Kurztitel

Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 102 aus 2002,

Typ

Vertrag – Multilateral

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 0

Inkrafttretensdatum

08.01.2025

Unterzeichnungsdatum

10.01.2000

Index

29/08 Strafrecht

Langtitel

(Übersetzung)

INTERNATIONALES ÜBEREINKOMMEN zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus

StF: BGBl. III Nr. 102/2002 (NR: GP XXI RV 902 AB 996 S. 95. BR: AB 6586 S. 685.)

Änderung

BGBl. III Nr. 103/2002

BGBl. III Nr. 204/2005 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 144/2008 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 29/2012 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 213/2013 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 200/2014 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 169/2015 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 38/2020 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 140/2021 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 189/2023 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 143/2024 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 12/2025 (K – Geltungsbereich)

Sprachen

Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch

Vertragsparteien

*Österreich römisch drei 38 aus 2020,, römisch drei 189 aus 2023, *Afghanistan römisch drei 204 aus 2005, *Ägypten römisch drei 204 aus 2005, *Albanien römisch drei 102 aus 2002, *Algerien römisch drei 102 aus 2002, *Andorra römisch drei 29 aus 2012, *Angola römisch drei 29 aus 2012, *Antigua/Barbuda römisch drei 102 aus 2002, *Äquatorialguinea römisch drei 204 aus 2005, *Argentinien römisch drei 204 aus 2005, *Armenien römisch drei 204 aus 2005, *Aserbaidschan römisch drei 102 aus 2002,, römisch drei 204 aus 2005, *Äthiopien römisch drei 213 aus 2013, *Australien römisch drei 204 aus 2005, *Bahamas römisch drei 144 aus 2008, *Bahrain römisch drei 204 aus 2005, *Bangladesch römisch drei 204 aus 2005, *Barbados römisch drei 204 aus 2005, *Belarus römisch drei 204 aus 2005, *Belgien römisch drei 204 aus 2005,, römisch drei 144 aus 2008, *Belize römisch drei 204 aus 2005, *Benin römisch drei 204 aus 2005, *Bhutan römisch drei 204 aus 2005, *Bolivien römisch drei 102 aus 2002,, römisch drei 204 aus 2005, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 204 aus 2005, *Botsuana römisch drei 102 aus 2002, *Brasilien römisch drei 204 aus 2005, *Brunei römisch drei 204 aus 2005, *Bulgarien römisch drei 102 aus 2002,, römisch drei 204 aus 2005, *Burkina Faso römisch drei 204 aus 2005, *Cabo Verde römisch drei 204 aus 2005, *Chile römisch drei 102 aus 2002, *China römisch drei 144 aus 2008, *Costa Rica römisch drei 204 aus 2005, *Côte d’Ivoire römisch drei 102 aus 2002, *Dänemark römisch drei 204 aus 2005, *Deutschland römisch drei 204 aus 2005, *Dominica römisch drei 204 aus 2005, *Dominikanische R römisch drei 144 aus 2008, *Dschibuti römisch drei 144 aus 2008, *Ecuador römisch drei 204 aus 2005, *El Salvador römisch drei 204 aus 2005, *Estland römisch drei 204 aus 2005,, römisch drei 144 aus 2008, *Eswatini römisch drei 204 aus 2005, *Fidschi römisch drei 144 aus 2008, *Finnland römisch drei 204 aus 2005, *Frankreich römisch drei 102 aus 2002, *Gabun römisch drei 204 aus 2005, *Gambia römisch drei 169 aus 2015, *Georgien römisch drei 204 aus 2005, *Ghana römisch drei 204 aus 2005, *Grenada römisch drei 102 aus 2002, *Griechenland römisch drei 204 aus 2005, *Guatemala römisch drei 102 aus 2002, *Guinea römisch drei 204 aus 2005, *Guinea-Bissau römisch drei 144 aus 2008, *Guyana römisch drei 144 aus 2008, *Haiti römisch drei 29 aus 2012, *Heiliger Stuhl römisch drei 213 aus 2013, *Honduras römisch drei 204 aus 2005, *Indien römisch drei 204 aus 2005, *Indonesien römisch drei 144 aus 2008, *Irak römisch drei 213 aus 2013, *Irland römisch drei 204 aus 2005, *Island römisch drei 102 aus 2002, *Israel römisch drei 204 aus 2005, *Italien römisch drei 204 aus 2005, *Jamaika römisch drei 204 aus 2005, *Japan römisch drei 204 aus 2005, *Jemen römisch drei 29 aus 2012, *Jordanien römisch drei 204 aus 2005, *Kambodscha römisch drei 144 aus 2008, *Kamerun römisch drei 144 aus 2008, *Kanada römisch drei 102 aus 2002, *Kasachstan römisch drei 204 aus 2005,, römisch drei 213 aus 2013, *Katar römisch drei 144 aus 2008, *Kenia römisch drei 204 aus 2005, *Kirgisistan römisch drei 204 aus 2005, *Kiribati römisch drei 204 aus 2005, *Kolumbien römisch drei 204 aus 2005, *Komoren römisch drei 204 aus 2005, *Kongo römisch drei 144 aus 2008, *Kongo/DR römisch drei 204 aus 2005, *Korea/DVR römisch drei 200 aus 2014, *Korea/R römisch drei 204 aus 2005, *Kroatien römisch drei 204 aus 2005, *Kuba römisch drei 102 aus 2002, *Kuwait römisch drei 213 aus 2013,, römisch drei 143 aus 2024, *Laos römisch drei 144 aus 2008, *Lesotho römisch drei 102 aus 2002, *Lettland römisch drei 204 aus 2005, *Libanon römisch drei 38 aus 2020, *Liberia römisch drei 204 aus 2005, *Libyen römisch drei 204 aus 2005, *Liechtenstein römisch drei 204 aus 2005, *Litauen römisch drei 204 aus 2005,, römisch drei 12 aus 2025, *Luxemburg römisch drei 204 aus 2005, *Madagaskar römisch drei 204 aus 2005, *Malawi römisch drei 204 aus 2005, *Malaysia römisch drei 144 aus 2008, *Malediven römisch drei 204 aus 2005, *Mali römisch drei 102 aus 2002, *Malta römisch drei 102 aus 2002, *Marokko römisch drei 204 aus 2005, *Marshallinseln römisch drei 204 aus 2005, *Mauretanien römisch drei 204 aus 2005, *Mauritius römisch drei 204 aus 2005, *Mexiko römisch drei 204 aus 2005, *Mikronesien römisch drei 204 aus 2005, *Moldau römisch drei 204 aus 2005, *Monaco römisch drei 102 aus 2002, *Mongolei römisch drei 204 aus 2005, *Montenegro römisch drei 144 aus 2008, *Mosambik römisch drei 204 aus 2005, *Myanmar römisch drei 144 aus 2008,, römisch drei 213 aus 2013, *Namibia römisch drei 213 aus 2013, *Nauru römisch drei 204 aus 2005, *Nepal römisch drei 213 aus 2013, *Neuseeland römisch drei 204 aus 2005,, römisch drei 29 aus 2012, *Nicaragua römisch drei 204 aus 2005, *Niederlande römisch drei 102 aus 2002,, römisch drei 204 aus 2005,, römisch drei 213 aus 2013, *Niger römisch drei 204 aus 2005, *Nigeria römisch drei 204 aus 2005, *Nordmazedonien römisch drei 204 aus 2005, *Norwegen römisch drei 204 aus 2005, *Oman römisch drei 29 aus 2012, *Pakistan römisch drei 29 aus 2012, *Palau römisch drei 102 aus 2002, *Panama römisch drei 204 aus 2005, *Papua-Neuguinea römisch drei 204 aus 2005, *Paraguay römisch drei 204 aus 2005, *Peru römisch drei 102 aus 2002, *Philippinen römisch drei 204 aus 2005, *Polen römisch drei 204 aus 2005, *Portugal römisch drei 204 aus 2005, *Ruanda römisch drei 204 aus 2005, *Rumänien römisch drei 204 aus 2005, *Russische F römisch drei 204 aus 2005, *Salomonen römisch drei 29 aus 2012, *Sambia römisch drei 38 aus 2020, *Samoa römisch drei 204 aus 2005, *San Marino römisch drei 102 aus 2002, *São Tomé/Príncipe römisch drei 144 aus 2008, *Saudi-Arabien römisch drei 144 aus 2008, *Schweden römisch drei 204 aus 2005, *Schweiz römisch drei 204 aus 2005, *Senegal römisch drei 204 aus 2005, *Serbien-Montenegro römisch drei 204 aus 2005, *Seychellen römisch drei 204 aus 2005, *Sierra Leone römisch drei 204 aus 2005, *Simbabwe römisch drei 213 aus 2013, *Singapur römisch drei 204 aus 2005, *Slowakei römisch drei 204 aus 2005, *Slowenien römisch drei 204 aus 2005, *Spanien römisch drei 102 aus 2002, *Sri Lanka römisch drei 102 aus 2002, *St. Kitts/Nevis römisch drei 102 aus 2002, *St. Lucia römisch drei 29 aus 2012, *St. Vincent/Grenadinen römisch drei 102 aus 2002, *Südafrika römisch drei 204 aus 2005, *Sudan römisch drei 204 aus 2005, *Südsudan römisch drei 189 aus 2023, *Suriname römisch drei 200 aus 2014, *Syrien römisch drei 204 aus 2005, *Tadschikistan römisch drei 204 aus 2005, *Tansania römisch drei 204 aus 2005, *Thailand römisch drei 204 aus 2005, *Timor-Leste römisch drei 200 aus 2014, *Togo römisch drei 204 aus 2005, *Tonga römisch drei 204 aus 2005, *Trinidad/Tobago römisch drei 29 aus 2012, *Tschechische R römisch drei 144 aus 2008, *Tunesien römisch drei 204 aus 2005, *Türkei römisch drei 204 aus 2005, *Turkmenistan römisch drei 204 aus 2005, *Uganda römisch drei 204 aus 2005, *Ukraine römisch drei 204 aus 2005, *Ungarn römisch drei 204 aus 2005, *Uruguay römisch drei 204 aus 2005, *USA römisch drei 204 aus 2005, *Usbekistan römisch drei 102 aus 2002, *Vanuatu römisch drei 204 aus 2005, *Venezuela römisch drei 204 aus 2005, *Vereinigte Arabische Emirate römisch drei 204 aus 2005, *Vereinigtes Königreich römisch drei 102 aus 2002,, römisch drei 29 aus 2012,, römisch drei 213 aus 2013,, römisch drei 200 aus 2014,, römisch drei 169 aus 2015,, römisch drei 38 aus 2020,, römisch drei 140 aus 2021, *Vietnam römisch drei 204 aus 2005,, römisch drei 200 aus 2014, *Zentralafrikanische R römisch drei 144 aus 2008, *Zypern römisch drei 102/2002

Ratifikationstext

Anmerkung, , letzte Anpassung durch Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 12 aus 2025,)

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 15. April 2002 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Artikel 26, Absatz 2, für Österreich mit 15. Mai 2002 in Kraft.

Nach Mitteilungen des Generalsekretärs haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert oder sind ihm beigetreten:

Albanien, Algerien, Antigua und Barbuda, Aserbaidschan, Bolivien, Botsuana, Bulgarien, Chile, Côte d’Ivoire, Frankreich, Grenada, Guatemala, Island, Kanada, Kuba, Lesotho, Mali, Malta, Monaco, Niederlande (für das Königreich in Europa), Palau, Peru, San Marino, Spanien, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadinen, Usbekistan, Vereinigtes Königreich, Zypern.

Nachstehende Staaten haben anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde folgende Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:

Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil römisch drei des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ abrufbar [CHAPTER römisch achtzehn.11]:

Heiliger Stuhl, Kuwait, Korea/DVR, Libanon, Namibia, Nepal, Simbabwe, Suriname, Vietnam

Österreich:

Österreich hat gegen die als Vorbehalt zu klassifizierende Erklärung Jordaniens zu Artikel 2, Absatz eins, Litera b, am 15. Juli 2004, gegen die als Vorbehalt zu klassifizierende Erklärung Ägyptens zu Artikel 2, Absatz eins, Litera b, am 25. August 2005, gegen die als Vorbehalt zu klassifizierende Erklärung Syriens zu Artikel 2, Absatz eins, Litera b, am 12. September 2005, gegen den Vorbehalt Jemens in Bezug auf Artikel 2, Absatz eins, Litera b, am 8. März 2011, gegen den Vorbehalt Namibias am 16. Oktober 2013 sowie gegen die als Vorbehalt zu klassifizierende interpretative Erklärung Kuwaits zum Übereinkommen am 3. Juli 2014 Einspruch erhoben.

Österreich hat gegen den Vorbehalt und die als Vorbehalt zu klassifizierende Erklärung Libanons zum Übereinkommen am 28. Mai 2020 einen Einspruch erhoben.

Ägypten: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten jene Übereinkommen, denen die Arabische Republik Ägypten nicht angehört, als nicht in der Anlage angeführt.

Die Regierung der Arabischen Republik Ägypten erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet.

Unbeschadet der Grundsätze und Regeln des allgemeinen Völkerrechts und der einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen betrachtet die Arabische Republik Ägypten Handlungen des nationalen Widerstands in allen Formen, einschließlich des bewaffneten Widerstands gegen ausländische Okkupation und Aggression zum Zweck der Befreiung und Selbstbestimmung, nicht als terroristische Handlungen nach Artikel 2, Absatz eins, Litera b, des Übereinkommens.

Andorra:

Die Regierung des Fürstentums Andorra erachtet sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Internationalen Übereinkommens über die Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus gebunden. Die Regierung des Fürstentums erklärt hiermit, dass für die Unterbreitung einer Streitigkeit an den Internationalen Gerichtshof die Zustimmung aller Parteien in jedem Fall erforderlich ist.

Algerien:

Vorbehalt:

Algerien erachtet sich an die Bestimmungen des Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens nicht gebunden.

Algerien erklärt, dass für die Unterbreitung einer Streitigkeit an ein Schiedsgericht oder an den Internationalen Gerichtshof in jedem Fall die Zustimmung aller Streitparteien erforderlich ist.

Argentinien:

Gemäß Artikel 24, Absatz 2, erklärt die Argentinische Republik, dass sie sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, gebunden erachtet und infolge dessen einen zwingend vorgeschriebenen Rückgriff auf ein Schiedsverfahren oder die Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofes nicht anerkennt.

Bahamas:

Gemäß Artikel 2 Punkt 2, des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Regierung des Commonwealth der Bahamas, dass sie nicht Vertragspartei der in Punkt 5. bis 9. aufgelisteten Verträge gemäß des in Absatz eins, Litera a, des Übereinkommens genannten Anhanges ist und dass diese Verträge als nicht in dem Anhang gemäß Absatz eins, Litera a, angeführt zu betrachten sind. Diese Verträge sind:

Bahrain: Vorbehalt:

Das Königreich Bahrain erachtet sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens gebunden.

Erklärung:

Die nachstehenden Übereinkommen, denen Bahrain nicht angehört, gelten als nicht in der Anlage gemäß Artikel 2, Absatz eins, Litera a, angeführt:

  1. Ziffer eins
    Übereinkommen gemäß Ziffer 3, der Anlage
  2. Ziffer 2
    Internationales Übereinkommen gemäß Ziffer 4, der Anlage
  3. Ziffer 3
    Übereinkommen gemäß Ziffer 5, der Anlage
  4. Ziffer 4
    Übereinkommen gemäß Ziffer 7, der Anlage
  5. Ziffer 5
    Protokoll gemäß Ziffer 8, der Anlage
  6. Ziffer 6
    Internationales Übereinkommen gemäß Ziffer 9, der Anlage

Bangladesch: Vorbehalt:

Gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens erachtet sich die Regierung der Volksrepublik Bangladesch nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens gebunden.

Erklärung:

Die Regierung der Volksrepublik Bangladesch erklärt, dass ihr Beitritt zu diesem Übereinkommen keine Unvereinbarkeit mit ihren internationalen Verpflichtungen aufgrund der nationalen Verfassung bewirken sollte.

Belarus:

Die Republik Belarus begründet Gerichtsbarkeit über alle in Artikel 2, des Übereinkommens angeführten Straftaten für die in Artikel 7, Absatz eins und 2 genannten Fälle.

Belgien: Vorbehalt: Zu Artikel 14 :

Anmerkung, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 144 aus 2008,)

Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 3, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Die Regierung Belgiens legt Artikel 2, Absatz eins und 3 wie folgt aus: Eine Straftat im Sinne dieses Übereinkommens wird von einer Person begangen, die finanzielle Mittel bereitstellt oder sammelt, wenn sie dadurch ganz oder teilweise zur Planung, Vorbereitung oder Begehung einer in Artikel 2, Absatz eins, Litera a und b des Übereinkommens genannten Straftat beiträgt. Es besteht kein Erfordernis zu beweisen, dass die bereitgestellten oder gesammelten Mittel genau für diese terroristische Handlung verwendet wurden, wenn sie zu den strafbaren Handlungen von Personen, deren Absicht es war, die in Artikel 2, Absatz eins, Litera a und b genannten Handlungen zu begehen, beigetragen haben.

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

China:

Die Volksrepublik China ist nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens gebunden.

Gemäß Artikel 153, des Grundgesetzes der Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China sowie Artikel 138, des Grundgesetzes der Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China, beschließt die Regierung der Volksrepublik China, dass das Übereinkommen auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong und auf die Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China angewendet wird.

Der Vorbehalt der Volksrepublik China zu Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens wird auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong und auf die Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China angewendet.

Im Hinblick auf die Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China werden folgende drei Übereinkommen nicht in dem in Artikel 2, Absatz eins, Litera a, des Übereinkommens genannten Anhang enthalten sein:

Cook Inseln: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 5, 6, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

El Salvador: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gilt das unter Ziffer 5, der Anlage genannte Übereinkommen als nicht angeführt.

Die Republik El Salvador erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet, da sie die obligatorische Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofs nicht anerkennt.

El Salvador tritt dem Übereinkommen mit dem Verständnis bei, dass dieser Beitritt ohne Verbindlichkeit hinsichtlich solcher Bestimmungen ist, die mit den Grundsätzen seiner Verfassung und seines nationalen Rechtssystems in Widerspruch stehen könnten.

Estland: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, Litera a

Anmerkung, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 144 aus 2008,)

Frankreich:

Erklärungen:

Zu Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

In Übereinstimmung mit Artikel 2, Absatz 2, Litera a, dieses Übereinkommens erklärt Frankreich, dass im Hinblick auf die Anwendung des Übereinkommens auf Frankreich das Übereinkommen vom 14. Dezember 1973 über die Verhütung, Verfolgung und Bestrafung von Straftaten gegen völkerrechtlich geschützte Personen einschließlich Diplomaten in der in Artikel 2, Absatz eins, Litera a, genannten Anlage als nicht enthalten gilt, weil Frankreich keine Vertragspartei dieses Übereinkommens ist.

Georgien:

In Übereinstimmung mit Artikel 2, Absatz 2, erklärt Georgien, dass während der Anwendung dieses Übereinkommens solche Verträge, denen Georgien nicht beigetreten ist, nicht als in den Anhang des Übereinkommens eingeschlossen angesehen werden sollten.

Heiliger Stuhl:

Am 26. September 2012 hat der Heilige Stuhl eine Erklärung nach Artikel 2, Absatz 2, Litera a, des Übereinkommens abgegeben.

Indonesien:

A. Gemäß Artikel 2, Absatz 2, Litera a, des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Regierung der Republik Indonesien, dass folgende Verträge als nicht in dem in Artikel 2, Absatz eins, Litera a, des Übereinkommens genannten Anhang angeführt zu betrachten sind:

B. Die Regierung der Republik Indonesien erklärt, dass Artikel 7, des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus in strikter Übereinstimmung mit den Grundsätzen von Souveränität und gebietsmäßiger Einheit von Staaten umzusetzen ist.

Die Regierung der Republik Indonesien als Unterzeichnete des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erachtet sich nicht an Artikel 24, gebunden und vertritt den Standpunkt, dass Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Auslegung oder Anwendung des Übereinkommens, die nicht im Wege von Absatz eins, des genannten Artikels beigelegt werden können, dem Internationalen Gerichtshof nur mit Zustimmung aller Streitparteien unterbreitet werden können.

Israel: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten jene in der Anlage genannten Übereinkommen, denen Israel nicht angehört, als nicht angeführt.

Der Staat Israel erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass er sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet.

Der Staat Israel ist der Auffassung, dass der Begriff „humanitäres Völkerrecht“ in Artikel 21, des Übereinkommens dieselbe substantielle Bedeutung hat wie der Begriff „Kriegsrecht“. Dieses Rechtsgebiet beinhaltet nicht die Zusatzprotokolle zu den Genfer Abkommen von 1977, denen Israel nicht angehört.

Jamaika:

Erklärung über Begründung der Gerichtsbarkeit über Straftaten gemäß Artikel 2, für die gemäß Artikel 7, Absatz 2, Litera c, vorgesehene Gerichtsbarkeit.

Jemen:

Jemen erklärt einen Vorbehalt zu folgenden Artikeln:

  1. Absatz a,
    Artikel 2, Absatz eins, Litera b,;
  2. Absatz b,
    Artikel 24, Absatz eins,

Der Beitritt der Republik Jemen zu diesem Übereinkommen bedeutet in keiner Weise eine Anerkennung Israels oder das Eingehen einer Beziehung mit Israel.

Jordanien:

Die Regierung des Königreichs Jordanien betrachtet Handlungen des nationalen bewaffneten Kampfes und des Kampfes gegen ausländische Besetzung in Ausübung des Rechts der Völker auf Selbstbestimmung nicht als terroristische Handlungen im Sinne von Artikel 2, Absatz eins, Litera b, des Übereinkommens.

Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 5, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Kasachstan:

Am 23. Juli 2008 erklärte die Regierung von Kasachstan, sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus gebunden zu erachten; dieser Vorbehalt wurde mit 23. Juli 2009 wirksam.

Katar:

Der Staat Katar erklärt einen Vorbehalt zu Artikel 24, Absatz eins, über die Unterbreitung von Streitigkeiten an ein Schiedsgericht oder an den Internationalen Gerichtshof.

Kolumbien:

Kolumbien erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass es sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet.

Kroatien: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 4, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Kuba:

Vorbehalt:

Kuba erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2,, dass es sich durch Absatz eins, des besagten Artikels betreffend die Beilegung von Streitigkeiten zwischen Vertragsstaaten insofern nicht gebunden erachtet, als es der Auffassung ist, dass solche Streitigkeiten einvernehmlich beigelegt werden müssen. Daher erklärt es, dass es die obligatorische Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofs nicht anerkennt.

Lettland: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 4, 5, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Litauen:

Anmerkung, Vorbehalt zu Artikel 24, Absatz eins, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 12 aus 2025,)

Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gilt das unter Ziffer 9, der Anlage genannte Übereinkommen als nicht angeführt.

Luxemburg: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer eins, 2, 4 und 5 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Malaysia:

  1. Ziffer eins
    Die Regierung von Malaysia erklärt gemäß Artikel 2, Absatz 2, Litera a, des Übereinkommens, dass in Anwendung des Übereinkommens auf Malaysia, das Übereinkommen nicht die im Anhang zu dem Übereinkommen genannten Verträge enthält, deren Vertragspartei Malaysia nicht ist.
  2. Ziffer 2
    Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens erklärt die Regierung von Malaysia, dass sie Gerichtsbarkeit in Übereinstimmung mit den inländischen Gesetzen über die Straftaten gemäß Artikel 2, des Übereinkommens in allen in Artikel 7, Absatz eins und Artikel 7, Absatz 2, genannten Fällen begründet hat.
  3. Ziffer 3
    Die Regierung von Malaysia versteht Artikel 10, Absatz eins, des Übereinkommens dahingehend, dass er das Recht der zuständigen Behörden beinhaltet, nicht jeden einzelnen Fall für die Strafverfolgung den Justizbehörden zu unterbreiten, sofern mit dem verdächtigen Täter gemäß nationalem Sicherheits- und Sicherungsverwahrungsrecht verfahren wird.
  4. Ziffer 4
    1. Litera a
      Gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens erklärt die Regierung von Malaysia, dass sie sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens gebunden erachtet; und
    2. Litera b
      Die Regierung von Malaysia behält sich das Recht vor, in bestimmten Fällen dem Schiedsverfahren gemäß Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens oder einem anderen Schiedsverfahren zuzustimmen.

Mauritius: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gilt das unter Ziffer 5, der Anlage genannte Übereinkommen als nicht angeführt.

Die Regierung der Republik Mauritius erachtet sich gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens durch Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden. Die Regierung der Republik Mauritius ist der Auffassung, dass jeder Streitfall nur mit Zustimmung aller Streitparteien dem Internationalen Gerichtshof vorgelegt werden darf.

die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (Nordmazedonien): Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 7 und 8 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Moldau: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens auf die Republik Moldau gelten jene in der Anlage genannten Übereinkommen, denen die Republik Moldau nicht angehört, als nicht angeführt.

Die Republik Moldau erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet.

Montenegro:

Ferner hat Montenegro mit 3. Juni 2006 erklärt sich auch weiterhin an das Übereinkommen gebunden zu erachten.

Mosambik:

Die Republik Mosambik erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet und hält fest, dass in jedem einzelnen Fall die Zustimmung aller Streitparteien für die Vorlage des Streitfalls an ein Schiedsgericht oder den Internationalen Gerichtshof erforderlich ist.

Die Republik Mosambik erklärt weiters, dass sie nach ihrer Verfassung und dem nationalen Recht mosambikanische Staatsangehörige nicht ausliefern darf und wird. Mosambikanische Staatsangehörige werden daher vor nationale Gerichte gestellt.

Myanmar:

Anmerkung, Vorbehalte zu Artikel 13, 14 und 15 : zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 213 aus 2013,)

Im Hinblick auf Artikel 24, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Union Myanmar, dass sie sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des genannten Übereinkommens gebunden erachtet.

Im Hinblick auf die im Anhang zu dem Internationalen Übereinkommen zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus genannten 9 Übereinkommen erklärt die Union Myanmar, dass sie jetzt Vertragspartei des Übereinkommens über den physischen Schutz von Kernmaterial, angenommen am 3. März 1980 in Wien, sein wird.

Neuseeland: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gilt das unter Ziffer 5, der Anlage genannte Übereinkommen als nicht angeführt.

Nach einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen hat Neuseeland mit Wirkung vom 4. November 2002 erklärt, dass sich die Ratifikation dieses Übereinkommens durch Neuseeland bis zur Abgabe einer entsprechenden Erklärung der Regierung Neuseelands nach Konsultation mit Tokelau nicht auf dieses Gebiet erstreckt.

Nicaragua: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 4, 5, 7 und 8 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Niederlande:

Erklärung:

Die Niederlande verstehen Artikel 10, Absatz eins, des Übereinkommens so, dass er das Recht der zuständigen Justizbehörden einschließt, sich für die Nichtverfolgung einer Person, die einer solchen Straftat bezichtigt wird, zu entscheiden, wenn nach Ansicht der zuständigen Justizbehörden im Hinblick auf schwerwiegende verfahrensrechtliche Erwägungen Hinweise darauf bestehen, dass eine wirksame Strafverfolgung nicht möglich ist.

Das Königreich der Niederlande geht davon aus, dass Artikel 10, Absatz eins, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus das Recht der zuständigen Gerichtsbehörden beinhaltet, darüber zu entscheiden, eine der Straftat verdächtigte Person nicht strafrechtlich zu verfolgen, wenn nach Ansicht der zuständigen Gerichtsbehörden schwerwiegende verfahrensrechtliche Bedenken darauf hinweisen, dass eine strafrechtliche Verfolgung unmöglich sein wird.

Die Regierung der Niederlande informierte den Generalsekretär am 23. März 2005, dass das Übereinkommen auf Aruba und am 22. März 2010 auf die Niederländischen Antillen mit folgender Erklärung angewendet wird:

„Das Königreich der Niederlande geht davon aus, dass Artikel 10, Absatz eins, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus das Recht der zuständigen Gerichtsbehörden beinhaltet, darüber zu entscheiden, eine der Straftat verdächtigte Person nicht strafrechtlich zu verfolgen, wenn nach Ansicht der zuständigen Gerichtsbehörden schwerwiegende verfahrensrechtliche Bedenken darauf hinweisen, dass eine strafrechtliche Verfolgung unmöglich sein wird.“

Weiters informierte die Regierung der Niederlande am 22. März 2010 den Generalsekretär, dass das Übereinkommen auf die Niederländischen Antillen3 mit folgender Erklärung angewendet wird:

„Das Königreich der Niederlande geht davon aus, dass Artikel 10, Absatz eins, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus das Recht der zuständigen Gerichtsbehörden beinhaltet, darüber zu entscheiden, eine der Straftat verdächtigte Person nicht strafrechtlich zu verfolgen, wenn nach Ansicht der zuständigen Gerichtsbehörden schwerwiegende verfahrensrechtliche Bedenken darauf hinweisen, dass eine strafrechtliche Verfolgung unmöglich sein wird.“

Mit Wirkung vom 10. Oktober 2010 hörten die Niederländischen Antillen auf zu bestehen. Ab diesem Tag genießen Curaçao und Sint Maarten, wie bisher schon die Niederländischen Antillen, innere Selbstverwaltung innerhalb des Königreichs. Die übrigen Inseln der Niederländischen Antillen – Bonaire, Sint Eustatius und Saba – bilden den karibischen Teil der Niederlande. Die bisher für die Niederländischen Antillen geltenden Übereinkünfte behalten ihre Gültigkeit und bleiben auch für diese Inseln in Kraft.

Oman:

Gemäß den Bestimmungen des Artikel 24, Absatz 2, erklärt das Sultanat Oman, dass es sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, gebunden erachtet und folglich nicht die obligatorische Inanspruchnahme eines Schiedsverfahrens oder der Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofs akzeptiert.

Pakistan: Vorbehalte:

Philippinen: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 6, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Nach einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen hat die Regierung der Philippinen den Generalsekretär am 25. Juni 2004 in Kenntnis gesetzt, dass sie Vertragspartei der unter Ziffer 6, (mit Wirkung vom 16. Jänner 2004), 7 (mit Wirkung vom 5. April 2004), 8 (mit Wirkung vom 5. April 2004) und 9 (mit Wirkung vom 6. Februar 2004) der Anlage genannten Übereinkommen geworden ist.

Rumänien: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gilt das unter Ziffer 9, der Anlage genannte Übereinkommen als nicht angeführt.

Russische Föderation:

Die Russische Föderation ist der Auffassung, dass die Bestimmungen von Artikel 15, des Übereinkommens so anzuwenden sind, dass die klare Verantwortung für die Begehung von in den Anwendungsbereich dieses Übereinkommens fallenden Verbrechen sichergestellt ist, ohne Nachteile für die Effektivität der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Auslieferung und Rechtshilfe.

Saudi-Arabien:

Das Königreich Saudi-Arabien erachtet sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens betreffend die Unterbreitung von Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens an ein Schiedsgericht gebunden, oder es sollte deren Unterbreitung an den Internationalen Gerichtshof im Wege des Schiedsgerichtes vereinbart werden.

Das Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial wird seitens des Königreichs Saudi-Arabien als nicht im Anhang gemäß Artikel 2, Absatz eins, Litera a, des Übereinkommens angeführt betrachtet.

Das Königreich Saudi-Arabien hat beschlossen, Gerichtsbarkeit über alle in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens genannten Straftaten zu begründen.

Singapur:

Die Republik Singapur ist der Auffassung, dass Artikel 21, des Übereinkommens klarstellt, dass nichts in diesem Übereinkommen die Anwendung des Rechts des bewaffneten Konflikts hinsichtlich legitimer militärischer Ziele ausschließt.

Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens auf Singapur gelten die in der Anlage genannten Übereinkommen, denen Singapur nicht angehört, als nicht angeführt.

Die Republik Singapur erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet.

St. Lucia: Erklärung:

Gemäß Artikel 2, Absatz 2, Litera a, des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Regierung von St. Lucia, dass bei der Anwendung dieses Übereinkommens auf St. Lucia, folgende Verträge als nicht in der in Artikel 2, Absatz eins, Litera a, genannten Anlage angeführt gilt, wenn St. Lucia nicht Vertragspartei dieser Verträge ist:

  1. Ziffer eins
    Übereinkommen über die Verhütung, Verfolgung und Bestrafung von Straftaten gegen völkerrechtlich geschützte Personen einschließlich Diplomaten, angenommen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 14. Dezember 1973.
  2. Ziffer 2
    Internationales Übereinkommen gegen Geiselnahme, angenommen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 17. Dezember 1979.
  3. Ziffer 3
    Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial, angenommen in Wien am 3. März 1980.
  4. Ziffer 4
    Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung terroristischer Bombenanschläge, angenommen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 15. Dezember 1997.

Vorbehalt:

Gemäß den Bestimmungen des Artikel 24, Absatz 2, erklärt die Regierung von St. Lucia, dass sie sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, gebunden erachtet und vertritt die Auffassung, dass jegliche Streitigkeit nur mit Zustimmung aller Parteien des Rechtsstreits an den Internationalen Gerichtshof verwiesen werden darf.

St. Vincent und die Grenadinen:

Vorbehalt und Erklärung:

Zu Artikel 2, Absatz 2, Litera a,, dass sich die Anwendung dieses Übereinkommens durch St. Vincent und die Grenadinen nicht auf die folgenden, in der Anlage in Artikel 2, Absatz eins, Litera a, enthaltenen Übereinkommen erstreckt:

  1. Ziffer eins
    Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial, angenommen in Wien, am 3. März 1980.
  2. Ziffer 2
    Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung terroristischer Bombenanschläge, angenommen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 15. Dezember 1997.

Weiters erklärt St. Vincent und die Grenadinen gemäß Artikel 24, Absatz 2,, dass es sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, gebunden erachtet. Es ist der Ansicht, dass jede Streitigkeit nur mit Zustimmung aller Streitparteien dem Internationalen Gerichtshof unterbreitet werden kann.

Arabische Republik Syrien:

Ein Vorbehalt zu Artikel 2, Absatz eins, Litera b, insofern, als die Arabische Republik Syrien der Ansicht ist, dass Akte des Widerstandes gegen fremde Besetzung nicht zu terroristischen Akten zu zählen sind.

Gemäß Artikel 2, Absatz 2, Litera a, des Übereinkommens bedeutet der Beitritt der Arabischen Republik Syrien nicht die Anwendung der im Anhang aufgelisteten Verträge, solange diese von der Arabischen Republik Syrien nicht angenommen wurden:

  1. Ziffer eins
    Internationales Übereinkommen gemäß Ziffer 4, des Anhangs
  2. Ziffer 2
    Übereinkommen gemäß Ziffer 5, des Anhangs
  3. Ziffer 3
    Internationales Übereinkommen gemäß Ziffer 9, des Anhangs

Gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens erklärt die Arabische Republik Syrien, dass sie sich nicht an Absatz eins, des genannten Artikels gebunden erachtet.

Thailand: Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 3, 4, 5, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Das Königreich Thailand erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass es sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet.

Trinidad und Tobago:

Gemäß Artikel 24, Absatz 2, erklärt die Regierung der Republik Trinidad und Tobago, dass sie sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens gebunden erachtet.

Tunesien:

Die Republik Tunesien erklärt gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Artikel 24, Absatz eins, nicht gebunden erachtet und eine Anrufung eines Schiedsgerichts oder des Internationalen Gerichtshofs nicht ohne ihre vorhergehende Zustimmung erfolgen darf.

Türkei:

  1. Ziffer eins
    Die Republik Türkei erklärt, dass die Anwendung von Artikel 2, Absatz eins, Litera b, des Übereinkommens nicht notwendigerweise auf das Vorhandensein eines bewaffneten Konfliktes verweist und der Ausdruck „bewaffneter Konflikt“, organisiert oder nicht, eine Situation beschreibt, die sich von Akten, die das Verbrechen des Terrorismus im Rahmen des Strafrechts begründen, unterscheidet.
  2. Ziffer 2
    Die Republik Türkei weist darauf hin, dass Artikel 2, Absatz eins, Litera b, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus, wie in Artikel 21, des Übereinkommens festgehalten, nicht die Verpflichtungen für Staaten im Rahmen des Internationalen Rechts und insbesondere der Charta der Vereinten Nationen einschränken darf, insbesondere die Verpflichtung, keine finanzielle Unterstützung für terroristische und bewaffnete Gruppen, die im Hoheitsgebiet anderer Staaten tätig werden, zu leisten.
  3. Ziffer 3
    Gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Republik Türkei, dass sie sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens gebunden erachtet.

Venezuela:

Gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus formuliert die Bolivarische Republik Venezuela einen ausdrücklichen Vorbehalt zu Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens. In diesem Sinne erachtet sie sich nicht daran gebunden, auf das Schiedsverfahren als Mittel zur Streitbeilegung zurückzugreifen und anerkennt auch nicht die bindende Rechtsprechung des Internationalen Gerichtshofes.

Weiters wird gemäß Artikel 2, Absatz 2, Litera a, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt, dass bei der Anwendung des Übereinkommens auf Venezuela folgende Übereinkommen nicht als in dem in Artikel 2, Absatz eins, Litera a, genannten Anhang enthalten gelten, solange sie nicht für die Bolivarische Republik Venezuela in Kraft treten:

  1. Ziffer eins
    Übereinkommen gemäß Ziffer 3, der Anlage
  2. Ziffer 2
    Übereinkommen gemäß Ziffer 5, der Anlage
  3. Ziffer 3
    Protokoll gemäß Ziffer 6, der Anlage
  4. Ziffer 4
    Übereinkommen gemäß Ziffer 7, der Anlage
  5. Ziffer 5
    Protokoll gemäß Ziffer 8, der Anlage
  6. Ziffer 6
    Internationales Übereinkommen gemäß Ziffer 9, der Anlage

Vereinigte Arabische Emirate:

Vorbehalt zu Artikel 24, Absatz eins,, in Folge dessen sich die Vereinigten Arabischen Emirate nicht an diesen Absatz betreffend Schiedsverfahren gebunden erachten.

Vereinigte Staaten: Vorbehalt:

  1. Litera a
    Gemäß Artikel 24, Absatz 2, des Übereinkommens erklären die Vereinigten Staaten von Amerika, dass sie sich nicht an Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens gebunden erachten;
  2. Litera b
    die Vereinigten Staaten von Amerika behalten sich das Recht vor, in besonderen Fällen der Anwendung des Schiedsverfahrens gemäß Artikel 24, Absatz eins, des Übereinkommens oder einem anderen Schiedsverfahren zuzustimmen.

Interpretative Erklärungen:

  1. Ziffer eins
    AUSSCHLUSS VON GESETZLICHEN TÄTIGKEITEN GEGEN RECHTMÄSSIGE ZIELE. Die Vereinigten Staaten von Amerika gehen davon aus, dass nichts in dem Übereinkommen eine Vertragspartei hindert, eine gesetzliche Tätigkeit gegen ein rechtmäßiges Ziel gemäß dem Gesetz über bewaffnete Konflikte auszuführen.
  2. Ziffer 2
    BEDEUTUNG DES BEGRIFFES „BEWAFFNETER KONFLIKT“. Die Vereinigten Staaten von Amerika gehen davon aus, dass der Begriff „bewaffneter Konflikt“ in Artikel 2, Absatz eins, Litera b, des Übereinkommens innere Unruhen und Spannungen wie Aufruhr oder vereinzelt auftretende Gewaltakte oder andere vergleichbare Akte nicht beinhaltet.

Vereinigtes Königreich:

Ferner hat das Vereinigte Königreich dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 25. September 2008 mitgeteilt, dass das Übereinkommen auch auf Jersey, Guernsey und die Insel Man Anwendung findet.

Ferner hat das Vereinigte Königreich dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 17. Mai 2012 mitgeteilt, dass das Übereinkommen auch auf die Britischen Jungferninseln Anwendung findet.

Ferner hat das Vereinigte Königreich dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 3. Oktober 2014 mitgeteilt, dass das Übereinkommen auch auf Bermuda Anwendung findet.

Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge hat das Vereinigte Königreich am 20. April 2015 den Geltungsbereich dieses Übereinkommens auf Anguilla ausgedehnt.

Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zufolge hat das Vereinigte Königreich am 23. März 2020 die Ausdehnung der Anwendung dieses Übereinkommens auf Gibraltar notifiziert.

Das Vereinigte Königreich hat am 12. August 2021 den Geltungsbereich des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus auf die Caymaninseln ausgedehnt.

Vietnam:

Die Sozialistische Republik Vietnam erklärt einen Vorbehalt zu Artikel 24, Absatz eins,

Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, lit. a:

Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Ziffer 4, 5 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.

Weiters hat Vietnam am 8. Februar 2014 seine Erklärung gemäß Artikel 2, Absatz 2, Litera a, des Übereinkommens abgeändert.

Ferner haben folgende weitere Staaten Notifikationen gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens abgegeben:

Andorra:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt das Fürstentum Andorra, dass es seine Gerichtsbarkeit über die in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens angeführten Straftaten begründet hat.

Aserbaidschan:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens angeführten Fälle.

Australien:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens angeführten Fälle.

Belgien:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Bolivien:

Dass es seine Gerichtsbarkeit über Straftaten, die in den Situationen und unter den Umständen, die in Artikel 7, Absatz 2, angeführt sind, begangen werden, gemäß den innerstaatlichen Gesetzen begründet.

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Republik Bolivien, dass sie Gerichtsbarkeit begründet in Übereinstimmung mit ihrem nationalen Recht in Bezug auf Straftaten, die unter den Voraussetzungen und Umständen von Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens begangen werden.

Brasilien:

Die Regierung von Brasilien erklärt, dass gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus die Föderative Republik Brasilien durch die Ratifikation Gerichtsbarkeit über alle in Litera a bis e von Absatz 2, desselben Artikels vorgesehenen Fälle begründet.

Chile:

Dass gemäß Artikel 6, Absatz 8, des Gerichtsorganisationsgesetzes der Republik Chile schwere Verbrechen und gewöhnliche Straftaten, die außerhalb des Hoheitsgebietes der Republik begangen werden und die durch Verträge mit anderen Mächten erfasst sind, der chilenischen Gerichtsbarkeit unterstellt bleiben.

China:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens hat die Volksrepublik China Gerichtsbarkeit über die fünf in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens genannten Straftaten begründet, jedoch wird die Gerichtsbarkeit nicht für die Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China angewendet.

Cook Inseln:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Dänemark:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle gemäß Abschnitt 6 bis 12 des dänischen Strafgesetzbuches.

Deutschland:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens angeführten Fälle.

El Salvador:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Estland: Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3 :

Anmerkung, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 144 aus 2008,)

Finnland:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus begründet Finnland Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2, genannten Straftaten für alle in Artikel 7, Absatz eins und 2 vorgesehenen Fälle.

Frankreich:

Erklärungen:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3 :

In Übereinstimmung mit Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens erklärt Frankreich, dass es seine Gerichtsbarkeit für die in Artikel 2, genannten Straftaten in allen in Artikel 7, Absatz eins und 2 angeführten Fällen begründet hat.

Israel:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Jordanien:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Kolumbien:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens angeführten Fälle.

Republik Korea: Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3 :

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens stellt die Republik Korea folgende Informationen über ihre Strafgerichtsbarkeit zur Verfügung. Die Grundsätze der Strafgerichtsbarkeit sind in Kapitel römisch eins Teil römisch eins des Koreanischen Strafgesetzes festgelegt. Die Bestimmungen lauten wie folgt:

Artikel 2, (Straftaten in Korea):

Das Strafgesetz ist auf Koreaner und Fremde anwendbar, die innerhalb der Grenzen der Republik Korea eine Straftat begehen.

Artikel 3, (Straftaten von Koreanern außerhalb Koreas):

Dieses Gesetz ist auf koreanische Staatsangehörige anwendbar, die eine Straftat außerhalb der Grenzen der Republik Korea begehen.

Artikel 4, (Straftaten von Fremden an Bord koreanischer Schiffe, etc., außerhalb Koreas):

Dieses Gesetz ist anwendbar auf Fremde, die eine Straftat an Bord eines koreanischen Schiffes oder Luftfahrzeuges außerhalb der Grenzen der Republik Korea begehen.

Artikel 5, (Straftaten von Fremden außerhalb Koreas):

Dieses Gesetz ist auf Fremde anwendbar, die eine der unten genannten Straftaten außerhalb der Grenzen der Republik Korea begehen:

  1. Ziffer eins
    Straftaten betreffend Aufstand;
  2. Ziffer 2
    Straftaten betreffend Hochverrat;
  3. Ziffer 3
    Straftaten betreffend die Nationalflagge;
  4. Ziffer 4
    Straftaten betreffend die Währung;
  5. Ziffer 5
    Straftaten betreffend Wertpapiere, Brief- und Steuermarken;
  6. Ziffer 6
    Die in den Artikel 225 bis 230 genannten Straftaten betreffend Urkunden und
  7. Ziffer 7
    Die in Artikel 238, genannten Straftaten betreffend Siegel.

Artikel 6, (Ausländische Straftaten gegen die Republik Korea und Koreaner außerhalb Koreas):

Dieses Gesetz ist auf einen Fremden anwendbar, der eine andere als im vorangegangenen "Art". genannte Straftat gegen die Republik Korea oder ihre Staatsangehörigen außerhalb der Grenzen der Republik Korea begeht, es sei denn diese Handlung ist nach der lex loci delictus keine Straftat oder von der Verfolgung oder Vollstreckung der Strafe ausgenommen.

Artikel 8, (Anwendung allgemeiner Vorschriften):

Die Bestimmungen des vorangegangenen Artikels sind auch auf von anderen Gesetzen vorgesehene Straftaten anwendbar, wenn diese Gesetze ihrerseits nichts anderes vorsehen.

Kroatien:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Kuwait:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens notifizierte Kuwait, dass es seine uneingeschränkte Gerichtsbarkeit über alle in Artikel 7, Absatz 2, Litera a, b, c, d und e genannten Straftaten begründet hat.

Kuwait hat mit 26. August 2024 die abgegebene interpretative Erklärung zurückgenommen.

Lettland:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Liechtenstein:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Litauen:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Mauritius:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Mexiko: Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3 :

Mexiko übt über die im Übereinkommen genannten Straftaten Gerichtsbarkeit in den Fällen von Artikel 7, Absatz 2, Litera a, b und c aus.

Moldau:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Monaco:

Monaco gibt bekannt, dass es eine sehr weitgehende Gerichtsbarkeit über die in diesem Übereinkommen angeführten Straftaten ausübt.

Die Gerichtsbarkeit des Fürstentums wird daher gemäß Artikel 7, Absatz eins, des Übereinkommens über die folgenden Arten von Straftaten begründet:

  1. Litera a
    Straftaten, die auf seinem Hoheitsgebiet begangen werden. Das ist in Monaco durch Anwendung des allgemeinen Territorialitätsprinzips von Gesetzen der Fall.
  2. Litera b
    Straftaten, die an Bord eines unter monegassischer Flagge fahrenden Schiffes begangen werden: In Monaco ist dies auf Grund der Anwendung von Artikel L.633-1 ff des Seekodex der Fall. Straftaten, die an Bord eines nach monegassischem Recht eingetragenen Luftfahrzeuges begangen werden: Das Tokioter Abkommen vom 14. September 1963, das in Monaco mittels Fürstlicher Verordnung Nr. 7963 vom 24. April 1984 umgesetzt wurde, sieht vor, dass die Gerichte und Tribunale des Landes, in dem das Luftfahrzeug eingetragen ist, zur Ausübung der Gerichtsbarkeit über die an Bord des Luftfahrzeuges begangenen Straftaten und Handlungen befugt sind.
  3. Litera c
    Straftaten, die von einem monegassischen Staatsangehörigen begangen werden: Artikel 5 und 6 der Strafprozessordnung sehen vor, dass jeder Monegasse, der im Ausland eine Tat begangen hat, die nach dem geltenden Gesetz des Fürstentums als Verbrechen oder Straftat eingestuft wird, angeklagt und vor Gericht gestellt werden kann.
Die Gerichtsbarkeit des Fürstentums wird auch gemäß Artikel 7, Absatz 2, begründet, wenn:
  1. Litera a
    die Straftat gegen sein Hoheitsgebiet gerichtet war oder zur Begehung einer terroristischen Straftat auf seinem Hoheitsgebiet oder gegen einen seiner Staatsangehörigen führte:
    die Artikel 42 bis 43 des Strafgesetzes ermöglichen es generell den monegassischen Gerichten, die Mittäter eines in Monaco wegen Begehung einer der in Artikel 2 angeführten Straftaten angeklagten Täters zu bestrafen;
  2. Litera b
    die Straftat gegen sein Hoheitsgebiet gerichtet war oder zur Begehung einer terroristischen Straftat gegen den Staat oder eine Regierungseinrichtung, einschließlich diplomatischer oder konsularischer Räumlichkeiten, führte: Angriffe, die mit dem Ziel begangen werden, Verwüstungen, Massaker oder Plünderungen auf monegassischem Hoheitsgebiet herbeizuführen, sind nach Artikel 65 des Strafgesetzes zu bestrafen; zusätzlich sieht der Artikel 7 der Strafprozessordnung vor, dass Ausländer, die außerhalb des Hoheitsgebietes des Fürstentums ein die Sicherheit des Staates gefährdendes Verbrechen oder ein Verbrechen oder Vergehen gegen monegassische diplomatische oder konsularische Vertreter oder Räumlichkeiten begangen haben, in Monaco angeklagt und vor Gericht gestellt werden können;
  3. Litera c
    die Straftat darauf gerichtet war oder dazu führte, durch eine terroristische Straftat den Staat zur Ausführung oder Unterlassung einer Handlung zu zwingen: die in Frage kommenden Verbrechen und Vergehen entsprechen normalerweise den zuvor genannten, entweder unmittelbar oder durch Mittäterschaft verübten, Straftaten;
  4. Litera d
    die Straftat von einer staatenlosen Person begangen wurde, die ihren gewöhnlichen Wohnsitz auf monegassischem Hoheitsgebiet hatte: durch die Anwendung des allgemeinen Territorialitätsprinzips von Gesetzen kann Anklage gegen staatenlosen Personen mit gewöhnlichem Wohnsitz in Monaco erhoben werden;
  5. Litera e
    die Straftat an Bord eines von der monegassischen Regierung betriebenen Luftfahrzeugs begangen wird: würde die monegassische Regierung direkt ein Luftfahrzeug oder eine Fluggesellschaft betreiben, so müsste ihr Luftfahrzeug in Monaco registriert sein und würde das Tokioter Abkommen vom 14. September 1963 in diesem Fall zur Anwendung kommen.

Norwegen:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens erklärt Norwegen, dass es Gerichtsbarkeit über Straftaten gemäß Artikel 2, des Übereinkommens für alle in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens vorgesehenen Fälle begründet hat.

Rumänien:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz eins und 2 angeführten Fälle im Einklang mit den einschlägigen Bestimmungen des Völkerrechts.

Russische Föderation:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz eins und 2 angeführten Fälle.

Schweden:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens weist Schweden auf seine Strafgerichtsbarkeit hin. Die Grundsätze der schwedischen Strafgerichtsbarkeit sind in Kapitel 2 Abschnitt 1 bis 5 des schwedischen Strafgesetzbuches festgelegt.

Schweiz:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Singapur:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Slowakei:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus über die Ausübung der Gerichtsbarkeit wie in Artikel 7, Absatz 2, Litera a bis e des Übereinkommens vorgesehen.

Slowenien:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens angeführten Fälle.

Spanien:

Auf Grund von Artikel 23, des Gerichtsorganisationsgesetzes (Organization of Justice Act) No. 6 aus 1985, vom 1. Juli 1985 haben seine Gerichte internationale Gerichtsbarkeit hinsichtlich der in Absatz eins und 2 genannten Straftaten.

Tschechische Republik:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Übereinkommens gibt die Tschechische Republik bekannt, dass sie Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2, genannten Straftaten für alle in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens genannten Fälle begründet hat.

Tunesien:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Türkei:

Gemäß Artikel 7, Absatz 3, des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus hat die Türkei Gerichtsbarkeit in Übereinstimmung mit der nationalen Gesetzgebung für die in Artikel 2, genannten Straftaten in allen in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fällen begründet.

Ukraine:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Ungarn:

Erklärung gemäß Artikel 7, Absatz 3, betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Artikel 7, Absatz 2, angeführten Fälle.

Usbekistan:

Usbekistan begründet seine Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2, des Übereinkommens genannten Straftaten in allen in Artikel 7, Absatz 2, des Übereinkommens angeführten Fällen.

Venezuela:

In Übereinstimmung mit Artikel 7 Absatz 3 des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Bolivarische Republik Venezuela, dass sie Gerichtsbarkeit für Straftaten, die unter den in Artikel 7 Absatz 2 angeführten Umständen und Voraussetzungen begangen wurden, begründet hat.

Zypern:

Dass es gemäß Abschnitt 7.1 des Gesetzes über das Internationale Übereinkommen zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus (Ratifikation und andere Bestimmungen), Nr. 29 (römisch drei) aus dem Jahr 2001, seine Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2, angeführten Straftaten unter allen in Artikel 7, Absatz 2, genannten Fällen begründet hat.

Präambel/Promulgationsklausel

Der Nationalrat hat beschlossen:

  1. Ziffer eins
    Der Abschluss des nachstehenden Staatsvertrages:
    Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus samt Anlage wird genehmigt.
  2. Ziffer 2
    Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Artikel 50, Absatz 2, B-VG durch die Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.
  3. Ziffer 3
    Gemäß Artikel 49, Absatz 2, B-VG sind die arabische, chinesische, französische, russische und spanische Sprachfassung des Übereinkommens dadurch kundzumachen, dass sie zur öffentlichen Einsichtnahme im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten aufliegen

Präambel

Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens –

eingedenk der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen betreffend die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sowie die Förderung guter Nachbarschaft, freundschaftlicher Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen den Staaten;

tief besorgt über die weltweite Eskalation aller Arten und Erscheinungsformen terroristischer Handlungen;

unter Hinweis auf die in der Resolution 50/6 der Generalversammlung vom 24. Oktober 1995 enthaltene Erklärung anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Vereinten Nationen;

sowie unter Hinweis auf alle auf diesem Gebiet einschlägigen Resolutionen der Generalversammlung, einschließlich der Resolution 49/60 vom 9. Dezember 1994 und ihrer Anlage mit der hierin enthaltenen Erklärung über Maßnahmen zur Beseitigung des internationalen Terrorismus, in der die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen erneut feierlich erklärten, dass sie alle terroristischen Handlungen, Methoden und Praktiken, gleichviel wo und von wem sie ausgeführt werden, einschließlich derjenigen, welche die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Staaten und Völkern gefährden und die territoriale Unversehrtheit und die Sicherheit der Staaten bedrohen, entschieden als verbrecherisch und nicht zu rechtfertigen verurteilen;

Sub-Litera, i, m Hinblick darauf, dass die Staaten in der Erklärung über Maßnahmen zur Beseitigung des internationalen Terrorismus auch aufgefordert wurden, den Anwendungsbereich der bestehenden völkerrechtlichen Bestimmungen über die Verhütung, Bekämpfung und Beseitigung aller Arten und Erscheinungsformen des Terrorismus umgehend zu überprüfen, um sicherzustellen, dass es einen umfassenden rechtlichen Rahmen gibt, der alle Aspekte der Frage erfasst;

unter Hinweis auf Nummer 3 Buchstabe f der Resolution 51/210 der Generalversammlung vom 17. Dezember 1996, in dem die Generalversammlung alle Staaten aufforderte, Schritte zu unternehmen, um durch geeignete innerstaatliche Maßnahmen die Finanzierung von Terroristen und terroristischen Organisationen zu verhindern und zu bekämpfen, gleichviel ob diese unmittelbar oder mittelbar durch Organisationen erfolgt, die auch wohltätigen, sozialen oder kulturellen Zielen dienen oder vorgeben, dies zu tun, oder die auch rechtswidrigen Tätigkeiten nachgehen wie unerlaubtem Waffenhandel, Drogenhandel und unlauteren Geschäften, einschließlich der Ausbeutung von Personen zur Finanzierung terroristischer Tätigkeiten, und insbesondere gegebenenfalls die Ergreifung ordnungsrechtlicher Maßnahmen zu erwägen, um Bewegungen finanzieller Mittel zu verhindern und zu bekämpfen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie terroristischen Zwecken dienen sollen, dabei nicht die Freiheit rechtmäßiger Kapitalbewegungen in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen und den Austausch von Informationen über internationale Bewegungen dieser finanziellen Mittel zu verstärken;

sowie unter Hinweis auf die Resolution 52/165 der Generalversammlung vom 15. Dezember 1997, in der die Generalversammlung die Staaten aufforderte, insbesondere die Umsetzung der in Nummer 3 Buchstaben a bis f ihrer Resolution 51/210 vom 17. Dezember 1996 genannten Maßnahmen zu erwägen;

ferner unter Hinweis auf die Resolution 53/108 der Generalversammlung vom 8. Dezember 1998, in der die Generalversammlung beschloss, dass der durch Resolution 51/210 der Generalversammlung vom 17. Dezember 1996 eingesetzte Ad-hoc-Ausschuss als Ergänzung zu den diesbezüglich bereits bestehenden internationalen Übereinkünften den Entwurf eines internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus ausarbeiten soll;

Sub-Litera, i, n der Erwägung, dass die Finanzierung des Terrorismus der Völkergemeinschaft insgesamt Anlass zu ernster Besorgnis gibt;

Sub-Litera, i, m Hinblick darauf, dass die Anzahl und die Schwere der Handlungen des internationalen Terrorismus von der den Terroristen zugänglichen Finanzierung abhängen;

sowie im Hinblick darauf, dass die bestehenden mehrseitigen Übereinkünfte diese Finanzierung nicht angemessen behandeln;

Sub-Litera, i, n der Überzeugung, dass es dringend notwendig ist, die internationale Zusammenarbeit zwischen den Staaten bei der Ausarbeitung und Annahme wirksamer Maßnahmen zur Verhütung der Finanzierung des Terrorismus sowie zu deren Bekämpfung durch die strafrechtliche Verfolgung und Bestrafung der Urheber zu verstärken –

sind wie folgt übereingekommen:

Schlagworte

e-rk3,

Ratifikationsurkunde

Zuletzt aktualisiert am

10.01.2025

Gesetzesnummer

20002016

Dokumentnummer

NOR40267850