuschreibungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stereotype, (Fremd-)Zuschreibungen und Klischees identifizieren sowie ausgrenzende, rassistische, sexistische Aussagen und Handlungsweisen erkennen, hinterfragen und dagegen auftreten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungen in der migrationsgeprägten und individualisierten Gesellschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, sich daraus eine Meinung bilden und eigene Standpunkte vertreten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Deutsch, Erstsprachenunterricht, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Kunst und Gestaltung, Latein, Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für außerordentliche Schülerinnen und Schüler im Deutschförderkurs, Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler, Mathematik, Musik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Medienbildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>6.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analoge und digitale Medien dienen der Verbreitung von Informationen, unterstützen Kommunikations- und Verständigungsprozesse und erweitern die Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. Zugleich werden durch Medien auch Werte, Orientierungen und Weltanschauungen vermittelt. Digitale Medien ermöglichen schnelle, orts- und zeitunabhängige Kommunikation. Das bietet Chancen zur Entwicklung von Weltoffenheit und zur Weiterentwicklung der Demokratie, birgt aber auch die Gefahr der Manipulation. Medienbildung soll dazu beitragen, diese Chancen und Risiken in Relation setzen zu können. Medienbildung reflektiert die verschiedenen Interessen, die die Auswahl und den Inhalt von Informationen und die Form der Vermittlung bestimmen, und trägt damit wesentlich zur Urteilsbildung der Schülerinnen und Schüler bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medienbildung ermutigt Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen und kreativen Umgang mit Medientechnologien und zur Gestaltung von eigenen Medieninhalten. Indem die Wirkungsmöglichkeiten der einzelnen Medienarten erkannt und genutzt werden, erweitern Schülerinnen und Schüler ihre Selbstwirksamkeit und können verstärkt an der Gesellschaft und ihrer Weiterentwicklung teilhaben.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>6.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Medienbeiträge planen, Kreativität in der Umsetzung und Gestaltung zeigen und sich als selbstwirksam erleben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienangebote kritisch und bewusst auswählen sowie entnommene Informationen kreativ und interaktiv nutzen, präsentieren und sich darüber austauschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Glaubwürdigkeit und Wertvorstellungen von Medien einschätzen sowie Werbung und Fake News erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medieninhalte kritisch hinterfragen und die damit verbundenen Interessen erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mithilfe von Medien und aktuellen Technologien weltoffen und zielgerichtet mit Personen kooperieren und interagieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltbildung, Chemie, Deutsch, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geometrisches Zeichnen, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Latein, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Politische Bildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>7.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politische Bildung trägt maßgeblich zu einer partizipativen und inklusiven Gestaltung der Gesellschaft sowie zur Verwirklichung und Weiterentwicklung von Demokratie und Menschenrechten bei. Politische Bildung stützt sich insbesondere auf Empfehlungen und Richtlinien der Kinderechtskonvention und den Referenzrahmen für Demokratiekompetenz des Europarats, die den hohen Stellenwert der Politischen Bildung und das Recht junger Menschen darauf betonen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein grundlegendes Ziel der Politischen Bildung besteht darin, „die Lernenden nicht nur mit Wissen, Verständnis und Kompetenzen auszustatten, sondern sie auch dazu zu befähigen, im Dienste der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in der Gesellschaft aktiv werden zu wollen“ (Europarats-Charta zur Politischen Bildung und Menschenrechtsbildung, 2010). Politische Bildung stellt kontroverse Themen in der Gesellschaft auch als kontrovers im Unterricht dar, vermeidet jede Form der Indoktrination und hat die politisch selbstbestimmte Bürgerin und den politisch selbstbestimmten Bürger als Ziel vor Augen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politische Bildung orientiert sich an den Lebensbezügen, Interessen und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler, greift aktuelle politische Fragestellungen (zB Klimagerechtigkeit, Nachhaltiges Leben und Wirtschaften, Umweltschutz, Migration) auf und setzt sich mit den vielen Facetten politischer Kommunikation im Rahmen des Unterrichts (zB Debattierclub, Rollen- und Planspiele, Kinder- und Jugendparlament) auseinander. Sie vermittelt ein Verständnis für lokale und globale Zusammenhänge und Probleme der Menschheit und legt dar, dass eine faire Verteilung und Nutzung von Ressourcen, eine gerechte Friedens- und Sicherheitsordnung und die Einhaltung von Menschenrechten Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben auf dieser Welt sind.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>7.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene politische Ideen und Konzepte wie zB Macht, Autorität und Gerechtigkeit sowie Prinzipien der österreichischen Verfassung verstehen und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche politische Fragestellungen wie zB Gerechtigkeit, Toleranz, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und demokratische Willensbildung aufgreifen, deren globale Aspekte erkennen und ihre Bedeutung verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überzeugungen von politisch Andersdenkenden kritisch reflektieren und sich mit kontroversen Ansichten auseinandersetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche gesellschaftliche Strukturen, Machtverhältnisse, Interessen und Wertvorstellungen beschreiben sowie im Hinblick auf eigene Auffassungen bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verantwortlich an Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen im eigenen Lebens- und Erfahrungsbereich teilnehmen, demokratische Lösungen finden und sich damit selbst als aktiv Handelnde in der Gestaltung von Demokratie vertreten und erleben (zB im Klassenverband, in der Schülerinnen- und Schüler- oder Jugendvertretung).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Latein, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>8.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gleichstellung der Geschlechter ist als universelles Menschenrecht in mehreren internationalen Übereinkommen verankert, sowohl als eigenes Ziel als auch als Querschnittsthema (zB UN-Agenda 2030 /Nachhaltigkeitsziele: Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) 4 Inklusive Bildung und SDG 5 Geschlechtergleichstellung; Istanbul-Konvention des Europarates zum Abbau von geschlechterbezogener Gewalt; UN-Frauenrechtskonvention). Geschlechtergleichstellung wurde damit als wichtiger Hebel für die Weiterentwicklung von Gesellschaften in Richtung Nachhaltigkeit, Demokratie und Gewaltfreiheit identifiziert. Durch die Verankerung in der österreichischen Bundesverfassung ist die Förderung der Gleichstellung auch als staatliche Aufgabe definiert. Bildung kommt dabei eine zentrale Rolle zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Schulbereich schafft eine reflexive Geschlechterpädagogik unter dem Aspekt der Geschlechtergleichstellung geeignete Lernräume, in denen sich alle Jugendlichen unter professioneller Begleitung mit Geschlechterthemen unter verschiedenen Blickwinkeln auseinandersetzen können. Dies kann sowohl auf Fachebene erfolgen als auch auf persönlicher Ebene (zB Auseinandersetzung mit Sexismus und Identitätsfragen). Derartige Lernprozesse erzeugen Wissen und Bewusstsein für Bedingungsfaktoren von Geschlechterungleichheiten und deren Veränderbarkeit, wodurch auch die Bereitschaft gestärkt werden kann, sich im Alltag für mehr Gleichstellung einzusetzen. Durch die Auseinandersetzung mit Rollenklischees können geschlechterstereotype Zuschreibungen erkannt und überwunden werden, sowie eigene Lebens- und Berufsperspektiven erweitert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine geschlechterreflexive Methodik und Didaktik soll Jugendliche dabei unterstützen, ihre Potentiale und Interessen (zB im MINT-, Kreativ- oder CARE-Bereich) unabhängig von geschlechterspezifischen Rollenzuschreibungen zu entwickeln bzw. zu entfalten und dadurch reflektierte Entscheidungen für die eigene Berufs- und Lebensplanung zu treffen (zB gleichberechtigte Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit in der Partnerschaft, gleichberechtigte Elternschaft, Stärkung des Interesses von Schülerinnen und Schülern an bislang geschlechtsuntypischen Berufen/Studien).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>8.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffe wie „Geschlechterstereotypen“, „Diskriminierung“, „Chancengleichheit“ und „Sexismus“ anhand von Beispielen auch aus der eigenen Lebens- und Erfahrungswelt erklären (zB Fähigkeitszuschreibungen, Verhaltensnormen, Einkommensunterschiede, sexuelle Gewalt, Geschlechtervielfalt) sowie eigene Positionen zu diesen Themen entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Begriffe „Frauenbewegung“ und „Gleichstellungspolitik“ mit einfachen Worten erklären und einen Zusammenhang herstellen zu bestimmten Errungenschaften in der Gleichstellungspolitik (zB Wahlrecht, Zugang zu gleicher Bildung, Gesetze gegen sexuelle Gewalt);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Interessen entwickeln und diese konsequent weiterverfolgen, ohne sich dabei von Geschlechterstereotypen entmutigen zu lassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vorurteilsfrei miteinander kommunizieren und in von Sexismus und Diskriminierung geprägten Situationen Zivilcourage zeigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>argumentieren, mit welchen Zielsetzungen in den österreichischen Gesetzen der Grundsatz der Gleichberechtigung verankert ist.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltbildung, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Latein, Mathematik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Sexualpädagogik</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>9.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine ganzheitliche Sexualpädagogik orientiert sich inhaltlich an den „Standards zur Sexualaufklärung“ der WHO (WHO 2011). Sexualpädagogik umfasst den Erwerb von evidenzbasiertem Wissen und von Kompetenzen, die zu einem positiven Zugang zur Sexualität, einer positiven Grundhaltung sich selbst gegenüber sowie eigenem Wohlbefinden führen. Der positive Körperbezug ist sowohl Voraussetzung für einen wertschätzenden und schützenden Umgang mit dem eigenen Körper, aber auch für den positiven Kontakt mit anderen Menschen. Sexualinformationen sollen daher nach individuellen, sozialen, medizinischen und ethischen Gesichtspunkten bewertet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Große Bedeutung haben Informationen über Sexualität in digitalen Medien, die kritisch zu reflektieren sind, um etwaige Mythen identifizieren zu können. Es ist darauf zu achten, dass das Pluralitätsgebot und Indoktrinationsverbot eingehalten werden und die Auseinandersetzung mit anderen Haltungen respektvoll geführt wird. Das sind wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung einer respektvollen Haltung bei Schülerinnen und Schülern.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>9.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbstbestimmt und verantwortungsvoll mit dem eigenen Körper umgehen und nutzen ihr Wissen über Fruchtbarkeit, Zyklus und die Wirkungsweise von Verhütungsmitteln, um eigene Einstellungen und Werthaltungen zu Körper und Sexualität kritisch zu reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vielfalt von Menschen in Hinblick auf sexuelle Orientierung, Körper inklusive Geschlechtsmerkmalen und Geschlechtsidentitäten respektieren und stereotype Erwartungshaltungen und Normen kritisch reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Gefühlen (wie Verliebtheit, Enttäuschung, Wut, Angst und Unsicherheit) umgehen, darüber sprechen und Selbstsicherheit in Bezug auf die eigenen Wünsche und Grenzen aufbauen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>diskriminierendes und übergriffiges Verhalten ansprechen und Hilfe in Anspruch nehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre sexuellen und reproduktiven Rechte sowie die gesetzlichen Bestimmungen in Österreich erklären.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Biologie und Umweltbildung, Deutsch, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Musik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">10. Sprachliche Bildung und Lesen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>10.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche Bildung und Lesefertigkeiten nehmen im Bildungsprozess eine Schlüsselfunktion ein, da sie wesentliche Voraussetzungen für erfolgreiches fachliches Lernen in allen Unterrichtsgegenständen darstellen: Je besser sie entwickelt sind, desto leichter können Schülerinnen und Schüler dem Unterricht folgen, aus Texten zielgerichtet Informationen entnehmen, sich eigenständig Wissen aneignen und dieses mit anderen teilen. Neben Hören und Schreiben sind damit Sprechen und Lesefertigkeiten zentral für die selbstständige Erschließung von Wissens- und Erfahrungswelten. Die angeführten Kompetenzen dieses übergreifenden Themas tragen damit besonders zu einer Steigerung der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit sowie zur individuellen Identitätsbildung bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sprachbewusste Haltung der Lehrerinnen und Lehrer sowie ein Unterricht, der sprachsensible Lernangebote setzt, sind Voraussetzungen, um Schülerinnen und Schülern in ihrer Sprach- und Leseentwicklung gut begleiten und unterstützen zu können. Ziel der Leseförderung ist, dass alle Schülerinnen und Schüler die Kulturtechnik Lesen als Zugang zur Welt der Schrift und zu anderen interpretierbaren Zeichensysteme (wie zB Grafiken, Bilder, Symbole, Filme, Hörtexte etc.) einsetzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Einbeziehen der Erst-, Zweit- und Herkunftssprachen in den Unterricht kann das Sprachenrepertoire der Schülerinnen und Schüler erweitert sowie die Sensibilisierung und die Bewusstseinsbildung für sprachliche Vielfalt gefördert werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Minderheitensprachen der in Österreich ansässigen Volksgruppen zu.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>10.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesestrategien zur Erschließung eines Textes erfolgreich anwenden, Informationen zielgerichtet entnehmen und entsprechend der jeweiligen Zielsetzung von Aufgabenstellungen verarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinung kundtun und miteinander angemessen kommunizieren – auch in Diskussionen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachverhalte, Vorgänge, Phänomene, Prozesse und Argumente unter Anwendung von fachspezifischem Wortschatz erklären, begründen und beurteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigenen sprachlichen Fertigkeiten in der Unterrichtssprache Deutsch, in der Fremdsprache und ggf. in der Erstsprache einschätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltbildung, Chemie, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geometrisches Zeichnen, Kunst und Gestaltung, Latein, Lebende Fremdsprache, Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für außerordentliche Schülerinnen und Schüler im Deutschförderkurs, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">11. Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>11.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verschwendung natürlicher Ressourcen, der Verlust der Biodiversität und die Folgen des Klimawandels gefährden die Lebensgrundlagen der gegenwärtigen und der künftigen Generationen und verlangen verantwortungsbewusstes Handeln. Umweltbildung will Kompetenzen und Haltungen zur demokratischen Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördern, in der Ressourcenschonung und Verteilungsgerechtigkeit wichtige Anliegen sind. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, im Spannungsfeld von individuellen und gesellschaftlichen sowie ökologischen und ökonomischen Interessen verantwortungsvoll urteilen und handeln zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll für die Anliegen und Erfordernisse des Natur-, Tier- und Umweltschutzes und für die Gestaltung eines umweltbewussten Alltags sensibilisieren. Geeignete Methoden sind vor allem Naturbegegnung, Projektunterricht, forschendes und entdeckendes Lernen und die Durchführung von Rollen-, Plan- sowie Simulationsspielen. Neben dem Verständnis für Ökosysteme sind verstärkt Fragestellungen einzubeziehen, die sich an den Interessen der Schülerinnen und Schüler und dem aktuellen Tages- und Weltgeschehen orientieren. Als Kernthemen werden ua. Artenvielfalt und -schutz; Klimawandel und -schutz; Lebensräume und deren Vernetzung und Schutz von Boden, Wasser, Luft, Wäldern und Meeren; nachhaltige und sozial gerechte Ressourcen- und Energienutzung; Vermeidung von Lebensmittelabfällen, Abfall und Emissionen; Recycling; Ernährung und verantwortungsvoller Konsum gesehen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>11.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Zusammenwirken von ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren bei Umweltproblemen verstehen und mögliche Lösungsvorschläge ableiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung des Einsatzes ressourcen- und umweltschonender sowie sozial verantwortlicher Verfahren, Produkte und Dienstleistungen in Beruf und Wirtschaft erkennen und sich mit gegensätzlichen Interessen und deren Auswirkungen auseinandersetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich als Teil der Natur und Gesellschaft erfahren und Bereitschaft zeigen, an der Erhaltung der Biodiversität (Arten, Boden, Landschaft) und an der nachhaltigen Entwicklung der Lebensgrundlagen mitzuwirken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigenen Lebensgewohnheiten auf Prinzipien der Nachhaltigkeit überprüfen und daraus Konsequenzen für das eigene verantwortliche Handeln ableiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Visionen für eine umweltverträgliche und nachhaltige Zukunft entwickeln und Handlungen, die einen nachhaltigen Beitrag dazu darstellen, planen und umsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltbildung, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">12. Verkehrs- und Mobilitätsbildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>12.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrs- und Mobilitätsbildung ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich selbstständig und nachhaltig im Verkehr fortzubewegen, seinen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt sowie mit der Entwicklung einer zukunftsfähigen klimafreundlichen Mobilität auseinanderzusetzen. Schülerinnen und Schüler lernen beim Zufußgehen, beim Radfahren oder beim Mitfahren sicher, gesund, eigenständig sowie sozial- und umweltverträglich mobil zu sein. Einsichten und Erkenntnisse über gesetzliche Vorschriften und Regeln sollen ein gutes soziales Miteinander und die eigene Sicherheit bei der Teilnahme am Verkehr gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulische Verkehrs- und Mobilitätsbildung hat darüber hinaus die Aufgabe, das komplexe, vernetzte System Verkehr aus unterschiedlichen Blickwinkeln hinsichtlich des Raum- und Ressourcenverbrauchs, des Klimaschutzes, der Verkehrssicherheit, der ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu beleuchten und zu hinterfragen und für die Erfordernisse einer umweltverträglichen Mobilität zu sensibilisieren. An Verkehrssicherheits- und Mobilitätstagen können entsprechende Unterrichtsanlässe hergestellt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>12.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrsvorschriften erklären und einhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kriterien für ein unfallfreies Miteinander im Verkehr beschreiben und bei der Teilnahme am Verkehr vorausschauend und verkehrsgerecht, aufmerksam, rücksichts- und verantwortungsvoll handeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Risikofaktoren Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen, gruppendynamische Prozesse und Selbstüberschätzung reflektieren und Konsequenzen für das eigene Verhalten ziehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben, das eigene Mobilitätsverhalten reflektieren und eine umweltbewusste Werthaltung einnehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kriterien für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Verkehrssystem benennen und für das eigene Umfeld reflektieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Chemie, Digitale Grundbildung, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">13. Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>13.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Produktion von Gütern, die Bereitstellung von Dienstleistungen, der Handel und der Konsum sowie deren Auswirkung auf Betriebe, Preisbildung, Märkte (zB Arbeits-, Handels- und Finanzmärkte), Marktplätze und Börsen, Inflation, Gewinne und Wertschöpfung sind beispielhafte (globale) wirtschaftliche Aspekte, die auch die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler beeinflussen und gesellschaftliche sowie ökologische Fragestellungen aufwerfen. Im Rahmen der Wirtschafts-, Finanz und Verbraucher/innenbildung sollen junge Menschen befähigt werden, an wirtschaftlichen Prozessen kompetent, verantwortungsbewusst und mündig mitzuwirken, sich zu orientieren und sich eine begründete Meinung zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die erworbenen Kompetenzen sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, in den Handlungsbereichen privater Haushalt (zB bezahlte und unbezahlte Arbeit, Einkommen, Konsum, Geld, Sparen, Veranlagung, Verbraucherrechte und -pflichten, Werbung), Arbeitswelt und Interessensvertretungen (zB Arbeitnehmer/in, Unternehmer/in) sowie Gesellschaft (zB Staat und Gemeinwesen, Steuern und Ausgaben der öffentlichen Hand, Selbstbestimmung und Mitbestimmung, Wohlstand und nachhaltige Entwicklung) eigenbestimmt und altersadäquat agieren zu können.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>13.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verantwortungsvoll mit Geld umgehen (zB beim Sparen und Veranlagen, beim Konsum, Übersicht über Einnahmen/Ausgaben bewahren, Risiko von Verschuldung abwägen), Bankmodalitäten recherchieren, vergleichen und bewerten, die Funktion von Geld einschätzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über Geschäftsfähigkeit und das Wesen von Verträgen informieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ökonomische Phänomene und Zusammenhänge (Einkommens- bzw. Vermögensunterschiede, Wohlstand, Verteilungsgerechtigkeit, alternative Konsumformen, Sozialversicherung) beschreiben und analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Rechte und Pflichten als Verbraucherinnen und Verbraucher in konkreten Lebenssituationen beschreiben und nutzen, zur Funktion von Werbung sowie zum Datenschutz recherchieren und sich im Bedarfsfall an die zuständige Verbraucherschutzinstitution wenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Aufgabe von Wirtschaft und Staat sowie den Sinn für die Einzelne, den Einzelnen und die Gesellschaft in Zusammenhang mit dem Wirtschaftskreislauf beschreiben sowie ihren Lebensstil und ihr ökologisches, politisches, soziales, wirtschaftliches Handeln anhand von nachhaltigen, umweltfreundlichen und sozial verträglichen Kriterien reflektieren und ausrichten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Wesen von selbstständiger und unselbstständiger Erwerbstätigkeit sowie bezahlter und unbezahlter Arbeit beschreiben und voneinander unterscheiden sowie gesellschaftliche und ökonomische Aufgaben von Unternehmen anhand von Beispielen illustrieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bildungs- und Berufsorientierung, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ORGANISATORISCHER RAHMEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Umsetzung des Lehrplans am Schulstandort</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist die Aufgabe der Schul(cluster)leiterin bzw. des Schul(cluster)leiters und der Lehrerinnen und Lehrer, die Vorgaben und Zielsetzungen des Lehrplans für die eigene Schule bzw. den Schulcluster zu konkretisieren, um die Schul- und Unterrichtsentwicklung gezielt voranzutreiben. Die Vorgaben des Lehrplans werden dabei als verbindliche Bezugspunkte für die konkrete Unterrichtsgestaltung verstanden. Somit erhalten Lehrerinnen und Lehrer am Schulstandort auch Orientierung, welches Gewicht welche Ziele in der alltäglichen Unterrichtspraxis (von der Vorbereitung über die Unterrichtsgestaltung bis hin zur Leistungsbeurteilung) haben sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung und Priorisierung von konkreten Zielvorgaben und Maßnahmen für den jeweiligen Schulstandort bzw. den Schulcluster erfolgt unter Berücksichtigung der spezifischen Ausgangslage am Schulstandort, des schulischen Umfelds (einschließlich des Kulturguts der autochthonen Volksgruppen in Österreich), der individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sowie des schulischen Profils und des Schulentwicklungsplans.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziele und Vorgaben des Lehrplans werden damit in Form von überprüfbaren und transparenten Qualitätsanforderungen an die Unterrichtsarbeit sowie an die Entwicklungs- und Abstimmungsleistung der gesamten Schule (inkl. fächerübergreifender Lernsettings) auf den eigenen Schulstandort/Schulcluster übertragen. Die entwickelten Qualitätsanforderungen stellen auch die Grundlage für die (Selbst-) Evaluation der Erreichung dieser Anforderungen dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein wesentlicher Anspruch dieses Lehrplans ist, dass Lehrerinnen und Lehrer die fächerübergreifende Kompetenzentwicklung sowie das vernetzte Lernen der Schülerinnen und Schüler über die fachspezifischen Grenzen hinaus unterstützen. Um dazu am Schulstandort die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, sind bei der Erschließung, Interpretation und konkreten Realisierung des Lehrplans, neben den in anderen gesetzlichen Grundlagen festgelegten Rahmenbedingungen, auch standortspezifische Faktoren mitzudenken. Dazu gehören etwa die regionalen Gegebenheiten und Bedürfnisse, die Fähigkeiten und Stärken von Lehrerinnen und Lehrern, die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler oder besondere Formen der Schulausstattung. Ebenso ist die Entscheidung über die Wahl einer Stundentafel (subsidiär oder autonom) und die Gestaltung schulautonomer Freiräume vor dem Hintergrund zu treffen, dass Schülerinnen und Schüler die Zielsetzungen der Mittelschule und die darin vorgegebenen Kompetenzziele sowie die spezifischen Ziele des Standorts bzw. des Schulclusters bestmöglich erreichen können und alle weiterführenden Bildungswege offenbleiben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Schulische Gestaltungsfreiräume</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 6 Abs. 1b des Schulorganisationsgesetzes haben Lehrpläne Schulen zu ermächtigen, im vorgegebenen rechtlichen Rahmen schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erlassen. Neben den schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen auf Seiten der Schule Gestaltungsmöglichkeiten in Bereichen der Unterrichtsorganisation und der Leistungsfeststellung sowie auf Seiten des Einzelnen Wahlmöglichkeiten des vorgegebenen Unterrichtsangebotes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>a. Gestaltungsspielräume der Schule:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Schule bestehen Gestaltungsmöglichkeiten insbesondere in folgenden Bereichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1)</symbol>Festlegung einer schulautonomen Profilbildung für die Schule, die einen oder mehrere (schulautonome) Schwerpunktbereiche vorsehen kann (§ 21b Abs. 1 Z 1 Schulorganisationsgesetz). Die schulautonome Profilbildung hat der Aufgabe der Mittelschule gemäß § 21a des Schulorganisationsgesetzes zu entsprechen. Alle Pflichtgegenstände eines schulautonomen Schwerpunktbereiches müssen im Rahmen der schulautonomen Profilbildung der Schule liegen und deren Bildungsinhalte miteinander ergänzend, vertiefend oder erweiternd in Beziehung stehen. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen, ist die so bezeichnete Stundentafel („subsidiäre Stundentafel“) anzuwenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2)</symbol>Unterrichtsorganisation</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsorganisation ist die Umsetzung von rechtlichen Regelungen (zB § 10 des Schulunterrichtsgesetzes) an einer Schule durch die Schul(cluster)leitung, allenfalls unter Mitwirkung des Schulforums, aufgrund der schulautonomen Profilbildung, unter Berücksichtigung der Aufgaben der Mittelschule (§ 21a Schulorganisationsgesetz), der personellen, räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit. Entscheidungen können insbesondere für folgende Bereiche getroffen werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4">2.1)</symbol>Klassen- und Gruppenbildung einschließlich Eröffnungs- und Teilungszahlen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="4">2.2)</symbol>Unterrichtszeit sowie pädagogisch zweckmäßige Blockungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="4">2.3)</symbol>Stundenplan einschließlich Blockung von Unterrichtseinheiten,</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3)</symbol>schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4">3.1)</symbol>Erhöhung der Stundenanzahl einzelner Unterrichtsgegenstände gemäß der Stundentafel zur Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="4">3.2)</symbol>Zusammenfassung von Pflichtgegenständen zu einem schulautonomen Pflichtgegenstand,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="4">3.3)</symbol>Schaffung schulautonomer</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="4" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pflichtgegenstände,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>alternativer Pflichtgegenstände (nach Wahl des Schülers),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindlicher Übungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freigegenstände oder unverbindlicher Übungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bestehende schulautonome Regelungen bleiben unberührt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">b. Gestaltungsspielräume der Schülerinnen und Schüler:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich der individuellen Wahl kann jede Schülerin oder jeder Schüler folgende Entscheidungen treffen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1)</symbol>Wahl des Schwerpunktbereiches aus den in der Schule bestehenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2)</symbol>Wahl hinsichtlich</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="5">2.1.)</symbol>alternativer Pflichtgegenstände,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="5">2.2.)</symbol>der Freigegenstände,</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3)</symbol>Teilnahme am Förderunterricht.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>a. Allgemeines</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen werden an der Schule in einem demokratischen Prozess auf der Grundlage verordneter Stundentafeln unter Einbeziehung aller Schulpartner, durch das Schulforum beschlossen. Schulautonome Lehrplanbestimmungen sind der zuständigen Schulbehörde zur Kenntnis zu bringen. Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen sind durch Anschlag an der betreffenden Schule auf die Dauer eines Monats kundzumachen; nach Ablauf des Monats sind sie bei der Schulleitung zu hinterlegen (§ 6 Abs. 3 des Schulorganisationsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die inhaltlich-thematischen Angebote und die angestrebten Kompetenzen sind auf die Bildungsaufgabe der Mittelschule, auf die mit dem erfolgreichen Abschluss verbundenen Berechtigungen sowie die Sicherstellung der Übertrittsmöglichkeiten in weiterführende Schularten abzustimmen. Ein breit gefächertes Bildungsangebot, das die Vielfalt an Begabungen und Interessen berücksichtigt, verhindert eine verfrühte Spezialisierung und eine damit einhergehende Ausrichtung auf bestimmte Schul- und Berufslaufbahnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Stundentafeln zur Ermächtigung schulautonomer Lehrplanbestimmungen enthalten die vom Gesetz vorgegebenen Pflichtgegenstände und legen ein Mindeststundenausmaß an Wochenstunden je Unterrichtsgegenstand fest, das für den Erwerb der in den Fachlehrplänen vorgesehenen Lehrinhalte durch die Schülerinnen und Schüler verbindlich vorgegeben ist. Aus der Summe dieser Pflichtgegenstände ergibt sich die Gesamtwochenstundenanzahl, die im Laufe des Bildungsganges vorzusehen ist. Die Aufteilung der Wochenstundenanzahl eines Pflichtgegenstandes auf die einzelnen Schulstufen durch schulautonome Lehrplanbestimmungen obliegt der Schule, wobei die Lehrinhalte der einzelnen Fachlehrpläne verbindlich umzusetzen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Stundenausmaß der Pflichtgegenstände Religion und Digitale Grundbildung darf durch schulautonome Lehrplanbestimmungen nicht verringert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>b. Reduktion bzw. Erhöhung des Stundenausmaßes der Unterrichtsgegenstände der Stundentafel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn schulautonom das Stundenausmaß für einen in der Stundentafel vorgesehenen Unterrichtsgegenstand erhöht wird, dann kann zusätzlicher Lehrstoff („Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff“) ausgewiesen und können die „Bildungs- und Lehraufgabe“ sowie die „Didaktischen Grundsätze“ ergänzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird durch schulautonome Lehrplanbestimmungen die Stundenanzahl eines Pflichtgegenstandes bzw. einer verbindlichen Übung reduziert, können die „Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff“ und die „Bildungs- und Lehraufgabe“ sowie die „Didaktischen Grundsätze“ entsprechend angepasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>c. Zusammenfassung von Pflichtgegenständen und Verlagerung von Teilen davon</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werden Pflichtgegenstände zusammengefasst oder Lehrinhalte in andere (schulautonome) Pflichtgegenstände verlagert, so ist darauf zu achten, dass allen Schülerinnen und Schülern alle Lehrinhalte der jeweiligen Pflichtgegenstände der betreffenden Schulstufe vermittelt werden. In den schulautonomen Lehrplanbestimmungen sind die Zusammenfassung von Pflichtgegenständen und die Verlagerungen von Lehrinhalten auszuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>d. Schaffung schulautonomer Pflichtgegenstände, alternativer Pflichtgegenstände, Freigegenstände, verbindlicher und unverbindlicher Übungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werden schulautonom weitere Unterrichtsgegenstände eingeführt, die in den Stundentafeln nicht enthalten sind, müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen für den jeweiligen Unterrichtsgegenstand die „Bildungs- und Lehraufgabe“, „Didaktische Grundsätze“, den Lehrstoff („Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereichen, Lehrstoff“) und dessen Aufteilung auf die einzelnen Schulstufen sowie eine Stundentafel ausweisen. Ein Verweis auf bestehende Regelungen muss hinreichend bestimmt sein. Dabei können auch Lehrinhalte eines Pflichtgegenstandes in den neuen Gegenstand verlagert werden. Bei einer solchen Verlagerung ist darauf zu achten, dass allen Schülerinnen und Schülern alle Lehrinhalte der Pflichtgegenstände der betreffenden Schulstufe vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle schulautonomen Unterrichtsgegenstände müssen der Aufgabe der Mittelschule gemäß § 21a des Schulorganisationsgesetzes entsprechen, im Wesentlichen im Einklang mit der Profilbildung der Schule und mit den Bildungsinhalten der anderen lehrplanmäßig vorgegebenen Unterrichtsgegenstände ergänzend, vertiefend oder erweiternd in Beziehung stehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Differenzierung in Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache in der Mittelschule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den differenzierten Unterrichtsgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache kommt im Hinblick auf den weiteren Bildungs- bzw. Ausbildungsweg besondere Bedeutung zu, da Kulturtechniken vermittelt werden, die Kommunikationsfähigkeit erweitert wird und die Übertrittsmöglichkeiten in mittlere und höhere Schulen sich in besonderem Maße an den erbrachten Leistungen in diesen Unterrichtsgegenständen orientieren. </absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den differenzierten Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache erfolgt ab der 6. Schulstufe eine Unterscheidung nach den zwei Leistungsniveaus „Standard“ und „Standard AHS“. Die inhaltlichen Anforderungen des Niveaus „Standard AHS“ entsprechen jenen der Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein differenziertes Angebot an Aufgaben, die beiden Leistungsniveaus entsprechen, ist grundsätzlich vorzusehen, um die Durchlässigkeit im Schulwesen sicherzustellen. Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihre Beurteilung in Bezug auf den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler regelmäßig durch genaue Beobachtung zu aktualisieren, die Differenzierungsmaßnahmen darauf abzustimmen und bei Bedarf eine Neuzuordnung zu einem der beiden Leistungsniveaus vorzunehmen. Einschätzungen und Prognosen über die Leistungsfähigkeit dürfen nicht bewirken, dass einzelnen Schülerinnen und Schülern Teile des Bildungsangebots vorenthalten werden. Der Wechsel zwischen den Leistungsniveaus „Standard“ und „Standard AHS“ kann während des Unterrichtsjahres, basierend auf der Beurteilung der unterrichtenden Lehrerin oder des unterrichtenden Lehrers, unverzüglich erfolgen (§ 31b Abs. 4 und 5 des Schulunterrichtsgesetzes). Pädagogische Maßnahmen sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler zum Bildungsziel des Leistungsniveaus „Standard AHS“ führen. </absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Schularbeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In jenen Unterrichtsgegenständen, für welche im achten Teil des Lehrplans Schularbeiten vorgesehen sind und keine näheren Festlegungen über Zahl und Dauer getroffen werden, beträgt der Zeitrahmen für deren Durchführung pro Schuljahr insgesamt je vier bis sechs Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten vier bis sechs. Davon abweichend stehen in der Lebenden Fremdsprache für drei bis vier Schularbeiten drei bis vier Unterrichtseinheiten zur Verfügung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Förderunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht steht allen Schülerinnen und Schülern offen, die ihre Leistungen verbessern oder sichern wollen und kann auch zur Begabungs- oder Begabtenförderung eingesetzt werden. Weiters stellt er eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 3a des Schulunterrichtsgesetzes („Frühwarnsystem“) dar, um Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler, die schon früh im Unterrichtsjahr im betreffenden Pflichtgegenstand auf Schwierigkeiten stoßen, ein zusätzliches Lernangebot dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine gezielte Förderung setzt eine genaue und sensible Beobachtung, am besten durch das gesamte Team der Lehrerinnen und Lehrer, unter Zuhilfenahme von Diagnoseinstrumenten, voraus. Aus dieser Beobachtung werden Hypothesen über Entwicklungsmöglichkeiten abgeleitet und entsprechende Maßnahmen gesetzt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler ist gemäß § 12 Abs. 6 des Schulunterrichtsgesetzes verpflichtend vorgesehen, sofern der Bedarf an einer Förderung durch die den betreffenden Pflichtgegenstand unterrichtende Lehrerin oder den den betreffenden Pflichtgegenstand unterrichtenden Lehrer festgestellt wird. Durch gezielte förderdidaktische Maßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler in der Mittelschule nach Möglichkeit zum Bildungsziel des Leistungsniveaus „Standard AHS“ geführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht kann im Rahmen der der Schule zur Verfügung stehenden Lehrpersonenwochenstunden in allen Pflichtgegenständen und Schulstufen angeboten und in Kursform (zB einmal wöchentlich), geblockt (zB einen ganzen Nachmittag) oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert, durchgeführt werden. Für Förderunterricht dürfen in jeder Klasse pro Schuljahr insgesamt 72 Unterrichtsstunden und für jede Schülerin und jeden Schüler 48 Unterrichtsstunden vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat unter Bedachtnahme auf die Erfordernisse der Pädagogik und den Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler festzulegen, bei welcher Mindestzahl von Schülerinnen und Schülern ein Förderunterricht abzuhalten ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch wird auf die Bemerkungen zu den Stundentafeln verwiesen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Inklusiver Unterricht und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne einer gelingenden Inklusion arbeiten alle am Unterricht beteiligten Personen zusammen, um die bestmögliche Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf sicherzustellen. Dies beinhaltet auch die Anregung von Projekten, die dazu beitragen, Barrieren abzubauen und die Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler zu stärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf hat nach Maßgabe ihres der jeweiligen Behinderung entsprechenden Lehrplanes und unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungen die Unterrichtsziele der Mittelschule anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sonderpädagogische Förderung unterstützt Kinder und Jugendliche mit spezifischem Förderbedarf beim Erwerb einer ihren individuellen Möglichkeiten entsprechenden Bildung mit dem Ziel schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung durch den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Gestaltung von Nahtstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der pädagogischen Gestaltung von Schuleintritts- und Schulaustrittsphasen kommt besondere Bedeutung zu. Erste Erfahrungen prägen Schülerinnen und Schüler oft sehr nachhaltig, in Abschluss- und Übergangsphasen sind die Schülerinnen und Schüler schrittweise und gezielt auf die neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um Voraussetzungen für einen möglichst erfolgreichen Übergang zu schaffen, haben die Lehrerinnen und Lehrer mit den Erziehungsberechtigten zusammenzuarbeiten (§ 2 und § 62 des Schulunterrichtsgesetzes). Auch kontinuierliche Kontakte mit vor- und nachgelagerten Aus-/Bildungseinrichtungen gewährleisten möglichst friktionsfreie und gelingende Übergänge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Kontinuität des Lernens zu wahren, ist in der 1. Klasse der Mittelschule auf die Lehrplananforderungen und die Lernformen der Volksschule Bezug zu nehmen. Im Sinne einer gelingenden Nahtstellenpädagogik müssen die Lernanforderungen, die an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, den Übergang von der bisherigen Schulart berücksichtigen und dürfen nicht zu rasch gesteigert werden. Aufbauend auf den am Ende der Volksschule erworbenen Grundkompetenzen sollen Informationsfeststellungen zunächst vor allem der Erhebung von Interessen und Lernpräferenzen dienen, in weiterer Folge der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts. Erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode sind die Formen der Leistungsfeststellung einzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Öffnung der Schule und des Unterrichts</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule als Organisation wird auch von ihrem Umfeld (Stadtteil, Gemeinde, Region) beeinflusst. Die Berücksichtigung dieser Umwelten eröffnet Lernchancen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten zur Öffnung der Schule nach außen bestehen in der Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. der Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts, zB durch Schulveranstaltungen sowie außerschulische Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Betrieben, Sozialpartnern und Sozialpartnerinnen, Arbeitnehmerinnenvertretungen und Arbeitnehmervertretungen, Volksgruppenvereinen, NGOs, Sportvereinen oder Kunst- und Kultureinrichtungen. Anschaulichkeit, Alltagsbezogenheit und Altersgemäßheit sind wichtige Grundsätze, die es dabei zu beachten gilt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung der Schule nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule sowie externe Fachleute in den Unterricht einzuladen, die ihre Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse den Schülerinnen und Schülern vermitteln. Die Einbindung externer Personen entbindet Lehrerinnen und Lehrer nicht von ihrer Hauptaufgabe der Unterrichts- und Erziehungsarbeit. Die Anwesenheit der Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen des Unterrichts wird vorausgesetzt, ebenso obliegt ihnen weiterhin die Unterrichtsarbeit (Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie Unterrichtsgestaltung mit Einbeziehung der Expertinnen und Experten).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">10. Begabungs- und Begabtenförderung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begabungsförderung, die Begabtenförderung inkludiert, zielt auf die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit und die Umsetzung individueller Potenziale und Interessen aller Schülerinnen und Schüler in konkrete Fähigkeiten und Fertigkeiten ab. Darin eingeschlossen sind kognitiv-intellektuelle, emotional-soziale, musisch-kreative und künstlerische sowie sportliche Fähigkeiten. Dieser Zielsetzung wird neben adäquaten didaktischen Maßnahmen der Individualisierung und Differenzierung im Regelunterricht auch durch organisatorische Maßnahmen Rechnung getragen. Zu organisatorischen Maßnahmen für die spezielle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit hoher Leistungsfähigkeit- und -bereitschaft zählen ua. Überspringen der Schulstufe, die Ermöglichung der Teilnahme an Wettbewerben, unverbindlichen Übungen und Freigegenständen sowie außerschulische Zusatzangebote.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">11. Betreuungsplan für ganztägige Schulformen (=GTS)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In ganztägigen Schulformen werden Schülerinnen und Schüler – je nach Art des Angebots – nicht nur unterrichtet, sondern darüber hinaus auch in Lern- und Freizeitphasen gefördert und betreut. Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil kann sowohl mit dem Unterreich verschränkt als auch von diesem getrennt (ab dem Mittagessen als Nachmittagsbetreuung bzw. als getrennt geführte GTS) organisiert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgaben des Betreuungsteils</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemein:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Interessen- und Begabungsförderung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen, Bestärken des Zusammenlebens und Persönlichkeitsbildung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachliche Förderung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseförderung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Gesundheitsbewusstseins inkl. Ernährungsbildung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Geschlechterreflexivität und Diversitätskompetenz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Bewusstseins für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lernmotivation;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung des Unterrichtsertrages;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung des schulischen Erfolgs;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zu eigenständiger Lernorganisation.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freizeit:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individueller Freiraum;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zu körperlicher Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Verwirklichung dieser Aufgaben ist insbesondere auf die Umsetzung der in den folgenden Kapiteln dargestellten Grundsätze des GTS-Konzeptes zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">GTS-Konzept und Planung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Unterricht, Lern- und Freizeit sowie die konkreten Angebote sind durch mittel- und langfristige Planung inhaltlich und organisatorisch-konzeptionell abzustimmen und in einem standortspezifischen Konzept der GTS festzuhalten. Das GTS-Konzept wird den Bildungsdirektionen übermittelt, regelmäßig überarbeitet und evaluiert. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Erziehungsberechtigte werden über Organisation und Inhalte der GTS-Angebote informiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwischen Unterricht und Ganztagesangeboten besteht eine lerngerechte Rhythmisierung. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Aktivitäten im Freien vorgesehen werden und auch Betreuung an dislozierten Betreuungsorten (Ausflüge und Exkursionen) angeboten werden. Die Schule kooperiert in der Gestaltung des Betreuungsteils mit außerschulischen Partnern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der zu erreichenden Kompetenzen und Lernfortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie hinsichtlich der Quantität und Qualität der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) erfolgt ein regelmäßiger Austausch zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils. Darüber hinaus kann ein regelmäßig erfolgender Abgleich der von den Betreuungspersonen wahrgenommenen Entwicklungs- und Lernfortschritte eines Kindes mit den Wahrnehmungen der Erziehungsberechtigten einen wichtigen Beitrag zur pädagogischen Diagnostik leisten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernzeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernzeiten dienen der Festigung und der Förderung der Unterrichtsarbeit aus dem Unterrichtsteil (zB durch Hausübungen) sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lerninhalte. Sie sind strukturiert zu gestalten. Der Lernbetreuung kommt die Aufgabe der Unterstützung und nicht der Kompensation des Unterrichts zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, eigenverantwortlich individuelle Lernarbeit zu bewältigen. Im Sinne der individuellen Betreuung sind innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeitsphasen vorzunehmen, vor allem, wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen gemeinsam betreut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterrichtsteil (Hausübungen) sind in Absprache zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils (Lernzeit) grundsätzlich so zu stellen, dass sie nach Möglichkeit während der Lernzeit erledigt werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gegenstandsbezogene Lernzeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst grundsätzlich drei Wochenstunden. Schulautonom kann eine andere Festlegung getroffen werden, wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Neuer Lehrstoff darf nicht erarbeitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Individualisierung sind offene Arbeitsformen mit gezielt zusammengestellten Aufgabenpaketen zu bevorzugen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterstützung durch die Pädagogin und den Pädagogen darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe die selbstständige Leistung der Schülerin und des Schülers bleibt. Vorbereitete Lernimpulse sind zur Vertiefung und zur Förderung von spezifischen Interessen und Begabungen zu setzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Individuelle Lernzeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden. Schulautonom kann eine andere Festlegung getroffen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit steht die eigenständige Vertiefung von Themen und Aufgabenstellungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen durch individuelle Lernunterstützung bestmöglich zu begleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Vermittlung von Lerntechniken unterstützen sie die Schülerinnen und Schüler dabei, das selbstständige Lernen (Erledigung der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht, wie zB Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen usw.) effizient zu gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Organisation und Struktur der Lernzeit soll eigenständiges Lernen fördern, wobei die Schülerinnen und Schüler nach Bedarf unterstützt werden. Um die angestrebte individuelle Lernunterstützung und Förderung zu gewährleisten, sind geeignete Maßnahmen zu treffen. Diese werden zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils bzw. gegebenenfalls mit Erzieherinnen und Erziehern für die Lernhilfe abgestimmt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulautonome Gestaltung gegenstandsbezogener und individueller Lernzeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle2" align="center" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernzeiten</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunde(n)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstandsbezogene Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="192" style="border:none;width:144.2pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.25pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.25pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.25pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.3pt;" /></tr></table><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn es in Ermangelung des erforderlichen Personals nicht möglich ist, individuelle Lernzeit im Ausmaß von zumindest zwei Wochenstunden vorzusehen, ist statt der individuellen Lernzeit die gegenstandsbezogene Lernzeit mit fünf Wochenstunden festzulegen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freizeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Freizeitteil ist verstärkt auf individuelle Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erholungsphasen sowie Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen. Bewegung im Freien und individuelle Rückzugsmöglichkeiten sind ausreichend vorzusehen. Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden. Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten, gesunden Speisenangebot. Aspekte der Ernährungspädagogik sind in dieser Betreuungsphase zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">12. Förderung mehr- und fremdsprachlicher Kompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Förderung mehr- und fremdsprachlicher Kompetenzen stehen unterschiedliche schulautonome Möglichkeiten zur Verfügung:</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Führung schulautonomer zusätzlicher Fremdsprachen als Pflichtgegenstände, alternative Pflichtgegenstände, Freigegenstände, verbindliche oder unverbindliche Übungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von „Content and Language Integrated Learning“ (CLIL), dh. Fremdsprache als Arbeitssprache in einzelnen Unterrichtsgegenständen: Unter CLIL ist die Verwendung einer Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lerninhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Fremdsprachenunterrichts zu verstehen. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Fachsprache jedenfalls auf Deutsch erworben wird. Ausgenommen von dieser Regelung sind Unterrichtssprache und Fremdsprachen. Wird CLIL eingesetzt, so sind Sprache und Ausmaß der Wochenstunden festzulegen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Führung des Erstsprachenunterrichts: Für Schülerinnen und Schüler, die lebensweltlich mehrsprachig aufwachsen, besteht die Möglichkeit am Erstsprachenunterricht teilzunehmen. Der Erstsprachenunterricht kann grundsätzlich in jeder Sprache angeboten werden, sofern Bedarf angemeldet wird und die personellen und stellenplanmäßigen Ressourcen gegeben sind.</listelem></erlliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus kann die zuständige Schulbehörde auf Antrag der Schulleitung, bei Privatschulen auf Antrag des Schulerhalters, gemäß § 16 Abs. 3 SchUG die Führung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache anordnen. Diese Anordnung kann sich auch auf einzelne Klassen oder einzelne Unterrichtsgegenstände beziehen. Der Lehrplan der jeweiligen Schulform bleibt davon unberührt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Einrichtung einer Sonderform unter besonderer Berücksichtigung der englischsprachigen Ausbildung gemäß § 21f des Schulorganisationsgesetzes (Sonderform Bilinguale Mittelschule), in der Englisch zumindest teilweise als Unterrichtssprache geführt wird, ersetzt der Unterrichtsgegenstand Englisch den Unterrichtsgegenstand (Erste) Lebende Fremdsprache (siehe Anlage 8). An Schulen unter besonderer Berücksichtigung der englischsprachigen Ausbildung sind die Schülerinnen und Schüler mündlich wie auch schriftlich auf ein ausgewogenes Niveau in den Unterrichtssprachen Deutsch und Englisch hinzuführen. Dies hat sich im Unterricht sowie in der Leistungsfeststellung abzubilden. Das Fachvokabular soll in beiden Sprachen beherrscht werden. In allen Unterrichtsgegenständen, mit Ausnahme von Religion und den Sprachen, sind zweisprachige Aufgabenstellungen im Zuge von Leistungsfeststellungen zulässig. Die unterschiedlichen Ausgangs-Sprachniveaus der Schülerinnen und Schüler sind anfänglich zu berücksichtigen. In jenen Unterrichtsgegenständen, die bilingual unterrichtet werden, soll die weniger dominante Sprache zunehmend in mündlichen und schriftlichen Leistungsfeststellungen abgebildet werden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">STUNDENTAFELN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">(Gesamtwochenstundenanzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)</absatz><table id="Tabelle3" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b><super>1</super></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-<super>2</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-<super>3</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 5<super>4</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 13</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 2<super>5</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sonstige verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-<super>6</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Schulautonome Schwerpunktsetzung</b><super>7</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>124</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="255" style="border:none;width:191.4pt;" /><td width="66" style="border:none;width:49.6pt;" /><td width="57" style="border:none;width:42.5pt;" /><td width="57" style="border:none;width:42.55pt;" /><td width="56" style="border:none;width:41.95pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 In höchstens fünf Pflichtgegenständen (mit Ausnahme des Pflichtgegenstandes Religion) ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig: a) Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kompetenzbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und b) Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht; der Pflichtgegenstand Digitale Grundbildung ist mit mindestens einer Wochenstunde pro Klasse vorzusehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Bei Führung eines Schwerpunktes im Bereich Sprachen sind mindestens 6 Wochenstunden im Pflichtgegenstand Zweite lebende Fremdsprache über zwei Jahre vorzusehen und der Pflichtgegenstand Lebende Fremdsprache ist als Erste lebende Fremdsprache zu bezeichnen. Als zweite lebende Fremdsprache kann auch eine Volksgruppensprache gewählt werden. Anstelle der zweiten lebenden Fremdsprache kann auch Latein angeboten werden.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">3 Falls Geometrisches Zeichnen nicht als schulautonomer Pflichtgegenstand geführt wird, sind die Kompetenzbeschreibungen von Geometrisches Zeichnen im Pflichtgegenstand Mathematik (mindestens 15 Wochenstunden) zu integrieren. Bei Führung eines MINT- (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) bzw. NAWI- (naturwissenschaftlichmathematischen) Schwerpunktes ist der Pflichtgegenstand Geometrisches Zeichnen mit mindestens 2 Wochenstunden zu dotieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4 An Privatschulen, deren religionsgesellschaftliche Oberbehörde eine Israelitische Kultusgemeinde ist, mindestens eine Wochenstunde, wenn als zweite lebende Fremdsprache „Hebräisch“ im Ausmaß von insgesamt mindestens 10 Wochenstunden geführt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5 In der 3. bzw. 4. Klasse als eigener Unterrichtsgegenstand im Ausmaß von insgesamt mindestens einer Wochenstunde. Die darüber hinausgehenden Stunden können geblockt oder integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">6 Weitere verbindliche Übungen können eingerichtet werden; ihr Ausmaß ist schulautonom festzulegen und mit der Dotation der übrigen Pflichtgegenstände sowie der schulautonomen Schwerpunktsetzung abzustimmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">7 Zur Vertiefung im Bereich der allgemeinbildenden Pflichtgegenstände oder in der schulautonomen Schwerpunktsetzung in Form von schulautonomen Pflichtgegenständen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Z 2 lit. f)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Förderunterricht:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Z 2 lit. g)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">a) Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen bei Führung eines <b>Schwerpunktes „Sprachen“,</b> der dem sprachlichen, humanistischen und geisteswissenschaftlichen Schwerpunktbereich zuzuordnen ist:</absatz><table id="Tabelle4" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden<super>*1)</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache oder Latein</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15<super>*3)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1x <super>*2)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31-32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32-33</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>124</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="273" style="border:none;width:204.45pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.85pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">b) Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen bei Führung eines <b>Schwerpunktes „Mathematik und Naturwissenschaften“</b>, der dem naturwissenschaftlichen und mathematischen Schwerpunktbereich zuzuordnen ist:</absatz><table id="Tabelle5" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden<super>*1)</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1x <super><b>*</b>2)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31-32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32-33</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>124</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="273" style="border:none;width:204.45pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.85pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">c) Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen bei Führung eines <b>Schwerpunktes „Wirtschaft und Gesellschaft“</b>, der dem ökonomischen und lebenskundlichen (einschließlich praxisbezogenen) Schwerpunktbereich zuzuordnen ist:</absatz><table id="Tabelle6" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden<super>*1)</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15<super>*3)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1x <super><b>*</b>2<b>)</b></super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31-32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32-33</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>124</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="273" style="border:none;width:204.45pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.85pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">d) Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen bei Führung eines <b>Schwerpunktes „Musik, Kunst und Kreativität“</b>, der dem musisch-kreativen Schwerpunktbereich zuzuordnen ist:</absatz><table id="Tabelle7" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden<super>*1)</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15<super>*3)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">10</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1x<super><b> *</b>2<b>)</b></super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31-32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32-33</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>124</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="273" style="border:none;width:204.45pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.85pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">e) Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen <b>ohne Führung eines Schwerpunktes</b>:</absatz><table id="Tabelle8" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15<super>*3)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1x <super><b>*</b>2<b>)</b></super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31-32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32-33</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>124</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="273" style="border:none;width:204.45pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.85pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">f) Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf die Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erstsprachenunterricht: Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle9" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen</b></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Allgemeine Interessen- und Begabungsförderung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Schwerpunkt Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Englisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Französisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Italienisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Russisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spanisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tschechisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Slowenisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bosnisch/Kroatisch/Serbisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ungarisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kroatisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Slowakisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Polnisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Türkisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Romanes</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Österreichische Gebärdensprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstsprachenunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8-24</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Schwerpunkt Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Schwerpunkt Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chor</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Instrumentalmusik und Gesang</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schach</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textverarbeitung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Soziales Lernen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="273" style="border:none;width:204.45pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.85pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">g) Förderunterricht</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt Förderunterricht im fünften Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">h) Fußnoten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><super>*1) </super>In einzelnen Unterrichtsgegenständen der Stundentafeln gem. lit. a bis d weicht die Summe der Wochenstunden von jener der subsidiären Stundentafel gem. lit. e, ab, auf die jedoch die Ziele und Vorgaben der Lehrpläne ausgerichtet wurden. Bei der Umsetzung der Lehrpläne in den betroffenen Unterrichtsgegenständen sind daher am Standort Anpassungen vorzunehmen. Die entsprechende Vorgangsweise ist im fünften Teil, Z 2 (Schulische Gestaltungsfreiräume) beschrieben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><super><b>*</b>2<b>) </b></super>In der 3. bzw. 4. Klasse als eigener Unterrichtsgegenstand im Ausmaß von insgesamt mindestens einer Wochenstunde. Zusätzlich 32 Jahresstunden in der 3. bzw. 4. Klasse integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><super>*3) </super>Geometrisches Zeichnen ist im Pflichtgegenstand Mathematik zu integrieren. Die integrativ zu vermittelnden Kompetenzbeschreibungen von Geometrisches Zeichnen werden im Lehrplan des Unterrichtsgegenstandes Mathematik angeführt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">i) Bemerkungen zu den Stundentafeln:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1)</symbol>Unterrichtsgegenstände mit weniger als 2 Wochenstunden können in größeren Einheiten geblockt geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2)</symbol>Für Schülerinnen und Schüler, die die allgemeine Schulpflicht in der 2. oder 3. Klasse vollenden, kann in der 1. und 2. Klasse bzw. in der 2. Klasse ein bestimmtes Angebot an zusätzlichen Freigegenständen vorgesehen werden (zB Ernährung und Haushalt, Bildungs- und Berufsorientierung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3)</symbol>Für ordentliche Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch kann zusätzlich zum Förderunterrichtsangebot ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu sechs Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht hat sich am Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler zu orientieren und kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig. Sofern dieser Unterricht mehr als zwei Wochenstunden umfasst, kann für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gesamtwochenstundenanzahl der Pflichtgegenstände um bis zu drei Wochenstunden gekürzt werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Stundentafel der Deutschförderklassen einschließlich der Orientierungsklasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">a) Stundentafel der Deutschförderklassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle10" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:6.5pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:1.25pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wochenstunden pro Semester</absatz></td></tr><tr style="height:7.15pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="341" style="border:none;width:255.72pt;" /><td width="220" style="border:none;width:164.82pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Stundentafel der Mittelschule (Z 2 lit. f)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_____________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Wie Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen der Stundentafeln der Mittelschule entsprechend dem jeweiligen Schwerpunkt; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe des jeweiligen Schwerpunkts gemäß der Stundentafel der Mittelschule.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">b) Stundentafel für den Orientierungsunterricht in der Deutschförderklasse (Orientierungsklasse)<super>1</super></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle11" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:6.5pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:1.25pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstand</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wochenstunden pro Semester</absatz></td></tr><tr style="height:7.15pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientierungsunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="341" style="border:none;width:255.72pt;" /><td width="220" style="border:none;width:164.82pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Diese Stundentafel findet nur Anwendung, wenn eine Orientierungsklasse gesondert geführt wird; andernfalls gelten die Lehrplanbestimmungen für Deutschförderklassen (einschließlich der Stundentafeln), wobei an die Stelle von „Deutsch in der Deutschförderklasse“ „Orientierungsunterricht“ tritt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden des Orientierungsunterrichts entspricht der Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe des jeweiligen Schwerpunkts gemäß der Stundentafel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SIEBENTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Folgende Lehrpläne sind sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, dass die jeweiligen Bestimmungen für die Mittelschulen bzw. die 5. bis 8. Schulstufe zur Anwendung kommen:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Katholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Evangelischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Altkatholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 63/1989.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Islamischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Israelitischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Neuapostolischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="5">Siehe</symbol>die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 243/2010 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Buddhistischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Alevitischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Freikirchlicher Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ACHTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache ist im Deutschunterricht sowohl Medium als auch Gegenstand. Der Umgang mit Sprache findet über die Auseinandersetzung mit mündlichen, auditiven, schriftlichen und visuellen Ausdrucksformen statt. Der Unterricht begleitet Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu sprachkompetenten, sprachsensiblen und sprachbewusst handelnden Individuen. Sie sollen die Vielfalt individueller und kultureller Identitäten und sozialer Realitäten<super>7</super> reflektieren lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrales Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung von Grundkompetenzen des Kommunizierens, Lesens und Schreibens in die literale und orale Kultur und Praxis einzuführen und umfassende Sprachhandlungsfähigkeit auszubilden. Die Beschäftigung mit literarischen und pragmatischen Texten und Medienformaten erlaubt es ihnen, unterschiedliche Weltsichten kennenzulernen, einzunehmen und zu hinterfragen. Dadurch werden sie befähigt, sich in einer heterogenen und mehrsprachig geprägten Gesellschaft und deren multimodaler Zeichenwelt zurechtzufinden. Dies soll reflektiertes und wertbezogenes Handeln, die Fähigkeit zur Teilhabe an der Gemeinschaft im privaten und beruflichen Umfeld<super>1, 13 </super>sowie eigenständiges Weiterlernen ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht vernetzt also die Möglichkeiten von Sprache als</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schlüssel, sich und die Welt zu verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weg, sich mit anderen Menschen zu verständigen und Beziehungen zu gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Chance, sich neue und fiktionale Welten zu erschließen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medium der differenzierten Artikulation von Empfindungen, Erlebnissen und Erfahrungen sowie zur Darstellung von Sachverhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungsmittel zur Verschränkung von Form und Inhalt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medium gesellschaftlichen Aushandelns divergierender Interessen.<super>2, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch gezielte und reflektierte sprachbezogene Diagnostik und die Bereitstellung einer förderlichen Lernumgebung ermöglichen Lehrerinnen und Lehrer den Schülerinnen und Schülern die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht. Damit verbunden ist eine respektvolle, an den Lebensbedingungen der Schülerinnen und Schüler orientierte Aufgabenkultur, die vielfältige und relevante Zugänge zu den Inhalten schafft und individuell und im Kollektiv erbrachte Leistungen würdigt. Der Fokus liegt auf Lernprozessen und deren Begleitung durch die Lehrerinnen und Lehrer sowie auf einer Bewusstwerdung des eigenen Lernverhaltens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen die Vernetzung der Kompetenzbereiche als Voraussetzung für gelingenden Deutschunterricht. Die Bedeutung der Sprache, der Literatur und der Medien als Lehr- und Lernmittel werden in den Bildungs- und Kommunikationsprozessen des Unterrichts berücksichtigt. Eine allfällige Schwerpunktsetzung wird dem Bedarf der Schülerinnen und Schüler in heterogenen Lernkontexten gerecht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler erleben in vielfältigen Situationen und unterschiedlichen Sozialformen die Funktions- und Wirkungsweise verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel. Sie knüpfen dabei an ihre Sprachbiografien an und erweitern beständig ihr Sprachrepertoire. Zudem werden sie befähigt, Sprache sowohl zu produzieren als auch über sie zu reflektieren. Der bewusste Umgang mit sprachlicher Vielfalt und Sprachnormen findet im Kontext statt. Schreiben wird als komplexer Prozess erfahrbar und in vielfältigen Formen erprobt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderes Augenmerk liegt auf der Sensibilisierung gegenüber Sprachvarietäten, -registern und -ebenen, Mehrsprachigkeit sowie Inter- und Transkulturalität<super>7</super>. Mechanismen von Diskriminierung und Verstöße gegen die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung, die sich in sprachlichen Formulierungen in Texten und Medien finden, werden analysiert und hinterfragt<super>7</super>. Literale Bildung befähigt Schülerinnen und Schüler, sich überliefertes Wissen nicht nur anzueignen, sondern auch zu hinterfragen, um sich kritisch in gesellschaftliche Diskurse<super>1, 8, 11, 13 </super>einzubringen. Das Lesen von und das Sprechen über Literatur fördern darüber hinaus die Ausbildung eines gefestigten Lesehabitus, literarischer Kompetenzen sowie ästhetischer Wahrnehmungsfähigkeit und die Freude am Lesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Schularbeiten“ des fünften Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fünf zentrale fachliche Konzepte liegen dem Lehrplan für Deutsch in der Sekundarstufe I zugrunde. Sie integrieren, strukturieren und aktivieren vorhandenes Wissen und entwickeln es weiter.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Norm und Wandel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als System von Zeichen ist Regeln unterworfen. Diachrone und synchrone Sprachreflexion ermöglicht Einblicke in die Regelhaftigkeit der Sprache und deren Vielfalt, Flexibilität und Wandelbarkeit sowie in die multimodalen Bedeutungskonstruktionen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Inhalt und Form</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verschränkung von Inhalt und Form ist Merkmal aller symbolischen (sprachlichen, auditiven, visuellen) Ausdrucksformen. Verständnis für diese wechselseitige Beziehung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Einsichten in unterschiedliche Ebenen der Sprache und ihrer Wirkungsweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Diversität und Identität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Möglichkeiten von Sprache werden in unterschiedlichen sprachlichen Ausprägungen erkannt und eingesetzt. Dies betrifft auch den wertschätzenden Umgang mit den Standardvarietäten der plurizentrischen Sprache Deutsch<super>7</super> und mit dem für Österreich charakteristischen Dialekt-Standard-Kontinuum. Der Umgang mit Sprache und die aktive Auseinandersetzung mit pragmatischen und literarischen Texten und Gattungen begleiten Schülerinnen und Schüler bei ihrer Entwicklung zu selbstbestimmt handelnden, kritischen und vielfältig gebildeten Persönlichkeiten.<super>2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medialität und Modalität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch den Einsatz unterschiedlicher Medien und Medienprodukte (Medialität) verändern sich Gestaltungsweisen und Repräsentationsformen (Modalitäten) sprachlicher Äußerungen. Dies hat Auswirkungen auf die Mündlichkeit und Schriftsprachlichkeit. Das Wissen um die Funktion analoger und digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien<super>7</super> sowie künstlerischer Medien ermöglicht ein Verständnis von deren Zweck, Einsatz und Wirkung und ihrer Rolle in verschiedenen Lebensbereichen sowie in der Selbst- und Weltwahrnehmung.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ästhetik und Pragmatik</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit der Vielfalt pragmatischer und literarästhetischer Ausdrucks- und Darstellungsformen aus verschiedenen Epochen sowie kulturellen Kontexten erlaubt Einblicke in unterschiedliche Weltsichten und Wertvorstellungen<super>7</super>. Sie richtet den Blick auf Grundfragen menschlicher Existenz und bietet die Möglichkeit, das eigene Leben und unterschiedliche kulturell-gesellschaftlich<super>8</super> und ökonomisch-wirtschaftlich<super>13</super> bedingte Lebensentwürfe zu reflektieren.<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das vorliegende Kompetenzmodell besteht aus zwei Ebenen: Ebene eins umfasst den Bereich <b>Sprachbewusstsein und Sprachreflexion.</b> Das Thematisieren von Sprache findet integrativ Eingang in alle Bereiche von Ebene zwei. Diese besteht aus den drei Kompetenzen <b>Zuhören und Sprechen, Lesen, Schreiben<i>.</i></b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die korrekte Beherrschung von und das Nachdenken über Sprache sind Basiskompetenzen für alle anderen Formen des Sprachhandelns. Beim Erwerb der Fähigkeit, Sprache bewusst anzuwenden und zu reflektieren<super>7</super>, werden unterschiedliche sprachliche Ausgangslagen der Schülerinnen und Schüler (Deutsch als Erstsprache, Zweitsprache, Fremdsprache) berücksichtigt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ineinandergreifen der beiden Ebenen des Kompetenzmodells ermöglicht im Kontext der anwendungsorientierten und inhaltlichen Dimensionen den Erwerb umfassender Sprachhandlungsfähigkeit. Die Kompetenzbereiche <b>Zuhören und Sprechen, Lesen, Schreiben</b> sind eng miteinander verknüpft, bedingen einander und ergeben gemeinsam mit den zentralen fachlichen Konzepten den Kern des Unterrichtsgegenstandes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Basiskompetenz <b>Sprachbewusstsein und Sprachreflexion</b> wird durch konkrete Anwendungsbereiche in den einzelnen Jahrgangsstufen verankert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zuhören und Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige, auch multimediale Sprechbeiträge werden erschlossen, verstanden, reflektiert und zunehmend selbstständig produziert. Monologische und dialogische Sprechbeiträge dienen zur Wiedergabe von Sachverhalten sowie zur Darstellung von Emotionen, Meinungen und Reflexionen<super>7</super>. Sie werden sowohl sprachlich als auch durch die Nutzung para- und nonverbaler Signale gestaltet. Ziel ist eine wertschätzende Gesprächskultur des Sich-Artikulierens und Einander-Zuhörens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische und pragmatische, lineare und nichtlineare Texte in unterschiedlichen medialen Formaten werden durch verschiedene Lesestrategien erschlossen, verstanden, analysiert, interpretiert und mit vorhandenem Wissen verknüpft. Dabei finden auch historisch-gesellschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte Beachtung.<super>7,</super> <super>8, 13</super> Ausgehend davon wird der Austausch mit anderen über den Text und seine Bedeutung ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ideen, Sachverhalte, Erlebnisse, Wünsche, Emotionen, Meinungen und Reflexionen<super>2, 8 </super>werden durch unterschiedliche Textmuster eigenständig, zusammenhängend und sprachlich angemessen sowie schreibrichtig ausgedrückt. Dies kann pragmatisch und kreativ in unterschiedlicher medialer Form und im Zuge von individuellen und kollektiven Prozessen erfolgen. Schreibstrategien tragen dazu bei, Inhalte situations-, adressaten- und intentionsgemäß zu planen, aufzubereiten, zu überarbeiten und schriftlich festzuhalten<super>7</super>. Der Erwerb unterschiedlicher Textmuster und der damit verbundenen Textprozeduren erfolgt kontinuierlich über die Jahrgangsstufen und hilft bei der kriterienorientierten Rückmeldung auf fremde Texte.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen Kompetenzbereichen wird bei der Auswahl von Themen und Texten auf den Entwicklungsstand und die Lebenswelt<super>1 </super>der Schülerinnen und Schüler geachtet. Die Anforderungen und Kompetenzstufen werden sukzessive differenzierter, komplexer und umfangreicher, um die Progression und den zunehmenden Grad der Selbständigkeit zu verdeutlichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendungsbereiche verweisen auf typische fachspezifische Themenfelder. Sie sind inhaltlich mit den Konzepten und Kompetenzbereichen vernetzt, unterstützen den Kompetenzerwerb und sind verbindlich zu behandeln. Die eigenverantwortliche Gestaltung des Unterrichts durch die Lehrerinnen und Lehrer wird durch die Reduktion auf repräsentative Themenfelder ermöglicht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Integrativer Kompetenzbereich Sprachbewusstsein und Sprachreflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschreibungen der zu erreichenden Kompetenzen werden in den Bereichen Zuhören und Sprechen, Lesen, Schreiben integrativ formuliert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung von Rechtschreibfertigkeiten, die am Ende der 4. Schulstufe erworben sein sollen, auch unter Nutzung von Rechtschreibhilfen in analoger (Wörterbuch) und digitaler Form;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Basisfertigkeiten im Bereich von Wort-, Satz- und Textgrammatik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion über die Verwendung von Sprache (Pragmatik/Semantik; Mündlichkeit/Schriftlichkeit; Dialekt, Umgangs-, Standardsprache; Varietäten des Deutschen; Mehrsprachigkeit, Sprachvergleiche).<super>5, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zuhören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mündliche Texte im direkten Kontakt oder über Medien vermittelt verstehen, erschließen, sichern und wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in vielfältigen standardisierten Sprech- bzw. Gesprächssituationen unter Einsatz verschiedener Sprechhandlungen und sprachlicher Gestaltungsmittel sowie der Verwendung der Standardsprache kommunizieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>monologisches und dialogisches Sprechen adressaten- und situationsgerecht anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien des Zuhörens und der Gesprächsführung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiedergabe von analogen und digitalen Texten (ua. literarische und pragmatische Texte, Filme, Hörbücher, Podcasts, Blogs);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angeleitete Partner- und Gruppengespräche;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfache Formen der Argumentation.<super>2, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sinnerfassend, mit zunehmender Leseflüssigkeit und unter Anwendung geeigneter Lesestrategien lesen und vorlesen, Inhalte entnehmen und darüber kommunizieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>subjektive und kreative Zugänge zu literarischen Werken in unterschiedlichen künstlerischen Erscheinungsformen (ua. Buch, Film, Theater) finden und zur Anschlusskommunikation nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Art der Aufbereitung von Beiträgen in unterschiedlichen Mediensystemen erkennen<super>6</super> und darüber sprechen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zur Förderung von Lesefertigkeiten, Vorlesen vorbereiteter Texte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lektüre von literarischen und pragmatischen Texten unterschiedlicher Gattungen und Darstellungsformen (auch zu übergreifenden Themen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Lesestrategien und Auseinandersetzung mit persönlichen Leseerfahrungen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken verschriftlichen sowie persönliche Beziehungen und Absichten ausdrücken<super>2</super>, auch in kreativer Form;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftlich informieren und darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textverarbeitungsprogramme zur digitalen Textproduktion einsetzen.<super>4, 6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zur Verbesserung der Schreibfertigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz unterschiedlicher Textmuster (ua. Erzählen, Beschreiben) zur Produktion analoger und einfacher digitaler Texte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kreativer Umgang mit Sprache und Schrift.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Integrativer Kompetenzbereich Sprachbewusstsein und Sprachreflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschreibungen der zu erreichenden Kompetenzen werden in den Bereichen Zuhören und Sprechen, Lesen, Schreiben integrativ formuliert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Methoden zur Fehlerkorrektur und Identifizierung individueller Fehlerschwerpunkte (Anwendung von Rechtschreibstrategien);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Differenzierte Fertigkeiten im Bereich von Wort-, Satz- und Textgrammatik unter Berücksichtigung ihrer stilistischen Auswirkungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennzeichen mündlicher, schriftlich-textueller und multimodaler Kommunikation (auch im Kontext von Mehrsprachigkeit).<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zuhören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Inhalte aus unterschiedlichen medialen Beiträgen erschließen, Absichten und Emotionen wahrnehmen, Wissen sichern, wiedergeben und der Situation angemessen reagieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bereits bekannte verbale und nonverbale Mittel variieren, monologische und dialogische Sprechbeiträge planen und ausführen, um adressaten- und situationsgerecht zu kommunizieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus unterschiedlichen Quellen (ua. Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Internet) Informationen einholen, aufbereiten<super>3, 6, 7, 9</super> und mündlich präsentieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Partner- und Gruppengespräche sowie Moderation einfacher Gespräche unter Berücksichtigung der kommunikativen Grundregeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfache Formen der Argumentation;<super>2, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Präsentationsformen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">Die</symbol>Schülerinnen und Schüler können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sinnerfassend und mit gesteigerter Leseflüssigkeit unterschiedliche Texte und Textformate lesen und vorlesen, dabei mittels Lesestrategien Informationen erschließen und aufbereiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die gestalterischen und inhaltlichen Besonderheiten literarischer Texte und Medienformate (ua. Buch, Film, Theater) erkennen, erschließen und über ihre subjektiven Lesarten mit anderen sprechen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beiträge aus unterschiedlichen medialen Quellen recherchieren, ihre Wirkung erkennen und differenzieren<super>5</super>, mit Internetquellen sorgsam und dem Datenschutz gemäß umgehen.<super>4, 6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zur Förderung von Lesefertigkeiten, auch unter Einsatz digitaler Lernhilfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auseinandersetzung mit literarischen und pragmatischen Texten unterschiedlicher Gattungen und Darstellungsformen (auch zu übergreifenden Themen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschäftigung mit multimedialen und multimodalen Texten (ua. Comics, Graphic Novels, Film) sowie deren Gemachtheit und Wirkung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auseinandersetzung mit der eigenen Lesemotivation und Lesebiografie.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben zur Gestaltung von persönlichen Beziehungen, als Mittel der Strukturierung von Gedanken und Inhalten sowie als kreative Ausdrucksform nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftlich informieren und darstellen, auch auf materialgestützter Basis;<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Argumente schriftlich formulieren und auf Aussagen anderer sprachlich und inhaltlich angemessen reagieren;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen Texte gestalten und optimieren<super>4, 6</super>, zwischen Möglichkeiten und Anforderungen manuellen und computergestützten Schreibens unterscheiden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>freies (auch kreatives) und materialgestütztes Schreiben unter Verwendung von Textbausteinen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz unterschiedlicher Textmuster (ua. Erzählen, Berichten, Darstellen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berücksichtigung der Phasen eines Schreibprozesses (Planen, Verfassen, Überarbeiten).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Integrativer Kompetenzbereich Sprachbewusstsein und Sprachreflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschreibungen der zu erreichenden Kompetenzen werden in den Bereichen Zuhören und Sprechen, Lesen, Schreiben integrativ formuliert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in Rechtschreibung und Grammatik hinsichtlich Gebrauch und Funktion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausdifferenzierte Verwendung von Textorganisatoren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennzeichen und Wirkungsweisen unterschiedlicher Sprachvarianten (im Kontext von innerer und äußerer Mehrsprachigkeit), Analyse sprachlicher Diskurse.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zuhören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Inhalte aus multimedialen Beiträgen erschließen und analysieren, dabei Absichten und Emotionen reflektieren und Schlüsse daraus ziehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Repertoire verbaler und nonverbaler Mittel unter Einsatz unterschiedlicher sprachlicher Register (Bildungs- und Standardsprache) erweitern und Sprechhandlungen bewusst einsetzen;<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus verschiedenen Quellen<super>6</super> gezielt Informationen einholen, thematisch aufbereiten und medial unterstützt<super>4, 6</super> mündlich präsentieren sowie diskutieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angeleitete Analyse, Reflexion und Präsentation von analogen, digitalen und multimedialen Texten;<super>3, 9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbstständig geführte Partner- und Gruppengespräche, auch im Hinblick auf die eigene Berufsbildung;<super>1</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentation aus verschiedenen Rollen und Perspektiven.<super>2, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Informationen durch bewussten Einsatz geeigneter Strategien aus unterschiedlichen Texten und Textformaten entnehmen, strukturieren und mit eigenem Wissen verknüpfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Leseinteressen vertiefen, literarische Gattungen unterscheiden, literarästhetische Produkte verstehen und im Hinblick auf die eigene Lebens- und Erfahrungswelt<super>3, 7, 9</super> reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte mit Hilfe szenischer Mittel vortragen und darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Absichten und Ziele in der Gestaltung von medialen Beiträgen<super>6</super> erkennen und einschätzen, Informationssysteme gezielt nutzen und mit digitalen Kommunikationsmedien und Gemeinschaftsforen kritisch umgehen.<super>4, 6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zum vortragenden und szenischen Lesen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion literarischer und pragmatischer, linearer und nichtlinearer Texte (auch zu übergreifenden Themen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analyse der Kennzeichen, Gemachtheit und Wirkung multimedialer und multimodaler Texte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auseinandersetzung mit der eigenen Lesemotivation und der Lese- und Medienbiografie;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleich von Informations- und Kommunikationssystemen (Quellenkritik).<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus unterschiedlichen Perspektiven anhand konkreter Vorgaben erzählen und Sprache bewusst als gestaltend-kreatives Element einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftlich informieren und argumentieren, auch auf materialgestützter Basis;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen und Formatvorgaben multimediale Texte gestalten und optimieren.<super>4, 6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kreatives Schreiben auf der Basis literarischer und pragmatischer Texte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentierendes Schreiben als Ausdruck persönlicher Meinungen und Haltungen;<super>5, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz unterschiedlicher Methoden zur Überarbeitung eigener und fremder Texte (Feedbackkultur).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Integrativer Kompetenzbereich Sprachbewusstsein und Sprachreflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschreibungen der zu erreichenden Kompetenzen werden in den Bereichen Zuhören und Sprechen, Lesen, Schreiben integrativ formuliert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertieftes Verständnis von sprachlichen Strukturen und Regeln (Variation und Vergleich);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auseinandersetzung mit Soziolekten, Dialekten, Fachsprachen, Idiolekten und deren Abweichungen von der Standardsprache;<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in die Sprachverwendung im Kontext von Mehrsprachigkeit.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zuhören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in unterschiedlichen Beiträgen, im direkten Kontakt oder über Medien vermittelt<super>6</super>, Mehrdeutigkeiten und nicht explizit genannte Inhalte erschließen und interpretieren, dabei Absichten und Emotionen reflektieren und situationsbezogen Schlüsse daraus ziehen;<super>2, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Repertoire verbaler und nonverbaler Mittel erweitern und Sprache unter Verwendung unterschiedlicher sprachlicher Register (Standard- und Bildungssprache) reflektiert und bewusst kreativ einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus bewusst gewählten Quellen Informationen<super>6, 7</super> gezielt herausfiltern, thematisch aufbereiten und unter Anwendung entsprechender Visualisierungsmethoden<super>4, 6</super> mündlich präsentieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenständige Reflexion, Interpretation und Präsentation von analogen, digitalen und multimedialen Texten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kollegial-wertschätzende Feedbackkultur in allen Gesprächsformen;<super>3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zunehmend selbstständige Appelle, Argumentationen und Diskussionen in verschiedenen Sozialformen.<super>2, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>pragmatische und literarische Texte und Medien in unterschiedlichen Darbietungsformen rezipieren, deren Inhalt, Form und Sprache erschließen und ihre Entstehungszusammenhänge erfassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Leseinteressen vertiefen, eine dynamische und vielfältige Lesebiografie entwickeln und sich differenziert mit anderen darüber austauschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte mit Hilfe szenischer Mittel vortragen, darstellen und mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen vergleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Aufbereitung und Gestaltung von Themen und Inhalten medialer Beiträge erkennen und vergleichen und dabei Informationssysteme<super>4, 6, 7 </super>differenziert und kritisch nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleich, Analyse und Interpretation der ästhetischen Gestaltung und stilistischen Ausdrucksformen literarischer Texte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleich, Analyse und Reflexion komplexerer analoger und digitaler pragmatischer Texte (auch zu übergreifenden Themen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritische Auseinandersetzung mit den persönlichen Lese- und Mediengewohnheiten<super>7</super>;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbstständige Recherche und Aufbereitung eines komplexen Themas unter Zuhilfenahme vielfältiger Quellen (ua. Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Filme, Videos. digitale Texte).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Impulse und Vorlagen für eigene pragmatische und kreative Schreibprozesse nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu strittigen Sachverhalten, unter Einbeziehung differenzierter Quellen, argumentierend schreiben und auf Gegenargumente eingehen;<super>2, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textverarbeitungsprogramme zur Gestaltung umfangreicherer multimedialer Texte, auch im Team, nutzen;<super>4, 6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutungswandel der Schrift und des Schreibens in analogen, digitalen und multimodalen Settings reflektieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textproduktion unter gezieltem Einsatz von Vorgaben und Vorlagen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentatives und analytisches Schreiben, auch auf materialgestützter Basis;<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einschätzung von Textqualität, Einsatz von wertschätzendem Feedback;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auseinandersetzung mit Funktion, Vielfalt und Gebrauch von Sprache und Schrift.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle12" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">LEHRPLANZUSATZ DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE FÜR ORDENTLICHE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ordentliche Schülerinnen und Schüler mit anderer Erstsprache erhalten eine gezielte Förderung in Deutsch als Zweitsprache, um den kontinuierlich wachsenden (bildungs-)sprachlichen Anforderungen im Unterricht und in außerschulischen Lebenssituationen kompetent begegnen zu können. Sprachhandlungskompetenzen in Alltags- und insbesondere in Bildungs- und Fachsprache werden kontinuierlich und mit angemessener Progression gefestigt und weiter ausgebaut. Die Arbeit an der kommunikativen Angemessenheit und der sprachlichen Korrektheit ist dabei zentral.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz bildet die Grundlage für die Durchführung eines altersgerechten DaZ-Unterrichts, dessen Dauer je nach individuellen sprachbezogenen Lernvoraussetzungen und -entwicklungen der Schülerinnen und Schüler variieren kann. Die DaZ-Förderung ist Teil eines Gesamtkonzepts sprachlicher Bildung. Sie ergänzt, erweitert und vertieft als fachsensibler Sprachunterricht die sprachsensible Vermittlung von Fachinhalten aller Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse. Die DaZ-Förderung unterstützt somit den fächerübergreifenden Auf- und Ausbau von Bildungs- und Fachsprache mit Blick auf die spezifischen Herausforderungen von Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache. Darüber hinaus trägt der DaZ-Unterricht zur Entwicklung der individuellen Mehrsprachigkeit und zur Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein und interkultureller Kompetenz bei. Nach Abschluss der DaZ-Förderung nach diesem Lehrplanzusatz wird die Sprachbildung im schon vorher mit ihr verknüpften sprachsensiblen Fachunterricht weiter unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz gilt für alle Klassen der Sekundarstufe I, sodass der Unterricht auch klassen- und schulstufenübergreifend durchführbar ist. Ein Bezug ist insbesondere zum Lehrplan für Deutsch, aber auch zu den sprachlichen Anforderungen einzelner Pflichtgegenstände der jeweiligen Klasse herzustellen. Je nach Sprachstand der Schülerinnen und Schüler können Teile des Lehrplans für Deutschförderklassen und des Lehrplanzusatzes für Deutsch als Zweitsprache mitberücksichtigt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die DaZ-Förderung unterstützt ordentliche Schülerinnen und Schüler dabei, ihre mündlichen und insbesondere schriftlichen Deutschkompetenzen zu festigen und systematisch weiter auszubauen. Die Lehrerinnen und Lehrer regen die Schülerinnen und Schüler dazu an, Strategien und Lerntechniken zur mündlichen und schriftlichen Selbstkorrektur sowie zur Erschließung bildungs- und fachsprachlicher Mittel und Texte anzuwenden und dabei auch digitale Medien<super>4</super> zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachstandsbeobachtungen ermöglichen in allen unterschiedlichen Förderformaten eine zielgerichtete Sprachbildung mittels individueller Förderplanung. Für einen ganzheitlichen Aufbau von Sprachhandlungskompetenzen sind eine enge inhaltliche Abstimmung bzw. Kooperation aller beteiligten Lehrerinnen und Lehrer und die Unterstützung durch die Schulleitung unabdingbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer motivieren mehrsprachige Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit zur Mitgestaltung des Unterrichts, über handlungsorientierte und kreative Aktivitäten, abwechslungsreiche Methoden, Medienvielfalt, altersgerechte metasprachliche Reflexionsangebote sowie über das Einbeziehen der bisherigen Sprach(lern)erfahrungen und des individuellen sprachlichen Repertoires, ihre Deutschkompetenzen aktiv weiterzuentwickeln und stärken somit ihr Selbstbewusstsein. Neben dem Bezug zu schulischen Inhalten binden die Lehrerinnen und Lehrer außerschulische Themen und Kommunikationsanlässe ein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer bieten ausreichend Lerngelegenheiten zur Weiterentwicklung von Textkompetenz (mündlich/schriftlich). Dabei sind sprachliche Angemessenheit und Kommunikationsfähigkeit in der Zweitsprache immer als Ziel im Blick zu behalten. Zusätzlich werden die Wahrnehmung sprachlicher Strukturen und der bewusste Umgang damit gestärkt – auch unter Berücksichtigung von Sprachvergleichen. Die Wortschatzarbeit sichert eine Festigung des vorhandenen Wortschatzwissens sowie eine Erweiterung in Richtung Fach- und Bildungssprache, an deren Aufbau die Schülerinnen und Schüler trotz häufig gut entwickelter Alltagssprache oft noch intensiv arbeiten müssen. Neue Begriffe und Sprachstrukturen auf Satz- und Textebene werden fach- und kontextbezogen sowie handlungsorientiert eingeführt und die Anwendung in möglichst vielen unterschiedlichen (bildungs-)sprachlichen Situationen ermöglicht, was bei Bedarf mittels Scaffolding geschieht. Das Wissen der Lehrerinnen und Lehrer um die (grammatische) Progression im (Zweit-)Spracherwerb ist dabei grundlegend. Eine wertschätzende Feedbackkultur fördert die Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler in Hinblick auf sprachliche Korrektheit unter Nutzung von Methoden der Fehleranalyse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung und -gestaltung bei der Förderung ordentlicher Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache orientiert sich an den drei zentralen fachlichen Konzepten „Kommunikation und Wirkung“, „Funktion und System“ sowie „Mehrsprachigkeit und Gesellschaft“. Diese Konzepte sind vernetzt zu denken und repräsentieren immer wiederkehrende Einsichten, die den Kern des Sprachfaches bilden und bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b> bezieht sich auf mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachliche Interaktion verläuft, wie Informationen und Wissen gespeichert, vermittelt, verarbeitet und angeeignet werden und welche Faktoren Kommunikation beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System</b> betrachtet Sprache als regelhaftes System, das einem steten Wandel unterliegt und von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst wird. Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die Funktion der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der sprachlichen Mittel, die für situationsgerechtes und zielgerichtetes Sprachhandeln notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit und Gesellschaft</b> bezieht sich auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit sowie kulturell geprägte Handlungsmuster<super>5</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren eine umfassende sprachliche Bildung, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und das gesamte sprachliche Repertoire eines Menschen als identitätsbildend anerkennt sowie dessen Entwicklung unterstützt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz für Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler schließt – im Sinne eines aufeinander aufbauenden Konzepts für Deutsch als Zweitsprache – an den Lehrplan für Deutschförderklassen und den Lehrplanzusatz für Deutsch als Zweitsprache an und orientiert sich insbesondere am Lehrplan für Deutsch sowie am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats. Das Kompetenzmodell umfasst die fünf zentralen Kompetenzbereiche Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Linguistische Kompetenzen. Sie sind nicht hierarchisch, sondern miteinander vernetzt zu vermitteln:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hörverstehen ist für das Gelingen von (fachlicher) Kommunikation – im direkten Gespräch oder medial vermittelt – zentral. Es reicht vom globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das mündliche Sprachhandeln umfasst dialogisches Sprechen (an Gesprächen teilnehmen) und monologisches (zusammenhängendes) Sprechen. Es entwickelt sich von formelhaften hin zu selbständigen, zusammenhängenden und komplexeren Äußerungen in Alltagssituationen sowie Sach-/Fachgesprächen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leseverstehen bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Das Leseverstehen von alltags- sowie bildungssprachlichen Texten reicht von einem globalen Verständnis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das schriftliche Sprachhandeln bildet ebenfalls die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung und entwickelt sich von einer formelhaften hin zu einer selbständigen, zusammenhängenden – auch fachlichen – Schreibproduktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung der vier angeführten kommunikativen Kompetenzbereiche und sichern das Gelingen mündlicher und schriftlicher Sprachhandlungen. Ziel ist eine erfolgreiche Kommunikation; dabei wird sprachliche Angemessenheit und Korrektheit angestrebt. Mehrsprachige Sprachreflexion unterstützt den Aufbau von Sprachbewusstheit.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Zielkompetenzen, die ordentliche Schülerinnen und Schüler im Laufe der DaZ-Förderung schrittweise erwerben, ausgehend von ihrem individuellen Sprach- und Lernstand.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gespräche und gesprochene Texte im direkten Kontakt und in Medien zu verschiedenen Themen in der Standardsprache oder einer vertrauten Varietät verstehen und situationsbezogen reagieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zur Erschließung von gehörten Texten (ua. Interpretation nonverbaler Kommunikationsmittel) selbständig anwenden und eventuelle Verstehensprobleme aktiv überwinden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich spontan, fließend und zusammenhängend mit einem gesicherten Repertoire an Wörtern und Strukturen (Alltags- und Bildungssprache) in einem angemessenen Sprechtempo verständigen und dabei Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt und zu Sachverhalten spontan und fließend an Gesprächen und fachlichen Diskursen beteiligen. Dabei können begrifflich schwierige Themen den natürlichen Sprachfluss beeinträchtigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>komplexe Informationen einholen, analysieren, interpretieren, aufbereiten und mündlich weitergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen, komplexe Sachverhalte und Ereignisse zusammenhängend beschreiben und erklären;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinungen zu bekannten Themen äußern, unterschiedliche Standpunkte begründen und argumentieren sowie aktuelle Fragestellungen diskutieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprache unter Verwendung unterschiedlicher sprachlicher Register (Alltags-, Bildungs- und Fachsprache) reflektiert und auch bewusst kreativ gestaltend einsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">Die</symbol>Schülerinnen und Schüler können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längere und komplexere Texte unterschiedlicher Textsorten zu den meisten Alltagsthemen und ausgewählten Fachthemen (Sachtexte, literarische Texte) lesen und global sowie detailliert verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Lesestrategien zur Texterschließung (Alltagstexte, literarische Texte und insbesondere Fachtexte) und für ein vertiefendes sprachliches und fachliches Textverständnis selbständig anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längere Texte unterschiedlicher Textsorten zu Themen ihrer Lebenswelt sowie ausgewählten Fachthemen planen und mit bewusstem Einsatz (bildungs)sprachlicher Mittel verfassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim Verfassen längerer fachbezogener Texte selbstständig sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes ua.) und bei Bedarf unterschiedliche Informationsquellen nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachtexte und literarische Texte zusammenfassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Impulse und Vorlagen für eigene pragmatische und kreative Schreibprozesse nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliche (Fach)texte nach bestimmten Aspekten überprüfen und mit lexikalischen und syntaktischen Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form überarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Linguistische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein ausreichend breites Repertoire an Wörtern (Grund- und Aufbauwortschatz, ausgewählter Fachwortschatz der jeweiligen Klasse) sowie grammatischen Strukturen auf Wort-, Satz- und Textebene produktiv anwenden (Formen und Stellung des Verbs, Subjekt/Objekt, Satzverbindungen ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zur Erschließung unbekannter Wörter anwenden und benötigte Begriffe verständlich und geschickt umschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(bildungs)sprachliche Verknüpfungsmittel und komplexe Satzstrukturen verwenden, um Äußerungen in Alltags- und Bildungssprache zu einer längeren, klaren und zusammenhängenden Sprachproduktion (mündlich und schriftlich) zu verbinden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibregeln erkennen und Wörter und Sätze meist korrekt schreiben (unter Nutzung von Nachschlagewerken);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gängige Strategien zum Sprachvergleich auf Wort-, Satz- und Textebene, auch selbständig, anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgrund der Organisationsform und der großen Heterogenität der Lerngruppe beinhaltet der Lehrplanzusatz keine eigens ausgewiesenen Anwendungsbereiche, sondern orientiert sich in enger Absprache mit der jeweiligen Fachlehrperson an den Anwendungsbereichen des Deutsch-Lehrplans und ergänzend auch an Fachlehrplänen anderer Unterrichtsgegenstände. Dabei werden die Kompetenzbereiche themenorientiert aufgebaut.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle13" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-,Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="192" style="border:none;width:143.95pt;" /><td width="225" style="border:none;width:168.8pt;" /><td width="150" style="border:none;width:112.5pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLANZUSATZ DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE FÜR AUSSERORDENTLICHE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER IM DEUTSCHFÖRDERKURS</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache leistet einen wesentlichen Beitrag zur individuellen und gemeinschaftlichen Identitätsbildung und ermöglicht, mit anderen in Beziehung zu treten, Informationen auszutauschen und sich die Welt zu erschließen. Sie ist die Voraussetzung für lebenslanges Lernen und berufliche Handlungsfähigkeit. Für die Grundlegung der sprachlichen Kompetenzen erhalten außerordentliche Schülerinnen und Schüler in Deutschförderkursen eine auf dem Lehrplanzusatz basierende altersgerechte und gezielte Deutschförderung. Damit soll sichergestellt werden, dass sie dem Unterricht möglichst rasch auf der jeweiligen Schulstufe (gegebenenfalls in Begleitung weiterführender DaZ-Förderung) als ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht kann klassen- und schulstufenübergreifend durchgeführt werden und findet in unterrichtsparalleler oder integrativer Form statt. Der Lehrplanzusatz bietet die Grundlage für alle Schulstufen und erlaubt, je nach Alter, Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler sowie Dauer der Teilnahme am Deutschförderkurs, individuelle Lernziele zu definieren. Der Einsatz von Diagnoseinstrumenten (USB DaZ ua.) unterstützt den Kompetenzaufbau mit angemessener Progression, die verpflichtende Förderplanung baut darauf auf.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Deutschförderkursen wird der Fokus auf den weiteren Aufbau sowie die Festigung von Alltagssprache und die altersgerechte Weiterentwicklung bildungssprachlicher Kompetenzen gelegt. Um Schülerinnen und Schüler an die sprachlichen Anforderungen der jeweiligen Schulstufe im Unterricht heranzuführen, werden neben lebensweltlichen Themen vermehrt fachliche Texte als Grundlage für den Spracherwerb herangezogen. Der Unterricht in Deutschförderkursen fungiert im Sinne eines fachsensiblen Sprachunterrichts, der am besten durch die Kooperation aller Lehrerinnen und Lehrer der jeweiligen Schulstufe gelingt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz stellt den Rahmen bereit, Schülerinnen und Schüler durch den Erwerb der deutschen Sprache in der Entwicklung ihrer individuellen Mehrsprachigkeit sowie in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein und interkultureller Kompetenz zu unterstützen. Ihr sprachliches Repertoire und ihre bisherigen Sprach(lern)erfahrungen werden für das Lernen der Sprache Deutsch aufgegriffen und für die Reflexion im Sprachenlernen genützt. Insgesamt sollen die Lernmotivation und die Freude am Sprachenlernen im Unterricht gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Deutschförderkursen bildet den Rahmen für den systematischen Ausbau von Deutschkompetenzen in kontinuierlicher inhaltlicher Verschränkung mit dem Unterricht in der Regelklasse. Der langjährige Prozess der Entwicklung von Alltagssprache hin zu Bildungs- und Fachsprache wird dabei von Anfang an gezielt und intensiv begleitet, sowohl durch den Auf- und Ausbau der (bildungs-)sprachlichen Kompetenzen im Deutschförderkurs als auch durch sprachsensiblen (Fach-)Unterricht in allen Gegenständen einer Schulstufe.<super>10</super> Dabei sind die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen und die Unterstützung durch die Schulleitung unabdingbar. Neben dem Bezug zu schulischen Inhalten bindet die Lehrperson nach Möglichkeit Themen und Kommunikationsanlässe ein, denen die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule begegnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Hinweise im Lehrplan für die Deutschförderklasse zum Umgang mit Heterogenität, Alltags- und Bildungssprache sowie Mehrsprachigkeit gelten auch für den Deutschförderkurs.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Kompetenzentwicklung in den fünf Kompetenzbereichen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Linguistische Kompetenzen wird vernetzt gefördert, bewusstgemacht und durch die Vermittlung von Sprachlernstrategien und durch Binnendifferenzierung erweitert. Kurze literarische Texte, kreative Lese- und Schreibaufgaben, musik- und theaterpädagogische Elemente sowie der Einsatz von digitalen Medien ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler in Deutschförderkursen weisen – bezogen auf den Grad ihrer Alphabetisierung bzw. ihres Zweitschrifterwerbs – unterschiedliche Lernstände auf, worauf im Unterricht Bedacht zu nehmen ist. Die Entwicklung schriftlicher Kompetenzen begleitet den Ausbau mündlicher Kompetenzen in enger Abstimmung mit dem Deutschunterricht. Dem Aufbau von Textkompetenz und der Vermittlung von Lesestrategien kommt dabei besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wortschatzarbeit und die Erarbeitung von grammatischen Strukturen werden immer in kommunikative, handlungsorientierte Situationen eingebettet. Das Wissen der Lehrperson um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Sie berücksichtigt die Bedeutung von Fehlern als Anlass zum Sprachenvergleich und als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, deren Fehlerhaftigkeit insbesondere in Phasen des freien Sprechens und Schreibens akzeptiert wird. Sinnvolle Reaktionen darauf sind korrektives Feedback und das Anleiten zur Selbstkorrektur.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung und -gestaltung in Deutschförderkursen orientiert sich an den drei zentralen fachlichen Konzepten „Kommunikation und Wirkung“, „Funktion und System“ sowie „Mehrsprachigkeit und Gesellschaft“. Diese Konzepte sind vernetzt zu denken und repräsentieren wiederkehrende Einsichten, die den Kern des Sprachfaches bilden und bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachliche Interaktion verläuft, wie Informationen und Wissen gespeichert, vermittelt, verarbeitet und angeeignet werden und welche Faktoren Kommunikation beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept betrachtet Sprache als regelhaftes System, das einem steten Wandel unterliegt und von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst wird. Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die Funktion der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der sprachlichen Mittel, die für situationsgerechtes und zielgerichtetes Sprachhandeln notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit sowie kulturell geprägte Handlungsmuster<super>5</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren eine umfassende Sprachliche Bildung und Lesen, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und das gesamte sprachliche Repertoire eines Menschen als identitätsbildend anerkennt sowie dessen Entwicklung unterstützt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Deutschförderkursen orientiert sich an den Lehrplänen für Deutschförderklassen und Deutsch sowie am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats. Das Kompetenzmodell umfasst fünf zentrale Kompetenzbereiche, die nicht hierarchisch, sondern vernetzt zu vermitteln sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehen ist für das Gelingen von Kommunikation – im direkten Gespräch oder medial vermittelt – zentral. Es reicht vom globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliches Sprachhandeln umfasst dialogisches Sprechen (Teilnehmen an Gesprächen) und monologisches (zusammenhängendes) Sprechen. Es entwickelt sich von formelhaften hin zu selbstständigen, zusammenhängenden Äußerungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Leseverstehen reicht von einem globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliches Sprachhandeln bildet eine weitere Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung und entwickelt sich von formelhafter hin zu selbstständiger, zusammenhängender Schreibproduktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung der vier angeführten kommunikativen Kompetenzbereiche und sichern das Gelingen mündlicher und schriftlicher Sprachhandlungen. Ziel ist eine erfolgreiche – wenn auch noch nicht sprachlich korrekt realisierte – Kommunikation in den im Lehrplanzusatz genannten mündlichen und schriftlichen Sprachhandlungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Deutschförderkurses schrittweise erwerben, ausgehend von ihrem individuellen Sprach- und Lernstand.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Informationen, Erklärungen und Erzählungen in Gesprächen und gesprochenen Texten zu konkreten Themen in Alltags- und Unterrichtssituationen verstehen, wenn klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Hauptaussagen aus standardsprachlich verfassten Medienbeiträgen zu vertrauten Alltags- und Sachthemen verstehen, wenn klar und deutlich gesprochen wird (Hörtexte, Hörbücher, audiovisuelle Medien, wie ua. Videoclips, Filmsequenzen ua.).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über konkrete Themen ihrer Lebenswelt und über Sachverhalte mit einem begrenzten, gesicherten Repertoire an Wörtern und Strukturen in zusammenhängenden Sätzen verständigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zunehmend komplexere Sprachhandlungen im Unterrichtsgespräch bewältigen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (Bildimpulse, Formulierungshilfen ua.) nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden (ua. dem Satztyp entsprechendes Heben/Absenken der Stimme am Satzende, Realisierung von Wort- und Wortgruppenakzenten ua. durch lauteres Sprechen, Pausen als Markierung für das Ende eines Sinnabschnittes), wobei es noch zu Interferenzen mit der Erstsprache kommen kann;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen einholen und diese in einfachen zusammenhängenden Sätzen weitergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen, Sachverhalte und Ereignisse beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Geschichten zu vertrauten Themen erzählen und Handlungen von literarischen Texten, Büchern oder Filmen wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinungen zu vertrauten Themen äußern, begründen und einfache Erklärungen formulieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen lesen und verstehen und dabei Lesestrategien anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurzen Texten wesentliche Informationen entnehmen und sich Hauptaussagen erschließen, wobei sie bei Bedarf Lernhilfen/Scaffolds nutzen (Wortschatzliste, Bilder, Fragen zum Text, Nachschlagewerke, Glossare ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze authentische Texte zu vertrauten Alltags- und Sachthemen verstehen und ihnen gezielt Informationen entnehmen (Zeitschriftentexte, Fernseh-/Veranstaltungsprogramme, Anleitungen, Spielregeln, Internet als Lesequelle, Formulare, Prospekte, Broschüren, Fahrpläne ua.).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt verfassen und bei Bedarf sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung ua.) nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliche Präsentationen und Zusammenfassungen erstellen (Lernplakate, Präsentationsfolien, Mindmaps, Cluster, Protokolle ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze kreative Texte zu Textvorlagen verfassen, zB Reime, Gedichte, Lieder, erzählende Texte ua. (generatives Schreiben);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Sachtexte zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt verfassen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes ua.) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Linguistische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein begrenztes, gesichertes Repertoire an Wörtern (Grund- und Aufbauwortschatz, ausgewählter Fachwortschatz auf der jeweiligen Schulstufe) einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grammatische Strukturen verwenden (Formen und Stellung des Verbs, Subjekt/Objekt, Satzverbindungen ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Rechtschreibregeln erkennen und Wörter und Sätze unter Nutzung von Nachschlagewerken ansatzweise korrekt schreiben, um die Kompetenzbereiche zu bewältigen (Groß- und Kleinschreibung, Interpunktionszeichen ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Strategien zum Sprachvergleich auf Wort-, Satz- und Textebene anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschförderkurs bereitet Schülerinnen und Schüler darauf vor, dem Regelunterricht der jeweiligen Schulstufe in der Unterrichtssprache Deutsch als ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen zu können. Aufgrund dieser Organisationsform und der großen Heterogenität der Lerngruppe beinhaltet der Lehrplanzusatz keine eigens ausgewiesenen Anwendungsbereiche, sondern orientiert sich – idealerweise in enger Absprache mit der jeweiligen Fachlehrperson – an den sprachlichen Ansprüchen der Anwendungsbereiche ausgewählter Pflichtgegenstände.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle14" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">(ERSTE) LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch, Türkisch, Romanes)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht in der Sekundarstufe I verfolgt das Ziel, kommunikative Kompetenz in der Fremdsprache zu entwickeln, die in lebensnahen, altersadäquaten Situationen erlernt und erprobt wird. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, sich später in Alltag und Beruf in der Fremdsprache zu verständigen und selbstständig einfache fremdsprachliche Sach- und Alltagstexte zu erfassen und zu erschließen<super>13</super>, um lebenslanges Lernen und Sprachenlernen im Sinne der reflexiven Grundbildung zu gewährleisten. Der Fremdsprachenunterricht hat die Aufgabe, fachliche Grundlagen, Lernstrategien und Lerntechniken für den weiteren selbstständigen Spracherwerb, insbesondere im Hinblick auf lebensbegleitendes und autonomes Lernen, zu vermitteln und zu trainieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprachenkenntnisse ermöglichen einen Zugang zu und den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Informationen über Kulturen und Ideen<super>7</super>, die in der Erstsprache nicht verfügbar sind, die Auseinandersetzung mit inter- und transkulturellen Themen und die Teilhabe an demokratischen Prozessen.<super>7</super> Das bewusste Aufgreifen solcher Themen ist in einer globalisierten, mehrsprachig geprägten Welt die Aufgabe von Schule und Gesellschaft. Dies soll zu einer verstärkten Sensibilisierung der Lernenden für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede führen und ihr Verständnis für die Vielfalt von Kulturen, Ideen und Lebensweisen vertiefen. Durch den Fremdsprachenunterricht soll ein Bewusstsein für die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität geschaffen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikative Sprachkompetenz ist das übergeordnete Ziel des Fremdsprachenunterrichts. Teilkompetenzen sind in dem Maße zu entwickeln, wie sie für erfolgreiche altersgemäße mündliche und schriftliche Kommunikation nötig sind. Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben sind regelmäßig und integrativ zu üben. Durch gezielte Diagnostik und die Bereitstellung einer förderlichen Lernumgebung ermöglichen Lehrende den Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Unterrichtsteilnahme.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist die Zielsprache Medium der Interaktion. Ein aktiver, vielfältiger, multisensorischer, kreativer Zugang ist dem Spracherwerb förderlich. Der Einsatz audiovisueller und digitaler Medien<super>6</super> sowie direkte Begegnungen mit <i>Native Speakers</i> und internationalen Sprecherinnen und Sprechern schaffen zusätzliche Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit authentischen Sprachvorbildern. Auch die Fähigkeit, sich sozial angemessen auszudrücken, ist dabei zu erlernen und zu üben.<super>1, 2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf allen Kompetenzstufen ist zu beachten, dass sich Lernende der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern. Fehler sind ein natürliches Merkmal des Sprachenlernens. Dennoch wird in sinnvollem Maße und auf das jeweilige Kompetenzniveau bezogen Adäquatheit der sprachlichen Mittel angestrebt. Diese beziehen sich auf das jeweilige Sprachniveau der Schulstufe sowie die im Unterricht behandelten Themenbereiche und Strukturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Vermittlung von Wortschatz und Grammatik in kontextualisierter und vernetzter Form ist größtes Gewicht beizumessen. Vokabular ist deshalb vorrangig in Phrasen und Sätzen zu erarbeiten. Der funktionale Aspekt der Grammatik hat Vorrang gegenüber dem formalen Aspekt. Die situative Einführung und das induktive Erschließen grammatischer Sachverhalte aus kommunikativen Zusammenhängen und Textbeispielen sind anzustreben. Grammatische Teilsysteme dürfen nicht zum direkten Lernziel werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inter- und transkulturelle Aspekte werden altersadäquat und dem Kompetenzniveau entsprechend erarbeitet. Kultur- und landeskundliche Informationen werden dabei mit kommunikativen zielsprachlichen Situationen verbunden, handlungsorientiert vermittelt und bewusstseinsbildend genutzt (ua. durch den Einsatz von kreativen und spielerischen Elementen, durch den Einsatz von Liedern, Gedichten, Comics, kurzen literarischen Texten, Filmausschnitten und Kurzvideos, aktuellen Nachrichten und Ereignissen in den Ländern der Zielsprache unter Einsatz diverser Internetquellen).<super>7</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den einzelnen Schulstufen ist zu beachten, dass der Erwerb vorangegangener Teilkompetenzen, die sich in den Kompetenzbeschreibungen befinden, immer vorauszusetzen ist und dass diese im Sinne eines nachhaltigen Kompetenzaufbaus stets wiederholt und aktiviert werden sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Schularbeiten“ des fünften Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist – nach Maßgabe der Aufgabenstellung – zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Fremdsprachenunterricht in der Sekundarstufe I liegen drei zentrale fachliche Konzepte zugrunde, die miteinander vernetzt sind. Sie integrieren, strukturieren und aktivieren vorhandenes Wissen und entwickeln dieses weiter.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikation und Wirkung betrachtet das Interagieren in unterschiedlichen Kommunikationssituationen. Sprache dient als Mittel der Kommunikation. Äußerungen sind immer in einen bestimmten situativen Kontext eingebettet und erzielen eine bestimmte Wirkung. Es geht immer um sprachlich angemessenes Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bedeutung und Form</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache dient als Mittel des Ausdrucks. Sprachliche Bedeutungen werden durch bestimmte sprachliche Formen ausgedrückt. Der Inhalt bedingt dabei die Form. Sprachliche Strukturen werden als Instrumente entdeckt und verstanden, um bestimmte Bedeutungen zu verbalisieren.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kultur und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als beziehungsgestaltendes Element ermöglicht es, das eigene Lebensumfeld eingebettet in Kultur bzw. Gesellschaft darzustellen und andere kulturelle Zugänge auf Basis der inter- und transkulturellen Kommunikation zu entwickeln. Sprache befähigt dazu, Haltungen kritisch zu reflektieren und einen offenen, toleranten und respektvollen Umgang mit anderen Kulturen zu entwickeln.<super>7</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen des Europarates (GeR) und der Companion Volume (2018) bilden die Grundlage für das Kompetenzmodell des Unterrichts in den lebenden Fremdsprachen ab der Primarstufe. Die zu erwerbenden Kompetenzen gliedern sich in die Bereiche Hören, Lesen, Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen) und Schreiben. Die sprachlichen Mittel bilden die Basis für diese vier Kompetenzbereiche und sind deren integrative Bestandteile; sie stellen keinen eigenen Kompetenzbereich dar. Das vorliegende Kompetenzmodell besteht aus zwei Ebenen: Basisebene eins umfasst den Bereich der grammatischen und lexikalischen Strukturen. Dieser Bereich findet Eingang in alle Bereiche der Kompetenzebene zwei, bestehend aus Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben. Das Zusammenwirken der beiden Ebenen ermöglicht den Erwerb umfassender Sprachhandlungsfähigkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der GeR beschreibt die Kompetenzstufen A1 bis C2. Der Lehrplan der Sekundarstufe I in den lebenden Fremdsprachen orientiert sich an den dort definierten Kann-Beschreibungen (Deskriptoren) der Kompetenzniveaus A1 und A2 sowie an ausgewählten Deskriptoren des Kompetenzniveaus B1 (ua. in einfacher Sprache Meinungen, Gefühle, zukünftige Handlungen, Vergleiche und Vermutungen ausdrücken).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis gesprochener Sprache ist für erfolgreiche Kommunikation essenziell. Gesprochene Sprache inkludiert sowohl direkte Konversation (an Gesprächen teilnehmen) in der Zielsprache als auch die Rezeption von Gesprochenem in Form von Audio- und Videoaufnahmen oder Präsentationen in klar und deutlich gesprochener Standardsprache.<super>6</super> Dazu sind sowohl das globale Verständnis, das Verstehen von spezifischen Informationen wie auch die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen aus dem Gesagten zu ziehen, erforderlich.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erfassen von Informationen aus geschriebenen Texten bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen. Dabei steht die Hinführung zur Lektüre von einfachen, authentischen altersadäquaten Texten im Fokus. Für das Textverständnis sind sowohl das globale Verständnis, das Verstehen von spezifischen Informationen wie auch die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen aus dem Geschriebenen zu ziehen, erforderlich.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im GeR wird Sprechen als „An Gesprächen teilnehmen“ (dialogisches Sprechen) und „Zusammenhängendes Sprechen“ (monologisches Sprechen) definiert. Ziel ist die erfolgreiche mündliche Kommunikation, die nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist. Sie führt von einfachen kurzen Äußerungen zur Fähigkeit, einfache Sachverhalte, Wünsche und Gefühle relativ flüssig und mühelos auszudrücken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit, schriftlich zu kommunizieren, erweitert die Handlungsfähigkeit in der Fremdsprache. Dabei ist die erfolgreiche Kommunikation mit den Adressaten das primäre Ziel, was jedoch nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist. Dies beinhaltet die erfolgreiche Vermittlung von Inhalten, Ideen und Meinungen. Die Schreibfähigkeit entwickelt sich von formelhaften, wenig eigenständigen Äußerungen hin zu selbstständigen, zusammenhängenden Äußerungen mit wachsender Sprachrichtigkeit.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen vier Kompetenzbereichen wird das Zielniveau A1/A2 angestrebt. Es ist zu beachten, dass auf diesem Zielniveau ein entsprechendes Spektrum an vertrauten sprachlichen Mitteln hinreichend korrekt erkannt und niveauadäquat angewendet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hör- und Leseverstehen beziehen sich auf das globale Verständnis, das Verstehen wichtiger Details sowie die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn sehr langsam, klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in kurzen Dialogen oder Monologen einfache Fragen und Sätze, die sich auf sie selbst und ihr persönliches Umfeld beziehen, verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache alltägliche Kommunikation im Unterricht verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Arbeitsanweisungen und Mitteilungen verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sehr einfache Texte über vertraute Themen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können zu alltäglichen und persönlichen Themen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Gesprächen teilnehmen und sich mit Hilfe des Gesprächspartners auf einfache Art verständigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fragen stellen und beantworten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim zusammenhängenden Sprechen in einfachen Sätzen über vertraute Themen (ua. Familie, Freunde, Tagesablauf, Hobbys, Schule)<super>2, 13</super> sprechen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können zu alltäglichen und persönlichen Themen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über sich selbst und vertraute Themen (ua. Familie, Freunde, Tagesablauf, Hobbys, Schule) in einfachen Sätzen schreiben;<super>2, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen in geschriebener Form weitergeben (persönliche Mitteilungen).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsbereiche haben repräsentativen Charakter und bezeichnen handlungsorientierte Themenfelder. Sie konkretisieren und präzisieren die Kompetenzbereiche und richten sich nach der aktuellen, tatsächlichen Lebenswelt und den Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie nach den Möglichkeiten innerhalb des angestrebten Sprachniveaus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sprachunterricht gilt allgemein das Prinzip der sukzessiven Erweiterung der Lebenswelt. Themen werden daher innerhalb der gesamten Sekundarstufe I wiederkehrend und vertiefend behandelt und im Sinne des Transferlernens auf ähnliche Situationen angewendet. Im Laufe der Sekundarstufe I wird der Blick von der persönlichen Lebenswelt um einzelne Aspekte der jeweiligen Kulturen erweitert, und die Wahrnehmung und Akzeptanz von kulturellen Unterschieden wird gefördert.<super>7</super></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen vier Kompetenzbereichen wird das Zielniveau A2 angestrebt. Es ist bei den sprachlichen Mitteln zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler auf dem Zielniveau A2 ein entsprechendes Spektrum an vertrauten sprachlichen Mitteln hinreichend korrekt erkennen und niveauadäquat anwenden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hör- und Leseverstehen beziehen sich auf das globale Verständnis, das Verstehen wichtiger Details sowie die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn langsam, klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anweisungen, Fragen und Auskünfte verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze einfache Gespräche und Texte über vertraute Themen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze einfache Geschichten, Briefe, E-Mails oder bebilderte Sachtexte verstehen;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurzen vertrauten Alltagstexten wichtige Informationen entnehmen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Gespräche über vertraute Themen führen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Alltagssituationen einfache Informationen geben, Fragen stellen und Vereinbarungen treffen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über vertraute Themen (ua. Dinge, Orte, Personen) sprechen und dabei auch Gefühle, Vorlieben, Stärken und Meinungen auf einfache Weise ausdrücken.<super>2, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte des persönlichen Lebensumfeldes beschreiben (ua. Personen, Orte, Pläne, Wünsche);<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung ausdrücken und begründen;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Geschichten und Gebrauchstexte (ua. E-Mails, Mitteilungen) schreiben und dabei auch über vergangene und zukünftige Ereignisse berichten.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsbereiche haben repräsentativen Charakter und bezeichnen handlungsorientierte Themenfelder. Sie konkretisieren und präzisieren die Kompetenzbereiche und richten sich nach der aktuellen, tatsächlichen Lebenswelt und den Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie nach den Möglichkeiten innerhalb des angestrebten Sprachniveaus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sprachunterricht gilt allgemein das Prinzip der sukzessiven Erweiterung der Lebenswelt. Themen werden daher innerhalb der gesamten Sekundarstufe I wiederkehrend und vertiefend behandelt und im Sinne des Transferlernens auf ähnliche Situationen angewendet. Im Laufe der Sekundarstufe I wird der Blick von der persönlichen Lebenswelt um einzelne Aspekte der jeweiligen Kulturen erweitert, und die Wahrnehmung und Akzeptanz von kulturellen Unterschieden wird gefördert.<super>7</super></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen vier Kompetenzbereichen wird das Zielniveau A2+ angestrebt. Bei den sprachlichen Mitteln ist zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler auf dem Zielniveau A2+ ein entsprechendes Spektrum an vertrauten sprachlichen Mitteln hinreichend korrekt erkennen und niveauadäquat anwenden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hör- und Leseverstehen beziehen sich auf das globale Verständnis, das Verstehen wichtiger Details sowie die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn klar und deutlich und nicht zu schnell in Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Gespräche, Erzählungen und kurze Medienbeiträge verstehen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache und konkrete Artikel in Magazinen und Jugendzeitschriften, altersadäquate Kinder- und Jugendbücher, Geschichten und Sachtexte sowie persönliche Texte, die sich auf altersgerechte Aspekte der zielsprachlichen Kultur(en) beziehen, verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einfachen Texten Wünsche und Gefühle verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können in einfacher Sprache</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Gespräch beginnen, weiterführen und beenden sowie einfache Sprecherwechsel durchführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vereinbarungen treffen, Ratschläge erbitten und geben, einfache Begründungen, Meinungen und Gefühle ausdrücken und darauf reagieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über vertraute Themenbereiche erzählen und einfache (Buch-)Präsentationen halten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können auf einfache Art</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds sowie des Lebensalltags von Jugendlichen in verschiedenen Ländern schreiben;<super>7, 12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Beschreibungen von Ereignissen, vergangenen und zukünftigen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen und dabei auch Meinungen und Gefühle ausdrücken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz über ihre Eindrücke und Meinungen zu altersadäquaten Geschichten sowie zu Kinder- und Jugendliteratur schreiben.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsbereiche haben repräsentativen Charakter und bezeichnen handlungsorientierte Themenfelder. Sie konkretisieren und präzisieren die Kompetenzbereiche und richten sich nach der aktuellen, tatsächlichen Lebenswelt und den Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie nach den Möglichkeiten innerhalb des angestrebten Sprachniveaus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sprachunterricht gilt allgemein das Prinzip der sukzessiven Erweiterung der Lebenswelt. Themen werden daher innerhalb der gesamten Sekundarstufe I wiederkehrend und vertiefend behandelt und im Sinne des Transferlernens auf ähnliche Situationen angewendet. Im Laufe der Sekundarstufe I wird der Blick von der persönlichen Lebenswelt um einzelne Aspekte der jeweiligen Kulturen erweitert, und die Wahrnehmung und Akzeptanz von kulturellen Unterschieden wird gefördert.<super>7</super></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen vier Kompetenzbereichen wird das Zielniveau A2+ mit ausgewählten Deskriptoren aus B1 angestrebt. Bei den sprachlichen Mitteln ist zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler auf dem Zielniveau A2+ ein entsprechendes Spektrum an vertrauten sprachlichen Mitteln hinreichend korrekt erkennen und niveauadäquat anwenden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hör- und Leseverstehen beziehen sich auf das globale Verständnis, das Verstehen wichtiger Details sowie die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn in klarer und deutlicher Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gespräche, kurze Erzählungen, Präsentationen, Filme und kurze Medienbeiträge über vertraute Themen verstehen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache klar strukturierte Jugendliteratur oder Sachliteratur mit befriedigendem Verständnis lesen und darin enthaltene Einstellungen (ua. der handelnden Personen oder Autoren) erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache altersadäquate Texte verstehen und spezifische Informationen entnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in routinemäßigen Situationen über vertraute Themen ohne große Mühe verständigen (ua. Zustimmung oder Ablehnung ausdrücken, Vorschläge machen, über Pläne reden, Rat erbitten und geben, einfache Begründungen vorbringen, die eigene Meinung und Vermutungen formulieren);<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über (Alltags-)Ereignisse und vergangene sowie zukünftige Aktivitäten berichten und dabei auch Meinungen und Gefühle ausdrücken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Präsentationen zu vertrauten Themen, Büchern, Filmen oder zu Themen und Ideen von persönlichem Interesse halten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, strukturierte Texte (ua. Postings, E-Mails, Erfahrungsberichte) zu vertrauten Themen schreiben;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einfacher Sprache, Meinungen ausdrücken, Gefühle beschreiben und einfache Vermutungen anstellen (auch über Bücher und Filme);<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für Ansichten, Pläne oder Handlungen einfache Begründungen oder Erklärungen geben und Ideen präsentieren.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsbereiche haben repräsentativen Charakter und bezeichnen handlungsorientierte Themenfelder. Sie konkretisieren und präzisieren die Kompetenzbereiche und richten sich nach der aktuellen, tatsächlichen Lebenswelt und den Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie nach den Möglichkeiten innerhalb des angestrebten Sprachniveaus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sprachunterricht gilt allgemein das Prinzip der sukzessiven Erweiterung der Lebenswelt. Themen werden daher innerhalb der gesamten Sekundarstufe I wiederkehrend und vertiefend behandelt und im Sinne des Transferlernens auf ähnliche Situationen angewendet. Im Laufe der Sekundarstufe I wird der Blick von der persönlichen Lebenswelt um einzelne Aspekte der jeweiligen Kulturen erweitert, und die Wahrnehmung und Akzeptanz von kulturellen Unterschieden wird gefördert.<super>7</super></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle15" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">(ZWEITE) LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch, Türkisch, Romanes, Hebräisch)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht in der Sekundarstufe I verfolgt das Ziel, kommunikative Kompetenz in der Fremdsprache zu entwickeln, die in lebensnahen, altersadäquaten Situationen erlernt und erprobt wird. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, sich später in Alltag und Beruf in der Fremdsprache zu verständigen und selbstständig einfache fremdsprachliche Sach- und Alltagstexte zu erfassen und zu erschließen<super>13</super>, um lebenslanges Lernen und Sprachenlernen im Sinne der reflexiven Grundbildung zu gewährleisten. Der Fremdsprachenunterricht hat die Aufgabe, fachliche Grundlagen, Lernstrategien und Lerntechniken für den weiteren selbstständigen Spracherwerb, insbesondere im Hinblick auf lebensbegleitendes und autonomes Lernen, zu vermitteln und zu trainieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprachenkenntnisse ermöglichen einen Zugang zu und den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Informationen über Kulturen und Ideen<super>7</super>, die in der Erstsprache nicht verfügbar sind, die Auseinandersetzung mit inter- und transkulturellen Themen und die Teilhabe an demokratischen Prozessen.<super>7</super> Das bewusste Aufgreifen solcher Themen ist in einer globalisierten, mehrsprachig geprägten Welt die Aufgabe von Schule und Gesellschaft. Dies soll zu einer verstärkten Sensibilisierung der Lernenden für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede führen und ihr Verständnis für die Vielfalt von Kulturen, Ideen und Lebensweisen vertiefen. Durch den Fremdsprachenunterricht soll ein Bewusstsein für die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität geschaffen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikative Sprachkompetenz ist das übergeordnete Ziel des Fremdsprachenunterrichts. Teilkompetenzen sind in dem Maße zu entwickeln, wie sie für erfolgreiche altersgemäße mündliche und schriftliche Kommunikation nötig sind. Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben sind regelmäßig und integrativ zu üben. Durch gezielte Diagnostik und die Bereitstellung einer förderlichen Lernumgebung ermöglichen Lehrende den Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Unterrichtsteilnahme.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist die Zielsprache Medium der Interaktion. Ein aktiver, vielfältiger, multisensorischer, kreativer Zugang ist dem Spracherwerb förderlich. Der Einsatz audiovisueller und digitaler Medien<super>6</super> sowie direkte Begegnungen mit <i>Native Speakers</i> und internationalen Sprecherinnen und Sprechern schaffen zusätzliche Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit authentischen Sprachvorbildern. Auch die Fähigkeit, sich sozial angemessen auszudrücken, ist dabei zu erlernen und zu üben.<super>1, 2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf allen Kompetenzstufen ist zu beachten, dass sich Lernende der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern. Fehler sind ein natürliches Merkmal des Sprachenlernens. Dennoch wird in sinnvollem Maße und auf das jeweilige Kompetenzniveau bezogen Adäquatheit der sprachlichen Mittel angestrebt. Diese beziehen sich auf das jeweilige Sprachniveau der Schulstufe sowie die im Unterricht behandelten Themenbereiche und Strukturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Vermittlung von Wortschatz und Grammatik in kontextualisierter und vernetzter Form ist größtes Gewicht beizumessen. Vokabular ist deshalb vorrangig in Phrasen und Sätzen zu erarbeiten. Der funktionale Aspekt der Grammatik hat Vorrang gegenüber dem formalen Aspekt. Die situative Einführung und das induktive Erschließen grammatischer Sachverhalte aus kommunikativen Zusammenhängen und Textbeispielen sind anzustreben. Grammatische Teilsysteme dürfen nicht zum direkten Lernziel werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inter- und transkulturelle Aspekte werden altersadäquat und dem Kompetenzniveau entsprechend erarbeitet. Kultur- und landeskundliche Informationen werden dabei mit kommunikativen zielsprachlichen Situationen verbunden, handlungsorientiert vermittelt und bewusstseinsbildend genutzt (ua. durch den Einsatz von kreativen und spielerischen Elementen, durch den Einsatz von Liedern, Gedichten, Comics, kurzen literarischen Texten, Filmausschnitten und Kurzvideos, aktuellen Nachrichten und Ereignissen in den Ländern der Zielsprache unter Einsatz diverser Internetquellen).<super>7</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den einzelnen Schulstufen ist zu beachten, dass der Erwerb vorangegangener Teilkompetenzen, die sich in den Kompetenzbeschreibungen befinden, immer vorauszusetzen ist und dass diese im Sinne eines nachhaltigen Kompetenzaufbaus stets wiederholt und aktiviert werden sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Schularbeiten“ des fünften Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist – nach Maßgabe der Aufgabenstellung – zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Fremdsprachenunterricht in der Sekundarstufe I liegen drei zentrale fachliche Konzepte zugrunde, die miteinander vernetzt sind. Sie integrieren, strukturieren und aktivieren vorhandenes Wissen und entwickeln dieses weiter.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikation und Wirkung betrachtet das Interagieren in unterschiedlichen Kommunikationssituationen. Sprache dient als Mittel der Kommunikation. Äußerungen sind immer in einen bestimmten situativen Kontext eingebettet und erzielen eine bestimmte Wirkung. Es geht immer um sprachlich angemessenes Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bedeutung und Form</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache dient als Mittel des Ausdrucks. Sprachliche Bedeutungen werden durch bestimmte sprachliche Formen ausgedrückt. Der Inhalt bedingt dabei die Form. Sprachliche Strukturen werden als Instrumente entdeckt und verstanden, um bestimmte Bedeutungen zu verbalisieren.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kultur und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als beziehungsgestaltendes Element ermöglicht es, das eigene Lebensumfeld eingebettet in Kultur bzw. Gesellschaft darzustellen und andere kulturelle Zugänge auf Basis der inter- und transkulturellen Kommunikation zu entwickeln. Sprache befähigt dazu, Haltungen kritisch zu reflektieren und einen offenen, toleranten und respektvollen Umgang mit anderen Kulturen zu entwickeln.<super>7</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen des Europarates (GeR) und der Companion Volume (2018) bilden die Grundlage für das Kompetenzmodell des Unterrichts in den lebenden Fremdsprachen ab der Primarstufe. Die zu erwerbenden Kompetenzen gliedern sich in die Bereiche Hören, Lesen, Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen) und Schreiben. Die sprachlichen Mittel bilden die Basis für diese vier Kompetenzbereiche und sind deren integrative Bestandteile; sie stellen keinen eigenen Kompetenzbereich dar. Das vorliegende Kompetenzmodell besteht aus zwei Ebenen: Basisebene eins umfasst den Bereich der grammatischen und lexikalischen Strukturen. Dieser Bereich findet Eingang in alle Bereiche der Kompetenzebene zwei, bestehend aus Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben. Das Zusammenwirken der beiden Ebenen ermöglicht den Erwerb umfassender Sprachhandlungsfähigkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der GeR beschreibt die Kompetenzstufen A1 bis C2. Der Lehrplan der Sekundarstufe I in den lebenden Fremdsprachen orientiert sich an den dort definierten Kann-Beschreibungen (Deskriptoren) der Kompetenzniveaus A1 und A2 sowie an ausgewählten Deskriptoren des Kompetenzniveaus B1 (ua. in einfacher Sprache Meinungen, Gefühle, zukünftige Handlungen, Vergleiche und Vermutungen ausdrücken).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis gesprochener Sprache ist für erfolgreiche Kommunikation essenziell. Gesprochene Sprache inkludiert sowohl direkte Konversation (an Gesprächen teilnehmen) in der Zielsprache als auch die Rezeption von Gesprochenem in Form von Audio- und Videoaufnahmen oder Präsentationen in klar und deutlich gesprochener Standardsprache.<super>6</super> Dazu sind sowohl das globale Verständnis, das Verstehen von spezifischen Informationen wie auch die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen aus dem Gesagten zu ziehen, erforderlich.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erfassen von Informationen aus geschriebenen Texten bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen. Dabei steht die Hinführung zur Lektüre von einfachen, authentischen altersadäquaten Texten im Fokus. Für das Textverständnis sind sowohl das globale Verständnis, das Verstehen von spezifischen Informationen wie auch die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen aus dem Geschriebenen zu ziehen, erforderlich.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im GeR wird Sprechen als „An Gesprächen teilnehmen“ (dialogisches Sprechen) und „Zusammenhängendes Sprechen“ (monologisches Sprechen) definiert. Ziel ist die erfolgreiche mündliche Kommunikation, die nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist. Sie führt von einfachen kurzen Äußerungen zur Fähigkeit, einfache Sachverhalte, Wünsche und Gefühle relativ flüssig und mühelos auszudrücken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit, schriftlich zu kommunizieren, erweitert die Handlungsfähigkeit in der Fremdsprache. Dabei ist die erfolgreiche Kommunikation mit den Adressaten das primäre Ziel, was jedoch nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist. Dies beinhaltet die erfolgreiche Vermittlung von Inhalten, Ideen und Meinungen. Die Schreibfähigkeit entwickelt sich von formelhaften, wenig eigenständigen Äußerungen hin zu selbstständigen, zusammenhängenden Äußerungen mit wachsender Sprachrichtigkeit.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen vier Kompetenzbereichen wird das Zielniveau A1/A2 angestrebt. Es ist zu beachten, dass auf diesem Zielniveau ein entsprechendes Spektrum an vertrauten sprachlichen Mitteln hinreichend korrekt erkannt und niveauadäquat angewendet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hör- und Leseverstehen beziehen sich auf das globale Verständnis, das Verstehen wichtiger Details sowie die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn sehr langsam, klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in kurzen Dialogen oder Monologen einfache Fragen und Sätze, die sich auf sie selbst und ihr persönliches Umfeld beziehen, verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache alltägliche Kommunikation im Unterricht verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Arbeitsanweisungen und Mitteilungen verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sehr einfache Texte über vertraute Themen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können zu alltäglichen und persönlichen Themen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Gesprächen teilnehmen und sich mit Hilfe des Gesprächspartners auf einfache Art verständigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fragen stellen und beantworten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim zusammenhängenden Sprechen in einfachen Sätzen über vertraute Themen (ua. Familie, Freunde, Tagesablauf, Hobbys, Schule) sprechen.<super>2, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können zu alltäglichen und persönlichen Themen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über sich selbst und vertraute Themen (ua. Familie, Freunde, Tagesablauf, Hobbys, Schule) in einfachen Sätzen schreiben;<super>2, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen in geschriebener Form weitergeben (persönliche Meinungen).<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsbereiche haben repräsentativen Charakter und bezeichnen handlungsorientierte Themenfelder. Sie konkretisieren und präzisieren die Kompetenzbereiche und richten sich nach der aktuellen, tatsächlichen Lebenswelt und den Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie nach den Möglichkeiten innerhalb des angestrebten Sprachniveaus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sprachunterricht gilt allgemein das Prinzip der sukzessiven Erweiterung der Lebenswelt. Themen werden daher innerhalb der gesamten Sekundarstufe I wiederkehrend und vertiefend behandelt und im Sinne des Transferlernens auf ähnliche Situationen angewendet. Im Laufe der Sekundarstufe I wird der Blick von der persönlichen Lebenswelt um einzelne Aspekte der jeweiligen Kulturen erweitert, und die Wahrnehmung und Akzeptanz von kulturellen Unterschieden wird gefördert.<super>7</super></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen vier Kompetenzbereichen wird das Zielniveau A2 angestrebt. Bei den sprachlichen Mitteln ist zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler auf dem Zielniveau A2 ein entsprechendes Spektrum an vertrauten sprachlichen Mitteln hinreichend korrekt erkennen und niveauadäquat anwenden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hör- und Leseverstehen beziehen sich auf das globale Verständnis, das Verstehen wichtiger Details sowie die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn langsam, klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anweisungen, Fragen und Auskünfte verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache kurze Gespräche und Texte über vertraute Themen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze einfache Geschichten, Briefe, E-Mails oder bebilderte Sachtexte verstehen;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurzen vertrauten Alltagstexten wichtige Informationen entnehmen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Gespräche über vertraute Themen führen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Alltagssituationen einfache Informationen geben, Fragen stellen und Vereinbarungen treffen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über vertraute Themen (ua. Dinge, Orte, Personen) sprechen und dabei auch Gefühle, Vorlieben, Stärken und Meinungen auf einfache Weise ausdrücken.<super>2, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte des persönlichen Lebensumfeldes beschreiben (ua. Personen, Orte, Pläne, Wünsche);<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung ausdrücken und begründen;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Geschichten und Gebrauchstexte (ua. E-Mails, Mitteilungen) schreiben und dabei auch über vergangene und zukünftige Ereignisse berichten.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsbereiche haben repräsentativen Charakter und bezeichnen handlungsorientierte Themenfelder. Sie konkretisieren und präzisieren die Kompetenzbereiche und richten sich nach der aktuellen, tatsächlichen Lebenswelt und den Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie nach den Möglichkeiten innerhalb des angestrebten Sprachniveaus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sprachunterricht gilt allgemein das Prinzip der sukzessiven Erweiterung der Lebenswelt. Themen werden daher innerhalb der gesamten Sekundarstufe I wiederkehrend und vertiefend behandelt und im Sinne des Transferlernens auf ähnliche Situationen angewendet. Im Laufe der Sekundarstufe I wird der Blick von der persönlichen Lebenswelt um einzelne Aspekte der jeweiligen Kulturen erweitert, und die Wahrnehmung und Akzeptanz von kulturellen Unterschieden wird gefördert.<super>7</super></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle16" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LATEIN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Zeit kultureller und gesellschaftlicher Diversität schafft Latein als neutrale Brückensprache durch das Heranführen an ein modellhaftes Sprachsystem eine Basis für Sprachbildung. Der Lateinunterricht zeigt Strategien und Techniken für das selbstständige Sprachenlernen auf und trägt damit zum lebensbegleitenden und autonomen Lernen<super>1</super> bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gleichzeitig werden Inhalte vermittelt, die Europa und die Welt auf der Grundlage der griechisch-römischen Kultur und Geisteswelt geprägt haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Säule des Lateinunterrichts ist die Arbeit an Texten, die mittels verschiedener Verfahren der Dekodierung und Rekodierung analysiert und reflektiert werden. Dabei wird ein Basiswortschatz aufgebaut und die dafür erforderlichen <b>Kenntnisse des lateinischen Sprachsystems</b> werden vermittelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die daraus resultierende Förderung der aktiven und passiven Sprachkompetenz im Deutschen, des Verständnisses von Fremd- und Lehnwörtern sowie der Fähigkeit zu kombinatorischem Denken und damit zum Lösen von komplexen Problemen ist ein wesentlicher Beitrag zur Allgemeinbildung und zur lebenslangen Wissensaneignung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zweite Säule des Lateinunterrichts ist der konstruktive, kritische und kreative <b>Umgang mit den Inhalten von Texten</b>. Die altersadäquate Vermittlung von kulturkundlichem Basiswissen, welches das Interesse der Lernenden berücksichtigt, ermöglicht einerseits ein vertieftes Textverstehen und schafft andererseits ein Fundament für das Verständnis der eigenen Kultur und fremder Kulturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die humanistische Grundbildung fördert das Sprachverständnis und das sprachliche Denkvermögen<super>10</super>, erhöht somit die kritische Urteilsfähigkeit, vermittelt Wissen über historisch-strukturelle und interdisziplinäre Zusammenhänge<super>1</super> und ermöglicht Schülerinnen und Schülern, kulturelles Wissen zu bewerten und am gesellschaftlich-kulturellen Diskurs teilzunehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der lateinische Text ist Ausgangs- und ständiger Referenzpunkt für sprachliche, inhaltliche und kulturkundliche Betrachtungen und soll zu einer kritischen und reflektierten Auseinandersetzung mit den in ihm angesprochenen Themen anregen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kernwortschatz ist durch variantenreichen, produktiven Umgang mit dem lateinischen Wortmaterial zu festigen (Sachfelder, Wortfamilien, lerngerechte Organisation themenspezifischen Vokabulars, Verknüpfung mit der Unterrichtssprache und mit Fremdsprachen, Erweiterung des Wortschatzes durch aktives Anwenden der Wortbildungselemente<super>10</super>).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatik wird als Werkzeug in der Anwendung von Problemlösungsstrategien<super>10</super> für das Verständnis lateinischer Texte vermittelt und nicht zum Selbstzweck oder als vollständiges System. Kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung soll nach Möglichkeit miteinbezogen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Üben und Festigen des Kernwortschatzes und grammatikalischer Phänomene ist der Fokus auf deren Frequenz in originalen lateinischen Sprachdokumenten zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die inhärente Aussage lateinischer Texte ist durch unterschiedliche Methoden der Texterschließung zu erarbeiten, wobei neben der Übersetzung auch alternative Aufgabenformate anzuwenden sind, wie Paraphrasieren<super>10</super>, Satzergänzungen, Multiple-Choice- und Zuordnungsaufgaben etc. Diese Aufgabenformate sollen auch zur Vorentlastung oder Nachbereitung eines Textes eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Dekodieren lateinischer Texte soll die Verwendung verschiedener Methoden (ua. Konstruktions-, Einrück-, Kästchen-, Pendelmethode) trainiert werden. Bei der Rekodierung sollen unterschiedliche Möglichkeiten der Formulierung in der Zielsprache hinsichtlich ihrer Äquivalenz in Form, Aussage und Funktion miteinander verglichen und bewertet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche Phänomene sollen auch metasprachlich betrachtet werden, wodurch das allgemeine Sprachbewusstsein<super>10</super> gefördert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Vermittlung und Erarbeitung genuiner Inhalte und Themen des Lateinunterrichts sollen unterschiedliche Medien einbezogen werden. Themen aus der Lebenswelt der Lernenden sollen vor dem Hintergrund ihrer Herkunft aus der Antike betrachtet werden, um die Lernenden altersadäquat zu einer aktiven und kreativen Auseinandersetzung mit diesen<super>1, 5, 7, 8</super> anzuregen. Das breite Themenspektrum bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für interdisziplinäres Arbeiten und vernetzendes Lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Inhalt und Form</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Latein ist ein auf Texten basierendes Fach. Fachspezifische Ziele sind daher die Auseinandersetzung mit Inhalten lateinischer Texte sowie deren Verständnis. Die inhaltliche Erschließung lateinischer Texte bedingt eine Analyse sprachlicher Ausdrucksformen, diese erfolgt auf den Ebenen der Lexik, der Morphologie und der Syntax.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur inhaltlichen Erfassung lateinischer Texte stehen als Mittel Dekodierung und Rekodierung (Detail- und Globalverstehen) zur Verfügung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche Ausdrucksformen haben bestimmte kommunikative Funktionen. Analyse und Reflexion dieser Funktionen und ihrer Wirkungen sind Kernbereiche der Sprachbetrachtung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit der Struktur der lateinischen Sprache erschließt sich ein intra- und interlinguales System. Dieses dient als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung individueller Sprachkompetenz in der Erstsprache sowie beim Erwerb von Fremdsprachen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Norm und Wandel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche Phänomene und Normen unterliegen einem Wandel. Die diachrone Betrachtung dieses Wandels gibt Einblick in die Entwicklung von Sprachen unter dem Einfluss des Lateinischen auf den Ebenen der Lexik, der Morphologie und der Syntax.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kultur und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die griechisch-römische Kultur und Geisteswelt haben Europa und die Welt nachhaltig geprägt. Lateinische Texte geben Einblick in diese Kultur, ihr Fortleben und ihre Weiterentwicklung, werfen Grundfragen des Menschen auf und regen zu einer aktiven Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Phänomenen an.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beiden grundlegenden Kompetenzen des Lateinunterrichts der Sekundarstufe I manifestieren sich in der sprachlichen Arbeit an lateinischen Texten und dem Erfassen von textinhärenten Aussagen sowie dem Umgang mit fachspezifischen Inhalten und Themen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprach- und textbezogene Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprach- und textbezogene Kompetenzen werden im Erkennen und Verstehen morphosyntaktischer Strukturen und lexikalisch-semantischer Informationen eines lateinischen Textes sichtbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das rezeptive Erkennen und Verstehen dieser Strukturen und Informationen auf Wort-, Satz- und Textebene schafft die Basis für den produktiven Vorgang der Dekodierung und Rekodierung der Aussage eines lateinischen Sprachdokuments.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Inhalts- und themenbezogene Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inhalts- und themenbezogene Kompetenzen zeigen sich in einer kritischen und reflektierten Auseinandersetzung mit der griechisch-römischen Kultur und Geisteswelt, ihrer Rezeption und ihrem Fortwirken. Sie umfassen ebenso das Verständnis für die Entwicklung und das Weiterleben der lateinischen Sprache in Fremd-, Fach- und Sondersprachen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprach- und textbezogene Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen sehr frequenten lateinischen Kernwortschatz anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lateinische Satzteile, einfache Sätze und Texte anhand formaler Kriterien gliedern, ihren Sinn erfassen und verstehen;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fälle von Nomen, Adjektiven und Pronomen erkennen, beschreiben und mit Hilfe bestimmter Strategien ihrer Funktion entsprechend in der Zielsprache wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aktive Verbalformen des Präsens, Perfekts und Imperfekts im Indikativ erkennen, beschreiben und mit Hilfe bestimmter Strategien ihrer Funktion entsprechend in der Zielsprache wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sehr frequente Sonderfunktionen von Fällen sowie die Nominalformen des Verbs in einfachen Erscheinungsformen von Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen erkennen, beschreiben und mit Hilfe bestimmter Strategien ihrer Funktion entsprechend in der Zielsprache wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lateinische Texte in möglichst großer formaler Übereinstimmung zwischen Ausgangs- und Zielsprache wiedergeben;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Fertigkeiten mit Hilfe geeigneter Medien und Informationstechnologien eigenständig trainieren.<super>4, 10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Inhalts- und themenbezogene Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit Hilfe adäquater Medien und Informationstechnologien mit genuinen Inhalten und Themen des Lateinunterrichts vertraut machen und diese präsentieren;<super>4, 6, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Kenntnis des lateinischen Wortschatzes zur Erschließung von Wortbedeutungen in der Unterrichtssprache, in Fremd-, Fach- und Sondersprachen nutzen;<super>1, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit lateinischen Texten und deren Inhalten auseinandersetzen und eine Verbindung zu ihrer Lebenswelt herstellen.<super>1</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Antike Sagen und Mythen und bedeutende historische Persönlichkeiten<super>8</super> sowie prägende Aspekte der griechisch-römischen Welt wie Alltagsleben<super>8</super>, Kunst<super>8</super>, Politik, Wissenschaft, Religion, Christentum, Geografie;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte mit Bezug zu genuinen Inhalten und Themen des Lateinunterrichts in der Unterrichtssprache<super>10</super> (ua. Literatur, Zeitungsartikel, Webseiten<super>6</super>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgabenformate zur Erschließung und Bearbeitung lateinischer Texte und ihrer Inhalte (Gliedern und Strukturieren, Zusammenfassen, Arbeit mit Vergleichsmedien, Aufgaben zum Global- und Detailverständnis, Kreativaufgaben<super>10</super>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachfelder, Wortfamilien, Konnektoren und ihre Funktion, Zahlwörter, Wortbildungselemente, Fremd- und Lehnwörter;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(Kontrastive) Sprachbetrachtung hinsichtlich morphosyntaktischer (Funktion von Satzgliedern sowie des Satzbaus von indikativischen Haupt- und Gliedsätzen) und lexikalisch-semantischer Phänomene.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprach- und textbezogene Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen für genuine Inhalte und Themen des Lateinunterrichts relevanten Wortschatz dem jeweiligen Kontext entsprechend anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>komplexere lateinische Sätze und Texte anhand formaler Kriterien gliedern, deren Sinn erfassen und verstehen;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aktive und passive Verbalformen im Indikativ sowie im Konjunktiv in ut- und cum-Sätzen erkennen, beschreiben und mit Hilfe bestimmter Strategien ihrer Funktion entsprechend in der Zielsprache wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Steigerungsformen der Adjektive und der von Adjektiven gebildeten Adverbien erkennen und die Komparation mit Hilfe bestimmter Strategien ihrer Funktion entsprechend in der Zielsprache wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nominalformen des Verbs in komplexeren Erscheinungsformen von Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen erkennen, beschreiben und mit Hilfe bestimmter Strategien ihrer Funktion entsprechend in der Zielsprache wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lateinische Texte so wiedergeben, dass ein in Sinn und Funktion äquivalenter Text produziert wird, der die Textnormen der Zielsprache berücksichtigt;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Fertigkeiten mit Hilfe geeigneter Medien und Informationstechnologien eigenständig trainieren.<super>4, 10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Inhalts- und themenbezogene Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit Texten und deren Inhalten auch unter Einbeziehung verschiedener Medien kritisch und kreativ auseinandersetzen und eine Verbindung zu ihrer Lebenswelt, zu Gesellschaft und Politik<super>4, 6, 7</super> herstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Kenntnis des lateinischen Wortschatzes zur Erschließung von Wortbedeutungen in der Unterrichtssprache, in Fremd-, Fach- und Sondersprachen nutzen;<super>1, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr kulturkundliches Basiswissen im aktuellen gesellschaftlichen und medialen Diskurs<super>1, 6, 7</super> einbringen und erkennen, wie Latein in multimedialen Textformaten der Gegenwart als jene Sprache, welche Tradition, Geschichte und Fortbestand von zentralen kulturellen Erfahrungen Europas<super>5</super> repräsentiert, gezielt eingesetzt wird.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Antike Sagen und Mythen und bedeutende historische Persönlichkeiten<super>8</super> sowie prägende Aspekte der griechisch-römischen Welt wie Alltagsleben<super>8</super>, Kunst<super>8</super>, Politik, Wissenschaft, Religion, Christentum, Geografie;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte mit Bezug zu genuinen Inhalten und Themen des Lateinunterrichts in der Unterrichtssprache<super>10</super> (ua. Literatur, Zeitungsartikel, Webseiten<super>6</super>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Originale lateinische Sprachdokumente in Vereinfachung, Übersetzung oder zweisprachig (ua. Inschriften, geflügelte Worte<super>10</super>, historische Texte);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgabenformate zur Erschließung und Bearbeitung lateinischer Texte und ihrer Inhalte (Strukturieren, Paraphrasieren, Arbeit mit Vergleichsmedien, Aufgaben zum Global- und Detailverständnis, Kreativaufgaben<super>10</super>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachfelder, Wortfamilien, Konnektoren und ihre Funktion, Wortbildungselemente, Fremd- und Lehnwörter, Arbeit mit einem lexikalischen Hilfsmittel;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(Kontrastive) Sprachbetrachtung hinsichtlich komplexerer morphosyntaktischer und lexikalisch-semantischer Phänomene.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle17" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. – 4.Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden, in dieser Weise von Heinrich Winter (Mathematikunterricht und Allgemeinbildung. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik Nr. 61, 1995) beschriebenen sogenannten Grunderfahrungen stehen im Mittelpunkt des Mathematikunterrichts der Sekundarstufe:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>„Erscheinungen der Welt um uns, die uns alle angehen oder angehen sollten, aus Natur, Gesellschaft und Kultur, in einer spezifischen Art wahrzunehmen und zu verstehen,</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>mathematische Gegenstände und Sachverhalte, repräsentiert in Sprache, Symbolen, Bildern und Formeln, als geistige Schöpfungen, als eine deduktiv geordnete Welt eigener Art kennen zu lernen und zu begreifen,</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>in der Auseinandersetzung mit Aufgaben Problemlösefähigkeiten, die über die Mathematik hinausgehen, (heuristische Fähigkeiten) zu erwerben.“</i></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß der dritten Grunderfahrung sollen Schülerinnen und Schüler Mathematik als Schule des Denkens kennenlernen und erleben, die sie auf das Herangehen an vielfältige inner- und außermathematische Probleme vorbereitet, auch wenn ihnen noch keine genau passenden Lösungsmethoden zur Verfügung stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht ist verständnisorientiert und macht die Schülerinnen und Schüler mit grundlegenden Denk- und Arbeitsweisen der Mathematik vertraut, die sie in vielfältigen außer- und innermathematischen Situationen anwenden. Im Sinne des Lerntransfers übertragen Schülerinnen und Schüler Problemlösungen mit Hilfestellungen und zunehmend selbstständig auf andere vergleichbare Situationen. Mathematik kann als eigene, auf der ganzen Welt gleich verwendete Sprache<super>5</super> aufgefasst werden. Anhand konkreter Anwendungen wird bewusst, dass und wie außermathematische Problemstellungen in diese Sprache übertragen und dort bearbeitet werden können. Nach erfolgter Bearbeitung werden Ergebnisse bzw. Lösungen in den Kontext der ursprünglichen Anwendungssituation zurückübersetzt. Zum verständnisorientierten Mathematikunterricht gehören neben dem Modellieren auch das Interpretieren und das Erstellen mathematischer Darstellungen<super>6</super>, das Quantifizieren von Zusammenhängen, das Argumentieren<super>10</super> sowie grundlegende operative Fertigkeiten mit Zahlen, Variablen und Figuren. Digitale Technologien werden ab Beginn der Sekundarstufe I insbesondere zum entdeckenden Arbeiten, zur Unterstützung des Kompetenzerwerbs sowie als Medium zum Berechnen, Darstellen und Kontrollieren sinnvoll genutzt.<super>4, 6</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erfahren im Unterricht, wie mathematische Denk- und Rechenvorgänge in unterschiedlichen Anwendungen, Berufsfeldern<super>2</super> und anderen Wissenschaften eingesetzt werden, sodass sie Mathematik als beziehungsreich und nicht als isoliert erleben. Die fächerübergreifende bzw. fächerverbindende Bearbeitung von Themen betont den Stellenwert von Mathematik für viele andere Bereiche, auch im Sinne einer reflexiven Geschlechterpädagogik.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik bzw. der Mathematikunterricht sollen Vorbild sein, für Behauptungen Argumente zu geben und auch von anderen einzufordern. Mängel in Argumentationen sollen erkannt und aufgezeigt werden. Dadurch werden kritisches Denken, Offenheit gegenüber verschiedenen Standpunkten und Sichtweisen sowie die mündige Teilnahme an gesellschaftlichen Diskussions- und Entscheidungsprozessen<super>7</super> gefördert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell und die Kompetenzbereiche orientieren sich in Teilen an den 2009 verordneten Bildungsstandards M8 (Österreichisches Kompetenzzentrum für Mathematikdidaktik. Standards für die mathematischen Fähigkeiten österreichischer Schülerinnen und Schüler am Ende der 8. Schulstufe. Klagenfurt: Alpen-Adria-Universität, 2007; Neureiter, H. C., Fürst, S., Mürwald, E., Preis, C. et al. Praxishandbuch für „Mathematik“ 8. Schulstufe. Wien: Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation <amp /> Entwicklung des österreichischen Schulwesens, 2011).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das zugrunde gelegte Kompetenzmodell verschränkt die im nächsten Abschnitt beschriebenen inhaltlichen Kompetenzbereiche mit den folgenden Prozessen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellieren und Problemlösen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Operieren (Rechnen und Konstruieren);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen und Interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermuten und Begründen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Modellieren</b> meint das Bearbeiten außermathematischer Aufgabenstellungen mithilfe von Mathematik. Dabei können deskriptive Modelle (für bereits bestehende außermathematische Sachverhalte) sowie normative Modelle (für erst zu gestaltende außermathematische Bereiche) zum Einsatz kommen. <b>Problemlösen</b> meint das Bearbeiten innermathematischer Aufgabenstellungen, die für Schülerinnen und Schüler keine Routineaufgaben sind, insbesondere, wenn ihnen (noch) kein passendes Lösungsverfahren bekannt ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Operieren</b> meint das Durchführen von Rechen- oder Konstruktionsabläufen. <b>Rechnen</b> meint das Durchführen von Rechenoperationen mit konkreten Zahlen (auch Abschätzen von Größenordnungen) ebenso wie das Umformen algebraischer Ausdrücke und das Lösen von Gleichungen. <b>Konstruieren</b> meint das regelhafte Erstellen von Bildern geometrischer Objekte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Darstellen</b> meint das verbale, grafische, tabellarische oder algebraische Beschreiben inner- und außermathematischer Sachverhalte und umfasst auch den Wechsel zwischen solchen Darstellungsarten. <b>Interpretieren</b> meint das Entnehmen von Informationen aus verbalen, grafischen, tabellarischen oder algebraischen Darstellungen und das Deuten im jeweiligen Kontext.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vermuten</b> meint das Aufstellen von Hypothesen aufgrund von Beobachtungen und steht häufig am Beginn eines Begründungsprozesses. <b>Begründen</b> meint das Anführen von Argumenten bzw. das Bilden von Argumentationsketten<super>10</super>, um eine Vermutung bzw. Behauptung zu bestätigen oder zu widerlegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mathematische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zeigt sich in der Fähigkeit, diese Handlungen im Rahmen der zentralen fachlichen Konzepte durchführen zu können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Mathematikunterricht der Sekundarstufe I liegen die folgenden vier inhaltlichen Kompetenzbereiche zugrunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zahlen und Maße</b> sind Mittel, um die Eigenschaften realer Objekte und Phänomene durch Zählen bzw. Messen quantitativ zu erfassen und einer Berechnung zugänglich zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf den Erfahrungen aus der Primarstufe werden Grundvorstellungen und operative Fertigkeiten im Bereich der natürlichen Zahlen gefestigt. Diese werden zunächst zu den nichtnegativen Dezimal- und Bruchzahlen, dann weiter zu den ganzen und rationalen Zahlen und schließlich zu den reellen Zahlen erweitert. Im Zuge dieser Zahlbereichserweiterungen treten sowohl realitätsbezogene Aspekte (Zahlen als Messergebnisse) als auch innermathematische Arbeits- und Denkweisen (Zahlen als eigenständige, abstrakte Objekte) in Erscheinung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Variablen und Funktionen</b> sind zentrale mathematische Konzepte, mit denen sich Zusammenhänge zwischen Größen bzw. Zahlen beschreiben und untersuchen lassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorstellung von Variablen als Platzhalter wird bereits in der Primarstufe thematisiert. Der weitere Ausbau des Variablenbegriffs ist eine Voraussetzung für den Übergang vom arithmetischen hin zum algebraischen Denken. Funktionale Betrachtungsweisen treten bereits zu Beginn der Sekundarstufe auf, zB bei der direkten Proportionalität. Der Funktionsbegriff wird allerdings erst am Ende der Sekundarstufe I eingeführt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Figuren und Körper</b> sind Idealisierungen realer Objekte. Sie werden zeichnerisch dargestellt, ihre Eigenschaften und Zusammenhänge sowie ihre Lagen bzw. Lagebeziehungen werden beschrieben und untersucht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das räumliche Vorstellungsvermögen wird im Unterricht weiterentwickelt und gefestigt. Winkel-, Längen-, Flächen- und Volumenbeziehungen werden begründet und zu Berechnungen genutzt. Arithmetische Beziehungen werden geometrisch dargestellt; umgekehrt werden geometrische Darstellungen arithmetisch gedeutet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Daten und Zufall</b> werden im Informationszeitalter immer wichtiger. Kenngrößen und Diagramme der beschreibenden Statistik dienen der Orientierung und Entscheidungsfindung. Der Wahrscheinlichkeitsbegriff ist grundlegend für die Quantifizierung von Sicherheit.<super>6, 7</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wahrscheinlichkeitsbegriff wird – ausgehend vom alltäglichen Sprachgebrauch von „wahrscheinlich“<i> –</i> intuitiv entwickelt und der Zusammenhang von Wahrscheinlichkeiten mit relativen Häufigkeiten bei wiederholbaren Zufallsexperimenten hergestellt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufbauende Struktur der Mathematik erfordert das Wiederholen und Festigen des Vorwissens aus den vorangegangenen Schulstufen, auch im Sinne der <i>Sicherung der Nachhaltigkeit</i>. Das <i>Spiralprinzip</i>, bei dem im Unterricht Inhalte auf verschiedenen Entwicklungsstufen immer wieder aufgegriffen und in jeweils vertiefender Form behandelt werden, spielt dabei eine besondere Rolle. Ein Beispiel dafür ist das Konzept der direkten Proportionalität, das in einfacher Form schon aus der Primarstufe vertraut ist und im Laufe der Sekundarstufe I bis hin zum allgemeinen Funktionsbegriff ausgebaut wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung mathematischen Verständnisses baut auf altersadäquaten Plausibilitätserklärungen bzw. präformalen Begründungen in allen Bereichen sowie exemplarisch auch auf formalen Argumenten auf. Der Zweck des Argumentierens<super>10</super> ist nicht nur zu klären, ob eine mathematische Behauptung richtig oder falsch ist, sondern vor allem zu erklären, warum sie richtig oder falsch ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht ermöglicht vielfältige Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler beim Lösen außermathematischer sowie innermathematischer Aufgaben. Die Schülerinnen und Schüler erleben Mathematik nicht nur als Unterrichtgegenstand mit fertigen und zu lernenden Zusammenhängen (zB Formeln), sondern vor allem als Prozess, in den sie selbst involviert sind.<super>2</super> Gemäß dem <i>genetischen Prinzip</i> werden Zusammenhänge und Wissen aus konkreten Problemstellungen heraus entwickelt und nicht primär auf Vorrat gelernt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Einblicke in die historische Entwicklung der Mathematik und in das Wirken einiger ihrer Persönlichkeiten<super>8</super> erfahren Schülerinnen und Schüler, dass Mathematik nicht seit jeher feststeht, sondern laufend entwickelt und gestaltet wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung der Mathematik einerseits als Menschen verbindende Kulturtechnik<super>5</super> und andererseits als zukunftsweisende Schlüsseltechnologie<super>2</super> kennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Herausforderung des Mathematikunterrichts liegt in der Balance zwischen der Nutzung digitaler Technologien und der Ausbildung grundlegender kognitiver Fähigkeiten sowie manuell-operativer Fertigkeiten. Digitale Technologien mit ihrem mächtigen Potenzial zum Untersuchen, Erforschen, Berechnen und Darstellen<super>4</super> sind in einem zeitgemäßen Unterricht unverzichtbar, und grundlegende manuell-operative Fertigkeiten fördern den verständigen Einblick in Strukturen und Zusammenhänge. Beides ist also in einem sinnstiftenden Mathematikunterricht, in dem Schülerinnen und Schüler kognitiv aktiviert werden, zentral. Zu den anzustrebenden Fertigkeiten gehört auch das flexible Rechnen, insbesondere das sichere Kopfrechnen, um durch Überschlagsrechnungen – nach geeigneter Rundung – Ergebnisse abschätzen<super>13</super> zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ab dem Beginn der Sekundarstufe werden digitale Technologien wie Tabellenkalkulationsprogramme, Dynamische Geometrie-Software, interaktive Übungen, Taschenrechner und Grafikrechner<super>4</super> zur Unterstützung des Kompetenzerwerbs genutzt, weiters zum produktiven Üben, zum experimentellen Entdecken von Gesetzmäßigkeiten, zum Darstellen und Veranschaulichen, zum Überprüfen von Ergebnissen oder als Rechenhilfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler werden angeleitet, Fachsprache produktiv zu nutzen, indem sie beispielsweise Konstruktionen und Lösungswege verbal beschreiben. Sie erkennen und verstehen altersadäquate fachsprachliche Elemente als Teil der Bildungssprache und nutzen diese aktiv zur unmissverständlichen Kommunikation.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht werden sowohl einschrittige als auch mehrschrittige Aufgaben bearbeitet. Aufgaben, die verschiedene Lösungswege bzw. unterschiedliche Lösungen zulassen, sind Teil einer ausgewogenen Aufgabenkultur. Der Lösungsprozess und das Resultat haben jeweils eine eigenständige Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Eigenständigkeit und Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern. Fehler, die dabei auftreten können, werden konstruktiv aufgegriffen, mit anderen diskutiert und so als Lernchance begriffen.<super>2</super> Ein solcher produktiver Umgang mit Fehlern trägt zu einem positiven Lernklima bei und fördert die Weiterentwicklung der mathematischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch Individualisierung und Differenzierung entsprechend ihren jeweiligen Begabungen, Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen gefördert werden. Unterrichtsformen wie Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, entdeckendes Lernen und projektorientierter Unterricht sind dazu geeignet. Auch der Technologieeinsatz<super>4</super> hat hier besonderes Potenzial. Im Unterricht ist auf ein angemessenes Verhältnis zwischen individueller Wissenskonstruktion durch die Schülerinnen und Schüler selbst und Instruktion durch die Lehrperson zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im folgenden Abschnitt <i>Kompetenzbereiche</i> genannten knappen Kompetenzbeschreibungen werden im Abschnitt <i>Anwendungsbereiche</i> anhand konkreter Inhalte und Handlungen erläutert und präzisiert. Die Differenzierung zwischen den Leistungsniveaus Standard und Standard AHS erfolgt innerhalb des durch die Kompetenz- und Anwendungsbereiche festgelegten Rahmens durch die Lehrperson.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Schularbeiten“ des fünften Teils zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>natürliche Zahlen sowie nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen interpretieren, darstellen und vergleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen mit natürlichen Zahlen und mit nichtnegativen Dezimalzahlen durchführen und deuten; Überschlagsrechnungen durchführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Größen ein- und mehrnamig anschreiben, Maßangaben interpretieren und Umrechnungen durchführen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Terme, Gleichungen und Formeln aufstellen und interpretieren;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösungen einfacher Gleichungen finden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einfachen geometrischen Objekten in der Ebene arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften von Rechtecken beschreiben; Rechtecke und Figuren, die aus Rechtecken bestehen, konstruieren und maßstäblich darstellen; Formeln für den Umfang und den Flächeninhalt von Rechtecken begründen und anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften von Quadern beschreiben; Formeln für den Oberflächeninhalt und Rauminhalt von Quadern begründen und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten erheben, ordnen, darstellen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen ablesen;<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache statistische Kennzahlen ermitteln und interpretieren.<super>6, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Vielfachen und Teilern natürlicher Zahlen sowie mit Aussagen über Teilbarkeit arbeiten;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen sowie ganze Zahlen interpretieren, darstellen und vergleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen mit nichtnegativen Bruchzahlen durchführen und interpretieren; die Addition bzw. Subtraktion einer natürlichen Zahl zu bzw. von einer ganzen Zahl als Bewegung auf der Zahlengeraden deuten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Proportionalitäten und Prozenten arbeiten.<super>12, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Terme, Gleichungen und Formeln auch mit Brüchen und im Zusammenhang mit Proportionalitäten und Prozenten aufstellen und interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lineare Gleichungen durch Umkehren von Rechenoperationen lösen und Formeln umformen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit kartesischen Koordinatensystemen arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>achsensymmetrische Figuren sowie zueinander kongruente Figuren erkennen, konstruieren und ihre Eigenschaften nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Dreiecken, besonderen Vierecken und ihren Flächeninhalten arbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relative Häufigkeiten ermitteln, grafisch darstellen und grafische Darstellungen interpretieren.<super>4, 6, 10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rationale Zahlen darstellen, vergleichen und ordnen; Rechenoperationen durchführen und interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Terme, Gleichungen und Formeln auch im Zusammenhang mit Verhältnissen bzw. Proportionen aufstellen und interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Terme umformen, auch unter Anwendung der Potenzdarstellung mit positiven ganzzahligen Exponenten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gleichungen und Formeln umformen; Gleichungen durch Äquivalenzumformungen lösen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wachstums- und Abnahmeprozesse modellieren<super>4, 11</super> und mit den zugehörigen Modellen arbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Vielecken und ihren Flächeninhalten arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Figuren zentrisch vergrößern bzw. verkleinern; ähnliche Figuren erkennen und nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>räumliche Objekte beschreiben und darstellen; Oberflächen- und Rauminhalte gerader Prismen und Rauminhalte von Pyramiden ermitteln.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>statistische Darstellungen erstellen und nutzen<super>4, 12</super>; Manipulationen in statistischen Darstellungen erkennen;<super>6, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aufbauend auf einem intuitiven Wahrscheinlichkeitsbegriff Wahrscheinlichkeiten in einfachen Zufallsexperimenten ermitteln, vergleichen und interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Unterschied zwischen rationalen und nichtrationalen Zahlen verstehen und beschreiben; Rechenoperationen mit reellen Zahlen durchführen; mit Wurzeln und Näherungswerten arbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Termen, Gleichungen mit einer Variablen und Formeln in vielfältigen Situationen arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Darstellungsformen funktionaler Zusammenhänge nutzen und Darstellungsformen wechseln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit linearen Funktionen arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen aufstellen und lösen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit dem pythagoräischen Lehrsatz arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umfang und Flächeninhalt von Kreisen und Kreisteilen ermitteln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Drehzylinder und Drehkegel beschreiben; Oberflächen- und Rauminhalte ermitteln.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kreuztabellen erstellen und interpretieren;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrscheinlichkeiten bei ein- und zweistufigen Zufallsexperimenten ermitteln und interpretieren.<super>4, 10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Anwendungsbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Präzisierung der Kompetenzbeschreibungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die Kompetenzbeschreibungen anhand des Lehrstoffs präzisiert. Die mit „allenfalls“ gekennzeichneten Inhalte sind nicht verbindlich. Sie bieten geeignete Möglichkeiten zur Schwerpunktsetzung bzw. Individualisierung sowohl im Leistungsniveau Standard wie auch im Leistungsniveau Standard AHS.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anschluss an die Präzisierung der Kompetenzbeschreibungen der 1. Klasse werden Vorschläge für den Einsatz digitaler Technologien für alle vier Kompetenzbereiche gemacht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können natürliche Zahlen sowie nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen interpretieren, darstellen und vergleichen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grafisches Darstellen von Zahlen als Punkte am Zahlenstrahl und Ablesen von Zahlen; Lesen großer Zahlen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen und Anwenden des dezimalen Stellenwertsystems, d. h. des Prinzips „Bündeln in Zehner-Schritten“;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten von Brüchen als Anteile eines Ganzen bzw. als Anteile von mehreren Ganzen; Ergänzen von Brüchen auf Ganze;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweitern und Kürzen von Brüchen, insbesondere mithilfe von Visualisierungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten von Brüchen als Quotienten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechseln zwischen Bruch- und Dezimaldarstellung in einfachen Fällen (zB 0,6<binary nr="1" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img1is.png</src></binary> <binary nr="2" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img2is.png</src></binary>; 1,25<binary nr="3" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img3is.png</src></binary>; <binary nr="4" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img4is.png</src></binary>;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen und Ordnen natürlicher Zahlen sowie nichtnegativer Dezimal- und Bruchzahlen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und allenfalls Schreiben römischer Zahldarstellungen; Erkennen der Vorteile des dezimalen Stellenwertsystems im Vergleich zur römischen Zahldarstellung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Rechenoperationen mit natürlichen Zahlen und mit nichtnegativen Dezimalzahlen durchführen und deuten; Überschlagsrechnungen durchführen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliches Durchführen der vier Grundrechenoperationen mit natürlichen Zahlen und nichtnegativen Dezimalzahlen, in einfachen Fällen auch im Kopf;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben der Algorithmen für die Grundrechenoperationen<super>10</super> anhand konkreter Beispiele; allenfalls Begründen der Algorithmen anhand konkreter Beispiele mithilfe von Rechenregeln und Eigenschaften des dezimalen Stellenwertsystems;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Runden von Zahlen, Abschätzen von Rechenergebnissen, Ermitteln von Schranken<br />(zB <binary nr="5" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img5is.png</src></binary> ist größer als <binary nr="6" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img6is.png</src></binary> und kleiner als <binary nr="7" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img7is.png</src></binary>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen, wie sich Änderungen eines Operanden (Summand, Faktor, ...) auf das Ergebnis auswirken; Nutzen dieser Einsichten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veranschaulichen der Rechenoperationen, zB mittels Zahlenstrahl, Strecken, Rechtecken, Punktmuster;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Addierens zB als Zusammenfügen, bei natürlichen Zahlen auch als Weiterzählen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Subtrahierens zB als Abziehen, als Ergänzen, als Ermitteln des Unterschieds, als Umkehren des Addierens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Multiplizierens mit natürlichen Zahlen zB als wiederholtes Addieren, als Vervielfachen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Dividierens durch natürliche Zahlen zB als Teilen, als Messen, als Umkehren des Multiplizierens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen, Formulieren und Anwenden der Rechengesetze sowie der Klammer- und Vorrangregeln für natürliche Zahlen und nichtnegative Dezimalzahlen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbales Beschreiben<super>10</super> von Rechenausdrücken und Darstellen verbal beschriebener Rechenanweisungen durch Rechenausdrücke;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Aufgaben in Sachsituationen; Beschreiben, Vergleichen und Begründen von Lösungswegen<super>10</super>; kritisches Betrachten von Ergebnissen und ihrer Genauigkeit.<super>7,</super> <super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Größen ein- und mehrnamig anschreiben, Maßangaben interpretieren und Umrechnungen durchführen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verbinden von Vorstellungen mit Maßeinheiten<super>13</super>; Vergleichen und Messen von Größen (insbesondere Längen, Flächen- und Rauminhalte, Massen, Zeitspannen, Geldbeträge); Schätzen von Größen anhand von Stützpunktvorstellungen, dh. Vergleichen mit Größen aus dem Alltag;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Nutzen der ein- und mehrnamigen Schreibweise von Größen; Durchführen von Maßumrechnungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können einfache Terme, Gleichungen und Formeln aufstellen und interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstellen einfacher Terme bzw. Gleichungen zu vorgegebenen Texten; Formulieren von Texten<super>10 </super>zu vorgegebenen einfachen Termen bzw. Gleichungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstellen einfacher Formeln in der Geometrie und in verschiedenen Sachsituationen<br />(zB Zusammenhang Preis – Warenmenge).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Lösungen einfacher Gleichungen finden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen einfacher Gleichungen durch systematisches Probieren und durch Veranschaulichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnen einer Größe aus einer einfachen Formel, wenn alle anderen Größen gegeben sind.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit einfachen geometrischen Objekten in der Ebene arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der geometrischen Objekte Punkt, Strecke, Strahl, Gerade, Winkel; Beschreiben zugehöriger Lagebeziehungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Konstruktionsaufgaben mit parallelen bzw. normalen Geraden, Strahlen und Strecken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben des Abstands zweier Punkte, des Abstands eines Punktes von einer Geraden, des Abstands paralleler Geraden; Ermitteln solcher Abstände;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen des Gradmaßes für Winkel; Schätzen der Größe von Winkeln; Einteilen der Winkel nach ihrer Größe (spitzer, rechter, stumpfer, gestreckter, erhabener und voller Winkel);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichnen und Messen von Winkeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen, Beschreiben und Zeichnen von Kreisen (Kreislinien, Kreisflächen) und von Kreisteilen (Kreisbogen, Kreissektor, Kreissegment); Beschreiben der Lagebeziehung zwischen Punkt bzw. Gerade und Kreis, insbesondere im Fall einer Tangente; Konstruieren von Tangenten in Kreispunkten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Lösen weiterer Konstruktionsaufgaben mit Kreisen und Geraden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beachten des Unterschieds zwischen einem geometrischen Objekt und seiner Größe (Strecke – Streckenlänge, Fläche – Flächeninhalt, Winkel – Winkelmaß).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Eigenschaften von Rechtecken beschreiben; Rechtecke und Figuren, die aus Rechtecken bestehen, konstruieren und maßstäblich darstellen; Formeln für den Umfang und den Flächeninhalt begründen und anwenden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Skizzieren und Konstruieren von Rechtecken und Figuren, die aus Rechtecken bestehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>maßstäbliches Zeichnen von Figuren, die aus Rechtecken bestehen; Wählen geeigneter Maßstäbe; Ermitteln von Längen aus maßstäblichen Zeichnungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen, Anwenden und Begründen einer Formel für den Umfang eines Rechtecks; Lösen entsprechender Umkehraufgaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln von Flächeninhalten von Rechtecken durch Zerlegen in passende Einheitsquadrate;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen, Anwenden und Begründen der Formel für den Flächeninhalt eines Rechtecks; Lösen entsprechender Umkehraufgaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abschätzen des Flächeninhalts von Figuren durch Auslegen bzw. Überdecken mit Rechtecken, allenfalls auch von nicht geradlinig begrenzten Figuren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bearbeiten von Aufgaben in Sachsituationen, zB Arbeiten mit Plänen und Landkarten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Eigenschaften von Quadern beschreiben; Formeln für den Oberflächeninhalt und Rauminhalt von Quadern begründen und anwenden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Quadern mithilfe geeigneter geometrischer Begriffe (Ecken, Kanten, Flächen, parallel, normal);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Skizzieren von Schrägrissen von Quadern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen, ob eine gegebene Figur Netz eines Quaders sein kann; Skizzieren und allenfalls Konstruieren von Netzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen, Anwenden und Begründen einer Formel für den Oberflächeninhalt eines Quaders;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln von Rauminhalten von Quadern durch Zerlegen in passende Einheitswürfel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen, Anwenden und Begründen einer Formel für das Volumen eines Quaders; allenfalls Lösen entsprechender Umkehraufgaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellen einfacher Ansichten (von vorne, von der Seite, von oben) von Körpern, die aus Quadern bestehen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Daten erheben, ordnen, darstellen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen ablesen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sammeln von Daten, Auswählen und Ordnen dieser Daten nach verschiedenen Gesichtspunkten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln absoluter Häufigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen von Daten<super>4, 6</super> in Tabellen und durch Säulen- oder Balkendiagramme;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ablesen und Interpretieren von Daten<super>13</super> aus Tabellen und grafischen Darstellungen (zB Säulen- und Balkendiagramme, Piktogramme);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen einfacher Abzählaufgaben, auch mithilfe von Baumdiagrammen (zB Anzahl der verschiedenen Menüs, wenn 3 Vorspeisen und 2 Hauptspeisen zur Wahl stehen).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können einfache statistische Kennzahlen ermitteln und interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ordnen von Datenlisten; Ermitteln und Interpretieren von Minimum, Maximum sowie Spannweite von Datenlisten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln und Interpretieren des arithmetischen Mittelwerts (Durchschnittswerts) und des Medians für kleine Datensätze.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorschläge für den Einsatz digitaler Technologien<super>4</super> in der 1. Klasse</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überprüfen von Rechenergebnissen bzw. Lösungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimentieren mit Rechenoperationen, Gleichungen und Formeln, zB Untersuchen, wie sich Veränderungen von Operanden auf Rechenergebnisse auswirken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen verschiedener Lösungsstrategien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen grundlegender geometrischer Objekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Konstruktionsaufgaben in der Ebene;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellen und Interpretieren verschiedener Ansichten von Körpern, die aus Quadern bestehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sammeln, Ordnen und Darstellen von Daten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen, wie sich Veränderungen von Daten auf den arithmetischen Mittelwert und den Median auswirken.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anschluss an die Präzisierung der Kompetenzbeschreibungen der 2. Klasse werden Vorschläge für den Einsatz digitaler Technologien für alle vier Kompetenzbereiche gemacht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit Vielfachen und Teilern natürlicher Zahlen sowie mit Aussagen über Teilbarkeit arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden der Begriffe Vielfaches, Teiler, Teilbarkeit, Primzahl; allenfalls Durchführen von Primfaktorzerlegungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen und Anwenden gemeinsamer Vielfacher und Teiler; Ermitteln des kleinsten gemeinsamen Vielfachen und des größten gemeinsamen Teilers, allenfalls auch mit Rechenverfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden einfacher Teilbarkeitsregeln; allenfalls Begründen von Teilbarkeitsregeln sowie Begründen bzw. Widerlegen von Aussagen zur Teilbarkeit<br />(zB „Jede Zahl, die durch 6 teilbar ist, ist auch durch 3 teilbar“);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von Teilern und Vielfachen in Sachsituationen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen sowie ganze Zahlen interpretieren, darstellen und vergleichen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Deuten, Erweitern und Kürzen von Brüchen; Darstellen am Zahlenstrahl, Vergleichen und Ordnen nichtnegativer Dezimal- und Bruchzahlen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechseln zwischen Bruch- und Dezimaldarstellung auch bei Zahlen mit einfacher periodischer Dezimaldarstellung (zB <binary nr="8" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img8is.png</src></binary>;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechseln zwischen Bruch- und Dezimaldarstellung und Prozentdarstellung (zB <binary nr="9" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img9is.png</src></binary>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten von Brüchen als relative Anteile und relative Häufigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen ganzer Zahlen als Punkte auf der Zahlengeraden; Interpretieren ganzer Zahlen auch in außermathematischen Situationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen und Ordnen ganzer Zahlen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen der Zahlbereiche, zB hinsichtlich der Existenz von Vorgängern, Nachfolgern und Zahlen zwischen zwei Werten, sowie der Eindeutigkeit der Zahldarstellung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Rechenoperationen mit nichtnegativen Bruchzahlen durchführen und interpretieren; die Addition bzw. Subtraktion einer natürlichen Zahl zu bzw. von einer ganzen Zahl als Bewegung auf der Zahlengeraden deuten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Grundvorstellungen zu den Grundrechenoperationen; Durchführen von Rechenverfahren mit nichtnegativen Dezimalzahlen; Abschätzen von Rechenergebnissen, Ermitteln von Schranken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Multiplizierens mit Bruchzahlen, zB als Teilen und nachfolgendes Vervielfachen bzw. als Vervielfachen und nachfolgendes Teilen, oder als Ermitteln eines relativen Anteils („Von-Deutung“ der Multiplikation: zB <binary nr="10" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img10is.png</src></binary> von <binary nr="11" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img11is.png</src></binary> von <binary nr="12" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img12is.png</src></binary>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Dividierens durch eine Bruchzahl zB als Messen, als Umkehren des Multiplizierens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliches Durchführen der vier Grundrechenoperationen mit Bruchzahlen, in einfachen Fällen auch im Kopf;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben und Anwenden der Rechenregeln für Bruchzahlen; Interpretieren dieser Rechenregeln durch geometrische Deutungen und in Sachsituationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen, wie sich Änderungen eines Operanden (Summand, Faktor, ...) auf das Ergebnis auswirken, allenfalls im Zusammenhang mit Variablen (zB <binary nr="13" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img13is.png</src></binary>wird doppelt so groß, wenn <binary nr="14" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img14is.png</src></binary> gleich bleibt und <binary nr="15" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img15is.png</src></binary> halbiert wird);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen, dass für Bruchzahlen die gleichen Rechengesetze sowie Klammer- und Vorrangregeln wie für natürliche Zahlen und nichtnegative Dezimalzahlen gelten; Anwenden dieser Gesetze und Regeln auf Rechnungen mit Bruchzahlen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Vorteilen und Nachteilen der Bruch- bzw. Dezimaldarstellung beim Durchführen von Rechenoperationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten und Darstellen von Additionen und Subtraktionen der Form <binary nr="16" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img16is.png</src></binary> und <binary nr="17" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img17is.png</src></binary> mit <binary nr="18" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img18is.png</src></binary> und <binary nr="19" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img19is.png</src></binary> als Bewegungen auf der Zahlengeraden; Verwenden dieser Deutung, um entsprechende Rechenaufgaben zu lösen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit Proportionalitäten und Prozenten arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen direkter und indirekter Proportionalitäten in Sachsituationen, die in Texten, durch Daten in Tabellen oder grafisch gegeben sein können; Begründen bzw. Widerlegen von Proportionalitäten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Prozenten in vielfältigen Situationen; Verwenden additiver und multiplikativer Berechnungen und Begründen der entsprechenden Zusammenhänge (zB Erhöhung um 20 %: <binary nr="20" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img20is.png</src></binary>, oder Verringerung um 10 %: <binary nr="21" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img21is.png</src></binary>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von Proportionalitäten und Prozenten in Sachsituationen; Beschreiben, Vergleichen und Begründen von Lösungswegen; kritisches Betrachten von Ergebnissen und ihrer Genauigkeit.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Terme, Gleichungen und Formeln auch mit Brüchen und im Zusammenhang mit Proportionalitäten und Prozenten aufstellen und interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Aufstellen und Deuten von einfachen Termen, Gleichungen und Formeln in der Geometrie und in verschiedenen Sachsituationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstellen von Gleichungen zu vorgegebenen Texten; Formulieren von Texten<super>10</super> zu vorgegebenen Gleichungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstellen von Formeln im Zusammenhang mit Proportionalitäten und Prozenten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können lineare Gleichungen durch Umkehren von Rechenoperationen lösen und Formeln umformen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Lösen einfacher Gleichungen durch systematisches Probieren und mithilfe von Veranschaulichungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen linearer Gleichungen durch Umkehren von Rechenoperationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umformen von Formeln im Zusammenhang mit Prozenten und Proportionalitäten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden linearer Gleichungen in Sachsituationen; kritisches Betrachten<super>6, 7</super> der Angemessenheit der mathematischen Beschreibung, der Ergebnisse und ihrer Genauigkeit.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit kartesischen Koordinatensystemen arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen, dass die Koordinatenachsen Zahlengeraden sind, die aufeinander normal stehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ablesen der Koordinaten von Punkten sowie Einzeichnen von Punkten mit gegebenen Koordinaten in allen Quadranten; Einzeichnen von Figuren, die durch Punkte festgelegt sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grafisches und rechnerisches Verschieben von Figuren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können achsensymmetrische Figuren und zueinander kongruente Figuren erkennen, konstruieren und ihre Eigenschaften nutzen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überprüfen, ob eine Figur achsensymmetrisch ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überprüfen, ob zwei Figuren zueinander kongruent sind (durch Übereinanderlegen, durch Messen aller Längen und Winkel sowie allenfalls durch Anwenden geometrischer Sätze);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruieren zueinander kongruenter Figuren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der Eigenschaften, Konstruieren und Anwenden von Strecken- und Winkelsymmetralen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit Dreiecken, besonderen Vierecken und ihren Flächeninhalten arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen von Sachverhalten (zB Neigungen, Drehungen) durch Winkel; Erkennen und Anwenden von Größenbeziehungen zwischen Winkeln in geometrischen Figuren (zB Winkel, die einander auf 90° oder 180° ergänzen; Parallelwinkel);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begründen, dass die Winkelsumme im Dreieck 180° beträgt; Anwenden dieser Eigenschaft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Nutzen von Eigenschaften spitzwinkeliger, rechtwinkeliger, stumpfwinkeliger, gleichschenkeliger sowie gleichseitiger Dreiecke und besonderer Vierecke (Rechteck, Quadrat, Parallelogramm, Rhombus/Raute, Drachenviereck/Deltoid, Trapez);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruieren von Dreiecken und besonderen Vierecken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen, Anwenden und Begründen von Flächeninhaltsformeln für Dreiecke und besondere Vierecke;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Kennen, Anwenden und Begründen des Satzes von Thales;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Konstruieren besonderer Punkte im Dreieck;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls konstruktives Lösen von Vermessungsaufgaben mithilfe maßstäblicher Zeichnungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können relative Häufigkeiten ermitteln, grafisch darstellen und grafische Darstellungen interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Arbeiten mit verschiedenen Darstellungsformen, dem arithmetischen Mittelwert und dem Median von Daten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnen relativer Häufigkeiten; Anwenden des Zusammenhangs zwischen absoluten und relativen Häufigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angeben relativer Häufigkeiten in Bruch-, Dezimal- und Prozentdarstellung, in Tabellen und Diagrammen (Säulen- oder Balkendiagramm, Kreisdiagramm, Prozentstreifen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ablesen und Interpretieren relativer Häufigkeiten aus Tabellen und grafischen Darstellungen;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit relativen Anteilen und relativen Häufigkeiten in zweistufigen, allenfalls dreistufigen Situationen, insbesondere mithilfe von Baumdiagrammen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorschläge für den Einsatz digitaler Technologien<super>4</super> in der 2. Klasse</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überprüfen von Rechenergebnissen bzw. Lösungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimentieren mit Rechenoperationen, Termen, Gleichungen und Formeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen verschiedener Lösungsstrategien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen von Teilbarkeitsaussagen und Experimentieren mit Primfaktorzerlegungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwenden von Formeln in einem Tabellenkalkulationsprogramm;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen von Figuren im Koordinatensystem; Messen von Längen, Winkeln und Flächeninhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruieren zueinander kongruenter Figuren durch Spiegelung, Drehung und Schiebung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entdecken und Veranschaulichen geometrischer Zusammenhänge (zB Satz von Thales);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konstruktives Lösen von Vermessungsaufgaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entdecken und Überprüfen von Eigenschaften besonderer Punkte im Dreieck; Konstruieren solcher Punkte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnen und Darstellen von Häufigkeiten und relativen Anteilen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anschluss an die Präzisierung der Kompetenzbeschreibungen der 3. Klasse werden Vorschläge für den Einsatz digitaler Technologien für alle vier Kompetenzbereiche gemacht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können rationale Zahlen darstellen, vergleichen und ordnen; Rechenoperationen durchführen und interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Darstellen nichtnegativer rationaler und ganzer Zahlen als Punkte auf der Zahlengeraden, Vergleichen und Ordnen dieser Zahlen, Durchführen von Rechenoperationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Zuständen (zB Temperatur, Kontostand) und von Zustandsänderungen;<super>10</super> Darstellen dieser Zustände als Punkte und dieser Zustandsänderungen durch Pfeile auf der Zahlengeraden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterscheiden verschiedener Bedeutungen des Minuszeichens: als Rechenzeichen, als Vorzeichen, als Zeichen für das Übergehen zur Gegenzahl;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veranschaulichen des Addierens, Subtrahierens und, in einfachen Fällen, des Multiplizierens auf der Zahlengeraden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden des Betrages einer Zahl;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Subtrahierens als Addieren der Gegenzahl;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Dividierens als Multiplizieren mit dem Kehrwert;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliches Durchführen der vier Grundrechenoperationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten des Potenzierens mit einem positiven ganzzahligen Exponenten als wiederholtes Multiplizieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen von Zahlen unter Verwendung von Zehnerpotenzen; Anwenden der Gleitkommadarstellung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Terme, Gleichungen und Formeln auch im Zusammenhang mit Verhältnissen bzw. Proportionen aufstellen und interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Lösen von Aufgaben mit direkten und indirekten Proportionalitäten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstellen von Termen, Gleichungen und Formeln in unterschiedlichen Kontexten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kontextbezogenes Deuten von Termen und Formeln (zB <binary nr="22" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img22is.png</src></binary> deuten als Weg = Geschwindigkeit <binary nr="23" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img23is.png</src></binary> Zeit, oder als Flächeninhalt eines Rechtecks = Länge <binary nr="24" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img24is.png</src></binary> Breite);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben, wie sich die Änderung von Größen auf eine andere Größe in einer Formel auswirkt (zB Wie ändert sich A in <binary nr="25" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img25is.png</src></binary>, wenn c verdoppelt und h verdreifacht wird? Wie ändert sich <binary nr="26" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img26is.png</src></binary> in s = v ⋅ t, wenn <binary nr="27" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img27is.png</src></binary> verdreifacht wird und <binary nr="28" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img28is.png</src></binary> konstant bleibt?);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen und Beschreiben von Termstrukturen, insbesondere im Hinblick auf die Anwendbarkeit von Rechenregeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen direkter und indirekter Proportionalitäten mithilfe von Tabellen und Diagrammen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Proportionalitäten mit Gleichungen und mithilfe von Verhältnissen (zB Beschreiben des direkt proportionalen Zusammenhangs zwischen einem Preis <binary nr="29" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img29is.png</src></binary> und einer Warenmenge <binary nr="30" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img30is.png</src></binary> durch <binary nr="31" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img31is.png</src></binary> bzw. <binary nr="32" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img32is.png</src></binary> bzw. <binary nr="33" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img33is.png</src></binary>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umformen von Proportionen, insbesondere durch Anwenden von <binary nr="34" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img34is.png</src></binary> (für <binary nr="35" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img35is.png</src></binary>).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Terme umformen, auch unter Anwendung der Potenzdarstellung mit positiven ganzzahligen Exponenten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden der Potenzdarstellung mit positiven ganzzahligen Exponenten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden der elementaren Rechenregeln für Potenzen; allenfalls Begründen dieser Regeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umformen von Termen zB durch Ausmultiplizieren, Zusammenfassen, Herausheben, Kürzen (zB <binary nr="36" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img36is.png</src></binary>; <binary nr="37" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img37is.png</src></binary>; <binary nr="38" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img38is.png</src></binary> <binary nr="39" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img39is.png</src></binary>; <binary nr="40" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img40is.png</src></binary>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herleiten, grafisches Veranschaulichen und Anwenden der drei binomischen Formeln; allenfalls Herleiten weiterer Rechenregeln (zB <binary nr="41" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img41is.png</src></binary>…).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Gleichungen und Formeln umformen; Gleichungen durch Äquivalenzumformungen lösen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Lösen von Gleichungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von linearen Gleichungen durch Äquivalenzumformungen; allenfalls Begründen einzelner Umformungsschritte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Gleichungen, die sich durch einfache Umformungen auf lineare Gleichungen zurückführen lassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von Gleichungen in Sachsituationen; kritisches Betrachten<super>7</super> der Angemessenheit der mathematischen Beschreibung, der Ergebnisse und ihrer Genauigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umformen einfacher Formeln (zB <binary nr="42" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img42is.png</src></binary>), insbesondere auch bei Flächeninhaltsformeln von Dreiecken und besonderen Vierecken.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Wachstums- und Abnahmeprozesse modellieren und mit den zugehörigen Modellen arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Bearbeiten von Fragestellungen im Zusammenhang mit der Prozentrechnung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen, Bearbeiten und Darstellen linearer Wachstums- und Abnahmeprozesse in Sachsituationen; Überprüfen der Anwendbarkeit linearer Modelle (zB absolute Änderung pro Zeiteinheit ist konstant);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vertiefendes Bearbeiten von Aufgaben zur Prozentrechnung in ein- und mehrstufigen Situationen, insbesondere unter Verwendung von Änderungsfaktoren<br />(zB Erhöhen von <binary nr="43" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img43is.png</src></binary> um 20 % und Verringern des neuen Wertes um 5 % ergibt <binary nr="44" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img44is.png</src></binary>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstellen von Formeln im Zusammenhang mit Zinsen bzw. Zinseszinsen;<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bearbeiten von Aufgaben im Kontext von Wachstums- und Abnahmeprozessen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm<super>4</super>, insbesondere bei konstanter prozentueller Änderung pro Zeiteinheit.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit Vielecken und ihren Flächeninhalten arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Berechnen von Flächeninhalten von Dreiecken und besonderen Vierecken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruieren regelmäßiger Sechsecke und allenfalls weiterer regelmäßiger Vielecke;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Berechnen von Flächeninhalten allgemeiner Vierecke im Koordinatensystem;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Umkehraufgaben zu Flächeninhalten, insbesondere durch Umformen von Formeln;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Figuren zentrisch vergrößern bzw. verkleinern; ähnliche Figuren erkennen und nutzen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zentrisches Vergrößern bzw. Verkleinern von Figuren mit einem positiven Faktor <binary nr="45" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img45is.png</src></binary>; Erkennen, dass einander entsprechende Winkel gleich groß sind, dass alle neuen Strecken <binary nr="46" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img46is.png</src></binary>-mal so lang wie die ursprünglichen Strecken sind und dass der neue Flächeninhalt <binary nr="47" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img47is.png</src></binary>-mal so groß wie der ursprüngliche Flächeninhalt ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Eigenschaften ähnlicher Figuren<super>10</super>; Kennen und Anwenden des Ähnlichkeitsfaktors; Anwenden und allenfalls Begründen, dass Dreiecke mit paarweise gleich großen Winkeln zueinander ähnlich sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Teilen von Strecken in einem gegebenen Verhältnis durch Konstruktion.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können räumliche Objekte beschreiben und darstellen; Oberflächen- und Rauminhalte gerader Prismen und Rauminhalte von Pyramiden ermitteln.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Beschreiben grundlegender Eigenschaften von geraden Prismen und von Pyramiden;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Skizzieren von Schrägrissen von geraden Prismen und von Pyramiden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnen von Oberflächeninhalten gerader Prismen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden der Formeln für den Rauminhalt von geraden Prismen und von Pyramiden; allenfalls Begründen solcher Formeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bearbeiten von Sachaufgaben zu diesen Körpern, insbesondere Berechnen von Massen und Dichten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Untersuchen, wie sich Längenänderungen auf Oberflächen- und Rauminhalte auswirken.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können statistische Darstellungen erstellen und nutzen; Manipulationen in statistischen Darstellungen erkennen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Ermitteln und Interpretieren einfacher statistischer Kennzahlen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grafisches Darstellen von Häufigkeitsverteilungen (zB Säulen- oder Balkendiagramm, Liniendiagramm, Kreisdiagramm, Prozentstreifen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretieren verschiedener grafischer Darstellungen von Häufigkeitsverteilungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwenden geeigneter Darstellungsformen zur Hervorhebung ausgewählter Aspekte; Aufzeigen von Manipulationsmöglichkeiten;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können aufbauend auf einem intuitiven Wahrscheinlichkeitsbegriff Wahrscheinlichkeiten in einfachen Zufallsexperimenten ermitteln, vergleichen und interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwenden eines intuitiven Wahrscheinlichkeitsbegriffs zur Quantifizierung von Sicherheit;<super>7, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schätzen von Wahrscheinlichkeiten mithilfe empirisch gewonnener relativer Häufigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln von Laplace-Wahrscheinlichkeiten bei einstufigen Zufallsexperimenten (zB Münzwurf, Würfeln); Interpretieren solcher Wahrscheinlichkeiten als Vorhersagewert<super>7, 13 </super>für relative Häufigkeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorschläge für den Einsatz digitaler Technologien<super>4</super> in der 3. Klasse</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überprüfen von Rechenergebnissen bzw. Lösungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimentieren mit Rechenoperationen, Termen, Gleichungen und Formeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen verschiedener Lösungsstrategien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>näherungsweises Lösen von Umkehraufgaben, zB mit einem Tabellenkalkulationsprogramm;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen von Proportionalitäten in Tabellen und Diagrammen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen und Untersuchen von Wachstums- und Abnahmeprozessen, zB mit einem Tabellenkalkulationsprogramm;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zentrisches Vergrößern bzw. Verkleinern von Figuren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellen allgemeiner und spezieller Ansichten von Körpern, die aus Prismen und Pyramiden bestehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen, wie sich Längenänderungen auf Flächen- bzw. Rauminhalte auswirken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen von Häufigkeitsverteilungen in Tabellen und durch verschiedene Diagramme;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimentieren mit Simulationen von Zufallsexperimenten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anschluss an die Präzisierung der Kompetenzbeschreibungen der 4. Klasse werden Vorschläge für den Einsatz digitaler Technologien für alle vier Kompetenzbereiche gemacht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können den Unterschied zwischen rationalen und nichtrationalen Zahlen verstehen und beschreiben; Rechenoperationen mit reellen Zahlen durchführen; mit Wurzeln und Näherungswerten arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Darstellen rationaler Zahlen auf der Zahlengeraden, Vergleichen und Ordnen rationaler Zahlen, Durchführen von Rechenoperationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen und allenfalls Begründen, dass es Zahlen gibt, die nicht rational sind, zB <binary nr="48" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img48is.png</src></binary>;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen, dass durch die Erweiterung der rationalen Zahlen zu den reellen Zahlen die Zahlengerade lückenlos ausgefüllt wird;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>näherungsweises Berechnen bzw. Schätzen von Quadratwurzeln durch systematisches Probieren; Berechnen von Quadrat- und Kubikwurzeln nur mittels Technologieeinsatz;<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden der Regeln <binary nr="49" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img49is.png</src></binary> und <binary nr="50" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img50is.png</src></binary>; Begründen, dass im Allgemeinen <binary nr="51" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img51is.png</src></binary> ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Rechenoperationen mit reellen Zahlen; Kennen der Problematik des Rechnens mit Näherungswerten (zB <binary nr="52" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img52is.png</src></binary>, aber <binary nr="53" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img53is.png</src></binary>).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit Termen, Gleichungen mit einer Variablen und Formeln in vielfältigen Situationen arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstellen und Umformen von Termen und Formeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Gleichungen, die sich auf lineare Gleichungen zurückführen lassen; Anwenden von Gleichungen in Sachsituationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Umformen von Bruchtermen und Angeben von Bedingungen, die Variablen dabei erfüllen müssen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können unterschiedliche Darstellungsformen funktionaler Zusammenhänge nutzen und Darstellungsformen wechseln.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Beschreiben, wie sich die Änderung von Größen auf eine andere Größe in einer Formel auswirkt und Erkennen von Proportionalitäten in diesem Zusammenhang;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretieren grafischer Darstellungen in Sachsituationen (zB Temperaturkurve, Zeit-Weg Diagramm), insbesondere Ablesen von Werten und Beschreiben von Änderungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen, dass eine Funktion eine eindeutige Zuordnung ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen verschiedener Darstellungsformen einfacher reeller Funktionen: verbale Beschreibung, Funktionsterm bzw. Funktionsgleichung (zB <binary nr="54" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img54is.png</src></binary>, <binary nr="55" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img55is.png</src></binary>), Wertetabelle, Funktionsgraph; Wechseln der Darstellungsform in einfachen Fällen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen und Begründen, ob durch eine gegebene grafische Darstellung bzw. Tabelle ein funktionaler Zusammenhang beschrieben wird.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit linearen Funktionen arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der Eigenschaften einer linearen Funktion <binary nr="56" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img56is.png</src></binary> mit <binary nr="57" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img57is.png</src></binary>;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechseln zwischen Funktionsgleichung und Funktionsgraph, auch mithilfe von Steigungsdreiecken unter Verwendung der Parameter <binary nr="58" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img58is.png</src></binary> und <binary nr="59" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img59is.png</src></binary>;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten der Parameter <binary nr="60" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img60is.png</src></binary> und <binary nr="61" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img61is.png</src></binary>, auch in Sachsituationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von linearen Funktionen in Sachsituationen; kritisches Betrachten<super>13</super> der Angemessenheit der Modellierung mit linearen Funktionen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Begründen, dass der Graph einer linearen Funktion eine Gerade ist.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen aufstellen und lösen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnen von Lösungen einer linearen Gleichung, Darstellen aller Lösungen im Koordinatensystem;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grafisches und rechnerisches Lösen linearer Gleichungssysteme;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bearbeiten von Aufgaben in inner- und außermathematischen Situationen mithilfe linearer Gleichungssysteme.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit dem pythagoräischen Lehrsatz arbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formulieren des pythagoräischen Lehrsatzes für vorgegebene rechtwinkelige Dreiecke in unterschiedlichen Lagen und unter Verwendung verschiedener Bezeichnungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden der Umkehrung des pythagoräischen Lehrsatzes für die Überprüfung, ob ein Dreieck rechtwinkelig ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nachvollziehen und Erläutern eines Beweises des pythagoräischen Lehrsatzes;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden des pythagoräischen Lehrsatzes für Berechnungen in ebenen Figuren; allenfalls Aufstellen von Formeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden des pythagoräischen Lehrsatzes für Berechnungen in Körpern (zB Längen von Raumdiagonalen, Oberflächeninhalte von Pyramiden); allenfalls Aufstellen von Formeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Umfang und Flächeninhalt von Kreisen und Kreisteilen ermitteln.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen, dass bei jedem Kreis das Verhältnis von Umfang zu Durchmesser die gleiche Zahl <binary nr="62" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img62is.png</src></binary> ergibt; experimentelles Ermitteln von Näherungswerten für <binary nr="63" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img63is.png</src></binary>;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls näherungsweises Ermitteln des Flächeninhalts von Kreisen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden der Formeln für die Berechnung des Umfangs und des Flächeninhalts eines Kreises; Anwenden dieser Formeln auf den Halbkreis, Viertelkreis und Achtelkreis;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls Herleiten und Anwenden von Formeln für Umfang und Flächeninhalt von Kreissektoren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Umkehraufgaben, insbesondere durch Umformen von Formeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Drehzylinder und Drehkegel beschreiben; Oberflächen- und Rauminhalte ermitteln.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Eigenschaften von Prismen und Pyramiden, Berechnen von Oberflächen- und Rauminhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben grundlegender Eigenschaften von Drehzylindern und Drehkegeln;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden von Formeln für die Berechnung von Oberflächen- und Rauminhalten von Drehzylindern und Drehkegeln; allenfalls Begründen solcher Formeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen einfacher Umkehraufgaben, insbesondere durch Umformen von Formeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Aufgaben in Sachsituationen, insbesondere Berechnen von Massen und Dichten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Kreuztabellen erstellen und interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Darstellen von Häufigkeitsverteilungen in Tabellen und Diagrammen, Ermitteln und Interpretieren des arithmetischen Mittelwerts und des Medians einer Datenmenge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen, Ergänzen und Interpretieren von absoluten und relativen Häufigkeiten in Kreuztabellen, insbesondere in Vierfeldertafeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Wahrscheinlichkeiten bei ein- und zweistufigen Zufallsexperimenten ermitteln und interpretieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen und Festigen: Erstellen und Interpretieren von Baumdiagrammen; Ermitteln und Interpretieren von Laplace-Wahrscheinlichkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln von Wahrscheinlichkeiten bei ein- und zweistufigen Zufallsexperimenten (auch mithilfe von Baumdiagrammen); Interpretieren solcher Wahrscheinlichkeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorschläge für den Einsatz digitaler Technologien<super>4</super> in der 4. Klasse</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überprüfen von Rechenergebnissen bzw. Lösungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimentieren mit Rechenoperationen, Termen, Gleichungen und Formeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen verschiedener Lösungsstrategien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>näherungsweises Lösen von Umkehraufgaben, zB mit einem Tabellenkalkulationsprogramm;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grafisches und rechnerisches Lösen linearer Gleichungssysteme;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit interaktiven Visualisierungen bei der Begründung des pythagoräischen Lehrsatzes;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen, wie sich Längenänderungen auf Umfänge, Flächen- bzw. Rauminhalte auswirken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellen bzw. Ergänzen von Kreuztabellen in einem Tabellenkalkulationsprogramm;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimentieren mit Simulationen von Zufallsexperimenten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzen für den Mathematik-Lehrplan bei integrativer Führung von Geometrisches Zeichnen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grund-, Auf- und Kreuzriss, Schrägrisse und Zentralrisse von geometrischen Objekten lesen, mit unterschiedlichen Methoden herstellen sowie die Raumvorstellung mittels Raumtransformation von geometrischen Objekten weiterentwickeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geometrische Objekte in unterschiedlichen Rissen mithilfe von Raumtransformationen und Booleschen Operationen unter Verwendung von Konstruktionszeichnungen und 3D-Software erzeugen und bearbeiten sowie die Raumvorstellung stärken.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle18" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOMETRISCHES ZEICHNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterrichtsgegenstand Geometrisches Zeichnen werden besonders jene Fähigkeiten und Fertigkeiten geschult, welche die Weiterentwicklung des Raumvorstellungsvermögens und des konstruktiven Raumdenkens zum Ziel haben. Damit geht die Förderung der allgemeinen reflexiven Lebensbewältigung in unserer modernen und zukunftsorientierten Gesellschaft einher. Ein gut ausgebildetes Raumvorstellungsvermögen und eine solide Fähigkeit zum konstruktiven Raumdenken sind zudem wichtige Voraussetzungen für analoge und digitale Berufsfelder.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler die folgenden maßgeblichen Fähigkeiten erlangen und die nachstehenden zentralen Ziele erreichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen und Verwenden der Geometrie als Kommunikationsmittel;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Strukturen und Eigenschaften geometrischer Objekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gedankliches Übertragen von realen Objekten in eine idealisierte geometrische Form;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Herstellen von Rissen räumlicher Objekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Transformieren und Bearbeiten von Objekten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden geometrischer Grundkenntnisse auf alltagsrelevante Fragestellungen;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weiterentwickeln des räumlichen Vorstellungsvermögens durch das Arbeiten mit haptischen Modellen und virtuellen geometrischen Objekten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertiefen konstruktiven Raumdenkens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beherrschen unterschiedlicher Darstellungsformen von geometrischen Sachverhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sinnvolles Einsetzen von Freihandskizzen, Konstruktionszeichnungen und Geometrie-Software;<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weiterentwickeln der Feinmotorik durch genaues Arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anfertigen von korrekten digitalen und händischen Konstruktionen.<super>4</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumvorstellung und die Grundlagen der Raumgeometrie bilden das Fundament des Unterrichtsgegenstandes Geometrisches Zeichnen. Aussagen über geometrische Inhalte und Beziehungen sollen vorwiegend aus der jeweiligen Raumsituation entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist so zu gestalten, dass sich die Handlungsbereiche des Kompetenzmodells in einem ausgewogenen Verhältnis abwechseln. Je nach Aufgabenstellung und den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler wird mit unterschiedlichen Hilfsmitteln bzw. Methoden gearbeitet. Damit wird das grundlegende Erfassen von räumlichen Beziehungen und Situationen unterstützt und es werden Grundlagen für ein tiefergehendes Verständnis und weiterführende geometrische Tätigkeiten geschaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Methoden sind den Fragestellungen entsprechend zu wählen und gegebenenfalls zu kombinieren:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Arbeiten mit haptischen Modellen, das den Übergang von der Realität zur Abstraktion unterstützt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Anfertigen von Freihandskizzen oder Konstruktionszeichnungen zur Veranschaulichung der Ergebnisse von Denkprozessen zu geometrischen Fragestellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Einsetzen von Geometrie-Software zur Erstellung von statischen und dynamischen Modellen, die es erlauben, räumliche Situationen und dynamische Vorgänge zu veranschaulichen und nachvollziehbar zu machen.<super>4</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist auf folgende Gestaltungsprinzipien Wert zu legen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>korrekte Verwendung der geometrischen Fachsprache;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Genauigkeit und Sauberkeit bei der Ausführung der Arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ansprechende grafische Gestaltung der Arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Korrektheit des computerunterstützten Konstruierens;<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung von kreativem Arbeiten und selbstständigem Gestalten.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zentralen fachlichen Konzepte für den Unterrichtsgegenstand Geometrisches Zeichnen sind Raumvorstellung, geometrische Objekte, Transformationen und Relationen sowie Projektionen und Risse. Sie bilden die Grundstruktur, die sämtliche Aspekte des Lehrplans durchzieht. Die Raumvorstellung stellt ein umfassendes grundlegendes Konzept dar und wird daher in der Auflistung vorangestellt. Die weiteren zentralen fachlichen Konzepte werden in der Systematik der Inhaltsdimension des Kompetenzmodells strukturiert und präzisiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit den zentralen Konzepten ermöglicht es, größere Zusammenhänge über das reine Fachwissen hinaus zu verstehen. Dadurch werden Menschen jeder Altersstufe bei ihrer reflexiven Lebensbewältigung unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Raumvorstellung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumvorstellungsvermögen ist Voraussetzung für die Orientierung in der Umwelt. Räumliche Vorstellung führt von der visuellen Wahrnehmung über das Erkennen zum gedanklichen Bearbeiten von räumlichen Objekten, Strukturen und Situationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Geometrische Objekte</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reale Objekte werden zu idealisierten geometrischen Objekten abstrahiert. Durch diesen Abstraktionsprozess werden Raumlage und Maße dieser geometrischen Objekte konkretisiert. Jeder Punkt im Raum kann mittels eines geeigneten räumlichen Koordinatensystems erfasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Transformationen und Relationen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumtransformationen werden zum Bearbeiten geometrischer Objekte eingesetzt. Mittels Boolescher Operationen bzw. weiterer Relationen werden aus Grundkörpern komplexe, neue Objekte generiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Projektionen und Risse</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Räumliche Objekte werden mittels Projektionen zweidimensional abgebildet. Geometrische Risse ermöglichen das Entnehmen von wesentlichen Informationen<super>10</super> der dargestellten Objekte.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geometrische Kompetenzen sind charakterisiert durch geometrische Inhalte, die in einer Inhaltsdimension erfasst sind, und durch geometrische Tätigkeiten, die in einer Handlungsdimension erfasst sind. Verwandte geometrische Inhalte werden zu Inhaltsbereichen, verwandte geometrische Tätigkeiten zu Handlungsbereichen zusammengefasst. Somit ist jede geometrische Kompetenz als ein Paar eines Inhalts- und eines Handlungsbereichs festgelegt. Um die Inhaltsbereiche und die Handlungsbereiche bei den Kompetenzbeschreibungen deutlich sichtbar zu machen, werden die Inhaltsbereiche mit den Abkürzungen I1 bis I3, die Handlungsbereiche mit H1 bis H3 gekennzeichnet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die <b>Inhaltsdimension</b> spiegelt strukturiert die wesentlichen Inhalte des Gegenstandes Geometrisches Zeichnen wider.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geometrische Objekte und ihre Eigenschaften (I1);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Transformationen von Objekten und Relationen zwischen Objekten (I2);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Projektionen und Risse (I3).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die <b>Handlungsdimension</b> weist die unterschiedlichen Tätigkeiten aus, die im Geometrieunterricht entwickelt und gefördert werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren, Abstrahieren und Argumentieren<super>10</super> (H1);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen und Operieren (H2);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretieren und Reflektieren<super>10</super> (H3).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um geometrische Denkleistungen zu unterstützen und zu visualisieren, bieten sich unterschiedliche <b>Methoden</b> an. Diese sind den Fragestellungen entsprechend zu wählen und gegebenenfalls zu kombinieren.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit haptischen Modellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anfertigen von Freihandskizzen und Konstruktionszeichnungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellieren mit Geometrie-Software.<super>4</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzen werden zu drei Kompetenzbereichen gebündelt, die sich an den Inhaltsbereichen orientieren. Jeder Kompetenzbereich beinhaltet wiederum drei Kompetenzbeschreibungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Geometrische Objekte und ihre Eigenschaften (I1)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geometrische Objekte analysieren, ihre Eigenschaften erfassen und beschreiben sowie die Verwendung eines bestimmten geometrischen Objekts begründen.<super>10</super> (H1);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Darstellungsformen von geometrischen Objekten erstellen. (H2);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestalt von Objekten aus unterschiedlichen Darstellungsformen erkennen und beschreiben.<super>10</super> (H3).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Transformationen von Objekten und Relationen zwischen Objekten (I2)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beziehungen zwischen Objekten, die durch Transformationen und Relationen entstehen, erfassen sowie die Verwendung bestimmter Transformationen und Relationen begründen.<super>10</super> (H1);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Objekte mithilfe von Transformationen und Relationen erzeugen und bearbeiten. (H2);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Transformationen und Relationen, durch die Objekte entstehen, erkennen und beschreiben.<super>10</super> (H3).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Projektionen und Risse (I3)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Projektionen und Risse und ihre grundlegenden Eigenschaften beschreiben und erkennen sowie die Wahl eines bestimmten Risses begründen.<super>10</super> (H1);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Risse herstellen. (H2);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Risse lesen. (H3).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendungsbereiche für den Unterrichtsgegenstand Geometrisches Zeichnen bilden typische inhaltlich-thematische Ausprägungen ab. Sie beschreiben diese nicht umfassend und erlauben unterschiedliche Konkretisierungs- und Spezialisierungsebenen im Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Arbeiten mit den unten angeführten zwei- und dreidimensionalen geometrischen Objekten, Transformationen und Relationen sowie Projektionen und Rissen soll auch anwendungsorientiert im Kontext von Technik, Architektur, Naturwissenschaft, Design und bildender Kunst erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von bekannten räumlichen Objekten aus der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler werden diese geometrischen Grundbegriffe erarbeitet. Dadurch wird der Schritt von der unmittelbaren Objektbetrachtung zur selbstständigen Raumvorstellung ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Arbeiten mit geometrischen Objekten</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Räumliches kartesisches Koordinatensystem;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Punkt, Gerade, Ebene, Polygon, Kreis, Ellipse;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Prisma, Pyramide, Polyeder, Kugel, Drehkegel, Drehzylinder.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Arbeiten mit Transformationen von Objekten und Relationen zwischen Objekten</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Transformationen: Schiebung, Drehung, Spiegelung, Streckung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ebene Schnitte, Boolesche Operationen: Vereinigung, Differenz, Durchschnitt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßbestimmungen, Lagebeziehungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Arbeiten mit Projektionen und Rissen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Parallelprojektion, Zentralprojektion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grund-, Auf- und Kreuzriss, Frontal- und Horizontalriss, allgemeiner Parallelriss, Zentralriss.</listelem></aufzaehlung></liste><table id="Tabelle19" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DIGITALE GRUNDBILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Folgen der Digitalisierung prägen wesentlich Selbstbilder, Lebenswelt, Kommunikation, Kultur, Weltverständnis und Gesellschaft, Arbeitswelt, Wirtschaft, Produktion und Technik. Ziele der Digitalen Grundbildung sind die Förderung von Medienkompetenz, Anwendungskompetenzen und informatischen Kompetenzen, um Orientierung und mündiges Handeln im 21. Jahrhundert zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unsere komplexe, von Medien, Algorithmen und digitalen Technologien durchdrungene Welt lässt sich an ausgewählten Beispielen (mit entsprechenden Phänomenen, Strukturen, Funktionen und Problemstellungen) konkretisieren und im Unterrichtsgegenstand Digitale Grundbildung mit Aspekten aus der informatischen Bildung und Medienbildung erarbeiten. Solche Beispiele aus der digitalen und technisierten Welt kann man in ihrer Beschaffenheit und Funktionalität als digitale Artefakte bezeichnen. Diese weisen technologisch-mediale, gesellschaftlich-kulturelle und interaktionsspezifische Bezüge auf. Durch die multiperspektivische Bearbeitung von Beispielen sollen Kompetenzen entwickelt werden, um digitale Artefakte zu erkunden, kritisch zu hinterfragen, verantwortungsvoll zu nutzen und zu gestalten. Dabei ist eines der Ziele ein sicherer Umgang mit Medien und digitalen Technologien im Sinne des Kinderschutzes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Digitale Grundbildung bietet vielfache Möglichkeiten zum fächerverbindenden Unterricht, unter der besonderen Berücksichtigung der Schnittstellen von der digitalen zur analogen Welt. Lehrende sind angehalten, unmittelbare Konsequenzen der Digitalisierung für Wissen und Bildung zu berücksichtigen sowie aktuelle Themen und Entwicklungen kritisch und reflektiert aufzugreifen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Umsetzung der Digitalen Grundbildung bieten sich didaktische Konzepte und Prozesse an, die einen ganzheitlichen Zugang zu digitalen Artefakten gewährleisten. Dazu gehören ko-konstruktive, erfahrungs-, gestaltungs- sowie reflexions- und problemlösungsorientierte Methoden wie Critical Thinking (kritisches Denken: vernünftiges reflektierendes Denken), Design Thinking (iterative Methode für die Lösung von komplexen Problemen und die Entwicklung neuer Ideen), forschendes Lernen und Playful Learning (spielerisches Lernen angelehnt an die Art und Weise, wie Kleinkinder die Welt entdecken). Digitale Grundbildung erfordert fächerverbindende und fächerübergreifende Arbeitsformen. Die folgenden Bereiche sind dabei in ausgewogener, kreativer und integrativer Weise miteinander zu verknüpfen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienbildung umfasst die Beschäftigung mit der Entstehung, Entwicklung und Zukunft digitaler Medienkonstellationen. Reflexion und Kritik betreffen beispielsweise medienbiografische Entwicklungen bzw. Bedingungen der Mediensozialisation sowie digitaler Inklusions- und Exklusionsdynamiken. Medienbildung geht vom Zusammenspiel von Nutzung und Teilnahme an aktueller Medienkultur aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatische Bildung umfasst das Analysieren, Interagieren, Modellieren, Codieren und Testen im Umgang mit Informatiksystemen, Software, Automatisierung, Daten und Vernetzung. Die Entwicklung informatischer und medientechnischer Kompetenzen orientiert sich besonders an didaktischen Prinzipien der sogenannten 21<super>st</super> Century Skills, der 4 Ks (kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration) und des Computational Thinking (problemorientiertes informatisches Denken).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungskompetenz geht von einem Zusammenspiel von informatischer Bildung und Medienbildung aus und bietet vielfältige analytische, produktive und kreative Zugänge zu funktionalen Medieneinsätzen und ästhetischen Medienformaten in globalisierten digitalen Kulturen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Erarbeitung der unterschiedlichen Kompetenzen ist jeweils von der Lebenswirklichkeit und den Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der Heterogenität individueller Medienbiographien auszugehen. In koedukativen Gruppen ist darauf zu achten, dass Buben und Mädchen gleichberechtigte Zugänge und Möglichkeiten der Teilhabe erhalten. Die Dynamik der digitalen Welt erfordert es, Inhalte und Methoden kontinuierlich zu evaluieren und anzupassen. Die Förderung der Chancengleichheit und der Abbau von stereotypen Zuschreibungen sind stets im Blick zu behalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Digitalisierung, Datafizierung, Automatisierung und Medialisierung befinden wir uns in einem Veränderungsprozess mit all seinen Problemen und Chancen, welcher auch Grundlagen, Aufbau und Ordnung von Wissen betrifft. Die drei zentralen fachlichen Konzepte beruhen, basierend auf dem Frankfurt Dreieck, auf folgenden Perspektiven: der technisch-medialen (T), der gesellschaftlich-kulturellen (G) und der interaktionsbezogenen (I). Mit diesen können digitale Phänomene unserer Gesellschaft beispielhaft auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Graden der Abstraktion didaktisch bearbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Strukturen und Funktionen digitaler informatischer und medialer Systeme und Werkzeuge (T)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese beinhalten informatische Funktions- und Wirkprinzipien sowie die Reflexion ihrer nicht unmittelbar sichtbaren Einflüsse auf Kultur, Politik, Gesellschaft und Lebenswelt, Technik und Produktion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Gesellschaftliche Wechselwirkungen durch den Einsatz digitaler Technologien (G)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese betreffen etwa soziale Umgangsformen, die politische Organisation, Machtstrukturen, ökonomische Interessen oder die Kommunikation. Die historische Perspektive erlaubt es, Kontinuitäten und Entstehungsprozesse sowie damit verbundene Traditionen zu verstehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Interaktion in Form von Nutzung, Handlung und Subjektivierung (I)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie erlaubt die Analyse, Reflexion und kreative Gestaltung persönlicher und kollektiver Handlungsrepertoires. Dies beinhaltet auch die Frage, wie und mit welchen Zielen Menschen Medien erstellen, gestalten und Systeme nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Orientierung:</b> gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Information:</b> mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Kommunikation:</b> Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Produktion:</b> Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren: Zerlegen von Problemen, Muster erkennen, Verallgemeinern/Abstrahieren und Algorithmen entwerfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Handeln:</b> Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Orientierung: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) das Prinzip der Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe exemplarisch an den Bestandteilen und der Funktionsweise eines digitalen Endgeräts beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) erkunden, was das Digitale im Unterschied zum Analogen ausmacht, und an interdisziplinären Beispielen aufzeigen, welche Elemente/Komponenten und Funktionen dazugehören.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) das persönliche Nutzungsverhalten vergleichend analysieren, hinterfragen und sinnvolle Möglichkeiten der Veränderung benennen sowie vergleichen, wie Menschen vor und nach der Einführung oder Übernahme der Digitalisierung leben und arbeiten.<super>3</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Information: mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) verschiedene Suchmaschinen nennen und erklären, wie eine Suchmaschine prinzipiell funktioniert.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Bedingungen, Vor- und Nachteile von personalisierten Suchroutinen für sich selbst erklären.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) unter Nutzung der grundlegenden Funktionen einer Suchmaschine einfache Internetrecherchen durchführen sowie die Qualität der gefundenen Informationen anhand grundlegender Kriterien einschätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) mit einem digitalen Gerät Informationen speichern, kopieren, suchen, abrufen, ändern und löschen und die gespeicherten Informationen als Daten definieren.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunikation: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) erklären, wie personenbezogene Informationen verwendet und geteilt werden können, und Vorkehrungen treffen, um ihre personenbezogenen Daten zu schützen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) an Beispielen der Nutzung von Software aufzeigen, wie digitale Technologien neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen, sowie respektvoll und verantwortungsbewusst mit anderen online zusammenarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) verschiedene digitale Kommunikationswerkzeuge, Kollaborationswerkzeuge und Kollaborationsdienste benennen, beschreiben und sinnvolle Nutzungsszenarien aufzeigen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikationsbedürfnisse aus dem Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anforderungen an digitale Kommunikationswerkzeuge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erhebung und Speicherung der Daten von Nutzerinnen und Nutzern sowie deren Verwendung</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Produktion: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) eindeutige Handlungsanleitungen (Algorithmen) nachvollziehen, ausführen sowie selbstständig formulieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) verschiedene Darstellungsformen von Inhalten und die Wirkung auf sich und andere beschreiben.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) mit Daten einfache Berechnungen durchführen sowie in verschiedenen (visuellen) Formaten sammeln und präsentieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) einzeln und gemeinsam Texte und Präsentationen (unter Einbeziehung von Bildern, Grafiken und anderen Objekten) strukturieren und formatieren.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sequenzen und einfache Schleifen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planung, Gestaltung und Auswertung von Umfragen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Handeln: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) unter Nutzung einer angemessenen Terminologie gängige physische Komponenten von Computersystemen (Hardware) identifizieren sowie beschreiben, wie interne und externe Teile von digitalen Geräten funktionieren und ein System bilden.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Mediennutzungsformen sowie deren historische Entwicklung und gesellschaftliche Etablierung im Zuge des Medienwandels beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Hilfesysteme bei der Problemlösung nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wichtigste Komponenten eines Computers</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Notwendige Funktionen eines Betriebssystems im Normalbetrieb</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Orientierung: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) Möglichkeiten bewerten, wie die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Technologieprodukten für unterschiedliche Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzer verbessert werden kann.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Interessen und Bedingungen der Medienproduktion und der Veröffentlichung sowie des Medienkonsums analysieren.<super>7, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) geeignete Software (auch freie Software) auswählen und bedienen, um unterschiedliche Aufgaben auszuführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) an interdisziplinären Beispielen aufzeigen, inwieweit das Digitale im Vergleich zum Analogen das eigene Leben, die Gesellschaft oder Umwelt verändert. Sie können erkennen, dass Medien und Technologien nie „neutral“ sind.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veränderung des Einkaufsverhaltens<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Onlinespiele (pay-to-win)<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für sprachliche, sensorische und motorische Einschränkungen bei der Nutzung digitaler Medien</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Information: mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) Daten erfassen, filtern, sortieren, interpretieren und darstellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) beschreiben, wie über das Internet Informationen bereitgestellt und abgerufen sowie Daten übertragen werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Lizenzmodelle, insb. offene (Creative Commons, Open Educational Resources, Open Source), benennen, erklären und anwenden.<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Organisation von Daten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(Visuelle) Darstellung von Daten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreibung von Daten hinsichtlich ihrer Formate, Größe und binären Struktur</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunikation: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) darstellen, wie Informationen in kleinere Teile zerlegt, als Pakete durch mehrere Geräte über Netzwerke und das Internet übertragen und am Zielort wieder zusammengesetzt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Kommunikationsmedien nach ihrer Verwendung unterscheiden und Einflüsse auf das eigene Lebensumfeld und die Gesellschaft aufzeigen. Sie können Möglichkeiten der Meinungsbildung und Manipulation beschreiben.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) den Begriff „Social Media“ erklären und verstehen, welche Interessen das anbietende Unternehmen hat.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschäftsmodelle von Social Media-Diensten, Nutzung von persönlichen und personenbezogenen Informationen<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fake News, Darstellung und Realität (Manipulation) und dahinterliegende Interessen<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schutz von personenbezogenen Daten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Betrug im Internet, Phishing<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Produktion: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) darstellen, wie Programme Daten speichern und verarbeiten, indem sie Zahlen oder andere Symbole zur Darstellung von Informationen verwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) unter Nutzung einer geeigneten Entwicklungsumgebung einfache Programme erstellen, diese testen und debuggen (Fehler erkennen und beheben).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) die Rechte am geistigen Eigentum beachten und bei der Erstellung oder beim Remixen von Programmen die entsprechenden Urheberrechte angeben.<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) visuelle/audiovisuelle/auditive Inhalte erzeugen, adaptieren und analysieren. Sie können Möglichkeiten der Veröffentlichung benennen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Handeln: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) darstellen, wie Hardware und Software als System zusammenarbeiten, um Aufgaben zu bewältigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol> (T) digitale Geräte mit einem Netzwerk verbinden und Daten zwischen verschiedenen digitalen Medien austauschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) aufzeigen, wie digitale Kommunikation zur Beteiligung an gesellschaftlichen Diskurs- und Entscheidungsprozessen genutzt werden kann.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) zwischen digitalen Angeboten und eigenen Bedürfnissen abwägen und persönliche Handlungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung gesundheitlicher und ökologischer Aspekte gestalten.<super>3, 11</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Digitaler Arbeitsplatz<super>3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nachhaltiger Umgang mit digitalen Technologien<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von technischen Problemen in der Nutzung von digitalen Geräten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konkretisierung von Fehlern im Hinblick auf Meldung an Supportstrukturen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Orientierung: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) an interdisziplinären Beispielen Anwendungen von Technik in Umwelt und Gesellschaft beschreiben und deren Relevanz für gesellschaftliche Gruppen und kulturelle Kontexte berücksichtigen. Sie können Wechselwirkungen benennen.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) beschreiben, wie künstliche Intelligenz viele Software- und physische Systeme steuert.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Veränderungen des Mediennutzungsverhaltens beschreiben sowie Chancen und Gefahren der personalisierten Mediennutzung analysieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Kompromisse im Zusammenhang mit digitalen Technologien reflektieren, die sich auf die alltäglichen Aktivitäten und beruflichen Möglichkeiten der Menschen auswirken.<super>1</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verbesserungen für das Design von digitalen Geräten auf Basis von Nutzungsanalysen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Risiken und Vorteile für die Chancengleichheit bei der Nutzung von Informationstechnologien sowie geeignete Handlungsoptionen<super>7, 8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>digitale Barrierefreiheit<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Internet-of-Things</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Information: mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Bedingungen sowie Vor- und Nachteile von personalisierten Suchroutinen für das eigene Leben bzw. die Gesellschaft erklären.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) zielgerichtet und selbstständig die Suche nach Informationen und Daten mit Hilfe geeigneter Strategien und Methoden planen und durchführen, geeignete Quellen nutzen und gefundene Informationen vergleichend hinterfragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Muster in Datendarstellungen wie Diagrammen oder Grafiken erkennen und beschreiben, um Vorhersagen zu treffen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Datenmaterial nutzen, um Ursache-Wirkung-Beziehungen aufzuzeigen oder vorzuschlagen, Ergebnisse vorherzusagen oder eine Idee zu vermitteln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Manipulative und monoperspektivische Darstellungen von Informationen in populären Medienkulturen<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunikation: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) erklären, wie cloudbasierte Systeme grundsätzlich funktionieren, und auf kritische Faktoren achten (zB Standort des Servers, Datenschutz und Datensicherheit).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) einen Kompromiss zwischen der Veröffentlichung von Informationen und der Geheimhaltung und Sicherheit von Informationen beschreiben.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) bei der Erstellung digitaler Projekte (digitaler Artefakte) mittels Strategien wie Crowdsourcing oder Umfragen mit mehreren Mitwirkenden zusammenarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) eigene digitale Identitäten reflektiert gestalten sowie die eigene digitale Reputation verfolgen und schützen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verschlüsselungsmethoden für die sichere Übertragung von Informationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(sicheres) Passwort, Zweifaktorauthentifizierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Physischer und digitaler Schutz von elektronischen Informationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen der Betroffenenrechte im Datenschutz<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reale Probleme der Cybersicherheit: Cybermobbing, Cybergrooming, Identitätsdiebstahl</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Produktion: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) an Beispielen Elemente des Computational Thinkings nachvollziehen und diese zur Lösung von Problemen einsetzen. Sie wissen, wie sie Lösungswege in Programmiersprache umsetzen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) verschiedene populäre Medienkulturen benennen sowie Möglichkeiten verschiedener Darstellungsformen von Inhalten erproben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) ihre eigenen medialen Produktionen auf Barrierefreiheit überprüfen und ggf. Barrieren beseitigen.<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Einstellungen in Softwareapplikationen den persönlichen Bedürfnissen entsprechend anpassen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gezielte bzw. manipulative Darstellungen, zB in Diagrammen, durch Bildausschnitte oder Vertonung<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konfigurationsmöglichkeiten von Betriebssystemen und Kommunikationssystemen, um sie barrierefrei zugänglich machen<super>8</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Handeln: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) am Beispiel erklären, wie Computersysteme in Alltagsgegenständen bestimmte Funktionen erfüllen und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.<super>1</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) ökologische Problemkonstellation wie Energie und Rohstoffe im Zusammenhang mit Digitalisierung benennen und eigenes Handeln daraus ableiten.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) entsprechende Vorkehrungen treffen, um ihre Geräte und Inhalte vor Viren bzw. Schadsoftware/Malware zu schützen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Orientierung: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) die Grenzen und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz reflektieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) euphorische und kulturpessimistische Haltungen gegenüber Technologie- und Medienwandel wahrnehmen und ihnen argumentativ begegnen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) die Normativität von digitalen Technologien (zB Filterblase) und Medieninhalten (zB Stereotype, Klischees) erkennen und diese kreativ durchbrechen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mobilität (zB selbstfahrende Fahrzeuge)<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesundheit (zB vernetzte Daten, automatische Assistenzsysteme)<super>3</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Information: mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">– </symbol>(T) Datensicherungen und -wiederherstellungen ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Gefahren der Erhebung, Auswertung und Verknüpfung von Nutzerdaten im Sinne von Fahrlässigkeit, Missbrauch und Überwachung erklären und sich dazu verantwortungsvoll verhalten.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Informationen und Inhalte aktualisieren, verbessern sowie zielgruppen-, medienformat- und anwendungsgerecht aufbereiten und inhaltlich, organisatorisch und sprachlich in bestehende Wissensorganisationsformate einbinden.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunikation: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) die Funktion von Protokollen bei der Übertragung von Daten über Netzwerke und das Internet darstellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) ein Verständnis für die Konstruktion von Medienwirklichkeit durch die Erhebung und Analyse von Informationen und Daten bzw. die Mechanismen der Bild-, Ton- oder Datenmanipulation entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) bei der Auswahl von Social Media bedenken, welchen Einfluss die Interessen von Unternehmen auf das eigene Welt- und Selbstbild haben.<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) verantwortungsvoll in digitalen Medien kommunizieren und unter Berücksichtigung des Urheberrechts und des Rechts am eigenen Bild Daten austauschen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Phänomen der viralen Verbreitung von Inhalten und entsprechende Handlungsmöglichkeiten<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Datenschutzrechtliche Rechtsgrundlagen (DSGVO und DSG)<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Produktion: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) Programme entwerfen und iterativ entwickeln, die Kontrollstrukturen kombinieren, einschließlich verschachtelter Schleifen und zusammengesetzter Konditionale.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Möglichkeiten verschiedener Darstellungsformen von Inhalten erproben und deren Einfluss auf die Wahrnehmung des Inhalts hinterfragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) mit bereitgestellten Medien und Software-Applikationen zielgerichtet und kreativ gestaltend kooperieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) einfache Programme oder Webanwendungen mit geeigneten Werkzeugen erstellen, um ein bestimmtes Problem zu lösen oder eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dokumentation von Programmen<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Projektplanung inklusive Aufgabenverteilung und Zeitplan<super>1, 2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(Graphische) Notationen, Pseudocode</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ästhetische und technische Kompetenzen von Medienkulturen in Projekten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Handeln: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) Abstraktionsebenen und Interaktionen zwischen Anwendungssoftware, Systemsoftware und Hardwareschichten vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) Software zur Verschlüsselung von Daten einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) aufzeigen, wie digitale Kommunikation zu zivilgesellschaftlicher Partizipation und Engagement genutzt wird.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) reflektieren, inwieweit technische Konfigurationen Optionen einschränken und lenken. Sie können Vorkehrungen für ihre Eigenständigkeit und informationelle Selbstbestimmung im Kontext von digitaler Vernetzung treffen.<super>1</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wichtigste technische Mittel zum Schutz vor Betrug und Missbrauch<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wichtigste rechtliche und politische Aspekte von Konsumentenrecht<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><table id="Tabelle20" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHEMIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Phänomene und Vorgänge sind wesentliche Bestandteile des täglichen Lebens. Daher ist ein angemessenes naturwissenschaftliches Verstehen im Sinne einer reflexiven Grundbildung essenziell für gesellschaftliche Teilhabe. Die Chemie beschreibt und untersucht Stoffe und erklärt deren Eigenschaften und Umwandlungen. Ausgehend von der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zielt der Chemieunterricht darauf ab, Phänomene und Vorgänge aus Alltag, Technik und Umwelt zu erfassen und besser zu verstehen. Dies beinhaltet, chemische Fragestellungen zu erkennen, einzuordnen und auf Basis erworbener Kompetenzen zu bearbeiten. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, Entscheidungen naturwissenschaftlich begründet zu treffen, Produkte und Ressourcen nachhaltig zu nutzen und verantwortungsbewusst zu handeln. Der Chemieunterricht gibt Einblicke in die Bedeutung der Wissenschaft Chemie und der chemischen Industrie für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Somit leistet der Chemieunterricht einen Beitrag zur Berufsorientierung und bildet eine Grundlage für lebenslanges Lernen.<super>1</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von ihrer Erfahrungswelt sollen die Schülerinnen und Schüler im Chemieunterricht den induktiven Weg der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung nachvollziehen und zunehmend selbstständig durchführen. Dies beinhaltet das Formulieren von Fragen und Vermutungen sowie das Planen, Durchführen, Beobachten und Auswerten von Untersuchungen. Vorgänge und Phänomene in Natur, Umwelt und Technik werden sowohl auf der makroskopischen Ebene (Stoffebene) als auch auf der submikroskopischen Ebene (Teilchenebene) betrachtet, beschrieben und erklärt. Ein altersadäquater Zugang zur submikroskopischen Ebene wird durch den Einsatz geeigneter Modelle (Denk- und Anschauungsmodelle) ermöglicht. Die stoffliche Fülle und die Komplexität der Disziplin Chemie werden durch eine didaktisch begründete Auswahl von Inhalten und Methoden reduziert. Gleichzeitig wird den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur exemplarischen Vertiefung gegeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im kompetenzorientierten Unterricht sind den Schülerinnen und Schülern vielfältige und differenzierende Lerngelegenheiten anzubieten, in denen sie sich aktiv mit chemischen Fachinhalten sowie Denk- und Arbeitsweisen auseinandersetzen. Dabei bildet die Diversität der Schülerinnen und Schüler (Gender, Herkunft, Lernvoraussetzungen etc.) den Ausgangspunkt für die Gestaltung von Lerngelegenheiten.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht geht von Anwendungskontexten aus und verknüpft die theoretische und die praktische Ebene zielführend miteinander. Dabei ist besonderer Wert auf die Betrachtung der Inhalte auf den drei Ebenen (makroskopische, submikroskopische und symbolische Ebene) sowie deren konsequente Unterscheidung zu legen. Adaptiver Chemieunterricht beinhaltet die Bearbeitung von Erarbeitungs-, Übungs- und Anwendungsaufgaben. Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Chemie – auch fächerübergreifend – durch Projekte, Lehrausgänge, Exkursionen sowie Begegnungen mit Expertinnen und Experten begreif- und erfahrbar zu machen.<super>1, 2, 8, 11, 13</super> Der Einsatz geeigneter digitaler Medien ua. zur Recherche von Inhalten, zur Erfassung, Dokumentation und Auswertung von Untersuchungen sowie zur Verwendung dreidimensionaler Darstellungen und Animationen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Erfahrungen mit fachspezifischen Informations- und Kommunikationstechnologien zu sammeln.<super>4, 6</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von der Alltagssprache, schrittweise die Fachsprache erwerben, die es ihnen ermöglicht, sich Fachwissen zu erschließen sowie sich präzise und fachlich angemessen auszudrücken.<super>10</super> Somit werden sie zur Teilhabe an gesellschaftsrelevanten naturwissenschaftlichen Diskussionen und Entscheidungsprozessen befähigt, insbesondere zu den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Gesundheit.<super>2, 3, 11, 13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zentralen fachlichen Konzepte (Basiskonzepte) sind immer wiederkehrende Grundprinzipien der Chemie, die es ermöglichen, die Vielfalt chemischer Inhalte für die Schülerinnen und Schüler zu strukturieren. Damit werden die Schülerinnen und Schüler zu einem verstärkt vernetzten Denken hingeführt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Stoffe und ihre Teilchen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomene und Vorgänge der stofflichen Welt können sowohl auf der Stoff- als auch auf der Teilchenebene betrachtet und beschrieben werden. Zur Erklärung dieser Phänomene und Vorgänge ist eine konsequente Unterscheidung zwischen makroskopischer (Stoff) und submikroskopischer (Teilchen) Ebene erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Struktur-Eigenschafts-Beziehungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Stoffen können auf ihre Struktur zurückgeführt werden. Dabei sind Art, Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen ausschlaggebend.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Chemische Reaktion</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stoffe sind Veränderungsprozessen unterworfen. Bei einer chemischen Reaktion werden Stoffe unter Energiebeteiligung in neue Stoffe mit anderen Eigenschaften umgewandelt. Diese Umwandlung erfolgt durch Aufbrechen und Neubilden chemischer Bindungen. Dabei werden Teilchen umgruppiert und die Masse bleibt erhalten. Chemische Reaktionen sind immer mit einem Energieumsatz verbunden. Die dabei ablaufenden stofflichen und energetischen Prozesse sind grundsätzlich umkehrbar.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell Chemie umfasst die <b>Inhaltsdimension</b>, die in den zentralen fachlichen Konzepten beschrieben wird, sowie die <b>Handlungsdimension</b>. Die Handlungsdimension gliedert sich in die drei Kompetenzbereiche <b>Wissen aneignen und kommunizieren</b> <b>(W),</b> <b>Erkenntnisse gewinnen und interpretieren</b> <b>(E)</b> und <b>Standpunkte begründen, Entscheidungen treffen und reflektiert handeln</b> <b>(S)</b>.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese drei Kompetenzbereiche werden durch Kompetenzbeschreibungen konkretisiert und sind für jede Schulstufe ident formuliert. Die Kompetenzentwicklung über die Schulstufen hinweg ergibt sich aus der ansteigenden Komplexität der Anwendungsbereiche, die so gewählt sind, dass sie Lernprogressionen ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wissen aneignen und kommunizieren (W)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Umwelt und Technik sowie deren Auswirkungen beobachten, erfassen, beschreiben und benennen;<super>10, 12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedlichen Medien und Quellen fachspezifische Informationen entnehmen;<super>4, 6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Umwelt und Technik in verschiedenen Formen (Grafik, Tabelle, Bild, Diagramm, …) darstellen, erklären und adressatengerecht kommunizieren.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Erkenntnisse gewinnen und interpretieren (E)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Vorgängen und Phänomenen in Natur, Umwelt und Technik Beobachtungen machen oder Messungen durchführen und diese beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Vorgängen und Phänomenen in Natur, Umwelt und Technik Fragen stellen, Vermutungen aufstellen sowie passende Untersuchungen planen, durchführen und protokollieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beobachtungen, Daten und Ergebnisse von Untersuchungen analysieren (ordnen, vergleichen, Abhängigkeiten feststellen) und interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Standpunkte begründen, Entscheidungen treffen und reflektiert handeln (S)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen aus verschiedenen Quellen aus naturwissenschaftlicher Sicht bewerten und Schlüsse daraus ziehen;<super>4, 6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachlich korrekt und folgerichtig argumentieren und naturwissenschaftliche von nicht-naturwissenschaftlichen Argumentationen und Fragestellungen unterscheiden;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung, Chancen und Risiken der Anwendungen von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen für sich persönlich und für die Gesellschaft erkennen, um verantwortungsbewusst zu handeln;<super>1, 3, 11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von Naturwissenschaft und Technik für verschiedene Berufsfelder erfassen, um diese Kenntnis bei der Wahl ihres weiteren Bildungsweges zu verwenden.<super>1, 2, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche (4. Klasse):</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzbeschreibungen in den Kompetenzbereichen W, E und S sind mit jeweils geeigneten Anwendungsbereichen zu verknüpfen. Sie ermöglichen die Entwicklung und Anwendung von Kompetenzen, fördern das Verstehen zentraler fachlicher Konzepte und sind verbindlich in Theorie und Praxis umzusetzen. Die Reihung der Anwendungsbereiche versteht sich weder hierarchisch noch chronologisch.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aggregatzustände und Eigenschaften von Stoffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Atomen und Periodensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bindungsmodelle, Strukturen und Wechselwirkungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Symbolische und grafische Darstellungen auf Teilchenebene</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennzeichen chemischer Reaktionen: stoffliche und energetische Veränderungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellung chemischer Reaktionen: Wort- und Formelgleichungen, modellhafte Darstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Typen chemischer Reaktionen: Säure-Base-Reaktionen, Reduktions-Oxidations-Reaktionen, einfache organische Reaktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen, Durchführen, Beobachten, Erfassen, Auswerten und Dokumentieren von Untersuchungen: ua. Trennverfahren, einfache Nachweise, Synthesen und Analysen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verhalten und Sicherheit im Umgang mit Chemikalien im chemischen Labor sowie im Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung der Chemie für Alltag, Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt sowie die damit verbundene Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft<super>11, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle21" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PHYSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Physikunterrichts ist die Weiterentwicklung der naturwissenschaftlichen Grundbildung von Schülerinnen und Schülern, damit diese kompetent handeln können. Dazu erwerben sie altersadäquates Fachwissen und nutzen es, um Fragestellungen zu erkennen, sich neues Wissen anzueignen, physikalische Phänomene zu erklären und physikalische Denk- und Arbeitsweisen altersentsprechend anzuwenden. Sie kennen Kernaspekte des Wesens der Physik als Naturwissenschaft (Vorläufigkeit und gleichzeitige Verlässlichkeit des naturwissenschaftlichen Wissens, empirischer und sozialer Charakter der Naturwissenschaften sowie Forschung als kreativer Prozess). Die Schülerinnen und Schüler sind sich bewusst, wie Naturwissenschaften und Technik unsere materielle, intellektuelle und kulturelle Umwelt formen. Sie entwickeln Kompetenzen, um sich mit Problemstellungen aus physikalischer Perspektive als mündige Bürgerinnen und Bürger kritisch auseinandersetzen zu können.<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeitgemäßer Physikunterricht basiert auf dem aktuellen Forschungsstand zum Lehren und Lernen der Physik. Besonders wichtig sind folgende Aspekte:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht orientiert sich an den (Alltags-)Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler. Deren schon vor dem Unterricht vorhandene Ideen werden im Unterricht berücksichtigt und zu physikalisch angemessenen Vorstellungen entwickelt. Dabei fokussiert der Physikunterricht auf das Erlangen eines konzeptuellen Verständnisses, eine frühe Abstraktion ist zu vermeiden. Es sollen lernwirksame Unterrichtskonzeptionen (etwa aus der fachdidaktischen Forschung) eingesetzt werden. Mathematische Ableitungen und Rechenbeispiele werden nur vereinzelt verwendet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht orientiert sich an der Lebenswelt und den Interessen der Schülerinnen und Schüler. Er verwendet Alltagskontexte und greift fächerübergreifende Aspekte auf. Im Physikunterricht wird auf Naturphänomene, Anwendungen der Physik in Biologie und Medizin sowie gesellschaftliche Aspekte von Physik eingegangen.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht bereitet Schülerinnen und Schüler darauf vor, Vorgänge, Phänomene und Prozesse der Natur, Umwelt und Technik in angemessener Form (schriftlich und mündlich) unter Anwendung von fachspezifischem Wortschatz adressatengerecht zu beschreiben<super>10</super>, zu erklären, zu begründen und zu argumentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von Experimenten im Physikunterricht gestaltet sich vielfältig. Experimente sind in den Lernprozess eingebettet und dienen dem Kompetenzerwerb. Fächerübergreifende Fragestellungen sowie Begegnungen mit externen Expertinnen und Experten können den Unterricht wesentlich bereichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Physikunterricht werden moderne Medien und Technologien eingesetzt (Messwerterfassung, Simulationen, Datenauswertung und -analyse, Modellbildung, Tabellenkalkulation)<super>4</super> sowie außerschulische Lernorte miteinbezogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, physikalische Themen und deren praktische Anwendbarkeit in unterschiedlichen Berufs- und Arbeitsfeldern zu erkennen und eine Verbindung zu persönlichen Bildungs- und Berufsperspektiven herzustellen.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße Darstellungen von zentralen fachlichen Konzepten können dabei helfen, den Physikunterricht zu strukturieren. Sie dienen als fachliche Grundideen zur Orientierung der Lernenden und Lehrenden über alle Themenbereiche hinweg.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Beschreibung von Phänomenen in Natur, Alltag und Technik verwendet die Physik abstrakte und elaborierte, eng miteinander verknüpfte Konzepte. Dazu zählen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Teilchen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nimmt man an, dass Dinge aus klein(st)en Teilchen bestehen, so kann oft das Verhalten des ganzen Systems vorhergesagt werden. Mit Teilchenmodellen können zum Beispiel der Magnetismus oder das Verhalten von Gasen analysiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Feld</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Konzept wird jedem Punkt des Raums ein Wert einer physikalischen Größe zugeschrieben. Mit Feldern kann beispielsweise nachvollzogen werden, dass ein Magnet ein Stück Eisen anzieht, auch wenn es den Magneten nicht berührt. Mit dem elektrischen Feld kann erklärt werden, wie ein Blitz entsteht. Mit dem Gravitationsfeld kann die Bewegung der Planeten um die Sonne beschrieben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schwingungen und Wellen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Viele physikalische Phänomene lassen sich durch Schwingungen oder Wellen beschreiben. So wird zum Beispiel die Bewegung einer Schaukel ebenso wie die Entstehung von Tönen oder die Übertragung von Informationen über Mobilfunk durch die Konzepte von Schwingungen und Wellen erklärt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden beiden zentralen fachlichen Konzepte sind in der Unterstufe von besonderer Bedeutung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Energie</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine der wesentlichsten Größen der Physik ist die abstrakte Bilanzgröße Energie. In einem abgeschlossenen System bleibt die Gesamtenergie immer erhalten. Die Vorgänge in diesem System lassen sich dann durch die Verwendung verschiedener Energieformen wie Bewegungsenergie und chemische Energie beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kräfte und Wechselwirkungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kräfte und Wechselwirkungen beschreiben grundlegende Zusammenhänge in der Physik. Wirkt eine Kraft auf einen Ball, so verändert sich die Geschwindigkeit (Tempo und/oder Richtung) dieses Balls. Die elektromagnetische Wechselwirkung erklärt das Verhalten des einfachen Stromkreises und dass Licht an einem Wassertropfen gebrochen wird. Die starke Wechselwirkung erklärt die Stabilität von Atomkernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daneben sind naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen ein zentrales Prinzip des Faches. Sie werden eingesetzt, um naturwissenschaftliche Problemstellungen zu lösen. Die wichtigsten Denk- und Arbeitsweisen sind Fragen zu stellen, Vermutungen zu formulieren, Modellvorstellungen zu entwickeln, Experimente zu planen und durchzuführen, Variablenkontrollstrategien zu verwenden, Daten zu analysieren und zu interpretieren, Erklärungen für Zusammenhänge zu entwickeln sowie Argumente mit empirischen Belegen zu untermauern.<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell Physik umfasst inhaltliche Kompetenzbereiche sowie Handlungsdimensionen. Die inhaltlichen Kompetenzbereiche orientieren sich an einer fachlichen Einteilung der Physik und sind in den jeweiligen Klassen erklärt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die drei Handlungsdimensionen sind:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Fachwissen anwenden (W)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Bereich wird physikalisches Fachwissen erworben und in verschiedenen Kontexten angewandt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Alltag und Technik beschreiben und benennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Informationen aus fachlichen Medien und Quellen umgehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Alltag und Technik in verschiedenen Formen (ua. Bild, Grafik, Tabelle, Diagramm, Modell) darstellen, erläutern und adressatengerecht kommunizieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Erkenntnisgewinnung und Experimentieren (E)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Bereich werden Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit physikalischen Denk- und Arbeitsweisen erworben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Vorgängen und Phänomenen in Natur, Alltag und Technik naturwissenschaftliche Fragen formulieren und Hypothesen aufstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Fragestellungen eine passende Untersuchung oder ein Experiment planen, durchführen und protokollieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen naturwissenschaftlicher Untersuchungen oder Experimente Daten aufnehmen und analysieren (beobachten, ordnen, vergleichen, messen, Abhängigkeiten feststellen, Zuverlässigkeit einschätzen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten durch mathematische und physikalische Modelle abbilden und interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Standpunkte begründen und aus naturwissenschaftlicher Sicht bewerten (S)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Bereich wird die Fähigkeit erworben, naturwissenschaftlich begründet zu argumentieren und am gesellschaftlichen Diskurs teilzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung, Chancen und Risiken der Anwendungen von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen auf persönlicher, regionaler und globaler Ebene erkennen, um verantwortungsbewusst zu handeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturwissenschaftliche von nicht naturwissenschaftlichen Argumentationen und Fragestellungen unterscheiden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Verlässlichkeit von unterschiedlichen Quellen aus naturwissenschaftlicher Sicht und aus anderen Blickwinkeln (ua. ökonomisch, ökologisch, ethisch) bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entscheidungskriterien für das eigene Handeln entwickeln und aus naturwissenschaftlicher Sicht überprüfen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzen ergeben sich immer aus der Verbindung von Handlungsdimension und inhaltlichem Kompetenzbereich. Die Kompetenzbeschreibungen, die in den jeweiligen Kompetenzbereichen der einzelnen Schulstufen verankert sind, enthalten Verweise auf die Handlungsdimensionen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sehen und Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>physikalische Bedingungen für das Sehen von Körpern/Gegenständen bzw. das Hören von Tönen/Klängen durch ein Sender-Empfänger-Modell adressatengerecht erläutern (<b>W</b>) und auf verschiedene Alltagssituationen anwenden (ua. Sicherheit im Straßenverkehr) (<b>S</b>);<super> 12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verantwortungsbewusst mit Licht- und Schallquellen umgehen, um die Gefährdung von Sinnesorganen zu vermeiden (<b>S</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Modell der allseitigen geradlinigen und kontinuierlichen Lichtausbreitung nutzen (<b>W</b>), um unter der Anwendung von fachspezifischem Wortschatz begründete Vermutungen zur Entstehung von Schattenphänomenen aufzustellen (<b>E</b>);<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entstehung von Tag und Nacht, Jahreszeiten und Mondphasen durch Bewegungsabläufe und Beleuchtungsverhältnisse in unserem Sonnensystem szenisch oder mit Modellen darstellen (<b>E</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Begriff Farbe – als die Eigenschaft von Stoffen, bestimmte Lichtfarben streuen zu können – fachlich angemessen verwenden. (<b>W</b>)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Optische Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Abbildung von Gegenständen durch verschiedene optische Systeme (ua. Lochkamera, ebener Spiegel, Auge) mithilfe des „Leuchtpunkt zu Bildpunkt“-Abbildungsschemas adressatengerecht beschreiben und qualitativ mit Hilfe von Lichtbündeln darstellen (<b>W</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>experimentelle Beobachtungen zu Phänomenen der Bildentstehung mit verschiedenen Linsen durchführen (<b>E</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Einsatz optischer Geräte in verschiedenen Bereichen aus verlässlichen Quellen (<b>S</b>) recherchieren (<b>W</b>) und damit verbundene Chancen und Risiken reflektieren (<b>S</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Zusammensetzung sichtbarer Strahlung bestimmter Lichtquellen mit einer passenden Untersuchung analysieren und Ergebnisse dieser Untersuchung unter Anwendung von fachspezifischem Wortschatz adressatengerecht beschreiben.<super>10</super> (<b>E</b>)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Physikalischer Sehvorgang, Funktionsweise des menschlichen Auges;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung und Ausbreitung von Schall, Gefährdung durch Lärm;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geradlinige allseitige Ausbreitung von Licht, Lichtgeschwindigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modell für kontinuierliche Lichtausbreitung (ua. Lichtstrahl, Lichtbündel);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schatten: dreidimensionaler Schattenraum, zweidimensionales Schattenbild;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung von Tag/Nacht und Mondphasen: Bewegungsverläufe von Erde, Mond und Sonne;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interaktion von Licht und Materie: Streuung (insbesondere das Zustandekommen von Farbwahrnehmung), Reflexion (insbesondere die Wirkung von glatten metallischen Flächen auf Lichtbündel) und Brechung (insbesondere die Wirkung von Linsen auf Lichtbündel);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spektrale Zusammensetzung von Licht.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Mechanik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die (auch mehrdimensionale) Bewegung von Objekten mit geeigneten fachtypischen Darstellungen unter Einbeziehung moderner digitaler Werkzeuge beschreiben und die wesentlichen physikalischen Größen von Bewegungen (Ort, Tempo und Geschwindigkeit) in verschiedenen Kontexten anwenden;<super>4, 12 </super>(<b>W</b>)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einfachen Experimenten den Zusammenhang zwischen der Änderung einer Geschwindigkeit und einer Einwirkung von außen untersuchen (<b>E</b>) und auf unterschiedliche Alltagsbeispiele anwenden (<b>W</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Wirkung verschiedener Kräfte im Alltag qualitativ untersuchen (<b>E</b>), dokumentieren (<b>E</b>) und kommunizieren (<b>W</b>).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Elektrizität und Magnetismus</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimente zum Zusammenhang der Grundgrößen der Elektrizität (Spannung, Stromstärke und Widerstand) und zu den Wirkungen des elektrischen Stroms planen, durchführen, analysieren und dokumentieren (<b>W, E</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gefahren der Elektrizität einschätzen und die Bedeutung von Schutzmaßnahmen für den Alltag erläutern (<b>S</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>physikalische Modellvorstellungen zum Magnetismus und zum Stromkreis und deren Übereinstimmungen und Unterschiede zu experimentellen Daten diskutieren (<b>E</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>physikalische und nichtphysikalische Aspekte von Mobilität und Verkehrssicherheit in verschiedenen Medien recherchieren (<b>W</b>), die Verlässlichkeit der Quellen bewerten, die Ergebnisse diskutieren und Konsequenzen für das eigene Handeln ableiten (<b>S</b>);<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Prinzipien des Elektromotors und des Generators qualitativ untersuchen (<b>E</b>) sowie deren Bedeutung für den Alltag recherchieren und kommunizieren (<b>W</b>).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Energie</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Energie als wesentliche Erhaltungsgröße in Mechanik und Elektrizitätslehre erfassen sowie den Wechsel der Energieformen erkennen und qualitativ beschreiben (<b>W</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>altersgerechte Informationen über den Aufbau und die Funktionsweise moderner elektronischer Geräte beschaffen (<b>W</b>) und über Aspekte der Wirtschafts- und Verbraucher/innenbildung diskutieren (<b>S</b>).<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreibung von (auch zweidimensionalen) Bewegungen, Tempo und Geschwindigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Je-desto-Zusammenhang zwischen der Änderung einer Geschwindigkeit und einer Einwirkung von außen (qualitativer Zugang zur newtonschen Bewegungsgleichung in der Form <binary nr="64" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40271471/hauptdokument.img64is.png</src></binary>;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Phänomenologische Behandlung von Kraftarten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkungsgesetz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Permanent- und Elektromagnetismus;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfacher Stromkreis: Stromstärke, Spannung, Widerstand, Wirkungen des elektrischen Stroms, Gefahren und Schutzmaßnahmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellvorstellungen (zB Teilchenmodelle, Eisen-Magnet-Modell für den Magnetismus, Elektronengasmodell für den Stromkreis);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Elektrische und mechanische Energie, Energieerhaltung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Elektromotor- und Generatorprinzip;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erste Einblicke in die Funktionsweise moderner elektronischer Geräte.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wetter und Klima</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Temperatur mit verschiedenen Messgeräten bestimmen (<b>E</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimente zu den verschiedenen Formen der thermischen Energieübertragung planen, durchführen und die Ergebnisse interpretieren (<b>E</b>) sowie deren Bedeutung für die Klimaproblematik diskutieren;<super>11</super> (<b>S</b>)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Temperatur- und Luftdruckunterschiede als den wesentlichen Antrieb von Wettererscheinungen erkennen und das Wissen in Alltagssituationen anwenden (<b>W</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen zum Energiehaushalt der Erde und zu den menschlichen Einflüssen darauf aus unterschiedlichen Quellen entnehmen (<b>W</b>) und nach physikalischen Aspekten bewerten (<b>S</b>);<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßnahmen zur Einhaltung aktueller Klimaschutzziele auf persönlicher, regionaler und globaler Ebene einordnen und ihre Umsetzungsmöglichkeiten diskutieren;<super>11, 12</super> (<b>S</b>)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Vorgänge verschiedener Kraftwerkstypen erläutern (<b>W</b>) und aus ökonomischer, ökologischer und ethischer Sicht bewerten (<b>S</b>).<super>11</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Strahlung und Radioaktivität</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen zur Energie- und Informationsübertragung durch Strahlung recherchieren (<b>W</b>) und die Verlässlichkeit der Quellen bewerten (<b>S</b>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Interaktion unterschiedlicher Strahlungsarten (ua. sichtbare Strahlung, UV-Strahlung, IR-Strahlung, ionisierende Strahlung) mit Materie anhand geeigneter (auch virtueller) Untersuchungen analysieren (<b>E</b>) und daraus Konsequenzen für die Risikobewertung ziehen (<b>S</b>);<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den radioaktiven Zerfall als Zufallsprozess im Atomkern verstehen und mit Hilfe von Modellen darstellen; (<b>W</b>)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit altersgemäßen Informationen zu aktueller physikalischer Forschung umgehen. (<b>W, E, S</b>)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Temperatur und innere Energie;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Thermische Übertragung von Energie;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Phasenübergänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wetterentstehung, Wettermessinstrumente, Wetterextreme;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Treibhauseffekt, Klima und Klimawandel, Einflüsse des Menschen auf das Klima;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellvorstellungen (ua. Teilchenmodelle in der Wärmelehre und der Kernphysik, Klimamodelle);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen der Radioaktivität (natürliche und künstliche Quellen, ionisierende Strahlung, biologische Wirkung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendungen von elektromagnetischer Strahlung in Medizin und Technik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kraftwerksarten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erster Einblick in aktuelle physikalische Forschung.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle22" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BIOLOGIE UND UMWELTBILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltbildung ist fester Bestandteil der naturwissenschaftlichen Grundbildung mit dem Ziel, Schülerinnen und Schülern mündiges Handeln und eigenständiges Weiterlernen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler erkennen sich als Teil der Natur und sind in der Lage, die Mensch-Natur-Beziehung kritisch zu reflektieren. Dabei sind Erfahrungen in und mit unterschiedlichen Lebensräumen für den biologischen Erkenntnisgewinn unumgänglich. Durch Wissen, emotionale Zugänge und Naturerfahrungen wird eine Einschätzung der Wirkungen menschlicher Handlungen ermöglicht, Bewusstsein für den Biotop- und Artenschutz geschaffen und ein ethisch begründeter und verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt gefördert. Der Unterricht eröffnet den Schülerinnen und Schülern Einblick in die Funktionen des eigenen Körpers und leistet so einen Beitrag zur Sexualbildung sowie zur gesundheitsbezogenen Handlungsfähigkeit in individueller und gesellschaftlicher Verantwortung, ua. durch das persönliche Ernährungs- und Konsumverhalten.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht im Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltbildung fördert – als Beitrag zur reflexiven Grundbildung – die aktive und kritische Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am gesellschaftlichen Diskurs und ermöglicht ihnen, unwissenschaftliche Aussagen als solche zu erkennen. Er unterstützt sie in ihren Bildungsentscheidungen und bereitet auf die Anforderungen zahlreicher Berufsfelder vor.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen ein Verständnis für das Wesen der Biologie als Naturwissenschaft entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Unterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern die Aneignung wesentlicher Kompetenzen für den Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltbildung auf der Basis von Inhalten, die in den Anwendungsbereichen abgebildet werden, zu ermöglichen. In jeder Schulstufe sind alle zehn Deskriptoren der drei Kompetenzbereiche (W, E, S) zu berücksichtigen. Die Zuordnung der Anwendungsbereiche zu den Kompetenzbeschreibungen erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein weiteres Ziel ist es, die zentralen fachlichen Konzepte (Basiskonzepte) als Teil der naturwissenschaftlichen Grundbildung bei den Schülerinnen und Schülern zu verankern. Dazu sind einerseits Inhalte aus den einzelnen Anwendungsbereichen unter dem Aspekt der zentralen fachlichen Konzepte zu thematisieren. Andererseits sind Inhalte mithilfe dieser Konzepte miteinander zu verknüpfen, um die Entwicklung eines grundlegenden biologischen Verständnisses als Ausgangspunkt für das weitere Lernen zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sind – ausgehend von ihren individuellen Erfahrungen, Vorstellungen und Lernvoraussetzungen – vielfältige und differenzierende Lerngelegenheiten zur aktiven Auseinandersetzung mit Fachinhalten sowie Denk- und Arbeitsweisen der Biologie anzubieten. Dabei soll die Diversität der Schülerinnen und Schüler (ua. Gender, Herkunft, Lernvoraussetzungen) als Chance verstanden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Nutzung digitaler Medien Erfahrungen mit fachspezifischen Informations- und Kommunikationstechnologien sammeln.<super>4</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (Basiskonzepte) der Biologie helfen Inhalte auszuwählen und Grundlegendes zu erkennen. Sie beruhen darauf, dass es in der Biologie wiederkehrende Prinzipien gibt, die auf unterschiedlichen Organisationsebenen immer wieder vorkommen und Einzelphänomene auf unterschiedlichen Ebenen verbinden. Mithilfe von fünf zentralen fachlichen Konzepten können verschiedene Phänomene erklärt und eingeordnet werden. Sie unterstützen die Strukturierung und Verknüpfung von Inhalten aus den verschiedenen Anwendungsbereichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Struktur und Funktion</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Strukturelle Charakteristika ermöglichen Rückschlüsse auf ihre Funktion. Im Laufe der Evolution entstehen Strukturen, die sich verändern können oder auch verloren gehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Reproduktion</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Weitergabe der Gene wird durch sexuelle und vegetative Fortpflanzungsprozesse gesichert. Sexuelle Fortpflanzung führt zu Vielfalt von Organismen und ist eine Grundlage für evolutionäre Veränderlichkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Evolution und Verwandtschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt der Lebewesen innerhalb einer Art und über die Artgrenzen hinaus basiert auf der Neukombination von Erbanlagen durch sexuelle Fortpflanzung sowie auf Mutationen.<super>9</super> Vielfalt ist die Grundlage, Selektion treibt Evolutionsprozesse an. Beides begründet die stammesgeschichtliche Verwandtschaft aller Lebewesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Steuerung und Regelung, Information und Kommunikation</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf allen Systemebenen (Zelle, Organ, Organismus und Lebensgemeinschaft) sind Regulations- und Steuerungsmechanismen zur Erhaltung des Systems wirksam. Sie reagieren auf interne und externe Veränderungen. Lebende Systeme können Informationen selbst generieren, aufnehmen, verarbeiten, weiterleiten, speichern, nutzen und an andere Systeme weitergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Stoff- und Energieumwandlung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebewesen sind an Stoff- und Energieumwandlung gebunden. Organische Verbindungen werden vorwiegend von Pflanzen aufgebaut. In ökologischen Systemen durchlaufen Baustoffe und Energieträger vorwiegend geschlossene Kreisläufe. Menschliche Aktivitäten können solche Kreisläufe verändern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel der Kompetenzorientierung in Biologie und Umweltbildung ist es, biologische Bildung als Teil der naturwissenschaftlichen Grundbildung (Scientific Literacy) und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell umfasst die Kompetenzbereiche <b>Aneignen, Anwenden und Kommunizieren von Wissen (W)</b>, den selbstständigen <b>Erkenntnisgewinn (E) </b>– ua. mittels Beobachtung und Experiment – sowie die Anwendung des Fachwissens und der Erkenntnisse bei der <b>Begründung von Standpunkten (S)</b> im gesellschaftlichen Diskurs und als Grundlage für reflektiertes Handeln im Alltag.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzbeschreibungen sind für jede Schulstufe ident formuliert. Die Kompetenzentwicklung über die Schulstufen hinweg ergibt sich aus der ansteigenden Komplexität der Anwendungsbereiche. Diese sind so gewählt, dass sie Lernprogressionen ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die Beschreibungen in den drei Kompetenzbereichen W, E und S für die 1. bis 4. Klasse formuliert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wissen aneignen, anwenden und kommunizieren (W)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebewesen, Lebensräume, biologische Phänomene und Prinzipien benennen, beschreiben, erläutern und in Beziehung setzen;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen aus unterschiedlichen Medien und Quellen<super>6</super> fachbezogen erschließen, zusammenfassen, vergleichen<super>10</super> und in verschiedenen Formen (Grafik, Foto, Video, Tabelle, Diagramm, ...)<super>4, 6</super> adressaten- und situationsgerecht darstellen und kommunizieren;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modelle zur Beschreibung und Erklärung biologischer Sachverhalte/Vorgänge/Beziehungen<super>6 </super>verwenden, erstellen und deren Gültigkeitsbereiche und Grenzen diskutieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Erkenntnisse gewinnen (E)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebewesen und biologische Phänomene betrachten, beobachten, bestimmen, kriteriengeleitet vergleichen und ordnen, mikroskopieren, zeichnen und messen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu biologischen Vorgängen und Phänomenen naturwissenschaftliche Fragen stellen sowie Hypothesen entwickeln und formulieren;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beobachtungen, Versuche, Untersuchungen und Experimente zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen planen, durchführen und protokollieren;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten und Ergebnisse von Untersuchungen, Beobachtungen und Experimenten darstellen, analysieren und interpretieren.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Standpunkte begründen und reflektiert handeln (S)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturwissenschaftliche von nicht naturwissenschaftlichen Argumentationen unterscheiden, fachlich korrekt und folgerichtig argumentieren;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragestellungen im Bereich Bioethik, Sexualität, Gesundheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit unter Einbeziehung kontroverser Gesichtspunkte erörtern und den eigenen Standpunkt fachlich fundiert begründen;<super>3, 9, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Handlungsempfehlungen fachlich fundiert erstellen und begründen, verantwortungsbewusst und individuell sowie gesellschaftlich nachhaltig handeln.<super>3, 11</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche (1. bis 4. Klasse):</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzbeschreibungen in den Kompetenzbereichen W, E und S sind mit jeweils geeigneten Anwendungsbereichen, die den einzelnen Schulstufen zugeordnet sind, zu verknüpfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie ermöglichen die Entwicklung und Nutzung von Kompetenzen und fördern das Verständnis für zentrale fachliche Konzepte. Sie sind fachspezifisch, repräsentativ, verbindlich und können durch weitere Anwendungsbereiche – hervorgehend aus der realen Unterrichtssituation – erweitert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen in ihrem Lebensraum;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt und Angepasstheit sowie Grundzüge der Systematik von Blütenpflanzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bestäubung und Befruchtung als Funktionen der Blüte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gemeinsamkeiten von Wirbeltieren, die auf deren Verwandtschaft hinweisen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt und Angepasstheit in Körperstruktur und Verhalten von Wirbeltieren, ethisches Handeln gegenüber Haustieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veränderungen in Populationen durch natürliche und künstliche Selektion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Skelett des Menschen, Zusammenwirken von Strukturen bei der Bewegung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verdauungssystem, bedarfsgerechte Ernährung des Menschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fortpflanzungssystem des Menschen, soziokulturelle Sichtweisen auf die menschliche Sexualität.<super>8, 9</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ökologische Zusammenhänge, Biodiversität und anthropogene Einflüsse im Lebensraum Wald im Vergleich zu anderen Landlebensräumen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Struktur und Funktion der Pflanzenorgane, Stoffumwandlung bei der Fotosynthese;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tierische und pflanzliche Zellen im Vergleich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlechterverteilung bei Pflanzen, geschlechtliche und ungeschlechtliche Vermehrung von Pflanzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Struktur und Fortpflanzung von Pilzen, Symbiosen mit Pilzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mikroorganismen als Symbionten und Parasiten des Menschen, Krankheitserreger, Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Infektionen, Mikroorganismen in der Lebensmittelproduktion, Konservierung von Lebensmitteln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt und Angepasstheit an Land lebender wirbelloser Tiere in Körperstruktur und Verhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sinnesorgane des Menschen und Bedeutung des Gehirns für die Wahrnehmung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung des Gehirns für die Bewegungssteuerung, Gesundheitsförderung durch Bewegung.<super>3</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ökologische Zusammenhänge, Biodiversität und anthropogene Einflüsse in Süßwasser-Lebensräumen und im Meer;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt und Angepasstheit im Wasser lebender Tiere in Körperstruktur und Verhalten, wassergebundene Fortpflanzung und Entwicklung von Lebewesen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tracheen, Kiemen und Lungen als Atmungsorgane, Bedeutung des Sauerstoffs bei der Nutzung von Nährstoffen als Energieträger;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herz-Kreislauf-System, Zusammensetzung und Funktionen des Blutes;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenwirken des Atmungssystems mit dem Blutkreislaufsystem, Ausscheidungssystem und gesundheitsbezogenes Handeln;<super>3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesteinskreislauf und Plattentektonik, Zusammenhänge zwischen Geologie und Lebensräumen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktion von Mikroorganismen im Boden, Bedeutung des Bodens für die Pflanzen, anthropogene Einflüsse auf den Boden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung von Fossilien und Geschichte des Lebens auf der Erde;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellung von Verwandtschaftsverhältnissen in Kladogrammen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ökologische Zusammenhänge, Biodiversität und anthropogene Einflüsse im Bereich der Landwirtschaft, Charakteristika der konventionellen und der biologischen Landwirtschaft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ökologische Zusammenhänge, Biodiversität und anthropogene Einflüsse in Siedlungsräumen, Pflanzen und Tiere als Kulturfolger, Vermeidung von Müll und Lebensmittelverschwendung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Globaler Kohlenstoffkreislauf, CO<sub>2</sub>-Eintrag in die Atmosphäre, Klimawandel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesetzmäßigkeiten bei der Weitergabe von Erbanlagen, DNA als strukturelle Grundlage für Erbinformation, genetische Ursachen für Erkrankungen, Gentechnik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Immunsystem und Impfungen, Viren, Bakterien, Entstehung von Antibiotikaresistenzen/Mikroevolution;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nerven- und Hormonsystem des Menschen als Organsysteme der Steuerung und Kommunikation;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hormonelle Steuerung und Varianten der Entwicklung von Geschlechtsorganen, hormonelle Steuerung der Geschlechtszellenbildung, Schwangerschaftsverhütung;<super>8, 9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexual- und Fortpflanzungsethik sowie soziokulturelle Aspekte von Geschlechtsidentitäten und sexueller Orientierung;<super>8, 9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungsgeschichte des Menschen, evolutionäre Hintergründe menschlichen Verhaltens.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle23" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GESCHICHTE UND POLITISCHE BILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geschichte und Politische Bildung<super>7 </super>beschäftigt sich mit dem Zusammenleben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Schülerinnen und Schüler sollen dabei Erfahrungen und Fragestellungen aus ihrer Lebenswelt einbringen und im Unterricht daran arbeiten. Somit leistet dieser einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler in Zeit und Raum, zur Identitätsfindung in einer pluralistischen Gesellschaft sowie zur Entwicklung selbstständigen historischen Denkens bzw. politischen Denkens und Handelns. Ziel des Unterrichts ist es, bei Schülerinnen und Schülern ein reflektiertes und (selbst-)reflexives Geschichts- und Politikbewusstsein zu entwickeln. Das Bewusstsein für die Bedeutung von Demokratie, Grund- und Menschenrechten ist zu schärfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat dazu verschiedene Zugänge (Sozial-, Kultur-, Geschlechter-, Global-, Umweltgeschichte<super>11</super> etc.) sowie unterschiedliche räumliche Dimensionen (lokal bis global) über Längs- und Querschnitte zu berücksichtigen. Die Verbindung von historischer und politischer Bildung ist anhand verschiedener Beispiele zu verdeutlichen. Politische Bildung hat von einem breiten Politikbegriff auszugehen, wobei zwischen formaler („polity“, ua. Verfassung oder politische Institutionen), inhaltlicher („policy“, ua. Ziele und Aufgaben von Politik, Ideologien) und prozessualer Dimension der Politik („politics“, ua. politische Willensbildung, Konfliktaustragung) zu unterscheiden ist. Zudem sind die subjektiven Vorstellungen von Politik zu berücksichtigen und weiterzuentwickeln. Damit sollen die Lernenden zu gesellschaftlicher und politischer Partizipation sowie zur Weiterentwicklung der demokratischen Gesellschaft befähigt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht gilt es, Anwendungsbereiche, zentrale fachliche Konzepte sowie Kompetenzbeschreibungen miteinander zu verknüpfen. Wiederkehrende Strukturen (Kompetenzen und zentrale fachliche Konzepte) sind über die Schulstufen hinweg progressiv zu entwickeln. Problemorientierende Fragestellungen sollen als Leitfragen dem Unterricht vorangestellt werden. Solche Lernprozesse sind auf allen Schulstufen in allen Anforderungsbereichen (Reproduktion, Transfer, Reflexion) zu fördern. Dabei ist den Ansprüchen von Individualisierung und Differenzierung gerecht zu werden. Inhaltliche Überschneidungen und Anknüpfungspunkte zu anderen Unterrichtsgegenständen sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie außerschulische Lernorte und öffentliche Einrichtungen (zB Parlament, Landtage, Gemeinderat, Demokratiewerkstatt etc.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende didaktische Prinzipien sind zu berücksichtigen: Gegenwarts- und Zukunftsbezug, Lebensweltbezug und Subjektorientierung, Inter- und Transkulturalität, Problemorientierung, exemplarisches Lernen, Handlungsorientierung, Multiperspektivität und Kontroversität sowie Wissenschaftsorientierung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Strukturierung von Unterricht dienen wiederkehrende Konzepte, die in unterschiedlichen Anwendungsbereichen immer wieder herangezogen und miteinander verknüpft werden. Lernende verfügen bereits über individuelle, zumeist aus ihrer Alltagswelt geprägte Vorstellungen zu zentralen fachlichen Konzepten, die im Unterricht aufzugreifen sind. Zudem muss den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, diese individuellen Vorstellungen auszudifferenzieren, mit weiteren Konzepten in Zusammenhang zu setzen und somit weiterzuentwickeln. Lernen mit Konzepten ist ein wesentlicher Aspekt der Förderung historischer und politischer Sachkompetenz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dafür sind folgende zentrale fachliche Konzepte zu beachten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Zustandekommen von historischem und politischem Wissen reflektieren (Belegbarkeit, Konstruktivität, Kausalität, Perspektive und Auswahl);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeit als grundlegendes Konzept des historischen Denkens zwischen Kontinuität und Wandel beachten (Zeitverläufe, Zeiteinteilung, Zeitpunkte);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge des menschlichen Zusammenlebens fokussieren (Struktur, Macht, Kommunikation, Handlungsspielräume, Lebens-/Naturraum, Normen, Arbeit, Diversität und Verteilung).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese zentralen fachlichen Konzepte können durch weitere Konzepte ergänzt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die fachspezifischen Kompetenzbereiche sind wissenschaftsorientiert anzubahnen. Dazu können unterschiedliche Strategien und Lehr-Lern-Methoden angewandt werden, die emotionale, kognitive, ästhetische und kreative Zugänge berücksichtigen. Die Kompetenzbereiche sind als miteinander vernetzt zu verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Fragekompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte gibt Antworten auf Fragen, die aus Erfahrungen der Gegenwart (zB persönliche Wahrnehmungen, politisches Geschehen, mediale Berichterstattung) heraus an die Vergangenheit gestellt werden. Im Unterricht sind in Geschichtsdarstellungen vorhandene Fragestellungen aufzuzeigen und die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Fragen an die Vergangenheit selbst zu formulieren. Es sollten dabei vor allem Fragen berücksichtigt werden, die Veränderungen in der Zeit betreffen (ua. zu Kontinuität, Wandel). Zudem sind Fragen in Bezug auf das kritische Arbeiten mit Quellen und Darstellungen anzuregen (ua. zu Perspektive, Intention).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der kritische Umgang mit Quellen und Darstellungen zum Aufbau eigener Vorstellungen und Erzählungen über die Vergangenheit (Re-Konstruktion) ist zu fördern. Darüber hinaus gilt es, Darstellungen kritisch zu hinterfragen (De-Konstruktion). Dazu sind fachspezifische Methoden zu vermitteln, um Analysen und Interpretationen vornehmen zu können. Insbesondere sind verschiedene Formen des Umgangs mit Geschichte (Geschichtskultur) zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Orientierungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewonnene Einsichten aus der Beschäftigung mit der Vergangenheit sollen es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, Gegenwarts- und Zukunftsphänomene zu verstehen und sich in Gesellschaft und Lebenswelt besser zu orientieren. Es gilt daher, aus den Einsichten der Beschäftigung mit Vergangenheit für die Gegenwart relevante Sach- und Werturteile zu treffen und in ihrer Vielfalt zu reflektieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Sachkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachspezifische Begriffe und Konzepte werden reflektiert, angewandt und weiterentwickelt. Dabei gilt es, an vorhandene Vorstellungen der Lernenden anzuschließen und einer altersgemäßen Konkretisierung sowie Weiterentwicklung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Urteilskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen dazu befähigt werden, gesellschaftliche bzw. politische Entscheidungen, Probleme und Kontroversen zu beurteilen. Dazu sind von ihnen begründete Sach- und Werturteile zu entwickeln, die vor dem Hintergrund von Grund- und Menschenrechten kritisch reflektiert werden müssen. Zudem gilt es, sich mit bereits vorliegenden Urteilen auseinanderzusetzen. In jedem Fall gilt es darauf zu achten, dass sich Schülerinnen und Schüler der Interessen hinter politischen Urteilen und der jeweiligen Perspektiven bewusst werden (Interessen- und Standortgebundenheit).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politikbezogene Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Lernenden sollen Methoden zur Analyse und Interpretation von Daten, Bildern und Texten aus Politik und Gesellschaft vermittelt werden. Damit wird die Grundlage für politische Sachurteile geschaffen. Gleichzeitig wird durch die kritische Auseinandersetzung mit politischer Kommunikation (auch in digitalen Medien) politische Partizipation angeregt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Handlungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Bereitschaft und Fähigkeit zu politischem Handeln fördern. Schülerinnen und Schüler sollen dazu eigene Positionen reflektieren und artikulieren, Positionen anderer verstehen und aufgreifen sowie an der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen mitwirken. Dies ist durch simulatives Handeln und andere Unterrichtsmethoden zu erproben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Sachkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachspezifische Begriffe und Konzepte werden reflektiert, angewandt und weiterentwickelt. Dabei gilt es, an vorhandene Vorstellungen der Lernenden anzuschließen und einer altersgemäßen Konkretisierung sowie Weiterentwicklung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellen und Darstellungen unterscheiden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen beschreiben, analysieren und hinterfragen (Comics, Rekonstruktionszeichnungen, Karten, Sachbücher, Spielfilme etc.) – Schwerpunkt: Belegbarkeit in Darstellungen überprüfen;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren (Funde, Schriften, Bilder etc.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Erzählungen über die Vergangenheit anfertigen (ua. zum eigenen Leben; chronologische Aufzählung und Sachtexte in eine Darstellung überführen).<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Historische Fragekompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen zu Kontinuität und Wandel, die in Darstellungen behandelt werden, herausarbeiten (zB Welche Frage steht hinter der Darstellung zum Wandel der Lebensweisen im Mittelalter? Welche Frage hat sich die Schulbuchautorin zur Veränderung im Römischen Reich gestellt?).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Historische Orientierungskompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Einsichten, die aus der Beschäftigung mit Quellen und Darstellungen für Gegenwart und Zukunft gewonnen werden, diskutieren und diese nutzen (ua. individuelle Bedeutung von historischen Einsichten aus der Beschäftigung mit Alltagsgeschichte).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Historische und politische Sachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachspezifische Konzepte anwenden, reflektieren und weiterentwickeln (ua. „Darstellung“ und „Quelle“ unterscheiden; Gattungsmerkmale von Quellen erkennen; über den Unterschied zwischen „Vergangenheit“, „Geschichte“ und „Geschichtsschreibung“ reflektieren; „Königin/König“, „Sklavin/Sklave“, „Demokratie“ als Konzepte in unterschiedlichen Kontexten anwenden).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Politikbezogene Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>politische Manifestationen (zB Internetpostings, Zeitungsartikel, TV-Dokus; Umfrageergebnisse) beschreiben, analysieren und hinterfragen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Politische Urteilskompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und fremde Meinungen zu gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen erkennen, unterscheiden und analysieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Politische Handlungskompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angebote von politischen Organisationen (zB Parteien, NGOs) nutzen und mit Personen und Institutionen der politischen Öffentlichkeit Kontakt aufnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht gibt Einblicke von der Urgeschichte bis zur Frühen Neuzeit, wobei gegebenenfalls auch Brüche und Kontinuitäten bis in die Gegenwart bewusst zu machen sind. Die Anteile der Politischen Bildung führen in zentrale Bereiche des Politischen ein. Die zentralen fachlichen Konzepte und die für die Schulstufe vorgesehenen Kompetenzen sind anhand der Anwendungsbereiche kontinuierlich, mehrfach und ausgewogen sowie im Sinn eines Lernfortschritts progressiv zu entwickeln, sodass Lernende auch auf unterschiedlichen Niveaus gefördert und gefordert werden. Die in sich geschlossenen Anwendungsbereiche können beliebig gereiht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensweltliche Erfahrungen im Umgang mit Geschichte und Vergangenheit („Zeit“ als zentrales Konzept in der Geschichte; Zeiteinteilungen der Geschichte; Anfänge der Menschheitsgeschichte und damit verbundene Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern; Herkunft von Vorstellungen über die Vergangenheit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Alte Kulturen (Entstehung und Merkmale; Gesellschaftsstruktur und Alltagsleben; Hinterfragen von geschichtskulturellen Produkten, ua. eines Spielfilmausschnitts oder Comics<super>6</super>);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Welt- und Vernetzungsgeschichte zur Zeit der europäischen Antike (transkultureller Austausch und Handel; Vernetzungen des Römischen Reiches im mediterranen Raum und zu asiatischen Kulturen; globaler Querschnitt von Kulturen auf verschiedenen Kontinenten);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergangene und gegenwärtige Herrschafts- und Staatsformen (Beispiele von Herrschaftsformen und Gesellschaftsordnungen von der Antike bis zur Gegenwart, va. Unterschiede, Parallelen; Merkmale von Herrschafts- und Staatsformen und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, ua. Ethnie, Geschlecht, Klasse, Schicht, Behinderung; individuelle Erfahrungen von Menschen in unterschiedlichen Epochen mit Herrschaftsformen)<super>8</super>; Einfluss des politischen Geschehens, des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens durch Religionen und Gesinnungsgemeinschaften,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mittelalterliche Lebensformen (Lebensweisen in Stadt und Land; transkulturelle Beziehungen Afrikas oder Asiens zu Europa, ua. Salzhandel, Seidenstraße; Vorstellungen über das Mittelalter in Vergangenheit und Gegenwart);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begegnungen zwischen dem Eigenen und dem Fremden in der Frühen Neuzeit (Motive, Ursachen und Auswirkungen von Eroberungsreisen; Kolonialismus, Ausbeutung und Zerstörung indigener Gesellschaften und die Auswirkungen auf die Gegenwart; Darstellung kultureller Kontakte in Vergangenheit und Gegenwart);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichte der Ausbeutung als Längsschnitt (von der Antike bis in die Gegenwart) (Sklaverei im historischen Längsschnitt; Ausbeutung von Frauen, Männern und Kindern von der Antike bis zur Gegenwart; individuelle Erfahrungen aus unterschiedlichen sozialen Klassen und Schichten im Zusammenhang mit Sklaverei und Ausbeutung; Durchsetzung von Menschenrechten);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Möglichkeiten für politisches Handeln in Gegenwart und Zukunft (Ebenen des politischen Handelns – Gemeinde, Land, Bund, EU – und deren Auswirkungen auf Alltag und Lebenswelt und politisches Agieren der Schülerinnen und Schüler);<super>1 </super>gesellschaftliche und politische Partizipation in der eigenen Lebenswelt; ungleiche Handlungsspielräume der Geschlechter; Erproben und Reflektieren von politischen Handlungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesetze, Regeln und Werte in Gegenwart und Zukunft (Gesetze und Normen aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler; Kinderrechte und deren Bedeutung in Österreich; unterschiedliche Wertvorstellungen zu demokratischen Grundwerten wie Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Frieden, Gerechtigkeit)<super>8</super>; Prägung des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens durch Religionen und Gesinnungsgemeinschaften.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen beschreiben, unterscheiden, analysieren und hinterfragen (Schulbücher, TV-Dokumentationen, Internetangebote etc.) – Schwerpunkt: Erzählstrukturen von Darstellungen analysieren (Zielgruppenausrichtung, inhaltliche Schwerpunktsetzung, Emotionalisierung etc.);<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellen beschreiben, unterscheiden, analysieren und interpretieren (Schriften, Bilder, Gegenstände etc.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Erzählungen über die Vergangenheit auf der Grundlage von Quellen und Darstellungen erstellen;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Darstellungen zum selben Thema vergleichen und Gründe für die Unterschiedlichkeit analysieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische Fragekompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen zu Kontinuität und Wandel an die Vergangenheit stellen (Schülerinnen und Schüler stellen Fragen wie ua.: Wie entwickelten sich Geschlechterrollen seit dem 19. Jahrhundert in Mitteleuropa? Waren Wanderungen und Migration immer schon Bestandteil von Gesellschaften?).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische Orientierungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Orientierungsangebote in Darstellungen zum selben Thema analysieren (ua. Bedeutungszuweisungen/Stellenwert von historischen Ereignissen und Persönlichkeiten für Gegenwart/Zukunft, Handlungsempfehlungen für die Gegenwart/Zukunft).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische und politische Sachkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachspezifische Konzepte anwenden, reflektieren und weiterentwickeln (ua. „Darstellung“ und „Quelle“ unterscheiden; Gattungsmerkmale von Darstellungen erkennen; „Epoche“ als Form der Zeiteinteilung reflektieren; verschiedene Formen von „Perspektivität“ in Quellen und Darstellungen herausarbeiten); „Herrschaft“ und „Revolution“ in unterschiedlichen Zeiten vergleichen und mit den eigenen Vorstellungen in Verbindung setzen).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Politikbezogene Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>politische Manifestationen (Formen der digitalen Kommunikation, Demonstrationsbanner, Flugzettel, aktionistische Formen, etc.) beschreiben, analysieren und hinterfragen sowie selbstständig erstellen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Politische Urteilskompetenz</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interessen- und Standortgebundenheit von eigenen und fremden politischen Urteilen analysieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Politische Handlungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen von politischer Mitbestimmung und Vertretung nutzen und demokratische Mittel anwenden.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht gibt Einblicke vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, wobei gegebenenfalls auch Brüche und Kontinuitäten bis in die Gegenwart bewusst zu machen sind. Die Anteile der Politischen Bildung führen in zentrale Bereiche des Politischen ein. Die zentralen fachlichen Konzepte und die für die Schulstufe vorgesehenen Kompetenzen sind anhand der Anwendungsbereiche kontinuierlich, mehrfach und ausgewogen sowie im Sinn eines Lernfortschritts progressiv zu entwickeln, sodass Lernende auch auf unterschiedlichen Niveaus gefördert und gefordert werden. Die in sich geschlossenen Anwendungsbereiche können beliebig gereiht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte frühneuzeitlicher Kulturen aus europäischer Perspektive (Renaissance als kulturelle, politische und wirtschaftliche Übergangszeit; Reformation und Gegenreformation; veränderte Sichtweisen auf den Menschen von der Renaissance bis zur Gegenwart anhand menschlichen Erlebens und Zusammenlebens – Umgang mit Strafen in der Gesellschaft, Ausdrucksformen von Liebe und Sexualität<super>9</super>, Exklusion und Inklusion von Menschen mit psychischer und physischer Behinderung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen in der Neuzeit (Auswirkungen des Absolutismus auf das Leben am Hof und für die Gesellschaft; Frühkapitalismus und seine Folgen – Reichtum und Armut, Wandel der Arbeitswelten);<super>1, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Revolutionen, Widerstand, Reformen („Revolution“ und „Reform“ und damit verbundene Vorstellungen von Schülerinnen und Schüler; Aspekte der Aufklärung und ihre Bedeutung für Revolutionen und Reformbewegungen; sozialgeschichtliche Aspekte des jüdischen Lebens im 18. und 19. Jahrhundert in Österreich; Auswirkungen der Aufklärung auf gegenwärtige Gesellschaften – demokratischer Verfassungsstaat, Gewaltentrennung, Menschenrechte; Vergleich von politischen Umbrüchen/Revolutionen anhand von Beispielen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlecht, Ethnien und soziale Klassen im Zeitalter der Industrialisierung (politische Strömungen und ihr Einfluss auf Gesellschaften; Kommunismus und Sozialismus; Nationalismus und Aufkommen eines politischen Antisemitismus und Rassismus in Europa; Vergleich der Industriegesellschaft und gegenwärtiger Lebenswelten; umweltgeschichtliche Betrachtung der Industrialisierung);<super>8,</super> <super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kolonialismus, Imperialismus und Rassismus (Aufteilung der Welt unter den Kolonialmächten und Auswirkungen bis in die Gegenwart; Wahrnehmung außereuropäischer Gesellschaften aus europäischen Perspektiven; Bewertungen und Zuschreibungen in verschiedenen Formen von Rassismus; Kolonialismus aus der Perspektive der Unterdrückten; Umgang mit Minderheiten in Vielvölkerstaaten – Habsburgermonarchie und Osmanisches Reich im Vergleich);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Migration vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart (Migration; Integration in der Vergangenheit und in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler; weltweite Migrationsbewegungen; Flucht und Asyl; Herausforderungen für Auswanderungs- und Einwanderungsländer; Migration am Beispiel von Lebensgeschichten aus dem 19. und 20. Jahrhundert);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erster Weltkrieg (Machtverhältnisse in Europa; soldatische Kriegserfahrungen und Auswirkungen des Krieges auf Bevölkerung insbesondere auf Frauen und Identitäten; Kriegspropaganda und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen – ua. Kriegsspielzeug, Schul- und Jugendbücher und Lieder; Weltkrieg und Geschichtskultur in Vergangenheit und Gegenwart, ua. Denkmäler, Filme, Computerspiele; historische Friedenslösungen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Identitäten und Politik in Gegenwart und Zukunft (Identität und Identitätsbildung – Definition, Wandel von Identitäten, Mehrfachidentitäten; kritische Auseinandersetzung mit Selbst- und Fremdzuschreibungen von Identitäten in der politischen Diskussion; Bausteine nationaler und europäischer Identitäten; Entstehungsmechanismen von Nationalismus);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahlen und Wählen in Gegenwart und Zukunft (Wahlrecht und Simulation von Wahlen; Strategien von Wahlwerbung; Wechselwirkungen zwischen Politik und Medien<super>6</super> sowie zugrunde liegende Wertvorstellungen; Einfluss von Populismus).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen beschreiben, unterscheiden, analysieren und hinterfragen (Internetangebote, Computerspiele, TV-Dokumentationen etc.) – Schwerpunkt: Bewertungen in Darstellungen überprüfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellen beschreiben, unterscheiden, analysieren und interpretieren (Schriften, Bilder, Filme etc.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Erzählungen über die Vergangenheit auf der Grundlage von Quellen und Darstellungen erstellen und dabei entsprechende Belege anführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Perspektivität von Quellen und Einseitigkeiten in Darstellungen untersuchen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische Fragekompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen zu Kontinuität und Wandel stellen und in Darstellungen behandelte Fragen herausarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische Orientierungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Intentionen hinter Orientierungsangeboten für die Gegenwart und Zukunft reflektieren (ua. Gleichsetzungen von gegenwärtigen und vergangenen Phänomenen überprüfen).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische und politische Sachkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachspezifische Konzepte anwenden, reflektieren und weiterentwickeln („Darstellung“, „Quelle“ unterscheiden und deren Gattungsmerkmale erkennen, „Demokratie“, „Wandel“, „Partizipation“, „Kommunikation“, „Föderalismus“, „Kompetenzverteilung zwischen Gemeinden, Ländern, Bund“).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Politikbezogene Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>politische Manifestationen (Wahlplakate, politische Reden, politische Werbespots etc.) beschreiben, unterscheiden, analysieren und hinterfragen sowie selbstständig erstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Politische Urteilskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene politische Urteile formulieren und begründen sowie andere Urteile (von Journalistinnen und Journalisten, von Politikerinnen und Politikern, von NGOs etc.) analysieren.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Politische Handlungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Prozessen der politischen Willensbildung teilnehmen und getroffene Entscheidungen reflektieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht gibt Einblicke vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Gegenwart, wobei gegebenenfalls auch Brüche und Kontinuitäten bewusst zu machen sind. Die Anteile der Politischen Bildung führen in zentrale Bereiche des Politischen ein. Die zentralen fachlichen Konzepte und die für die Schulstufe vorgesehenen Kompetenzen sind anhand der Anwendungsbereiche kontinuierlich, mehrfach und ausgewogen sowie im Sinn eines Lernfortschritts progressiv zu entwickeln, sodass Lernende auch auf unterschiedlichen Niveaus gefördert und gefordert werden. Die in sich geschlossenen Anwendungsbereiche können beliebig gereiht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Demokratie in der Zwischenkriegszeit (Demokratisierung der Gesellschaft in der Ersten Republik Österreich – Verfassung, Sozialgesetzgebung; Auswirkungen der Demokratie auf die Lebenswelten; Wirtschaftskrise und politische Konflikte); Politische Konflikte in der Zwischenkriegszeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Faschismus – Nationalsozialismus – Kommunismus (Ausprägungen und Auswirkungen der faschistischen bzw. kommunistischen Diktaturen; Ständestaat („Austrofaschismus“); die Ideologie des Nationalsozialismus und ihre Auswirkungen auf vergangene und gegenwärtige Gesellschaften; Ausgrenzung und Erniedrigung als Instrumente totalitärer Herrschaftssysteme; Alltagswelten in Demokratie und Diktatur; Analyse von Grundlagen, Voraussetzungen und Praxis des Nationalsozialismus in Österreich; Zweiter Weltkrieg und dessen Darstellung in geschichtskulturellen Produkten – ua. TV-Dokumentationen, Computerspiele<super>6</super>; Vergleich totalitärer Staatssysteme);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Holocaust/Shoah und Genozid (Formen des Antisemitismus und des Rassismus; Vernichtungspolitik im Nationalsozialismus – Opfergruppen, industrieller Massenmord, NS-Euthanasie, Verbrechen der Wehrmacht; Perspektiven von Deserteuren, Opfern, Täterinnen und Tätern sowie Mitläuferinnen und Mitläufern; Interviews von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen als subjektive Wahrnehmung der Vergangenheit; Beispiele von Genoziden des 20. und 21. Jahrhunderts); 2. Weltkrieg aus europäischer, amerikanischer, afrikanischer und asiatischer Perspektive;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zweite Republik Österreich: Rückstellung und Entschädigung für Opfer des Nationalsozialismus, Demokratisierung der Gesellschaft, Staatsvertrag und Bundesverfassungsgesetz, umfassende Landesverteidigung, Bundesheer; österreichisches Modell der Interessensvertretung und Sozialpartnerschaft unter Bezugnahme auf Arbeiterkammer, Gewerkschaften, Wirtschaftskammer und Landwirtschaftskammer;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziale Ungleichheiten und Strategien zu deren Überwindung – ua. Wohlfahrtsstaat, Interessenvertretungen, Sozialpartnerschaft; Wandel der Wertehaltungen durch neue Politikfelder – ua. Sozialstaat, Umwelt/Klima, Migration;<super>11, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichtskulturen – Erinnerungskulturen – Erinnerungspolitik (Umgang mit Nationalsozialismus und Holocaust in der Zweiten Republik – Entnazifizierung, Opfermythos und öffentliche Erinnerungskultur; Denkmäler und Gedenkstätten – ua. Vergleich des Umgangs mit dem Zweiten Weltkrieg in Österreich und in Jugoslawien bzw. den Nachfolgestaaten von 1945 bis heute; Instrumentalisierung und Nutzung von Geschichte und Erinnerungen – ua. historische Argumente in der Politik, Habsburgermythos, Tourismus, Medien und Unterhaltung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte von Globalisierung im 20. und 21. Jahrhundert (Friedenssicherung nach 1945 und welt- und wirtschaftspolitische Machtblöcke in globaler Perspektive, „Kalter Krieg“; Befreiungsbewegungen im Globalen Süden (Afrika, Südamerika etc.), politische, ökonomische und gesellschaftliche Phänomene der Globalisierung – ua. Urbanisierung, ökologische Herausforderungen; weltweit sich vernetzende Phänomene – ua. Konsum<super>13</super>, Popkultur, Internet/digitale Medien, Seuchen);<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Europäisierung (unterschiedliche historische und gegenwärtige Konzeptionen von Europa; die EU als Wirtschafts- und Friedensprojekt<super>13</super>; Ende des geteilten Europas 1989 und die Auswirkungen; Beitritt Österreichs zur EU und die nachfolgenden Veränderungen in Außen-, Sicherheits- und Neutralitätspolitik, in Gesellschaft und Alltag; Einfluss der EU auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesellschaftlicher Wandel im 20. und 21. Jahrhundert in Österreich (unterschiedliche Jugendkulturen; soziale Bewegungen, ua. Frauenbewegungen, Friedensbewegungen, Umweltbewegungen, antirassistische Bewegungen, und deren öffentlichkeitswirksame Strategien als Beispiele von politischer Partizipation; Formen von Extremismus und Populismus; Erscheinungsformen und Funktionen von Antisemitismus in der Gegenwart; Auswirkungen der Globalisierung auf verschiedene soziale Klassen und Schichten – ua. prekäre Arbeitsverhältnisse, „working poor“);<super>1, 8, 11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Mitbestimmung in Gegenwart und Zukunft (demokratische Werte und Grundrechte; Menschenrechte; Minderheitenrechte; Räume, Möglichkeiten und Strategien: politische Institutionen, außerparlamentarische Formen der Mitbestimmung – ua. Aktionen von Bürgerinnen und Bürgern im öffentlichen Raum; Machtungleichheiten in politischen Prozessen, Opposition und Regierung, NGOs); Aufgaben und Kompetenzverteilung von Gemeinden, Ländern und Bund – bundesstaatliches Prinzip/Föderalismus – Zuständigkeiten von Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen und Gemeinderat bzw. Landeshauptleuten, Landesregierung und Landtag, Bundesregierung, Parlament und Bundespräsident;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medien und politische Kommunikation in Gegenwart und Zukunft – Öffentlichkeit und Mediendemokratie (Einfluss der Medien auf Politik und Gesellschaft, politische Nutzung/Instrumentalisierung von Medien, Medien als „vierte Macht“); Umgang mit Fake News und digitaler Kommunikation).<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle24" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOGRAFIE UND WIRTSCHAFTLICHE BILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Geografie und wirtschaftliche Bildung stellt den mündig handelnden Menschen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt sowie dabei relevante räumliche und zeitliche Zusammenhänge in den Mittelpunkt. Ein wichtiger Ausgangspunkt der Lehr-/Lernprozesse sind dabei die Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler. Im Bewusstsein, dass geografische und ökonomische Prozesse sowie ihre Darstellung immer auch gesellschaftlich eingebettet sind, sollen diese für Schülerinnen und Schüler als gestaltbar und veränderbar erfahren werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen in komplexen Lebenswelten durch Analyse und Reflexion zunehmend individuelle Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz entwickeln. Besondere Bedeutung hat die Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Privathaushalt, Geld und Finanzentscheidungen, Produktion und Konsum, Unternehmertum und Arbeitswelt, Staat und Gesellschaft, naturräumliche und sozialräumliche Prozesse, Mensch-Umwelt-Beziehungen, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Globalisierung und internationale (Wirtschafts-) Beziehungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 21. Jahrhundert erfolgt dies vor dem Hintergrund höchst dringlicher und miteinander verwobener globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Umweltdegradation, Ressourcenverbrauch sowie Flucht- und Migrationsbewegungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für positive zukünftige Entwicklungen sind daher innovative Ansätze des Denkens und Handelns, insbesondere beim Wirtschaften von allen gefordert. Im Unterricht sollen diese Ansätze erörtert, diskutiert, entwickelt und – wo immer möglich – handelnd ausprobiert werden. So soll Bildung für eine nachhaltige Entwicklung gestärkt und Lebensqualität gesichert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierter Unterricht ermöglicht die aktive Auseinandersetzung mit zentralen geografischen und wirtschaftlichen Inhalten, Konzepten und Methoden in allen Anforderungsbereichen (Reproduktion, Transfer, Reflexion und Problemlösung). Junge Menschen sollen befähigt werden, sich in der ökonomisch, technologisch und durch Digitalisierung geprägten Welt zu orientieren, eine fachlich begründete und ethisch fundierte Meinung zu bilden und diese in demokratischen Prozessen zum Ausdruck zu bringen. Sie sollen lernen, altersgemäß an Handlungs- und Entscheidungsprozessen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt mündig und verantwortungsbewusst mitzuwirken.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht im Unterrichtsgegenstand Geografie und wirtschaftliche Bildung orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen der wissenschaftlichen Geografie und der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Alle Zielsetzungen und Inhalte sollen daher im Wirkungsgefüge „Gesellschaft – Wirtschaft – Politik – Umwelt“ bearbeitet werden. Dabei sollen bildungsrelevante Fallbeispiele mit Problembezug auf unterschiedlichen Maßstabsebenen (persönlich, lokal, regional, national und global) erarbeitet werden. So sollen die Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts durch das Verstehen von Zusammenhängen, Anwenden des Gelernten sowie Reflektieren der eigenen Einstellungen, Entscheidungen und Handlungen vorbereitet werden. Somit leistet der Unterricht einen besonderen Beitrag zum Verständnis der Lernenden, sich als relevanten Teil der Wirtschaft zu begreifen, mit dem Wunsch, sich durch selbstbestimmtes Handeln auch aktiv einzubringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch unterschiedliche fachliche Zugänge, individuelle Sichtweisen sowie verschiedene Welt- und Menschenbilder soll der Mehrperspektivität und Pluralität Rechnung getragen werden. Die kontinuierliche regionale Zuordnung der Fallbeispiele unterstützt den Aufbau eines topografischen Grundgerüstes. Originale Begegnungen an außerschulischen Lernorten sowie mit externen Expertinnen und Experten sind ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. Medien, insbesondere Geomedien (das sind digitale und analoge Medien mit ortsbezogenen Daten), werden zum Erschließen, Produzieren und Kommunizieren von geografischen und wirtschaftlichen Inhalten eingesetzt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts- Finanz und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen durch sprachsensible Aufgabenstellungen mit zunehmender inhaltlicher und sprachlicher Komplexität befähigt werden, sich, ausgehend von der Alltagssprache, in der Fachsprache angemessen und präzise auszudrücken und Lesestrategien anzuwenden, die es ihnen ermöglichen, sich Fachwissen zu erschließen.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist den Werten eines nachhaltigen Lebens, der Demokratie, den Menschenrechten, der Chancengerechtigkeit, dem sozialen Ausgleich sowie der Toleranz verpflichtet.<super>7, 11, 13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein besonderer Fokus auf Bildungs-, Berufs- und Lebensweltorientierung unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Auslotung ihrer Interessen und Fähigkeiten für weiterführende Bildungswege.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Finanzielle Bildung findet durch Förderung der Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz zur Gestaltung der eigenen finanziellen und wirtschaftlichen Lebenslage und zur kompetenten, verantwortungsbewussten und mündigen Mitwirkung an wirtschaftlichen Prozessen statt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entrepreneurship Education wird verankert durch die Stärkung der Kreativität, der Eigeninitiative und der Erfahrung der Möglichkeit, Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende zentrale fachliche Konzepte sollen im Unterricht anhand von geeigneten Fallbeispielen veranschaulicht und vermittelt werden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Gemeinsamkeiten und Unterschiede</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kinder und Jugendliche erfassen Leben und Wirtschaften über Aspekte des Gemeinsamen und des Unterschiedlichen, indem Bezüge zu Bekanntem hergestellt werden. Wahrnehmung und Darstellung setzen das Erkennen von Differenzen voraus. Vielfalt (Diversität) und Ungleichheit (Disparität) sind im Wirkungsgefüge „Gesellschaft – Wirtschaft – Politik – Umwelt“ erschließbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Veränderung und Wandel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschliches Handeln stößt vielseitige Veränderungsprozesse an, die sich jeweils durch Vernetzung und Rückkopplung vollziehen. Wandel hat vielfache Auswirkungen auf die Lebensqualität des Einzelnen sowie gesamt auf Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt. Unter dem Überbegriff Globaler Wandel werden dabei unterschiedliche Veränderungen zusammengefasst, etwa Klimawandel, Ressourcenverknappung, Bevölkerungsentwicklung, Digitalisierung, Globalisierung und Deglobalisierung. Durch nachhaltige Entwicklung werden Veränderungen im Denken und Handeln Einzelner angestoßen und eine Transformation der Gesellschaft(en) ermöglicht. Die Auseinandersetzung mit dem Konzept Veränderung und Wandel soll dazu beitragen, ein positives Zukunftsbild zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Interessen und Macht</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen, Gruppen und Institutionen haben unterschiedliche, manchmal widersprüchliche Interessen. Sie können diese aber nicht in gleichem Ausmaß durchsetzen. Durch unterschiedliche Machtverteilung werden ihre Handlungsspielräume erweitert oder eingeschränkt. Dies betrifft gesellschaftliche Einschluss- und Ausschlussprozesse, die Beteiligung an Entscheidungen, den Zugang zu Ressourcen sowie Verteilungsfragen. So werden beispielsweise politische Entscheidungsprozesse transparent und erfahrbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Maßstabsebenen und Raum</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die meisten Analysen und Darstellungen sozialer, ökonomischer und physischer Sachverhalte haben einen bestimmten Maßstab und einen Raumbezug. Dabei sind räumliche Darstellungen von der lokalen über die regionale zur globalen Ebene möglich. Unter Raum ist dabei sowohl ein Ausschnitt der Erdoberfläche (Containerraum inklusive Lagebeziehungen) zu verstehen als auch die individuelle Wahrnehmung von Orten („Raum im Kopf“) und der durch Handlungen gesellschaftlich konstruierte Raum („gemachter Raum“). Das bewusste Einsetzen unterschiedlicher Maßstabsebenen und Raumbezüge ermöglicht Mehrperspektivität und unterstützt begründete Bewertungen und Handlungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Leistungserstellung und Nachhaltigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen streben danach, ihre Lebenslage zu gestalten und zu verbessern. Sie tun dies durch körperliche und geistige Arbeit, den Einsatz von Technologien und den Rückgriff auf natürliche Ressourcen. Dies geschieht in Unternehmen, öffentlichen Institutionen und privaten Haushalten. Neben bezahlter Arbeit werden viele Leistungen auch unbezahlt oder auch ehrenamtlich erbracht. Bei der Produktivität ist die Perspektive der Nachhaltigkeit bedeutsam. Nachhaltigkeit bedeutet, dass nicht mehr Ressourcen verbraucht werden, als sich regenerieren können. Dabei sind neben ökologischen Überlegungen auch ökonomische, individuelle und soziale Aspekte in die Maßnahmen zum nachhaltigen Leben und Wirtschaften miteinzubeziehen. Der Umgang mit knappen Ressourcen umfasst auch natürliche Ressourcen wie etwa Luft, Boden und Wasser. Da diese Ressourcen für die kommenden Generationen erhalten und geschützt werden sollen, ist nachhaltiges Leben und Wirtschaften von besonderer Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kooperation und Konkurrenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Handeln von Menschen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ist durch Kooperation und Konkurrenz gekennzeichnet. Durch Arbeitsteilung und Spezialisierung sind alle Wirtschaftsteilnehmerinnen und -teilnehmer aufeinander angewiesen. Zusammenarbeit und Wettbewerb, Rahmenbedingungen und Wirtschaftsordnungen sowie das Verhältnis von Staat und Markt werden auf lokaler, nationaler und globaler Ebene ausgehandelt. Dies geschieht durch Menschen, Gruppen, Unternehmen, Organisationen und Staaten mit unterschiedlichen Einflussmöglichkeiten. Kooperation und Konkurrenz werden für Schülerinnen und Schüler bereits in alltäglichen Lebenszusammenhängen sichtbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vernetzung und Märkte</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen leben und wirtschaften nicht isoliert, sondern sind durch zahlreiche Austauschbeziehungen basierend auf Arbeitsteilung und Spezialisierung vernetzt. Dies geschieht sowohl in Marktbeziehungen (etwa Arbeits-, Güter- und Kapitalmärkte) als auch durch marktferne wirtschaftliche Aktivitäten (etwa unbezahlte Pflege und Erziehung im Haushalt<super>8</super>). Marktbeziehungen sind durch ein Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage charakterisiert, dadurch entsteht ein Preis. Märkte existieren für sämtliche Formen wirtschaftlicher Austauschbeziehungen, ua. für Güter, Dienstleistungen, Informationen und Geld. Dabei spielen räumliche Distanzen auch unter veränderter wirtschaftlicher und technologischer Vernetzung weiterhin eine bedeutende Rolle. Marktaktivitäten können dabei Auswirkungen auch auf andere weit entfernte Orte oder Gesellschaften haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ökonomische Prinzipien und Entscheidungsfindung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirtschaften bedeutet gegenwärtige und zukünftige Lebensgrundlagen für Menschen zu sichern und dafür verantwortungsbewusst Entscheidungen zu treffen. Bei jeder Entscheidung stehen private Haushalte, aber auch Unternehmen und die öffentliche Hand vor verschiedenen Handlungsalternativen. Wirtschaftliches Denken umfasst das Abwägen von Alternativen und aller ihrer Konsequenzen (für Individuen und die gesamte Gesellschaft und Umwelt) einschließlich der Opportunitätskosten, die bei jeder Entscheidung anfallen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Unterrichts in Geografie und wirtschaftlicher Bildung ist die Förderung und Entfaltung des mündigen und reflektierten jungen Menschen, der im Wirkungsgefüge „Gesellschaft – Wirtschaft – Politik – Umwelt“ handlungsfähig ist. Dazu sind fachlich wie fachdidaktisch fundierte Inhalte, Konzepte und Methoden notwendig, welche die Entwicklung von Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz im Sinne nachhaltiger Entwicklung unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Orientierungskompetenz </b>umfasst das Wahrnehmen, Lokalisieren, Verstehen und Analysieren von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen sowie umweltbezogenen Strukturen, Prozessen, Kontroversen, Konflikten und deren Darstellungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Urteilskompetenz </b>bezeichnet differenziertes, mehrperspektivisches Reflektieren und Bewerten der eigenen und der gesellschaftlichen Handlungsoptionen, Entscheidungen, Handlungen und deren Folgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Handlungskompetenz</b> entwickelt sich auf der Basis individueller Erfahrungen und sozial wie individuell konstruierter Einstellungen und Werthaltungen. Der Unterricht ermöglicht deren Weiterentwicklung über die gezielte Förderung relevanter Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Aneignung von Wissen sowie zur Reflexion fundierten Wissens. Diskutierte und schließlich getroffene Entscheidungen sollen kommuniziert, argumentiert und, wenn möglich, aktiv umgesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unterschiedlichen Kompetenzbereiche der einzelnen Klassen verknüpfen diese drei Kompetenzen mit der Inhaltsdimension und den zentralen fachlichen Konzepten. Sie integrieren Anwendungsbereiche, sind die konkrete Ausprägung der Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz und bilden die Grundlage für das Lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 1. Klasse beschreibt <b>Leben und Wirtschaften.</b> Darunter fallen folgende Teilbereiche:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften im eigenen Umfeld</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Wünsche und Bedürfnisse formulieren, vergleichen und reflektieren, deren Umsetzbarkeit überprüfen und erklären;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Produzieren und Konsumieren im Wirtschaftskreislauf sowie den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld (Einnahmen und Ausgaben) anhand von Fallbeispielen aus dem eigenen Umfeld analysieren;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliches Leben beginnend in der Wohn-/Schulortgemeinde auf verschiedenen Maßstabsebenen mit Hilfe von Geomedien einordnen und darstellen;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Charakteristika der räumlichen Umwelt erheben, beschreiben und individuell bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Vorstellungen von Lebensqualität erkunden und Lebensstile hinsichtlich Nachhaltigkeit reflektieren.<super>11, 12</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften in der Welt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale, ökonomische und kulturelle sowie alters- und geschlechtsbedingte Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Zusammenhang mit Arbeiten (einfach nachvollziehbare Produktion in Unternehmen), Wohnen und Mobilität in weltweit ausgewählten Fallbeispielen aus Zentren und Peripherien vergleichen und diese mit Geomedien lokalisieren;<super>4, 5, 12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><super>–</super></symbol>Kriterien zur Bestimmung von Armut und Reichtum beschreiben und auf unterschiedlichen räumlichen Maßstabsebenen kritisch vergleichen.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften im Hinblick auf nachhaltige Ernährung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von individuellen Ernährungsgewohnheiten (land)wirtschaftliche Produktion, deren gesellschaftliche, wirtschaftliche und naturräumliche Bedingungen sowie deren Wandel an weltweit ausgewählten Fallbeispielen verorten und vergleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Phänomene und Prozesse beschreiben, die für das Verständnis des Klimawandels und seiner gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen wichtig sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Einfluss des Klimawandels auf die Erzeugung von ausreichenden und gesunden Nahrungsmitteln an Fallbeispielen erörtern.<super>11</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften unter Beachtung der natürlichen Prozesse</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkungen von Naturereignissen, Lebensqualität und Wirtschaften der Menschen anhand von Fallbeispielen beschreiben und erörtern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Betroffenheit von Menschen und Gesellschaften durch Naturgefahren in angemessener Sprache bewerten und Möglichkeiten solidarischen Handelns erörtern.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Materielle und immaterielle Bedürfnisse (ausgehend von der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensqualität und Nachhaltigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikation und räumliche Orientierung mit Geomedien;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Produktion und Konsum von Gütern und Dienstleistungen durch Haushalte, Unternehmen und weitere Wirtschaftsteilnehmer</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortungsvoller Umgang mit Geld;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wohnen, Arbeit und Mobilität aus Zentren und Peripherien;<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reichtum und Armut;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen des Klimawandels;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährung, Landwirtschaft, gewerbliche Wirtschaft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit Naturereignissen und Naturgefahren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 2. Klasse beschreibt <b>Nachhaltiges Leben und Wirtschaften. </b>Darunter fallen folgende Teilbereiche:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Nachhaltiger Umgang mit Energie und Ressourcen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Nutzung erneuerbarer und nicht erneuerbarer Energieträger vergleichen und aus den Blickwinkeln von Klimawandel und Nachhaltigkeit reflektieren;<super>11, 12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die ungleiche räumliche und gesellschaftliche Verteilung von Ressourcen mit Hilfe von <br />(Geo-)Medien beschreiben und deren Nutzung, Wiederverwendung und Entsorgung analysieren;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen wie Wasser, Luft oder Boden erörtern und im Alltag umsetzen sowie die Bedeutung gesetzlicher Rahmenbedingungen anhand von Beispielen beschreiben.<super>11</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Vernetztes Wirtschaften zwischen Produktion und Konsum</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Berufen und Berufsbildern die Bedeutung und Vielfältigkeit der Arbeitswelt erkunden und vergleichen sowie deren Entwicklung für die eigene Zukunft einschätzen;<super>1, 5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>arbeitsteiliges und spezialisiertes Produzieren von Gütern und Anbieten von Dienstleistungen sowie das freie Treffen von Produktionsentscheidungen durch Haushalte, Unternehmen und Staat beschreiben;<super>7, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reflektierte Entscheidungen bei der Nutzung von Bank-, Verkehrs- oder Handelsdienstleistungen treffen und diesbezügliche Auswirkungen der Digitalisierung beschreiben;<super>4, 12, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach verschiedenen Gütern (einschließlich Leistungen) auf Märkten (Güter-, Arbeits-, und Kapitalmärkte) sowie deren wesentliche Funktionen insbesondere für die Preisbildung charakterisieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Projektideen zur Erzeugung von Gütern oder zur Bereitstellung von Dienstleistungen unter Analyse von Angebot, Nachfrage, Ressourceneinsatz, Knappheit und Preisgestaltung entwickeln, umsetzen und Auswirkungen reflektieren.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Energieträger in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Klimawandel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffkreisläufe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeitswelt und Berufsorientierung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sparen und Risiko;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeitsteiliges und spezialisiertes nachhaltiges Wirtschaften;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Digitalisierung und ihre Folgen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Projektplanung und -durchführung im Rahmen der Entrepreneurship Education<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unternehmerisches Denken und Handeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 3. Klasse beschreibt <b>Leben und Wirtschaften in Österreich.</b> Darunter fallen folgende Teilbereiche:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Österreichische Gesellschaftsentwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aktuelle demografische Strukturen und Prozesse beschreiben und deren mediale Darstellungen interpretieren sowie die Bedeutung für die eigene und gesellschaftliche Zukunft erörtern;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Auswirkungen von Selbst- und Fremdbildern auf das gesellschaftliche Zusammenleben beschreiben und dabei die Bedeutung von biologischem Geschlecht, Gender, Alter, Bildung, Einkommen, Wohlstand, Nationalität, Religion oder Kultur hinterfragen.<super>5, 6, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildungswege und Arbeitswelten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über die Berufswelt informieren, unterschiedliche Bildungswege, klassische und innovative Berufsbilder sowie selbstständige und unselbstständige Arbeitsmöglichkeiten vergleichen und für den persönlichen Lebensweg reflektieren;<super>2, 8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unbezahlte und bezahlte Arbeit<super>8</super>, Arbeitslosigkeit, Höhe und Verwendung des Einkommens, Sparen, Finanzieren und Versichern, Rechte und Pflichten von Erwerbstätigen und Konsumierenden einschließlich Konsumentenschutz beschreiben.<super>1, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklungen am Wirtschaftsstandort Österreich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Wandel von Standortfaktoren und Standortentscheidungen sowie ihre Folgen für die weitere Entwicklung Österreichs erörtern;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Industrieregionen, Tourismusregionen, landwirtschaftlich geprägte Regionen und Regionen mit anderen wirtschaftlichen Schwerpunkten charakterisieren und verorten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche, gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Folgen der Ansiedelung eines Unternehmens in einer Region, ua. neue Anforderungen und Impulse hinsichtlich Infrastruktur (bspw. Bildung, öffentlicher Verkehr) sowie demografische und strukturelle Veränderungen erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Preise von Gütern und Dienstleistungen vergleichen und die Preisbildung auf Märkten unter Berücksichtigung von Angebot und Nachfrage sowie Produktionskosten an einfachen Fallbeispielen aus der eigenen Lebensrealität mit Österreichbezug erläutern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Aufgaben der einzelnen Akteure in der ökosozialen Marktwirtschaft (private Haushalte, Unternehmen, Staat, Banken, Oesterreichische Nationalbank, Sozialpartner etc.) und ihr Zusammenwirken beschreiben, mögliche Interessenskonflikte und Kooperationen analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Funktionen von Steuern und Abgaben sowie deren gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung erörtern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der österreichischen Unternehmen für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts und erforderliche Rahmenbedingungen einschätzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von unternehmerischer Innovation für die Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaftsstandort analysieren und erklären;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs anhand von Kenngrößen beschreiben (zB Wirtschaftswachstum und BIP, Inflation, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit, alternative Wohlstandsindikatoren) und persönliche, gesellschaftliche und ökologische Folgen diskutieren;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gründe, Bedeutung sowie ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Folgen der außenwirtschaftlichen Verflechtungen (Import/Export) Österreichs mit der EU und der restlichen Welt erläutern.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zentren und Peripherien in Österreich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zentren und Peripherien Österreichs abgrenzen, in Geomedien verorten und die Relativität jeder Abgrenzung erläutern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung von zentralen und peripheren Lebensräumen mit Hilfe von originalen Begegnungen und Geomedien vergleichen und deren Lebensqualität individuell bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe von (Geo-)Medien die Raumnutzungen für Wohnen, Arbeit, Verkehr, Freizeitaktivitäten und Tourismus vergleichen sowie Lösungsansätze der Raumplanung bei Nutzungskonflikten erörtern.<super>4, 12</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Demographie, gesellschaftliche Diversität und Altersversorgung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildungswege und Berufsbilder;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeit, Einkommen und Konsumentenschutz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Standortfaktoren und Standortentscheidungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Preise und Wettbewerb in der sozialen Marktwirtschaft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Armut, Reichtum und Einkommensverteilung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Außenwirtschaftliche Verflechtungen Österreichs;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmung und Gestaltung von Zentralräumen und Peripherien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Raumnutzungen und Raumplanung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 4. Klasse beschreibt <b>Leben und Wirtschaften in einer globalisierten Welt.</b> Darunter fallen folgende Teilbereiche:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Mensch und Natursysteme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Ausmaß des menschlichen Einflusses auf Natursysteme anhand von Beispielen wie Einbringung von Schadstoffen, Land- und Ressourcennutzung (auch verknüpft mit eigenen Beobachtungen) beschreiben;<super>2, 11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Folgen der Überschreitung von Belastungsgrenzen der Erde, des Klimawandels oder des Artensterbens auf das Leben und Wirtschaften erörtern;<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über das sich wandelnde Verhältnis zwischen Mensch und Natur reflektieren, bereits etablierte Maßnahmen und Konzepte zum nachhaltigen Leben und Wirtschaften analysieren und eigene Ideen für nachhaltige Handlungen entwickeln.<super>6, 11</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Europa und europäische Integration</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Gliederungen, Wahrnehmungen und Darstellungen von Europa und der Europäischen Union in ihrer Vielfalt beschreiben, in (Geo-)Medien analysieren und dazu kritisch Stellung beziehen;<super>5, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung gemeinsamer Werte wie Friedenserhaltung, Demokratie oder Freiheit begründen und zentrale Themen der EU wie die vier Grundfreiheiten (Waren, Personen, Kapital und Dienstleistungen), den Euro, Bildungskooperationen, Qualitätsstandards, Verbraucherschutz oder Regionalentwicklung im Hinblick auf das eigene Leben reflektieren;<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Chancen und Herausforderungen der europäischen Integration sowie die Notwendigkeit und Schwierigkeit von gemeinsamen Problemlösungen auf europäischer Ebene in einer globalisierten Welt erörtern.<super>6, 7, 10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklungen in einer globalisierten Welt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verteilung der Bevölkerung und unterschiedliche Bevölkerungsdynamik aus einer globalen Perspektive analysieren und mögliche Konsequenzen erörtern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung, Bedeutung und Verteilung von Städten, Ballungsräumen und Peripherien mit (Geo-)Medien beschreiben und vergleichen;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit sowie den Wandel der Machtverhältnisse zwischen Staaten, Bündnissen, NGOs, Konzernen, internationalen Organisationen und Bewegungen untersuchen und darstellen;<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Elemente, Anforderungen und Herausforderungen nachhaltiger wirtschaftlicher Aktivitäten und Beziehungen in der globalisierten Welt diskutieren zB vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit, Armut und Wohlstand, Flucht und Migration beschreiben und Handlungsstrategien verschiedener Akteure diskutieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Das eigene Ich in einer vernetzten Welt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Zukunftsvorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, finanzielle Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten, Lebensqualität und gemeinsame Herausforderungen benennen, vergleichen und reflektieren sowie politische Prozesse mitgestalten.<super>2, 7, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mensch-Umweltverhältnis im Anthropozän;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Belastungsgrenzen der Erde;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werte und zentrale Themen der EU;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Europäische Integration einschließlich gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Globale Bevölkerungsdynamik, Urbanisierung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel durch Globalisierung und Deglobalisierung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gemeinsame Herausforderungen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt;<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene Chancen und Perspektiven in einer globalisierten Welt.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle25" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schülern ästhetische und künstlerische Erfahrungsräume zu öffnen und sie bei der Entdeckung ihres eigenen musikalischen Potenzials zu unterstützen. Ausgehend vom praktischen Musizieren und Gestalten werden musikalische Kenntnisse und Fertigkeiten erworben sowie systematisch weiterentwickelt. Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit<super>1, 2 </super>bilden die Grundlage für musikalisches Qualitätsbewusstsein und kritische Reflexion des Musikangebots. Durch die verantwortungsvolle Nutzung neuer Medien<super>6</super> werden zusätzliche Zugänge zur Musik ermöglicht. Die Auseinandersetzung mit Musik fördert die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit und leistet einen wertvollen Beitrag zu erfüllter und reflektierter Lebensgestaltung sowie zum gesellschaftlichen Zusammenleben.<super>11</super> Die Begegnung mit unterschiedlichen Erscheinungsformen von Musik und Musiktraditionen unterstützt die Entwicklung der eigenen Identität und befähigt zu offener und wertschätzender Haltung gegenüber kultureller Vielfalt. Die Einsicht, dass Musikausübung einen Spiegel der Gesellschaft darstellt, fördert nicht nur eine bewusste, aktive Teilhabe am musikalischen Leben, sondern leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur gesellschaftlichen Mitgestaltung. Auftritte im öffentlichen Raum, Konzert- und Musiktheaterbesuche sowie Kooperationen mit außerschulischen Bildungspartnern<super>1, 2</super> erweitern und bereichern das Lernen mit und durch Musik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler werden durch regelmäßiges Üben und Wiederholen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse stufenweise erworben, erweitert und vertieft. Das erfordert einen methodisch sinnvollen progressiven Aufbau. Musikkundliche und musikhistorische Kenntnisse sind Ergebnisse der Unterrichtsarbeit in den Kompetenzbereichen Singen und Musizieren, Tanzen, Bewegen und Darstellen sowie Hören und Erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler wissen über ihren Lernfortschritt Bescheid und können Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen.<super>1, 2</super> Unter Anleitung erwerben sie Strategien und Methoden zum selbstständigen Umgang mit Musik, übernehmen Mitverantwortung für den Unterricht<super>1, 2</super>, beispielsweise bei der Musikauswahl, und entwickeln Vertrauen in die eigene Gestaltungsfähigkeit. Es ist dabei unerlässlich, dass sie die Lehrerin oder den Lehrer im Unterricht musikalisch tätig erleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Kooperationen mit regionalen Kulturinstitutionen<super>1, 2 </super>(insbesondere Musikschulen), Exkursionen, Konzert- und Musiktheaterbesuche regen Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit an, fördern ihre soziale Kompetenz und erweitern ihren kulturellen Horizont.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Musik orientiert sich an den nachfolgenden vier zentralen fachlichen Konzepten, welche Produktion, Rezeption und Reflexion<super>1, 2, 13</super> von Musik in ihren vielfältigen Erscheinungsformen prägen und zu musikalisch-ästhetischer Erfahrung führen. Sie sind untereinander vernetzt und dienen als Orientierung und Strukturierung, um eine umfassende Auseinandersetzung mit musikalischen und außermusikalischen Inhalten für Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer zu gewährleisten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Klangsprache und Klangstruktur</b> umfasst musikalische Parameter (Klanghöhe, Klangdauer, Klangstärke, Klangfarbe) als Bausteine und Gestaltungsmittel für die vielfältigen musikalischen Strukturen und Formen sowie deren Notation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Tradition und Innovation</b> setzt einen direkten Bezug zur persönlichen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen und thematisiert unterschiedliche Musikstile und Aufführungspraktiken im kulturgeschichtlichen Kontext und hinsichtlich ihres Innovationspotenzials.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Funktion und Wirkung</b> umfasst verschiedene Musikpraktiken in sozialen Räumen und spannt den Bogen von Musik zur gemeinschaftlichen Festgestaltung bis hin zum individuellen und kollektiven musikalischen Erleben und Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Wahrnehmung und Ausdruck</b> setzt sich mit Musikbegegnung, musikalischem Handeln und ästhetischem Empfinden auseinander. Dabei können intensive Erfahrungen mit Musik in all ihrer kulturellen Vielfalt und klanglichen Vielschichtigkeit gemacht werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zentrum des Musikunterrichts steht musikalisches Handeln im Kontext. Dieses umfasst die Kompetenzbereiche <b>1. Singen und Musizieren, 2. Tanzen, Bewegen und Darstellen, 3. Hören und Erfassen</b> und führt zu ästhetischer und künstlerischer Erfahrung sowie zu musikbezogenen Kenntnissen und Fertigkeiten. Die Umsetzung erfolgt durch: Gestalten, Improvisieren, Erfinden, Informieren, Reflektieren, Lesen, Notieren, Beschreiben, Bearbeiten, Interagieren und Anleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Singen und Musizieren</b> umfasst den gestalterischen und reflektierten Umgang mit der eigenen Stimme<super>10</super> und dem Körper, einfach zu spielenden Instrumenten und neuen Medien(technologien)<super>6</super>. Ein Ziel ist der Erwerb eines vielfältigen Lied- und Musizier-Repertoires aus ein- und mehrstimmigen Liedern und Stücken unterschiedlicher Stilrichtungen und Kulturen sowie der improvisatorische Einsatz von Stimme und Instrumenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Tanzen, Bewegen und Darstellen </b>umfasst einerseits Körperwahrnehmung<super>9</super>, Bewegungsabläufe und Bewegungsqualitäten, andererseits ist es das Ziel, musikalische und außermusikalische Inhalte zu gestalten. Weiters soll eine Auswahl von regionalen und internationalen Tänzen erarbeitet und die Entwicklung von eigenen Choreografien gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Hören und Erfassen</b> umfasst die Auseinandersetzung mit Klängen und Geräuschen der Lebenswelt und die bewusste Verarbeitung von Höreindrücken im Sinne eines differenzierten Erfassens von Musik. Ein Ziel dabei ist die Aneignung eines Hörrepertoires aus Werken unterschiedlicher Kulturen, Gattungen und Stile. Weiters sollen Funktion und Wirkung von Musik anhand ausgewählter Beispiele beschrieben und es soll darüber kommuniziert<super>1, 2, 10</super> werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Vorgaben von Medienbildung und informatischer Bildung werden neue Technologien musikalisch adäquat eingesetzt und zur Unterstützung individueller und kooperativer Lernprozesse<super>6</super> genutzt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Beitrag des Unterrichtsgegenstandes Musik zur politischen Bildung ist die gesellschaftskritische Reflexion des Potenzials von Musik, politische Botschaften zu transportieren, aber auch das Aufzeigen der Gefahr, Musik für politische Zwecke zu missbrauchen.<super>7</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik als besondere Form von Sprache leistet einen umfassenden Beitrag zur sprachlichen Bildung, da die Auseinandersetzung mit Musik neben der Entwicklung einer Fachsprache auch die sprechtechnischen Grundlagen fördert.<super>10</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Stimme als Instrument wahrnehmen, gestaltend einsetzen und stimmtechnische Grundlagen anwenden;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lieder ausdrucksvoll singen und gestalten sowie Liedtexte inhaltlich verstehen;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Bodypercussion und einfach zu spielenden Instrumenten improvisieren und Lieder begleiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Elemente der Klangsprache erkennen, benennen und mit einfachen Notationsmöglichkeiten aufschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik erfassen und Bewegungsabläufe in Zeit und Raum in entsprechender Körperhaltung (Spannung – Entspannung) erleben und bewusst steuern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache tänzerische Bewegungen mit und ohne Musik nach Vorgabe ausführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte, Bilder und Stimmungen mit musikalischen Mitteln umsetzen und szenisch darstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit gerichteter Aufmerksamkeit das eigene Singen und Musizieren sowie vielfältige andere akustische Erscheinungen (auch bei öffentlichen Musikangeboten) hörend erfassen und beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Hörbeispiele unterschiedlichster Stilrichtungen und Kulturen hinsichtlich ihrer musikalischen Parameter erfassen und zunehmend mit Fachvokabular beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Singstimmen hinsichtlich ihres vielschichtigen Klangbildes unterscheiden und benennen sowie Instrumente visuell und akustisch erkennen und beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der Sprechstimme zur ausgebildeten Singstimme:</b> spielerisches Experimentieren, Improvisieren, Reflektieren und Üben;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Vom einfachen Klangwerkzeug zum hochentwickelten Musikinstrument:</b> Erscheinungsformen, Klangmaterialien wie Holz, Metall, Fell, Glas, Stein und Kunststoffe;<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Alltagsbewegungen zur Tanzperformance:</b> freie und gebundene Bewegungen und Bewegungsmuster zur Musik, tänzerische Spiele;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der einzelnen Note zur komplexen Komposition:</b> Orientierung im Notensystem in Verbindung mit einfachen Rhythmen und Motiven;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Puls/Metrum zu Takt und Rhythmus:</b> Grundschläge, Betonungen und rhythmische Grundlagen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Motiv und Thema zur musikalischen Form und Gattung:</b> Wiederholung, Veränderung und Kontrast als Gestaltungsprinzipien in Musik, Kunst und Alltag;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von einfachen Improvisationselementen zur Gestaltung musikalischer Szenen:</b> musikalische Stimmungsbilder und Klanggeschichten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Lebensblitzlichter berühmter Musikerinnen und Musiker zwischen Geschichte und Geschichten:</b> Alltag und Berufsleben;<super>1, 2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Musik zwischen Vertrautem und Neuem als Kulturerschließung:</b> Geräusch- und Klangwelten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der analogen Schallaufzeichnung zur digitalen Klangbearbeitung:</b> Entwicklung, Produktion und Reflexion von Tonaufnahmen in Klein- und Großgruppen.<super>1, 2, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodische und rhythmische Motive erfinden und sowohl stimmlich als auch instrumental (inkl. Vocal- und Bodypercussion) umsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Auswahl von regionalen (Österreich und Nachbarländer), internationalen und anlassbezogenen Liedern (auch auswendig und zweistimmig) singen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Melodieverlauf, Rhythmus und Dynamik in der Notation erfassen und unter Anleitung umsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich nach Puls, Metrum, Takt und Rhythmus in entsprechender Körperhaltung bewegen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache gebundene Tänze mittanzen und Bewegungseinheiten selbst und im Team erfinden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>musikalische Spielszenen zu Texten, Bildern und Stimmungen mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmitteln gestalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit gerichteter Aufmerksamkeit einfache musikalische Klangstrukturen hörend erfassen und beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Hörbeispiele unterschiedlichster Stilrichtungen und Kulturen hinsichtlich ihrer Gestaltungselemente und Formverläufe erfassen und mit Fachvokabular beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gehörtes schriftlich festhalten (ua. grafische Notation, rhythmische Notation, einfache Tonhöhennotation);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stimmgattungen hörend unterscheiden und benennen sowie die Bau- und Spielweise von Instrumenten beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der Sprechstimme zur ausgebildeten Singstimme:</b> Gemeinsamkeiten und Unterschiede;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Vom einfachen Klangwerkzeug zum hochentwickelten Musikinstrument:</b> Klangerzeugung und Klanggestaltung mit Hilfe von Saiten, Röhren, Fellen, Platten, Stäben, Tasten, Pedalen;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Alltagsbewegungen zur Tanzperformance:</b> gestisches und mimisches Gestalten, Bewegungsimprovisationen allein und im Dialog, einfache Tänze;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der einzelnen Note zur komplexen Komposition:</b> Orientierung am analogen und digitalen Notenblatt und Umsetzung von einfachen melodischen und harmonischen Begleitungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Puls/Metrum zu Takt und Rhythmus:</b> Besonderheiten in Takt und Rhythmus;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Motiv und Thema zur musikalischen Form und Gattung:</b> äußere Gestalt und innere Struktur von Liedern und Instrumentalstücken (Liedform/Rondo/Variation);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von einfachen Improvisationselementen zur Gestaltung musikalischer Szenen:</b> Improvisation mit Bodypercussion und Instrumenten als Geschichte ohne Worte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Lebensblitzlichter berühmter Musikerinnen und Musiker zwischen Geschichte und Geschichten:</b> Kunstkonsum und Medienrummel;<super>1, 2, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Musik zwischen Vertrautem und Neuem als Kulturerschließung:</b> Musikwelten – Weltmusik;<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der analogen Schallaufzeichnung zur digitalen Klangbearbeitung:</b> Schallexperimente mit und ohne Aufnahme.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>außermusikalische Inhalte (ua. Texte, Bilder, Stimmungen) mit Stimme und Instrumenten improvisatorisch gestalten;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lieder unterschiedlicher Stile singen und interpretieren sowie Liedtexte kritisch hinterfragen, reflektieren und ihren historisch-politischen Kontext erkennen;<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit vorhandenen Instrumenten einfache Musikarrangements und Liedbegleitungen selbstständig sowie unter Anleitung umsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit harmonischen Strukturen und komplexeren musikalischen Formverläufen umgehen und im Singen und Musizieren erfahren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich nach Puls, Metrum, Takt, Rhythmus, Dynamik und Form in entsprechender Körperhaltung bewegen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei gebundenen und ungebundenen Tänzen verschiedener Länder, Kulturen und Stilrichtungen unter Anleitung mittanzen sowie einfache Choreografien selbst gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stimmungen, Geschichten und Handlungen in unterschiedlichen künstlerischen Darstellungsformen umsetzen und unter Einbeziehung von Ausdrucksmitteln aus den Bereichen Bewegung, Tanz, Musik und darstellendes Spiel szenisch interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit gerichteter Aufmerksamkeit komplexere musikalische Klangstrukturen hörend erfassen und beschreiben sowie über eigene Musikproduktionen und damit verbundene Lernerfahrungen reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Hörbeispiele unterschiedlichster Stilrichtungen und Kulturen hinsichtlich ihrer Wirkung und Funktion erfassen und mit Fachvokabular beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klang und Funktion der menschlichen Stimme und von Instrumenten im Kontext musikalischer Werke erfassen und beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der Sprechstimme zur ausgebildeten Singstimme:</b> Entwicklungsprozesse in den verschiedenen Lebensaltern; Rolle, Wirkung und stilgerechter Einsatz der Stimme;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Vom einfachen Klangwerkzeug zum hochentwickelten Musikinstrument:</b> Klangkörper und Besetzungsformen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Alltagsbewegungen zur Tanzperformance:</b> komplexere Schritt- und Bewegungsabfolgen (vorgegeben und erfunden) in unterschiedlichen Aufstellungsformen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der einzelnen Note zur komplexen Komposition:</b> eigene und vorgegebene Arrangements und Kompositionen mit musikalischen Bausteinen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Puls/Metrum zu Takt und Rhythmus:</b> rhythmische Bausteine in ausgewählten Musikstücken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Motiv und Thema zur musikalischen Form und Gattung:</b> äußere Gestalt und innere Struktur von musikalischen Großformen (Sonate/Sinfonie/Solokonzert);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von einfachen Improvisationselementen zur Gestaltung musikalischer Szenen:</b> Soundscape-Geschichten; Soundcollagen zu Filmszenen;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Lebensblitzlichter berühmter Musikerinnen und Musiker zwischen Geschichte und Geschichten:</b> von der Aufführungspraxis bis zu heutiger Live-Performance;<super>1, 2, 6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Musik zwischen Vertrautem und Neuem als Kulturerschließung:</b> Einflüsse unterschiedlicher Musikrichtungen und Musiktraditionen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der analogen Schallaufzeichnung zur digitalen Klangbearbeitung:</b> Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte einst und jetzt.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Berücksichtigung stimmlicher Entwicklungen (insbesondere der Mutation) einstimmig und mehrstimmig a cappella und mit Begleitung singen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lieder unterschiedlicher Stile, Epochen und Kulturen singen und gegebenenfalls präsentieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Stimme, Instrumenten und Alltagsgegenständen musizieren und kreativ gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Notenschrift erkennen und verschiedene Notationsformen im Singen und Musizieren erfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Umgang mit neuen Medien Kreativität in der Gestaltung zeigen und sich als selbstwirksam erleben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>freie und metrisch gebundene Bewegungsabläufe koordiniert ausführen und sich in verschiedenen Bewegungsqualitäten (ua. leicht – schwer, schnell – langsam, weit – eng) ausdrücken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei verschiedenen gebundenen und ungebundenen Tänzen/Choreografien zu Liedern und Musikstücken mittanzen sowie Choreografien selbst und im Team erfinden, entwickeln und gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Spielszenen mit außermusikalischen und musikalischen Inhalten unter Einbeziehung verschiedener künstlerischer Ausdrucksmittel planen, gestalten und präsentieren sowie die selbst gestaltete Szene hinsichtlich zuvor festgelegter Beobachtungskriterien (ua. mimische Gestaltung) beschreiben und die Ergebnisse vergleichen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Hörbeispiele unterschiedlichster Stilrichtungen und Kulturen hinsichtlich ihrer kulturhistorischen Bedeutung erfassen<super>5</super> und mit innovativen Entwicklungen in Beziehung setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das öffentliche Musikangebot wahrnehmen, kritisch reflektieren und sowohl kognitive, emotionale als auch soziale Bezüge zur Musik herstellen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der Sprechstimme zur ausgebildeten Singstimme:</b> Vokaltraditionen im Alltag und in Berufsfeldern;<super>1, 2, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Vom einfachen Klangwerkzeug zum hochentwickelten Musikinstrument:</b> elektrifizierte, digitale und virtuelle Instrumente;<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Alltagsbewegungen zur Tanzperformance:</b> Tanzkultur in Vergangenheit und Gegenwart;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der einzelnen Note zur komplexen</b> <b>Komposition:</b> eigene und vorgegebene Kompositionen (auch) in Verbindung mit neuen Medien(technologien);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Puls/Metrum zu Takt und Rhythmus:</b> rhythmische Strukturen in Klassik, Pop, Jazz und Weltmusik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von Motiv und Thema zur musikalischen Form und Gattung:</b> formale Strukturen in Pop, Jazz und Weltmusik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von einfachen Improvisationselementen zur Gestaltung musikalischer Szenen:</b> Musik und Musiktheater auf der Bühne;<super>1, 2, 6, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Lebensblitzlichter berühmter Musikerinnen und Musiker zwischen Geschichte und Geschichten:</b> gesellschaftliche und politische Einflüsse;<super>1, 2, 6, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Musik zwischen Vertrautem und Neuem als Kulturerschließung:</b> Musikgeschmack und Toleranz in vergangenen und gegenwärtigen Formen von Jugendkultur;<super> 5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Von der analogen Schallaufzeichnung zur digitalen Klangbearbeitung:</b> Mediengestaltung (Podcasts, Hörspiele, Filmvertonungen) und Urheberrecht</listelem></aufzaehlung></liste><table id="Tabelle26" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">KUNST UND GESTALTUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunst und Gestaltung ermöglicht sinnlich-ästhetische Zugänge zur Welt und fördert ganzheitliche Persönlichkeitsbildung. Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen bildnerische Praxis, bildende Kunst, gestaltete Umwelt und visuelle Kommunikation. Der Unterrichtsgegenstand schafft Orientierung, um in visuellen Kulturen reflektiert zu handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie durch Bilder ihre Vorstellungen von sich selbst und der Welt geprägt werden. Sie verstehen, dass die Herstellung und der Einsatz visueller Gestaltungen von Interessen, sozialen und kulturellen Umständen sowie von persönlichen Erfahrungen, Einstellungen und Intentionen beeinflusst werden. Das ermöglicht differenzierte Einschätzungen künstlerischer und kultureller Ausdrucksformen aus der Gegenwart und Vergangenheit. Schülerinnen und Schüler lernen ihre Vielfalt und Diversität kennen, anzuerkennen und damit umzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erfahren und erproben, wie Techniken, Materialien, bildnerische Mittel, Medien, Genres und Absichten visuelle Produkte in Form, Aussehen und Wirkung beeinflussen. Sie können diese als Kommunikationsmittel einsetzen und sie auch selbst gestalten. Der Erwerb von Fachsprache unterstützt bildnerisches Denken, fachliches Kommunizieren und Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Kunst und Gestaltung werden Vorstellungskraft, Fantasie, sinnliche Erfahrung, Einfühlungsvermögen, individuelle und gemeinsame Ausdrucksfähigkeit gefördert und erweitert. Experimentierfreude, Offenheit und Neugier werden angeregt, ebenso Flexibilität, Ausdauer und Konzentration.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen, auf eigene Ideen und Vorstellungen zu vertrauen. Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Originalität ihrer bildnerischen Arbeiten und erfahren sich als aktive und verantwortungsvolle Gestalterinnen und Gestalter ihrer analogen und virtuellen Lebenswelten. In der Einzel- wie in der Zusammenarbeit gewinnen sie Vertrauen in ihre Wahrnehmungs-, Gestaltungs-und Urteilsfähigkeit und werden motiviert, diese über die Schule hinaus eigenständig weiterzuentwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Kunst und Gestaltung trägt somit in besonderer Weise zur Identitätsbildung, Wertebildung und Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender bei und fördert lebenslanges Lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Kunst und Gestaltung ist im Stundenplan eine Doppelstunde wöchentlich vorzusehen. Die Unterrichtsvorhaben berücksichtigen die drei Kompetenzbereiche. Deren Gewichtung und Reihung fallen unterschiedlich aus, wobei die bildnerische Praxis den größten Anteil hat. Themenrahmen und Aufgabenstellungen liegen in der Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendungsbereiche sind verpflichtend umzusetzen. Sie stellen repräsentative Themengebiete dar und beschreiben nicht den gesamten Unterricht. In Verschränkung mit den übergreifenden Themen sind daraus konkrete Unterrichtsvorhaben zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf methodische Vielfalt im Unterricht ist ebenso zu achten wie auf die Einbindung vielfältiger und unterschiedlicher Beispiele aus Kunst, gestalteter Umwelt und visueller Kommunikation. Vertiefendes Erschließen von Themen und Aufgaben ist wichtiger als möglichst viele zu behandeln. Es wird empfohlen, Themen auch gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu entwickeln, um gemeinschaftliches Handeln und Lernen mit- und voneinander zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angeleitetes sowie eigenständiges praktisches Tun werden dem Alter, den Möglichkeiten, Fähigkeiten und Potenzialen der Schülerinnen und Schüler entsprechend aufeinander abgestimmt. Aufgaben werden sowohl offen als auch zweckgerichtet gestellt und werden hinsichtlich der Ziele, Anlässe, Genres und Medien zunehmend vielfältiger und komplexer. Selbstständiges Anwenden der erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten ist zu fördern sowie das Übernehmen von Verantwortung für Material und Arbeitsplatz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Während und am Ende des Arbeitens werden die Fortschritte und Ergebnisse gemeinsam besprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Das Führen einer Sammelmappe ist empfehlenswert, um Recherchen, Ideen, Skizzen, Versuche, Varianten, Konzepte und Ergebnisse zu dokumentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht findet in Fachräumen mit entsprechender Infrastruktur statt. Im Schulgebäude gibt es Möglichkeiten für das Präsentieren von Unterrichtsergebnissen. Die Realisierung größerer Projekte im Klassenverband, klassen- oder schulübergreifend ist wünschenswert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist anzustreben, dass Schülerinnen und Schüler an Originalen lernen, auch an außerschulischen Standorten sowie im Austausch mit Kunstschaffenden und Fachleuten (zB im Sektor der Kunstvermittlung sowie in einschlägigen künstlerischen und gestalterischen Berufen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Verwendung von Bildern ist auf die Wiedergabequalität und die rechtlichen Grundlagen zu achten. Hard- und Software werden den Möglichkeiten entsprechend verwendet. Ökologische, ökonomische, sicherheitstechnische und gesundheitliche Aspekte bestimmen die Auswahl der Materialien und Techniken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Unterrichtsgegenstand Kunst und Gestaltung liegen Konzepte zugrunde, die für die bildende Kunst, gestaltete Umwelt und visuelle Kommunikation zentral sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Material, Technik und Medien</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Material, Technik und Medien ermöglichen und begrenzen alle Arten bildnerischen Gestaltens. Materialqualitäten und Materialbeschaffenheit in Verbindung mit verschiedenen Techniken sind maßgebend für die Gestaltung. Medien und Techniken beeinflussen nicht nur die Herstellung, sondern auch die Verbreitung und Präsentation von bildnerischen Gestaltungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Regeln, Regelbrüche und Innovation</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Kunst und visuellen Kulturen zeigen sich Regeln, die von Einzelnen, Gruppen und Gesellschaften bestimmt werden. Bildnerisches Gestalten hängt mit dem Erlernen und Anwenden von Regeln zusammen. Das Einhalten von Regeln ist Voraussetzung dafür, sich visuell verständlich zu machen. Im Kreativen liegt die Fähigkeit, durch Aussetzen, Brechen oder Übertreten von Regeln Neues zu schaffen. Auf diese Weise werden Originalität, Individualität und Diversität sichtbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Imagination, Fiktion und Realität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im bildnerischen Gestalten geht es um das Verhältnis von Imagination, Fiktion und Realität in seiner Vielschichtigkeit. Imaginieren ruft sinnliche Eindrücke aus der Erinnerung sowie neue innere Vorstellungen hervor. Dieser individuelle Vorgang kann bildnerisch dargestellt werden. Ebenso spielen das Abbilden der sichtbaren Wirklichkeit sowie die Darstellung von realen und fiktiven Inhalten eine wesentliche Rolle. An den Unterschieden und den Übergängen zwischen Imagination und Realitätsdarstellung gilt es zu arbeiten, um die vielfältige Auseinandersetzung mit Wirklichkeiten und ihren Darstellungen zu befördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Form, Funktion und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Verständigungs-, Ausdrucks- und Darstellungsmittel haben bildnerische Gestaltungen und Prozesse unterschiedliche Funktionen und Wirkungen: zB erfreuen, unterhalten, beeindrucken, neugierig machen, dokumentieren, informieren, illustrieren, erläutern, auffordern, repräsentieren, auch provozieren und schockieren. Die Wirkung bildnerischer Gestaltungen ist abhängig von Form- und Gestaltungsentscheidungen. Verwendung und Wirkung werden beeinflusst von Sozialisation, individuellen Sichtweisen, persönlichen Interessen, Wissen und Bildung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Verschränkung der drei Kompetenzbereiche Bildnerische Praxis, Wahrnehmen und Reflektieren sowie Bildsprachen und Kommunizieren wird das Zusammenwirken von Vorstellung, bildnerischer Darstellung, Mitteilung, Deutung und Bedeutung als komplexer Kompetenzentwicklungsprozess dargestellt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bildnerische Praxis</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt des Unterrichtsgegenstandes steht die bildnerische Tätigkeit der Schülerinnen und Schüler zur Entwicklung und Weiterentwicklung ihres visuellen Vorstellungs-, Darstellungs- und Ausdrucksvermögens. In der bildnerischen Praxis werden kreative Potenziale aktiviert und sinnlich-ästhetische Zugänge zur Welt ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im eigenständigen Gestalten entwickeln die Schülerinnen und Schüler Verständnis und Gespür für die unterschiedlichen Wirkungen und Absichten bildnerischer Ausdrucksformen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wahrnehmen und Reflektieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrnehmen als aktiver Vorgang ereignet sich im Zusammenspiel der Sinne und ermöglicht Teilhabe an dem, was uns umgibt. In der Form-, Farb-, Raum- und Zeitwahrnehmung und im Erschließen physischer und virtueller Umgebungen entstehen Bilder von der Welt und es eröffnen sich Zugänge zum eigenen bildnerischen Gestalten, zu bildender Kunst, gestalteter Umwelt und visueller Kommunikation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen Wirkungen, Bedeutungen und Botschaften von bildnerischen Arbeiten zu reflektieren und zu verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bildsprachen und Kommunizieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen in der bildnerischen Praxis und beim Wahrnehmen und Reflektieren ihrer Arbeiten sowie anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik unterschiedliche Bildsprachen kennen und sie einzusetzen. Sie erfahren, dass bildsprachliche Mittel eindeutig, mehrdeutig, auch widersprüchlich sein können und sich unterschiedlich auslegen lassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Kommunizieren mit Bildern und über Bilder erweitern sie ihr Vorstellungs- und Ausdrucksvermögen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit verschiedenen Materialien, einfachen analogen und digitalen Werkzeugen und Techniken spielerisch experimentieren und sie grundlegend handhaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Materialien, einfache analoge und digitale Techniken und Werkzeuge den Aufgaben gemäß einsetzen und einfache bildnerische Verfahren anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Gestaltungsaufgaben Bildideen entwickeln, basierend auf eigenen Erlebnissen, Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen und Fantasien;<super>3, 9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildnerische Gestaltungen im Zusammenwirken von Vorstellung, Darstellung und Mitteilung realisieren, ggf. unter Einsatz digitaler Bildproduktion bzw. Bildbearbeitung.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einzelne bildnerische Gestaltungselemente erkennen, unterscheiden sowie Zusammenhänge herstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern betrachten und darüber reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik elementare Funktionen sowie Bildabsichten und Wirkungen erkennen sowie Zusammenhänge herstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildsprachen und Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit analogen und digitalen bildnerischen Gestaltungen altersgemäß kommunizieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Verwendung von elementarer Fachsprache den Zusammenhang zwischen Absicht und Ausführung visueller Botschaften bei ihren eigenen bildnerischen Arbeiten beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und andere Gestaltungen präsentieren, angeleitet arrangieren und sich wertschätzend darüber austauschen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendungsbereiche sind als repräsentative Themengebiete zu verstehen, gleichermaßen produkt- und prozessorientiert.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Bild, Schrift, Zeichen:</b> Das trägt meine Handschrift. Bedeutung der Handschrift. Schriftgestaltung heute und früher;<super> 4, 6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Mit Bildern erzählen:</b> Wann erzählt ein Bild? Beschreiben, erklären, erzählen (ua. in Kunst und Werbung);<super>4, 10, 12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Zeit, Raum, Kontext:</b> Das alles ist Kunst. Beispiele aus verschiedenen Zeiten und Kulturen. Zweck und Zweckfreiheit von Kunst;<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Orte, Plätze, Körper:</b> Meine Plätze. Meine Freiräume. Individuelle Verortungen an öffentlichen Orten (ua. Sitzplatz im Klassenzimmer, Plätze im Schulhaus, Spielplätze, Lieblingsplätze generell);<super>7, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Rückbezug als Innovation:</b> Verarbeiten, kombinieren, umarbeiten, umdeuten von Bildern und Gegenständen;<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Präsentation, Repräsentation, Inszenierung:</b> Kunst und Museum. Kunstbegegnungen. Reale Begegnungsorte (ua. Museen, Galerien, öffentlicher Raum), virtuelle Begegnungsorte (ua. Webseiten von Museen, soziale Medien).<super>1, 2, 10, 13</super> Kunstwerke in der Realbegegnung und als digitale Präsentationen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit verschiedenen Materialien, analogen und digitalen Werkzeugen und Techniken angeleitet experimentieren und sie handhaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Materialien, analoge und digitale Techniken und Werkzeuge den Aufgaben gemäß einsetzen und bildnerische Verfahren anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Gestaltungsaufgaben Bildideen entwickeln, basierend auf eigenen Erlebnissen, Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen und Fantasien;<super>3, 9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildnerische Gestaltungen im Zusammenwirken von Vorstellung, Darstellung und Mitteilung realisieren, ggf. unter Einsatz digitaler Bildproduktion bzw. Bildbearbeitung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche bildnerische Gestaltungselemente erkennen sowie verschiedene Funktionen und Zwecke ausgewählter bildnerischer Gestaltungen unterscheiden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern betrachten, darüber reflektieren und sich wertschätzend darüber austauschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik elementare Funktionen sowie Bildabsichten und Wirkungen erfassen sowie Zusammenhänge herstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildsprachen und Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit analogen und digitalen bildnerischen Gestaltungen altersgemäß kommunizieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Verwendung von elementarer Fachsprache den Zusammenhang zwischen Absicht und Ausführung visueller Botschaften bei ihren eigenen bildnerischen Arbeiten begründen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über eigene und andere Gestaltungen wertschätzend austauschen, sie präsentieren und arrangieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendungsbereiche sind als repräsentative Themengebiete zu verstehen, gleichermaßen produkt- und prozessorientiert.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Bild, Schrift, Zeichen:</b> Gib mir ein Zeichen. Bildnerische Praktiken der Vereinfachung und des pointierten Kommunizierens<super>7 </super>(ua. Piktogramm<super>12</super>, Logo), ggf. unter Einsatz digitaler Medien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Mit Bildern erzählen:</b> Eine ganze Geschichte in einem Bild. Wie kommt Erzählung ins Bild? Erlebnisse vermitteln durch Bilder;<super>4, 6, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Zeit, Raum, Kontext:</b> Schätzen, pflegen, bewahren – vergessen, vernachlässigen, zerstören. Kunstwerke und kulturelles Gedächtnis;<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Orte, Plätze, Körper:</b> Drinnen und Draußen. Funktion, Bedeutung, Symbolik und Einfluss auf Wahrnehmung und Verhalten. Profane und sakrale, öffentliche und private Bauten und Räume (ua. Schulgebäude, Bahnhöfe, Wohnbauten, Industriebauten);<super>7, 12, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Rückbezug als Innovation:</b> Nicht in den Müll. Was lässt sich aus Arbeiten, die als misslungen empfunden werden, machen? Scheitern als Chance für alternativ-kreative und nachhaltige Lösungen<super>13</super>, Lösungswege erkennen und umsetzen;<super>1, 2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Präsentation, Repräsentation, Inszenierung:</b> Kunst und Freiheit. Kunst auf Auftrag, Kunst im öffentlichen Raum. Bilder der Sieger und Verlierer. Kunst im Spannungsfeld von Vorgaben, Verträgen und freier Entfaltung (ua. Auftragskunst, Ausstellungskunst, freie Kunst).<super>1, 2, 10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit unterschiedlichen Materialien, analogen und digitalen Werkzeugen und Techniken zielgerichtet angeleitet experimentieren und sie zunehmend selbstständig handhaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Materialien, analoge und digitale Techniken und Werkzeuge den Aufgaben gemäß einsetzen und bildnerische Verfahren zielgerichtet anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Gestaltungsaufgaben, orientiert an Absichten, Anlässen und Vorstellungen, Bildideen entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildnerische Gestaltungen im Zusammenwirken von Vorstellung, Darstellung und Mitteilung selbstständig realisieren, ggf. unter Einsatz digitaler Bildproduktion bzw. Bildbearbeitung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Genres, Bildmotive und Darstellungsweisen erfassen sowie verschiedene Funktionen und Zwecke ausgewählter bildnerischer Gestaltungen unterscheiden und untersuchen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern reflektieren und sich wertschätzend darüber austauschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik Funktionen sowie Bildabsichten und Wirkungen untersuchen und begründet beurteilen sowie komplexe Zusammenhänge herstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildsprachen und Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit analogen und digitalen bildnerischen Gestaltungen kommunizieren und ihre gestalterischen Entscheidungen begründen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Verwendung einer zunehmend komplexeren Fachsprache den Zusammenhang zwischen Absichten visueller Botschaften und ihrer Ausführung auf Basis eines konstruktiven Umgangs mit Vielfalt und Heterogenität beschreiben und eigene Meinungen formulieren;<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und andere Gestaltungen adressatengerecht präsentieren, zielgerichtet arrangieren und sich darüber wertschätzend austauschen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendungsbereiche sind als repräsentative Themengebiete zu verstehen, gleichermaßen produkt- und prozessorientiert.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Bild, Schrift, Zeichen:</b> Unverwechselbar. Visualisieren von Namen und Konzepten für mehr Wirkung (ua. Logo, Bildmarke, Wortmarke, Wort-Bild-Marke);<super>7, 10, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Mit Bildern erzählen:</b> Spuren lesen und legen. Mit Spuren eine Handlung erzählen. Durch Stilentscheidungen das Bildverständnis beeinflussen (ua. Bildinhalte entschlüsseln);<super>4, 6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Zeit, Raum, Kontext:</b> (Nicht) für die Ewigkeit. Haltbare und vergängliche Materialien in Kunst und Alltagskultur. Einsatz, Funktion, Wirkung;<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Orte, Plätze, Körper:</b> Positionen und Perspektiven. Wirkung, Bedeutung und Einfluss von Raumdarstellungen im Wandel der Zeit.<super>1, 2</super> Einsatz bildnerischer Mittel ggf. unter Einsatz digitaler Medien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Rückbezug als Innovation:</b> Alte Kunst in neuen Kontexten. Ikonen der Kunst in der Alltagskultur. Zitieren, adaptieren, pervertieren. Wirkung und Funktion.<super>4, 6</super> Skizzen und Entwürfe als hilfreiche Schritte im Arbeitsprozess;<super>1, 2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Präsentation, Repräsentation, Inszenierung:</b> Kunst und Markt. Was kostet Kunstgenuss? Sammeln, kaufen, verkaufen. Wer bestimmt bzw. bestimmte, was Kunst ist und welchen materiellen oder ideellen Wert sie hat? Wie wird Kunst wertvoll? Wer sammelte früher Kunst, wer sammelt heute?<super>8, 13 </super>Original, Reproduktion, serielle Originale (ua. Drucke), Media Art, Digital Art.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit unterschiedlichen Materialien, analogen und digitalen Werkzeugen und Techniken zielgerichtet experimentieren und sie weitgehend selbstständig handhaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Materialien, analoge und digitale Techniken und Werkzeuge den Aufgaben gemäß einsetzen und bildnerische Verfahren nach vorgegebenen und eigenen Kriterien zielgerichtet und begründbar<super>10</super> anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von komplexen Gestaltungsaufgaben, orientiert an Absichten, Anlässen und Vorstellungen, verschiedene Bildideen entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildnerische Gestaltungen im Zusammenwirken von Vorstellung, Darstellung und Mitteilung selbstständig realisieren, ggf. unter Einsatz digitaler Bildproduktion bzw. Bildbearbeitung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Genres, Bildmotive, Darstellungsweisen erfassen sowie unterschiedliche Funktionen und Zwecke ausgewählter bildnerischer Gestaltungen unterscheiden und analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern reflektieren und analysieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik Funktionen sowie Bildabsichten und Wirkungen untersuchen und begründet beurteilen sowie komplexe Zusammenhänge herstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildsprachen und Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit analogen und digitalen bildnerischen Gestaltungen kommunizieren und ihre gestalterischen Entscheidungen präzise begründen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Verwendung einer differenzierteren Fachsprache den Zusammenhang zwischen Absichten komplexer visueller Botschaften und ihrer Ausführung auf Basis der Anerkennung von Vielfalt und Heterogenität begründen und eigene Meinungen formulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und andere Gestaltungen adressatengerecht präsentieren, selbstständig arrangieren und sich darüber wertschätzend austauschen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendungsbereiche sind als repräsentative Themengebiete zu verstehen, gleichermaßen produkt- und prozessorientiert.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Bild, Schrift, Zeichen:</b> Auffordern, beeindrucken, manipulieren. Funktionen und Wirkungen der Kombination von Wort, Bild und Ton (ua. Werbung und ihre Verkaufsstrategien);<super>7, 8, 12, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Mit Bildern erzählen:</b> Wie Geschichten wirken. Wie beeinflussen uns die Geschichten, die wir sehen? Visuelles Erzählen in Politik und Medien;<super>4, 7, 9, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Zeit, Raum, Kontext:</b> Bildende Kunst ist mehr als Bilder. Auseinandersetzung ua. mit Objektkunst, Installation, Performance und Intervention im öffentlichen Raum;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Orte, Plätze, Körper:</b> Körperbetont. Körperdarstellungen im Wandel der Zeit und aus verschiedenen Kulturen. Wirkungen, Bedeutungen, Funktionen (ua. Rollenbilder, Geschlechterklischees, Mode, Körperschmuck);<super>5, 7, 8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Rückbezug als Innovation:</b> Alte Bauten in neuen Kontexten. Umbauen, ausbauen, umfunktionieren. Gebäude und ihre Weiterverwendung sowie ihre Umgebung im Wandel der Zeit. Konsens, Identifikation, Inklusion. Widerspruch, Distinktion und Exklusion (gesellschaftlich, kulturell, politisch);<super>1, 2, 7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Präsentation, Repräsentation, Inszenierung:</b> Kunst und Ich. Selbstporträts heute und früher anhand von Kunstwerken und Alltagskultur. Darstellungsformen ua. vom Privatbild bis zum Bewerbungsfoto. Skizzen und Entwürfe als hilfreiche Schritte im Arbeitsprozess.<super>1, 2</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle27" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">TECHNIK UND DESIGN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technik und Design stehen in vielen Bereichen der Lebensbewältigung und -gestaltung miteinander in Beziehung. Design ist als ganzheitlicher Gestaltungs- und Problemlösungsprozess zu verstehen. Der Prozess berücksichtigt bereits im Entwurf alle Schritte des Lebenszyklus: Entwicklung von Systemen und Gegenständen, Herstellung, Recycling, Abbau oder Entsorgung. Zur Technik gehören Produkte oder Sachsysteme und alle Prozesse und Handlungen (Verfahren, Fertigkeiten), in denen diese entstehen, verwendet und entsorgt werden. Design- und Technikprozesse münden in Erkenntnis-, Kompetenz- und Wissensgewinn. Damit hat der Unterrichtsgegenstand Relevanz für die aktuellen und zukünftigen Erlebniswirklichkeiten und Lebensrealitäten von Schülerinnen und Schülern und schafft so die Basis für Innovation und Weiterentwicklung in modernen Wissensgesellschaften.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handwerkliche Grundfertigkeiten werden ganzheitlich über den fachgerechten und sicheren Umgang mit Werkstoffen, Werkzeugen, Maschinen und Verfahren erlernt. Durch die Befassung mit der materiellen Kultur wird Bewusstsein für Qualität und Nachhaltigkeit entwickelt und geschärft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Forschende, experimentierende und kreative Prozesse sowie die Gestaltung und Herstellung von funktionalen Produkten ermöglichen Technikmündigkeit, Interesse an Innovation und nachhaltiges Handeln. Selbstständiges, reflektierendes Denken und Tun fördern die Orientierung in der sich wandelnden hochtechnisierten, digitalisierten Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht bietet und fördert Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt, den Zugang von Schülerinnen und Schülern zu allen Berufsfeldern und berufsnahe Informationen über die Vorgänge in Betrieben und Ausbildungseinrichtungen sowie die Reflexion der Berufs- und Bildungswahlentscheidung sowie die für die Berufswelt notwendigen Kompetenzen der Eigenverantwortlichkeit, Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Lösungsorientierung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand ermöglicht durch all diese Zugänge vielfältige Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen (zB im Bereich Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) und den allgemeinen Unterrichtsprinzipien der Schule.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabenstellungen ermöglichen Designprozesse, die Schülerinnen und Schüler ausgehend von einer Fragestellung oder einem Bedürfnis über die eigene Idee bis zur Fertigstellung des eigenen Produkts oder zur Lösung eines spezifischen Problems führen.<super>1, 2</super> Die Kompetenzbereiche Entwicklung, Herstellung und Reflexion bilden diesen Zugang ab. Im handlungs- und prozessorientierten Unterricht werden handwerkliche Grundfertigkeiten, strategisches Denken, forschendes Lernen und Reflexionsfähigkeit entwickelt. Die Komplexität der Aufgabenstellungen und der Verfahren ist im Sinne eines Spiral-Curriculums kontinuierlich zu steigern. Fachliches Wissen und die Verwendung der Fachsprache<super>10</super> werden aufgebaut, problemlösende, gestalterische und technische Kompetenzen erweitert und vertieft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Freude am Tun, Neugier, Motivation und Sinnlichkeit sind als essenzielle Grunderfahrungen wie Selbstvertrauen, Eigeninitiative, Selbstständigkeit und Frustrationstoleranz zu fördern. Das Lernen durch Versuch und Irrtum lässt eine Vielzahl an Lernerfahrungen zu, die das Suchen und Finden von kreativen und innovativen Lösungswegen ebenso unterstützen wie kritische Selbsteinschätzung und Kritikfähigkeit.<super>1, 2 </super>Schülerinnen und Schüler sind dabei individuell zu begleiten und zu fordern. Der Unterricht soll Schülerinnen und Schüler motivieren und befähigen, Projekte eigenständig auch im Alltagsleben umzusetzen.<super>1, 2</super> Bei der Auswahl und Vermittlung von Inhalten sind der unmittelbare und aktuelle Lebensraum und die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Exkursionen und außerschulische Lernorte unterstützen den praktischen Unterricht.<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analoge und digitale Verfahren sind einzusetzen und miteinander zu verschränken.<super>4</super> Forschendes und prozesshaftes Lernen schließt die Verwendung von fertigen Werkpackungen und rezeptartigen Anleitungen aus. Der Einsatz von didaktischen Lern- und Forschungsmaterialien, wie zB Lernbaukästen und Experimentierkästen kann durchaus sinnvoll sein, um modellhaft Sach- und Technikzusammenhänge zu veranschaulichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um der Komplexität des praktischen Unterrichts gerecht zu werden, geben die folgenden Auflistungen einen Überblick:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Materialien</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">ua. Abfallmaterialien, Baustoffe, Fäden, Fasern, Filamente, Garne, Gestricke, Gewebe, Gips, Holz, industrielle Halbzeuge, Karton, keramische Massen, Kunststoff, Leder, Lehm, Metall, Modelliermassen, Naturmaterialien, Papier, Stein, Verbundstoffe, Wachs</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkzeuge</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">material- und verfahrensadäquat</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Maschinen und Geräte</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bandschleifer, Biegevorrichtungen für thermoplastische Materialien, Bohrmaschinen, Bügeleisen, Dekupiersäge, Heißklebepistole, Heißluftfön, Keramikbrennofen, Lötkolben, Overlockmaschine, Thermosäge, Töpferscheibe, Waschmaschine, Webrahmen –</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Digital ansteuerbare Geräte und Maschinen (inkl. Computer und Software) wie zB 3D-Drucker, Nähmaschine, Schneideplotter, Stickmaschine</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Verfahren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Darstellen (analog/digital): ua. Design, Entwurf, Modell, Plan, Schnittkonstruktion, Simulationen (von Abläufen, Prozessen, Belastungen, Verformungen), Skizze</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Fügen: ua. Filzen, Flechten, Häkeln, Knoten, Kleben, Laminieren, Löten, Nageln, Nähen, Nieten, Schmelzen, Schrauben, Stricken, Verschweißen, Weben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Materialeigenschaften ändern: ua. Applizieren, Aufrauen, Belichten, Beschichten, Brennen, Glätten, Glühen, Härten, Imprägnieren, Magnetisieren, Polieren, Versteifen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Messen: ua. Druck, Masse, Längen, Materialstärken, PH-Wert, Spannung, Stromstärke, Temperatur, Torsionsfestigkeit, Widerstand, Winkel, Zugfestigkeit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Oberflächen gestalten: ua. Batiken, Beschichten, Drucken, Einbrennen, Färben, Falten, Glasieren, Kaschieren, Lasieren, Sticken</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Steuern und Regeln (analog/digital): ua. Algorithmen, Coding, Programme, Sensoren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Trennen: ua. Bohren, Feilen, Lochen, Perforieren, Raspeln, Reißen, Sägen, Scheren, Schleifen, Schneiden (ua. auch Vinyl-Cut), Schnitzen, Sprengen, Stanzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Umformen: ua. Biegen, Bügeln, Dehnen, Füllen, Nähen, thermoplastisches Verformen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Urformen: ua. 3D-Drucken, Gießen, Modellieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht ist die Nutzung von geeigneten Sonderunterrichtsräumen mit ausreichenden Arbeitsplätzen und entsprechender Ausstattung wie zum Beispiel Sicherheitsschaltern und Not-Halt-Tastern für Maschinen erforderlich. Den Schülerinnen und Schülern ist ein Sicherheits- und Gesundheitsbewusstsein im Zusammenhang mit dem Einsatz von Werkzeugen, Werkstoffen und Verfahren zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Werkzeuge, Geräte und Maschinen dürfen erst nach entsprechender Einschulung der Schülerinnen und Schüler verwendet werden. Nur unter Beaufsichtigung durch fachkundige Lehrkräfte einzusetzen sind: Bandschleifmaschine, Bohrmaschine, 3D-Drucker, Dekupiersäge, Hebelblechschere, Heißluftfön, Nähmaschine, Plattenkocher, Schlagschere, Stickmaschine, Stichsäge, Tellerschleifer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausschließlich von fachkundigen Lehrkräften zu bedienen sind: Bandsäge, Fräsmaschine, Drehbank, Hobelmaschine, Keramikbrennofen, Kreissäge, Winkelschleifer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkstücke dürfen nur über Batterien (Lithium-Ionen-Akkus sind zu vermeiden) oder ein Labornetzteil bis zu einer Spannung von maximal 24 Volt betrieben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Standortspezifische Werkraumordnungen sind seitens der Schule zu erstellen und von Lehrerinnen und Lehrern wie Schülerinnen und Schülern einzuhalten. Auf unfallverhütende Maßnahmen ist zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Produkt und Produktion</b> umfasst vergangene, gegenwärtige und zukünftige materielle Kulturen. Dabei spielen die Eigenschaften von Werkstoffen und das sich mit dem Einsatz von Werkzeugen und Maschinen wandelnde Handwerk eine wesentliche Rolle.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Mensch und Umwelt</b> beinhaltet den ganzheitlichen, sinnlichen, handelnden und reflektierten Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen sowie Erfahrungen mit Konsum- und Produktkreisläufen. Daraus ergeben sich Zugänge zu Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie zu Technikfolgenabschätzung und Produktethik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Lebens- und Arbeitswelt</b> definiert die Bedeutung von Planung, Produktion, Qualität und Normen sowie von analogen und digitalen Technologien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Thema Sicherheit durchdringt alle fachlichen Konzepte.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell für Technik und Design gliedert sich in die Kompetenzbereiche <b>Entwicklung, Herstellung und Reflexion.</b> Diese werden über die Anwendungsbereiche aufgebaut.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">So werden im Kompetenzbereich <b>Entwicklung</b> Kompetenzen zu Wahrnehmung, Problemstellung, Recherche, Erforschung, Ideenfindung, Planung, Gestaltung und zur Erschließung von Funktionen und Prinzipien ausgebildet. Dabei werden Fakten zu Verfahren, Materialien, Bezugsquellen, Entsorgung und Verwertung analog und digital recherchiert und deren Zweckmäßigkeit und Anwendung ausgelotet. Es gilt, das Arbeitsumfeld und Arbeitsschritte zu organisieren, zu planen sowie Lösungsstrategien zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Herstellung</b> beschreibt den Umgang mit Werkstoffen, Werkzeugen, Maschinen und analogen sowie digitalen Verfahren. Fähigkeiten werden weiterentwickelt und Fertigkeiten erlernt, handwerkliche Kompetenz wird aufgebaut und selbstständig in spezifischen Kontexten eingesetzt. Ästhetische und funktionale Gestaltungskriterien werden erstellt und berücksichtigt. Sicherheitsbewusstsein wird durch das Einhalten der Werkraumordnung und das Wissen zur Unfallverhütung entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Kompetenzbereich <b>Reflexion</b> werden Kompetenzen zu Dokumentation und Kontextualisierung auf- und ausgebaut. Dabei werden Bezüge zur Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftswelt hergestellt. Die Alltagsrelevanz von Technik und Design wird in kulturellen, ökologischen, ökonomischen, gestalterischen und technischen Zusammenhängen sichtbar. Sowohl der Herstellungsprozess als auch das Produkt selbst werden evaluiert, mit fachspezifischem Wortschatz dokumentiert und entsprechend präsentiert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Materialien erforschen und Ergebnisse beschreiben;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände und Räume bewusst wahrnehmen, vermessen und im Maßstab darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ideen skizzieren und Funktionspläne lesen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhang von Form und Funktion erläutern.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkstoffe fachgerecht und ressourcenschonend ver- und bearbeiten;<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkzeuge und Maschinen sachgemäß einsetzen sowie grundlegende Technologien und Verfahren kennen und anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Probleme erkennen und einfache Lösungswege entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den eigenen Arbeitsplatz organisieren, die Werkraumordnung sowie Sicherheitsbestimmungen zur Unfallverhütung erklären und umsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Technik und Design als Bestandteil der Alltags-, Berufs-, Konsum- und Wirtschaftswelt erkennen;<super>8, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung des eigenen Produkts beschreiben und Entscheidungen begründen.<super>1, 2</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grundlegenden Kompetenzen sowie die zentralen fachlichen Konzepte werden anhand folgender Anwendungsbereiche entwickelt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Energieformen/Energienutzung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebrauchsgegenstände/Gebrauchstextilien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensräume/Wohnkonzepte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maschinen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Microcomputer.<super>4</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei ist die Verwendung unterschiedlicher Materialien und Verfahren sicherzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Recherchemethoden nutzen;<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache technische Prinzipien erklären;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Probleme erkennen und Lösungswege entwickeln;<super>1, 2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeitsschritte anhand von Skizzen und Modellen planen;<super>1, 2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände und Räume vermessen und im Maßstab darstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkstoffe nachhaltig einsetzen, Bezugsquellen nennen und Entsorgungssysteme richtig verwenden;<super>11, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfahren, Werkzeuge und Maschinen auswählen, sicher und fachgerecht anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Werkraumordnung sowie Sicherheitsbestimmungen zur Unfallverhütung einhalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>funktionelle, gestalterische und technische Zusammenhänge erklären, testen und präsentieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>alltagstaugliche Qualitätsprüfungen durchführen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grundlegenden Kompetenzen sowie die zentralen fachlichen Konzepte werden anhand folgender Anwendungsbereiche entwickelt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Baukonstruktion/Statik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hüllen-/Körperbildung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mobilität/Strömungstechnik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spiel/Objekt.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei ist die Verwendung unterschiedlicher Materialien und Verfahren sicherzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedürfnisse, Sachverhalte und Anforderungen bei der Entwicklung von Ideen, Lösungen und Planungen berücksichtigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungskriterien erkennen und einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Recherchequellen nutzen und kritisch hinterfragen;<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände und Räume dreidimensional darstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Materialien auswählen, ressourcenschonend verarbeiten und entsprechend entsorgen;<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkzeuge und Maschinen sachgemäß und verantwortungsbewusst einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das eigene Verhalten in den Werkräumen auf Sicherheits- und Gefahrenaspekte abstimmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Alltagsrelevanz und Auswirkungen von Technik und Design erklären;<super>8, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den eigenen Designprozess reflektieren und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Qualität von Produkten in Bezug auf Material, Funktion, Form und Verarbeitung erkennen und beurteilen.<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grundlegenden Kompetenzen sowie die zentralen fachlichen Konzepte werden anhand folgender Anwendungsbereiche entwickelt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bauwerk/Gebäude/Architektur;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Elektronik/Sensorik/Robotik;<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebrauchsgegenstände/Gebrauchstextilien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kleidung/Mode/Konsum.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei ist die Verwendung unterschiedlicher Materialien und Verfahren sicherzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Gestaltung kreativ und innovativ auf neue Herausforderungen reagieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Aspekte zu Produkten und Produktionsbedingungen recherchieren und berichten;<super>8, 11, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwürfe, technische Zeichnungen, Pläne, Schnittmuster, Schablonen und Modelle für Projekte herstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>handwerkliche und digitale Grundfertigkeiten sachgemäß, flexibel und innovativ einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfahren auf neue Aufgabenstellungen übertragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Materialien bewusst berücksichtigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefahren und deren Ursachen erkennen und vermeiden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungskriterien und Herstellungsprozess begründen, dokumentieren und präsentieren;<super>1, 2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rohstoffnutzung, Produktion und Produktkreisläufe beschreiben;<super>11, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausprägungen der materiellen Kultur erkennen und den persönlichen Umgang damit reflektieren.<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grundlegenden Kompetenzen sowie die zentralen fachlichen Konzepte werden anhand folgender Anwendungsbereiche entwickelt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Identität/Klischee/Konstruktion/Inszenierung;<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Produkt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nachhaltigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Smart Textiles/Smart Materials;<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Städtebau/Raumplanung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei ist die Verwendung unterschiedlicher Materialien und Verfahren sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ergänzende Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu den verpflichtenden Anwendungsbereichen für die einzelnen Klassen sind hier weitere Möglichkeiten angeführt.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Bewegung/Mobilität/Mechanik:</b> Antrieb und Fortbewegung, Bionik, Fahren/Fliegen/Schwimmen, Hydraulik/Pneumatik, Hydro- und Aerodynamik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Energie/Elektrizität/Elektronik:</b> Wirkungsweisen einfacher elektronischer Bauteile (zB Diode, Transistor, LED), Energiebereitstellung durch Wasser, Wind oder Licht;<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Körper/Kleidung/Mode:</b> Accessoires, Funktionstextilien, Gender und Diversität, Konzepte, Normen, Phänomene, Popkultur, Schmuck, Schnittkonstruktion, Textildesign, Textiltechnologie, textile Objekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Produkt/Objekt/Spiel:</b> Medien<super>6</super>, Möbel, Produktdesign, Reparatur, Re- und Upcycling<super>11</super>, Werbung, Werkzeuge, Wirtschaft und Konsum;<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Raum/Bauen/Wohnen:</b> analoge und digitale Darstellungsformen<super>4</super> für Planungen und Konzepte, Brücken und Bauwerke, Environment<super>11</super>, Gestaltung/Dekor, Infrastruktur<super>12</super>, Modelle, Ökologie und Nachhaltigkeit<super>11</super>, Statik, textile Raumkonzepte, textile Raumobjekte.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle28" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bewegungs- und Sportunterricht soll bewirken, dass Schülerinnen und Schüler umfassende bewegungs- und sportbezogene Handlungskompetenzen (Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz), ein individuelles Bewegungs- und Sportverständnis sowie eine grundlegende Bewegungsbereitschaft als Basis für achtsames, verantwortliches und selbstbestimmtes sportliches Handeln erwerben.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist von folgenden Absichten geprägt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung von Bewegungserfahrungen auf der Basis einer breiten koordinativen und konditionellen Grundlagenschulung um ein umfassendes Körperkonzept (Gesamtheit der körperbezogenen Kognitionen, Bewertungen und Handlungspläne) und Körperbewusstsein zu entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erlernen von grundlegenden Bewegungsformen und Sportarten mit dem Ziel der Aneignung von Fertigkeiten und Wissen – unter Berücksichtigung von Aspekten wie Sicherheit, Gesundheit und selbstverantwortlichem Handeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übernahme von vorgegebenen und Entwicklung von persönlichen Zielvorstellungen sowie Ausbildung entsprechender Handlungsbereitschaft;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reflexive Auseinandersetzung mit Unterrichtssequenzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion von Leistungsbereitschaft, Leistungsrealisierung und wettkampforientiertem Sporttreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hinterfragen der gesellschaftlichen Bedingungen von Bewegung und Sport in ihrer Genese (ua. kulturhistorischer Ursprung bestimmter Sportarten und damit verbundene implizite Wirkungen)<super>8</super>, ihrem Geltungsanspruch (ua. Bedeutung von Gesundheit, Instrumentalisierungsdebatte) und der Bedeutung für die Gesellschaft sowie Diskussion von ethischen Implikationen (ua. Verletzungsrisiko, ökologischer Impact von Sport).<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Basis dieser Zielvorstellungen sollen Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Bewegung und Sport vor dem Hintergrund ihrer Lebensentwürfe (Bewegung und Sporttreiben für sich, im sozialen Umfeld, im Verein und in der Familie) prüfen und weiterentwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Kompetenzbereichen jedes Jahrgangs werden jene Ziele beschrieben, deren Entwicklung bis zum Ende einer bestimmten Klasse abgeschlossen sein soll. Für eine entsprechende Lern- und Aufgabenkultur gelten folgende Richtlinien:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Setzen von lernwirksamen Entwicklungsreizen auf physischer, psychischer, sozialer und kognitiver Ebene;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>systematisches Erlernen, Üben, Variieren und Verbessern sowohl im Rahmen von offenen (ua. erfahrungsorientierten, kooperativen, spielerischen und projektorientierten) Lernangeboten und -formen mit selbstständigen Erarbeitungsphasen als auch in geschlossenen, instruktiven Vermittlungsformen (ua. Übungsreihen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einbeziehung und Nutzung relevanter Lernunterlagen sowie von persönlichen Aufzeichnungen der Schülerinnen und Schüler (Sammelmappe);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in die an Lernzielen sowie am Bildungsgehalt orientierte Unterrichtsgestaltung;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der Sozialformen auf das jeweilige Kompetenzziel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung kognitiver Grundlagen zur Leistungsverbesserung;<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analyse der Strukturen von erworbenen Fertigkeiten, um diese in unterschiedlichen Bewegungskontexten nutzen zu können (Transfer);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz unterschiedlicher Aufgabenformate zum Erwerb von Kompetenzen und zur Erhebung des Kompetenzstands sowie zur Leistungsfeststellung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz gezielter Aufgabenstellungen, um Bewegen und Sport außerhalb des Sportunterrichts anzuregen (Hausaufgaben).<super>1</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulorganisatorische Hinweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Im Rahmen von Schulveranstaltungen soll ein vertiefender Kompetenzerwerb gezielt und inhaltsbezogen erfolgen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zur Unterstützung und Erweiterung des Kompetenzerwerbs sind Erfahrungen aus der Teilnahme an Sportfesten und Schulwettkämpfen hinsichtlich ihrer Möglichkeiten umzusetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eine Abstimmung im Fachteam zur weiteren Konkretisierung/Umsetzung des Lehrplans über alle Klassen ist vorzunehmen, entsprechende Konzepte sind auszuarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Impulse zur Nutzung weiterer Bewegungsangebote im Sinne einer bewegungsorientierten Schulkultur sind in der Schule einzubringen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte bilden Betrachtungsperspektiven auf den Unterrichtsgegenstand „Bewegung und Sport” ab, und zwar solche von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie der Fachwissenschaft. Sie schließen an die Vorerfahrungen und das Wissen der Schülerinnen und Schüler an und bilden gleichzeitig eine immer wiederkehrende Struktur des fachlichen Denkens und Handelns, aus der sich die Kompetenzbereiche und Kompetenzen des Gegenstandes ableiten, Unterrichts- und Lernprozesse entwickeln sowie Reflexionsmöglichkeiten erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mensch und Bewegungswelt</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich-Bewegen als konstituierendes Phänomen der Körperlichkeit. Handeln und insbesondere Reflektieren in der wechselseitigen Auseinandersetzung mit der sozialen und materialen Umwelt formen Fassetten des Selbstkonzepts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sport und Sinn</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegen und Sporttreiben erfolgt in Situationen (sinnoffene Phänomene), die durch die Sporttreibenden individuell, aber auch in sozialen Gruppen mit Sinn gefüllt werden.<super>1</super> Die Sinnperspektiven haben auch eine bedeutsame motivationale Funktion:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leisten und Leistung in Sach-, Selbst- und Sozialbezug erfahren, verstehen und reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich selbst und etwas wahrnehmen, gestalten und darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich selbst und etwas erleben und wagen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>um etwas (Ziele), mit etwas (Materialien) und als etwas (Funktionen, Rollen, Positionen) spielen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungsbeziehungen im Sport erleben und reflektieren: mit Schülerinnen und Schülern das Miteinander (kooperieren), Gegeneinander (konkurrieren), Füreinander (helfen, unterstützen) und Nebeneinander thematisieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesundheitliche Wirkungen erfahren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mensch und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung und Sport finden vor dem Hintergrund sozialer und kultureller Vielfalt und Diversität statt. Dies wird im unterrichtlichen und sportlichen Handeln sichtbar und kann aus gesellschaftspolitischen Perspektiven reflektiert werden (Kommunikationsprozesse und -strukturen, gruppendynamische Themen wie Macht, Führen und Folgen, Umgang mit Diversität, Inklusion und Exklusion, Ökologie, Demokratiebildung).<super>8, 11</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan der Sekundarstufe I basiert auf einem übergeordneten Bildungsstandard mit einem zweidimensionalen Kompetenzmodell für Bewegung und Sport. Dieses hat die Form einer Matrix: Die erste Achse stellt die vier Handlungsdimensionen dar. Die zweite Achse umfasst die Inhaltsdimensionen, wobei sich diese auf die konkreten Schulsportarten sowie die Sinndimensionen des Sporttreibens (Grundlagen, Spielen, Leisten, Darstellen und Gestalten, Gesundheit und Erlebnis) beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vier Handlungsdimensionen des Kompetenzmodells sind:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">FACHKOMPETENZ: bedeutet, sensomotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie fachbezogenes Wissen in unterschiedlichen Sportarten und Bewegungshandlungen anwenden sowie auf neue Aufgaben transferieren und motorische Aufgabenlösungen reflektieren zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">METHODENKOMPETENZ: umfasst das Wissen und Interesse, bewegungs- und sportbezogene Lernprozesse und Lernarrangements („Lernen lernen“)<super>10</super> zu verstehen, zu planen, zu organisieren, durchzuführen und auszuwerten.<super>2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">SOZIALKOMPETENZ: bezieht sich auf das Wissen und die Bereitschaft, das eigene Handeln in Gruppen und soziale Interaktionsmuster im Sport bewusst wahrzunehmen, zu beeinflussen, mit zu gestalten und zu reflektieren.<super>1, 2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">SELBSTKOMPETENZ: inkludiert das Wissen und die Bereitschaft, sich mit persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen in unterschiedlichen Bewegungsbereichen auseinander-zu-setzen, deren Bedeutung für sich selbst zu erschließen und in ein entwicklungsförderliches Selbstkonzept einzubinden (Gesamtbild der eigenen Persönlichkeit).<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. – 4. klassenübergreifende Fachkompetenz:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre individuellen koordinativen und konditionellen Fähigkeiten und Fertigkeiten in unterschiedlichen Situationen altersadäquat zeigen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen kleiner Bewegungs- und Sportspiele grundlegende Spielfähigkeiten und Spielfertigkeiten in den Bereichen Technik, Taktik und Anwenden von Regeln demonstrieren und Wissen dazu wiedergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Bewegungsfertigkeiten in den Bereichen Laufen, Springen, Werfen/Stoßen ausführen und Technikmerkmale beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende rhythmische und kreative Bewegungen in den Bereichen Gymnastik, Tanz und Bewegungskünste ausführen;<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Gewandtheit in Zweikämpfen/Selbstverteidigung umsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>turnerische Grundfertigkeiten in vielfältigen Bewegungssituationen ausführen und beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungs- und Sportspiele</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spielobjekte annehmen, zuspielen und führen sowie damit ein Ziel treffen (Technik);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungen von Mitspielerinnen und Mitspielern erkennen und darauf reagieren (Taktik).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gymnastik, Tanz und Bewegungskünste</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rhythmen erkennen und in Bewegung umsetzen sowie vorgegebene Bewegungen rhythmisch nachmachen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich durch einfache Tanzformen und Bewegungskünste ausdrücken.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zweikämpfe/Selbstverteidigung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Körperkräfte und deren Wirkung (Macht und Gewalt) erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grenzen erkennen und setzen; Stopp-Signale setzen und beachten.<super>12</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">turnerische Grundfertigkeiten</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Bewegungsformen am Boden und an Geräten umsetzen: stützen, hangeln, klettern, schaukeln, schwingen, rollen, drehen, balancieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beidbeinig von einem Sprunggerät abspringen..</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Kriterien und Rahmenbedingungen für das sportliche Üben und Trainieren benennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Bewegungsmerkmale ausgewählter sportlicher Bewegungen beschreiben (Bewegungslernen);<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Turngeräte sicher nutzen sowie Gefahrenquellen und Sicherheitsmaßnahmen nennen (Sicherheit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von Hygiene und zweckmäßiger Ausrüstung für die sportliche Tätigkeit erklären (Gesundheit).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Kleingruppen situationsadäquat und zielorientiert kommunizieren und kooperieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gruppenregeln verstehen, kommunizieren, vereinbaren und überprüfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliches Verhalten in (Klein-) Gruppen auf allgemeiner Ebene wahrnehmen und beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Aspekte von Kommunikationsprozessen in Gruppen nennen (ua.: Wie wird miteinander gesprochen? Wie wird zugehört? Auf wen wird reagiert?).<super>5</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Körper und die eigene körperliche Leistungsfähigkeit wahrnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>körperliche Abläufe wie Anstrengung – Ermüdung – Erholung und konditionelle Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, …) wahrnehmen und das Körpererleben in einfacher Weise versprachlichen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Spielfähigkeiten und Spielfertigkeiten im Rahmen von Bewegungs- und Sportspielen in den Bereichen Technik, Taktik und Anwenden von Regeln im Spiel demonstrieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundtechniken leichtathletischer Disziplinen ausführen sowie grundlegende Bewegungsmerkmale beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Grundelemente gestalterischer Bewegungsformen in den Bereichen Gymnastik, Tanz und Bewegungskünste ausführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Techniken in Kampfformen/bei der Selbstverteidigung anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>turnerische Grundfertigkeiten an verschiedenen Geräten und am Boden in vielfältigen Bewegungssituationen demonstrieren und in ihren Grundlagen beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache sportartspezifische Techniken mit einem gleitenden Sportgerät sicher anwenden. <i>(Diese Kompetenz kann auf Beschluss des Schulforums auch auf eine andere Klasse der Sekundarstufe I verlegt werden.);</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sicher ins Wasser springen, tauchen und in zwei Schwimmlagen in der Grobform schwimmen sowie Bewegungsmerkmale beschreiben und Baderegeln wiedergeben. <i>(Diese Kompetenz kann auf Beschluss des Schulforums auch auf eine andere Klasse der Sekundarstufe I verlegt werden.)</i></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungs- und Sportspiele</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spielobjekte in Bewegung annehmen, zuspielen, führen und damit ein Ziel treffen (Technik);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spielpositionen einnehmen, Zuspielmöglichkeiten erkennen (Taktik).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">leichtathletische Disziplinen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus verschiedenen Positionen starten und kurze Strecken sprinten sowie das Alter in Minuten gleichmäßig laufen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Anlauf in weite/hohe Sprünge mit linkem und rechtem Bein umsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände mit Dreischritt-Anlauftechnik weit werfen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gymnastik, Tanz und Bewegungskünste</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gymnastische Elemente mit Geräten ausführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Tanzelemente variieren und kombinieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstverteidigung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Elemente der Selbstverteidigung sowie nonverbale und verbale Signale kennen und deren Wirkung reflektieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">turnerische Grundfertigkeiten</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an verschiedenen Geräten/am Boden rollen, drehen, klettern, stützen sowie auf labilen Geräten balancieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprungbewegungen ausführen und sicher landen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Kriterien und Rahmenbedingungen für das sportliche Handeln erklären.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen über Bewegungsmerkmale anwenden, um Mitschülerinnen und Mitschüler in Lernprozessen zu unterstützen (Bewegungslernen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefahren und Gefahrensituationen erkennen, begründen sowie Sicherheitsmaßnahmen verstehen (Sicherheit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>funktionelle und gesundheitsförderliche Bewegungsmuster vorzeigen und erklären, (Alltags-) Bewegungen funktionell und anatomisch richtig ausführen (Gesundheit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundsätze der Hygiene und Körperpflege beachten (Gesundheit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache organisatorische Aufgaben übernehmen (Organisation).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>faires und nicht faires Verhalten differenzieren und sich selbst fair verhalten.<super>5, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Verhaltensvereinbarungen mitwirken, diese überprüfen und Abweichungen lernwirksam benennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gruppenziele in kleinen Gruppen definieren;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Regelverstöße erkennen und Konsequenzen akzeptieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene sportliche Leistungsfähigkeit in Bezug auf sportliche Anforderungen wahrnehmen und im Hinblick auf weitere sportliche Entwicklungen realistisch einschätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geeignete individuelle Ziele setzen sowie Kriterien zur Zielerreichung festlegen;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Anteile von Anstrengung, eigenen Fähigkeiten sowie äußeren Einflüssen (ua. erlebte Sicherheit in der Klassengemeinschaft) an der Zielerreichung erkennen und für Motivation und Lernen nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweiterte Spielfähigkeiten und Spielfertigkeiten in den Bereichen Technik und Taktik im Rahmen von vereinfachten Sport- und Rückschlagspielen demonstrieren und regelkonform anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr individuell gesetztes technisches Fertigkeitsniveau in den leichtathletischen Disziplinen Lauf, Sprung und Wurf erreichen und einfache Prinzipien des Übens und Trainierens nennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Bewegungsfolgen in den Bereichen Gymnastik, Akrobatik, Tanz und Bewegungskünste erfinden und gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in kleinen Kämpfen/bei der Selbstverteidigung einfache technische und taktische Elemente einsetzen sowie vereinbarte Regeln einhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>am Boden und an Geräten (Barren, Reck, Kasten, Schwebebalken, Ringe) Turnelemente ausführen, sensorisches Feedback nutzen und anhand von Bewegungsmerkmalen anderen Rückmeldung geben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache sportartspezifische Techniken mit einem rollenden Sportgerät sicher anwenden und auf Sicherheit und Gefahren achten.<super>12 </super><i>(Diese Kompetenz kann auf Beschluss des Schulforums auch auf eine andere Klasse der Sekundarstufe I verlegt werden.)</i></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sport- und Rückschlagspiele</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Rückschlagspielen das Spielobjekt im Spiel halten (annehmen, zuspielen, führen und ein Ziel treffen) (Technik);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individual- und gruppentaktische Grundlagen (freilaufen, anbieten, formieren, …) im Spiel kennen, anwenden und reflektieren (Taktik).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Kriterien und Rahmenbedingungen im sportlichen Handeln berücksichtigen und nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Merkmale der eigenen Bewegungsausführung und der Bewegung anderer wahrnehmen, beschreiben und die Information für Lernprozesse nutzen (Bewegungslernen);<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Bewegungsausführungen sichern und Hilfestellungen anwenden, die das Erlernen von Bewegungen unterstützen (Sicherheit und Lernen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkungen von sportlicher Belastung und Erholung auf den Körper beschreiben (Gesundheit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>organisatorische Aufgaben verstehen und übernehmen (Organisation).<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Meinungen und Interessen einbringen sowie die von anderen wahrnehmen und sich damit auseinandersetzen.<super> 5, 8</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Positionen in Sportspielen (Gruppen- und Teamtaktik) und Funktionen in Gruppen (Schiedsrichter/in, Trainer/in, Kapitän/in, ...) wahrnehmen und reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rollen in Gruppen erkennen, Schülerinnen und Schülern sowie Gruppen in sozial passender Weise Feedback geben und ein solches selbst annehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Emotionen wahrnehmen und regulieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Emotionen anderer Schülerinnen und Schüler im sportlichen Handeln einschätzen können und sich dazu in Beziehung setzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweiterte Spielfähigkeiten und Spielfertigkeiten in den Bereichen Technik und Taktik unter Wettkampf-/Leistungsbedingungen in einem Sport- und einem Rückschlagspiel unter Einhaltung der Regeln demonstrieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen der Teilnahme an einem leichtathletischen Mehrkampf die individuell optimale Leistung erbringen sowie Merkmale leichtathletischer Fertigkeiten kennen, beobachten und anderen rückmelden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Bewegungsfolgen in Gymnastik, Akrobatik, Tanz und Bewegungskünste verbinden und präsentieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Abwehr- und Befreiungstechniken und -taktiken in kleinen Kämpfen, bei der Selbstverteidigung und im Kampfsport regelgerecht und fair anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungsverbindungen am Boden und an Geräten aus dem Turn 10 auf technisch grundlegendem Niveau in gebundenen und offenen Formen ausführen sowie anhand von Prinzipien der Bewegungslehre beschreiben und reflektieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Kriterien und Rahmenbedingungen für das sportliche Handeln bewerten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Qualität von Bewegungsausführungen nach vorgegebenen Kriterien beobachten, bewerten sowie Methoden zur Verbesserung kennen und anwenden (Bewegungslernen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>angemessene Sicherheitsmaßnahmen vorausschauend treffen und sachgerecht umsetzen (Sicherheit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geeignete Übungen zur Dehnung, Kräftigung und Mobilisation auswählen und korrekt ausführen (Gesundheit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bei der Wettkampforganisation und -durchführung wesentliche Aufgaben übernehmen (Organisation).<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gruppendynamische Prozesse in der Grundstruktur erkennen, beschreiben und bewusst mitgestalten sowie Machtverhältnisse reflektieren.<super>5, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Interessen bei Entscheidungsprozessen beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Aufgabenstellungen die unterschiedlichen Kompetenzen der Gruppenmitglieder benennen und nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>körperlicher Aktivität und Sport einen persönlichen Sinn geben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Bewegungsvorlieben erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anstrengungsbereitschaft und Anstrengungsrealisierung reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegung- und Sportmöglichkeiten außerhalb der Schule erkunden und im Hinblick auf individuelle Interessen überprüfen.<super>12</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle29" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:8.1pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERNÄHRUNG UND HAUSHALT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der multidisziplinäre Unterrichtsgegenstand „Ernährung und Haushalt“ fokussiert kulturelle Kernkompetenzen zur Alltagsbewältigung, die eine selbstbestimmte und eigenverantwortliche Lebensgestaltung in den Handlungsfeldern Ernährung, Gesundheit und Verbraucher/innenbildung ermöglichen. Selbstwahrnehmung, Eigenverantwortlichkeit und Reflexionsfähigkeit in Bezug auf Wissen, Werten und Handeln im Kontext von Gesundheit und Nachhaltigkeit werden entwickelt und leisten einen Beitrag zur aktiven Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft. Der themenzentrierte und handlungsorientierte Unterrichtsgegenstand baut auf natur-, human-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen auf. Er umfasst die folgenden zentralen Bereiche:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich <b>Ernährung, Gesundheit und Soziales</b> werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine an Gesundheit und Nachhaltigkeit<super>3</super> orientierte selbstverantwortliche Gestaltung des Essalltags<super>1</super> erworben. Das Verstehen von Lebensmittelproduktion beginnend in der Landwirtschaft bei der Urproduktion sowie grundlegender technologischer Prozesse im Zusammenhang mit Lebensmittelherstellung und -verarbeitung wird gefördert. Damit wird die Grundlage für körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden gelegt. Gleichzeitig wird eine Sensibilisierung für die kulturelle Bedeutung von Essen angebahnt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich <b>Lebensgestaltung, Wirtschaft und Produktion</b> werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die zielgerichtete Alltagsorganisation im privaten Haushalt, für verantwortungsbewusstes Produzieren und Konsumieren<super>2</super>, für nachhaltiges und sozialverantwortliches Wirtschaften<super>13</super> sowie für die Gestaltung von sozialem und partnerschaftlichem Miteinander erworben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hierzu bedarf es umfassender Urteils-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand orientiert sich an den grundlegenden didaktischen Grundsätzen <b>Wissenschaftsorientierung, Handlungsorientierung</b> und<b> Lebensweltbezug</b>. Der kompetenzorientierte Fachunterricht schafft vielfältige Lerngelegenheiten und geht von der Alltags- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aus. Dabei setzen sie sich mit den Handlungsfeldern Ernährung, Gesundheit und Verbraucher/innenbildung auseinander und erfahren sich als selbstwirksam (ua. durch Recherchieren<super>4</super>, fachlich adäquate Nutzung digitaler Medien, kritisches Reflektieren<super>6</super> von medial vermittelten Inhalten, Experimentieren, Analysieren, Argumentieren<super>10</super>, Verkosten, Bearbeiten von Fallbeispielen, soziales Handeln). Im Sinne handlungsorientierten Lernens sind verschiedene Formen theoriegeleiteter Fachpraxis im Unterricht umzusetzen. Diese beinhalten das Analysieren, Bewerten und Gestalten der Ernährungspraxis unter den Prämissen von Gesundheit und Nachhaltigkeit. Dafür ist die Nutzung von <b>fachspezifischen Unterrichtsräumen (Lehrküchen)</b>, die den Ausstattungs-, Sicherheits- und Hygienestandards entsprechen, erforderlich. Damit die Verknüpfung von theoretischem und praktischem Lernen gelingt, ist eine zweistündige Blockung des Unterrichts vorzusehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den persönlichen Esserfahrungen im Kontext von Esskultur und unter dem Aspekt der Heterogenität von Werthaltungen ist <b>ernährungsbiografisches Lernen</b> wesentlich. Es dient der Wahrnehmung, Unterscheidung und Reflexion des eigenen Essverhaltens und der Vielfalt von Essbiografien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beobachten, Gewinnen von Erkenntnissen und Ziehen von Schlüssen sowie der Erwerb von Wissen über Begriffe, Strukturen und Zusammenhänge sind wesentliche Schritte <b>naturwissenschaftlichen Lernens</b>. Dieser Prozess kann durch Versuche und Experimente, auch in der Küchenpraxis, unterstützt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reflexion über sinnlich Wahrgenommenes ist Kennzeichen <b>ästhetischen Lernens</b>. Reflektiertes, sensorisches Lernen durch Verkostungen und bewusstes Essen fördern Geschmacksbildung und Urteilsfähigkeit. Die ästhetische Gestaltung von Speisen und Tischkultur fördert Kreativität und eine selbstbestimmte Realisierung des individuellen und gemeinschaftlichen Essalltags, entsprechend den unterschiedlichen Begabungen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktinformationen zu beschaffen und zu bewerten sowie begründete und reflektierte Konsumentscheidungen<super>13</super> zu treffen wird durch <b>Entscheidungslernen</b> unterstützt. Das Lernen an Alltagssituationen anhand von Fallbeispielen fördert Verbalisierungsfähigkeit<super>10</super>, Problemlösefähigkeit und eine verantwortungsbewusste Lebensgestaltung (Consumer Citizenship).<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im inklusiven Setting des Unterrichtsfaches findet <b>sozial-integratives Lernen</b> auf allen Ebenen statt. Teamfähigkeit, persönliche Verantwortung sowie Kommunikation und verantwortungsvolles Handeln im Sinne der Gemeinschaft sind in besonderer Weise Ausgangspunkt und Ziel von Alltagsbewältigung<super>1</super> in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Konsum.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Enticklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Multidisziplinarität des Unterrichtsfaches eröffnet vielfältige Möglichkeiten für fächerübergreifendes und projektorientiertes Lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der multidisziplinäre Unterrichtsgegenstand „Ernährung und Haushalt“ speist sich aus Natur-, Human-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften. Die folgenden zentralen fachlichen Konzepte bilden den fachspezifischen Kern und strukturieren Verstehens- und Anwendungsprozesse. Sie kommen in verschiedenen Transfersituationen im Unterricht zum Einsatz und stehen in Wechselbeziehung zueinander. Deren Verständnis ist wichtig für Alltagsbewältigung und Lebensgestaltung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ernährung des Menschen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sensorische Erfahrungen im Umgang mit Nahrung beeinflussen das Essverhalten von Menschen und prägen die Essbiografie<i>. </i>Der Anspruch an die Ernährung des Menschen liegt darin, dass sie gleichermaßen bedarfsgerecht, gesundheitsfördernd, genussvoll sowie nachhaltig sein soll. Der Fokus richtet sich auf den individuellen, sozialen und globalen Kontext.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Gesundheit des Menschen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesundheit umfasst körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden und erfordert Prävention in allen Bereichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kultur und Technik der Nahrungszubereitung und Mahlzeitengestaltung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kultur und Technik der Nahrungszubereitung und Mahlzeitengestaltung hat grundlegende Bedeutung für die Gestaltung des individuellen Essalltags und des Zusammenlebens. Dabei sind Organisation, Hygiene, Sicherheit, Kreativität, Förderung der Feinmotorik sowie soziokulturelle und ästhetisch-kulturelle Aspekte des Essens (Alltagskultur und Kultur der Vielfalt) wesentliche Bestandteile.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Produktion und Konsum von Lebensmitteln</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktion und Konsum von Lebensmitteln unterliegen vielfältigen Anforderungen und Ansprüchen an deren Qualität. Verbraucherinnen und Verbraucher stehen vor der Aufgabe, eine begründete Lebensmittelauswahl<super>13</super> im Kontext von Gesundheit und Nachhaltigkeit zu treffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Nachhaltigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wirkungsgefüge von Ökologie, Ökonomie und Sozialem sowie deren Wechselbeziehungen spiegelt sich im Konzept der Nachhaltigkeit.<super>11</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Haushalt und Wirtschaften</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als zentraler Lebensbereich der Bedürfnisbefriedigung erfordert der private Haushalt Ressourcenmanagement<super>13</super>, Arbeit, Alltagsorganisation, die Gestaltung von Beziehungen und sozialem Miteinander sowie die Kommunikation<super>10</super> über Ziel- und Wertvorstellungen. Dabei ist das Wirtschaften (Einkauf und Verbrauch, Interessenvielfalt und Handlungsspielräume)<super>13</super> wesentlich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das vorliegende Kompetenzmodell orientiert sich am „Europäischen Kerncurriculum Ernährungsbildung“ und am „Referenzrahmen für die Ernährungs- und Verbraucher/innenbildung in Österreich“.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat zwei Kompetenzbereiche, die sich in jeweils drei Dimensionen gliedern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ernährung, Gesundheit und Soziales</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Essverhalten reflektieren und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Empfehlenswerte Lebensmittel auswählen und Nahrung qualitätssichernd zubereiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährung gesund und nachhaltig<super>11</super> gestalten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lebensgestaltung, Wirtschaft und Produktion</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konsumverhalten reflektieren und bewerten;<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätskriterien für Konsum<super>13</super> kennen und nutzen, konsumspezifische, fundierte Informationen beschaffen und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ressourcen verantwortungsbewusst planen, einsetzen und mit ihnen umgehen sowie Konsumentenrechte und -pflichten<super>13</super> kennen und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Ernährung, Gesundheit und Soziales</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einflüsse auf Ernährungsgewohnheiten (ua. kulturelle, religiöse, soziale und geografische) reflektieren;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Grundlagen bedarfsgerechter Ernährung<super>3</super> benennen und das eigene Ess- und Trinkverhalten bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensmittel und deren Qualität nach differenzierten Aspekten beurteilen;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Techniken der Nahrungszubereitung gesundheitsorientiert<super>3</super> und ressourcenschonend anwenden;<super>2, 11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährungsentscheidungen qualitäts- und genussorientiert treffen und begründen.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jeder Anwendungsbereich verknüpft theoretisches und praktisches Lernen. Unter praktischem Lernen ist die Durchführung einer Handlung (ua. Küchenpraxis, sinnerfassendes Lesen und Umsetzen von Rezepten, Experimenten, Verkostungen) zu verstehen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die eigene Ernährungsbiografie<super>10</super> im Vergleich zu anderen; Ess- und Trinkprotokolle;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Österreichische Ernährungspyramide (aktuelle Version); Inhaltsstoffe einer bedarfsgerechten Ernährung;<super>3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundnahrungsmittel und Lebensmitteltrends, Lebensmittelkennzeichnung<super>13</super>, Lagerung, Haltbarmachung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nahrungszubereitung, grundlegende Küchentechniken – bedarfsgerechte Tagesmahlzeiten;<super>3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensmittelauswahl unter Berücksichtigung von Gesundheit, Genuss und Nachhaltigkeit.<super>11, 13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lebensgestaltung, Wirtschaft und Produktion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang zwischen Konsum und Ressourcenverbrauch erkennen;<super>2, 11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Faktoren für die Entstehung von Produkten und Preisen<super>13</super> nennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätskriterien von Produkten und Dienstleistungen<super>13</super> in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Gesundheit beschreiben und anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vielfalt der Ressourcen für die Lebensgestaltung im Privathaushalt erkennen und Arbeiten des Alltags situativ planen;<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechte und Pflichten von Konsumentinnen und Konsumenten beispielhaft beschreiben und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jeder Anwendungsbereich verknüpft theoretisches und praktisches Lernen. Unter praktischem Lernen ist die Durchführung einer Handlung zu verstehen (ua. Einkaufsplanung, Ein- und Ausgaben-Abrechnung, Fallbeispiele, Warentests).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Regionale und saisonale Lebensmittelauswahl;<super>7, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Globale und lokale Zusammenhänge der Produktion von Gütern;<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analyse von Produkten in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Gesundheit – Produktlinienanalyse;<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeits- und Alltagsorganisation<super>2</super> im privaten Haushalt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Haushaltsbudget, Kaufentscheidungen, Nutzung und Reklamation.<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle30" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND BERUFSORIENTIERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildungs- und Berufsorientierung hat eine eigenständige Bildungs- und Lehraufgabe. Diese kann jedoch nicht unabhängig von den Bildungsaufgaben in anderen Unterrichtsgegenständen umgesetzt werden, da jeder Unterrichtsgegenstand auch relevant für Lebens- und Berufsbildung sein kann. Aufgabe des Bildungs- und Berufsorientierungsunterrichts ist es, Jugendliche in ihren Entwicklungsaufgaben zu begleiten, ihre Stärken wahrzunehmen, sie dazu anzuregen, ihre Einstellungen zu reflektieren<super>8</super> und sie beim Aufbau von Orientierungs- und Entscheidungskompetenzen zu unterstützen. Um Entscheidungen reflektiert treffen und verantworten zu können, benötigen junge Menschen spezifische Kompetenzen, sogenannte Laufbahngestaltungskompetenzen, im Weiteren auch als Career Management Skills bezeichnet. Weiters sollen sie die Möglichkeit bekommen, das breite Spektrum der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten am Arbeitsmarkt kennenzulernen sowie über die zukünftigen Entwicklungen und Entstehung von Berufsbildern zu reflektieren. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Berufsbiografie lebenslang zu gestalten und weiterzuentwickeln. In wiederkehrenden Bildungs- und Berufswahlsituationen kann auf diese Kompetenzen zurückgegriffen werden. Die Bildungs- und Berufsorientierung leistet einen Beitrag dazu, dass Jugendliche in der Lage sind, aktiv und bewusst an der kritisch-konstruktiven Gestaltung der Arbeits- und Lebenswelt teilzunehmen und ein berufliches Selbstkonzept zu entwickeln.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungs- und Berufsorientierung zielt darauf ab, es Schülerinnen und Schülern frühzeitig und systematisch zu ermöglichen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Interessen, Fähigkeiten und Stärken sowie ihre Selbstwirksamkeit zu erkennen, zu erproben und (weiter) zu entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Arbeits- und Berufswelt sowie die Aus- und Weiterbildungssysteme sowie ehrenamtliches Engagement zu erkunden und arbeitsmarktrelevantes Wissen zu erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Ausbildungen, Tätigkeitsbereichen, dem Arbeitsmarkt und individuellen Zukunfts- und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen und zu reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Übergänge in weiterführende Systeme, wie berufsbildende bzw. allgemeinbildende höhere Schulen und Lehrausbildung, zielgerichtet vorzubereiten und zu gestalten und in der Zukunft kompetent mit einer sich ständig verändernden Arbeitswelt umzugehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungswahl- und Berufswahlkompetenzen werden über individuelle Erfahrungen in einem aktiven Konstruktionsprozess erworben und reflektiert. Dabei tragen auch Annahmen und Vorerfahrungen aus informellen, selbstorganisierten Lerngelegenheiten unter Berücksichtigung von Wandel und Entwicklung zum Aufbau fachlicher und überfachlicher Kompetenzen bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht ist am jeweiligen standortspezifischen Umsetzungskonzept, welches an jeder Schule schriftlich aufliegt, ausgerichtet. Die Dokumentation des eigenen Entwicklungs- und Lernprozesses durch die Schülerinnen und Schüler, zB in Form eines Portfolios, ist anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht soll entwicklungsorientiert, anforderungsorientiert, prozessorientiert und geschlechterreflektiert geplant und durchgeführt werden. Das Thema Arbeit und Ausbildung steht dabei im Zentrum der Betrachtungen und ist sowohl Gegenstand des Unterrichts als auch des fachdidaktischen Bezugsrahmens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine wichtige Säule stellen professionell vor- und nachbereitete Realbegegnungen dar, zu denen Schul-, Betriebs- und Berufserkundungen ebenso zählen wie berufspraktische Tage und Berufsinformations- und Schulinformationsmessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung der Bildungs- und Berufswahlentscheidung ist ein mehrdimensionaler Entwicklungsprozess, in den Eltern und Erziehungsberechtigte, Peers und Role Models<super>8</super> in verschiedenen Berufsbereichen und Medien etc. miteinzubeziehen sind. Die Kooperation mit externen Partnern und Partnerinnen – dazu gehören Sozialpartner, Wirtschaft und externe Unterstützungssysteme wie zB das AMS – stellt eine weitere Säule der Berufsorientierung dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zielgerichtete Inanspruchnahme von schulischen und außerschulischen Beratungseinrichtungen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Enticklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verbindliche Übung Bildungs- und Berufsorientierung orientiert sich an zentralen, im Unterricht immer wiederkehrenden Leitideen, die die Fokussierung auf den fachlichen Kern unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bildung und Beruf</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungsprozesse als Grundlage für ein selbstbestimmtes zufriedenes Leben bedeuten, es Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, sich relevantes Wissen anzueignen und Kreativität, kritisches Denken sowie Kompetenzen für Kommunikation und Zusammenarbeit zu entwickeln, um sie auf die sich wandelnden Anforderungen und Angebote eines regionalen und globalen Arbeitsmarktes bestmöglich vorzubereiten. Neue Berufe und Karrieremöglichkeiten verlangen die Bereitschaft, selbstgesteuert zu lernen, das erworbene Wissen zu teilen und lösungsorientiert anzuwenden, sich zu vernetzen und sich zu positionieren, sowie die Fähigkeit, konstruktiv mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzuarbeiten. Reflektierte und eigenverantwortliche Entscheidungen für individuelle<super>8</super> Bildungs- und Ausbildungswege sind ein Ziel der Allgemeinbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Arbeit in ihren unterschiedlichen Dimensionen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeit bedeutet für Menschen neben der Sicherung des Lebensunterhalts unter anderem auch Unabhängigkeit, gesellschaftliche Anerkennung, Sinnstiftung und Selbstverwirklichung. Sie strukturiert den Alltag und bietet die Möglichkeit, Gesellschaft mitzugestalten. Die Arbeits- und Berufswelt verändert sich laufend und wird einerseits von Wettbewerb und andererseits von Zusammenarbeit bestimmt, nicht nur zwischen Menschen, sondern zunehmend auch zwischen Menschen und Maschinen (Robotern, Künstlicher Intelligenz). Die Zukunft der Erwerbsarbeit ist von technischen Innovationen, von Digitalisierung, Automatisierung, Globalisierung und Vernetzung, aber auch von wachsender Flexibilität und Individualisierung geprägt. Klar vorgezeichnete Erwerbskarrieren verlieren an Bedeutung, hybride, immer wieder neu gestaltete werden zur Normalität.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch lokale, regionale und globale Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Arbeitswelt, Politik und Wirtschaft bedingen gesellschaftliche Veränderungen und Abhängigkeiten. Der erforderliche Ausgleich zwischen Flexibilität und sozialer Sicherheit, zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung, aber auch zwischen nationalen und globalen Interessen und Erfordernissen verändert zunehmend nicht nur die Organisationsformen von Arbeit, sondern auch ihren Stellenwert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Persönlichkeit und individuelle Laufbahn</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reflexion der Auswirkungen von Entwicklungen und Veränderungen in der Arbeits- und Berufswelt und deren Einfluss auf soziale, ökonomische, ökologische und politische Systeme ermöglicht es, Chancen für die persönliche Lebensgestaltung<super>8</super> zu erkennen und flexibel zu steuern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Etablierte Berufswahltheorien stellen fest, dass Arbeitszufriedenheit, Wohlbefinden, Stabilität in der individuellen Laufbahnentwicklung und bessere Arbeitsleistung davon abhängen, ob Menschen ihren Beruf entsprechend ihren Interessen und ihren Potenzialen<super>8</super> wählen. Berufliche Interessen zeigen sich bereits in der Endphase des Jugendalters, stabilisieren sich stark im jungen Erwachsenenalter und bleiben relativ konstant für den Rest des Erwerbslebens. Ein weiterer positiver Zusammenhang besteht zwischen Interessen und Selbstwirksamkeitserwartung. Menschen, die sich in einem Bereich mehr zutrauen, haben auch ein stärkeres Interesse dafür. Neben den persönlichen Interessen spielen auch das soziale Umfeld und seine Einflüsse, Hindernisse und Herausforderungen, Zufälle und unerwartete Gelegenheiten eine große Rolle für die individuelle Berufslaufbahn.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeit und Beruf nehmen auf der Suche nach Identität einen zentralen Stellenwert ein, individuelle Zielvorstellungen und Gestaltungswille aktivieren Handlungspotenzial. Arbeit ist für alle Menschen als sinnstiftend relevant und mit allen Lebensbereichen verbunden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht basiert auf dem Modell der Career Management Skills (Laufbahngestaltungskompetenzen), welches sowohl die Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen im Kontext der Bildungs- und Berufswahl in der Sekundarstufe I berücksichtigt als auch die Veränderungen und Entwicklungen in den Lebens- und Arbeitswelten. Bildungs- und Berufswahlkompetenzen sind als Bündel spezifischer kognitiver Fähigkeiten, motivationaler Orientierungen und Handlungsfähigkeiten zu sehen. Sie ermöglichen es einer Person, selbstbestimmt eine auf Fähigkeiten und Interessen basierende Entscheidung in Bezug auf ihren Bildungs-, Ausbildungs- und Berufsweg zu treffen sowie berufsbiografisch relevanten Situationen gewachsen zu sein. Erforderliche kognitive, handlungsbezogene und motivationale Voraussetzungen sind unter anderem</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bereitschaft, sich mit den persönlichen Zukunftsvorstellungen, mit Interessen, Fähigkeiten, Stärken und verschiedenen Einflussfaktoren auseinanderzusetzen;<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Beschaffen und Bewerten von Informationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Sich-Erproben in neuen Situationen in der Arbeit- und Berufswelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Lösen von Problemen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Planen und Treffen von Entscheidungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell orientiert sich an den Career Management Skills als Teilbereich der Lebenskompetenzen und definiert vier Kompetenzbereiche:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Persönliche Fähigkeiten, Interessen erkennen, Berufs- und Lebensperspektiven reflektieren und erweitern, Geschlechterstereotype hinterfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Bildungs-, Ausbildungs- und Berufswege sowie Arbeits- und Berufswelt erkunden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Chancen erkennen und bildungs- und berufswahlrelevante Entscheidungen treffen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bildungs- und Berufswahlentscheidungen umsetzen und überprüfen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Persönliche Fähigkeiten, Interessen erkennen, Berufs- und Lebensperspektiven reflektieren und erweitern, Geschlechterstereotype hinterfragen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung und den Stellenwert von Arbeit und Beruf in der Gesellschaft und als sinnstiftenden Teil einer gelingenden Lebensgestaltung erkennen und ihr einen persönlichen Stellenwert zuordnen;<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorstellungen von ihrer persönlichen zukünftigen Lebens-, Arbeits- und Berufswelt beschreiben und Geschlechterstereotype hinterfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Interessen und Stärken, Begabungen, Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale erkunden<super>8</super>, analysieren, dokumentieren und präsentieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rückmeldungen zu ihren Stärken, Begabungen und Fähigkeiten aus ihrem schulischen und privaten Umfeld einholen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbst- und Sozialkompetenzen wie Selbstwahrnehmung, soziale Wahrnehmungsfähigkeit, Beziehungs- und Teamfähigkeit, Gestaltungskompetenz, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative, Innovationsfreude und Verantwortung an sich und anderen erkennen, beschreiben und im Bildungs- und Berufswahlprozess (weiter)entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entscheidungsstile diskutieren und die Bedeutung ihrer ersten Entscheidung im Kontext der Bildungs- und Berufswahl reflektieren.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildungs-, Ausbildungs- und Berufswege sowie Arbeits- und Berufswelt erkunden</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbstständig unterschiedliche Quellen wie Text-, Bild- und Tonformate nutzen, um zB Informationen zu selbst gewählten Bildungs- und Berufsmöglichkeiten einzuholen, zu strukturieren, auszuwerten und zu präsentieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit den vielfältigen Informations- und Recherchetools reflektiert umgehen und diese bewerten bzw. beurteilen;<super>4, 10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildungs- und berufsrelevante Anforderungen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der Arbeits- und Berufswelt im eigenen familiären Umfeld, bei Freundinnen und Freunden, Expertinnen und Experten erkunden und in Bezug auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten abgleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang von unterschiedlichen Berufsfeldern und Arbeitsbereichen mit Existenzsicherung, Aufstiegschancen und Karrieremöglichkeiten erkennen und ein realistisches Bild davon entwerfen.<super>8</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interessen und Stärken – Selbstbild und Fremdbild;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berufsbiografien und Lebensentwürfe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Realbegegnungen: Erkundung der Arbeits- und Berufswelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(Aus)Bildungswege in Österreich.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Persönliche Fähigkeiten, Interessen erkennen, Berufs- und Lebensperspektiven reflektieren und erweitern, Geschlechterstereotype hinterfragen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung und den Stellenwert von Arbeit und Beruf in der Gesellschaft und als sinnstiftenden Teil einer gelingenden Lebensgestaltung erkennen und ihr einen persönlichen Stellenwert zuordnen, über Arbeit in ihren vielfältigen Ausformungen reflektieren und Vorstellungen von ihrer persönlichen zukünftigen Lebens-, Arbeits- und Berufswelt unter Berücksichtigung der Geschlechterrollen beschreiben;<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Interessen und Stärken, Begabungen, Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale erkunden, analysieren, dokumentieren und präsentieren und Rückmeldungen dazu aus ihrem schulischen und privaten Umfeld einholen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbst- und Sozialkompetenzen wie Selbstwahrnehmung, soziale Wahrnehmungsfähigkeit, Beziehungs- und Teamfähigkeit, Gestaltungskompetenz, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative, Innovationsfreude und Verantwortung an sich und anderen erkennen, beschreiben und im Bildungs- und Berufswahlprozess (weiter)entwickeln.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildungs-, Ausbildungs- und Berufswege sowie Arbeits- und Berufswelt erkunden</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergebnisse aus praktischen berufs- und lebensweltbezogenen Erfahrungen im Rahmen von Realbegegnungen (zB berufspraktische Tage) reflektieren, auswerten, dokumentieren und für sich daraus nächste Schritte ableiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Wandel in der Arbeitswelt und dessen Ursachen und Auswirkungen auf unterschiedlichen Ebenen (gesellschaftspolitisch, sozial, wirtschaftlich, ökologisch) erkennen und begründen;<super>8, 11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen über Trends und Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Arbeitswelt unter Berücksichtigung der persönlichen Bedingungen reflektieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Chancen erkennen und bildungs- und berufswahlrelevante Entscheidungen treffen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Ziele benennen, umsetzen und überprüfen, um eine persönliche Strategie für die eigene Berufs- und Lebensplanung aufzubauen,<super>7</super> und mögliche Widerstände und Hindernisse bei der Entscheidung für einen (Aus)Bildungsweg erkennen;<super> 8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entscheidungen über den weiteren (Aus-)Bildungsweg auf Grundlage ihrer individuellen Begabungen und Interessen vorbereiten, umfassend begründen und treffen.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildungs- und Berufswahlentscheidungen umsetzen und überprüfen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Bildungs- und Berufswahlentscheidungsprozess als Beitrag zur zukünftigen Existenzsicherung<super>8</super> und zu einem selbstständigen und eigenverantwortlichen Leben im Sinn des lebenslangen Lernens begreifen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Wissen über einen Bewerbungsprozess in Trainingseinheiten anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Anwendungsbereiche</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeit im gesellschaftlichen, sozialen, ökologischen, ökonomischen, kulturellen, historischen, technischen, regionalen und nationalen Kontext (Arbeitsorganisation, Gesundheit am Arbeitsplatz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Arbeitsbewertung und Entlohnung, New Work, Sicherheit am Arbeitsplatz, Work-Life-Balance, Gleichstellung und Diversität etc.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interessen und Stärken – Selbstbild und Fremdbild;<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeit und Geschlechterrolle;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeit und Institutionen/Organisationen aus der Berufswelt (Unternehmen/Betriebe unter Berücksichtigung der Aspekte der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer- bzw. Arbeitgeberinnen- und Arbeitgeberseite);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(Aus-)Bildungswege in Österreich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Realbegegnungen: Erkundung der Arbeits- und Berufswelt;<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beratungseinrichtungen, Unterstützungssysteme, Institutionen (ua. regionale Bildungsanbieter, Berufsinformationszentren und Einrichtungen der wirtschafts- und sozialpolitischen Zusammenarbeit zwischen den Interessenverbänden der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenpräsentation, analoge und digitale Bewerbungsverfahren.<super>4, 6</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle31" cellspacing="0" style="width:430.35pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="191" style="border:none;width:143.45pt;" /><td width="191" style="border:none;width:143.45pt;" /><td width="191" style="border:none;width:143.45pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">C. FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A.</absatz><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Freigegenstand bzw. die Unverbindliche Übung zur allgemeinen Interessen- und Begabungsförderungen eröffnet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessen und ihre individuellen Begabungen zu entdecken und ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu entwickeln, zu erweitern und zu vertiefen. Dafür ist die Förderung der kognitiven, affektiven und kreativen Fähigkeiten unerlässlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungsaufgaben der jeweiligen Freigegenstände und Unverbindlichen Übungen orientieren sich an Themen und Tätigkeiten, die sich aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und aus den fachlichen und den überfachlichen Kompetenzen sowie den übergreifenden Themen ergeben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Interessen- und Begabungsförderung bietet Freiräume, um aktuelle, für Schülerinnen und Schüler interessante Bereiche und Themenfelder zu behandeln. Die Auswahl der Bereiche und Themenfelder ist flexibel und an den Schülerinnen und Schülern orientiert. Sie werden aktiv in die Wahl der Bereiche und Themenfelder sowie in allfällige Entscheidungen zu Rahmenbedingungen einbezogen (Arbeitsmittel, Arbeitsweisen, Organisationsformen, Zeit, Ort, ...).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innovative Lehr- und Lernverfahren sowie der offene, interessengeleitete, an den Schülerinnen und Schülern ausgerichtete Zugang zeichnen die allgemeine Interessen- und Begabungsförderung aus. Die Lehrerin bzw. der Lehrer fördern die überfachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ebenso wie entsprechende kooperative und kommunikative Prozesse.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die grundsätzlichen Zielstellungen der in Frage kommenden Unterrichtsgegenstände benannt. Die konkrete inhaltliche Ausprägung der Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche hat an der Schule zu erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte für die speziellen Interessens- und Begabungsförderung werden anlass- und bedarfsorientiert, entsprechend den Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler, aus folgenden Zielsetzungen gewählt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlegende kommunikative und kreative Fähigkeiten erproben und erweitern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre persönliche Ausdrucksfähigkeit durch vielfältige Möglichkeiten entdecken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragestellungen ein Verständnis für gesellschaftliche bzw. historische Zusammenhänge sowie verantwortungsbewusstes, tolerantes und demokratisches Verhalten entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur, mit technologischen Gestaltungsmöglichkeiten und Umweltfragen ihre Handlungskompetenz erweitern und ihre Wertvorstellungen weiterentwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methoden der Wahrnehmung und Reflexion ihrer persönlichen physischen und psychischen Verfassung entwickeln und eigene Wege finden, wie sie zu verbessern ist.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Berufsorientierung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen der verbindlichen Übung „Bildungs- und Berufsorientierung“ mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Chor:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chor ermöglicht es Schülerinnen und Schüler, in Ergänzung zum Pflichtgegenstand Musik, ihre musikalischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und trägt zum musikalischem Verständnis bei. Der Unterricht umfasst das Singen von ein- und mehrstimmigen Liedern, Atem- und Stimmbildungs- und Artikulationsübungen, Klangexperimente mit Sprach- und Singstimme sowie Auftritte bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen. Die Liederauswahl orientiert sich an altersgemäßen Textinhalten und berücksichtigt unterschiedliche Musikstile.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel ist ein kreativer Prozess, der Schülerinnen und Schülern ermöglicht, verschiedene Übungsformen zur Persönlichkeitsbildung und zur Weiterentwicklung ihrer Ausdrucksfähigkeit zu erschließen. Der Unterricht umfasst unterschiedliche verbale und nonverbale Ausdrucksformen, Elemente des Schauspiels aber auch die Arbeit mit verschiedenen technischen Hilfsmitteln und Requisiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Informatik:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand „Digitale Grundbildung“, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ernährung und Haushalt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Instrumentalmusik und Gesang:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumentalmusik und Gesang ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, Fertigkeiten und Fähigkeiten im Instrumentalspiel und Gesang zu erlernen bzw. erwerben. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten des praktischen Musizierens im Solo- und Ensemblespiel bzw. im Solo- und Ensemblegesang.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spielmusik ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, dass diese durch das gemeinsame Spielen auf Musikinstrumenten Freude am Musizieren und musikalisches Verständnis entwickeln und auf das Hören größerer Musikwerke vorbereitet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Textverarbeitung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Freigegenstandes bzw. der Unverbindlichen Übung ist es, Schülerinnen und Schüler die Grundsätze der Textverarbeitung zu vermitteln, sodass diese am Computer fehlerfrei Texte mit Hilfe des Zehn-Finger-Systems in angemessener Geschwindigkeit schreiben und bearbeiten können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schach:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Freigegenstandes bzw. der Unverbindlichen Übung ist es, Schülerinnen und Schüler logisch-systematisches Denken zu vermitteln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Soziales Lernen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Freigegenstandes bzw. der Unverbindlichen Übung ist es, die Zusammenarbeit und Gruppenbildung innerhalb einer Klasse zu fördern und die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu steigern. In der Schule und im Unterricht als integratives Erfahrungs- und Lernfeld entwickeln sie ihre Persönlichkeit und erkennen ihre eigenen Stärken und Schwächen. Soziales Lernen trägt dazu bei, miteinander wertschätzend, rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst umzugehen. Schülerinnen und Schüler bauen positive Beziehungen auf, reflektieren ihr eigenes Tun und nehmen andere wahr- und an. Besondere Haltungen und Verhaltensweisen werden hinterfragt, die Bereitschaft, Konflikte konstruktiv und gewaltfrei auszutragen wird gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technik und Design:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verkehrs- und Mobilitätsbildung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrs- und Mobilitätsbildung unterstützt Schülerinnen und Schüler im Erwerb einer kritischen und verantwortungsbewussten Einstellung zu Verkehr und Mobilität sowie zu einer bewussten Wahrnehmung, damit sie zu einer überlegten Wahl und zu überlegtem Handeln in Verkehrssituationen fähig sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Fremdsprachen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch, Türkisch, Romanes:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand Lebende Fremdsprache im Abschnitt A.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Österreichische Gebärdensprache:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Freigegenstand bzw. die Unverbindliche Übung ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die Gebärdensprache zu erlernen. Die die Österreichische Gebärdensprache betreffenden Inhalte in Anlage 5 (Lehrplanzusatz Förderbereich Hören und Kommunikation) der Verordnung über die Lehrpläne der Sonderschulen, BGBl. II Nr. 280/2024, finden Anwendung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Geometrisches Zeichnen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand Geometrisches Zeichnen im Abschnitt A.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERSTSPRACHENUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht hat die Aufgabe, die individuellen Sprachen der Schülerinnen und Schüler um die Standardsprache ihrer Erstsprache, Zweitsprache bzw. Alltags- und/oder Familiensprache zu erweitern und deren Erwerb sowie eine damit verbundene mehrsprachige Identitätsentwicklung und die Chancen zur gesellschaftlichen Partizipation (weiter) zu unterstützen. Dabei sind unterschiedliche Sprachausgangslagen (ua. migrationsbedingte Variation der Standardsprache, familiäre oder regionale Sprachverwendung) und Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht kann klassen-, schulstufen- und schulstandortübergreifend in additiver oder integrativer Form stattfinden. Der Lehrplan bietet die Grundlage für den Unterricht auf allen Schulstufen und erlaubt, je nach Alter, Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler sowie Dauer der Teilnahme am Erstsprachenunterricht, individuelle Lernziele zu definieren. Zur Einschätzung individueller sprachlicher Kompetenzen können standardisierte Niveaubeschreibungen (ua. Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen des Europarats bzw. vorhandene sprachenspezifische Verfahren für Erstsprachen) herangezogen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Ausbau der grundlegenden zwei- bzw. mehrsprachigen Kommunikationsfähigkeit<super>5</super> und der Weiterentwicklung ihrer interkulturellen Handlungskompetenz<super>5</super> werden Zugänge zum fachlichen Lernen in der Zielsprache ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei auf dem Weg vom Aufbau alltagssprachlicher Grundkompetenzen hin zur altersgerechten (Weiter-)Entwicklung bildungssprachlicher Kompetenzen (mündlich und schriftlich) begleitet. Insbesondere durch Bezugnahme auf die Unterrichtsgegenstände und ihre Inhalte werden zunehmend bildungssprachliche Kompetenzen angebahnt bzw. weiter ausgebaut.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung ihrer individuellen Mehrsprachigkeit<super>5</super> und trägt zur Ausbildung von Sprachbewusstheit<super>5</super> bei. Ihre Lernmotivation, ihr Selbstwertgefühl und die Freude an der Sprachverwendung werden gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht ermöglicht Schülerinnen und Schülern die Weiterentwicklung ihrer sprachlichen Handlungsfähigkeit. Die systematische Beobachtung der Kompetenzentwicklung und eine daraus abgeleitete individuelle Förderplanung stellen eine angemessene Progression sicher. Die Lehrperson vermittelt die kommunikativen Kompetenzbereiche Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben vernetzt und durch kontextbezogene Arbeit am Wortschatz und an sprachlichen Mitteln auf Wort-, Satz- und Textebene in vielfältigen Situationen und Interaktionen. Die Alphabetisierung bzw. der Zweitschrifterwerb geht dem Erwerb von Schreib- und Lesefähigkeiten voraus. Die Lehrperson bietet anregende Lerngelegenheiten für die Festigung und Weiterentwicklung rezeptiver und produktiver Textkompetenz. Beim Auf- und Ausbau bildungssprachlicher Kompetenzen für fachliches Lernen kooperiert die Lehrperson anlassbezogen mit Lehrpersonen des Regelunterrichts in allen Unterrichtsgegenständen und des DaZ-Unterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson motiviert die Schülerinnen und Schüler dazu, ihr gesamtes sprachliches Repertoire für die Kommunikation heranzuziehen und regt Sprachreflexion, Sprachenvergleiche und den Transfer zwischen Sprachen<super>5</super> an, wobei außerschulische Kontakte und Kooperationen unterstützen können. Bei politischer und konfessioneller Neutralität setzt sich der Unterricht auf Basis entsprechender Lehrmaterialien mit relevanten Themen der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wie auch mit Kultur in der Migrationsgesellschaft<super>5</super> und Demokratie auseinander.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson begegnet der Heterogenität der Lerngruppen mit Binnendifferenzierung durch Methodenvielfalt, unterschiedliche Arbeitsformen und Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in die Zielsetzung und Wahl der Inhalte. Sie fördert ganzheitliches Sprachenlernen und weckt die Freude am Umgang mit Sprache durch ein abwechslungsreiches Angebot (handlungsorientierte Aktivitäten, spielerische Lernformen, theaterpädagogische Elemente, Musik, Film, digitale Medien, literarische Texte, kreative Schreibaufgaben). Die Lehrperson vermittelt Sprachlernstrategien und -techniken für die selbstständige sprachliche Weiterentwicklung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgendes übergreifendes Thema auf: Interkulturelle Bildung<super>5</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung und -gestaltung des Erstsprachenunterrichts orientiert sich an den vier zentralen fachlichen Konzepten „Kommunikation und Wirkung“, „Funktion und System“, „Mehrsprachigkeit und Gesellschaft“ sowie „Sprachreflexion und Transfer“. Diese Konzepte sind vernetzt zu denken und repräsentieren immer wiederkehrende Einsichten, die den Kern des Sprachfaches bilden und bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachliche Interaktion verläuft, wie Informationen und Wissen gespeichert, vermittelt, verarbeitet und angeeignet werden und welche Faktoren Kommunikation beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept betrachtet Sprache als regelhaftes System, das einem steten Wandel unterliegt und von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst wird. Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die Funktion der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der sprachlichen Mittel, die für situationsgerechtes und zielgerichtetes Sprachhandeln notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit sowie kulturell geprägte Handlungsmuster<super>5</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren eine umfassende sprachliche Bildung, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und das gesamte sprachliche Repertoire eines Menschen als identitätsbildend anerkennt sowie dessen Entwicklung unterstützt<super>5</super>.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprachreflexion und Transfer</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf die metasprachliche Reflexion über Sprache(n)<super>5</super> sowie die Sprachmittlung im Kontext individueller und gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit<super>5</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachenvergleichende Reflexion das Verstehen vertieft und wie Transfer- und Vermittlungsprozesse zwischen verschiedenen Sprachen und Registern reflexiv bearbeitet und gelingend gestaltet werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht orientiert sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats (GeR 2001 und GeR-Companion Volume 2018) sowie an den Lehrplänen der Sprachengegenstände (Lebende Fremdsprachen, Volksgruppensprachen, Deutsch, DaZ). Das Kompetenzmodell umfasst die fünf zentralen Kompetenzbereiche Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Linguistische Kompetenzen. Sie sind nicht hierarchisch, sondern miteinander vernetzt zu vermitteln:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehen ist für das Gelingen von Kommunikation – im direkten Gespräch oder medial vermittelt – zentral. Es reicht vom globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliches Sprachhandeln umfasst dialogisches Sprechen (teilnehmen an Gesprächen) und monologisches (zusammenhängendes) Sprechen. Es entwickelt sich von formelhaften hin zu selbstständigen, zusammenhängenden Äußerungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Leseverstehen reicht von einem globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details und basiert auf einer gut entwickelten Lesefertigkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliches Sprachhandeln ermöglicht Selbstausdruck sowie die Fähigkeit zur Partizipation in schriftlichen Kontexten und bildet eine weitere Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Es entwickelt sich von formelhafter hin zu selbstständiger, zusammenhängender Schreibproduktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung der vier angeführten kommunikativen Kompetenzbereiche und das Gelingen mündlicher und schriftlicher Sprachhandlungen sowie für Sprachmittlung (Übersetzen und Dolmetschen). Neben Wortschatz, Strukturen, Schrift, Rechtschreibung, Aussprache, Intonation umfassen sie auch die Sprachreflexion (Sprachvergleich und metasprachliche Perspektiven). Ziel ist eine erfolgreiche und zunehmend sprachlich korrekt realisierte Kommunikation in den im Lehrplan genannten mündlichen und schriftlichen Sprachhandlungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Zielkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Erstsprachenunterricht schrittweise erwerben, ausgehend von ihrem individuellen Sprach- und Lernstand.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gespräche und gesprochene Texte im direkten Kontakt und in Medien zu verschiedenen Themen in der Standardsprache oder einer vertrauten Varietät verstehen und situationsbezogen reagieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zur Erschließung von gehörten Texten im direkten Kontakt und in Medien aller Art selbständig anwenden und eventuelle Verstehensprobleme aktiv überwinden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich spontan und zusammenhängend mit einem gesicherten Repertoire an Wörtern und Strukturen (Alltags- und Bildungssprache) in einem angemessenen Sprechtempo verständigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden (zB Betonungsmuster verwenden, um verschiedene Sprachhandlungen wie Aussage, Frage etc. auszudrücken, Realisierung von Wort- und Wortgruppenakzenten, Pausen als Markierung für das Ende eines Sinnabschnittes einsetzen), wobei es noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem von Varietäten ihrer Erstsprache sowie mit dem Deutschen kommen kann;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>komplexe Informationen aus verschiedenen Themen- und Fachbereichen einholen (auch nachfragen oder um Klärung bitten), analysieren, interpretieren, aufbereiten und mündlich weitergeben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen, komplexe Sachverhalte und Ereignisse zusammenhängend beschreiben, zusammenfassen und erklären;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine komplexe Geschichte, ein Ereignis erzählen sowie die Handlung eines Buches oder Films wiedergeben und diskutieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinungen zu bekannten Themen äußern, unterschiedliche Standpunkte begründen und argumentieren sowie aktuelle Fragestellungen diskutieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprache unter Verwendung unterschiedlicher sprachlicher Varietäten und Register reflektiert sowie kreativ und spielerisch einsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längere und komplexere Texte unterschiedlicher Textsorten zu den meisten Alltagsthemen und ausgewählten Fachthemen (ua. Sachtexte, literarische Texte, journalistische Texte) lesen und global sowie detailliert verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längere und komplexe Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Lesestrategien zur Texterschließung (Alltagstexte, literarische Texte und Fachtexte) und für ein vertiefendes sprachliches und fachliches Textverständnis selbstständig anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längere Texte unterschiedlicher Textsorten zu Themen ihrer Lebenswelt sowie ausgewählten Fachthemen planen und mit bewusstem Einsatz (bildungs-)sprachlicher Mittel verfassen (bei Bedarf unter Nutzung von bereitgestellten sprachlichen Scaffolds);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe von unterschiedlichen Impulsen und Vorlagen kreative Texte zu verschiedenen Themen schreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim Verfassen längerer fachbezogener Texte selbstständig sprachliche Scaffolds einsetzen (Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes, Nachschlagewerke ua.) und bei Bedarf unterschiedliche Informationsquellen nutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliche (Fach)texte nach bestimmten Aspekten überprüfen und mit lexikalischen und syntaktischen Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form überarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Linguistische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein ausreichend breites Repertoire an Wörtern (Grund- und Aufbauwortschatz, ausgewählter Fachwortschatz der jeweiligen Klasse) sowie grammatischen Strukturen auf Wort-, Satz- und Textebene<super>5</super> (Formen und Stellung des Verbs, Satzbau, Satzverbindungen ua.) produktiv anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zur Erschließung unbekannter Wörter anwenden und benötigte Begriffe verständlich und geschickt umschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(bildungs)sprachliche Verknüpfungsmittel und komplexe Satzstrukturen verwenden, um Äußerungen in Alltags- und Bildungssprache zu einer längeren, klaren und zusammenhängenden Sprachproduktion (mündlich und schriftlich) zu verbinden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibregeln erkennen und Wörter und Sätze meist korrekt schreiben (unter Nutzung von Nachschlagewerken);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gängige Strategien zum Sprachvergleich auf Laut-, Wort-, Satz- und Textebene auch selbstständig anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bekannte komplexe Kommunikationssituationen im Bedarfsfall auch in zwei Sprachen (Erstsprache und weiteren Sprachen<super>5</super>) bewältigen (Übersetzung, Code-Switching, Code-Mixing und Transfer).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Anwendungsbereiche</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht begleitet mehrsprachige Schülerinnen und Schüler auf dem Weg vom Aufbau alltagssprachlicher Grundkompetenzen hin zur altersgerechten (Weiter-)Entwicklung bildungssprachlicher Kompetenzen (mündlich und schriftlich) in ihren Erstsprachen. Aufgrund der unterschiedlichen Organisationsformen und der großen Heterogenität der Lerngruppe beinhaltet der Lehrplan keine eigens ausgewiesenen Anwendungsbereiche. Er orientiert sich – idealerweise in Abstimmung mit der Klassenlehrperson/den Klassenlehrpersonen – an Inhalten, Themen, angestrebten Sprachhandlungen und Anwendungsbereichen ausgewählter Pflichtgegenstände der Sekundarstufe (zB Deutsch/DaZ sowie andere Unterrichtsgegenstände).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle32" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeine Interessen- und Begabungsförderung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erstsprachenunterricht:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">E. FÖRDERUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe fünfter Teil Abschnitt Förderunterricht.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">F. UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE DER DEUTSCHFÖRDERKLASSEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">DEUTSCH IN DER DEUTSCHFÖRDERKLASSE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jedes Kind nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache (zB Fachwortschatz) anhand bestimmter Gegenstände <gdash /> etwa Mathematik, Geschichte und Politische Bildung oder Geografie und wirtschaftliche Bildung <gdash /> zu erarbeiten und die Förderung der Kinder und Jugendlichen je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausgangssituation</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen schulischen und außerschulischen (Lern<gdash />)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung; jede Möglichkeit die Zweitsprache Deutsch zu sprechen, zu üben und zu festigen sollte ergriffen werden; und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Es ist zu beachten, dass sich die Lernenden in ihrer Zweitsprache Deutsch auf einer niedrigeren Stufe bewegen als es ihrem Alter angemessen wäre und so ein Missverhältnis zwischen ihren intellektuellen Fähigkeiten und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit besteht. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Fachlehrpersonen und weiteren Betreuungspersonen als auch nach Möglichkeit mit den erstsprachlichen Lehrkräften und mit den Eltern der Lernenden. Die zeitlich abgestimmte Erarbeitung eines Themas in Deutsch und der jeweiligen Erstsprache bzw. den jeweiligen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ist sinnvoll und soll bei vorhandenem Angebot des erstsprachlichen Unterrichts anlassbezogen erfolgen. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mehrsprachigkeit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (<i>language awareness</i>) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt: Sprachenvergleiche, die Nutzung von vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen und Reflexionen des Spracherwerbs erweitern die Prozesse der Sprachentwicklung. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und – wenn möglich – von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Alltagssprache vs. Bildungssprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer-)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Insbesondere in der Sekundarstufe sind Kenntnisse in der Bildungs- und Fachsprache Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Unterrichtsgegenständen unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachförderung als Teamarbeit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Unterrichtsgegenständen von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methodische Erläuterungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Das Wissen um die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ermöglicht es, besonderes Augenmerk auf Strukturen und Laute zu legen, die sich von denen in der deutschen Sprache unterscheiden. Gezielte Ausspracheübungen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in der Aneignung dieser Laute. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib<gdash />)Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert<gdash />gelenkten bis sehr offenen<gdash />spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusst gemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb (Schreib<gdash /> und Druckschrift) geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umgang mit Heterogenität</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen uU. zu einer sehr heterogenen Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukasten genutzt, aus denen Bilder, (Hör<gdash />)Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsatz von Diagnoseinstrumenten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an. Wenn möglich sollte auch der Sprachstand in der Erstsprache in Zusammenarbeit mit erstsprachlichen Lehrkräften festgestellt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in <b>vier Lernbereiche</b> gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u> <b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Leseverstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u> <b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschatz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schrift: Alphabetisierung bzw. Zweitschrifterwerb;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibung (Orthografie).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u> <b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u> <b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in der Deutschförderklasse steht deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) <b>vor</b> den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib<gdash /> und Lesefähigkeit <gdash /> ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind <gdash /> geht diesen Prozessen voraus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit, als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen der Unterrichtsgegenstände (wie Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten, wodurch eine sinnvolle Verknüpfung von Sprach- und Fachlernen sichergestellt wird. Dafür ist eine intensive Kooperation zwischen der Lehrperson der Deutschförderklasse und den Fachlehrpersonen notwendig. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik oder Englisch) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kommunikative Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler versteht wesentliche Informationen in Gesprächen und sehr einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen sowie unterrichts- und sachbezogene mündliche Sprachhandlungen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen, Ankündigungen, Erklärungen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht das Thema von kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen und Gespräche im Unterrichtsalltag bzw. einfacher Sachdarstellungen aus dem Sprechkontext und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Informationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer (auch literarischer) gesprochener Texte sowie klar strukturierter Situationen (zB Rollenspiele);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>folgt kurzen und sprachlich einfachen Medienausschnitten zu bekannten Alltags- sowie Sachthemen (Hörtexte bzw. Hör-/Sehtexte wie Radio, Fernsehen, Film) und versteht deren Hauptaussage.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen zusammenhängend kommunizieren (mündliche Textkompetenz). Sie/Er bewältigt zunehmend komplexer werdende Sprachhandlungen in der mündlichen schulischen Interaktion. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reagiert auf einfache Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her, kann diese weiterführen und beenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an, kann sie an unterschiedliche Sprechsituationen anpassen und neu kombinieren, sofern es sich um einen vertrauten Kontext handelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form Gespräche mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Beobachtungen, Meinungen, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus (zustimmen, ablehnen, Vorlieben äußern, fragen, nachfragen, auffordern, bitten, wünschen, danken, ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>begründet in einfacher Form Handlungen, Meinungen, Wünsche, Ziele, Absichten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erzählt eine einfache zusammenhängende Geschichte anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen bzw. gibt in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Handlung von Geschichten, Büchern, Filmen wieder;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fasst in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Hauptaussage von Sachtexten zu vertrauten Themen zusammen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>trägt eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten Thema (Familie, Freizeit, Ausbildung) bzw. Arbeitsergebnisse zu einem vertrauten Sachthema vor und beantwortet einfache Informationsfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt einfache und kurze mündliche Sprachhandlungen in formellen Situationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und versteht basale Gesprächsregeln (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen), versucht diese einzuhalten und besitzt das Wissen um Konventionen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brücken-sprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Detailinformationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegendes Leseverständnis auf der Wort- und Satzebene;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht wesentliche Informationen kurzer, konkreter schriftlicher Äußerungen und Arbeitsanweisungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einfache (auch literarische) Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, versteht sie global und entnimmt ihnen gezielt die wesentlichen Informationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht kurze und einfache authentische Texte zu vertrauten Themen global und entnimmt ihnen gezielt Detailinformationen (zB Texte aus Jugendzeitschriften, Zeitungsartikel, Fernseh-/Veranstaltungsprogramme, Gebrauchsanweisungen, Formulare, Prospekte, Broschüren, Fahrpläne uÄ.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einen kurzen einfachen Text möglichst ausspracherichtig vor;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich den Wortschatz und den Inhalt von kurzen, einfachen Texten mit Hilfe geeigneter Techniken, zB mittels (elektronischer) Nachschlagewerke;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Textsignale (Überschrift, Zwischenüberschrift, Hervorhebungen, Absätze, Einrückungen, Gliederungszeichen, begleitende Bildelemente) zum Textverständnis;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich, mit Unterstützung, das Internet als Lesequelle.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze, einfache Texte (unterschiedliche, aber bekannte Textsorten) zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegende Kenntnisse der Schreibweise von Wörtern und Sätzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Strukturen (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache persönliche Mitteilungen (Notizen, Einladungen, E-Mails, SMS, Nachrichten in Social Media ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst kurze und einfache Geschichten anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen und stellt dabei einfache Satzverbindungen her (und, aber, weil, zuerst, dann, und dann);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form schriftliche Sprachhandlungen mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache, kurze zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (Notizen, Beschreibungen, Zusammenfassungen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>hält gehörte, gelesene und medial vermittelte einfache und kurze Informationen stichwortartig fest;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache Präsentationen zu bekannten Themen und fasst Arbeitsergebnisse in einfacher Form schriftlich zusammen (Mind-Maps, Cluster uÄ.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestaltet einfache kreative Aufgaben zu Textvorlagen, wie Reime, Gedichte, Lieder, Sachtexte, Leserbriefe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet die wichtigsten Satzzeichen sinnbezogen (Punkt, Frage-, Ruf- und Redezeichen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt unter Anleitung einfache Überarbeitungsstrategien, um eigene Texte weiterzuentwickeln (sprachlich, inhaltlich, orthografisch).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2: Linguistische Kompetenzen</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wortschatz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz und Fachwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in aktiver Sprachverwendung über grundlegende idiomatische Wendungen und einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf sein/ihr unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert in Ansätzen ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz und Fachwortschatz über den Grundwortschatz hinaus, um verschiedene sach<gdash /> und fachbezogene Unterrichtsaufgaben erledigen zu können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wichtige memorierte Wendungen (chunks);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert ihren/seinen Wortschatz in vernetzter Form auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich (ua. Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe, Stilebenen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen, Zusammenhängen und erschließt sich Bedeutungen aus dem Kontext sowie mit Hilfe von Wortbildungsregeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Hilfsmittel effektiv (zB ein- und zweisprachiges Wörterbuch, Bildwörterbuch, Bild-Wort-Kartei, digitale Wörterbücher und Lern-Apps etc.).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Strukturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zum Beispiel Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beschreibt ihr/ihm vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Erwartungen, Verneinungen und Verpflichtungen aus;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Modalitäten aus, zB mit Modalverben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren (zB und, und dann, dann, wenn, aber, weil);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formuliert Fragen und Antworten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt in spielerischer Form einfache Sprachvergleiche (auf Wort- und Satzebene) Formen und Strukturen (auch zwischen Sprachen, zB Verbstellung, Verbformen, Verneinung, Wochentage in mehreren Sprachen) an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Aussprache</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in hoffen/Hof);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet Konsonantenhäufungen (zB in Herbst, springst, ängstlich);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Zungenbrechern uÄ. an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schrift</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der Schreib- und Druckschrift richtig schreiben.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt Fähigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit, beispielsweise werden Reime, Silben, Anlaute, Endlaute, Wortlängen und Lautsynthesen unabhängig von ihrer Schreibweise richtig erkannt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt den Unterschied zwischen Buchstabe und Laut;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wandelt Buchstaben in Laute um;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt Verbindungen zwischen den Lauten her (Lautverschmelzung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut den korrekten Buchstaben zu und schreibt ihn auf;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut die korrekten Buchstabengruppe zu und schreibt sie richtig (ei, ie, eu, äu, au, sch, st, sp, qu, ck, ch, usw.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schreibt Wörter des erlernten Wortschatzes, einfache Sätze und kurze, einfache Texte in gut lesbarer Schrift;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet beim Schreiben eine ökonomische Stifthaltung und erreicht ein möglichst zügiges Schreibtempo;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und nutzt die Vorteile einer ordentlichen Heftführung, beispielsweise Hinzufügen des Datums, Beachten von Rändern, Einsatz typographischer Mittel, Schreibrichtung, Orientierung im Heft.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Rechtschreibung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien</b> <b>innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und verwendet orthografische und grammatische Regel- und Merkelemente, wobei es zum Teil noch zu Übergeneralisierungen kommt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt die elementaren Regeln der Groß- und Kleinschreibung und die wichtigsten Interpunktionszeichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach einer bestimmten Schreibung und verfügt über Nachschlagetechniken (analog und digital).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Überfachliche Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3: Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Unterstützung und/oder selbstständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4: Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz, Interkulturelle Handlungsfähigkeit</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Soziale Kompetenz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.</b></absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">WEITERE PFLICHTGEGENSTÄNDE UND VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen sind die jeweiligen „Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff“ wie in den Abschnitten A und B anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sind die jeweiligen „Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff“ wie in den Abschnitten C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ORIENTIERUNGSUNTERRICHT IN DER DEUTSCHFÖRDERKLASSE (ORIENTIERUNGSKLASSE)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Orientierungsunterricht bereitet zugewanderte, quereinsteigende Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter ohne institutionelle (vor-)schulische Erfahrung auf den Einstieg in das Schulsystem vor. Sie schafft einen geeigneten Lernraum für Ankommen, Orientierung und soziale sowie sprachliche Lernprozesse im Kontext Schule. In einer wertschätzenden und respektvollen Lernatmosphäre bietet der Orientierungsunterricht erste Gelegenheit, sich mit schulischen Gegebenheiten, Regeln des Miteinanders, Abläufen im Schulalltag vertraut zu machen sowie zielgerichtet Basiskompetenzen und Vorläuferfertigkeiten für den Alphabetisierungsprozess (präliterale Bildung) aufzubauen und Gelerntes zu erproben. Eine besondere Rolle haben dabei die Lehrpersonen des Erstsprachenunterrichts, um die Einbeziehung der Erstsprachkompetenzen der Kinder für die Gestaltung von Lernprozessen zu gewährleisten. Der Lehrplan beschreibt anzustrebende Basiskompetenzen, die als Grundlage für den weiteren Aufbau von Zielkompetenzen laut Lehrplan Deutsch in der Deutschförderklasse zu sehen sind. Er bildet dabei einen Rahmen, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, um Lernende ausgehend von den individuellen Lernausgangslagen zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Orientierungsunterricht achtet die Lehrperson als Wissensvermittlerin bzw. Wissensvermittler, Sprachlernberaterin bzw. Sprachlernberater und Brückenbauerin bzw. Brückenbauer darauf, an die Sprach-, Bildungs- und Lernerfahrung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht anzuknüpfen und spezifische Lerngelegenheiten für deren Weiterentwicklung zu schaffen. Dabei werden relevante Lernvoraussetzungen für den Schriftspracherwerb (Umgang mit Bildern, Symbolen und Zeichen, Interesse an Schrift, Buchstabenkenntnisse, Erproben von Schreibutensilien und Schreibhandlungen) gezielt gefördert. Der Unterricht fokussiert auf die Entwicklung der mündlichen Kompetenzen (Wortschatz, Hören, Hörverstehen, Sprechen) und der phonologischen Bewusstheit (zB Laute oder Reime erkennen) als Grundlage für den Schriftspracherwerb. Die Lehrperson setzt dazu methodische Verfahren zur Schulung des Hörverstehens, die ohne Schrift auskommen, ein. Sie fördert die phonologische Bewusstheit der Schülerinnen und Schüler gezielt, indem sie eine Vielfalt von Übungstypen zur akustischen Gliederung in Laute und in Betonungsmuster einsetzt. Sie achtet auf grundlegende grob- und feinmotorische Fähigkeiten und fördert sie bei Bedarf.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von einem Basiswissen über die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der neuen Sprache Deutsch genutzt. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson nutzt das gesamte Unterrichtsgeschehen als Gestaltungsmöglichkeit für sprachförderliche Lernsituationen, indem sie ästhetisch-kreative und motorische Lernwege einbindet und sie verbal und nonverbal versprachlicht. Je nach Voraussetzung führt sie die Lernenden an die Nutzung digitaler Tools für das Lernen der Zielsprache heran.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Häufige Wiederholungen, feste Abläufe und Rituale tragen dazu bei, Vertrauen aufzubauen und Sicherheit zu geben und dabei Regeln (Pünktlichkeit, Ordnung, Verhalten im Unterricht etc.) im Schulalltag kennenzulernen und einzuhalten. Die Lehrperson gibt den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit und schafft Lerngelegenheiten, Gemeinschaft kennenzulernen und mitzugestalten sowie Zugehörigkeit aufzubauen. Relevante Werte für das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft, zB Respekt, Gleichwertigkeit, Toleranz, Partizipation, Gemeinschaft, Verantwortung und Selbstbestimmung, werden altersgerecht vermittelt und von den Schülerinnen und Schülern im Schulalltag implizit und explizit erfahren, erlebt und erlernt. Dabei kommt der Heranführung an die österreichischen Grundwerte, Traditionen und Kultur (einschließlich der Alltagskultur) und der Auswahl der Unterrichtsbeispiele (Bilder, Bildgeschichten aus dem österreichischen Alltag bzw. mit österreichischen Traditionen) durch die Lehrpersonen eine besondere Rolle zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten besonders wirkungsvolle Impulse in der Phase des Ankommens und der Orientierung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Handlungs- und Sprachvorbilder. Die Teamarbeit mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung. Gute Kooperationen und Absprachen mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Lernenden sowie weiteren Betreuungspersonen sind Voraussetzung für eine gelingende Begleitung im Orientierungsunterricht.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Zielkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Orientierungsunterrichts schrittweise entwickeln, ausgehend von ihrem individuellen Sprach- und Lernstand.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">VORLÄUFERFERTIGKEITEN FÜR SPRACHE UND SCHRIFT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Phonologische Bewusstheit und Schrift (Präliterale Kompetenz)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ansatzweise stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation in der Unterrichtssprache Deutsch anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Laute erkennen und nachahmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose) erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von Symbolen (Piktogramme und einfache Wortbilder, Formelemente wie Kreis, Quadrat, Dreieck, Strich) in Alltag und Schule erkennen und deuten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erste Buchstaben und Zahlen wiedererkennen und nachbilden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erste grafomotorische und feinmotorische Tätigkeiten im Umgang mit Schulmaterialien (zB Schere, Kleber, Spitzer, Pinsel, Stifte mit unterschiedlicher Stärke) ausführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich auf Schreibflächen (Blatt, Heft, Buch) orientieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mündliche Sprachhandlungskompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache alltags- und unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen) verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>auf Sprachhandlungen anderer reagieren und selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen herstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke (Chunks) anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung anwenden und auch ihre Erstsprache oder weitere Sprachen als Brückensprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Linguistische Kompetenzen (Wortschatz/Chunks, Strukturen, Aussprache)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Alltagssituationen und im Unterricht einige wenige wichtige memorierte Wendungen (Chunks) einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen und Antworten formulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aktiv nach Bezeichnungen und Bedeutungen fragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die meisten Laute und Lautgruppen annähernd korrekt nachsprechen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich machen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">GESELLSCHAFT UND KULTUR</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Werteverständnis und interkulturelle Kompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kulturelle und sprachliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrnehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Diversität, religiöse Pluralität und Religionsfreiheit als gesellschaftliche und schulische Normalität wahrnehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit unterschiedlichen Lebensentwürfen respektvoll umgehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine wertschätzende Grundhaltung einnehmen (als Grundlage für Zivilcourage und eine konstruktive Konfliktkultur ohne kulturelle Zuschreibungen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Grundlagen eines demokratischen Systems auf Basis der Klassengemeinschaft erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter als demokratischen Grundwert begreifen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit religiöser Pluralität umgehen und Religionsfreiheit als Menschenrecht begreifen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Selbstkompetenz und soziale Kompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich im Schulleben räumlich und zeitlich orientieren (Schulhaus, Klassenzimmer, Umgebung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortung für eigene Unterrichtsmaterialien und das Lernen übernehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>basale Gesprächsregeln beachten (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in unterschiedlichen Arbeitsformen (Einzel-, Team-, und Gruppenarbeit) am Unterricht beteiligen und dabei Spiel- und Gruppenregeln einhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontakt zu ihren Bezugspersonen aufnehmen und Bedürfnisse ausdrücken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale Rollen wahrnehmen und Regeln des Miteinanders im Schulkontext einhalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="titel" halign="j">Schlagworte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="schlagworte" halign="j">Lesefähigkeit, Bevölkerungsentwicklung, Lösungsschritt, Sicherheitshilfe, Haushaltsausgabe, Schulplanung, Bildungsaufgabe, Kernbereich, Mitsprachemöglichkeit, Lebensbereich, Informationsquelle, Selbstkompetenz, Erklärungsversuch, Urteilskompetenz, Alltagssituation, Leseerziehung, Wirtschaftserziehung, Arbeitswelt, Ausdrucksfähigkeit, Denkfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Entscheidungskompetenz, Abstraktionsvermögen, Unterrichtsarbeit, Lernorganisation, Ortswahl, Wertvorstellung, Fachkompetenz, Chancengerechtigkeit, Lernmöglichkeit, Entfaltungsmöglichkeit, Aufbau, Erstsprache, Verhaltensspektrum, Förderkurs, Gruppenverband, Klassenkurs, Mehrklassenkurs, Lehrinhalt, Koordinationstätigkeit, Bedarfssituation, Schuleintrittsphase, Abschlussphase, Eingewöhnungsperiode, Leistungsdruck, Sprachrichtigkeit, Drittsprache, Menschenbild, Sprechtechnik, Partnergespräch, Kleingruppengespräch, Textgrammatik, Satzgrammatik, Lautschulung, Großschreibung, Zweitunterricht, Erfahrungswelt, Ordnungshilfe, Kinderliteratur, Merkhilfe, Entstehungszusammenhang, Kulturform, Verständnishilfe, Printversion, Jahresablauf, Landeskunde, Radiosendung, Berufsgebiet, Grundwortschatz, Fremderfahrung, Kontrasterfahrung, Erlebniswelt, Längsschnitt, Ernährungsstandard, Schülerinnenvertreterwahl, Planspiel, Generationenverhältnis, Weltbild, Orientierungssystem, Naturbedingung, Gunstraum, Luftbild, Gegenwartsproblem, Ausbildung, Längenberechnung, Flächenberechnung, Gesundheitsbereich, Dezimalschreibweise, Umfangsberechnung, Volumsberechnung, Streckenmetrale, Wachstumsprozess, Raumvorstellungstraining, Einzelarbeit, Grundriss, Denkweise, Konfliktfähgikeit, Tierbereich, Umweltschutz, Alltagsphänomen, Freizeitphänomen, Energiesparen, Freizeitverhalten, Teamfähigkeit, Gefahrstoff, Teilchenmodell, Symbolsprache, Nahrungsmittel, Schutzmaßnahme, Alphastrahlen, Betastrahlen, Hörhilfe, Musizierhilfe, Wahrnehmungsfähigkeit, Erkenntnisqualität, Themenstellung, Vernetzungsleistung, Ausbildungswahl, Problemlösungsprozess, Planungsprozess, Materialauswahl, Formauswahl, Materialkunde, Industriebau, Baubereich, Strömungstechnik, Lenkvorrichtung, Flugmodell, Windrad, Antriebssystem, Lenkungssystem, Hydrodynamik, Schiffsmodell, Kraftmaschine, Erziehungsprozess, Kreativitätstheorie, Wirtschaftsgeschichte, Sozialgeschichte, Verfahrenstechnik, Fertigungstechnik, Kunstgegnstand, Sachkompetenz, Körpererfahrung, Personenwürde, Entwicklungsniveau, Vereinswettkampf, Kursform, Versorgungsbereich, Sicherheitsmanagement, Esskultur, Ausstattungsstandard, Nährstoffbedarf, Wohnbereich, Schulerkundungen, Betriebserkundungen, Vorbereitung, Lohnentwicklung, Arbeitsplatzangebot, Eintrittsproblem, Beratungsquelle, Interessenförderung, Solospiel, Lehrerin, Partnerin, Ausländerin, Arbeitnehmerin</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">07.08.2025</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">20007850</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40271471</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>