<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.1.6_02.09.2024" h-creator="PWRIVIE45.BR2RIS.BR2RISConverter_21.10.2024_13:51:15" h-created="21. Oktober 2024, 13:52:20" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne der Sonderschulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. II Nr. 280/2024</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 2</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2025</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/02 Schulorganisation</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">zum gestaffelten Inkrafttreten vgl. § 3</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage 2</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLAN FÖRDERSCHWERPUNKT LERNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">SEKUNDARSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Funktion und Gliederung des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrpläne für den sonderpädagogischen Bereich stellen die spezifische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung im Rahmen ihrer Schulpflicht sicher. Zu den Menschen mit Behinderung zählen gemäß Artikel 1 der UN-Behindertenrechtskonvention Menschen, die langfristige körperliche, psychische, intellektuelle Beeinträchtigungen oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen und wirksamen Teilhabe, gleichberechtigt mit anderen, an der Gesellschaft hindern können (bio-psycho-soziales Behinderungsmodell). Der Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Sekundarstufe beschreibt die Bildungsziele der 5. bis 8. Schulstufe für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten, welche in Zusammenhang mit einer intellektuellen Beeinträchtigung (gemäß Gutachten/Diagnose einer fachlich geeigneten Stelle) stehen. Unter Lernschwierigkeiten sind im Allgemeinen Herausforderungen im Lernprozess einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers zu verstehen, die jeweils an der Anforderungsschwelle zwischen vorhandenen und zu erwerbenden Kompetenzen auftreten. Eine Zuweisung des Lehrplans Förderschwerpunkt Lernen Sekundarstufe ist gerechtfertigt, wenn die Bewältigung dieser Anforderungsschwelle aufgrund der Wechselwirkung zwischen einer intellektuellen Beeinträchtigung bzw. einem Gesundheitsproblem im Bereich der mentalen Funktionen (zB Intelligenz, Gedächtnis) und spezifischen personen- und umweltbezogenen Faktoren sonderpädagogischer Unterstützung bedarf. Diese übersteigt die allgemeinpädagogischen und unterrichtsfachlichen Möglichkeiten im Rahmen des Regelunterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Sekundarstufe orientiert sich in Bezug auf Inhalte und Aufbau an den gemäß BGBl. II Nr. 1/2023 verordneten Lehrplänen für Mittelschulen sowie AHS-Unterstufe dient als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung des Bildungsauftrags der Schule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung der schulischen Freiräume und der schulautonomen Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planungen von Aktivitäten der schulpartnerschaftlichen Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das standortbezogene Bildungsangebot,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">und gliedert sich in folgende acht Teile: allgemeines Bildungsziel, Kompetenzorientierung, allgemeine didaktische Grundsätze, übergreifende Themen, organisatorischer Rahmen, Stundentafeln, Lehrpläne für den Religionsunterricht und Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das allgemeine Bildungsziel bildet gemeinsam mit den Erwartungen an die Unterrichtsgestaltung, den Ausführungen zur Kompetenzorientierung und den allgemeinen didaktischen Grundsätzen sowie dem organisatorischen Rahmen inklusive der Stundentafeln die Grundlage für die Umsetzung des Lehrplans. Des Weiteren wird eine Differenzierung zwischen fachlichen, fächerübergreifenden und überfachlichen Kompetenzen entlang übergreifender Themen vorgenommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übergreifende Themen bilden wesentliche gesellschaftliche Aspekte ab, die in die unterschiedlichen Unterrichtsgegenstände einfließen und verbindlich aufzugreifen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Lehrpläne für den Religionsunterricht wird im siebenten Teil der Anlage 1 hingewiesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände (= Fachlehrpläne) sind einheitlich aufgebaut und beinhalten die jeweilige Bildungs- und Lehraufgabe, die didaktischen Grundsätze, fachspezifische Kompetenzmodelle und die dazugehörenden Kompetenzbereiche, zentrale fachliche Konzepte sowie Kompetenzbeschreibungen. Anwendungsbereiche werden für den Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Sekundarstufe nicht gesondert ausformuliert, da sie sich an den Anwendungsbereichen des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes im Lehrplan der Mittelschule und der AHS-Unterstufe orientieren und diesen zu entnehmen sind. Im Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Sekundarstufe sind die Anwendungsbereiche als optionales Angebot zur Unterrichtsgestaltung zu verstehen und in Abhängigkeit von den individuellen Bildungs- und Entwicklungsbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler auszuwählen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Beschreibung eines Gesundheitsproblems werden in diesem Lehrplan Ausdrücke und Begriffe verwendet, die der medizinischen Diagnostik entstammen. Sie sollen einen Anhaltspunkt zur Einordnung von Gutachten und Diagnosen von fachlich geeigneten Stellen geben. Gutachten bzw. Diagnosen werden als Teilbereich einer umfassenden pädagogischen Diagnostik gesehen und im Zusammenspiel mit personen- und umweltbezogenen Faktoren betrachtet.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Gesetzlicher Auftrag der Sekundarstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind gemäß § 8a Abs. 1 des Schulpflichtgesetzes 1985 berechtigt, die allgemeine Schulpflicht entweder in einer für sie geeigneten Sonderschule oder Sonderschulklasse oder in einer den sonderpädagogischen Förderbedarf erfüllenden Volksschule, Mittelschule, Polytechnischen Schule, Unterstufe einer allgemein bildenden höheren Schule oder einjährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe zu erfüllen. Die Bildungsdirektion hat festzulegen, nach welchem Lehrplan die Schülerin bzw. der Schüler zu unterrichten ist. Bei dieser Feststellung ist anzustreben, dass die Schülerin bzw. der Schüler jene Bildungsangebote und Fördermöglichkeiten erhält, die ihren bzw. seinen Entwicklungsvoraussetzungen bestmöglich entsprechen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe der Sekundarstufe ist – wie für die österreichische Schule im Allgemeinen – im § 2 des Schulorganisationsgesetzes definiert. Auch wenn die Begriffe, die im Bildungsauftrag der österreichischen Schule angeführt sind, zeitgebunden sind, entsprechen die Ziele dieses Bildungsauftrages den aktuellen Entwicklungen. Die Sekundarstufe soll die Individualität der Schülerinnen und Schüler nach ethisch gehaltvollen Werten fördern, sodass Schülerinnen und Schüler für das Leben und den zukünftigen Beruf vorbereitet sind und die Fähigkeiten zum selbsttätigen Bildungserwerb erlangen. Sie soll die jungen Menschen zu selbständigem Urteil befähigen, soziales Verständnis vermitteln und eine sportlich aktive Lebensweise prägen. Schließlich soll die Schule eine Offenheit dem politischen und weltanschaulichen Denken anderer gegenüber pflegen sowie die jungen Menschen zur Teilhabe am Wirtschafts- und Kulturleben Österreichs, Europas und der Welt befähigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gesetzgeber hat für die Sekundarstufe einen breiten Bildungsauftrag gemäß § 21a des Schulorganisationsgesetzes erteilt, der sowohl kognitive als auch emotionale und soziale Aspekte beinhaltet. Gemäß § 21a des Schulorganisationsgesetzes hat die Sekundarstufe die Aufgabe, „[…] der Schülerin oder dem Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit eine grundlegende Allgemeinbildung und eine vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und sie oder ihn für den Übertritt in mittlere oder in höhere Schulen zu befähigen sowie auf die Polytechnische Schule oder das Berufsleben vorzubereiten.“ Die Umsetzung dieser Aufgabe wird durch die ausgeführten allgemeinen didaktischen Grundsätze im dritten Teil besonders unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der umfassende Bildungsauftrag der Sekundarstufe hat die individuelle Förderung jeder und jedes Jugendlichen zum Ziel. Damit verbunden ist auch ein erweitertes Rollenverständnis der Lehrpersonen. Sie sind zusehends gefragt, die jungen Menschen bei der Suche nach Antworten auf ihre Fragen moderierend zu unterstützen und bei der Entwicklung und Festigung von Kompetenzen lernbegleitend zu agieren. In diesem Zusammenhang spielen eine verstärkte Individualisierung und Differenzierung des Lernprozesses eine wesentliche Rolle. Im Bereich Förderschwerpunkt Lernen Sekundarstufe zeigen die Schülerinnern und Schüler einer Schulstufe unter Umständen sehr unterschiedliche Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen. Lehrerinnen und Lehrern kommt die bedeutsame Aufgabe zu, sich auf das individuelle Lerntempo sowie die diversen Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler einzustellen, um bestmöglich an ihren Vorerfahrungen anzuknüpfen und eine kontinuierliche Lernentwicklung anzuregen. Dies ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen während der gesamten Schulzeit sowie in nachschulischen Aus- und Weiterbildungsprozessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 22 des Schulorganisationsgesetzes ist es Aufgabe der Sonderschule, den Schülerinnen und Schülern entsprechend ihren Möglichkeiten eine den Volksschulen, Mittelschulen oder Polytechnischen Schulen entsprechende Bildung zu vermitteln und sie auf ihre Eingliederung in das Arbeits- und Berufsleben vorzubereiten. Wird eine Sonderschule unter Bedachtnahme auf den Lehrplan der Mittelschule geführt, ist der Übertritt in eine mittlere oder höhere Schule möglich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Leitvorstellungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der gesetzliche Bildungsauftrag, der sowohl kognitive als auch emotionale und soziale Aspekte beinhaltet, lässt sich auch durch das 4K-Modell abbilden, das Kompetenzen formuliert, die für die Schülerinnen und Schüler im 21. Jahrhundert von herausragender Bedeutung sind: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Dabei wird deutlich, dass Lernen mehr ist als die individuelle Aneignung und Reproduktion von kognitiven Lerninhalten. Es ist ein aktiver Prozess, bei dem junge Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Wissen und Können entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten in Gruppen zur Problemlösung anzuwenden. Teamfähigkeit ist genauso wichtig wie Kreativität, um zu neuen Lösungen zu kommen und Kritikfähigkeit, um die eigenen Problemlösungen distanziert zu betrachten. Es ist Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, durch einen kompetenzorientierten und differenzierten Unterricht sowie durch interessante, offene und somit auch schülerinnen- und schülergerechte Aufgaben am Erreichen der übergeordneten Leitvorstellungen bzw. Ziele mitzuwirken. Differenzierte Bildungsaufgaben, die den individuellen Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen, tragen dazu bei, dass sich alle als selbstwirksam erleben und an gemeinsamen, gesellschaftlichen Prozessen teilhaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule und Unterricht tragen dazu bei, dass junge Menschen entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten befähigt werden, bei der Bewältigung von gesellschaftlichen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen eine aktive Rolle einzunehmen. Dazu gehört, dass Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung angebahnt werden. Wesentliche pädagogische Bereiche, die diesen Kompetenzerwerb unterstützen, sind die Bildung für nachhaltige Entwicklung, Politische Bildung mit Global Citizenship Education, Friedenserziehung und Menschenrechtsbildung. Zusätzliche übergreifende Themen bereiten nachhaltige Entwicklung pädagogisch auf. Für das integrative Denken der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension nachhaltiger Entwicklung sind sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Bezüge von großer Bedeutung. Schülerinnen und Schüler und das gesamte Schulteam übernehmen gemeinsam Verantwortung, wodurch Schulen Modelle für eine zukunftsfähige Lebensgestaltung sind. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen geleistet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule ist damit nicht nur Lernort sowie ein Ort der Bildung für nachhaltige Entwicklung, sondern auch ein sozialer Raum, welcher es ermöglicht, sich zu erproben, die Wirkungen des eigenen Handelns zu erleben und diese zu reflektieren. Es gilt, gemeinsam Verantwortung für die Herausbildung einer zukunftsfähigen Lebensgestaltung der Einzelnen und der Gesellschaft auf globaler und lokaler Ebene zu entwickeln und zu übernehmen sowie ein ganzheitliches Menschenbild im Sinne einer inklusiven Gesellschaft zu fördern. Anspruch der Schule ist es daher, für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen Lern- und Unterrichtsprozesse so zu gestalten, dass die Teilhabe am schulischen und gesellschaftlichen Leben gegeben ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Fragen und dem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft hat der Unterricht mit einer auf ausreichende Information und Wissen aufbauenden Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten und der religiösen Dimension des Lebens zu begegnen. Die jungen Menschen sind bei der Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sowie in ihrer Sozialität zu fördern und in der Herausforderung, in ihrem Dasein einen Sinn zu finden, zu stützen. Bei der Suche nach Orientierung können Weltanschauungen und Religionen Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung anbieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit Menschen mit Beeinträchtigung gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können, sind vorhandene Barrieren abzubauen oder spezifische Unterstützungsmaßnahmen bereitzustellen. Diese sind auf den individuellen Unterstützungsbedarf abzustimmen. Voraussetzung ist es daher, dass Schülerinnen und Schüler lernen, ihren Unterstützungsbedarf klar, verständlich und bei Bedarf detailliert zu kommunizieren. Lehrerinnen und Lehrer motivieren Schülerinnen und Schüler dazu, ihre individuellen Unterstützungsbedarfe zu formulieren und fördern sie darin, Anleitungskompetenz zu erwerben und diese verantwortungsbewusst einzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">KOMPETENZORIENTIERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Kompetenzorientierung als pädagogische Grundlage des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zentrum der pädagogischen Überlegungen dieses Lehrplans steht die Kompetenzorientierung. Gemäß § 8 lit. r des Schulorganisationsgesetzes sind unter Kompetenzen längerfristig verfügbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verstehen, die von Schülerinnen und Schülern entwickelt werden und die sie befähigen, Aufgaben in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsbewusst zu lösen und die damit verbundene motivationale und soziale Bereitschaft zu zeigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzorientierung wird durch das Konzept der reflexiven Grundbildung unterstützt. Ziel der reflexiven Grundbildung ist es, dass Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I befähigt sind, dem individuellen Entwicklungsstand entsprechend zu urteilen und mit adäquaten Hilfestellungen möglichst eigenständig weiter zu lernen. Dieses spiegelt sich in der Struktur der Fachlehrpläne wider.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Lehrplan wird zwischen fachlichen, überfachlichen und fächerübergreifenden Kompetenzen unterschieden. Die <b>fachlichen Kompetenzen</b> sind mit dem jeweiligen Unterrichtsgegenstand verbunden und werden explizit im achten Teil genannt. Zu den <b>überfachlichen Kompetenzen</b> gehören insbesondere Motivation, Selbstwahrnehmung und Vertrauen in die eigene Person, soziale Kompetenzen und lernmethodische Kompetenzen. <b>Fächerübergreifende Kompetenzen</b> sind jene Kompetenzen, die in der Auseinandersetzung mit den übergreifenden Themen erworben werden sollen. Die übergreifenden Themen werden im vierten Teil dargestellt. Dazu gehören:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entrepreneurship Education</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesundheitsförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatische Bildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interkulturelle Bildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Bildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexualpädagogik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachliche Bildung und Lesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in der Sekundarstufe I verbindet diese drei Dimensionen miteinander. Im Schulalltag erfordert dies eine wirksame Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse im Team, aber auch eine abgestimmte Planung über die Schulstufen hinweg.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Kennzeichen kompetenzorientierten Unterrichts</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierung verlangt ein besonderes Verständnis von Unterricht. Lernen wird als aktiver, selbstgesteuerter, reflexiver und zugleich auch situativer Prozess verstanden, bei dem die Motivation und Willenskraft und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen, sowie Zielvorgaben zu übernehmen, eine wichtige Rolle spielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist es, einen Rahmen bzw. Lernumgebungen zu gestalten, die die zielorientierte Entwicklung von Kompetenzen der ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler in einem individualisierten Lerntempo und dem Entwicklungsstand entsprechenden Lernformen ermöglichen. Die Dokumentation und Evaluierung der Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler innerhalb dieses gesetzten Rahmens sowie das Vornehmen adäquater Anpassungen des Rahmens, sofern Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern ausbleiben, soll erfolgen. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler Wissen und Fähigkeiten erwerben, die sie in unterschiedlichen Situationen anwenden und umsetzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierter Unterricht ist dadurch gekennzeichnet, dass</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>klar und deutlich erkennbar ist und kommuniziert wird, was gelernt werden soll.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgabenstellungen im Lernprozess eingesetzt werden, die den Erfahrungen und der Lebenswelt sowie den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler entsprechen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die aktive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem jeweiligen Thema angestrebt wird (kognitive Aktivierung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>handlungs- und anwendungsorientiert gelehrt wird, indem erworbenes Wissen zur Lösung von Problemen und zur Bewältigung von entwicklungsadäquaten Anforderungssituationen genutzt wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Lernangebote zu grundlegenden Einsichten bei den Schülerinnen und Schülern führen, was eine entsprechende Diagnose der Lernausgangslagen voraussetzt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich der Wissenszuwachs systematisch aufbaut, mit anderen Wissensgebieten und alters- und entwicklungsadäquat dargestellten wissenschaftlichen Erkenntnissen vernetzt und dadurch nachhaltig und anschlussfähig wird (kumulatives Lernen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>überfachliche Kompetenzen wie zB Methoden- und Sozialkompetenz implizit entwickelt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>es eine Kultur der Selbstreflexion gibt, die den Schülerinnen und Schülern ihre erworbenen Kompetenzen bewusstmacht und ihre Lernmotivation weiter fördert.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schülerinnen und Schüler Lernerfahrungen machen, die über den Unterricht hinausreichen und für sie sinnstiftend sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lernen als dynamischer Prozess verstanden wird, der durch die Wechselwirkung diverser Faktoren beeinflusst wird und auf den individuellen Ressourcen und Entwicklungspotentialen der Schülerinnen und Schüler aufbaut.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schülerinnen und Schüler zu kritischem Denken angeregt werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein gelungener, kompetenzorientierter Unterricht berücksichtigt folgende acht Grundsätze:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 1: Lehrerinnen und Lehrer nehmen Schülerinnen und Schüler individuell wahr und ermöglichen individuelle Lernprozesse.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten bringen unterschiedliches Vorwissen, verschiedene sprachliche Vorkenntnisse, vielfältige und unterschiedliche Vorerfahrungen, Interessen und Lernpräferenzen sowie verschiedene Entwicklungsvoraussetzungen mit. An diese Unterschiede muss im Unterricht angeschlossen werden, um sie für die Stärkung der individuellen Lernmotivation und Leistungsfähigkeit nutzbar zu machen. Lehrerinnen und Lehrer verstehen es als ihre Aufgabe, Schülerinnen und Schüler individuell wahrzunehmen und zu fördern und vermeiden stereotype Zu- und Festschreibungen. Lehrerinnen und Lehrer kennen und nutzen geeignete pädagogische Diagnoseinstrumente, um die Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler festzustellen und deren Lernprozesse mittels Individuellem Bildungs- und Entwicklungsplänen (IBEP) entsprechend zu planen, begleiten, evaluieren und dokumentieren. IBEP sind verbindlich zu führen. Sie fördern individuelle Lernprozesse durch unterschiedliche und abwechslungsreiche Lernsettings und verwenden dazu passende Lernmaterialien. Dabei sind die Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern in der Auseinandersetzung mit den gestellten Lernanforderungen nicht isoliert, sondern in Wechselwirkung mit personen- und umweltbezogenen Faktoren zu sehen. Lernschwierigkeiten werden häufig als Auffälligkeiten im Bereich der mentalen Funktionen (zB Funktionen der Intelligenz oder des Gedächtnisses) wahrgenommen und durch unpassende pädagogische und soziale Rahmenbedingungen verstärkt. Lerninhalte müssen daher entsprechend den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen unter Berücksichtigung weiterer Bedingungsfaktoren aufbereitet werden. Dies erfordert gegebenenfalls eine kleinschrittigere Strukturierung von Inhalten und Aufgaben, das Einbeziehen von Vorläufer- und Basiskompetenzen sowie das Berücksichtigen von Wiederholungen im Lernprozess. Maßnahmen, um Barrierefreiheit im Lernprozess für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten zu gewährleisten, sind ebenfalls auf die individuellen Bedarfe abzustimmen und umfassen beispielsweise die Formulierung von Texten und Aufgabenstellungen in leichter Sprache sowie das Ermöglichen von differenzierten Lernprozessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer geben individuelle, lernförderliche Rückmeldungen und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, ihren Kompetenzzuwachs bewusst wahrzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelle Talente der Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen der Begabungsförderung durch spezifische Angebote unterstützt. Dabei achten Lehrpersonen besonders darauf, dass diese Förderung geschlechtersensibel und unabhängig von der Erstsprache oder dem Bildungshintergrund der Eltern erfolgt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 2: Lehrerinnen und Lehrer bieten einen digital unterstützten Unterricht und nutzen innovative Lern- und Lehrformate.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medien und digitale Geräte bestimmen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Sie nutzen diese intensiv zur Kommunikation und um sich selbst auszudrücken. Der Einsatz von Medien und die Verwendung von digitalen Geräten im Unterricht knüpfen somit einerseits an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an und eröffnen andererseits neue didaktische und methodische Möglichkeiten. Sie erweitern die Methodenvielfalt, unterstützen verschiedene Lerntypen sowie die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Begabungen und Lerngeschwindigkeiten. Die Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen wird ebenso erleichtert wie die kreative Auseinandersetzung mit Themen und Inhalten. Kommunikation, Zusammenarbeit und der Zugriff auf aktuelle Informationen und vielfältige Lernmaterialien können zeit- und ortsunabhängig erfolgen. Dadurch eröffnen sich neue Lernwege für die Schülerinnen und Schüler. Zeitgemäßes Lehren und Lernen erfordert folglich auch digital unterstützten Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer nutzen Lernmanagementsysteme und Lernplattformen für innovative Lehr- und Lernformate. Der Einsatz digitaler Medien ist eine wichtige Ergänzung zu den bisher verwendeten Unterrichtsmitteln, soll diese aber nicht vollständig ersetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 3: Alle an der Unterrichtsorganisation beteiligten Personen kooperieren und ermöglichen einen inklusiven Unterricht an der Schule.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule hat die Aufgabe, die Heterogenität von Schülerinnen und Schülern als Chance für das gemeinsame Lernen sowie für die Entwicklung von sozialer Kompetenz, Konfliktfähigkeit und Ambiguitätstoleranz wahrzunehmen. Inklusive Schule hat den gemeinsamen Unterricht aller Schülerinnen und Schüler durch die Zusammenarbeit aller am Unterricht beteiligten Personen zum Ziel. Dies erfordert die gemeinsame Gestaltung einer inklusiven Lernumgebung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei schaffen Lehrerinnen und Lehrer individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen und unabhängig von sozioökonomischer Herkunft bzw. Erstsprache. Sie unterstützen Inklusion und pflegen einen konstruktiven Umgang mit Diversität. Sie verstehen es, Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler als Ressource und Potenzial zu nutzen und unterstützen Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten dabei, die Unterrichtsziele des Regelschullehrplans entsprechend ihren individuellen Lernvoraussetzungen zu erreichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 4: Lehrerinnen und Lehrer planen den Unterricht sorgfältig und sorgen für eine kompetenzfördernde Lernumgebung.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, die von Wertschätzung, Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. Der Unterricht wird unter Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen mit individualisierten Zugängen so gestaltet, dass die einzelnen Schülerinnen und Schüler die im Lehrplan vorgegebenen Ziele erreichen können. Dabei spielen Sozialformen eine wichtige Rolle, die ein Thema oder einen Anwendungsbereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Die Unterrichtsplanung beginnt mit einer Jahresplanung, die bei Bedarf adaptiert wird. Im Laufe des Schuljahres wird diese durch mittel- und kurzfristige Planungen adaptiert und ergänzt. In die Planung mit einzubeziehen sind kompetenzfördernde Aufgaben, welche im Sinne der Ergebnisorientierung auf eigenständiges, entdeckendes und forschendes Lernen abzielen. Dabei werden Fehler bei der Bewältigung von Lernaufgaben sowie im Lernprozess zugelassen, um die Abweichung zur korrekten Aufgabenbewältigung als Lernmoment zu nutzen. Derartige Lernaufgaben knüpfen an das im Unterricht erworbene Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zur Bearbeitung neuer Herausforderungen an und bauen das zu erwerbende Wissen kumulativ (vernetzt) auf. Sie sind herausfordernd genug, um das Wissen und Können der Schülerinnen und Schüler zu aktivieren und führen zu variierenden Unterrichtssituationen des Erprobens, Erkundens, Entdeckens, Erfindens, Sammelns, Systematisierens, Sicherns und Bewertens. Damit fordern und fördern Lehrerinnen und Lehrer inhalts- und prozessbezogene sowie fächerübergreifende und überfachliche Kompetenzen. Ergänzend zur Jahresplanung sind Individuelle Bildungs- und Entwicklungspläne (IBEP) für jede Schülerin und für jeden Schüler zu erstellen, um die Bildungs- und Fördermaßnahmen entsprechend den Lern- und Entwicklungsbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler zu planen, diese zu evaluieren und individuelle Bildungs- und Entwicklungsfortschritte zu dokumentieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 5: Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um eigenverantwortliches Lernen zu fördern, sollen Lernanleitungen, Aufgabenstellungen, Instruktionen und begleitende Unterstützung so angepasst werden, dass die unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten berücksichtigt werden. Schülerinnen und Schüler werden darin unterstützt, herauszufinden und zu kommunizieren, welche Art der Hilfestellung und Unterstützung sie benötigen, um Lernprozesse erfolgreich gestalten zu können (Anleitungskompetenz). Dadurch können sie das Unterrichtsangebot effektiv nutzen, Aufgaben bewältigen und ihre Arbeitsprozesse positiv und ohne Überforderung beenden. Im kompetenz- und handlungsorientierten Unterricht helfen Lehrerinnen und Lehrer den Schülerinnen und Schülern, ihre Arbeit entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen möglichst selbständig und selbstbestimmt zu organisieren. Lehrpersonen sollen Selbstlern- und Gruppenprozesse anbahnen und moderieren und individuelles Lernen beobachten und dokumentieren. Weiters liegt der Fokus darauf, Aufgaben nach Lernvoraussetzungen und Neigungen zu differenzieren, die Schülerinnen und Schüler bei Fragen und Problemen zu unterstützen sowie (in-)formatives (lernbegleitendes) Feedback zu Lernprozessen und Ergebnissen zu geben. Gegebenenfalls werden Basiskompetenzen bzw. Vorläuferfähigkeiten wiederholt und gestärkt, um den kumulativen Wissensaufbau sicherzustellen. Eine möglichst interdisziplinäre Diagnostik der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen unter Berücksichtigung von personen- und umweltbezogenen Bedingungsfaktoren schärft das Bewusstsein für die individuelle Ausgangslage der Schülerin bzw. des Schülers. Dafür eignen sich insbesondere Beobachtungs- und Planungsverfahren, denen das bio-psycho-soziale Modell von Behinderung und das Verständnis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF, WHO 2001) zugrunde liegen. Dabei wird nicht nur die medizinische Diagnose betrachtet, sondern wie sich die Beeinträchtigung in Wechselwirkung mit spezifischen umwelt- und personenbezogenen Faktoren auf die Teilhabe- und Aktivitätsmöglichkeiten der Schülerin bzw. des Schülers auswirkt. Durch Individualisierung der Lernprozesse wird ermöglicht, dass Schülerinnen und Schüler die an sie gestellten Anforderungen verstehen, diese annehmen und sich selbst einschätzen lernen sowie die für sie passenden Zugänge und Methoden zum Erwerb der geforderten Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz wählen können und so auch Motivation für ihre Arbeit finden. Der bewusste Umgang mit Lernstrategien ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbständigen Bildungserwerb zu legen. Daher liegt ein besonderer Fokus im Bereich Förderschwerpunkt Lernen Sekundarstufe darauf, Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten beim Lernen-Lernen zu unterstützen. Dazu zählen das Überschauen und Strukturieren von Lernsituationen, der Umgang mit Lernstrategien und das Anwenden von Lernmethoden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 6: Alle am Schulleben Beteiligten pflegen einen respektvollen Umgang miteinander.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine zentrale Aufgabe der Schule ist es, Rahmenbedingungen für den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Vielfalt und der Begegnung der Kulturen im Alltagsleben zu schaffen. Vor dem Hintergrund einer global vernetzten und heterogenen Gesellschaft sollen Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass Vielfalt eine Realität ist, die auch eine wertvolle Ressource darstellt. Schülerinnen und Schüler sollen unter anderem erfahren, dass das Lernen und Beherrschen mehrerer Sprachen von entscheidender Bedeutung für die individuelle Identitätsbildung, die Teilhabe an Gesellschaft und Kultur sowie das Miteinander in einer mehrsprachigen Welt ist. Insbesondere sollen die Sprache, Kultur und die jeweilige Geschichte der sechs autochthonen Volksgruppen in Österreich gemäß § 1 Abs. 2 Volksgruppengesetz, BGBl. Nr. 396/1976, im Unterricht aufgegriffen und ein Bewusstsein für die Rechte und den Schutz von Minderheiten geschaffen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für alle Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht Gelegenheiten geboten, sich mit (eigenen) Identitäten und Zugehörigkeiten auseinanderzusetzen. Gleichzeitig sollen die grundsätzlichen Werte, Normen und Traditionen einer aufgeklärten, europäischen Gesellschaft vermittelt werden. Es gilt, das gemeinsame Fundament heraus zu streichen, insbesondere demokratische Prinzipien, Rechtsstaatlichkeit, die Egalität der Geschlechter und die Säkularität des Staates, die Basis für ein gedeihliches Zusammenleben in einer pluralistischen und liberalen Gesellschaft sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 7: Sprachsensibler Fachunterricht findet in allen Unterrichtsgegenständen statt.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungssprachliche Kompetenzen sind eine wesentliche Voraussetzung für Schulerfolg, für spätere Chancen am Arbeitsmarkt sowie für die Teilhabe am politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Schülerinnen und Schüler müssen sich einer Fachsprache bedienen, Gedanken und Überlegungen ausdrücken, Fragen stellen, Gegenstände benennen sowie Sachverhalte erfassen und beschreiben können. Für diese Sprachhandlungen sind neben fachlichem Wissen bildungssprachliche Kompetenzen notwendig. Diese werden in allen Unterrichtsgegenständen und über alle Schulstufen und Schularten hinweg schrittweise, alters- und entwicklungsadäquat sowie kontinuierlich vermittelt. Sprachsensibler Unterricht dient dem Aufbau von Kompetenzen in der Alltags-, Bildungs- und Fachsprache. Schülerinnen und Schüler werden sich zunehmend der verschiedenen Register einer Sprache bewusst und lernen diese situationsadäquat anzuwenden. Lehrerinnen und Lehrer unterstützen aktiv das Erlernen eines grundlegenden fachspezifischen Vokabulars bzw. der Fachsprache der Unterrichtsgegenstände. Der Unterricht schafft sprachanregende Situationen und bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Sprache in einem wertschätzenden Umfeld auszuprobieren und zu trainieren. Lehrerinnen und Lehrer agieren selbst als Sprachvorbilder, achten auf ihre Ausdrucksweise und verwenden verschiedene Methoden und Aufgabenformate, um einen sprachsensiblen Fachunterricht umzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 8: Lehrerinnen und Lehrer geben im Lernprozess Rückmeldung und sorgen für eine transparente und kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klar kommunizierte Leistungserwartungen und Rückmeldungen zum Lernprozess sind wichtige Voraussetzungen für eine förderliche Lernkultur. Die Lehrerinnen und Lehrer informieren die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten zu Beginn jedes Unterrichtsjahres in geeigneter Form über das Gesamtkonzept der Leistungsfeststellung, Rückmeldung und Leistungsbeurteilung. Der Unterschied zwischen Leistungsbeobachtung und Leistungsfeststellungen zur Ergebnisrückmeldung im Lernprozess sowie der vom Lernprozess abgekoppelten Leistungsbeurteilung wird klar kommuniziert und so für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar und einschätzbar. Während des Unterrichtsjahres erfolgt eine systematische, individuelle Lernentwicklungsberatung. Dazu werden Leistungsstand und Lernfortschritt gemeinsam erörtert. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Lernentwicklung anhand konkreter Kriterien einzuschätzen. Lehrerinnen und Lehrer erhalten so eine zusätzliche Rückmeldung über den Leistungsstand bzw. eine Einschätzung des Kompetenzzuwachses, der für die weitere Unterrichtsplanung genutzt werden kann. Durch den Einsatz von Kompetenzrastern, der Individuellen Bildungs- und Entwicklungspläne, gegebenenfalls vorliegenden Ergebnissen der individuellen Kompetenzmessung PLUS (iKM<super>PLUS</super>) sowie anderer aussagekräftiger Instrumente, die die Lernerwartungen der jeweiligen Schulstufe abbilden, können Lehrpersonen bereits während des Schuljahres kontinuierlich Rückmeldung zum jeweiligen Lernprozess geben. Davon unabhängig bilden Leistungen im Beurteilungszeitraum entsprechend der geltenden Leistungsbeurteilungsverordnung, BGBl. Nr. 371/1974, den Grundstein für eine transparente und kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ÜBERGREIFENDE THEMEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit der Verankerung der übergreifenden Themen in den Fachlehrplänen werden die fächerübergreifende Kompetenzentwicklung sowie das vernetzte Lernen der Schülerinnen und Schüler über die fachspezifischen Grenzen hinaus unterstützt und mit gesellschaftlich relevanten aktuellen Themen verbunden. Dies gilt gleichermaßen für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten. Die Auswahl der nachfolgend dargestellten dreizehn übergreifenden Themen erfolgte aufgrund ihrer Aktualität und der zu erwartenden Bedeutsamkeit für die künftige Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern. Kompetenzen in gesellschaftlich relevanten Themen können wirksam entwickelt werden, wenn im Unterricht ein fächerverbindendes und fachliche Grenzen überschreitendes Vorgehen forciert wird. Erst dadurch können Zusammenhänge und Wechselwirkungen gesellschaftlicher Phänomene für die Schülerinnen und Schüler begreifbar werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildung für eine nachhaltige Entwicklung muss als allgemeines Anliegen und Leitidee an der ganzen Schule gesehen werden. Für das als Standard geforderte integrative Denken der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension sind sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Bezüge von großer Bedeutung. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Politische Bildung mit ihren globalen Perspektiven, Global Citizenship Education, Friedenserziehung und Menschenrechtsbildung sowie weitere ausgeführte übergreifende Themen sind Bildungskonzepte, die einander ergänzend und unterstützend nachhaltige Entwicklung in all ihren Dimensionen pädagogisch aufbereiten. Im Lernprozess sollen Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten, Werte und Einstellungen erarbeitet werden, die junge Menschen befähigen, bei der Bewältigung der gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen auf lokaler bis hin zur globalen Ebene eine aktive Rolle einzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende übergreifende Themen unterstützen maßgeblich und gleichermaßen den Erwerb wesentlicher Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und stellen sicher, dass diese in der heutigen und zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt bestehen können: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung, Entrepreneurship Education, Gesundheitsförderung, Informatische Bildung, Interkulturelle Bildung, Medienbildung, Politische Bildung, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung, Sexualpädagogik, Sprachliche Bildung und Lesen, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung, Verkehrs- und Mobilitätsbildung, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Fachlehrplänen werden an verschiedenen Stellen Bezüge zu den übergreifenden Themen hergestellt. Die didaktischen Grundsätze der jeweiligen Fachlehrpläne listen jene übergreifenden Themen auf, die sich besonders eignen, im Unterricht aufgegriffen zu werden und sich vor allem in den Kompetenzbeschreibungen wiederfinden. Die Gestaltung der Fachlehrpläne bietet zudem die Möglichkeit, jedes der übergreifenden Themen schulautonom in der Umsetzung der jeweiligen Kompetenzbeschreibungen an geeigneter Stelle im Unterricht aufzugreifen. Alle Bezüge zu übergreifenden Themen in den Fachlehrplänen werden durch Hochzahlen (1 bis 13) hervorgehoben, die auf das jeweilige übergreifende Thema hinweisen. Von einem Verweis in Fachlehrplänen wurde dort abgesehen, wo sich das Fachgebiet mit dem Kompetenzerwerb im selben Thema beschäftigt. So erfolgt zB im Fachlehrplan Deutsch kein Verweis auf das übergreifende Thema Sprachliche Bildung und Lesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung und Durchführung von Unterricht zu den übergreifenden Themen erfordert eine zielgerichtete Abstimmung der Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse, einer Schule und (im Idealfall) eine vorausschauende Planung in Bezug auf sinnvolle Schwerpunktsetzungen in den vier Schulstufen. Die nachfolgende, alphabetisch geordnete Darstellung der übergreifenden Themen folgt einer einheitlichen Struktur: Zunächst wird die gesellschaftliche Bedeutung des übergreifenden Themas erläutert. Anschließend werden die Kompetenzziele genannt, die bis zum Ende der Sekundarstufe I von den Schülerinnen und Schülern erreicht werden sollen. Im dritten Schritt werden jene Unterrichtsgegenstände angeführt, in deren Fachlehrplänen auf die jeweiligen übergreifenden Themen verwiesen wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="width:413.05pt;border-collapse:collapse;margin-left:1.0999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:141.75pt;page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1. Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2. Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3. Gesundheitsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4. Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">5. Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">6. Medienbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">7. Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">8. Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">9. Sexualpädagogik</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">10. Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">11. Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">12. Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">13. Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td></tr><tr style="height:8.5pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch als Zweitsprache für außerordentliche Schülerinnen und Schüler im Deutschförderkurs</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:12.65pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 1.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstsprachenunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 1.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="165" style="border:none;width:124.05pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.25pt;" /><td width="23" style="border:none;width:17pt;" /><td width="23" style="border:none;width:17pt;" /><td width="23" style="border:none;width:17pt;" /><td width="23" style="border:none;width:17pt;" /><td width="23" style="border:none;width:17pt;" /><td width="23" style="border:none;width:17pt;" /><td width="53" style="border:none;width:39.7pt;" /><td width="23" style="border:none;width:17pt;" /><td width="23" style="border:none;width:17pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Keine Angaben bezüglich der Übergreifenden Themen, da die Lehrpläne der Kirchen und Religionsgesellschaften inhaltlich voneinander abweichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>1.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, ihren individuellen Bildungs- und in weiterer Folge Berufsweg unter Berücksichtigung ihrer Stärken und mit der nötigen Eigenverantwortung zu beschreiten und bestärkt sie in ihrem gewählten Weg. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler ihre Interessen, Begabungen und Talente erkennen sowie wichtige Lebenskompetenzen (wie Entscheidungsfähigkeit) erwerben. Dieses Kompetenzlernen soll über die gesamte Schullaufbahn hinweg und speziell vor schulischen Übergängen oder Abschlüssen erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine der zentralen Herausforderungen ist, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, aus den zahlreichen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten diejenigen auszuwählen, die ihnen aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit, ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebenssituation die bestmöglichen Chancen bieten und diese möglichst auch praktisch ausprobieren zu können. Lehrerinnen und Lehrer tragen als wichtige Bezugspersonen in hohem Maße dazu bei, dass sich Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichen Menschen entwickeln können – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religionszugehörigkeit oder etwaiger Beeinträchtigung. Dabei sind Bezüge zu Themen wie zB Arbeitsabläufe, Tätigkeitsbereiche, Arbeitsbedingungen, untypische sowie nicht traditionelle Frauen- und Männerberufe, die Wichtigkeit von überfachlichen Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenz; Stärken, Interessen und Talente; Erwartungen und Ziele im Hinblick auf das Leben), ehrenamtliches Engagement, aber auch der Zusammenhang von Bildung und Beruf, Lieblingsbeschäftigungen und „Traumberufe“, die sinnstiftende Funktion von Arbeit, Work-Life-Balance, Arbeitsteilung in der Familie, bezahlte und unbezahlte Arbeit und die Notwendigkeit vielfältige (außer-)schulische Erfahrungen zu sammeln, herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>1.2 Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre eigenen Stärken und Interessen erkennen und sich diesbezüglich Feedback einholen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mitteilen, wenn sie Hilfe benötigen und ihre Unterstützungsbedarfe klar, verständlich und bei Bedarf detailliert kommunizieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Ansätzen Stärken und Interessen bei anderen erkennen und diesbezüglich anderen Feedback geben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Trends der Ausbildungs- und Berufswelt in Bezug auf die Bedeutung für sich selbst erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung in Fragen der Bildungs- und Berufslaufbahn einholen und wichtige Informationen bei Entscheidungsprozessen einbeziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung (Lehrperson/Jugendcoaching) reflektierte Bildungs- und Berufsentscheidungen treffen und deren Auswirkungen auf die eigene Lebensgestaltung einschätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Entrepreneurship Education</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>2.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entrepreneurship ist im Europäischen Referenzrahmen für das lebenslange Lernen als Schlüsselkompetenz definiert (Brüssel KOM(05)548). Entrepreneurship Education umfasst – nach der ganzheitlichen Definition des TRIO-Modells (Aff/Lindner 2005) – drei Bereiche: Entwicklung innovativer Ideen und deren strukturierte Umsetzung, Persönlichkeitsentwicklung und die Befähigung dazu, eigeninitiativ zu sein, an sich zu glauben, empathisch und teamfähig zu agieren sowie sich selbst und anderen Mut zu machen, Verantwortung für sich, andere und die Umwelt zu übernehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit der Befähigung in den genannten drei Bereichen sollen Schülerinnen und Schüler spielerisch lernen, Ideen zu entwickeln und umzusetzen (mit Design Thinking, Lernen mit kleinen und größeren Herausforderungen, Perma.teach, Projekte wie eine Marktwoche oder eine Changemaker-Woche), Werte zu schaffen, die Wertschöpfungskette zu beschreiben, sich als Teil von Wirtschaft und Gesellschaft zu begreifen und ihre Rolle im Wirtschaftskreislauf – als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmerinnen und Unternehmer, Verbraucherinnen und Verbraucher, aktive Staatsbürgerinnen und Staatsbürger – zu erkennen. Sie erkennen und entwickeln dabei persönliche Stärken, Engagement, Selbstmotivation, empathische Kommunikation, Teamfähigkeit und bewussten Umgang mit Risiken.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>2.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kreative Ideen und Lösungsmöglichkeiten erproben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Risiken ausgewählter Tätigkeiten und Bereiche erkennen und lernen damit vorausschauend umzugehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortung übernehmen und Aufgaben allein oder im Team arbeitsteilig zu Ende führen und sich Unterstützung suchen, wenn Probleme auftreten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ziele zuversichtlich und konsequent verfolgen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>empathisch kommunizieren und wertschätzendes Feedback geben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Chemie, Deutsch, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Gesundheitsförderung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>3.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess ab, Schülerinnen und Schülern ein höheres Ausmaß an Wissen und Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen (Gesundheitskompetenz) und sie damit zur selbstbewussten Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die physische, psychische und soziale Gesundheit umfasst (vgl. Ottawa Charta, WHO 1986).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Kompetenzen können nur erworben werden, wenn Schule als ein sicherer und gesundheitsfördernder Ort wahrgenommen wird, was zB durch ein lernförderliches und angstfreies Klassen- und Schulklima, durch ein Stärken des sozialen Miteinanders, durch Maßnahmen zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, Mobbing und Diskriminierung, durch eine rauchfreie und ansprechende Schulumgebung (ua. Raumklima, Licht, Lärmschutz), durch Förderung von Bewegung und Sport, durch Veranstaltungen wie zB „ein Tag der psychischen Gesundheit“, Workshops sowie durch das Angebot eines gesunden und nachhaltigen Essens in der Schule erreicht werden kann. Diese Maßnahmen beeinflussen das individuelle Gesundheitsverhalten und den individuellen Bildungserfolg und haben damit auch einen direkten Einfluss auf die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>3.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Zusammenhänge zwischen Gesundheitsverhalten, Ernährung, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schutz- und Risikofaktoren für Gesundheit benennen und sich alters- und entwicklungsgemäß vorbeugend verhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Belastungssituationen erkennen und sich für das eigene Wohlbefinden (Mental Health/Psychische Gesundheit) aktiv einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihrem Entwicklungsstand entsprechende Methoden zur Bewältigung von Konflikten und Belastungssituationen anwenden und sich bei Gewalterfahrungen und Diskriminierung Hilfe holen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen setzen und Gesundheitsversorgungsangebote nennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Biologie und Umweltkunde, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Kunst und Gestaltung, Musik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Informatische Bildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>4.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Digitalisierung beeinflusst und verändert das private und berufliche Leben. Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie halten Einzug in den Alltag der Gesellschaft und verändern das Kommunikationsverhalten und die Wahrnehmung von Realitäten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktionsweise und Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien beruhen auf Prinzipien, Konzepten und Methoden, die zu erklären, zu hinterfragen und deren gesellschaftliche Auswirkungen sowohl kritisch als auch im Lichte ihrer Chancen zu reflektieren sind. Im Bewusstsein über Folgen und Auswirkungen des Einsatzes bestimmter Technologien sollen Schülerinnen und Schüler eine sinnvolle Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Schule und im Alltag vornehmen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung der Informatischen Bildung soll dabei unter Verwendung der Alltagsprache, aber auch durch die Verwendung der formalisierten Fachsprache erfolgen. Die kurzen Halbwertszeiten technischer Entwicklung bedingen, dass nicht das Bedienen aktueller Hard- und Software Informatische Bildung ausmacht, sondern das Verstehen der Prinzipien und der grundsätzlichen Technologien. Dadurch können auch künftige technische Entwicklungen besser beurteilt und Vorkenntnisse und Fähigkeiten selbständig weiterentwickelt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>4.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten, Informationen und digitale Inhalte sowohl im passenden Format als auch in einer sinnvollen Struktur speichern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>digitale Geräte und Internet beim Lernen weitgehend selbständig verwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Handlungsanleitungen (Algorithmen) nachvollziehen und diese ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundfunktionen von Textverarbeitungsprogrammen bedienen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf das eigene Leben und die Gesellschaft wahrnehmen und Chancen und Risiken benennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Deutsch, Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler, Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler im Förderkurs, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Kunst und Gestaltung, Mathematik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Interkulturelle Bildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>5.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelle Bildung befähigt Schülerinnen und Schüler mit Vielfalt in einer diversen Gesellschaft umzugehen. Sie ermöglicht die Auseinandersetzung mit und die Teilhabe an aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen. Die Einhaltung der Menschenrechte, welche in den unterschiedlichen Menschenrechtskonventionen (zB Frauenrechtskonvention, Kinderrechtskonvention, Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung) festgeschrieben sind, sowie demokratischer Prinzipien ist dabei zentraler Bezugspunkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelle Bildung schafft eine Voraussetzung für ein von Zusammenhalt, Toleranz und Solidarität getragenes Schulklima und trägt zu einer wertschätzenden und respektvollen Lernatmosphäre bei. Darüber hinaus ist sie für die Persönlichkeitsentwicklung essenziell und baut interkulturelle Handlungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler auf. Interkulturelle Bildung ist den Menschenrechten sowie den Prinzipien der Menschenwürde und der Gleichheit aller Menschen verpflichtet und fördert das Verständnis von und den Umgang mit Vielfalt, macht Potenziale sicht- und nutzbar und leistet einen Beitrag zur Dialogkompetenz innerhalb der Klassen- und Schulgemeinschaft. Sie setzt an den Vorerfahrungen und Sichtweisen von Schülerinnen und Schülern an und nützt biographische, linguistische und weitere geeignete Ansätze, um die Vielfalt von Kulturen, Biographien und Lebensentwürfen zu bearbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>5.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Lebensentwürfe und Biographien als gesellschaftliche und schulische Normalität wahrnehmen und respektvoll damit umgehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Biographie als Grundlage des Erlebens, Denkens und Handelns einbringen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine wertschätzende Grundhaltung einnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stereotype, (Fremd-)Zuschreibungen und Klischees wahrnehmen sowie ausgrenzende, rassistische, sexistische Aussagen und Handlungsweisen erkennen und dagegen auftreten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungen in der migrationsgeprägten und individualisierten Gesellschaft betrachten und verschiedene Blickwinkel akzeptieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Deutsch, Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler, Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler im Förderkurs, Erstsprachenunterricht, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Medienbildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>6.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analoge und digitale Medien dienen der Verbreitung von Informationen, unterstützen Kommunikations- und Verständigungsprozesse und erweitern die Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. Zugleich werden durch Medien auch Werte, Orientierungen und Weltanschauungen vermittelt. Digitale Medien ermöglichen schnelle, orts- und zeitunabhängige Kommunikation. Das bietet Chancen zur Entwicklung von Weltoffenheit und zur Weiterentwicklung der Demokratie, birgt aber auch die Gefahr der Manipulation. Medienbildung soll dazu beitragen, diese Chancen und Risiken in Relation setzen zu können. Medienbildung reflektiert die verschiedenen Interessen, die die Auswahl und den Inhalt von Informationen und die Form der Vermittlung bestimmen, und trägt damit wesentlich zur Urteilsbildung der Schülerinnen und Schüler bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medienbildung ermutigt Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen und kreativen Umgang mit Medientechnologien und zur Gestaltung von eigenen Medieninhalten. Indem die Wirkungsmöglichkeiten der einzelnen Medienarten erkannt und genutzt werden, erweitern Schülerinnen und Schüler ihre Selbstwirksamkeit und können verstärkt an der Gesellschaft und ihrer Weiterentwicklung teilhaben.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>6.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Medienbeiträge mit Hilfestellung planen, Kreativität in der Umsetzung und Gestaltung zeigen und sich als selbstwirksam erleben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienangebote bewusst auswählen, interaktiv nutzen und sich darüber austauschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Glaubwürdigkeit von Medien hinterfragen sowie Werbung und Fake News erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mithilfe von Medien und aktuellen Technologien weltoffen und zielgerichtet mit Personen kooperieren und interagieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Umgang mit Medien die eigene Identität schützen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Deutsch, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Politische Bildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>7.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politische Bildung trägt maßgeblich zu einer partizipativen und inklusiven Gestaltung der Gesellschaft sowie zur Verwirklichung und Weiterentwicklung von Demokratie und Menschenrechten bei. Politische Bildung stützt sich insbesondere auf Empfehlungen und Richtlinien der Kinderechtskonvention und den Referenzrahmen für Demokratiekompetenz des Europarats, die den hohen Stellenwert der Politischen Bildung und das Recht junger Menschen darauf betonen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein grundlegendes Ziel der Politischen Bildung besteht darin, „die Lernenden nicht nur mit Wissen, Verständnis und Kompetenzen auszustatten, sondern sie auch dazu zu befähigen, im Dienste der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in der Gesellschaft aktiv werden zu wollen“ (Europarats-Charta zur Politischen Bildung und Menschenrechtsbildung 2010: 4). Politische Bildung stellt kontroverse Themen in der Gesellschaft auch als kontrovers im Unterricht dar, vermeidet jede Form der Indoktrination und hat die politisch selbstbestimmte Bürgerin und den politisch selbstbestimmten Bürger als Ziel vor Augen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politische Bildung orientiert sich an den Lebensbezügen, Interessen und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler, greift aktuelle politische Fragestellungen (zB Klimagerechtigkeit, Nachhaltiges Leben und Wirtschaften, Umweltschutz, Migration) auf und setzt sich mit den vielen Facetten politischer Kommunikation im Rahmen des Unterrichts (zB Debattierclub, Rollen- und Planspiele, Kinder- und Jugendparlament) auseinander. Sie vermittelt ein Verständnis für lokale und globale Zusammenhänge und Probleme der Menschheit und legt dar, dass eine faire Verteilung und Nutzung von Ressourcen, eine gerechte Friedens- und Sicherheitsordnung und die Einhaltung von Menschenrechten Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben auf dieser Welt sind.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>7.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene politische Ideen und Konzepte ihrem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche politische Fragestellungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überzeugungen von politisch Andersdenkenden akzeptieren und sich mit kontroversen Ansichten auseinandersetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau und Zusammensetzung einer Gesellschaft sowie unterschiedliche Interessen und Wertvorstellungen mit Hilfestellung erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich selbst als aktiv Handelnde/Handelnder in der Gestaltung von Demokratie erleben (zB im Klassenverband, in der Schülerinnen- und Schüler- oder Jugendvertretung) und damit verantwortlich an Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen teilnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Deutsch, Digitale Grundbildung, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>8.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gleichstellung der Geschlechter ist als universelles Menschenrecht in mehreren internationalen Übereinkommen verankert, sowohl als eigenes Ziel als auch als Querschnittsthema (zB UN-Agenda 2030 /Nachhaltigkeitsziele: Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) 4 Inklusive Bildung und SDG 5 Geschlechtergleichstellung; Istanbul-Konvention des Europarates zum Abbau von geschlechterbezogener Gewalt; UN-Frauenrechtskonvention). Geschlechtergleichstellung wurde damit als wichtiger Hebel für die Weiterentwicklung von Gesellschaften in Richtung Nachhaltigkeit, Demokratie und Gewaltfreiheit identifiziert. Durch die Verankerung in der österreichischen Bundesverfassung ist die Förderung der Gleichstellung auch als staatliche Aufgabe definiert. Bildung kommt dabei eine zentrale Rolle zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Schulbereich schafft eine reflexive Geschlechterpädagogik unter dem Aspekt der Geschlechtergleichstellung geeignete Lernräume, in denen sich alle Jugendlichen unter professioneller Begleitung mit Geschlechterthemen unter verschiedenen Blickwinkeln auseinandersetzen können. Dies kann sowohl auf Fachebene erfolgen als auch auf persönlicher Ebene (zB Auseinandersetzung mit Sexismus und Identitätsfragen). Derartige Lernprozesse erzeugen Wissen und Bewusstsein für Bedingungsfaktoren von Geschlechterungleichheiten und deren Veränderbarkeit, wodurch auch die Bereitschaft gestärkt werden kann, sich im Alltag für mehr Gleichstellung einzusetzen. Durch die Auseinandersetzung mit Rollenklischees können geschlechterstereotype Zuschreibungen erkannt und überwunden werden sowie eigene Lebens- und Berufsperspektiven erweitert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine geschlechterreflexive Methodik und Didaktik soll Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihre Potentiale und Interessen (zB im MINT-, Kreativ- oder CARE-Bereich) unabhängig von geschlechterspezifischen Rollenzuschreibungen zu entwickeln bzw. zu entfalten und dadurch reflektierte Entscheidungen für die eigene Berufs- und Lebensplanung zu treffen (zB gleichberechtigte Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit in der Partnerschaft, gleichberechtigte Elternschaft, Stärkung des Interesses von Schülerinnen und Schülern an bislang geschlechtsuntypischen Berufen/Studien).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>8.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffe wie „Geschlechterstereotypen“, „Diskriminierung“, „Chancengleichheit“ und „Sexismus“ anhand von Beispielen auch aus der eigenen Lebens- und Erfahrungswelt erkennen (zB Fähigkeitszuschreibungen, Verhaltensnormen, Einkommensunterschiede, sexuelle Gewalt, Geschlechtervielfalt) sowie eigene Positionen zu diesen Themen entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Begriffe „Frauenbewegung“ und „Gleichstellungspolitik“ verstehen und die Bedeutung thematisierter Errungenschaften in der Gleichstellungspolitik (zB Wahlrecht, Zugang zu gleicher Bildung, Gesetze gegen sexuelle Gewalt) erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Interessen entwickeln und diese konsequent weiterverfolgen, ohne sich dabei von Geschlechterstereotypen entmutigen zu lassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vorurteilsfrei miteinander kommunizieren und in von Sexismus und Diskriminierung geprägten Situationen Zivilcourage zeigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Wissen darüber, dass in den österreichischen Gesetzen das Prinzip der gleichen Rechte für die Geschlechter verankert ist und dass der Staat diese Rechte schützen muss, zur Argumentation im Alltag nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Sexualpädagogik</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>9.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine ganzheitliche Sexualpädagogik orientiert sich inhaltlich an den „Standards zur Sexualaufklärung“ der WHO (WHO 2011). Sexualpädagogik umfasst den Erwerb von evidenzbasiertem Wissen und von Kompetenzen, die zu einem positiven Zugang zur Sexualität, einer positiven Grundhaltung sich selbst gegenüber sowie eigenem Wohlbefinden führen. Der positive Körperbezug ist sowohl Voraussetzung für einen wertschätzenden und schützenden Umgang mit dem eigenen Körper, aber auch für den positiven Kontakt mit anderen Menschen. Sexualinformationen sollen daher nach individuellen, sozialen, medizinischen und ethischen Gesichtspunkten bewertet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Große Bedeutung haben Informationen über Sexualität in digitalen Medien, die kritisch zu reflektieren sind, um etwaige Mythen identifizieren zu können. Es ist darauf zu achten, dass das Pluralitätsgebot und Indoktrinationsverbot eingehalten werden und die Auseinandersetzung mit anderen Haltungen respektvoll geführt wird. Das sind wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung einer respektvollen Haltung bei Schülerinnen und Schülern.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><b>9.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbstbestimmt und verantwortungsvoll mit dem eigenen Körper umgehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Erkenntnisse über Fruchtbarkeit, Zyklus und die Wirkungsweise von Verhütungsmitteln nachvollziehen und dieses Wissen nutzen, um eigene Einstellungen und Werthaltungen zu Körper und Sexualität zu entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vielfalt von Menschen in Hinblick auf sexuelle Orientierung, Körper inklusive Geschlechtsmerkmalen und Geschlechtsidentitäten respektieren und stereotype Erwartungshaltungen und Normen erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Gefühlen (wie Verliebtheit, Enttäuschung, Wut, Angst und Unsicherheit) umgehen, darüber sprechen und Selbstsicherheit in Bezug auf die eigenen Wünsche und Grenzen aufbauen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>diskriminierendes und übergriffiges Verhalten ansprechen, Hilfsangebote finden und Hilfe in Anspruch nehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre sexuellen und reproduktiven Rechte sowie die gesetzlichen Bestimmungen in Österreich nennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Biologie und Umweltkunde, Deutsch, Kunst und Gestaltung, Musik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">10. Sprachliche Bildung und Lesen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>10.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche Bildung und Lesefertigkeiten nehmen im Bildungsprozess eine Schlüsselfunktion ein, da sie wesentliche Voraussetzungen für erfolgreiches fachliches Lernen in allen Unterrichtsgegenständen darstellen: Je besser sie entwickelt sind, desto leichter können Schülerinnen und Schüler dem Unterricht folgen, aus Texten zielgerichtet Informationen entnehmen, sich eigenständig Wissen aneignen und dieses mit anderen teilen. Neben Hören und Schreiben sind damit Sprechen und Lesefertigkeiten zentral für die selbständige Erschließung von Wissens- und Erfahrungswelten. Die angeführten Kompetenzen dieses übergreifenden Themas tragen damit besonders zu einer Steigerung der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit sowie zur individuellen Identitätsbildung bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sprachbewusste Haltung der Lehrerinnen und Lehrer sowie ein Unterricht, der sprachsensible Lernangebote setzt, sind Voraussetzungen, um Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprach- und Leseentwicklung gut begleiten und unterstützen zu können. Ziel der Leseförderung ist, dass alle Schülerinnen und Schüler die Kulturtechnik Lesen als Zugang zur Welt der Schrift und zu anderen interpretierbaren Zeichensystemen (zB Grafiken, Bildern, Symbolen, Filmen, Hörtexten) einsetzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Einbeziehen der Erst-, Zweit- und Herkunftssprachen in den Unterricht kann das Sprachenrepertoire der Schülerinnen und Schüler erweitert sowie die Sensibilisierung und die Bewusstseinsbildung für sprachliche Vielfalt gefördert werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Minderheitensprachen der in Österreich ansässigen Volksgruppen zu.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>10.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesestrategien zur Erschließung eines Textes ihrem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend anwenden, Informationen entnehmen und Aufgabenstellungen verarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinung kundtun und miteinander angemessen kommunizieren – auch in Diskussionen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachverhalte, Vorgänge, Phänomene, Prozesse und Argumente erkennen, beschreiben und gegebenenfalls begründen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigenen sprachlichen Fertigkeiten in der Unterrichtssprache Deutsch, in der Fremdsprache und gegebenenfalls in der Erstsprache einschätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler im Förderkurs, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">11. Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>11.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verschwendung natürlicher Ressourcen, der Verlust der Biodiversität und die Folgen des Klimawandels gefährden die Lebensgrundlagen der gegenwärtigen und der künftigen Generationen und verlangen verantwortungsbewusstes Handeln. Umweltbildung will Kompetenzen und Haltungen zur demokratischen Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördern, in der Ressourcenschonung und Verteilungsgerechtigkeit wichtige Anliegen sind. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler in einem ihren individuellen Voraussetzungen entsprechendem Ausmaß zu befähigen, im Spannungsfeld von individuellen und gesellschaftlichen sowie ökologischen und ökonomischen Interessen verantwortungsvoll urteilen und handeln zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll für die Anliegen und Erfordernisse des Natur-, Tier- und Umweltschutzes und für die Gestaltung eines umweltbewussten Alltags sensibilisieren. Geeignete Methoden sind vor allem Naturbegegnung, Projektunterricht, forschendes und entdeckendes Lernen und die Durchführung von Rollen-, Plan- sowie Simulationsspielen. Neben dem Verständnis für Ökosysteme sind verstärkt Fragestellungen einzubeziehen, die sich an den Interessen der Schülerinnen und Schüler und dem aktuellen Tages- und Weltgeschehen orientieren. Als Kernthemen werden zB gesehen: Artenvielfalt und -schutz; Klimawandel und -schutz; Lebensräume und deren Vernetzung und Schutz von Boden, Wasser, Luft, Wäldern und Meeren; nachhaltige und sozial gerechte Ressourcen- und Energienutzung; Vermeidung von Lebensmittelabfällen, Abfall und Emissionen; Recycling; Ernährung und verantwortungsvoller Konsum.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>11.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Zusammenwirken von ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren bei Umweltproblemen erkennen und mögliche Lösungsvorschläge ableiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung des Einsatzes ressourcen- und umweltschonender sowie sozial verantwortlicher Verfahren, Produkte und Dienstleistungen erkennen und deren Auswirkungen verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich als Teil der Natur und Gesellschaft erfahren und Bereitschaft zeigen, an der Erhaltung der Biodiversität (Arten, Boden, Landschaft) und an der nachhaltigen Entwicklung der Lebensgrundlagen mitzuwirken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigenen Lebensgewohnheiten auf Prinzipien der Nachhaltigkeit überprüfen und daraus Konsequenzen für das eigene verantwortliche Handeln ableiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihrer Lebenswirklichkeit entsprechend Visionen für eine umweltverträgliche und nachhaltige Zukunft entwickeln und Handlungen, die einen nachhaltigen Beitrag dazu darstellen, mit Hilfestellung planen und umsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">12. Verkehrs- und Mobilitätsbildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>12.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrs- und Mobilitätsbildung ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich selbständig und nachhaltig im Verkehr fortzubewegen, seinen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt sowie mit der Entwicklung einer zukunftsfähigen klimafreundlichen Mobilität auseinanderzusetzen. Schülerinnen und Schüler lernen beim Zufußgehen, beim Radfahren oder beim Mitfahren sicher, gesund, eigenständig sowie sozial- und umweltverträglich mobil zu sein. Einsichten und Erkenntnisse über gesetzliche Vorschriften und Regeln sollen ein gutes soziales Miteinander und die eigene Sicherheit bei der Teilnahme am Verkehr gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulische Verkehrs- und Mobilitätsbildung hat darüber hinaus die Aufgabe, das komplexe, vernetzte System Verkehr aus unterschiedlichen Blickwinkeln hinsichtlich des Raum- und Ressourcenverbrauchs, des Klimaschutzes, der Verkehrssicherheit, der ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu beleuchten und zu hinterfragen und für die Erfordernisse einer umweltverträglichen Mobilität zu sensibilisieren. An Verkehrssicherheits- und Mobilitätstagen können entsprechende Unterrichtsanlässe hergestellt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>12.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrsvorschriften benennen und einhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Kriterien für ein unfallfreies Miteinander im Verkehr beschreiben und bei der Teilnahme am Verkehr verantwortungsvoll handeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Risikofaktoren Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen, gruppendynamische Prozesse und Selbstüberschätzung reflektieren und Konsequenzen für das eigene Verhalten ziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben, das eigene Mobilitätsverhalten reflektieren und eine umweltbewusste Werthaltung einnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Chemie, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Physik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">13. Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>13.1</b></symbol><b>Bedeutung des übergreifenden Themas</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Produktion von Gütern, die Bereitstellung von Dienstleistungen, der Handel und der Konsum sowie deren Auswirkung auf Betriebe, Preisbildung, Märkte (zB Arbeits-, Handels- und Finanzmärkte), Marktplätze und Börsen, Inflation, Gewinne und Wertschöpfung sind beispielhafte (globale) wirtschaftliche Aspekte, die auch die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler beeinflussen und gesellschaftliche sowie ökologische Fragestellungen aufwerfen. Im Rahmen der Wirtschafts-, Finanz und Verbraucher/innenbildung sollen junge Menschen befähigt werden, in einem ihren individuellen Voraussetzungen entsprechendem Ausmaß an wirtschaftlichen Prozessen kompetent, verantwortungsbewusst und mündig mitzuwirken, sich zu orientieren und sich eine begründete Meinung zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die erworbenen Kompetenzen sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, in den Handlungsbereichen privater Haushalt (zB bezahlte und unbezahlte Arbeit, Einkommen, Konsum, Geld, Sparen, Veranlagung, Verbraucherrechte und -pflichten, Werbung), Arbeitswelt und Interessensvertretungen (zB Arbeitnehmer/in, Unternehmer/in) sowie Gesellschaft (zB Staat und Gemeinwesen, Steuern und Ausgaben der öffentlichen Hand, Selbstbestimmung und Mitbestimmung, Wohlstand und nachhaltige Entwicklung) eigenbestimmt und altersadäquat agieren zu können.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="4"><b>13.2</b></symbol><b>Kompetenzziele am Ende der Sekundarstufe I</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verantwortungsvoll mit Geld umgehen (zB beim Sparen und Veranlagen, beim Konsum, Übersicht über Einnahmen/Ausgaben bewahren, Risiko von Verschuldung abwägen) und die Funktion von Geld erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Aspekte von Geschäftsfähigkeit und Verträgen benennen und dieses Wissen im Alltag nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>alltagsrelevante ökonomische Phänomene und Zusammenhänge (zB Sozialversicherung, Einkommens- bzw. Vermögensunterschiede, Wohlstand) dem Entwicklungsstand entsprechend beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Rechte und Pflichten als Verbraucherinnen und Verbraucher in konkreten Lebenssituationen wahrnehmen sowie zuständige Verbraucher/innen-Schutzinstitutionen als Hilfsangebot erkennen und im Bedarfsfall in Anspruch nehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau, Zusammenhang und Funktion von Wirtschaft und Staat und die Bedeutung für die Gesellschaft in Grundzügen benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihren Lebensstil anhand von nachhaltigen, umweltfreundlichen und sozial verträglichen Kriterien überprüfen und daraus Konsequenzen für das eigene verantwortliche Handeln ableiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbständige und unselbständige Erwerbstätigkeit sowie bezahlte und unbezahlte Arbeit voneinander unterscheiden und deren Bedeutung für das Individuum sowie die Gesellschaft benennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bildungs- und Berufsorientierung, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Deutsch, Digitale Grundbildung, Ernährung und Haushalt, Geografie und wirtschaftliche Bildung, Geschichte und Politische Bildung, Kunst und Gestaltung, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Physik, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ORGANISATORISCHER RAHMEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Umsetzung des Lehrplans am Schulstandort</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist die Aufgabe der Schul(cluster)leitung und der Lehrerinnen und Lehrer, die Vorgaben und Zielsetzungen des Lehrplans für die eigene Schule bzw. den Schulcluster zu konkretisieren, um die Schul- und Unterrichtsentwicklung gezielt voranzutreiben. Die Vorgaben des Lehrplans werden dabei als verbindliche Bezugspunkte für die konkrete Unterrichtsgestaltung verstanden. Somit erhalten Lehrerinnen und Lehrer am Schulstandort auch Orientierung, welches Gewicht welche Ziele in der alltäglichen Unterrichtspraxis (von der Vorbereitung über die Unterrichtsgestaltung bis hin zur Leistungsbeurteilung) haben sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung und Priorisierung von konkreten Zielvorgaben und Maßnahmen für den jeweiligen Schulstandort bzw. den Schulcluster erfolgt unter Berücksichtigung der spezifischen Ausgangslage am Schulstandort, des schulischen Umfelds (einschließlich des Kulturguts der autochthonen Volksgruppen in Österreich), der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sowie des schulischen Profils und des Schulentwicklungsplans.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziele und Vorgaben des Lehrplans werden damit in Form von überprüfbaren und transparenten Qualitätsanforderungen an die Unterrichtsarbeit sowie an die Entwicklungs- und Abstimmungsleistung der gesamten Schule (inkl. fächerübergreifender Lernsettings) auf den eigenen Schulstandort/Schulcluster übertragen. Die entwickelten Qualitätsanforderungen stellen auch die Grundlage für die (Selbst-) Evaluation der Erreichung dieser Anforderungen dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein wesentlicher Anspruch dieses Lehrplans ist, dass Lehrerinnen und Lehrer die fächerübergreifende Kompetenzentwicklung sowie das vernetzte Lernen der Schülerinnen und Schüler über die fachspezifischen Grenzen hinaus unterstützen. Um dazu am Schulstandort die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, sind bei der Erschließung, Interpretation und konkreten Realisierung des Lehrplans, neben den in anderen gesetzlichen Grundlagen festgelegten Rahmenbedingungen, auch standortspezifische Faktoren mitzudenken. Dazu gehören etwa die regionalen Gegebenheiten und Bedürfnisse, die Fähigkeiten und Stärken von Lehrerinnen und Lehrern, die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler oder besondere Formen der Schulausstattung. Ebenso ist die Entscheidung über die Wahl einer Stundentafel (subsidiär oder autonom) und die Gestaltung schulautonomer Freiräume vor dem Hintergrund zu treffen, dass Schülerinnen und Schüler die Zielsetzungen des Lehrplans und die darin vorgegebenen Kompetenzziele sowie die spezifischen Ziele des Standorts bzw. des Schulclusters bestmöglich erreichen können und alle weiterführenden Bildungswege offenbleiben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Schulische Gestaltungsfreiräume</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan ermöglicht schulautonome Lehrplanbestimmungen. Im Rahmen der schulischen Gestaltung können unter anderem Freigegenstände bzw. unverbindliche Übungen in Pflichtgegenstände umgewandelt werden. Soweit schulautonom Unterrichtsgegenstände eingeführt werden, die in diesem Lehrplan nicht enthalten sind, müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben Kompetenzbeschreibungen auch Bildungs- und Lehraufgabe und Didaktische Grundsätze enthalten. Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand im Vergleich zur subsidiären Stundentafel erhöht, sind jedenfalls die Kompetenzbeschreibungen und gegebenenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die Didaktischen Grundsätze entsprechend zu ergänzen. Wenn Unterrichtsgegenstände mit fächerübergreifendem Charakter geschaffen werden, kann es – um Wiederholungen zu vermeiden – erforderlich sein, Teile aus bestehenden Unterrichtsgegenständen in diese Unterrichtsgegenstände zu verlagern. In den schulautonomen Lehrplanbestimmungen sind diese Verlagerungen auszuweisen. Wenn durch schulautonome Lehrplanbestimmungen die Stundenanzahl eines Pflichtgegenstandes bzw. einer verbindlichen Übung reduziert wird, sind jedenfalls die Kompetenzbeschreibungen und gegebenenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die Didaktischen Grundsätze entsprechend anzupassen; dabei ist eine Verlagerung von Teilen der Kompetenzbeschreibungen in andere oder neue Pflichtgegenstände oder in eine andere Schulstufe innerhalb desselben Unterrichtsgegenstandes möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulen können dadurch vorhandene Schwerpunkte vertiefen sowie ihr Bildungsangebot erweitern. Durch autonome Möglichkeiten der Unterrichtsorganisation (Klassen- und Gruppenbildung, Unterrichtszeit, Blockungen in einstündigen Unterrichtsgegenständen, Zusammenlegen von Unterrichtsgegenständen) können neue Lernarrangements und bedarfsorientierte Angebote für Schülerinnen und Schüler geschaffen werden. Die Nutzung dieser Freiräume erfordert ein auf die Bedürfnisse sowie die Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Gesamtkonzept, das zugleich die räumlichen, ausstattungsmäßigen und personellen Gegebenheiten der Schule berücksichtigt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen werden an der Schule in einem demokratischen Prozess unter Einbeziehung aller Schulpartnerinnen und -partner, entlang des Qualitätsrahmens für Schulen, festgelegt. Dabei sind über die einzelne Schule hinausgehende Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie der Erziehungsberechtigten in ausreichendem Maß zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die inhaltlich-thematischen Angebote und die angestrebten Kompetenzen sind auf die Bildungsaufgabe der Schule, auf die mit dem erfolgreichen Abschluss verbundenen Berechtigungen sowie die Sicherstellung der Übertrittsmöglichkeiten in weiterführende Schularten abzustimmen. Ein breit gefächertes Bildungsangebot, das die Vielfalt an Begabungen und Interessen berücksichtigt, verhindert eine verfrühte Spezialisierung und eine damit einhergehende Ausrichtung auf bestimmte Schul- und Berufslaufbahnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen werden durch das Schulforum beschlossen und sind der zuständigen Schulbehörde zur Kenntnis zu bringen. Der in der autonomen Stundentafel vorgegebene Rahmen ist einzuhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Verbesserung der fremdsprachlichen Kompetenz kann Content and Language Integrated Learning – CLIL eingesetzt werden. Unter Content and Language Integrated Learning versteht man die Verwendung einer Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lerninhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Fremdsprachenunterrichts. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Fachsprache des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes auch in der Unterrichtssprache korrekt erworben wird. Ausgenommen von dieser Regelung sind Unterrichtssprache und Fremdsprachen. Wird Content and Language Integrated Learning – CLIL eingesetzt, so sind Sprache und Ausmaß der Wochenstunden festzulegen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Schularbeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Unterrichtsgegenständen Deutsch und Mathematik sind in der 5. Schulstufe zwei bis drei Schularbeiten im Ausmaß von zwei bis drei Unterrichtseinheiten und ab der 6. Schulstufe je drei bis vier Schularbeiten im Ausmaß von drei bis vier Unterrichtseinheiten vorzusehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Pflichtgegenstand Englisch sind ab der 5. Schulstufe zwei bis drei Schularbeiten im Ausmaß von zwei bis drei Unterrichtseinheiten vorzusehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Förderunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 3a des Schulunterrichtsgesetzes („Frühwarnsystem“) dar, um Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler, die schon früh im Unterrichtsjahr im betreffenden Pflichtgegenstand auf Schwierigkeiten stoßen, ein zusätzliches Lernangebot dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine gezielte Förderung setzt eine genaue und sensible Beobachtung, am besten durch das gesamte Team der Lehrerinnen und Lehrer unter Zuhilfenahme von Diagnoseinstrumenten, voraus. Aus dieser Beobachtung werden Hypothesen über Entwicklungsmöglichkeiten abgeleitet und entsprechende Maßnahmen gesetzt. Bei der Feststellung der Förderbedürftigkeit durch die Lehrperson sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichts, die Art der Förderung (schriftliches Förderkonzept) sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich die Förderung bezieht, anzugeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht kann in allen Pflichtgegenständen und Schulstufen angeboten und additiv, in Kursform (zB einmal wöchentlich), geblockt (zB einen ganzen Nachmittag) oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert durchgeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulleitung hat unter Bedachtnahme auf die Erfordernisse der Pädagogik und den Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler festzulegen, bei welcher Mindestzahl von Schülerinnen und Schülern ein Förderunterricht abzuhalten ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch wird auf die Bemerkungen zu den Stundentafeln verwiesen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Inklusiver Unterricht und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne einer gelingenden Inklusion arbeiten alle am Unterricht beteiligten Personen zusammen und wählen inklusive Settings, die auch im standortbezogenen Förderkonzept der Schule verankert sind. Dies beinhaltet auch die Anregung von Projekten, die dazu beitragen, Barrieren abzubauen und die Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler zu stärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf hat nach Maßgabe ihres der jeweiligen Beeinträchtigung entsprechenden Lehrplans bzw. Lehrplanzusatzes und unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungen die individuell bestmögliche Förderung und den höchstmöglichen Bildungsabschluss der Sekundarstufe anzustreben. Der Unterricht nach dem Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Sekundarstufe kann daher auch nur in einzelnen Unterrichtsgegenständen erfolgen. Eine umfassende Diagnostik der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen (zB mittels ICF-basierter Verfahren), unter Berücksichtigung von personen- und umweltbezogenen Bedingungsfaktoren, schärft das Bewusstsein für die individuelle Ausgangslage der Schülerin und des Schülers. Auf Basis dieser Kenntnisse werden Bildungs- und Fördermaßnahmen entsprechend differenziert und adaptiert, damit alle Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt an den Lernprozessen teilhaben und davon profitieren können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inklusiver Unterricht und sonderpädagogische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen schließen einander nicht aus, sondern tragen wechselseitig zu einem gelingenden Miteinander und zur Realisierung gleichberechtigter Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler bei. Die sonderpädagogische Förderung erfolgt in Zusammenarbeit und Kooperation mit spezifisch ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen und stellt einerseits die gezielte Unterstützung der Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten sicher und trägt andererseits zum Abbau von Barrieren im Unterrichts- und Schulalltag sowie auch in außerschulischen Settings bei. Ziel ist es, durch den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen die schulische und berufliche Eingliederung sowie gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten und Schülerinnen und Schüler zur möglichst selbständigen und selbstbestimmten Lebensgestaltung zu befähigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Gestaltung von Nahtstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der pädagogischen Gestaltung von Schuleintritts- und Schulaustrittsphasen kommt besondere Bedeutung zu. Erste Erfahrungen prägen Schülerinnen und Schüler oft sehr nachhaltig. In Abschluss- und Übergangsphasen sind die Schülerinnen und Schüler schrittweise und gezielt auf die neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen vorzubereiten. Um Voraussetzungen für einen möglichst erfolgreichen Übergang zu schaffen, haben die Lehrerinnen und Lehrer mit den Erziehungsberechtigten zusammenzuarbeiten (§ 2 und § 62 des Schulunterrichtsgesetzes). Auch kontinuierliche Kontakte mit vor- und nachgelagerten Aus- /Bildungseinrichtungen gewährleisten möglichst friktionsfreie und gelingende Übergänge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Kontinuität des Lernens zu wahren, ist in der 1. Klasse der Sekundarstufe auf die Lehrplananforderungen und die Lernformen der bisherigen Schulart Bezug zu nehmen. Im Sinne einer gelingenden Nahtstellenpädagogik müssen die Lernanforderungen, die an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, den Übergang von der bisherigen Schulart berücksichtigen und dürfen nicht zu rasch gesteigert werden. Aufbauend auf den am Ende der Primarstufe erworbenen Grundkompetenzen sollen Informationsfeststellungen zunächst vor allem der Erhebung von Interessen und Lernpräferenzen dienen, in weiterer Folge der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts. Erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode sind die Formen der Leistungsfeststellung einzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Öffnung der Schule und des Unterrichts</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule als Organisation wird auch von ihrem Umfeld (Stadtteil, Gemeinde, Region) beeinflusst. Die Berücksichtigung dieser Umwelten eröffnet Lernchancen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten zur Öffnung der Schule nach außen bestehen in der Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. der Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts, zB durch Schulveranstaltungen sowie außerschulische Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Betrieben, Sozialpartnern und Sozialpartnerinnen, Arbeitnehmerinnenvertretungen und Arbeitnehmervertretungen, Volksgruppenvereinen, NGOs, Sportvereinen oder Kunst- und Kultureinrichtungen. Anschaulichkeit, Alltagsbezogenheit und Altersgemäßheit sind wichtige Grundsätze, die es dabei zu beachten gilt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung der Schule nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule sowie externe Fachleute in den Unterricht einzuladen, die ihre Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse den Schülerinnen und Schülern vermitteln. Die Einbindung externer Personen entbindet Lehrerinnen und Lehrer nicht von ihrer Hauptaufgabe der Unterrichts- und Erziehungsarbeit. Die Anwesenheit der Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen des Unterrichts wird vorausgesetzt, ebenso obliegt ihnen weiterhin die Unterrichtsarbeit (Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie Unterrichtsgestaltung mit Einbeziehung der Expertinnen und Experten).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Begabungsförderung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Begabungsförderung geht von einem breiten Verständnis von Begabung aus, dass jeder Mensch Potenziale oder Talente hat, die er bei entsprechender spezifischer Förderung entwickeln kann. Begabungsförderung richtet sich demnach an alle Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Ressourcen und Entwicklungspotenzialen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist es, die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit und die Umsetzung individueller Potenziale und Interessen aller Schülerinnen und Schüler in konkrete Fähigkeiten und Fertigkeiten zu unterstützen. Darin eingeschlossen sind emotional-soziale, musisch-kreative und künstlerische sowie sportliche Fähigkeiten. Dieser Zielsetzung wird neben adäquaten didaktischen Maßnahmen der Individualisierung und Differenzierung im Regelunterricht auch durch organisatorische Maßnahmen Rechnung getragen. Zu organisatorischen Maßnahmen für die spezielle Förderung von Schülerinnen und Schülern zählen zB die Ermöglichung der Teilnahme an Wettbewerben, unverbindlichen Übungen und Freigegenständen sowie außerschulische Zusatzangebote.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">10. Betreuungsplan für ganztägige Schulformen (GTS)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In ganztägigen Schulformen werden Schülerinnen und Schüler – je nach Art des Angebots – nicht nur unterrichtet, sondern darüber hinaus auch in Lern- und Freizeitphasen gefördert und betreut. Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil kann sowohl mit dem Unterricht verschränkt als auch von diesem getrennt (ab dem Mittagessen als Nachmittagsbetreuung bzw. als getrennt geführte GTS) organisiert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgaben des Betreuungsteils</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemein:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Interessen- und Begabungsförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen, Bestärken des Zusammenlebens und Persönlichkeitsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachliche Förderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Gesundheitsbewusstseins inkl. Ernährungsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Geschlechterreflexivität und Diversitätskompetenz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Bewusstseins für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lernmotivation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung des Unterrichtsertrages</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung des schulischen Erfolgs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zu eigenständiger Lernorganisation</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freizeit:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individueller Freiraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zu körperlicher Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Verwirklichung dieser Aufgaben ist insbesondere auf die Umsetzung der in den folgenden Kapiteln dargestellten Grundsätze des GTS-Konzeptes zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">GTS-Konzept und Planung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Unterricht, Lern- und Freizeit sowie die konkreten Angebote sind durch mittel- und langfristige Planung inhaltlich und organisatorisch-konzeptionell abzustimmen und in einem standortspezifischen Konzept der GTS festzuhalten. Das GTS-Konzept wird den Bildungsdirektionen übermittelt, regelmäßig überarbeitet und evaluiert. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Erziehungsberechtigte werden über Organisation und Inhalte der GTS-Angebote informiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwischen Unterricht und Ganztagesangeboten besteht eine lerngerechte Rhythmisierung. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Aktivitäten im Freien vorgesehen und auch Betreuung an dislozierten Betreuungsorten (Ausflüge und Exkursionen) angeboten werden. Die Schule kooperiert in der Gestaltung des Betreuungsteils mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der zu erreichenden Kompetenzen und Lernfortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie hinsichtlich der Quantität und Qualität der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) erfolgt ein regelmäßiger Austausch zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils. Darüber hinaus kann ein regelmäßig erfolgender Abgleich der von den Betreuungspersonen wahrgenommenen Entwicklungs- und Lernfortschritte eines Kindes mit den Wahrnehmungen der Erziehungsberechtigten einen wichtigen Beitrag zur pädagogischen Diagnostik leisten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernzeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernzeiten dienen der Festigung und der Förderung der Unterrichtsarbeit aus dem Unterrichtsteil (zB durch Hausübungen) sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lerninhalte. Sie sind strukturiert zu gestalten. Der Lernbetreuung kommt die Aufgabe der Unterstützung und nicht der Kompensation des Unterrichts zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, eigenverantwortlich individuelle Lernarbeit zu bewältigen. Im Sinne der individuellen Betreuung sind innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeitsphasen vorzunehmen, vor allem, wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen gemeinsam betreut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterrichtsteil (Hausübungen) sind in Absprache zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils (Lernzeit) grundsätzlich so zu stellen, dass sie nach Möglichkeit während der Lernzeit erledigt werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gegenstandsbezogene Lernzeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst grundsätzlich drei Wochenstunden. Schulautonom kann eine andere Festlegung getroffen werden, wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Neuer Lehrstoff darf nicht erarbeitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Individualisierung sind offene Arbeitsformen mit gezielt zusammengestellten Aufgabenpaketen zu bevorzugen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterstützung durch die Pädagogin und den Pädagogen darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe die selbständige Leistung der Schülerin und des Schülers bleibt. Vorbereitete Lernimpulse sind zur Vertiefung und zur Förderung von spezifischen Interessen und Begabungen zu setzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Individuelle Lernzeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden. Schulautonom kann eine andere Festlegung getroffen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit steht die eigenständige Vertiefung von Themen und Aufgabenstellungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen durch individuelle Lernunterstützung bestmöglich zu begleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Vermittlung von Lerntechniken unterstützen Lehrpersonen die Schülerinnen und Schüler dabei, das selbständige Lernen (Erledigung der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht wie zB Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen) effizient zu gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Organisation und Struktur der Lernzeit soll eigenständiges Lernen fördern, wobei die Schülerinnen und Schüler nach Bedarf unterstützt werden. Um die angestrebte individuelle Lernunterstützung und Förderung zu gewährleisten, sind geeignete Maßnahmen zu treffen. Diese werden zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils bzw. gegebenenfalls mit Erzieherinnen und Erziehern für die Lernhilfe abgestimmt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulautonome Gestaltung gegenstandsbezogener und individueller Lernzeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle2" align="center" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernzeiten</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunde(n)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstandsbezogene Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="192" style="border:none;width:144.2pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.25pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.25pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.25pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.3pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn es in Ermangelung des erforderlichen Personals nicht möglich ist, individuelle Lernzeit im Ausmaß von zumindest zwei Wochenstunden vorzusehen, ist statt der individuellen Lernzeit die gegenstandsbezogene Lernzeit mit fünf Wochenstunden festzulegen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freizeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Freizeitteil ist verstärkt auf individuelle Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erholungsphasen sowie Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen. Bewegung im Freien und individuelle Rückzugsmöglichkeiten sind ausreichend vorzusehen. Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden. Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten, gesunden Speisenangebot. Aspekte der Ernährungspädagogik sind in dieser Betreuungsphase zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">STUNDENTAFELN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">(Gesamtwochenstundenanzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)</absatz><table id="Tabelle3" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:1pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b><super>1</super></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 5<super>2</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 13</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mind. 2<super>3</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sonstige verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><super>4</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Schulautonome Schwerpunktsetzung</b><super>5</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>12</b></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderunterricht<super>6</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="255" style="border:none;width:191.45pt;" /><td width="66" style="border:none;width:49.55pt;" /><td width="57" style="border:none;width:42.55pt;" /><td width="57" style="border:none;width:42.5pt;" /><td width="56" style="border:none;width:42.05pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.15pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 In höchstens fünf Pflichtgegenständen (mit Ausnahme des Pflichtgegenstandes Religion) ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig: a) Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kompetenzbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und b) Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht; der Pflichtgegenstand Digitale Grundbildung ist mit mindestens einer Wochenstunde pro Klasse vorzusehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 An Privatschulen, deren religionsgesellschaftliche Oberbehörde eine Israelitische Kultusgemeinde ist, mindestens eine Wochenstunde, wenn als zweite lebende Fremdsprache Hebräisch im Ausmaß von insgesamt mindestens 10 Wochenstunden geführt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 In der 3. bzw. 4. Klasse als eigener Unterrichtsgegenstand im Ausmaß von insgesamt mindestens einer Wochenstunde. Die darüberhinausgehenden Stunden können geblockt oder integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4 Weitere verbindliche Übungen können eingerichtet werden; ihr Ausmaß ist schulautonom festzulegen und mit der Dotation der übrigen Pflichtgegenstände sowie der schulautonomen Schwerpunktsetzung abzustimmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5 Zur Vertiefung im Bereich der allgemeinbildenden Pflichtgegenstände oder in der schulautonomen Schwerpunktsetzung in Form von schulautonomen Pflichtgegenständen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">6 Förderunterricht stellt ein zusätzliches Lernangebot für Schülerinnen und Schüler dar und wird bei Bedarf angeboten. Er kann additiv oder integrativ durchgeführt werden. Bei der Feststellung der Förderbedürftigkeit durch die Lehrerin bzw. den Lehrer sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichts, die Art der Förderung (schriftliches Förderkonzept) sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich die Förderung bezieht, anzugeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Z 2 lit. b)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Förderunterricht:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Z 2 lit. c)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">a) Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</absatz><table id="Tabelle4" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltbildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geografie und wirtschaftliche Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1x</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1x<super>1</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31-32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32-33</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>124</b></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderunterricht<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="272" style="border:none;width:204.25pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.8pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.85pt;" /><td width="55" style="border:none;width:41.1pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.35pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 In der 3. bzw. 4. Klasse als eigener Unterrichtsgegenstand im Ausmaß von insgesamt mindestens einer Wochenstunde. Zusätzlich 32 Jahresstunden in der 3. bzw. 4. Klasse integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Förderunterricht stellt ein zusätzliches Lernangebot für Schülerinnen und Schüler dar und wird bei Bedarf angeboten. Er kann additiv oder integrativ durchgeführt werden. Bei der Feststellung der Förderbedürftigkeit durch die Lehrperson sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichts, die Art der Förderung (schriftliches Förderkonzept) sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich die Förderung bezieht, anzugeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">b) Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf die Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erstsprachenunterricht: Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle5" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.95pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen</b></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Allgemeine Interessen- und Begabungsförderung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Schwerpunkt Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Englisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Französisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Italienisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Russisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spanisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tschechisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Slowenisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bosnisch/Kroatisch/Serbisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ungarisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kroatisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Slowakisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Polnisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Türkisch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Romanes</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Österreichische Gebärdensprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstsprachenunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8-24</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Schwerpunkt Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Schwerpunkt Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chor</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Instrumentalmusik und Gesang</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildungs- und Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schach</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textverarbeitung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Soziales Lernen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="273" style="border:none;width:204.5pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="54" style="border:none;width:40.85pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.9pt;" /><td width="55" style="border:none;width:40.95pt;" /><td width="76" style="border:none;width:57.15pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">c) Förderunterricht</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt Förderunterricht im fünften Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">d) Bemerkungen zu den Stundentafeln:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1)</symbol>Unterrichtsgegenstände mit weniger als 2 Wochenstunden können in größeren Einheiten geblockt geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2)</symbol>Für Schülerinnen und Schüler, die die allgemeine Schulpflicht in der 2. oder 3. Klasse vollenden, kann in der 1. und 2. Klasse bzw. in der 2. Klasse ein bestimmtes Angebot an zusätzlichen Freigegenständen vorgesehen werden (zB Ernährung und Haushalt, Bildungs- und Berufsorientierung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3)</symbol>Für ordentliche Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch kann zusätzlich zum Förderunterrichtsangebot ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu sechs Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht hat sich am Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler zu orientieren und kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig. Sofern dieser Unterricht mehr als zwei Wochenstunden umfasst, kann für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gesamtwochenstundenanzahl der Pflichtgegenstände um bis zu drei Wochenstunden gekürzt werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Stundentafel der Deutschförderklassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle6" cellspacing="0" style="width:419.4pt;border-collapse:collapse;margin-left:6.5pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:1.25pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wochenstunden pro Semester</absatz></td></tr><tr style="height:7.15pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="340" style="border:none;width:255.2pt;" /><td width="219" style="border:none;width:164.2pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Wie Pflichtgegenstände (ausgenommen der Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen der Stundentafeln der Mittelschule entsprechend dem jeweiligen Schwerpunkt; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe des jeweiligen Schwerpunkts gemäß der Stundentafel der Mittelschule.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Stundentafel der Mittelschule (Z 2 lit. b)</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SIEBENTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Lehrpläne sind unter Berücksichtigung der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, dass die jeweiligen Bestimmungen für die 5. bis 8. Schulstufe zur Anwendung kommen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Katholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Evangelischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Altkatholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 63/1989.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Islamischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Israelitischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Neuapostolischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="5">Siehe</symbol>die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 243/2010 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Buddhistischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Alevitischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Freikirchlicher Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ACHTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache ist im Deutschunterricht sowohl Medium als auch Gegenstand. Der Umgang mit Sprache findet über die Auseinandersetzung mit mündlichen, auditiven, schriftlichen und visuellen Ausdrucksformen statt. Der Unterricht begleitet Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu sprachkompetenten, sprachsensiblen und sprachbewusst handelnden Individuen. Sie sollen die Vielfalt individueller und kultureller Identitäten und sozialer Realitäten<super>7</super> kennen und reflektieren lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrales Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung von Grundkompetenzen des Kommunizierens, Lesens und Schreibens in die literale und orale Kultur und Praxis einzuführen und eine ihren Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen entsprechende umfassende Sprachhandlungsfähigkeit auszubilden. Die Beschäftigung mit literarischen und pragmatischen Texten und Medienformaten erlaubt es ihnen, unterschiedliche Weltsichten kennenzulernen, einzunehmen und zu hinterfragen. Dadurch werden sie befähigt, sich in einer heterogenen und mehrsprachig geprägten Gesellschaft und deren multimodaler Zeichenwelt zurechtzufinden. Dies soll reflektiertes und wertbezogenes Handeln, die Fähigkeit zur Teilhabe an der Gemeinschaft im privaten und beruflichen Umfeld<super>1,13 </super>sowie möglichst eigenständiges Weiterlernen ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht vernetzt also die Möglichkeiten von Sprache als</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schlüssel, sich und die Welt zu verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weg, sich mit anderen Menschen zu verständigen und Beziehungen zu gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Chance, sich neue und fiktionale Welten zu erschließen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medium der differenzierten Artikulation von Empfindungen, Erlebnissen und Erfahrungen sowie zur Darstellung von Sachverhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungsmittel zur Verschränkung von Form und Inhalt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medium gesellschaftlichen Aushandelns divergierender Interessen.<super>2,7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch gezielte und reflektierte sprachbezogene Diagnostik und die Bereitstellung einer förderlichen Lernumgebung ermöglichen Lehrerinnen und Lehrer den Schülerinnen und Schülern die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht. Damit verbunden ist eine respektvolle, an den Erlebnis- und Erfahrungshintergründen sowie Lebensbedingungen der Schülerinnen und Schüler orientierte Aufgabenkultur, die vielfältige und relevante Zugänge zu den Inhalten schafft und individuell und im Kollektiv erbrachte Leistungen würdigt. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen liegt der Fokus auf individuellen Lernprozessen und deren Begleitung durch die Lehrerinnen und Lehrer sowie auf einer Bewusstwerdung des eigenen Lernverhaltens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen die Vernetzung der Kompetenzbereiche als Voraussetzung für gelingenden Deutschunterricht. Die Bedeutung der Sprache, der Literatur und der Medien als Lehr- und Lernmittel werden in den Bildungs- und Kommunikationsprozessen des Unterrichts berücksichtigt. Eine allfällige Schwerpunktsetzung und binnendifferenzierte Organisation des Unterrichts werden dem Bedarf der Schülerinnen und Schüler in heterogenen Lernkontexten gerecht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler erleben in vielfältigen Situationen und unterschiedlichen Sozialformen die Funktions- und Wirkungsweise verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel. Sie knüpfen dabei an ihre Sprachbiografien an und erweitern beständig ihr Sprachrepertoire. Zudem werden sie befähigt, Sprache sowohl zu produzieren als auch über den eigenen Sprachgebrauch zu reflektieren. Der bewusste Umgang mit sprachlicher Vielfalt und Sprachnormen findet im Kontext statt. Schreiben wird als komplexer Prozess erfahrbar und in vielfältigen entwicklungsadäquaten Formen erprobt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angestrebt wird die Sensibilisierung gegenüber Sprachvarietäten, -registern und -ebenen, Mehrsprachigkeit sowie Inter- und Transkulturalität<super>7</super>. Mechanismen von Diskriminierung und Verstöße gegen die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung, die sich in sprachlichen Formulierungen in Texten und Medien finden, werden thematisiert<super>8</super>. Das Lesen von und das Sprechen über Literatur fördern die Ausbildung eines gefestigten Lesehabitus sowie die Freude am Lesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Schularbeiten“ des fünften Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern und ausgewählten Hilfsmitteln bei Schularbeiten ist zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fünf zentrale fachliche Konzepte liegen dem Lehrplan für Deutsch in der Sekundarstufe I zugrunde. Sie integrieren, strukturieren und aktivieren vorhandenes Wissen und entwickeln es weiter.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Norm und Wandel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als System von Zeichen ist Regeln unterworfen. Diachrone und synchrone Sprachreflexion ermöglichen Einblicke in die Regelhaftigkeit der Sprache und deren Vielfalt, Flexibilität und Wandelbarkeit sowie in die multimodalen Bedeutungskonstruktionen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Inhalt und Form</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verschränkung von Inhalt und Form ist Merkmal aller symbolischen (sprachlichen, auditiven, visuellen) Ausdrucksformen. Verständnis für diese wechselseitige Beziehung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Einsichten in unterschiedliche Ebenen der Sprache und ihrer Wirkungsweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Diversität und Identität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Möglichkeiten von Sprache werden in unterschiedlichen sprachlichen Ausprägungen erkannt und eingesetzt. Dies betrifft auch den wertschätzenden Umgang mit den Standardvarietäten der plurizentrischen Sprache Deutsch<super>7</super> und mit dem für Österreich charakteristischen Dialekt-Standard-Kontinuum. Der Umgang mit Sprache und die aktive Auseinandersetzung mit pragmatischen und literarischen Texten und Gattungen begleiten Schülerinnen und Schüler bei ihrer Entwicklung zu selbstbestimmt handelnden, kritischen und vielfältig gebildeten Persönlichkeiten.<super>2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medialität und Modalität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch den Einsatz unterschiedlicher Medien und Medienprodukte (Medialität) verändern sich Gestaltungsweisen und Repräsentationsformen (Modalitäten) sprachlicher Äußerungen. Dies hat Auswirkungen auf die Mündlichkeit und Schriftsprachlichkeit. Das Wissen um die Funktion analoger und digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien<super>4,7 </super>sowie künstlerischer Medien ermöglicht ein Verständnis von deren Zweck, Einsatz und Wirkung und ihrer Rolle in verschiedenen Lebensbereichen sowie in der Selbst- und Weltwahrnehmung.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ästhetik und Pragmatik</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit der Vielfalt pragmatischer und literarästhetischer Ausdrucks- und Darstellungsformen aus verschiedenen Epochen sowie kulturellen Kontexten erlaubt Einblicke in unterschiedliche Weltsichten und Wertvorstellungen<super>7</super>. Sie richtet den Blick auf Grundfragen menschlicher Existenz und bietet die Möglichkeit, das eigene Leben und unterschiedliche kulturell-gesellschaftlich<super>8</super> und ökonomisch-wirtschaftlich<super>13</super> bedingte Lebensentwürfe zu reflektieren.<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das vorliegende Kompetenzmodell besteht aus zwei Ebenen: Ebene eins umfasst den Bereich Sprachbewusstsein und Sprachreflexion. Das Thematisieren von Sprache findet integrativ Eingang in alle Bereiche von Ebene zwei. Diese besteht aus den drei Kompetenzen Zuhören und Sprechen, Lesen, Schreiben<i>.</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Beherrschen von und das Nachdenken über Sprache sind Basiskompetenzen für alle anderen Formen des Sprachhandelns. Beim Erwerb der Fähigkeit, Sprache bewusst anzuwenden und zu reflektieren, werden unterschiedliche sprachliche und kognitive Ausgangslagen der Schülerinnen und Schüler (Deutsch als Erstsprache, Zweitsprache, Fremdsprache) berücksichtigt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ineinandergreifen der beiden Ebenen des Kompetenzmodells ermöglicht im Kontext der anwendungsorientierten und inhaltlichen Dimensionen den Erwerb umfassender Sprachhandlungsfähigkeit. Die Kompetenzbereiche Zuhören und Sprechen, Lesen, Schreiben sind eng miteinander verknüpft, bedingen einander und ergeben gemeinsam mit den zentralen fachlichen Konzepten den Kern des Unterrichtsgegenstandes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Basiskompetenz Sprachbewusstsein und Sprachreflexion durchdringt als integrativer Kompetenzbereich die drei weiteren Kompetenzbereiche und wird durch allgemeine Kompetenzbeschreibungen für die gesamte Sekundarstufe I abgebildet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zuhören und Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige, auch multimediale Sprechbeiträge werden erschlossen, verstanden, und zunehmend selbständig oder mit Hilfestellung produziert. Monologische und dialogische Sprechbeiträge dienen zur Wiedergabe von Sachverhalten sowie zur Darstellung von Emotionen, Meinungen und Reflexionen<super>7</super>. Sie werden sowohl sprachlich als auch durch die Nutzung para- und nonverbaler Signale gestaltet. Ziel ist eine wertschätzende Gesprächskultur des Sich-Artikulierens und Einander-Zuhörens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische und pragmatische, lineare und nichtlineare Texte in unterschiedlichen medialen Formaten werden durch verschiedene Lesestrategien erschlossen und mit vorhandenem Wissen verknüpft. Dabei finden auch historisch-gesellschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte Beachtung.<super>7,8,13</super> Ausgehend davon wird der Austausch mit anderen über den Text ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ideen, Sachverhalte, Erlebnisse, Wünsche, Emotionen, Meinungen und Reflexionen<super>2,8 </super>werden dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend ausgedrückt. Dies kann pragmatisch und kreativ in unterschiedlicher medialer Form und im Zuge von individuellen und kollektiven Prozessen erfolgen. Individuell erarbeitete Schreibstrategien tragen dazu bei, Inhalte situations-, adressaten- und intentionsgemäß zu planen und schriftlich festzuhalten<super>7</super>. Der Erwerb unterschiedlicher Textmuster und der damit verbundenen Textprozeduren erfolgen kontinuierlich über die Schulstufen und helfen bei der kriterienorientierten Rückmeldung auf fremde Texte.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen Kompetenzbereichen wird bei der Auswahl von Themen und Texten auf den Entwicklungsstand und die Lebenswelt<super>1 </super>der Schülerinnen und Schüler geachtet. Die Anforderungen und Kompetenzstufen werden sukzessive differenzierter, komplexer und umfangreicher, um die Progression und den zunehmenden Grad der Selbständigkeit zu verdeutlichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Integrativer Kompetenzbereich Sprachbewusstsein und Sprachreflexion (1. bis 4. Klasse)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erworbene Rechtschreibstrategien für das richtige Schreiben von Wörtern nutzen sowie unterschiedliche Medien als Rechtschreibhilfe einsetzen.<super>4,6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grammatische Strukturen im Bereich Wort und Satz erkennen und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zuhören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache mündliche Texte im direkten Kontakt oder über Medien vermittelt weitgehend verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in vielfältigen Sprech- bzw. Gesprächssituationen ihrem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend kommunizieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>monologisches und dialogisches Sprechen adressaten- und situationsgerecht anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit zunehmender Leseflüssigkeit dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechende Texte sinnerfassend lesen und erste Lesestrategien für ein Textverständnis einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche künstlerische Erscheinungsformen (zB Buch, Film, Theater) literarischer Werke benennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mit adäquaten Hilfestellungen verschriftlichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftlich informieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Textverarbeitungsprogramme zur digitalen Textproduktion einsetzen.<super>4,6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zuhören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Inhalte aus unterschiedlichen medialen Beiträgen verstehen, Absichten und Emotionen wahrnehmen und situationsadäquat reagieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bereits bekannte verbale und nonverbale Mittel variieren, mit Hilfestellung monologische und dialogische Sprechbeiträge planen und ausführen, um adressaten- und situationsgerecht zu kommunizieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in verschiedenen Sprachhandlungen weitgehend ausdrucksvoll und verständlich sprechen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus unterschiedlichen Quellen (zB Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, Internet) Informationen mit Hilfestellung einholen, aufbereiten<super>3,6,7,9,11</super> und präsentieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit gesteigerter Leseflüssigkeit dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechende Texte sinnerfassend lesen und einfache Lesestrategien für ein Textverständnis einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die gestalterischen und inhaltlichen Besonderheiten ausgewählter Texte und Medienformate (zB Buch, Film, Theater) erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beiträge in unterschiedlichen medialen Quellen suchen und mit Internetquellen sorgsam und dem Datenschutz gemäß umgehen.<super>4,6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben zur Gestaltung von persönlichen Beziehungen sowie als kreative Ausdrucksform nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftlich informieren und darstellen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen Texte ihrem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend gestalten und optimieren<super>4,6</super>, zwischen Möglichkeiten und Anforderungen manuellen und computergestützten Schreibens unterscheiden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zuhören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Inhalte aus multimedialen Beiträgen verstehen und wiedergeben sowie Absichten und Emotionen erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Repertoire verbaler und nonverbaler Mittel (Bildungs- und Standardsprache) erweitern und Sprechhandlungen bewusst einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>alltägliche Sprechsituationen angemessen bewältigen sowie in verschiedenen Sprachhandlungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus verschiedenen Quellen<super>6</super> Informationen einholen, aufbereiten und medial unterstützt<super>4,6</super> mündlich präsentieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen aus unterschiedlichen Texten und Textformaten entnehmen und Lesestrategien für ein Textverständnis einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Leseinteressen vertiefen.<super>1,3,5,7,9,11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Texte vorlesen und mit szenischen Mitteln darstellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationssysteme nutzen und mit digitalen Kommunikationsmedien und Gemeinschaftsforen achtsam umgehen.<super>4,6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand konkreter Vorgaben erzählen und Sprache bewusst einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumente mit Hilfestellung schriftlich formulieren.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen und Formatvorgaben ihrem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend multimediale Texte gestalten und optimieren.<super>4,6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zuhören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in unterschiedlichen Beiträgen, im direkten Kontakt oder über Medien vermittelte<super>6</super> Absichten und Emotionen charakterisieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Repertoire verbaler und nonverbaler Mittel erweitern und Sprache kreativ einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>alltägliche Sprechsituationen angemessen und flexibel bewältigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus bewusst gewählten Quellen Informationen<super>6 </super>einholen, thematisch aufbereiten und unter Anwendung entsprechender Visualisierungsmethoden<super>4,6</super> mündlich präsentieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte und Medien in unterschiedlichen Darbietungsformen rezipieren, deren Inhalte wiedergeben und Lesestrategien für ein Textverständnis nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Leseinteressen vertiefen und sich mit anderen darüber austauschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte vorlesen und mit szenischen Mitteln darstellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Informationssysteme nutzen und mit digitalen Kommunikationsmedien und Gemeinschaftsforen achtsam umgehen.<super>4,6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Impulse und Vorlagen für eigene Schreibprozesse nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumente und Gegenargumente strittiger Sachverhalte mit Hilfestellung schriftlich formulieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textverarbeitungsprogramme zur Gestaltung multimedialer Texte, auch im Team, nutzen.<super>4,6</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle7" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.35pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLANZUSATZ DEUTSCH als Zweitsprache FÜR ORDENTLICHE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ordentliche Schülerinnen und Schüler mit anderer Erstsprache erhalten eine gezielte Förderung in Deutsch als Zweitsprache, um den kontinuierlich wachsenden (bildungs-)sprachlichen Anforderungen im Unterricht und in außerschulischen Lebenssituationen kompetent begegnen zu können. Sprachhandlungskompetenzen in Alltags- und insbesondere in Bildungs- und Fachsprache werden kontinuierlich und mit angemessener Progression gefestigt und weiter ausgebaut. Die Arbeit an der kommunikativen Angemessenheit und der sprachlichen Korrektheit ist dabei zentral.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz bildet die Grundlage für die Durchführung eines altersgerechten DaZ-Unterrichts, dessen Dauer je nach individuellen sprachbezogenen Lernvoraussetzungen und -entwicklungen der Schülerinnen und Schüler variieren kann. Die DaZ-Förderung ist Teil eines Gesamtkonzepts sprachlicher Bildung. Sie ergänzt, erweitert und vertieft als fachsensibler Sprachunterricht die sprachsensible Vermittlung von Fachinhalten aller Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse. Die DaZ-Förderung unterstützt somit den fächerübergreifenden Auf- und Ausbau von Bildungs- und Fachsprache mit Blick auf die spezifischen Herausforderungen von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache. Darüber hinaus trägt der DaZ-Unterricht zur Entwicklung der individuellen Mehrsprachigkeit und zur Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein und interkultureller Kompetenz bei. Nach Abschluss der DaZ-Förderung nach diesem Lehrplanzusatz wird die Sprachbildung im schon vorher mit ihr verknüpften sprachsensiblen Fachunterricht weiter unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz gilt für alle Klassen der Sekundarstufe I, sodass der Unterricht auch klassen- und schulstufenübergreifend durchführbar ist. Ein Bezug ist insbesondere zum Lehrplan für Deutsch, aber auch zu den sprachlichen Anforderungen einzelner Pflichtgegenstände der jeweiligen Klasse herzustellen. Je nach Sprachstand der Schülerinnen und Schüler können Teile des Lehrplans für Deutschförderklassen und des Lehrplanzusatzes für Deutsch als Zweitsprache mitberücksichtigt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die DaZ-Förderung unterstützt ordentliche Schülerinnen und Schüler dabei, ihre mündlichen und insbesondere schriftlichen Deutschkompetenzen zu festigen und systematisch weiter auszubauen. Die Lehrerinnen und Lehrer regen die Schülerinnen und Schüler dazu an, Strategien und Lerntechniken zur mündlichen und schriftlichen Selbstkorrektur sowie zur Erschließung bildungs- und fachsprachlicher Mittel und Texte anzuwenden und dabei auch digitale Medien<super>4</super> zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachstandsbeobachtungen ermöglichen in allen unterschiedlichen Förderformaten eine zielgerichtete Sprachbildung mittels individueller Förderplanung. Für einen ganzheitlichen Aufbau von Sprachhandlungskompetenzen sind eine enge inhaltliche Abstimmung bzw. Kooperation aller beteiligten Lehrerinnen und Lehrer und die Unterstützung durch die Schulleitung unabdingbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer motivieren mehrsprachige Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit zur Mitgestaltung des Unterrichts, über handlungsorientierte und kreative Aktivitäten, abwechslungsreiche Methoden, Medienvielfalt, dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechende metasprachliche Reflexionsangebote sowie über das Einbeziehen der bisherigen Sprach(lern)erfahrungen und des individuellen sprachlichen Repertoires, ihre Deutschkompetenzen aktiv weiterzuentwickeln und stärken somit deren Selbstbewusstsein. Neben dem Bezug zu schulischen Inhalten binden die Lehrerinnen und Lehrer außerschulische Themen und Kommunikationsanlässe ein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer bieten ausreichend Lerngelegenheiten zur Weiterentwicklung von Textkompetenz (mündlich/schriftlich). Dabei sind sprachliche Angemessenheit und Kommunikationsfähigkeit in der Zweitsprache immer als Ziel im Blick zu behalten. Zusätzlich werden die Wahrnehmung sprachlicher Strukturen und der bewusste Umgang damit gestärkt – auch unter Berücksichtigung von Sprachvergleichen. Die Wortschatzarbeit sichert eine Festigung des vorhandenen Wortschatzwissens sowie eine Erweiterung in Richtung Fach- und Bildungssprache, an deren Aufbau die Schülerinnen und Schüler trotz häufig gut entwickelter Alltagssprache oft noch intensiv arbeiten müssen. Neue Begriffe und Sprachstrukturen auf Satz- und Textebene werden fach- und kontextbezogen sowie handlungsorientiert eingeführt und die Anwendung in möglichst vielen unterschiedlichen (bildungs-)sprachlichen Situationen ermöglicht, was bei Bedarf mittels Scaffolding geschieht. Das Wissen der Lehrerinnen und Lehrer um die (grammatische) Progression im (Zweit-)Spracherwerb ist dabei grundlegend. Eine wertschätzende Feedbackkultur fördert die Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler in Hinblick auf sprachliche Korrektheit unter Nutzung von Methoden der Fehleranalyse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung und -gestaltung bei der Förderung ordentlicher Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache orientieren sich an den drei zentralen fachlichen Konzepten Kommunikation und Wirkung, Funktion und System sowie Mehrsprachigkeit und Gesellschaft. Diese Konzepte sind vernetzt zu denken und repräsentieren immer wiederkehrende Einsichten, die den Kern des Sprachfaches bilden und bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b> bezieht sich auf mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachliche Interaktion verläuft, wie Informationen und Wissen gespeichert, vermittelt, verarbeitet und angeeignet werden und welche Faktoren Kommunikation beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System</b> betrachtet Sprache als regelhaftes System, das einem steten Wandel unterliegt und von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst wird. Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die Funktion der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der sprachlichen Mittel, die für situationsgerechtes und zielgerichtetes Sprachhandeln notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit und Gesellschaft</b> bezieht sich auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit sowie kulturell geprägte Handlungsmuster<super>5</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren eine umfassende sprachliche Bildung, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und das gesamte sprachliche Repertoire eines Menschen als identitätsbildend anerkennt sowie dessen Entwicklung unterstützt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz für Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler schließt – im Sinne eines aufeinander aufbauenden Konzepts für Deutsch als Zweitsprache – an den Lehrplan für Deutschförderklassen und den Lehrplanzusatz für Deutsch als Zweitsprache an und orientiert sich insbesondere am Lehrplan für Deutsch sowie am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats. Das Kompetenzmodell umfasst die fünf zentralen Kompetenzbereiche Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Linguistische Kompetenzen. Sie sind nicht hierarchisch, sondern miteinander vernetzt zu vermitteln:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hörverstehen ist für das Gelingen von (fachlicher) Kommunikation – im direkten Gespräch oder medial vermittelt – zentral. Es reicht vom globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das mündliche Sprachhandeln umfasst dialogisches Sprechen (an Gesprächen teilnehmen) und monologisches (zusammenhängendes) Sprechen. Es entwickelt sich von formelhaften hin zu selbständigen, zusammenhängenden und komplexeren Äußerungen in Alltagssituationen sowie Sach-/Fachgesprächen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leseverstehen bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Das Leseverstehen von alltags- sowie bildungssprachlichen Texten reicht von einem globalen Verständnis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das schriftliche Sprachhandeln bildet ebenfalls die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung und entwickelt sich von einer formelhaften hin zu einer weitgehend selbständigen, zusammenhängenden – auch fachlichen – Schreibproduktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung der vier angeführten kommunikativen Kompetenzbereiche und sichern das Gelingen mündlicher und schriftlicher Sprachhandlungen. Ziel ist eine erfolgreiche Kommunikation; dabei werden sprachliche Angemessenheit und Korrektheit angestrebt. Mehrsprachige Sprachreflexion unterstützt den Aufbau von Sprachbewusstheit.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Zielkompetenzen, die ordentliche Schülerinnen und Schüler im Laufe der DaZ-Förderung schrittweise erwerben, ausgehend von ihrem individuellen Sprach-, Lern- und Entwicklungsstand.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gespräche und gesprochene Texte im direkten Kontakt und in Medien zu verschiedenen Themen in der Standardsprache oder einer vertrauten Varietät weitgehend verstehen und situationsbezogen reagieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung Strategien zur Erschließung von gehörten Texten anwenden und eventuelle Verstehensprobleme überwinden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich spontan und zusammenhängend mit einem gesicherten Repertoire an Wörtern und Strukturen (Alltags- und Bildungssprache) in einem angemessenen Sprechtempo verständigen und dabei Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich zu konkreten Themen und Sachverhalten ihrer Lebenswelt spontan an Gesprächen und Diskussionen beteiligen. Dabei können noch nicht erarbeitete Themen den natürlichen Sprachfluss noch beeinträchtigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen mit Hilfestellung einholen, vergleichen, aufbereiten und mündlich weitergeben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit Hilfestellung zusammenhängend beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinungen zu bekannten Themen äußern und unterschiedliche Standpunkte erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Texte unterschiedlicher Textsorten zu ausgewählten Alltagsthemen und Fachthemen (Sachtexte, literarische Texte) lesen und mit Hilfestellung verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Texte unterschiedlicher Textsorten zu Themen ihrer Lebenswelt sowie ausgewählte Fachthemen mit Hilfestellung planen und verfassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim Verfassen einfacher fachbezogener Texte bei Bedarf sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (ua. Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Fachtexte und literarische Texte mit Hilfestellung zusammenfassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Impulse und Vorlagen für pragmatische und kreative Schreibprozesse nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Linguistische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein ausgewähltes Repertoire an Wörtern (Grund- und Aufbauwortschatz, ausgewählter Fachwortschatz der jeweiligen Klasse) sowie grammatischen Strukturen auf Wort-, Satz- und Textebene produktiv anwenden (zB Formen und Stellung des Verbs, Subjekt/Objekt, Satzverbindungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zur Erschließung unbekannter Wörter anwenden und benötigte Begriffe umschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Verknüpfungsmittel verwenden, um Äußerungen in Alltags- und Bildungssprache zu einer zusammenhängenden Sprachproduktion (mündlich und schriftlich) zu verbinden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Rechtschreibregeln erkennen und Wörter und Sätze ansatzweise korrekt schreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Strategien zum Sprachvergleich auf Wort-, Satz- und Textebene anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle8" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="192" style="border:none;width:143.95pt;" /><td width="225" style="border:none;width:168.8pt;" /><td width="150" style="border:none;width:112.5pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLANZUSATZ DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE FÜR AUSSERORDENTLICHE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER IM DEUTSCHFÖRDERKURS</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache leistet einen wesentlichen Beitrag zur individuellen und gemeinschaftlichen Identitätsbildung und ermöglicht, mit anderen in Beziehung zu treten, Informationen auszutauschen und sich die Welt zu erschließen. Sie ist die Voraussetzung für lebenslanges Lernen und berufliche Handlungsfähigkeit. Für die Grundlegung der sprachlichen Kompetenzen erhalten außerordentliche Schülerinnen und Schüler in Deutschförderkursen eine auf dem Lehrplanzusatz basierende altersgerechte und gezielte Deutschförderung. Damit soll sichergestellt werden, dass sie dem Unterricht möglichst rasch auf der jeweiligen Schulstufe (gegebenenfalls in Begleitung weiterführender DaZ-Förderung) als ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht kann klassen- und schulstufenübergreifend durchgeführt werden und findet in unterrichtsparalleler oder integrativer Form statt. Der Lehrplanzusatz bietet die Grundlage für alle Schulstufen und erlaubt, je nach Alter, Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler sowie Dauer der Teilnahme am Deutschförderkurs, individuelle Lernziele zu definieren. Der Einsatz von Diagnoseinstrumenten (zB USB DaZ) unterstützt den Kompetenzaufbau mit angemessener Progression, die verpflichtende Förderplanung baut darauf auf.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Deutschförderkursen wird der Fokus auf den weiteren Aufbau sowie die Festigung von Alltagssprache und die Weiterentwicklung bildungssprachlicher Kompetenzen gelegt. Um Schülerinnen und Schüler an die sprachlichen Anforderungen der jeweiligen Schulstufe im Unterricht heranzuführen, werden neben lebensweltlichen Themen vermehrt einfache fachliche Texte als Grundlage für den Spracherwerb herangezogen. Der Unterricht in Deutschförderkursen fungiert im Sinne eines fachsensiblen Sprachunterrichts, der am besten durch die Kooperation aller Lehrerinnen und Lehrer der jeweiligen Schulstufe gelingt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz stellt den Rahmen bereit, Schülerinnen und Schüler durch den Erwerb der deutschen Sprache in der Entwicklung ihrer individuellen Mehrsprachigkeit sowie in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein und interkultureller Kompetenz zu unterstützen. Ihr sprachliches Repertoire und ihre bisherigen Sprach(lern)erfahrungen werden für das Lernen der Sprache Deutsch aufgegriffen und für die Reflexion im Sprachenlernen genutzt. Insgesamt sollen die Lernmotivation und die Freude am Sprachenlernen im Unterricht gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Deutschförderkursen bildet den Rahmen für den systematischen Ausbau von Deutschkompetenzen in kontinuierlicher inhaltlicher Verschränkung mit dem Unterricht in der Regelklasse. Der langjährige Prozess der Entwicklung von Alltagssprache hin zu Bildungs- und Fachsprache wird dabei von Anfang an gezielt und intensiv begleitet, sowohl durch den Auf- und Ausbau der (bildungs-)sprachlichen Kompetenzen im Deutschförderkurs als auch durch sprachsensiblen (Fach-)Unterricht in allen Gegenständen einer Schulstufe.<super>10</super> Dabei sind die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen und die Unterstützung durch die Schulleitung unabdingbar. Neben dem Bezug zu schulischen Inhalten bindet die Lehrperson nach Möglichkeit Themen und Kommunikationsanlässe ein, denen die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule begegnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Hinweise im Lehrplan für die Deutschförderklasse zum Umgang mit Heterogenität, Alltags- und Bildungssprache sowie Mehrsprachigkeit gelten auch für den Deutschförderkurs.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Kompetenzentwicklung in den fünf Kompetenzbereichen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Linguistische Kompetenzen wird vernetzt gefördert, bewusstgemacht und durch die Vermittlung von Sprachlernstrategien und durch Binnendifferenzierung erweitert. Kurze literarische Texte, kreative Lese- und Schreibaufgaben, musik- und theaterpädagogische Elemente sowie der Einsatz von digitalen Medien ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler in Deutschförderkursen weisen – bezogen auf den Grad ihrer Alphabetisierung bzw. ihres Zweitschrifterwerbs – unterschiedliche Lernstände auf, worauf im Unterricht Bedacht zu nehmen ist. Die Entwicklung schriftlicher Kompetenzen begleitet den Ausbau mündlicher Kompetenzen in enger Abstimmung mit dem Deutschunterricht. Dem Aufbau von Textkompetenz und der Vermittlung von Lesestrategien kommt dabei besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wortschatzarbeit und die Erarbeitung von grammatischen Strukturen werden immer in kommunikative, handlungsorientierte Situationen eingebettet. Das Wissen der Lehrperson um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Sie berücksichtigt die Bedeutung von Fehlern als Anlass zum Sprachvergleich und als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, deren Fehlerhaftigkeit insbesondere in Phasen des freien Sprechens und Schreibens akzeptiert wird. Sinnvolle Reaktionen darauf sind korrektives Feedback und das Anleiten zur Selbstkorrektur.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung und -gestaltung in Deutschförderkursen orientieren sich an den drei zentralen fachlichen Konzepten Kommunikation und Wirkung, Funktion und System sowie Mehrsprachigkeit und Gesellschaft. Diese Konzepte sind vernetzt zu denken und repräsentieren wiederkehrende Einsichten, die den Kern des Sprachfaches bilden und bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachliche Interaktion verläuft, wie Informationen und Wissen gespeichert, vermittelt, verarbeitet und angeeignet werden und welche Faktoren Kommunikation beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept betrachtet Sprache als regelhaftes System, das einem steten Wandel unterliegt und von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst wird. Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die Funktion der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der sprachlichen Mittel, die für situationsgerechtes und zielgerichtetes Sprachhandeln notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit sowie kulturell geprägte Handlungsmuster<super>5</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren eine umfassende sprachliche Bildung, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und das gesamte sprachliche Repertoire eines Menschen als identitätsbildend anerkennt sowie dessen Entwicklung unterstützt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Deutschförderkursen orientiert sich an den Lehrplänen für Deutschförderklassen und Deutsch sowie am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats. Das Kompetenzmodell umfasst fünf zentrale Kompetenzbereiche, die nicht hierarchisch, sondern vernetzt zu vermitteln sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehen ist für das Gelingen von Kommunikation – im direkten Gespräch oder medial vermittelt – zentral. Es reicht vom globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliches Sprachhandeln umfasst dialogisches Sprechen (Teilnehmen an Gesprächen) und monologisches (zusammenhängendes) Sprechen. Es entwickelt sich von formelhaften hin zu selbständigen, zusammenhängenden Äußerungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Leseverstehen reicht von einem globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliches Sprachhandeln bildet eine weitere Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung und entwickelt sich von formelhafter hin zu selbständiger, zusammenhängender Schreibproduktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung der vier angeführten kommunikativen Kompetenzbereiche und sichern das Gelingen mündlicher und schriftlicher Sprachhandlungen. Ziel ist eine erfolgreiche – wenn auch noch nicht sprachlich korrekt realisierte – Kommunikation in den im Lehrplanzusatz genannten mündlichen und schriftlichen Sprachhandlungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Deutschförderkurses schrittweise erwerben, ausgehend von ihrem individuellen Sprach- und Lernstand.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche einfache Informationen, Erklärungen und Erzählungen in Gesprächen und gesprochenen Texten zu konkreten Themen in Alltags- und Unterrichtssituationen verstehen, wenn klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Hauptaussagen aus standardsprachlich verfassten kurzen Medienbeiträgen zu vertrauten Alltags- und Sachthemen verstehen, wenn klar und deutlich gesprochen wird.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über konkrete Themen ihrer Lebenswelt mit einem begrenzten, gesicherten Repertoire an Wörtern und Strukturen in einfachen zusammenhängenden Sätzen verständigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Sprachhandlungen im Unterrichtsgespräch bewältigen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (ua. Bildimpulse, Formulierungshilfen) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden, wobei es noch zu Interferenzen mit der Erstsprache kommen kann.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung Informationen einholen und diese in einfachen zusammenhängenden Sätzen weitergeben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung Erfahrungen, Sachverhalte und Ereignisse beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Geschichten zu vertrauten Themen erzählen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinungen zu vertrauten Themen äußern.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen lesen und mit Hilfestellung verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfachen, kurzen Texten wesentliche Informationen entnehmen und mit Hilfestellung Hauptaussagen erkennen, wobei sie bei Bedarf Lernhilfen/Scaffolds nutzen (ua. Wortschatzliste, Bilder).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Texte zu vertrauten Alltags- und Sachthemen verstehen und ihnen gezielt mit Hilfestellung Informationen entnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache, kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt verfassen und bei Bedarf sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (ua. Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliche Präsentationen und Zusammenfassungen mit Hilfestellung erstellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze kreative Texte zu Textvorlagen verfassen (generatives Schreiben).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache, kurze Sachtexte zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt verfassen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (ua. Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Linguistische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein begrenztes, gesichertes Repertoire an Wörtern (Grund- und Aufbauwortschatz, ausgewählter Fachwortschatz) einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grammatische Strukturen verwenden (zB Formen und Stellung des Verbs, Subjekt/Objekt, Satzverbindungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Rechtschreibregeln erkennen und Wörter und Sätze ansatzweise korrekt schreiben, um die Kompetenzbereiche zu bewältigen (zB Groß- und Kleinschreibung, Interpunktionszeichen).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle9" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">(ERSTE) LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch, Türkisch, Romanes)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht in der Sekundarstufe I verfolgt das Ziel, kommunikative Kompetenz in der Fremdsprache zu entwickeln, die in lebensnahen und dem Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler entsprechenden Situationen erlernt und erprobt wird. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, sich später in Alltag und Beruf in der Fremdsprache grundlegend verständigen zu können, um lebenslanges Lernen und Sprachenlernen im Sinne der reflexiven Grundbildung zu gewährleisten. Der Fremdsprachenunterricht hat die Aufgabe, fachliche Grundlagen, Lernstrategien und Lerntechniken für den weiteren Spracherwerb entsprechend der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen zu vermitteln und zu trainieren, insbesondere im Hinblick auf lebensbegleitendes und autonomes Lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprachenkenntnisse ermöglichen einen Zugang zu und den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Informationen über Kulturen und Ideen<super>5,7</super>, die in der Erstsprache nicht verfügbar sind, die Auseinandersetzung mit inter- und transkulturellen Themen und die Teilhabe an demokratischen Prozessen.<super>7</super> Das bewusste Aufgreifen solcher Themen ist in einer globalisierten, mehrsprachig geprägten Welt die Aufgabe von Schule und Gesellschaft. Dies soll zu einer verstärkten Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede führen und ihr Verständnis für die Vielfalt von Kulturen, Ideen und Lebensweisen vertiefen. Durch den Fremdsprachenunterricht soll ein Bewusstsein für die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität geschaffen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikative Sprachkompetenz ist das übergeordnete Ziel des Fremdsprachenunterrichts. Teilkompetenzen sind in Abhängigkeit von den jeweiligen sprachlichen und kognitiven Voraussetzungen in dem Maße zu entwickeln, wie sie für erfolgreiche altersgemäße mündliche und schriftliche Kommunikation nötig sind. Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben sind regelmäßig und integrativ zu üben. Durch gezielte Diagnostik und die Bereitstellung einer förderlichen Lernumgebung ermöglichen Lehrpersonen den Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Unterrichtsteilnahme.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist die Zielsprache Medium der Interaktion. Ein aktiver, vielfältiger, multisensorischer, kreativer Zugang ist dem Spracherwerb förderlich. Der Einsatz audiovisueller und digitaler Medien<super>6</super> sowie direkte Begegnungen mit <i>Native Speakers</i> und internationalen Sprecherinnen und Sprechern schaffen zusätzliche Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit authentischen Sprachvorbildern. Auch die Fähigkeit, sich sozial angemessen auszudrücken, ist dabei zu erlernen und zu üben.<super>1,2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf allen Kompetenzstufen ist zu beachten, dass sich Schülerinnen und Schüler der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern. Fehler sind ein natürliches Merkmal des Sprachenlernens. Dennoch wird in sinnvollem Maße und auf das jeweilige Kompetenzniveau bezogen Adäquatheit der sprachlichen Mittel angestrebt. Diese beziehen sich auf den jeweiligen Sprach-, Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler sowie die im Unterricht behandelten Themenbereiche und Strukturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Vermittlung von Wortschatz und Grammatik in kontextualisierter und vernetzter Form ist größtes Gewicht beizumessen. Vokabular ist deshalb vorrangig in Phrasen und Sätzen zu erarbeiten. Der funktionale Aspekt der Grammatik hat Vorrang gegenüber dem formalen Aspekt. Die situative Einführung und das induktive Erschließen grammatischer Sachverhalte aus kommunikativen Zusammenhängen und Textbeispielen sind anzustreben. Grammatische Teilsysteme dürfen nicht zum direkten Lernziel werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inter- und transkulturelle Aspekte werden altersadäquat und dem Kompetenzniveau entsprechend erarbeitet. Kultur- und landeskundliche Informationen werden dabei mit kommunikativen zielsprachlichen Situationen verbunden, handlungsorientiert vermittelt und bewusstseinsbildend genutzt (zB durch den Einsatz von kreativen und spielerischen Elementen, durch den Einsatz von Liedern, Gedichten, Comics, kurzen literarischen Texten, Filmausschnitten und Kurzvideos, aktuellen Nachrichten und Ereignissen in den Ländern der Zielsprache unter Einsatz diverser Internetquellen).<super>5,7</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den einzelnen Schulstufen ist zu beachten, dass der Erwerb vorangegangener Teilkompetenzen, die sich in den Kompetenzbeschreibungen befinden, immer vorauszusetzen ist und dass diese im Sinne eines nachhaltigen Kompetenzaufbaus stets wiederholt und aktiviert werden sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Schularbeiten“ des fünften Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern und Scaffolds bei Schularbeiten ist – nach Maßgabe der Aufgabenstellung – zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Fremdsprachenunterricht in der Sekundarstufe I liegen drei zentrale fachliche Konzepte zugrunde, die miteinander vernetzt sind. Sie integrieren, strukturieren und aktivieren vorhandenes Wissen und entwickeln dieses weiter.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikation und Wirkung betrachtet das Interagieren in unterschiedlichen Kommunikationssituationen. Sprache dient als Mittel der Kommunikation. Äußerungen sind immer in einem bestimmten situativen Kontext eingebettet und erzielen eine bestimmte Wirkung. Es geht immer um sprachlich angemessenes Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bedeutung und Form</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache dient als Mittel des Ausdrucks. Sprachliche Bedeutungen werden durch bestimmte sprachliche Formen ausgedrückt. Der Inhalt bedingt dabei die Form. Sprachliche Strukturen werden als Instrumente entdeckt und verstanden, um bestimmte Bedeutungen zu verbalisieren.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kultur und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als beziehungsgestaltendes Element ermöglicht es, das eigene Lebensumfeld eingebettet in Kultur bzw. Gesellschaft darzustellen und andere kulturelle Zugänge auf Basis der inter- und transkulturellen Kommunikation zu entwickeln. Sprache befähigt dazu, Haltungen kritisch zu reflektieren und einen offenen, toleranten und respektvollen Umgang mit anderen Kulturen zu entwickeln.<super>7</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen des Europarates (GeR) und der Companion Volume (2018) bilden die Grundlage für das Kompetenzmodell des Unterrichts in den lebenden Fremdsprachen ab der Primarstufe. Die zu erwerbenden Kompetenzen gliedern sich in die Bereiche Hören, Lesen, Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen) und Schreiben. Die sprachlichen Mittel bilden die Basis für diese vier Kompetenzbereiche und sind deren integrative Bestandteile; sie stellen keinen eigenen Kompetenzbereich dar. Das vorliegende Kompetenzmodell besteht aus zwei Ebenen: Basisebene eins umfasst den Bereich der grammatischen und lexikalischen Strukturen. Dieser Bereich findet Eingang in alle Bereiche der Kompetenzebene zwei, bestehend aus Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben. Das Zusammenwirken der beiden Ebenen ermöglicht den Erwerb umfassender Sprachhandlungsfähigkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der GeR beschreibt die Kompetenzstufen A1 bis C2. Der Lehrplan Lebende Fremdsprache der Sekundarstufe I orientiert sich an den dort definierten Kann-Beschreibungen (Deskriptoren) des Kompetenzniveaus A1 sowie an ausgewählten Deskriptoren der Kompetenzniveaus A2 und B1 (zB in einfacher Sprache Meinungen oder zukünftige Handlungen ausdrücken).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis gesprochener Sprache ist für erfolgreiche Kommunikation essenziell. Gesprochene Sprache inkludiert sowohl direkte Konversation (an Gesprächen teilnehmen) in der Zielsprache als auch die Rezeption von Gesprochenem in Form von Audio- und Videoaufnahmen oder Präsentationen in klar und deutlich gesprochener Standardsprache.<super>6</super> Dazu sind sowohl das globale Verständnis, das Verstehen von spezifischen Informationen wie auch die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen aus dem Gesagten zu ziehen, erforderlich.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erfassen von Informationen aus geschriebenen Texten bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen. Dabei steht die Hinführung zur Lektüre von einfachen Texten im Fokus. Für das Textverständnis sind sowohl das globale Verständnis, das Verstehen von spezifischen Informationen als auch die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen aus dem Geschriebenen zu ziehen, erforderlich.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im GeR wird Sprechen als „An Gesprächen teilnehmen“ (dialogisches Sprechen) und „Zusammenhängendes Sprechen“ (monologisches Sprechen) definiert. Ziel ist die erfolgreiche mündliche Kommunikation, die nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist. Sie führt von einfachen, kurzen Äußerungen zur Fähigkeit, einfache Sachverhalte, Wünsche und Gefühle auszudrücken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit, schriftlich zu kommunizieren, erweitert die Handlungsfähigkeit in der Fremdsprache. Dabei ist die erfolgreiche Kommunikation mit den Adressaten das primäre Ziel, was jedoch nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist. Dies beinhaltet die erfolgreiche Vermittlung von Inhalten, Ideen und Meinungen. Die Schreibfähigkeit entwickelt sich von formelhaften, wenig eigenständigen Äußerungen hin zu selbständigen, zusammenhängenden Äußerungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bis zum Ende der Sekundarstufe I wird in allen vier Kompetenzbereichen das Zielniveau A1/A2 angestrebt. Es ist zu beachten, dass auf diesem Zielniveau entsprechend dem individuellen Lern- und Entwicklungsstand ein grundlegendes Spektrum an vertrauten sprachlichen Mitteln hinreichend erkannt und adäquat angewendet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hör- und Leseverstehen beziehen sich auf das globale Verständnis, das Verstehen wichtiger Details sowie die Fähigkeit, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn sehr langsam, klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in kurzen Dialogen oder Monologen einfache Fragen und Sätze, die sich auf sie selbst und ihr persönliches Umfeld beziehen, verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache alltägliche Kommunikation im Unterricht verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Arbeitsanweisungen und Mitteilungen verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sehr einfache Texte über vertraute Themen mit Hilfestellung lesen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können zu alltäglichen und persönlichen Themen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Gesprächen teilnehmen und sich mit Hilfe der Gesprächspartnerin/des -partners auf einfache Art verständigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fragen stellen und beantworten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können zu alltäglichen und persönlichen Themen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Anleitung einfache Sätze schreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen in geschriebener Form weitergeben (persönliche Mitteilungen).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn sehr langsam, klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Anweisungen, Fragen und Auskünfte verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung kurze, einfache Gespräche und Texte über vertraute Themen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Geschichten, Briefe, E-Mails oder bebilderte Sachtexte mit Hilfestellung lesen und verstehen.<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze vertraute Alltagstexte gegebenenfalls mit Hilfestellung lesen und verstehen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können zu alltäglichen und persönlichen Themen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Gesprächen teilnehmen und sich mit Hilfe der Gesprächspartnerin/des -partners auf einfache Art verständigen und gegebenenfalls kurze Gespräche über vertraute Themen führen.<super>2,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Alltagssituationen einfache Informationen geben und Fragen stellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit Hilfestellung in einfachen, zusammenhängenden Sätzen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte des persönlichen Lebensumfeldes beschreiben<super>12</super> (zB Personen, Orte, Pläne, Wünsche).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung ausdrücken.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Geschichten und Gebrauchstexte (zB E-Mails, Mitteilungen) mit Hilfestellung schreiben.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn langsam, klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Gespräche und Texte über vertraute Themen sowie adäquate Medienbeiträge verstehen.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechende und altersgemäße Literatur mit Hilfestellung lesen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einfachen Sätzen Wünsche und Gefühle verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können in einfacher Sprache</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Gespräch beginnen, weiterführen und beenden sowie einfache Sprecherinnen-/Sprecherwechsel durchführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über vertraute Themen in zusammenhängenden Sätzen mit Hilfestellung erzählen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit Hilfestellung auf einfache Art</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Texte zu vertrauten Themen schreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Geschichten und Gebrauchstexte schreiben und dabei auch über vergangene Ereignisse berichten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können, wenn langsam, in klarer und deutlicher Standardsprache gesprochen wird,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Gespräche, Erzählungen und kurze Medienbeiträge über vertraute Themen verstehen.<super>5</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechende altersgemäße Literatur lesen und verstehen, gegebenenfalls mit dem Einsatz von Hilfsmitteln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfachen, dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechenden Texten spezifische Informationen entnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Gespräch beginnen, weiterführen und beenden sowie einfache Sprecherinnen-/Sprecherwechsel durchführen und gegebenenfalls sich in routinemäßigen Situationen über vertraute Themen verständigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung über (Alltags-)Ereignisse und vergangene sowie zukünftige Aktivitäten berichten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Präsentationen zu vertrauten Themen halten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können auf einfache Art und gegebenenfalls mit Hilfestellung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Texte schreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, strukturierte Texte (zB Postings, E-Mails, Erfahrungsberichte) zu vertrauten Themen schreiben.<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Geschichten und Gebrauchstexte schreiben und dabei auch über vergangene und zukünftige Ereignisse berichten.<super>6</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle10" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4.Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden, in dieser Weise von Heinrich Winter (Mathematikunterricht und Allgemeinbildung. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik Nr. 61, 1995) beschriebenen sogenannten Grunderfahrungen stehen im Mittelpunkt des Mathematikunterrichts der Sekundarstufe:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>„Erscheinungen der Welt um uns, die uns alle angehen oder angehen sollten, aus Natur, Gesellschaft und Kultur, in einer spezifischen Art wahrzunehmen und zu verstehen,</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>mathematische Gegenstände und Sachverhalte, repräsentiert in Sprache, Symbolen, Bildern und Formeln, als geistige Schöpfungen, als eine deduktiv geordnete Welt eigener Art kennen zu lernen und zu begreifen,</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>in der Auseinandersetzung mit Aufgaben Problemlösefähigkeiten, die über die Mathematik hinausgehen, (heuristische Fähigkeiten) zu erwerben.“</i></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß der dritten Grunderfahrung sollen Schülerinnen und Schüler Mathematik als Schule des Denkens kennenlernen und erleben, die sie auf das Herangehen an vielfältige inner- und außermathematische Probleme vorbereitet, auch wenn ihnen noch keine genau passenden Lösungsmethoden zur Verfügung stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht ist verständnisorientiert und macht die Schülerinnen und Schüler mit grundlegenden Denk- und Arbeitsweisen der Mathematik vertraut, die sie in vielfältigen außer- und innermathematischen Situationen anwenden. Im Sinne des Lerntransfers übertragen Schülerinnen und Schüler Problemlösungen mit Hilfestellungen und zunehmend selbständig auf andere vergleichbare Situationen. Mathematik kann als eigene, auf der ganzen Welt gleich verwendete Sprache<super>5</super> aufgefasst werden. Anhand konkreter Anwendungen wird bewusst, dass und wie außermathematische Problemstellungen in diese Sprache übertragen und dort bearbeitet werden können. Nach erfolgter Bearbeitung werden Ergebnisse bzw. Lösungen in den Kontext der ursprünglichen Anwendungssituation zurückübersetzt. Zum verständnisorientierten Mathematikunterricht gehören neben dem Modellieren auch das Interpretieren und das Erstellen mathematischer Darstellungen<super>6</super>, das Quantifizieren von Zusammenhängen, das Argumentieren<super>10</super> sowie grundlegende operative Fertigkeiten mit Zahlen, Variablen und Figuren. Digitale Technologien werden ab Beginn der Sekundarstufe I insbesondere zum entdeckenden Arbeiten, zur Unterstützung des Kompetenzerwerbs sowie als Medium zum Berechnen, Darstellen und Kontrollieren sinnvoll genutzt.<super>4,6</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erfahren im Unterricht, wie mathematische Denk- und Rechenvorgänge in unterschiedlichen Anwendungen, Berufsfeldern<super>2</super> und anderen Wissenschaften eingesetzt werden, sodass sie Mathematik als beziehungsreich und nicht als isoliert erleben. Die fächerübergreifende bzw. fächerverbindende Bearbeitung von Themen betont den Stellenwert von Mathematik für viele andere Bereiche, auch im Sinne einer reflexiven Geschlechterpädagogik.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik bzw. der Mathematikunterricht soll Vorbild sein, für Behauptungen Argumente zu geben und auch von anderen einzufordern. Mängel in Argumentationen sollen erkannt und aufgezeigt werden. Dadurch werden kritisches Denken, Offenheit gegenüber verschiedenen Standpunkten und Sichtweisen sowie die mündige Teilnahme an gesellschaftlichen Diskussions- und Entscheidungsprozessen<super>7</super> gefördert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell und die Kompetenzbereiche orientieren sich in Teilen an den 2009 verordneten Bildungsstandards M8 (Österreichisches Kompetenzzentrum für Mathematikdidaktik. Standards für die mathematischen Fähigkeiten österreichischer Schülerinnen und Schüler am Ende der 8. Schulstufe. Klagenfurt: Alpen-Adria-Universität, 2007; Neureiter, H. C., Fürst, S., Mürwald, E., Preis, C. et al. Praxishandbuch für Mathematik 8. Schulstufe. Wien: Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation <amp /> Entwicklung des österreichischen Schulwesens, 2011).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das zugrunde gelegte Kompetenzmodell verschränkt die im nächsten Abschnitt beschriebenen inhaltlichen Kompetenzbereiche mit den folgenden Prozessen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellieren und Problemlösen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Operieren (Rechnen und Konstruieren)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen und Interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermuten und Begründen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Modellieren</b> meint das Bearbeiten außermathematischer Aufgabenstellungen mithilfe von Mathematik. Dabei können deskriptive Modelle (für bereits bestehende außermathematische Sachverhalte) sowie normative Modelle (für erst zu gestaltende außermathematische Bereiche) zum Einsatz kommen. <b>Problemlösen</b> meint das Bearbeiten innermathematischer Aufgabenstellungen, die für Schülerinnen und Schüler keine Routineaufgaben sind, insbesondere, wenn ihnen (noch) kein passendes Lösungsverfahren bekannt ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Operieren</b> meint das Durchführen von Rechen- oder Konstruktionsabläufen. <b>Rechnen</b> meint das Durchführen von Rechenoperationen mit konkreten Zahlen (auch Abschätzen von Größenordnungen) ebenso wie das Umformen algebraischer Ausdrücke und das Lösen von Gleichungen. <b>Konstruieren</b> meint das regelhafte Erstellen von Bildern geometrischer Objekte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Darstellen</b> meint das verbale, grafische, tabellarische oder algebraische Beschreiben inner- und außermathematischer Sachverhalte und umfasst auch den Wechsel zwischen solchen Darstellungsarten. <b>Interpretieren</b> meint das Entnehmen von Informationen aus verbalen, grafischen, tabellarischen oder algebraischen Darstellungen und das Deuten im jeweiligen Kontext.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vermuten</b> meint das Aufstellen von Hypothesen aufgrund von Beobachtungen und steht häufig am Beginn eines Begründungsprozesses. <b>Begründen</b> meint das Anführen von Argumenten bzw. das Bilden von Argumentationsketten<super>10</super>, um eine Vermutung bzw. Behauptung zu bestätigen oder zu widerlegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mathematische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zeigt sich in der Fähigkeit, diese Handlungen im Rahmen der zentralen fachlichen Konzepte durchführen zu können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Mathematikunterricht der Sekundarstufe I liegen die folgenden vier inhaltlichen Kompetenzbereiche zugrunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zahlen und Maße</b> sind Mittel, um die Eigenschaften realer Objekte und Phänomene durch Zählen bzw. Messen quantitativ zu erfassen und einer Berechnung zugänglich zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf den Erfahrungen aus der Primarstufe werden Grundvorstellungen und operative Fertigkeiten im Bereich der natürlichen Zahlen gefestigt. Diese werden zunächst zu den nichtnegativen Dezimal- und Bruchzahlen, dann weiter zu den ganzen und rationalen Zahlen und schließlich zu den reellen Zahlen erweitert. Im Zuge dieser Zahlbereichserweiterungen treten sowohl realitätsbezogene Aspekte (Zahlen als Messergebnisse) als auch innermathematische Arbeits- und Denkweisen (Zahlen als eigenständige, abstrakte Objekte) in Erscheinung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Variablen und Funktionen</b> sind zentrale mathematische Konzepte, mit denen sich Zusammenhänge zwischen Größen bzw. Zahlen beschreiben und untersuchen lassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorstellung von Variablen als Platzhalter wird bereits in der Primarstufe thematisiert. Der weitere Ausbau des Variablenbegriffs ist eine Voraussetzung für den Übergang vom arithmetischen hin zum algebraischen Denken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Figuren und Körper</b> sind Idealisierungen realer Objekte. Sie werden zeichnerisch dargestellt, ihre Eigenschaften und Zusammenhänge sowie ihre Lagen bzw. Lagebeziehungen werden beschrieben und untersucht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das räumliche Vorstellungsvermögen wird im Unterricht weiterentwickelt und gefestigt. Winkel-, Längen-, Flächen- und Volumenbeziehungen werden beschrieben und zu Berechnungen genutzt. Arithmetische Beziehungen werden geometrisch dargestellt; umgekehrt werden geometrische Darstellungen arithmetisch gedeutet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Daten und Zufall</b> werden im Informationszeitalter immer wichtiger. Kenngrößen und Diagramme der beschreibenden Statistik dienen der Orientierung und Entscheidungsfindung. Der Wahrscheinlichkeitsbegriff ist grundlegend für die Quantifizierung von Sicherheit.<super>6,7</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wahrscheinlichkeitsbegriff wird – ausgehend vom alltäglichen Sprachgebrauch von „wahrscheinlich“<i> –</i> intuitiv entwickelt und der Zusammenhang von Wahrscheinlichkeiten mit relativen Häufigkeiten bei wiederholbaren Zufallsexperimenten hergestellt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufbauende Struktur der Mathematik erfordert das Wiederholen und Festigen des Vorwissens aus den vorangegangenen Schulstufen, auch im Sinne der <i>Sicherung der Nachhaltigkeit</i>. Das <i>Spiralprinzip</i>, bei dem im Unterricht Inhalte auf verschiedenen Entwicklungsstufen immer wieder aufgegriffen und in jeweils vertiefender Form behandelt werden, spielt dabei eine besondere Rolle.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung mathematischen Verständnisses baut auf altersadäquaten Plausibilitätserklärungen bzw. präformalen Begründungen in allen Bereichen sowie exemplarisch auch in Bezug auf formale Argumente auf. Der Zweck des Argumentierens<super>10</super> ist nicht nur zu klären, ob eine mathematische Behauptung richtig oder falsch ist, sondern vor allem zu erklären, warum sie richtig oder falsch ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht ermöglicht vielfältige Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler beim Lösen außermathematischer sowie innermathematischer Aufgaben. Die Schülerinnen und Schüler erleben Mathematik nicht nur als Unterrichtgegenstand mit fertigen und zu lernenden Zusammenhängen (zB Formeln), sondern vor allem als Prozess, in den sie selbst involviert sind.<super>2</super> Gemäß dem <i>genetischen Prinzip</i> werden Zusammenhänge und Wissen aus konkreten Problemstellungen heraus entwickelt und nicht primär auf Vorrat gelernt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Einblicke in die historische Entwicklung der Mathematik und in das Wirken einiger ihrer Persönlichkeiten<super>8</super> erfahren Schülerinnen und Schüler, dass Mathematik nicht seit jeher feststeht, sondern laufend entwickelt und gestaltet wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung der Mathematik einerseits als Menschen verbindende Kulturtechnik<super>5</super> und andererseits als zukunftsweisende Schlüsseltechnologie<super>2</super> kennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Herausforderung des Mathematikunterrichts liegt in der Balance zwischen der Nutzung digitaler Technologien und der Ausbildung grundlegender kognitiver Fähigkeiten sowie manuell-operativer Fertigkeiten. Digitale Technologien mit ihrem mächtigen Potenzial zum Untersuchen, Erforschen, Berechnen und Darstellen<super>4</super> sind in einem zeitgemäßen Unterricht unverzichtbar, und grundlegende manuell-operative Fertigkeiten fördern den verständigen Einblick in Strukturen und Zusammenhänge. Beides ist also in einem sinnstiftenden Mathematikunterricht, in dem Schülerinnen und Schüler kognitiv aktiviert werden, zentral. Zu den anzustrebenden Fertigkeiten gehört auch das flexible Rechnen, insbesondere das sichere Kopfrechnen, um durch Überschlagsrechnungen – nach geeigneter Rundung – Ergebnisse abschätzen<super>13</super> zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ab dem Beginn der Sekundarstufe werden digitale Technologien wie Tabellenkalkulationsprogramme, Dynamische Geometrie-Software, interaktive Übungen, Taschenrechner und Grafikrechner<super>4</super> sowohl zur Unterstützung des Kompetenzerwerbs genutzt als auch zum produktiven Üben, zum experimentellen Entdecken von Gesetzmäßigkeiten, zum Darstellen und Veranschaulichen, zum Überprüfen von Ergebnissen oder als Rechenhilfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler werden angeleitet, Fachsprache produktiv zu nutzen, indem sie beispielsweise Konstruktionen und Lösungswege verbal beschreiben. Sie erkennen und verstehen altersadäquate fachsprachliche Elemente als Teil der Bildungssprache und nutzen diese aktiv zur unmissverständlichen Kommunikation.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht werden sowohl einschrittige als auch mehrschrittige Aufgaben bearbeitet. Aufgaben, die verschiedene Lösungswege bzw. unterschiedliche Lösungen zulassen, sind Teil einer ausgewogenen Aufgabenkultur. Der Lösungsprozess und das Resultat haben jeweils eine eigenständige Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Eigenständigkeit und Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern. Fehler, die dabei auftreten können, werden konstruktiv aufgegriffen, mit anderen diskutiert und so als Lernchance begriffen.<super>2</super> Ein solcher produktiver Umgang mit Fehlern trägt zu einem positiven Lernklima bei und fördert die Weiterentwicklung der mathematischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch Individualisierung und Differenzierung entsprechend ihren jeweiligen Begabungen, Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen gefördert werden. Unterrichtsformen wie Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, entdeckendes Lernen und projektorientierter Unterricht sind dazu geeignet. Auch der Technologieeinsatz<super>4</super> hat hier besonderes Potenzial. Im Unterricht ist auf ein angemessenes Verhältnis zwischen individueller Wissenskonstruktion durch die Schülerinnen und Schüler selbst und Instruktion durch die Lehrperson zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Schularbeiten“ des fünften Teils zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>natürliche Zahlen bis 1000 darstellen, lesen, schreiben, zerlegen, vergleichen, ordnen, runden und nutzen sowie nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen darstellen und vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen im gesicherten Zahlenraum durchführen sowie einfache Überschlagsrechnungen durchführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Größen ein- und mehrnamig anschreiben, Maßangaben vergleichen und Umrechnungen durchführen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösungen einfacher Gleichungen erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu vorgegebenen einfachen Texten Terme aufstellen und lösen.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einfachen geometrischen Objekten in der Ebene arbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften von Rechtecken beschreiben, Rechtecke zeichnen, Umfang und Flächeninhalt von Rechtecken berechnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften von Quadern beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten erheben, ordnen, in einfachen Darstellungsformen darstellen und aus einfachen Darstellungsformen ablesen.<super>4,6,7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>natürliche Zahlen über 1000 darstellen, lesen, schreiben, zerlegen, vergleichen, ordnen, runden und nutzen sowie nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen darstellen und vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen im gesicherten Zahlenraum durchführen sowie Überschlagsrechnungen durchführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßangaben vergleichen, Umrechnungen durchführen und in einfachen Sachsituationen anwenden.<super>12,13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösungen einfacher Gleichungen finden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch einfache Umkehroperationen Zusammenhänge von Rechenoperationen erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu vorgegebenen Texten Terme aufstellen und lösen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit kartesischen Koordinatensystemen arbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>achsensymmetrische Figuren erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Dreiecken und Vierecken arbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>situations- und anlassbezogene Daten erheben, ordnen, darstellen und aus Darstellungsformen ablesen.<super>4,6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache statistische Kennzahlen ermitteln.<super>4,7,10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache rationale Zahlen aus dem Lebensumfeld darstellen und vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen sowie ganze Zahlen darstellen und vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen mit nichtnegativen Bruchzahlen durchführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maße und Maßbeziehungen in Sachsituationen anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu ausgewählten Sachsituationen Terme aufstellen und lösen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Umkehroperationen Zusammenhänge von Rechenoperationen erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Gleichungen lösen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Prozente als Teil des Ganzen erkennen, darstellen und benennen und in einfachen Alltagsbeispielen anwenden.<super>11,13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Dreiecken und Vierecken und ihren Flächeninhalten arbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Figuren vergrößern bzw. verkleinern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>räumliche Objekte beschreiben und mit ihnen arbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>statistische Darstellungen erstellen und nutzen.<super>4,11,12,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aufbauend auf einem intuitiven Wahrscheinlichkeitsbegriff Wahrscheinlichkeiten in einfachen Zufallsexperimenten ermitteln.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 1: Zahlen und Maße</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rationale Zahlen darstellen, vergleichen und ordnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen mit nichtnegativen Bruchzahlen in komplexeren Aufgaben durchführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maße und Maßeinheiten in komplexeren Sachsituationen anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 2: Variablen und Funktionen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu verschiedenen Sachsituationen Terme aufstellen und lösen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Gleichungen selbständig lösen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umkehraufgaben nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Prozentrechnungen durchführen und in Sachsituationen aus dem Alltag anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 3: Figuren und Körper</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umfang und Flächeninhalt von Kreisen ermitteln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache geometrische Objekte konstruieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Oberflächen- und gegebenenfalls Rauminhalte gerader Prismen ermitteln.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich 4: Daten und Zufall</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Kreuztabellen mit Hilfestellung erstellen und beschreiben.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aufbauend auf einem intuitiven Wahrscheinlichkeitsbegriff Wahrscheinlichkeiten in einfachen Zufallsexperimenten ermitteln und vergleichen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle11" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DIGITALE GRUNDBILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Folgen der Digitalisierung prägen wesentlich Selbstbilder, Lebenswelt, Kommunikation, Kultur, Weltverständnis und Gesellschaft, Arbeitswelt, Wirtschaft, Produktion und Technik. Ziele der Digitalen Grundbildung sind die Förderung von Medienkompetenz, Anwendungskompetenzen und informatischen Kompetenzen, um Orientierung und mündiges Handeln im 21. Jahrhundert zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unsere komplexe, von Medien, Algorithmen und digitalen Technologien durchdrungene Welt lässt sich an ausgewählten Beispielen (mit entsprechenden Phänomenen, Strukturen, Funktionen und Problemstellungen) konkretisieren und im Unterrichtsgegenstand Digitale Grundbildung mit Aspekten aus der informatischen Bildung und Medienbildung erarbeiten. Solche Beispiele aus der digitalen und technisierten Welt kann man in ihrer Beschaffenheit und Funktionalität als digitale Artefakte bezeichnen. Diese weisen technologisch-mediale, gesellschaftlich-kulturelle und interaktionsspezifische Bezüge auf. Durch die Bearbeitung von Beispielen sollen Kompetenzen entwickelt werden, um digitale Artefakte zu erkunden, zu hinterfragen, verantwortungsvoll zu nutzen und zu gestalten. Dabei ist eines der Ziele ein sicherer Umgang mit Medien und digitalen Technologien im Sinne des Kinderschutzes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Digitale Grundbildung bietet vielfache Möglichkeiten zum fächerverbindenden Unterricht, unter der besonderen Berücksichtigung der Schnittstellen von der digitalen zur analogen Welt. Lehrpersonen sind angehalten, unmittelbare Konsequenzen der Digitalisierung für Wissen und Bildung zu berücksichtigen sowie aktuelle Themen und Entwicklungen kritisch und reflektiert aufzugreifen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Umsetzung der Digitalen Grundbildung bieten sich didaktische Konzepte und Prozesse an, die einen ganzheitlichen Zugang zu digitalen Artefakten gewährleisten. Dazu gehören ko-konstruktive, erfahrungs-, gestaltungs- sowie reflexions- und problemlösungsorientierte Methoden wie Critical Thinking (kritisches Denken: vernünftiges reflektierendes Denken), Design Thinking (iterative Methode für die Lösung von Problemen und die Entwicklung neuer Ideen), forschendes Lernen und Playful Learning (spielerisches Lernen). Digitale Grundbildung erfordert fächerverbindende und fächerübergreifende Arbeitsformen unter Berücksichtigung der besonderen Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler. Daraus ergeben sich insbesondere: die Arbeit mit Individuellen Bildungs- und Entwicklungsplänen (IBEP), eine zieldifferente Strukturierung, eine binnendifferenzierte Organisation des Lernprozesses und eine Sicherung der Lernmotivation. Digitale Medien stellen für Kinder mit Beeinträchtigungen eine zentrale Möglichkeit zur sozialen Teilhabe dar. Dazu zählen unter anderem Kontaktaufnahme, sich mitteilen zu können und Hilfe kompensatorisch zu bekommen. Im Sinne der Barrierefreiheit werden geeignete Werkzeuge, entsprechende Konfigurationen sowie assistierende Systeme eingesetzt, um Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten unter der Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen Zugang zu den Inhalten zu ermöglichen. Des Weiteren gilt zu beachten, dass je nach Lernschwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler für die Erarbeitung der Inhalte ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Bereiche sind dabei in ausgewogener, kreativer und integrativer Weise miteinander zu verknüpfen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienbildung umfasst die Beschäftigung mit der Entstehung, Entwicklung und Zukunft digitaler Medienkonstellationen. Reflexion und Kritik betreffen beispielsweise medienbiografische Entwicklungen bzw. Bedingungen der Mediensozialisation sowie digitaler Inklusions- und Exklusionsdynamiken. Medienbildung geht vom Zusammenspiel von Nutzung und Teilnahme an aktueller Medienkultur aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatische Bildung umfasst das Analysieren, Interagieren, Modellieren, Codieren und Testen im Umgang mit Informatiksystemen, Software, Automatisierung, Daten und Vernetzung. Die Entwicklung informatischer und medientechnischer Kompetenzen orientiert sich besonders an didaktischen Prinzipien der sogenannten 21st Century Skills, der 4 Ks (kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration) und des Computational Thinking (problemorientiertes informatisches Denken).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungskompetenz geht von einem Zusammenspiel von informatischer Bildung und Medienbildung aus und bietet vielfältige analytische, produktive und kreative Zugänge zu funktionalen Medieneinsätzen und ästhetischen Medienformaten in globalisierten digitalen Kulturen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Erarbeitung der unterschiedlichen Kompetenzen ist jeweils von der Lebenswirklichkeit und den Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der Heterogenität individueller Medienbiographien auszugehen. Dabei gilt es, die aus den jeweiligen Lernschwierigkeiten erwachsenden Einschränkungen besonders zu berücksichtigen. In koedukativen Gruppen ist darauf zu achten, dass Buben und Mädchen gleichberechtigte Zugänge und Möglichkeiten der Teilhabe erhalten. Die Dynamik der digitalen Welt erfordert es, Inhalte und Methoden kontinuierlich zu evaluieren und anzupassen. Die Förderung der Chancengleichheit und der Abbau von stereotypen Zuschreibungen sind stets im Blick zu behalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifenden Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts- Finanz- und Verbrauer/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Digitalisierung, Datafizierung, Automatisierung und Medialisierung befinden wir uns in einem Veränderungsprozess mit all seinen Problemen und Chancen, welcher auch Grundlagen, Aufbau und Ordnung von Wissen betrifft. Die drei zentralen fachlichen Konzepte beruhen, basierend auf dem Frankfurt Dreieck, auf folgenden Perspektiven: der technisch-medialen (T), der gesellschaftlich- kulturellen (G) und der interaktionsbezogenen (I). Mit diesen können digitale Phänomene unserer Gesellschaft beispielhaft auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Graden der Abstraktion didaktisch bearbeitet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Strukturen und Funktionen digitaler informatischer und medialer Systeme und Werkzeuge (T)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese beinhalten informatische Funktions- und Wirkprinzipien sowie die Reflexion ihrer nicht unmittelbar sichtbaren Einflüsse auf Kultur, Politik, Gesellschaft und Lebenswelt, Technik und Produktion.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gesellschaftliche Wechselwirkungen durch den Einsatz digitaler Technologien (G)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese betreffen etwa soziale Umgangsformen, die politische Organisation, Machtstrukturen, ökonomische Interessen oder die Kommunikation. Die historische Perspektive erlaubt es, Kontinuitäten und Entstehungsprozesse sowie damit verbundene Traditionen zu verstehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Interaktion in Form von Nutzung, Handlung und Subjektivierung (I)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie erlaubt die Analyse, Reflexion und kreative Gestaltung persönlicher und kollektiver Handlungsrepertoires. Dies beinhaltet auch die Frage, wie und mit welchen Zielen Menschen Medien erstellen, gestalten und Systeme nutzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (5. bis 8. Schulstufe):</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Orientierung</b>: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Information</b>: mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Kommunikation</b>: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Produktion</b>: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren: Zerlegen von Problemen, Muster erkennen, Verallgemeinern/Abstrahieren und Algorithmen entwerfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Handeln</b>: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Orientierung: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) das Prinzip der Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe eines digitalen Endgeräts beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) erkunden, was das Digitale im Unterschied zum Analogen ausmacht, und an Beispielen aufzeigen, welche Elemente/Komponenten und Funktionen dazugehören.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) die individuelle Nutzung digitaler Geräte in ihrem persönlichen Alltag vergleichen, hinterfragen und sinnvolle Möglichkeiten der Veränderung benennen sowie vergleichen, wie Menschen vor und nach der Einführung oder Übernahme der Digitalisierung leben und arbeiten.<super>3</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Information: mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) verschiedene Suchmaschinen nennen und beschreiben, wie eine Suchmaschine prinzipiell funktioniert.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Vor- und Nachteile von personalisierten Suchroutinen für sich selbst erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) unter Nutzung der grundlegenden Funktionen einer Suchmaschine einfache Internetrecherchen durchführen sowie die Qualität der gefundenen Informationen anhand grundlegender Kriterien einschätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) mit einem digitalen Gerät Informationen speichern, kopieren, suchen, abrufen, ändern und löschen und die gespeicherten Informationen als Daten definieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunikation: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) beschreiben, wie personenbezogene Informationen verwendet und geteilt werden können, und Vorkehrungen treffen, um ihre personenbezogenen Daten zu schützen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) an Beispielen der Nutzung von Software aufzeigen, wie digitale Technologien neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen, sowie respektvoll und verantwortungsbewusst mit anderen online zusammenarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) verschiedene digitale Kommunikationswerkzeuge, Kollaborationswerkzeuge und Kollaborationsdienste benennen und sinnvolle Nutzungsszenarien aufzeigen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Produktion: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) eindeutige Handlungsanleitungen (Algorithmen) erkennen und ausführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) verschiedene Darstellungsformen von Inhalten und die Wirkung auf sich und andere beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) einzeln und gemeinsam Texte und Präsentationen (unter Einbeziehung von Bildern, Grafiken und anderen Objekten) gestalten.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Handeln: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) gängige physische Komponenten von Computersystemen (Hardware) benennen.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Mediennutzungsformen sowie deren historische Entwicklung und gesellschaftliche Etablierung im Zuge des Medienwandels beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Hilfesysteme bei der Problemlösung nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Orientierung: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) nach vorgegebenen Kriterien bewerten, wie die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Technologieprodukten für unterschiedliche Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern verbessert werden kann.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Interessen der Medienproduktion und der Veröffentlichung sowie des Medienkonsums beschreiben.<super>7,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) geeignete Software (auch freie Software) auswählen und bedienen, um unterschiedliche Aufgaben auszuführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) an Beispielen aufzeigen, inwieweit das Digitale im Vergleich zum Analogen das eigene Leben, die Gesellschaft oder Umwelt verändert. Sie können erkennen, dass Medien und Technologien nie „neutral“ sind.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Information: mit Daten Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) Daten erfassen, filtern, sortieren und darstellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Lizenzmodelle, insbesondere offene (Creative Commons, Open Educational Resources, Open Source) benennen und anwenden.<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunikation: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) darstellen, wie Informationen in kleinere Teile zerlegt, als Pakete durch mehrere Geräte über Netzwerke und das Internet übertragen und am Zielort wieder zusammengesetzt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Kommunikationsmedien nach ihrer Verwendung unterscheiden und Einflüsse auf das eigene Lebensumfeld und die Gesellschaft aufzeigen. Sie können Möglichkeiten der Meinungsbildung und Manipulation beschreiben.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) den Begriff „Social Media“ erklären und verstehen, welche Interessen das anbietende Unternehmen hat.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Produktion: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) die Rechte am geistigen Eigentum erkennen und Quellen angeben.<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) visuelle/audiovisuelle/auditive Inhalte erzeugen und adaptieren. Sie können Möglichkeiten der Veröffentlichung benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) mit Daten einfache Berechnungen durchführen sowie in verschiedenen (visuellen) Formaten sammeln und präsentieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Handeln: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) beschreiben, wie interne und externe Teile von digitalen Geräten funktionieren und ein System bilden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) digitale Geräte mit einem Netzwerk verbinden und Daten zwischen verschiedenen digitalen Medien austauschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) zwischen digitalen Angeboten und eigenen Bedürfnissen abwägen und persönliche Handlungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung gesundheitlicher und ökologischer Aspekte gestalten.<super>3,11</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Orientierung: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) an Beispielen Anwendungen von Technik in Umwelt und Gesellschaft beschreiben und deren Relevanz für gesellschaftliche Gruppen und kulturelle Kontexte berücksichtigen.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Veränderungen des Mediennutzungsverhaltens erkennen sowie Chancen und Gefahren der personalisierten Mediennutzung beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Information: mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) beschreiben, wie über das Internet Informationen bereitgestellt und abgerufen sowie Daten übertragen werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Vor- und Nachteile von personalisierten Suchroutinen für die Gesellschaft erklären.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) zielgerichtet die Suche nach Informationen und Daten mit Hilfe geeigneter Strategien und Methoden durchführen, geeignete Quellen nutzen und gefundene Informationen vergleichend überprüfen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunikation: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) erklären, wie cloudbasierte Systeme grundsätzlich funktionieren, und auf kritische Faktoren achten (zB Standort des Servers, Datenschutz und Datensicherheit).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) einen Kompromiss zwischen der Veröffentlichung von Informationen und der Geheimhaltung und Sicherheit von Informationen benennen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) bei der Erstellung digitaler Projekte mit mehreren Mitwirkenden zusammenarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) eigene digitale Identitäten gestalten sowie die eigene digitale Reputation verfolgen und schützen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Produktion: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) beschreiben, wie Programme Daten speichern und verarbeiten, indem sie Zahlen oder andere Symbole zur Darstellung von Informationen verwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) verschiedene populäre Medienkulturen benennen sowie Möglichkeiten verschiedener Darstellungsformen von Inhalten erproben.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) mediale Produktionen auf Barrierefreiheit überprüfen.<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) Einstellungen in Softwareapplikationen den persönlichen Bedürfnissen entsprechend anpassen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Handeln: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) am Beispiel erklären, wie Computersysteme in Alltagsgegenständen bestimmte Funktionen erfüllen und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.<super>1</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) ökologische Problemkonstellation wie Energie und Rohstoffe im Zusammenhang mit Digitalisierung benennen.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) aufzeigen, wie digitale Kommunikation zur Beteiligung an gesellschaftlichen Diskurs- und Entscheidungsprozessen genutzt werden kann.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) entsprechende Vorkehrungen treffen, um ihre Geräte und Inhalte vor Viren bzw. Schadsoftware/Malware zu schützen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Orientierung: gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung analysieren und reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) beschreiben, wie künstliche Intelligenz viele Software- und physische Systeme steuert.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) euphorische und kulturpessimistische Haltungen gegenüber Technologie- und Medienwandel wahrnehmen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) die Normativität von digitalen Technologien (zB Filterblase) und Medieninhalten (zB Stereotype, Klischees) erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Information: mit Daten, Informationen und Informationssystemen verantwortungsvoll umgehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) Datensicherungen und -wiederherstellungen ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Gefahren der Erhebung, Auswertung und Verknüpfung von Nutzerinnen-/Nutzerdaten im Sinne von Fahrlässigkeit, Missbrauch und Überwachung erkennen und sich dazu verantwortungsvoll verhalten.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunikation: Kommunizieren und Kooperieren unter Nutzung informatischer, medialer Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die<tab position="35.4" /> Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) ein Verständnis für die Konstruktion von Medienwirklichkeit durch die Erhebung von Informationen und Daten bzw. die Mechanismen der Bild-, Ton- oder Datenmanipulation entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) bei der Auswahl von Social Media bedenken, welchen Einfluss die Interessen von Unternehmen auf das eigene Welt- und Selbstbild haben.<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) verantwortungsvoll in digitalen Medien kommunizieren und unter Berücksichtigung des Rechts am eigenen Bild Daten austauschen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Produktion: Inhalte digital erstellen und veröffentlichen, Algorithmen entwerfen und Programmieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) unter Nutzung einer geeigneten Entwicklungsumgebung einfache Programme erstellen, diese testen und debuggen (Fehler erkennen und beheben).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) Möglichkeiten verschiedener Darstellungsformen von Inhalten erproben und deren Einfluss auf die Wahrnehmung des Inhalts hinterfragen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(I) mit bereitgestellten Medien und Software-Applikationen zielgerichtet und kreativ gestaltend kooperieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Handeln: Angebote und Handlungsmöglichkeiten in einer von Digitalisierung geprägten Welt einschätzen und verantwortungsvoll nutzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(T) Software zur Verschlüsselung von Daten benennen und unterstützt einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(G) aufzeigen, wie digitale Kommunikation zu zivilgesellschaftlicher Partizipation und Engagement genutzt wird.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle12" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHEMIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe für den zweistündigen Unterrichtsgegenstand (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Phänomene und Vorgänge sind wesentliche Bestandteile des täglichen Lebens. Daher ist ein angemessenes naturwissenschaftliches Verstehen im Sinne einer reflexiven Grundbildung essenziell für gesellschaftliche Teilhabe. Die Chemie beschreibt und untersucht Stoffe und erklärt deren Eigenschaften und Umwandlungen. Ausgehend von der Lebenswelt und dem jeweiligen Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler zielt der Chemieunterricht darauf ab, Phänomene und Vorgänge aus Alltag, Technik und Umwelt zu erfassen und besser zu verstehen. Schülerinnen und Schüler sollen dabei unterstützt werden, chemische Fragestellungen zu erkennen, einzuordnen und auf Basis erworbener Kompetenzen zu bearbeiten, um naturwissenschaftliche Begründungen kennen zu lernen und Produkte und Ressourcen nachhaltig und verantwortungsbewusst nutzen zu können. Der Chemieunterricht gibt Einblicke in die Bedeutung der Wissenschaft Chemie und der chemischen Industrie für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Somit leistet der Chemieunterricht einen Beitrag zur Berufsorientierung und bildet eine Grundlage für lebenslanges Lernen.<super>1</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von ihrer Erfahrungswelt sollen die Schülerinnen und Schüler im Chemieunterricht Einblicke in naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung erhalten. Mit Anleitung und Unterstützung sollen die Schülerinnen und Schüler Fragen und Vermutungen sowie das Planen, Durchführen, Beobachten und Auswerten von Untersuchungen durchführen. Vorgänge und Phänomene in Natur, Umwelt und Technik werden sowohl auf der makroskopischen Ebene (Stoffebene) als auch auf der submikroskopischen Ebene (Teilchenebene) betrachtet. Ein alters- und entwicklungsadäquater Zugang zur submikroskopischen Ebene wird durch den Einsatz geeigneter Modelle (Denk- und Anschauungsmodelle) ermöglicht. Die stoffliche Fülle und die Komplexität der Disziplin Chemie werden durch eine didaktisch begründete Auswahl von Inhalten und Methoden reduziert. Gleichzeitig wird den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur exemplarischen Vertiefung gegeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im kompetenzorientierten Unterricht sind den Schülerinnen und Schülern vielfältige und differenzierende Lerngelegenheiten anzubieten. Dabei bildet die Diversität der Schülerinnen und Schüler (ua. Gender, Herkunft, Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen) den Ausgangspunkt für die Gestaltung von Lerngelegenheiten.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht geht von Anwendungskontexten aus und verknüpft die theoretische und die praktische Ebene zielführend miteinander. Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Chemie – auch fächerübergreifend – durch Projekte, Lehrausgänge, Exkursionen sowie Begegnungen mit Expertinnen und Experten begreif- und erfahrbar zu machen.<super>1,2,8,11,13</super> Der Einsatz geeigneter digitaler Medien ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern Erfahrungen mit fachspezifischen Informations- und Kommunikationstechnologien zu sammeln.<super>4,6</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von der Alltagssprache, schrittweise elementare Fachbegriffe erwerben, die es ihnen ermöglichen, sich entsprechend ihrem Lern- und Entwicklungsstand fachlich angemessen auszudrücken.<super>10</super> Somit werden sie zur Teilhabe an gesellschaftsrelevanten naturwissenschaftlichen Diskussionen und zur Auseinandersetzung mit Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Gesundheit motiviert.<super>2,3,11,13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs- Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zentralen fachlichen Konzepte (Basiskonzepte) sind immer wiederkehrende Grundprinzipien der Chemie, die es ermöglichen, die Vielfalt chemischer Inhalte für die Schülerinnen und Schüler zu strukturieren. Damit werden die Schülerinnen und Schüler zu einem verstärkt vernetzten Denken hingeführt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Stoffe und ihre Teilchen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomene und Vorgänge der stofflichen Welt können sowohl auf der Stoff- als auch auf der Teilchenebene betrachtet und beschrieben werden. Zur Erklärung dieser Phänomene und Vorgänge wird die Unterscheidung zwischen makroskopischer (Stoff) und submikroskopischer (Teilchen) Ebene herangezogen und den Schülerinnen und Schülern nähergebracht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Struktur-Eigenschafts-Beziehungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Stoffen können auf ihre Struktur zurückgeführt werden. Dabei sind Art, Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen ausschlaggebend.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Chemische Reaktion</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stoffe sind Veränderungsprozessen unterworfen. Bei einer chemischen Reaktion werden Stoffe unter Energiebeteiligung in neue Stoffe mit anderen Eigenschaften umgewandelt. Diese Umwandlung erfolgt durch Aufbrechen und Neubilden chemischer Bindungen. Dabei werden Teilchen umgruppiert und die Masse bleibt erhalten. Chemische Reaktionen sind immer mit einem Energieumsatz verbunden. Die dabei ablaufenden stofflichen und energetischen Prozesse sind grundsätzlich umkehrbar.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell Chemie umfasst die <b>Inhaltsdimension, </b>die in den zentralen fachlichen Konzepten beschrieben wird, sowie die <b>Handlungsdimension</b>. Die Handlungsdimension gliedert sich in die drei Kompetenzbereiche <b>Wissen aneignen und kommunizieren (W), Erkenntnisse gewinnen und interpretieren (E) </b>und <b>Standpunkte begründen, Entscheidungen treffen und reflektiert handeln (S)</b>.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese drei Kompetenzbereiche werden durch Kompetenzbeschreibungen konkretisiert und sind für jede Schulstufe ident formuliert. Die Kompetenzentwicklung über die Schulstufen hinweg ergibt sich aus der ansteigenden Komplexität der Inhalte. Diese sind so zu wählen, dass Lernprogression ermöglicht wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wissen aneignen und kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Umwelt und Technik sowie deren Auswirkungen beobachten, erfassen, beschreiben und benennen.<super>10,12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachspezifisch Informationen aus unterschiedlichen Medien und Quellen einholen und mit Hilfestellung aufbereiten.<super>4,6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Umwelt und Technik in verschiedenen Formen darstellen.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erkenntnisse gewinnen und interpretieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Vorgängen und Phänomenen in Natur, Umwelt und Technik Beobachtungen machen oder Messungen durchführen und diese beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Vorgängen und Phänomenen in Natur, Umwelt und Technik Fragen stellen sowie passende Untersuchungen mit Hilfestellung planen, durchführen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten und Ergebnisse von Untersuchungen, Beobachtungen und Experimenten erfassen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Standpunkte begründen, Entscheidungen treffen und reflektiert handeln</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen aus verschiedenen Quellen aus naturwissenschaftlicher Sicht entnehmen.<super>4,6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturwissenschaftliche und nicht naturwissenschaftliche Argumentationen erkennen.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung, Chancen und Risiken naturwissenschaftlicher Phänomene auf persönlicher Ebene erkennen, um verantwortungsbewusst zu handeln.<super>1,2,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von Naturwissenschaft und Technik für verschiedene Berufsfelder erfassen und gegebenenfalls bei der Wahl des weiteren Bildungsweges berücksichtigen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle13" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PHYSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Physikunterrichts ist die Weiterentwicklung der naturwissenschaftlichen Grundbildung von Schülerinnen und Schülern. Dazu erweitern sie entsprechend ihren individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen ihr Fachwissen und werden darin unterstützt, Fragestellungen zu erkennen, sich neues Wissen anzueignen, physikalische Phänomene wahrzunehmen und physikalische Denk- und Arbeitsweisen alters- und entwicklungsadäquat anzuwenden. Sie kennen Kernaspekte des Wesens der Physik als Naturwissenschaft (Vorläufigkeit und gleichzeitige Verlässlichkeit des naturwissenschaftlichen Wissens, empirischer und sozialer Charakter der Naturwissenschaften sowie Forschung als kreativer Prozess). Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie Naturwissenschaften und Technik unsere materielle, intellektuelle und kulturelle Umwelt formen. Sie entwickeln Kompetenzen, um physikalische Problemstellungen wahrnehmen und sich entsprechend ihrem Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen auseinandersetzen zu können.<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeitgemäßer Physikunterricht basiert auf dem aktuellen Forschungsstand zum Lehren und Lernen der Physik. Besonders wichtig sind folgende Aspekte:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht orientiert sich an den (Alltags-)Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler. Deren schon vor dem Unterricht vorhandene Ideen werden im Unterricht berücksichtigt und zu physikalisch angemessenen Vorstellungen entwickelt. Dabei fokussiert der Physikunterricht, unter Berücksichtigung der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzung der Schülerinnen und Schüler, das Erlangen eines konzeptuellen, alltagstauglichen Verständnisses; eine frühe Abstraktion ist zu vermeiden. Es sollen lernwirksame Unterrichtskonzeptionen (etwa aus der fachdidaktischen Forschung) eingesetzt werden. Mathematische Ableitungen und Rechenbeispiele werden nur vereinzelt und angepasst an die Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler verwendet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht orientiert sich an der Lebenswelt und den Interessen der Schülerinnen und Schüler. Er verwendet Alltagskontexte und greift fächerübergreifende Aspekte auf. Im Physikunterricht wird auf Naturphänomene, Anwendungen der Physik in Biologie und Medizin sowie gesellschaftliche Aspekte von Physik eingegangen.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht bereitet Schülerinnen und Schüler darauf vor, Vorgänge, Phänomene und Prozesse der Natur, Umwelt und Technik zu erkennen. Um diese beschreiben<super>10</super> zu können, werden ausgehend von der Alltagssprache schrittweise elementare Fachbegriffe vermittelt, um sich entsprechend dem Lern- und Entwicklungsstand fachlich angemessen ausdrücken zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von Experimenten im Physikunterricht gestaltet sich vielfältig. Experimente sind im Lernprozess eingebettet und dienen dem Kompetenzerwerb. Fächerübergreifende Fragestellungen sowie Begegnungen mit externen Expertinnen und Experten können den Unterricht wesentlich bereichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Physikunterricht werden moderne Medien und Technologien eingesetzt (Messwerterfassung, Simulationen, Datenauswertung und -analyse, Modellbildung, Tabellenkalkulation)<super>4</super> sowie außerschulische Lernorte miteinbezogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, physikalische Themen und deren praktische Anwendbarkeit in unterschiedlichen Berufs- und Arbeitsfeldern zu erkennen und eine Verbindung zu persönlichen Bildungs- und Berufsperspektiven herzustellen.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alters- und entwicklungsgemäße Darstellungen von zentralen fachlichen Konzepten können dabei helfen, den Physikunterricht zu strukturieren. Sie dienen als fachliche Grundideen zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen über alle Themenbereiche hinweg.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Beschreibung von Phänomenen in Natur, Alltag und Technik verwendet die Physik abstrakte und elaborierte, eng miteinander verknüpfte Konzepte. Dazu zählen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Teilchen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nimmt man an, dass Dinge aus klein(st)en Teilchen bestehen, so kann oft das Verhalten des ganzen Systems vorhergesagt werden. Mit Teilchenmodellen können zB der Magnetismus oder das Verhalten von Gasen analysiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Feld</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Konzept wird jedem Punkt des Raums ein Wert einer physikalischen Größe zugeschrieben. Mit Feldern kann beispielsweise nachvollzogen werden, dass ein Magnet ein Stück Eisen anzieht, auch wenn es den Magneten nicht berührt. Mit dem elektrischen Feld kann erklärt werden, wie ein Blitz entsteht. Mit dem Gravitationsfeld kann die Bewegung der Planeten um die Sonne beschrieben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schwingungen und Wellen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Viele physikalische Phänomene lassen sich durch Schwingungen oder Wellen beschreiben. So wird zB die Bewegung einer Schaukel ebenso wie die Entstehung von Tönen oder die Übertragung von Informationen über Mobilfunk durch die Konzepte von Schwingungen und Wellen erklärt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden beiden zentralen fachlichen Konzepte sind in der Unterstufe von besonderer Bedeutung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Energie</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine der wesentlichsten Größen der Physik ist die abstrakte Bilanzgröße Energie. In einem abgeschlossenen System bleibt die Gesamtenergie immer erhalten. Die Vorgänge in diesem System lassen sich dann durch die Verwendung verschiedener Energieformen wie Bewegungsenergie und chemische Energie beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kräfte und Wechselwirkungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kräfte und Wechselwirkungen beschreiben grundlegende Zusammenhänge in der Physik. Wirkt eine Kraft auf einen Ball, so verändert sich die Geschwindigkeit (Tempo und/oder Richtung) dieses Balls. Die elektromagnetische Wechselwirkung erklärt das Verhalten des einfachen Stromkreises und dass Licht an einem Wassertropfen gebrochen wird. Die starke Wechselwirkung erklärt die Stabilität von Atomkernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daneben sind naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen ein zentrales Prinzip des Faches. Sie werden eingesetzt, um naturwissenschaftliche Problemstellungen zu lösen. Die wichtigsten Denk- und Arbeitsweisen sind Fragen zu stellen, Vermutungen zu formulieren, Modellvorstellungen zu entwickeln, Experimente zu planen und durchzuführen, Variablenkontrollstrategien zu verwenden, Daten zu analysieren und zu interpretieren, Erklärungen für Zusammenhänge zu entwickeln sowie Argumente mit empirischen Belegen zu untermauern.<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell Physik umfasst inhaltliche Kompetenzbereiche sowie Handlungsdimensionen. Die inhaltlichen Kompetenzbereiche orientieren sich an einer fachlichen Einteilung der Physik und sind in den jeweiligen Klassen erklärt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die drei Handlungsdimensionen sind:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Fachwissen anwenden (W)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Bereich wird physikalisches Fachwissen erworben und in verschiedenen Kontexten angewandt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Alltag und Technik beschreiben und benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Informationen aus fachlichen Medien und Quellen umgehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Alltag und Technik in verschiedenen Formen darstellen und beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Erkenntnisgewinnung und Experimentieren (E)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Bereich werden Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit physikalischen Denk- und Arbeitsweisen erworben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Vorgängen und Phänomenen in Natur, Alltag und Technik mit Hilfestellung naturwissenschaftliche Fragen formulieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Fragestellungen eine passende Untersuchung oder ein Experiment mit Anleitung planen, durchführen und protokollieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen naturwissenschaftlicher Untersuchungen oder Experimente Daten erfassen und vergleichen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Standpunkte begründen und aus naturwissenschaftlicher Sicht bewerten (S)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Bereich werden naturwissenschaftlich begründete Argumente erarbeitet, um am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung, Chancen und Risiken naturwissenschaftlicher Phänomene auf persönlicher Ebene erkennen, um verantwortungsbewusst zu handeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturwissenschaftliche und nicht naturwissenschaftliche Argumentationen erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entscheidungskriterien für das eigene Handeln entwickeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzen ergeben sich immer aus der Verbindung von Handlungsdimension und inhaltlichem Kompetenzbereich. Die Kompetenzbeschreibungen, die in den jeweiligen Kompetenzbereichen der einzelnen Schulstufen verankert sind, enthalten Verweise auf die Handlungsdimensionen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sehen und Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>physikalische Bedingungen für das Sehen von Körpern/Gegenständen bzw. das Hören von Tönen/Klängen durch ein Sender-Empfänger-Modell mit Hilfestellung beschreiben (<b>W</b>) und einen Bezug zu verschiedenen Alltagssituationen herstellen (zB Sicherheit im Straßenverkehr (<b>S</b>).<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verantwortungsbewusst mit Licht- und Schallquellen umgehen, um die Gefährdung von Sinnesorganen zu vermeiden (<b>S</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entstehung von Tag und Nacht, Jahreszeiten und Mondphasen durch Bewegungsabläufe und Beleuchtungsverhältnisse in unserem Sonnensystem szenisch oder mit Modellen darstellen (<b>E</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Begriff Farbe als die Eigenschaft von Stoffen, bestimmte Lichtfarben streuen zu können, erkennen (<b>W</b>).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Optische Systeme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Abbildung von Gegenständen durch verschiedene optische Systeme (zB Lochkamera, ebener Spiegel, Auge) mit Hilfestellung beschreiben (<b>W</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>experimentelle Beobachtungen zu Phänomenen der Bildentstehung mit verschiedenen Linsen durchführen (<b>E</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Einsatz ausgewählter optischer Geräte in verschiedenen Bereichen beschreiben (<b>W</b>).<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Mechanik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einfachen Experimenten mit Hilfestellung den Zusammenhang zwischen der Änderung einer Geschwindigkeit und einer Einwirkung von außen untersuchen (<b>E</b>) und anhand unterschiedlicher Alltagsbeispielen beschreiben (<b>W</b>).<super>4,12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Wirkung verschiedener Kräfte im Alltag erfassen und beschreiben (<b>W</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungen und Geschwindigkeit von Objekten beschreiben (<b>W</b>).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Elektrizität und Magnetismus</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimente zur Wirkung des elektrischen Stroms mit Hilfestellung planen, durchführen und beschreiben (<b>W, E</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gefahren der Elektrizität einschätzen und die Bedeutung von Schutzmaßnahmen für den Alltag beschreiben (<b>S</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>physikalische Modellvorstellungen zum Magnetismus mit Hilfestellung beschreiben (<b>E</b>).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Energie</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Entwicklungsstand entsprechende Informationen über die Funktionsweise moderner elektronischer Geräte beschaffen (<b>W</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Energie als wesentliche Erhaltungsgröße in Mechanik und Elektrizitätslehre erfassen sowie den Wechsel der Energieformen erkennen (<b>W</b>).<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wetter und Klima</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Temperatur mit verschiedenen Messgeräten bestimmen (<b>E</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimente zu den verschiedenen Formen der thermischen Energieübertragung mit Hilfestellung planen, durchführen und beschreiben (<b>E</b>) sowie deren Bedeutung für die Klimaproblematik erkennen (<b>S</b>).<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wetterphänomene erkennen und das Wissen in Alltagssituationen anwenden(<b>W</b>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßnahmen zum Schutz des Klimas auf persönlicher Ebene erkennen und entsprechend handeln (<b>S</b>).<super>11,12</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Strahlung und Radioaktivität</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Entwicklungsstand entsprechende Informationen über elektromagnetische Strahlung und Radioaktivität wiedergeben (<b>W</b>).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle14" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BIOLOGIE UND UMWELTBILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltbildung ist fester Bestandteil der naturwissenschaftlichen Grundbildung. Schülerinnen und Schüler erleben sich als Teil der Natur und werden darin unterstützt, die Mensch-Natur-Beziehung zu reflektieren. Dabei sind Erfahrungen in und mit unterschiedlichen Lebensräumen für den biologischen Erkenntnisgewinn unumgänglich. Durch Wissen, emotionale Zugänge und Naturerfahrungen werden eine Einschätzung der Wirkungen menschlicher Handlungen ermöglicht, Bewusstsein für den Biotop- und Artenschutz geschaffen und ein ethisch begründeter und verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt gefördert. Der Unterricht eröffnet den Schülerinnen und Schülern Einblick in die Funktionen des eigenen Körpers und leistet so einen Beitrag zur Sexualbildung sowie zur gesundheitsbezogenen Handlungsfähigkeit in individueller und gesellschaftlicher Verantwortung, zB durch das persönliche Ernährungs- und Konsumverhalten.<super>3,8,9,11,13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht im Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltbildung fördert – als Beitrag zur reflexiven Grundbildung – die Hinführung zu aktiver und kritischer Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am gesellschaftlichen Diskurs und bietet Hilfestellung, unwissenschaftliche Aussagen als solche zu erkennen. Er gibt Einblick in zahlreiche Berufsfelder und zeigt Möglichkeiten für Bildungsentscheidungen auf.<super>1</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen die Biologie als Naturwissenschaft wahrnehmen. Ziel des Unterrichts ist es, ihnen die Aneignung wesentlicher Kompetenzen für den Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltbildung auf der Basis der drei Kompetenzbereiche (W, E, S) zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein weiteres Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu den zentralen fachlichen Konzepten (Basiskonzepte), als Teil der naturwissenschaftlichen Grundbildung, hinzuführen. Dazu sind Inhalte mithilfe dieser Konzepte miteinander zu verknüpfen, um die Entwicklung eines grundlegenden biologischen Verständnisses als Ausgangspunkt für das weitere Lernen anzubahnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sind – ausgehend von ihren individuellen Erfahrungen und Vorstellungen sowie Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen – vielfältige und entsprechend dem individuellen Lern- und Entwicklungsstand differenzierte Lerngelegenheiten anzubieten. Dabei soll die Diversität der Schülerinnen und Schüler (zB Gender, Herkunft, Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen) als Chance verstanden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Nutzung digitaler Medien Erfahrungen mit fachspezifischen Informations- und Kommunikationstechnologien sammeln.<super>4</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifenden Themen auf: Bildungs- Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafs-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (Basiskonzepte) der Biologie helfen, Inhalte auszuwählen und Grundlegendes zu erkennen. Sie beruhen darauf, dass es in der Biologie wiederkehrende Prinzipien gibt, die auf unterschiedlichen Organisationsebenen immer wieder vorkommen und Einzelphänomene auf unterschiedlichen Ebenen verbinden. Mithilfe von fünf zentralen fachlichen Konzepten können verschiedene Phänomene erklärt und eingeordnet werden. Sie unterstützen die Strukturierung und Verknüpfung von Inhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Struktur und Funktion</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Strukturelle Charakteristika ermöglichen Rückschlüsse auf ihre Funktion. Im Laufe der Evolution entstehen Strukturen, die sich verändern können oder auch verloren gehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Reproduktion</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Weitergabe der Gene wird durch sexuelle und vegetative Fortpflanzungsprozesse gesichert. Sexuelle Fortpflanzung führt zu Vielfalt von Organismen und ist eine Grundlage für evolutionäre Veränderlichkeit.<super>9</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Evolution und Verwandtschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt der Lebewesen innerhalb einer Art und über die Artgrenzen hinaus basiert auf der Neukombination von Erbanlagen durch sexuelle Fortpflanzung sowie auf Mutationen.<super>9</super> Vielfalt ist die Grundlage, Selektion treibt Evolutionsprozesse an. Beides begründet die stammesgeschichtliche Verwandtschaft aller Lebewesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Steuerung und Regelung, Information und Kommunikation</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf allen Systemebenen (Zellen, Organen, Organismus und Lebensgemeinschaft) sind Regulations- und Steuerungsmechanismen zur Erhaltung des Systems wirksam. Sie reagieren auf interne und externe Veränderungen. Lebende Systeme können Informationen selbst generieren, aufnehmen, verarbeiten, weiterleiten, speichern, nutzen und an andere Systeme weitergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Stoff- und Energieumwandlung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebewesen sind an Stoff- und Energieumwandlung gebunden. Organische Verbindungen werden vorwiegend von Pflanzen aufgebaut. In ökologischen Systemen durchlaufen Baustoffe und Energieträger vorwiegend geschlossene Kreisläufe. Menschliche Aktivitäten können solche Kreisläufe verändern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel der Kompetenzorientierung in Biologie und Umweltbildung ist es, biologische Bildung als Teil der naturwissenschaftlichen Grundbildung (Scientific Literacy) und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) anzubahnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell umfasst die Kompetenzbereiche <b>Aneignen, Anwenden und Kommunizieren von Wissen (W)</b>, den <b>Erkenntnisgewinn (E) </b>– durch Anleitung zur Beobachtung und ausgewählte Experimente – sowie die Hinführung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler darin, <b>Standpunkte zu begründen und reflektiert zu handeln (S)</b>.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzbeschreibungen sind für jede Schulstufe ident formuliert und die Kompetenzentwicklung über die Schulstufen hinweg ergibt sich aus der ansteigenden Komplexität der Inhalte. Diese sind so zu wählen, dass Lernprogression ermöglicht wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die Beschreibungen in den drei Kompetenzbereichen W, E und S für die 1. bis 4. Klasse formuliert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wissen aneignen, anwenden und kommunizieren (W)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebewesen, Lebensräume, biologische Phänomene und Prinzipien wahrnehmen und benennen.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachspezifische Informationen aus unterschiedlichen Medien und Quellen<super>6</super> einholen und mit Hilfestellung aufbereiten (zB mittels Grafik, Foto, Video, Tabelle, Diagramm)<super>4,6</super> und kommunizieren.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>biologische Sachverhalte, Vorgänge und Beziehungen untersuchen und beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Erkenntnisse gewinnen (E)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebewesen und biologische Phänomene betrachten, beobachten, bestimmen, vergleichen, mikroskopieren und zeichnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu biologischen Vorgängen und Phänomenen naturwissenschaftliche Fragen stellen und mit Hilfestellung Antworten erarbeiten.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturwissenschaftliche Beobachtungen, Versuche, Untersuchungen und Experimente mit Hilfestellung planen, durchführen und beschreiben.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten und Ergebnisse von Untersuchungen, Beobachtungen und Experimenten erfassen und mit Hilfestellung darstellen und vergleichen.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Standpunkte begründen und reflektiert handeln (S)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturwissenschaftliche und nicht naturwissenschaftliche Argumentationen erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Bereich Bioethik, Sexualität, Gesundheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit Hilfestellung Fragestellungen erarbeiten und verschiedene Gesichtspunkte erkennen.<super>3,9,10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Handlungsempfehlungen umsetzen, um verantwortungsbewusst und individuell sowie gesellschaftlich nachhaltig zu handeln.<super>3,11</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle15" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GESCHICHTE UND POLITISCHE BILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geschichte und Politische Bildung<super>7 </super>beschäftigt sich mit dem Zusammenleben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Schülerinnen und Schüler sollen dabei Erfahrungen und Fragestellungen aus ihrer Lebenswelt einbringen und im Unterricht daran arbeiten. Somit leistet dieser Unterrichtsgegenstand einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler in Zeit und Raum, zur Identitätsfindung in einer pluralistischen Gesellschaft sowie zur Entwicklung selbständigen historischen Denkens bzw. politischen Denkens und Handelns<super>1,2</super>. Ziel des Unterrichts ist es, bei Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein für die Bedeutung von Demokratie, Grund- und Menschenrechten zu schärfen sowie grundlegendes politisches und geschichtliches Wissen zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat dazu verschiedene Zugänge (ua. Sozial-, Kultur-, Geschlechter-, Global-, Umweltgeschichte) sowie unterschiedliche räumliche Dimensionen (lokal bis global) über Längs- und Querschnitte zu berücksichtigen.<super>5,8,11</super> Die Verbindung von historischer und politischer Bildung ist anhand verschiedener Beispiele zu verdeutlichen. Politische Bildung hat von einem breiten Politikbegriff auszugehen, wobei die subjektiven Vorstellungen von Politik zu berücksichtigen und weiterzuentwickeln sind. Damit sollen die Schülerinnen und Schüler zu gesellschaftlicher und politischer Partizipation hingeführt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht gilt es, zentrale fachliche Konzepte sowie Kompetenzbeschreibungen miteinander zu verknüpfen. Wiederkehrende Strukturen (Kompetenzen und zentrale fachliche Konzepte) sind über die Schulstufen hinweg progressiv zu entwickeln. Problemorientierende Fragestellungen sollen als Leitfragen dem Unterricht vorangestellt werden. Solche Lernprozesse sind ausgehend vom jeweiligen Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler auf allen Schulstufen in allen Anforderungsbereichen (Reproduktion, Transfer, Reflexion) zu fördern. Dabei ist den Ansprüchen von Individualisierung und Differenzierung gerecht zu werden. Inhaltliche Überschneidungen und Anknüpfungspunkte zu anderen Unterrichtsgegenständen sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie außerschulische Lernorte und öffentliche Einrichtungen (zB Parlament, Landtage, Gemeinderat, Demokratiewerkstatt).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende didaktische Prinzipien sind zu berücksichtigen: Gegenwarts- und Zukunftsbezug, Lebensweltbezug und Subjektorientierung, Inter- und Transkulturalität, Problemorientierung, exemplarisches Lernen, Handlungsorientierung, Multiperspektivität und Kontroversität sowie Wissenschaftsorientierung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Eduacation<super>2</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Strukturierung von Unterricht dienen wiederkehrende Konzepte. Individuelle, zumeist aus der Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler geprägte Vorstellungen sind im Unterricht aufzugreifen. Zudem muss den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, diese individuellen Vorstellungen auszudifferenzieren und weiterzuentwickeln. Lernen mit Konzepten ist ein wesentlicher Aspekt der Förderung historischer und politischer Sachkompetenz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dafür sind folgende zentrale fachliche Konzepte zu beachten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zustandekommen von historischem und politischem Wissen wahrnehmen (Belegbarkeit, Konstruktivität, Kausalität, Perspektive und Auswahl)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeit als grundlegendes Konzept des historischen Denkens zwischen Kontinuität und Wandel verstehen (Zeitverläufe, Zeiteinteilung, Zeitpunkte)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge des menschlichen Zusammenlebens fokussieren (Struktur, Macht, Kommunikation, Handlungsspielräume, Lebens-/Naturraum, Normen, Arbeit, Diversität und Verteilung)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese zentralen fachlichen Konzepte können durch weitere Konzepte ergänzt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die fachspezifischen Kompetenzbereiche sind wissenschaftsorientiert anzubahnen. Dazu können unterschiedliche Strategien und Lehr-Lern-Methoden angewandt werden, die emotionale, kognitive, ästhetische und kreative Zugänge berücksichtigen. Die Kompetenzbereiche sind als miteinander vernetzt zu verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Fragekompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte gibt Antworten auf Fragen, die aus Erfahrungen der Gegenwart (zB persönliche Wahrnehmungen, politisches Geschehen, mediale Berichterstattung) heraus an die Vergangenheit gestellt werden. Im Unterricht sind in Geschichtsdarstellungen vorhandene Fragestellungen aufzuzeigen und die Schülerinnen und Schüler anzuleiten, Fragen an die Vergangenheit selbst zu formulieren. Es sollten dabei vor allem Fragen berücksichtigt werden, die Veränderungen in der Zeit betreffen (zB zu Kontinuität, Wandel). Zudem sind Fragen in Bezug auf Quellen und Darstellungen zu thematisieren<super>10</super>.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der kritische Umgang mit Quellen und Darstellungen zum Aufbau eigener Vorstellungen und Erzählungen über die Vergangenheit (Re-Konstruktion) ist zu fördern. Darüber hinaus gilt es, Darstellungen kritisch zu hinterfragen (De-Konstruktion). Verschiedene Formen des Umgangs mit Geschichte (Geschichtskultur) sind dabei zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Orientierungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewonnene Einsichten aus der Beschäftigung mit der Vergangenheit sollen es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, Gegenwarts- und Zukunftsphänomene zu erkennen und sich in Gesellschaft und Lebenswelt besser zu orientieren. Es gilt daher, aus der Beschäftigung mit Vergangenheit Einsichten für die Gegenwart abzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Sachkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachspezifische Begriffe und Konzepte werden reflektiert und angewandt. Dabei gilt es, an vorhandene Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler anzuschließen und einer alters- und entwicklungsgemäßen Konkretisierung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Urteilskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen dazu befähigt werden, gesellschaftliche bzw. politische Entscheidungen, Probleme und Kontroversen vor dem Hintergrund von Grund- und Menschenrechten wahrzunehmen. Lernende sollen dazu angeleitet werden, sich mit bereits vorliegenden Urteilen auseinanderzusetzen sowie möglichst eigenständige Sach- und Werturteile zu entwickeln<super>13</super>. In jedem Fall gilt es darauf zu achten, den Schülerinnen und Schülern die Interessen hinter politischen Urteilen und der jeweiligen Perspektive näher zu bringen (Interessen- und Standortgebundenheit).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politikbezogene Methodenkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Lernenden sollen einfache Methoden zur Analyse und Interpretation von ausgewählten Daten und Bildern und vereinfachten Texten aus Politik und Gesellschaft vermittelt werden. Damit wird die Grundlage für politische Sachurteile geschaffen. Gleichzeitig wird durch die Auseinandersetzung mit politischer Kommunikation (auch in digitalen Medien) politische Partizipation angeregt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Handlungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Bereitschaft zu politischem Handeln fördern. Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeleitet werden, eigene Positionen einzunehmen und Positionen anderer zu verstehen sowie an der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen mitzuwirken. Dies ist durch simulatives Handeln und andere Unterrichtsmethoden zu erproben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Sachkompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachspezifische Begriffe und Konzepte werden angewandt. Dabei gilt es, an vorhandene Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler anzuschließen und einer alters- und entwicklungsgemäßen Konkretisierung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzbeschreibungen sind für jede Schulstufe ident formuliert und Die Kompetenzentwicklung über die Schulstufen hinweg ergibt sich aus der ansteigenden Komplexität der Inhalte. Diese sind so zu wählen, dass Lernprogression ermöglicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die Beschreibungen in den sieben Kompetenzbereichen 2. bis 4. Klasse formuliert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (2. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellen und Darstellungen unterscheiden, beschreiben, vergleichen und mit Hilfestellung hinterfragen.<super>6</super> <b>(Historische Methodenkompetenz)</b></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Erzählungen über die Vergangenheit auf der Grundlage von Quellen und Darstellungen erstellen und dabei entsprechende Belege anführen.<super>6</super> <b>(Historische Methodenkompetenz)</b></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen zu Kontinuität und Wandel, die in Darstellungen behandelt werden, mit Hilfestellung herausarbeiten. <b>(Historische Fragekompetenz)</b></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Beschäftigung mit der Vergangenheit Gegenwarts- und Zukunftsphänomene mit Hilfestellung beschreiben und verstehen. <b>(Historische Orientierungskompetenz)</b></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachspezifische Begriffe und einfache Konzepte (zB Darstellung, Quelle, Demokratie, Herrschaft, Revolution) mit Hilfestellung beschreiben. <b>(Historische und politische Sachkompetenz)</b></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>politische Manifestationen (Zeitungsartikel, Formen digitaler Kommunikation, Wahlplakate) beschreiben, vergleichen und mit Hilfestellung hinterfragen. <b>(Politikbezogene Methodenkompetenz)</b></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Meinungen zu gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen entwickeln und den Unterschied zu fremden Meinungen erkennen. <b>(Politische Urteilskompetenz)</b></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angebote von politischen Organisationen (zB Parteien, NGOs) erkennen und nutzen sowie gegebenenfalls mit Personen und Institutionen der politischen Öffentlichkeit Kontakt aufnehmen. <b>(Politische Handlungskompetenz)</b></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle16" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOGRAFIE UND WIRTSCHAFTLICHE BILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Geografie und wirtschaftliche Bildung stellt den mündig handelnden Menschen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt sowie dabei relevante räumliche und zeitliche Zusammenhänge in den Mittelpunkt. Ein wichtiger Ausgangspunkt der Lehr-/Lernprozesse sind dabei die Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler. Im Bewusstsein, dass geografische und ökonomische Prozesse sowie ihre Darstellung immer auch gesellschaftlich eingebettet sind, sollen diese für Schülerinnen und Schüler als gestaltbar und veränderbar erfahren werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen in komplexen Lebenswelten gegebenenfalls mit Hilfestellung durch Analyse und Reflexion zunehmend individuelle Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz entwickeln. Besondere Bedeutung hat die Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Privathaushalt, Geld und Finanzentscheidungen, Produktion und Konsum, Unternehmertum und Arbeitswelt, Staat und Gesellschaft, naturräumliche und sozialräumliche Prozesse, Mensch-Umwelt-Beziehungen, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Globalisierung und internationale (Wirtschafts-) Beziehungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 21. Jahrhundert erfolgt dies vor dem Hintergrund höchst dringlicher und miteinander verwobener globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Umweltdegradation, Ressourcenverbrauch sowie Flucht- und Migrationsbewegungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für positive zukünftige Entwicklungen sind daher innovative Ansätze des Denkens und Handelns, insbesondere beim Wirtschaften von allen gefordert. Im Unterricht sollen diese Ansätze erörtert, diskutiert, entwickelt und – wo immer möglich – handelnd ausprobiert werden. So soll Bildung für eine nachhaltige Entwicklung gestärkt und Lebensqualität gesichert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierter Unterricht ermöglicht die aktive Auseinandersetzung mit zentralen geografischen und wirtschaftlichen Inhalten, Konzepten und Methoden in allen Anforderungsbereichen (Reproduktion, Transfer, Reflexion und Problemlösung). Junge Menschen sollen befähigt werden, sich in der ökonomisch, technologisch und durch Digitalisierung geprägten Welt möglichst eigenständig zu orientieren. Sie sollen lernen, an Handlungs- und Entscheidungsprozessen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt entsprechend den individuellen Möglichkeiten verantwortungsbewusst mitzuwirken.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht im Unterrichtsgegenstand Geografie und wirtschaftliche Bildung orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen der wissenschaftlichen Geografie und der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Alle Zielsetzungen und Inhalte sollen daher im Wirkungsgefüge Gesellschaft – Wirtschaft – Politik – Umwelt bearbeitet werden. Dabei sollen bildungsrelevante Fallbeispiele mit Problembezug auf unterschiedlichen Maßstabsebenen (persönlich, lokal, regional, national und global) erarbeitet werden. So sollen die Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts durch das Verstehen von Zusammenhängen, Anwenden des Gelernten sowie Reflektieren der eigenen Einstellungen, Entscheidungen und Handlungen vorbereitet werden. Somit leistet der Unterricht einen besonderen Beitrag zum Verständnis der Schülerinnen und Schüler, sich als relevanten Teil der Wirtschaft zu begreifen, mit dem Wunsch, sich durch selbstbestimmtes Handeln auch aktiv einzubringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch unterschiedliche fachliche Zugänge, individuelle Sichtweisen sowie verschiedene Welt- und Menschenbilder soll der Mehrperspektivität und Pluralität Rechnung getragen werden. Die kontinuierliche regionale Zuordnung der Fallbeispiele unterstützt den Aufbau eines topografischen Grundgerüstes. Originale Begegnungen an außerschulischen Lernorten sowie mit externen Expertinnen und Experten sind ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. Medien, insbesondere Geomedien (das sind digitale und analoge Medien mit ortsbezogenen Daten), werden zum Erschließen, Produzieren und Kommunizieren von geografischen und wirtschaftlichen Inhalten eingesetzt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifenden Themen auf: Bildungs- Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen durch sprachsensible Aufgabenstellungen mit zunehmender inhaltlicher und sprachlicher Komplexität befähigt werden, sich, ausgehend von der Alltagssprache, schrittweise elementare Fachbegriffe zu erwerben, die es ihnen ermöglichen, sich entsprechend ihrem Lern- und Entwicklungsstand fachlich angemessen auszudrücken.<super>10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist den Werten eines nachhaltigen Lebens, der Demokratie, den Menschenrechten, der Chancengerechtigkeit, dem sozialen Ausgleich sowie der Toleranz verpflichtet.<super>7,8,11,13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein besonderer Fokus auf Bildungs-, Berufs- und Lebensweltorientierung unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Auslotung ihrer Interessen und Fähigkeiten für weiterführende Bildungswege.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Finanzielle Bildung findet durch Förderung der Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz zur Gestaltung der eigenen finanziellen und wirtschaftlichen Lebenslage und zur kompetenten, verantwortungsbewussten und mündigen Mitwirkung an wirtschaftlichen Prozessen statt.<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entrepreneurship Education wird verankert durch die Stärkung der Kreativität, der Eigeninitiative und der Erfahrung der Möglichkeit, Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende zentrale fachliche Konzepte sollen im Unterricht anhand von geeigneten Fallbeispielen veranschaulicht und vermittelt werden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Gemeinsamkeiten und Unterschiede</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kinder und Jugendliche erfassen Leben und Wirtschaften über Aspekte des Gemeinsamen und des Unterschiedlichen, indem Bezüge zu Bekanntem hergestellt werden. Wahrnehmung und Darstellung setzen das Erkennen von Differenzen voraus. Vielfalt (Diversität) und Ungleichheit (Disparität) sind im Wirkungsgefüge Gesellschaft – Wirtschaft – Politik – Umwelt erschließbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Veränderung und Wandel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschliches Handeln stößt vielseitige Veränderungsprozesse an, die sich jeweils durch Vernetzung und Rückkopplung vollziehen. Wandel hat vielfache Auswirkungen auf die Lebensqualität des Einzelnen sowie gesamt auf Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt. Unter dem Überbegriff „Globaler Wandel“ werden unterschiedliche Veränderungen zusammengefasst, etwa Klimawandel, Ressourcenverknappung, Bevölkerungsentwicklung, Digitalisierung, Globalisierung und Deglobalisierung. Durch nachhaltige Entwicklung werden Veränderungen im Denken und Handeln Einzelner angestoßen und eine Transformation der Gesellschaft(en) ermöglicht. Die Auseinandersetzung mit dem Konzept Veränderung und Wandel soll dazu beitragen, ein positives Zukunftsbild zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Interessen und Macht</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen, Gruppen und Institutionen haben unterschiedliche, manchmal widersprüchliche Interessen. Sie können diese aber nicht in gleichem Ausmaß durchsetzen. Durch unterschiedliche Machtverteilung werden ihre Handlungsspielräume erweitert oder eingeschränkt. Dies betrifft gesellschaftliche Einschluss- und Ausschlussprozesse, die Beteiligung an Entscheidungen, den Zugang zu Ressourcen sowie Verteilungsfragen. So werden beispielsweise politische Entscheidungsprozesse transparent und erfahrbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Maßstabsebenen und Raum</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die meisten Analysen und Darstellungen sozialer, ökonomischer und physischer Sachverhalte haben einen bestimmten Maßstab und einen Raumbezug. Dabei sind räumliche Darstellungen von der lokalen über die regionale zur globalen Ebene möglich. Unter Raum ist dabei sowohl ein Ausschnitt der Erdoberfläche (Containerraum inklusive Lagebeziehungen) zu verstehen als auch die individuelle Wahrnehmung von Orten („Raum im Kopf“) und der durch Handlungen gesellschaftlich konstruierte Raum („gemachter Raum“). Das bewusste Einsetzen unterschiedlicher Maßstabsebenen und Raumbezüge ermöglicht Mehrperspektivität und unterstützt begründete Bewertungen und Handlungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Leistungserstellung und Nachhaltigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen streben danach, ihre Lebenslage zu gestalten und zu verbessern. Sie tun dies durch körperliche und geistige Arbeit, den Einsatz von Technologien und den Rückgriff auf natürliche Ressourcen. Dies geschieht in Unternehmen, öffentlichen Institutionen und privaten Haushalten. Neben bezahlter Arbeit werden viele Leistungen auch unbezahlt oder auch ehrenamtlich erbracht. Bei der Produktivität ist die Perspektive der Nachhaltigkeit bedeutsam. Nachhaltigkeit bedeutet, dass nicht mehr Ressourcen verbraucht werden, als sich regenerieren können. Dabei sind neben ökologischen Überlegungen auch ökonomische, individuelle und soziale Aspekte in die Maßnahmen zum nachhaltigen Leben und Wirtschaften miteinzubeziehen. Der Umgang mit knappen Ressourcen umfasst auch natürliche Ressourcen wie etwa Luft, Boden und Wasser. Da diese Ressourcen für die kommenden Generationen erhalten und geschützt werden sollen, ist nachhaltiges Leben und Wirtschaften von besonderer Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kooperation und Konkurrenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Handeln von Menschen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ist durch Kooperation und Konkurrenz gekennzeichnet. Durch Arbeitsteilung und Spezialisierung sind alle Wirtschaftsteilnehmerinnen und -teilnehmer aufeinander angewiesen. Zusammenarbeit und Wettbewerb, Rahmenbedingungen und Wirtschaftsordnungen sowie das Verhältnis von Staat und Markt werden auf lokaler, nationaler und globaler Ebene ausgehandelt. Dies geschieht durch Menschen, Gruppen, Unternehmen, Organisationen und Staaten mit unterschiedlichen Einflussmöglichkeiten. Kooperation und Konkurrenz werden für Schülerinnen und Schüler bereits in alltäglichen Lebenszusammenhängen sichtbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vernetzung und Märkte</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen leben und wirtschaften nicht isoliert, sondern sind durch zahlreiche Austauschbeziehungen basierend auf Arbeitsteilung und Spezialisierung vernetzt. Dies geschieht sowohl in Marktbeziehungen (etwa Arbeits-, Güter- und Kapitalmärkte) als auch durch marktferne wirtschaftliche Aktivitäten (etwa unbezahlte Pflege und Erziehung im Haushalt<super>8</super>). Marktbeziehungen sind durch ein Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage charakterisiert, dadurch entsteht ein Preis. Märkte existieren für sämtliche Formen wirtschaftlicher Austauschbeziehungen, zB für Güter, Dienstleistungen, Informationen und Geld. Dabei spielen räumliche Distanzen auch unter veränderter wirtschaftlicher und technologischer Vernetzung weiterhin eine bedeutende Rolle. Marktaktivitäten können dabei Auswirkungen auch auf andere weit entfernte Orte oder Gesellschaften haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ökonomische Prinzipien und Entscheidungsfindung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirtschaften bedeutet gegenwärtige und zukünftige Lebensgrundlagen für Menschen zu sichern und dafür verantwortungsbewusst Entscheidungen zu treffen. Bei jeder Entscheidung stehen private Haushalte, aber auch Unternehmen und die öffentliche Hand vor verschiedenen Handlungsalternativen. Wirtschaftliches Denken umfasst das Abwägen von Alternativen und aller ihrer Konsequenzen (für Individuen und die gesamte Gesellschaft und Umwelt) einschließlich der Opportunitätskosten, die bei jeder Entscheidung anfallen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Unterrichts in Geografie und wirtschaftlicher Bildung ist die Förderung und Entfaltung des mündigen und reflektierten jungen Menschen, der im Wirkungsgefüge Gesellschaft – Wirtschaft – Politik – Umwelt handlungsfähig ist. Dazu sind fachlich wie fachdidaktisch fundierte Inhalte, Konzepte und Methoden notwendig, welche die Entwicklung von Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz im Sinne nachhaltiger Entwicklung unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Orientierungskompetenz </b>umfasst das Wahrnehmen, Lokalisieren, Verstehen und Analysieren von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen sowie umweltbezogenen Strukturen, Prozessen, Kontroversen, Konflikten und deren Darstellungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Urteilskompetenz </b>bezeichnet differenziertes, mehrperspektivisches Reflektieren und Bewerten der eigenen und der gesellschaftlichen Handlungsoptionen, Entscheidungen, Handlungen und deren Folgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Handlungskompetenz</b> entwickelt sich auf der Basis individueller Erfahrungen und sozial wie individuell konstruierter Einstellungen und Werthaltungen. Der Unterricht ermöglicht deren Weiterentwicklung über die gezielte Förderung relevanter Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Aneignung von Wissen sowie zur Reflexion fundierten Wissens. Diskutierte und schließlich getroffene Entscheidungen sollen gemeinsam erarbeitet und gegebenenfalls kommuniziert, argumentiert und, wenn möglich, aktiv umgesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unterschiedlichen Kompetenzbereiche der einzelnen Klassen verknüpfen diese drei Kompetenzen mit der Inhaltsdimension und den zentralen fachlichen Konzepten. Sie sind die konkrete Ausprägung der Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz und bilden die Grundlage für das Lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 1. Klasse beschreibt <b>Leben und Wirtschaften.</b> Darunter fallen folgende Teilbereiche:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften im eigenen Umfeld</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Wünsche und Bedürfnisse erkennen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Produzieren und Konsumieren im Wirtschaftskreislauf sowie den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld (Einnahmen und Ausgaben) anhand von Fallbeispielen aus dem eigenen Umfeld verstehen.<super>2,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliches Leben beginnend in der Wohn-/Schulortgemeinde auf verschiedenen Maßstabsebenen mit Hilfe von Geomedien einordnen und darstellen.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Charakteristika der räumlichen Umwelt erheben, beschreiben und mit Hilfestellung bewerten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Vorstellungen von Lebensqualität erkunden und Lebensstile hinsichtlich Nachhaltigkeit mit Hilfestellung reflektieren.<super>11,12</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften in der Welt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale, ökonomische und kulturelle sowie alters- und geschlechtsbedingte Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Zusammenhang mit Arbeiten (einfach nachvollziehbare Produktion in Unternehmen), Wohnen und Mobilität in ausgewählten Fallbeispielen aus Zentren und Peripherien vergleichen und diese mit Geomedien lokalisieren.<super>4,5,12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kriterien zur Bestimmung von Armut und Reichtum benennen und mit Hilfestellung vergleichen.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften im Hinblick auf nachhaltige Ernährung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von individuellen Ernährungsgewohnheiten (land-)wirtschaftliche Produktion, deren gesellschaftliche, wirtschaftliche und naturräumliche Bedingungen sowie deren Wandel an ausgewählten Fallbeispielen beschreiben und mit Hilfestellung vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entsprechend dem individuellen Lern- und Entwicklungsstand grundlegende Aspekte benennen, die für das Verständnis des Klimawandels und seiner gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen wichtig sind.<super>11</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften unter Beachtung der natürlichen Prozesse</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkungen von Naturereignissen, Lebensqualität und Wirtschaften der Menschen anhand von Fallbeispielen beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Betroffenheit von Menschen und Gesellschaften durch Naturgefahren und entsprechende Möglichkeiten solidarischen Handelns mit Hilfestellung erörtern.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 2. Klasse beschreibt <b>Nachhaltiges Leben und Wirtschaften. </b>Darunter fallen folgende Teilbereiche:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Nachhaltiger Umgang mit Energie und Ressourcen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung die Nutzung erneuerbarer und nicht erneuerbarer Energieträger vergleichen und aus den Blickwinkeln von Klimawandel und Nachhaltigkeit reflektieren.<super>11,12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die ungleiche räumliche und gesellschaftliche Verteilung von Ressourcen mit Hilfe von <br />(Geo-)Medien beschreiben und deren Nutzung, Wiederverwendung und Entsorgung erkennen.<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen wie Wasser, Luft oder Boden erfassen und im Alltag umsetzen.<super>11</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Vernetztes Wirtschaften zwischen Produktion und Konsum</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Berufen und Berufsbildern die Bedeutung und Vielfältigkeit der Arbeitswelt erkunden und vergleichen.<super>1,5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vielfalt von Bank-, Verkehrs- oder Handelsdienstleistungen erkunden und diesbezüglich Auswirkungen der Digitalisierung erkennen.<super>4,12,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach verschiedenen Gütern (einschließlich Leistungen) auf Märkten (Güter-, Arbeits-, und Kapitalmärkte) sowie deren wesentliche Funktionen insbesondere für die Preisbildung erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Erzeugung von Gütern oder Bereitstellung von Dienstleistungen durch einfache Projekte nachvollziehen und dabei die Faktoren Angebot, Nachfrage, Ressourceneinsatz, Knappheit und Preisgestaltung erkunden und mit Hilfestellung reflektieren.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 3. Klasse beschreibt <b>Leben und Wirtschaften in Österreich.</b> Darunter fallen folgende Teilbereiche:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Österreichische Gesellschaftsentwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aktuelle demografische Strukturen und Prozesse und deren mediale Darstellungen beschreiben sowie die Bedeutung für die eigene und gesellschaftliche Zukunft erkennen.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Auswirkungen von Selbst- und Fremdbildern auf das gesellschaftliche Zusammenleben beschreiben und mit Hilfestellung die Bedeutung von biologischem Geschlecht, Gender, Alter, Bildung, Einkommen, Wohlstand, Nationalität, Religion oder Kultur hinterfragen.<super>5,6,7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildungswege und Arbeitswelten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über die Berufswelt und unterschiedliche Bildungswege informieren.<super>2,8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bezahlte und unbezahlte Arbeit voneinander unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechte und Pflichten von Erwerbstätigen und Konsumierenden wahrnehmen sowie Konsumentenschutz als Hilfsangebot erkennen und im Bedarfsfall in Anspruch nehmen.<super>1,13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklungen am Wirtschaftsstandort Österreich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Wandel von Standortfaktoren und Standortentscheidungen sowie ihre Folgen für die weitere Entwicklung Österreichs und das persönliche Leben wahrnehmen.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Preise von Gütern und Dienstleistungen vergleichen und die Preisbildung auf Märkten unter Berücksichtigung von Angebot und Nachfrage sowie Produktionskosten an einfachen Fallbeispielen aus der eigenen Lebensrealität mit Österreichbezug nachvollziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Aufgaben der einzelnen Akteure in der ökosozialen Marktwirtschaft (zB private Haushalte, Unternehmen, Staat, Banken, Österreichische Nationalbank, Sozialpartner) und ihr Zusammenwirken mit Hilfestellung beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Funktionen von Steuern und Abgaben sowie deren gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der österreichischen Unternehmen für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gründe, Bedeutung sowie ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Folgen der außenwirtschaftlichen Verflechtungen (Import/Export) Österreichs mit der EU und der restlichen Welt erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zentren und Peripherien in Österreich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zentren und Peripherien Österreichs abgrenzen, in Geomedien verorten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung von zentralen und peripheren Lebensräumen mit Hilfe von originalen Begegnungen und Geomedien vergleichen und deren Lebensqualität individuell bewerten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe von (Geo-)Medien die Raumnutzungen für Wohnen, Arbeit, Verkehr, Freizeitaktivitäten und Tourismus vergleichen.<super>4,12</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 4. Klasse beschreibt <b>Leben und Wirtschaften in einer globalisierten Welt.</b> Darunter fallen folgende Teilbereiche:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Mensch und Natursysteme</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Ausmaß des menschlichen Einflusses auf Natursysteme anhand von Beispielen wie Einbringung von Schadstoffen, Land- und Ressourcennutzung (auch verknüpft mit eigenen Beobachtungen) beschreiben.<super>2,11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Folgen der Überschreitung von Belastungsgrenzen der Erde, des Klimawandels oder des Artensterbens für das Leben und Wirtschaften benennen.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das sich wandelnde Verhältnis zwischen Mensch und Natur erfassen, bereits etablierte Maßnahmen und Konzepte zum nachhaltigen Leben und Wirtschaften mit Hilfestellung analysieren und daraus Konsequenzen für das eigene verantwortliche Handeln ableiten.<super>6,11</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Europa und europäische Integration</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Gliederungen, Wahrnehmungen und Darstellungen von Europa und der Europäischen Union in ihrer Vielfalt beschreiben und in (Geo-)Medien erkennen.<super>5,6,7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung gemeinsamer Werte wie Friedenserhaltung, Demokratie oder Freiheit erkennen und zentrale Themen der EU wie die vier Grundfreiheiten (Waren, Personen, Kapital und Dienstleistungen), den Euro, Bildungskooperationen, Qualitätsstandards, Verbraucherschutz oder Regionalentwicklung im Hinblick auf das eigene Leben erfassen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Chancen und Herausforderungen der europäischen Integration erkennen.<super>6,7,10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklungen in einer globalisierten Welt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung, Bedeutung und Verteilung von Städten, Ballungsräumen und Peripherien mit (Geo-)Medien beschreiben und vergleichen.<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit sowie den Wandel der Machtverhältnisse zwischen Staaten, Bündnissen, NGOs, Konzernen, internationalen Organisationen und Bewegungen untersuchen und darstellen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anforderungen und Herausforderungen von nachhaltigen wirtschaftlichen Aktivitäten und Beziehungen in der globalisierten Welt erkennen und wesentliche Faktoren des globalen Wandels beschreiben, zB Bevölkerungsentwicklung, Klimawandel, Ressourcenknappheit, Armut und Wohlstand, Flucht und Migration.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Das eigene Ich in einer vernetzten Welt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Zukunftsvorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, finanzielle Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten, Lebensqualität und gemeinsame Herausforderungen benennen.<super>2,7,13</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle17" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schülern ästhetische und künstlerische Erfahrungsräume zu öffnen und sie bei der Entdeckung ihres eigenen musikalischen Potenzials zu unterstützen. Ausgehend vom praktischen Musizieren und Gestalten werden musikalische Kenntnisse und Fertigkeiten erworben sowie systematisch weiterentwickelt. Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit<super>1,2 </super>bilden die Grundlage für musikalisches Qualitätsbewusstsein und kritische Reflexion des Musikangebots. Durch die verantwortungsvolle Nutzung neuer Medien<super>6</super> werden zusätzliche Zugänge zur Musik ermöglicht. Die Auseinandersetzung mit Musik fördert die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit und leistet einen wertvollen Beitrag zu erfüllter und reflektierter Lebensgestaltung sowie zum gesellschaftlichen Zusammenleben.<super>11</super> Die Begegnung mit unterschiedlichen Erscheinungsformen von Musik und Musiktraditionen unterstützt die Entwicklung der eigenen Identität und befähigt zu offener und wertschätzender Haltung gegenüber kultureller Vielfalt. Die Einsicht, dass Musikausübung einen Spiegel der Gesellschaft darstellt, fördert nicht nur eine bewusste, aktive Teilhabe am musikalischen Leben, sondern leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur gesellschaftlichen Mitgestaltung. Auftritte im öffentlichen Raum, Konzert- und Musiktheaterbesuche sowie Kooperationen mit außerschulischen Bildungspartnern<super>1,2</super> erweitern und bereichern das Lernen mit und durch Musik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler werden durch regelmäßiges Üben und Wiederholen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse stufenweise erworben, erweitert und vertieft. Das erfordert einen methodisch sinnvollen progressiven Aufbau. Musikkundliche und musikhistorische Kenntnisse sind Ergebnisse der Unterrichtsarbeit in den Kompetenzbereichen Singen und Musizieren, Tanzen, Bewegen und Darstellen sowie Hören und Erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler erwerben unter Anleitung Strategien und Methoden zum Umgang mit Musik, übernehmen Mitverantwortung für den Unterricht<super>1,2</super>, beispielsweise bei der Musikauswahl, und entwickeln Vertrauen in die eigene Gestaltungsfähigkeit. Es ist dabei unerlässlich, dass sie die Lehrperson im Unterricht musikalisch tätig erleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Kooperationen mit regionalen Kulturinstitutionen<super>1,2 </super>(insbesondere Musikschulen), Exkursionen, Konzert- und Musiktheaterbesuche regen Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit an, fördern ihre soziale Kompetenz und erweitern ihren kulturellen Horizont.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Musik orientiert sich an den nachfolgenden vier zentralen fachlichen Konzepten, welche Produktion, Rezeption und Reflexion<super>1,2,13</super> von Musik in ihren vielfältigen Erscheinungsformen prägen und zu musikalisch-ästhetischer Erfahrung führen. Sie sind untereinander vernetzt und dienen als Orientierung und Strukturierung, um eine umfassende Auseinandersetzung mit musikalischen und außermusikalischen Inhalten für Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer zu gewährleisten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Klangsprache und Klangstruktur</b> umfasst musikalische Parameter (Klanghöhe, Klangdauer, Klangstärke, Klangfarbe) als Bausteine und Gestaltungsmittel für die vielfältigen musikalischen Strukturen und Formen sowie deren Notation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Tradition und Innovation</b> setzt einen direkten Bezug zur persönlichen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und thematisiert unterschiedliche Musikstile und Aufführungspraktiken im kulturgeschichtlichen Kontext und hinsichtlich ihres Innovationspotenzials.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Funktion und Wirkung</b> umfasst verschiedene Musikpraktiken in sozialen Räumen und spannt den Bogen von Musik zur gemeinschaftlichen Festgestaltung bis hin zum individuellen und kollektiven musikalischen Erleben und Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Wahrnehmung und Ausdruck</b> setzt sich mit Musikbegegnung, musikalischem Handeln und ästhetischem Empfinden auseinander. Dabei können intensive Erfahrungen mit Musik in all ihrer kulturellen Vielfalt und klanglichen Vielschichtigkeit gemacht werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zentrum des Musikunterrichts steht musikalisches Handeln im Kontext. Dieses umfasst die Kompetenzbereiche <b>1. Singen und Musizieren, 2. Tanzen, Bewegen und Darstellen, 3. Hören und Erfassen</b> und führt zu ästhetischer und künstlerischer Erfahrung sowie zu musikbezogenen Kenntnissen und Fertigkeiten. Die Umsetzung erfolgt durch: Gestalten, Improvisieren, Erfinden, Informieren, Reflektieren, Lesen, Notieren, Beschreiben, Bearbeiten, Interagieren und Anleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Singen und Musizieren</b> umfasst den gestalterischen und reflektierten Umgang mit der eigenen Stimme<super>10</super> und dem Körper, einfach zu spielenden Instrumenten und neuen Medien(-technologien)<super>6</super>. Ein Ziel ist der Erwerb eines vielfältigen Lied- und Musizier-Repertoires aus ein- und mehrstimmigen Liedern und Stücken unterschiedlicher Stilrichtungen und Kulturen sowie der improvisatorische Einsatz von Stimme und Instrumenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Tanzen, Bewegen und Darstellen </b>umfasst einerseits Körperwahrnehmung<super>9</super>, Bewegungsabläufe und Bewegungsqualitäten, andererseits ist es das Ziel, musikalische und außermusikalische Inhalte zu gestalten. Weiters soll eine Auswahl von regionalen und internationalen Tänzen erarbeitet und die Entwicklung von eigenen Choreografien gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Hören und Erfassen</b> umfasst die Auseinandersetzung mit Klängen und Geräuschen der Lebenswelt und die bewusste Verarbeitung von Höreindrücken im Sinne eines differenzierten Erfassens von Musik. Ein Ziel dabei ist die Aneignung eines Hörrepertoires aus Werken unterschiedlicher Kulturen, Gattungen und Stile. Weiters sollen Funktion und Wirkung von Musik anhand ausgewählter Beispiele beschrieben und es soll darüber kommuniziert<super>1,2,10</super> werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Vorgaben von Medienbildung und informatischer Bildung werden neue Technologien musikalisch adäquat eingesetzt und zur Unterstützung individueller und kooperativer Lernprozesse<super>6</super> genutzt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Beitrag des Unterrichtsgegenstandes Musik zur politischen Bildung ist die gesellschaftskritische Reflexion des Potenzials von Musik, politische Botschaften zu transportieren, aber auch das Aufzeigen der Gefahr, Musik für politische Zwecke zu missbrauchen.<super>7</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik als besondere Form von Sprache leistet einen umfassenden Beitrag zur sprachlichen Bildung, da die Auseinandersetzung mit Musik neben der Entwicklung einer Fachsprache auch die sprechtechnischen Grundlagen fördert.<super>10</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Stimme als Instrument wahrnehmen und gestaltend einsetzen.<super>3,9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lieder ausdrucksvoll singen sowie einfache Liedtexte inhaltlich verstehen.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Bodypercussion und einfach zu spielenden Instrumenten improvisieren und Lieder begleiten.<super>3,9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Elemente der Klangsprache erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik erfassen und einfache Bewegungsabläufe in entsprechender Körperhaltung (Spannung – Entspannung) erleben.<super>3,9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache tänzerische Bewegungen mit und ohne Musik nach Vorgabe ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Texte, Bilder und Stimmungen mit musikalischen Mitteln umsetzen und szenisch darstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das eigene Singen und Musizieren sowie andere akustische Erscheinungen hörend erfassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Stilrichtungen und Kulturen ausgewählter Hörbeispiele erfassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Singstimmen unterscheiden sowie ausgewählte Instrumente visuell und akustisch erkennen und unterscheiden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodische und rhythmische Motive erfinden und sowohl stimmlich als auch instrumental (inkl. Vocal- und Bodypercussion) umsetzen.<super>3,9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Auswahl von regionalen (Österreich und Nachbarländer), internationalen und anlassbezogenen Liedern singen.<super>5</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich nach Puls, Metrum, Takt und Rhythmus in entsprechender Körperhaltung bewegen.<super>9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache gebundene Tänze mittanzen und ihrem Lern- und Entwicklungsstand entsprechende Bewegungseinheiten selbst und im Team erfinden.<super>2,3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze musikalische Spielszenen zu Texten, Bildern und Stimmungen mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmitteln mitgestalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache musikalische Klangstrukturen erfassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Stilrichtungen und Kulturen ausgewählter Hörbeispiele erfassen und gegebenenfalls beschreiben.<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stimmgattungen wahrnehmen und gegebenenfalls hörend unterscheiden sowie Instrumente visuell und akustisch erkennen und beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>außermusikalische Inhalte (zB Texte, Bilder, Stimmungen) mit Stimme und Instrumenten improvisatorisch gestalten.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lieder unterschiedlicher Stile mitsingen und Liedtexte mit Hilfestellung kritisch hinterfragen.<super>5,7,8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit ausgewählten Instrumenten einfache Musikarrangements und Liedbegleitungen unter Anleitung umsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich nach einem vorgegebenen Rhythmus in entsprechender Körperhaltung bewegen.<super>3,9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei gebundenen und ungebundenen Tänzen verschiedener Länder, Kulturen und Stilrichtungen unter Anleitung mittanzen sowie einfache, kurze Choreografien selbst gestalten.<super>3,5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stimmungen, Geschichten und Handlungen in unterschiedlichen einfachen künstlerischen Darstellungsformen umsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>musikalische Klangstrukturen erfassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Hörbeispiele unterschiedlichster Stilrichtungen und Kulturen hinsichtlich ihrer musikalischen Parameter sowie Gestaltungselemente und Formverläufe erfassen.<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klang und Funktion der menschlichen Stimme und von Instrumenten erfassen und gegebenenfalls beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lieder unterschiedlicher Stile, Epochen und Kulturen singen und gegebenenfalls präsentieren.<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Stimme, Instrumenten und Alltagsgegenständen musizieren und kreativ gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Notenschrift erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Umgang mit neuen Medien Kreativität in der Gestaltung zeigen und sich als selbstwirksam erleben.<super>1,2,6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>freie und metrisch gebundene Bewegungsabläufe ausführen und sich in verschiedenen Bewegungsqualitäten (zB leicht – schwer, schnell – langsam, weit – eng) ausdrücken.<super>9</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei verschiedenen gebundenen und ungebundenen Tänzen/Choreografien zu Liedern und Musikstücken mittanzen sowie Choreografien selbst und im Team miterfinden, mitentwickeln und mitgestalten.<super>1,2,3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Spielszenen mit außermusikalischen und musikalischen Inhalten unter Einbeziehung verschiedener künstlerischer Ausdrucksmittel mitplanen, mitgestalten und präsentieren.<super>1,2</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Hörbeispiele unterschiedlichster Stilrichtungen und Kulturen hinsichtlich ihrer musikalischen Parameter sowie Gestaltungselemente und Formverläufe erfassen und gegebenenfalls beschreiben.<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das öffentliche Musikangebot wahrnehmen, mit Hilfestellung kritisch reflektieren und sowohl kognitive, emotionale als auch soziale Bezüge zur Musik herstellen.<super>6, 7</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle18" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">KUNST UND GESTALTUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunst und Gestaltung ermöglicht sinnlich-ästhetische Zugänge zur Welt und fördert ganzheitliche Persönlichkeitsbildung. Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen bildnerische Praxis, bildende Kunst, gestaltete Umwelt und visuelle Kommunikation. Der Unterrichtsgegenstand schafft Orientierung, um in visuellen Kulturen reflektiert zu handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie durch Bilder ihre Vorstellungen von sich selbst und der Welt geprägt werden. Sie verstehen, dass die Herstellung und der Einsatz visueller Gestaltungen von Interessen, sozialen und kulturellen Umständen sowie von persönlichen Erfahrungen, Einstellungen und Intentionen beeinflusst werden. Das ermöglicht differenzierte Einschätzungen künstlerischer und kultureller Ausdrucksformen aus der Gegenwart und Vergangenheit. Schülerinnen und Schüler lernen ihre Vielfalt und Diversität kennen, anzuerkennen und damit umzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erfahren und erproben, wie Techniken, Materialien, bildnerische Mittel, Medien, Genres und Absichten visuelle Produkte in Form, Aussehen und Wirkung beeinflussen. Sie können diese als Kommunikationsmittel einsetzen und sie auch selbst gestalten. Der Erwerb von Fachsprache unterstützt bildnerisches Denken, fachliches Kommunizieren und Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Kunst und Gestaltung werden Vorstellungskraft, Fantasie, sinnliche Erfahrung, Einfühlungsvermögen, individuelle und gemeinsame Ausdrucksfähigkeit gefördert und erweitert. Experimentierfreude, Offenheit und Neugier werden angeregt, ebenso Flexibilität, Ausdauer und Konzentration.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen, auf eigene Ideen und Vorstellungen zu vertrauen. Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Originalität ihrer bildnerischen Arbeiten und erfahren sich als aktive und verantwortungsvolle Gestalterinnen und Gestalter ihrer analogen und virtuellen Lebenswelten. Sowohl in der Einzel- als auch in der Zusammenarbeit gewinnen sie Vertrauen in ihre Wahrnehmungs-, Gestaltungs-und Urteilsfähigkeit und werden motiviert, diese über die Schule hinaus eigenständig weiterzuentwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Kunst und Gestaltung trägt somit in besonderer Weise zur Identitätsbildung, Wertebildung und Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender bei und fördert lebenslanges Lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Kunst und Gestaltung ist im Stundenplan eine Doppelstunde wöchentlich vorzusehen. Die Unterrichtsvorhaben berücksichtigen die drei Kompetenzbereiche. Deren Gewichtung und Reihung fallen unterschiedlich aus, wobei die bildnerische Praxis den größten Anteil hat. Themenrahmen und Aufgabenstellungen liegen in der Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendungsbereiche sind verpflichtend umzusetzen. Sie stellen repräsentative Themengebiete dar und beschreiben nicht den gesamten Unterricht. In Verschränkung mit den übergreifenden Themen sind daraus konkrete Unterrichtsvorhaben zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf methodische Vielfalt im Unterricht ist ebenso zu achten wie auf die Einbindung vielfältiger und unterschiedlicher Beispiele aus Kunst, gestalteter Umwelt und visueller Kommunikation. Vertiefendes Erschließen von Themen und Aufgaben ist wichtiger als möglichst viele zu behandeln. Es wird empfohlen, Themen auch gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu entwickeln, um gemeinschaftliches Handeln und Lernen mit- und voneinander zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angeleitetes sowie eigenständiges praktisches Tun werden dem Alter, den Möglichkeiten, Fähigkeiten und Potenzialen der Schülerinnen und Schüler entsprechend aufeinander abgestimmt. Aufgaben werden sowohl offen als auch zweckgerichtet gestellt und werden hinsichtlich der Ziele, Anlässe, Genres und Medien zunehmend vielfältiger und komplexer. Selbständiges Anwenden der erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten ist zu fördern sowie das Übernehmen von Verantwortung für Material und Arbeitsplatz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Während und am Ende des Arbeitens werden die Fortschritte und Ergebnisse gemeinsam besprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Das Führen einer Sammelmappe ist empfehlenswert, um Recherchen, Ideen, Skizzen, Versuche, Varianten, Konzepte und Ergebnisse zu dokumentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht findet in Fachräumen mit entsprechender Infrastruktur statt. Im Schulgebäude gibt es Möglichkeiten für das Präsentieren von Unterrichtsergebnissen. Die Realisierung größerer Projekte im Klassenverband, klassen- oder schulübergreifend ist wünschenswert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist anzustreben, dass Schülerinnen und Schüler an Originalen lernen, auch an außerschulischen Standorten sowie im Austausch mit Kunstschaffenden und Fachleuten (zB im Sektor der Kunstvermittlung sowie in einschlägigen künstlerischen und gestalterischen Berufen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Verwendung von Bildern ist auf die Wiedergabequalität und die rechtlichen Grundlagen zu achten. Hard- und Software werden den Möglichkeiten entsprechend verwendet. Ökologische, ökonomische, sicherheitstechnische und gesundheitliche Aspekte bestimmen die Auswahl der Materialien und Techniken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Unterrichtsgegenstand Kunst und Gestaltung liegen Konzepte zugrunde, die für die bildende Kunst, gestaltete Umwelt und visuelle Kommunikation zentral sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Material, Technik und Medien</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Material, Technik und Medien ermöglichen und begrenzen alle Arten bildnerischen Gestaltens. Materialqualitäten und Materialbeschaffenheit in Verbindung mit verschiedenen Techniken sind maßgebend für die Gestaltung. Medien und Techniken beeinflussen nicht nur die Herstellung, sondern auch die Verbreitung und Präsentation von bildnerischen Gestaltungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Regeln, Regelbrüche und Innovation</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Kunst und visuellen Kulturen zeigen sich Regeln, die von Einzelnen, Gruppen und Gesellschaften bestimmt werden. Bildnerisches Gestalten hängt mit dem Erlernen und Anwenden von Regeln zusammen. Das Einhalten von Regeln ist Voraussetzung dafür, sich visuell verständlich zu machen. Im Kreativen liegt die Fähigkeit, durch Aussetzen, Brechen oder Übertreten von Regeln Neues zu schaffen. Auf diese Weise werden Originalität, Individualität und Diversität sichtbar.<super>5,8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Imagination, Fiktion und Realität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im bildnerischen Gestalten geht es um das Verhältnis von Imagination, Fiktion und Realität in seiner Vielschichtigkeit. Imaginieren ruft sinnliche Eindrücke aus der Erinnerung sowie neue innere Vorstellungen hervor. Dieser individuelle Vorgang kann bildnerisch dargestellt werden. Ebenso spielen das Abbilden der sichtbaren Wirklichkeit sowie die Darstellung von realen und fiktiven Inhalten eine wesentliche Rolle. An den Unterschieden und den Übergängen zwischen Imagination und Realitätsdarstellung gilt es zu arbeiten, um die vielfältige Auseinandersetzung mit Wirklichkeiten und ihren Darstellungen zu befördern.<super>1,2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Form, Funktion und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Verständigungs-, Ausdrucks- und Darstellungsmittel haben bildnerische Gestaltungen und Prozesse unterschiedliche Funktionen und Wirkungen: zB erfreuen, unterhalten, beeindrucken, neugierig machen, dokumentieren, informieren, illustrieren, erläutern, auffordern, repräsentieren, auch provozieren und schockieren. Die Wirkung bildnerischer Gestaltungen ist abhängig von Form- und Gestaltungsentscheidungen. Verwendung und Wirkung werden beeinflusst von Sozialisation, individuellen Sichtweisen, persönlichen Interessen, Wissen und Bildung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Verschränkung der drei Kompetenzbereiche Bildnerische Praxis, Wahrnehmen und Reflektieren sowie Bildsprachen und Kommunizieren wird das Zusammenwirken von Vorstellung, bildnerischer Darstellung, Mitteilung, Deutung und Bedeutung als komplexer Kompetenzentwicklungsprozess dargestellt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bildnerische Praxis</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt des Unterrichtsgegenstandes steht die bildnerische Tätigkeit der Schülerinnen und Schüler zur Entwicklung und Weiterentwicklung ihres visuellen Vorstellungs-, Darstellungs- und Ausdrucksvermögens. In der bildnerischen Praxis werden kreative Potenziale aktiviert und sinnlich-ästhetische Zugänge zur Welt ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im eigenständigen Gestalten entwickeln die Schülerinnen und Schüler Verständnis und Gespür für die unterschiedlichen Wirkungen und Absichten bildnerischer Ausdrucksformen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wahrnehmen und Reflektieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrnehmen als aktiver Vorgang ereignet sich im Zusammenspiel der Sinne und ermöglicht Teilhabe an dem, was uns umgibt. In der Form-, Farb-, Raum- und Zeitwahrnehmung und im Erschließen physischer und virtueller Umgebungen entstehen Bilder von der Welt und es eröffnen sich Zugänge zum eigenen bildnerischen Gestalten, zu bildender Kunst, gestalteter Umwelt und visueller Kommunikation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen Wirkungen, Bedeutungen und Botschaften von bildnerischen Arbeiten zu reflektieren und zu verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bildsprachen und Kommunizieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen in der bildnerischen Praxis und beim Wahrnehmen und Reflektieren ihrer Arbeiten sowie anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik unterschiedliche Bildsprachen kennen und sie einzusetzen. Sie erfahren, dass bildsprachliche Mittel eindeutig, mehrdeutig, auch widersprüchlich sein können und sich unterschiedlich auslegen lassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Kommunizieren mit Bildern und über Bilder erweitern sie ihr Vorstellungs- und Ausdrucksvermögen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit unterschiedlichen Materialien, einfachen analogen und digitalen Werkzeugen und Techniken spielerisch experimentieren und sie grundlegend handhaben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Materialien, einfache analoge und digitale Techniken und Werkzeuge den Aufgaben gemäß einsetzen und ausgewählte bildnerische Verfahren anwenden.<super>6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Gestaltungsaufgaben Bildideen entwickeln, basierend auf eigenen Erlebnissen, Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen und Fantasien.<super>3,9</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache bildnerische Gestaltungselemente erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern betrachten und mit Hilfestellung darüber reflektieren.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildsprachen und Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Entwicklungsstand entsprechend mit analogen und digitalen bildnerischen Gestaltungselementen kommunizieren.<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und andere Gestaltungen präsentieren und sich wertschätzend darüber äußern.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit verschiedenen Materialien, analogen und digitalen Werkzeugen und Techniken angeleitet experimentieren und sie handhaben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Materialien, analoge und digitale Techniken und Werkzeuge den Aufgaben gemäß einsetzen und bildnerische Verfahren anwenden<super>4</super>.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Gestaltungsaufgaben Bildideen entwickeln, basierend auf eigenen Erlebnissen, Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen und Fantasien.<super>3,9</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte bildnerische Gestaltungselemente erkennen und unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern betrachten, mit Hilfestellung darüber reflektieren und sich wertschätzend darüber austauschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik elementare Funktionen sowie Bildabsichten und Wirkungen erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildsprachen und Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Entwicklungsstand entsprechend mit analogen und digitalen bildnerischen Gestaltungselementen kommunizieren.<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und andere Gestaltungen präsentieren und sich wertschätzend darüber äußern.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit unterschiedlichen Materialien, analogen und digitalen Werkzeugen und Techniken zielgerichtet angeleitet experimentieren und sie zunehmend selbständig handhaben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Materialien, analoge und digitale Techniken und Werkzeuge den Aufgaben gemäß einsetzen und bildnerische Verfahren zielgerichtet anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von einfachen Gestaltungsaufgaben, orientiert an Absichten, Anlässen und Vorstellungen, Bildideen entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildnerische Gestaltungen im Zusammenwirken von Vorstellung, Darstellung und Mitteilung selbständig realisieren, gegebenenfalls unter Einsatz digitaler Bildproduktion bzw. Bildbearbeitung.<super>4</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche bildnerische Gestaltungselemente erkennen sowie verschiedene Funktionen und Zwecke ausgewählter bildnerischer Gestaltungen unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern reflektieren und sich wertschätzend darüber austauschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik elementare Funktionen sowie Bildabsichten und Wirkungen erkennen und vergleichen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildsprachen und Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit analogen und digitalen bildnerischen Gestaltungselementen kommunizieren und ihre gestalterischen Entscheidungen beschreiben.<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und andere Gestaltungen präsentieren, angeleitet arrangieren und sich wertschätzend darüber austauschen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit unterschiedlichen Materialien, analogen und digitalen Werkzeugen und Techniken zielgerichtet experimentieren und sie weitgehend selbständig handhaben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Materialien, analoge und digitale Techniken und Werkzeuge den Aufgaben gemäß einsetzen und bildnerische Verfahren nach vorgegebenen und eigenen Kriterien zielgerichtet und gegebenenfalls begründbar<super>10</super> anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von unterschiedlichen Gestaltungsaufgaben, orientiert an Absichten, Anlässen und Vorstellungen, verschiedene Bildideen entwickeln.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Genres, Bildmotive, Darstellungsweisen erfassen sowie unterschiedliche Funktionen und Zwecke ausgewählter bildnerischer Gestaltungen unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern reflektieren, mit Hilfestellung analysieren und sich wertschätzend darüber austauschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Beispielen aus Kunst und Alltagsästhetik Funktionen sowie Bildabsichten und Wirkungen untersuchen und mit Hilfestellung hinterfragen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Gestaltungen präsentieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildsprachen und Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit analogen und digitalen bildnerischen Gestaltungselementen kommunizieren und ihre gestalterischen Entscheidungen beschreiben.<super>4,6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und andere Gestaltungen präsentieren, angeleitet arrangieren und sich wertschätzend darüber austauschen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle19" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">TECHNIK UND DESIGN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technik und Design stehen in vielen Bereichen der Lebensbewältigung und -gestaltung miteinander in Beziehung. Design ist als ganzheitlicher Gestaltungs- und Problemlösungsprozess zu verstehen. Der Prozess berücksichtigt bereits im Entwurf alle Schritte des Lebenszyklus: Entwicklung von Systemen und Gegenständen, Herstellung, Recycling, Abbau oder Entsorgung. Zur Technik gehören Produkte oder Sachsysteme und alle Prozesse und Handlungen (Verfahren, Fertigkeiten), in denen diese entstehen, verwendet und entsorgt werden. Design- und Technikprozesse münden in Erkenntnis-, Kompetenz- und Wissensgewinn. Damit hat der Unterrichtsgegenstand Relevanz für die aktuellen und zukünftigen Erlebniswirklichkeiten und Lebensrealitäten von Schülerinnen und Schülern und schafft so die Basis für Innovation und Weiterentwicklung in modernen Wissensgesellschaften.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handwerkliche Grundfertigkeiten werden ganzheitlich über den fachgerechten und sicheren Umgang mit Werkstoffen, Werkzeugen, Maschinen und Verfahren erlernt. Durch die Befassung mit der materiellen Kultur wird Bewusstsein für Qualität und Nachhaltigkeit entwickelt und geschärft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Forschende, experimentierende und kreative Prozesse sowie die Gestaltung und Herstellung von funktionalen Produkten ermöglichen Technikmündigkeit, Interesse an Innovation und nachhaltiges Handeln. Selbständiges, reflektierendes Denken und Tun fördern die Orientierung in der sich wandelnden hochtechnisierten, digitalisierten Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht bietet und fördert Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt, den Zugang von Schülerinnen und Schülern zu allen Berufsfeldern und berufsnahe Informationen über die Vorgänge in Betrieben und Ausbildungseinrichtungen, die Reflexion der Berufs- und Bildungswahlentscheidung sowie die für die Berufswelt notwendigen Kompetenzen der Eigenverantwortlichkeit, Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Lösungsorientierung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand ermöglicht durch all diese Zugänge vielfältige Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen (zB im Bereich Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) und den allgemeinen Unterrichtsprinzipien der Schule.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabenstellungen ermöglichen Designprozesse, die Schülerinnen und Schüler ausgehend von einer Fragestellung oder einem Bedürfnis über die eigene Idee bis zur Fertigstellung des eigenen Produkts oder zur Lösung eines spezifischen Problems führen.<super>1,2</super> Die Kompetenzbereiche Entwicklung, Herstellung und Reflexion bilden diesen Zugang ab. Im handlungs- und prozessorientierten Unterricht werden handwerkliche Grundfertigkeiten, strategisches Denken, forschendes Lernen und Reflexionsfähigkeit entwickelt. Die Komplexität der Aufgabenstellungen und der Verfahren ist im Sinne eines Spiral-Curriculums kontinuierlich zu steigern. Fachliches Wissen und die Verwendung der Fachsprache<super>10</super> werden aufgebaut, problemlösende, gestalterische und technische Kompetenzen erweitert und vertieft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Freude am Tun, Neugier, Motivation und Sinnlichkeit sind als essenzielle Grunderfahrungen wie Selbstvertrauen, Eigeninitiative, Selbständigkeit und Frustrationstoleranz zu fördern. Das Lernen durch Versuch und Irrtum lässt eine Vielzahl an Lernerfahrungen zu, die das Suchen und Finden von kreativen und innovativen Lösungswegen ebenso unterstützen wie kritische Selbsteinschätzung und Kritikfähigkeit.<super>1, 2 </super>Schülerinnen und Schüler sind dabei individuell zu begleiten und zu fordern. Der Unterricht soll Schülerinnen und Schüler motivieren und befähigen, Projekte eigenständig auch im Alltagsleben umzusetzen.<super>1, 2</super> Bei der Auswahl und Vermittlung von Inhalten sind der unmittelbare und aktuelle Lebensraum und die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Exkursionen und außerschulische Lernorte unterstützen den praktischen Unterricht.<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analoge und digitale Verfahren sind einzusetzen und miteinander zu verschränken.<super>4</super> Forschendes und prozesshaftes Lernen schließt die Verwendung von fertigen Werkpackungen und rezeptartigen Anleitungen aus. Der Einsatz von didaktischen Lern- und Forschungsmaterialien, wie zB Lernbaukästen und Experimentierkästen, kann durchaus sinnvoll sein, um modellhaft Sach- und Technikzusammenhänge zu veranschaulichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um der Komplexität des praktischen Unterrichts gerecht zu werden, geben die folgenden Auflistungen einen Überblick:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Materialien</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">zB Abfallmaterialien, Baustoffe, Fäden, Fasern, Filamente, Garne, Gestricke, Gewebe, Gips, Holz, industrielle Halbzeuge, Karton, keramische Massen, Kunststoff, Leder, Lehm, Metall, Modelliermassen, Naturmaterialien, Papier, Stein, Verbundstoffe, Wachs</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkzeuge</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">material- und verfahrensadäquat</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Maschinen und Geräte</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bandschleifer, Biegevorrichtungen für thermoplastische Materialien, Bohrmaschinen, Bügeleisen, Dekupiersäge, Heißklebepistole, Heißluftfön, Keramikbrennofen, Lötkolben, Overlockmaschine, Thermosäge, Töpferscheibe, Waschmaschine, Webrahmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Digital ansteuerbare Geräte und Maschinen (inkl. Computer und Software) wie zB 3D-Drucker, Nähmaschine, Schneideplotter, Stickmaschine</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Verfahren</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen (analog/digital): zB Design, Entwurf, Modell, Plan, Schnittkonstruktion, Simulationen (von Abläufen, Prozessen, Belastungen, Verformungen), Skizze</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fügen: zB Filzen, Flechten, Häkeln, Knoten, Kleben, Laminieren, Löten, Nageln, Nähen, Nieten, Schmelzen, Schrauben, Stricken, Verschweißen, Weben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Materialeigenschaften ändern: zB Applizieren, Aufrauen, Belichten, Beschichten, Brennen, Glätten, Glühen, Härten, Imprägnieren, Magnetisieren, Polieren, Versteifen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Messen: zB Druck, Masse, Längen, Materialstärken, PH-Wert, Spannung, Stromstärke, Temperatur, Torsionsfestigkeit, Widerstand, Winkel, Zugfestigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Oberflächen gestalten: zB Batiken, Beschichten, Drucken, Einbrennen, Färben, Falten, Glasieren, Kaschieren, Lasieren, Sticken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Steuern und Regeln (analog/digital): zB Algorithmen, Coding, Programme, Sensoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Trennen: zB Bohren, Feilen, Lochen, Perforieren, Raspeln, Reißen, Sägen, Scheren, Schleifen, Schneiden (zB auch Vinyl-Cut), Schnitzen, Sprengen, Stanzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umformen: zB Biegen, Bügeln, Dehnen, Füllen, Nähen, thermoplastisches Verformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Urformen: zB 3D-Drucken, Gießen, Modellieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht ist die Nutzung von geeigneten Sonderunterrichtsräumen mit ausreichenden Arbeitsplätzen und entsprechender Ausstattung wie zB Sicherheitsschaltern und Not-Halt-Tasten für Maschinen erforderlich. Den Schülerinnen und Schülern ist ein Sicherheits- und Gesundheitsbewusstsein im Zusammenhang mit dem Einsatz von Werkzeugen, Werkstoffen und Verfahren zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Werkzeuge, Geräte und Maschinen dürfen erst nach entsprechender Einschulung der Schülerinnen und Schüler verwendet werden. Nur unter Beaufsichtigung durch fachkundige Lehrpersonen einzusetzen sind: Bandschleifmaschine, Bohrmaschine, 3D-Drucker, Dekupiersäge, Hebelblechschere, Heißluftfön, Nähmaschine, Plattenkocher, Schlagschere, Stickmaschine, Stichsäge, Tellerschleifer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausschließlich von fachkundigen Lehrpersonen zu bedienen sind: Bandsäge, Fräsmaschine, Drehbank, Hobelmaschine, Keramikbrennofen, Kreissäge, Winkelschleifer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkstücke dürfen nur über Batterien (Lithium-Ionen-Akkus sind zu vermeiden) oder ein Labornetzteil bis zu einer Spannung von maximal 24 Volt betrieben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Standortspezifische Werkraumordnungen sind seitens der Schule zu erstellen und von Lehrerinnen und Lehrern wie Schülerinnen und Schülern einzuhalten. Auf unfallverhütende Maßnahmen ist zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Produkt und Produktion</b> umfasst vergangene, gegenwärtige und zukünftige materielle Kulturen. Dabei spielen die Eigenschaften von Werkstoffen und das sich mit dem Einsatz von Werkzeugen und Maschinen wandelnde Handwerk eine wesentliche Rolle.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Mensch und Umwelt</b> beinhaltet den ganzheitlichen, sinnlichen, handelnden und reflektierten Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen sowie Erfahrungen mit Konsum- und Produktkreisläufen. Daraus ergeben sich Zugänge zu Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie zu Technikfolgenabschätzung und Produktethik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Lebens- und Arbeitswelt</b> definiert die Bedeutung von Planung, Produktion, Qualität und Normen sowie von analogen und digitalen Technologien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Thema Sicherheit durchdringt alle fachlichen Konzepte.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell für Technik und Design gliedert sich in die Kompetenzbereiche <b>Entwicklung, Herstellung und Reflexion.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">So werden im Kompetenzbereich <b>Entwicklung</b> Kompetenzen zu Wahrnehmung, Problemstellung, Recherche, Erforschung, Ideenfindung, Planung, Gestaltung und zur Erschließung von Funktionen und Prinzipien ausgebildet. Dabei werden Fakten zu Verfahren, Materialien, Bezugsquellen, Entsorgung und Verwertung analog und digital recherchiert und deren Zweckmäßigkeit und Anwendung ausgelotet. Es gilt, das Arbeitsumfeld und Arbeitsschritte zu organisieren, zu planen sowie Lösungsstrategien zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Herstellung</b> beschreibt den Umgang mit Werkstoffen, Werkzeugen, Maschinen und analogen sowie digitalen Verfahren. Fähigkeiten werden weiterentwickelt und Fertigkeiten erlernt, handwerkliche Kompetenz wird aufgebaut und selbständig in spezifischen Kontexten eingesetzt. Ästhetische und funktionale Gestaltungskriterien werden erstellt und berücksichtigt. Sicherheitsbewusstsein wird durch das Einhalten der Werkraumordnung und das Wissen zur Unfallverhütung entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Kompetenzbereich <b>Reflexion</b> werden Kompetenzen zu Dokumentation und Kontextualisierung auf- und ausgebaut. Dabei werden Bezüge zur Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftswelt hergestellt. Die Alltagsrelevanz von Technik und Design wird in kulturellen, ökologischen, ökonomischen, gestalterischen und technischen Zusammenhängen sichtbar. Sowohl der Herstellungsprozess als auch das Produkt selbst werden evaluiert, mit fachspezifischem Wortschatz dokumentiert und entsprechend präsentiert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Materialien erforschen und Ergebnisse beschreiben.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände und Räume bewusst wahrnehmen und vermessen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ideen skizzieren und einfache Funktionspläne lesen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhang von Form und Funktion erkennen.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkstoffe fachgerecht und ressourcenschonend ver- und bearbeiten.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkzeuge und Maschinen sachgemäß einsetzen sowie grundlegende Technologien und Verfahren benennen und anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Probleme erkennen und einfache Lösungswege mit Hilfestellung entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den eigenen Arbeitsplatz organisieren, die Werkraumordnung sowie Sicherheitsbestimmungen zur Unfallverhütung erklären und umsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Technik und Design als Bestandteil der Alltags-, Berufs-, Konsum- und Wirtschaftswelt erkennen.<super>8,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung die Gestaltung des eigenen Produkts beschreiben und Entscheidungen begründen.<super>1,2</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Recherchemethoden mit Hilfestellung nutzen.<super>4,6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache technische Prinzipien beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Probleme erkennen und Lösungswege mit Hilfestellung entwickeln.<super>1,2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeitsschritte anhand von Skizzen und Modellen mit Hilfestellung planen.<super>1,2,4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände und Räume vermessen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkstoffe nachhaltig einsetzen, Bezugsquellen nennen und Entsorgungssysteme richtig verwenden.<super>11,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfahren, Werkzeuge und Maschinen auswählen, sicher und fachgerecht anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Werkraumordnung sowie Sicherheitsbestimmungen zur Unfallverhütung einhalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>funktionelle, gestalterische und technische Zusammenhänge testen und erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>alltagstaugliche Qualitätsprüfungen durchführen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedürfnisse, Sachverhalte und Anforderungen bei der Entwicklung von Ideen, Lösungen und Planungen berücksichtigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungskriterien erkennen und einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Recherchequellen nutzen.<super>4,6</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Materialien auswählen, ressourcenschonend verarbeiten und entsprechend entsorgen.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkzeuge und Maschinen sachgemäß und verantwortungsbewusst einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das eigene Verhalten in den Werkräumen auf Sicherheits- und Gefahrenaspekte abstimmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Alltagsrelevanz und Auswirkungen von Technik und Design erkennen und gegebenenfalls beschreiben.<super>8,10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den eigenen Designprozess reflektieren und bewerten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Qualität von Produkten in Bezug auf Material, Funktion, Form und Verarbeitung erkennen.<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Gestaltung kreativ und innovativ auf neue Herausforderungen reagieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Aspekte zu Produkten und Produktionsbedingungen erkennen und beschreiben.<super>8,11,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfach Entwürfe, technische Zeichnungen, Pläne, Schnittmuster, Schablonen und Modelle für Projekte mit Hilfestellung herstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>handwerkliche und digitale Grundfertigkeiten sachgemäß, flexibel und innovativ einsetzen.<super>4, 6</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfahren auf neue Aufgabenstellungen mit Hilfestellung übertragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Materialien bewusst berücksichtigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefahren und deren Ursachen erkennen und vermeiden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungskriterien und Herstellungsprozesse beschreiben, mit Hilfestellung dokumentieren und präsentieren.<super>1,2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rohstoffnutzung, Produktion und Produktkreisläufe beschreiben.<super>11,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausprägungen der materiellen Kultur erkennen und den persönlichen Umgang damit reflektieren.<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle20" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bewegungs- und Sportunterricht soll bewirken, dass Schülerinnen und Schüler umfassende bewegungs- und sportbezogene Handlungskompetenzen (Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz), ein individuelles Bewegungs- und Sportverständnis sowie eine grundlegende Bewegungsbereitschaft als Basis für achtsames, verantwortliches und selbstbestimmtes sportliches Handeln erwerben.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist von folgenden Absichten geprägt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung von Bewegungserfahrungen auf der Basis einer breiten koordinativen und konditionellen Grundlagenschulung, um ein umfassendes Körperkonzept (Gesamtheit der körperbezogenen Kognitionen, Bewertungen und Handlungspläne) und Körperbewusstsein zu entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erlernen von grundlegenden Bewegungsformen und Sportarten mit dem Ziel der Aneignung von Fertigkeiten und Wissen – unter Berücksichtigung von Aspekten wie Sicherheit, Gesundheit und selbstverantwortlichem Handeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übernahme von vorgegebenen und Entwicklung von persönlichen Zielvorstellungen sowie Ausbildung entsprechender Handlungsbereitschaft<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>angeleitete reflexive Auseinandersetzung mit Unterrichtssequenzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion von Leistungsbereitschaft, Leistungsrealisierung und wettkampforientiertem Sporttreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen der gesellschaftlichen Bedingungen von Bewegung und Sport in ihrer Genese (zB kulturhistorischer Ursprung bestimmter Sportarten und damit verbundene implizite Wirkungen)<super>8</super>, ihrem Geltungsanspruch (zB Bedeutung von Gesundheit, Instrumentalisierungsdebatte) und der Bedeutung für die Gesellschaft sowie Diskussion von ethischen Implikationen (zB Verletzungsrisiko, ökologischer Impact von Sport.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Basis dieser Zielvorstellungen sollen Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Bewegung und Sport vor dem Hintergrund ihrer individuellen Lebensentwürfe (Bewegung und Sporttreiben für sich, im sozialen Umfeld, im Verein und in der Familie) prüfen und weiterentwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Kompetenzbereichen jedes Jahrgangs werden jene Ziele beschrieben, deren Entwicklung bis zum Ende einer bestimmten Klasse abgeschlossen sein soll. Für eine entsprechende Lern- und Aufgabenkultur gelten folgende Richtlinien:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Setzen von lernwirksamen Entwicklungsreizen auf physischer, psychischer, sozialer und kognitiver Ebene</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>systematisches Erlernen, Üben, Variieren und Verbessern sowohl im Rahmen von offenen (zB erfahrungsorientierten, kooperativen, spielerischen und projektorientierten) Lernangeboten und -formen mit selbständigen Erarbeitungsphasen als auch in geschlossenen, instruktiven Vermittlungsformen (zB Übungsreihen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einbeziehung und Nutzung relevanter Lernunterlagen sowie von persönlichen Aufzeichnungen der Schülerinnen und Schüler (Sammelmappe)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in die an Lernzielen sowie am Bildungsgehalt orientierte Unterrichtsgestaltung<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der Sozialformen auf das jeweilige Kompetenzziel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung kognitiver Grundlagen zur Leistungsverbesserung in Abhängigkeit von den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung bei der Analyse der Strukturen von erworbenen Fertigkeiten, um diese in unterschiedlichen Bewegungskontexten nutzen zu können (Transfer)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz unterschiedlicher Aufgabenformate zum Erwerb von Kompetenzen und zur Erhebung des Kompetenzstands sowie zur Leistungsfeststellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz gezielter individueller Aufgabenstellungen, um Bewegung und Sport außerhalb des Sportunterrichts anzuregen (Hausaufgaben)<super>1</super></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulorganisatorische Hinweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Im Rahmen von Schulveranstaltungen soll ein vertiefender Kompetenzerwerb gezielt und inhaltsbezogen erfolgen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zur Unterstützung und Erweiterung des Kompetenzerwerbs sind Erfahrungen aus der Teilnahme an Sportfesten und Schulwettkämpfen hinsichtlich ihrer Möglichkeiten umzusetzen. Veranstaltungen sind barrierefrei auszurichten, um allen Schülerinnen und Schülern die Teilhabe und damit den erweiterten Kompetenzerwerb zu ermöglichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eine Abstimmung im Fachteam zur weiteren Konkretisierung/Umsetzung des Lehrplans über alle Klassen ist vorzunehmen, entsprechende Konzepte sind auszuarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Impulse zur Nutzung weiterer Bewegungsangebote im Sinne einer bewegungsorientierten Schulkultur sind in der Schule einzubringen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bestimmte Kompetenzen (zB Schwimmen) können in andere Schulstufen innerhalb des Lehrplans der Sekundarstufe aufgrund von organisatorischen (zB räumlichen) Rahmenbedingungen verschoben werden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte bilden Betrachtungsperspektiven auf den Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport ab, und zwar solche von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie der Fachwissenschaft. Sie schließen an die Vorerfahrungen, den Lern- und Entwicklungsstand und die Bewegungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler an und bilden gleichzeitig eine immer wiederkehrende Struktur des fachlichen Denkens und Handelns, aus der sich die Kompetenzbereiche und Kompetenzen des Gegenstandes ableiten, Unterrichts- und Lernprozesse entwickeln sowie Reflexionsmöglichkeiten erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mensch und Bewegungswelt</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich-Bewegen als konstituierendes Phänomen der Körperlichkeit. Handeln und insbesondere Reflektieren in der wechselseitigen Auseinandersetzung mit der sozialen und materialen Umwelt formen Facetten des Selbstkonzepts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sport und Sinn</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegen und Sporttreiben erfolgt in Situationen (sinnoffene Phänomene), die durch die Sporttreibenden individuell, aber auch in sozialen Gruppen mit Sinn gefüllt werden.<super>1</super> Die Sinnperspektiven haben auch eine bedeutsame motivationale Funktion:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leisten und Leistung in Sach-, Selbst- und Sozialbezug erfahren, verstehen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich selbst und etwas wahrnehmen, gestalten und darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich selbst und etwas erleben und wagen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>um etwas (Ziele), mit etwas (Materialien) und als etwas (Funktionen, Rollen, Positionen) spielen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungsbeziehungen im Sport erleben und reflektieren: mit Schülerinnen und Schülern das Miteinander (kooperieren), Gegeneinander (konkurrieren), Füreinander (helfen, unterstützen) und Nebeneinander thematisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesundheitliche Wirkungen erfahren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mensch und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung und Sport finden vor dem Hintergrund sozialer und kultureller Vielfalt und Diversität statt. Dies wird im unterrichtlichen und sportlichen Handeln sichtbar und kann aus gesellschaftspolitischen Perspektiven reflektiert werden (Kommunikationsprozesse und -strukturen, gruppendynamische Themen wie Macht, Führen und Folgen, Umgang mit Diversität, Inklusion und Exklusion, Ökologie, Demokratiebildung).<super>8,11</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan der Sekundarstufe I basiert auf einem übergeordneten Bildungsstandard mit einem zweidimensionalen Kompetenzmodell für Bewegung und Sport. Dieses hat die Form einer Matrix: Die erste Achse stellt die vier Handlungsdimensionen dar. Die zweite Achse umfasst die Inhaltsdimensionen, wobei sich diese auf die konkreten Schulsportarten sowie die Sinndimensionen des Sporttreibens (Grundlagen, Spielen, Leisten, Darstellen und Gestalten, Gesundheit und Erlebnis) beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vier Handlungsdimensionen des Kompetenzmodells sind:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">FACHKOMPETENZ: bedeutet, sensomotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie fachbezogenes Wissen in unterschiedlichen Sportarten und Bewegungshandlungen anwenden sowie auf neue Aufgaben transferieren und motorische Aufgabenlösungen reflektieren zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">METHODENKOMPETENZ: umfasst das Wissen und Interesse, bewegungs- und sportbezogene Lernprozesse und Lernarrangements („Lernen lernen“)<super>10</super> zu verstehen, zu planen, zu organisieren, durchzuführen und auszuwerten.<super>2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">SOZIALKOMPETENZ: bezieht sich auf das Wissen und die Bereitschaft, das eigene Handeln in Gruppen und soziale Interaktionsmuster im Sport bewusst wahrzunehmen, zu beeinflussen, mitzugestalten und zu reflektieren.<super>1,2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">SELBSTKOMPETENZ: inkludiert das Wissen und die Bereitschaft, sich mit persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen in unterschiedlichen Bewegungsbereichen auseinander-zu-setzen, deren Bedeutung für sich selbst zu erschließen und in ein entwicklungsförderliches Selbstkonzept einzubinden (Gesamtbild der eigenen Persönlichkeit).<super>2</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">1. bis 4. Klasse übergreifend:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Fachkompetenz:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre individuellen koordinativen und konditionellen Fähigkeiten und Fertigkeiten in unterschiedlichen Situationen entsprechend ihrem Lern- und Entwicklungsstand zeigen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">1. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen kleiner Bewegungs- und Sportspiele grundlegende Spielfähigkeiten und Spielfertigkeiten demonstrieren sowie Regeln anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Bewegungsfertigkeiten in den Bereichen Laufen, Springen, Werfen/Stoßen unter Berücksichtigung der erarbeiteten Technikmerkmale ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende rhythmische und kreative Bewegungen in den Bereichen Gymnastik, Tanz und Bewegungskünsteausführen.<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Gewandtheit in Zweikämpfen/Selbstverteidigung umsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>turnerische Grundfertigkeiten in Bewegungssituationen, die den individuellen Entwicklungs- und Bewegungsvoraussetzungen entsprechen, ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Fertigkeiten des Schwimmens (Grundtechnik in einer Schwimmlage, Tauchen, Springen) ausführen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Kriterien und Rahmenbedingungen (zB hinsichtlich Gesundheit und Sicherheit) für das sportliche Üben und Trainieren anwenden und mit Hilfestellung benennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Kleingruppen (gegebenenfalls mit Hilfestellung) regelkonform und zielorientiert kooperieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Körper und die eigene körperliche Leistungsfähigkeit wahrnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Spielfähigkeiten und Spielfertigkeiten im Rahmen von Bewegungs- und Sportspielen in den Bereichen Technik, Taktik und Anwenden von Regeln im Spiel demonstrieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundtechniken leichtathletischer Disziplinen ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Grundelemente gestalterischer Bewegungsformen in den Bereichen Gymnastik, Tanz und Bewegungskünste ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Techniken in Kampfformen/bei der Selbstverteidigung anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>turnerische Grundfertigkeiten an verschiedenen Geräten und am Boden in unterschiedlichen Bewegungssituationen demonstrieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache sportartspezifische Techniken mit einem gleitenden Sportgerät sicher anwenden. <i>(Diese Kompetenz kann auf Beschluss des Schulforums auch auf eine andere Klasse der Sekundarstufe I verlegt werden.)</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sicher ins Wasser springen, tauchen und in einer Schwimmlage schwimmen sowie Baderegeln wiedergeben. <i>(Diese Kompetenz kann auf Beschluss des Schulforums auch auf eine andere Klasse der Sekundarstufe I verlegt werden.)</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Kriterien und Rahmenbedingungen (zB hinsichtlich Sicherheit, Gesundheit und Organisation) für das sportliche Handeln umsetzen und mit Hilfestellung erklären.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>faires und nicht faires Verhalten differenzieren und sich selbst fair verhalten.<super>5,7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene sportliche Leistungsfähigkeit in Bezug auf sportliche Anforderungen wahrnehmen und das individuelle Können realistisch einschätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spielfähigkeiten und Spielfertigkeiten in den Bereichen Technik und Taktik im Rahmen von vereinfachten Sport- und Rückschlagspielen demonstrieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr individuell gesetztes technisches Fertigkeitsniveau in den leichtathletischen Disziplinen Lauf, Sprung und Wurf erreichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Bewegungsfolgen in den Bereichen Gymnastik, Akrobatik, Tanz und Bewegungskünste erfinden und gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in kleinen Kämpfen/bei der Selbstverteidigung einfache technische und taktische Elemente einsetzen sowie vereinbarte Regeln einhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>am Boden und an Geräten (zB Barren, Reck, Kasten, Schwebebalken, Ringe) einfache Turnelemente ausführen und Bewegungsmerkmale benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache sportartspezifische Techniken mit einem rollenden Sportgerät sicher anwenden und auf Sicherheit und Gefahren achten.<super>12 </super><i>(Diese Kompetenz kann auf Beschluss des Schulforums auch auf eine andere Klasse der Sekundarstufe I verlegt werden.)</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Kriterien und Rahmenbedingungen (zB hinsichtlich Bewegungsausführung, Sicherheit, Gesundheit und Organisation) im sportlichen Handeln berücksichtigen und nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Meinungen und Interessen einbringen sowie die von anderen wahrnehmen und sich damit auseinandersetzen.<super>5,8</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Emotionen wahrnehmen und weitgehend selbständig regulieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spielfähigkeiten und Spielfertigkeiten in den Bereichen Technik und Taktik unter Wettkampf-/Leistungsbedingungen in einem Sport- und einem Rückschlagspiel unter Einhaltung der Regeln demonstrieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen der Teilnahme an einem leichtathletischen Mehrkampf die individuell optimale Leistung erbringen sowie Merkmale leichtathletischer Fertigkeiten benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Bewegungsfolgen in Gymnastik, Akrobatik, Tanz und Bewegungskünste gestalten und gegebenenfalls präsentieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Abwehr- und Befreiungstechniken und -taktiken in kleinen Kämpfen, bei der Selbstverteidigung und im Kampfsport regelgerecht und fair anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungsverbindungen am Boden und an Geräten aus dem Turn 10 auf technisch grundlegendem Niveau ausführen sowie Merkmale der Bewegungsausführungen mit Hilfestellung beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Kriterien und Rahmenbedingungen (zB hinsichtlich Bewegungslernen, Sicherheit, Gesundheit und Organisation) für das sportliche Handeln beschreiben und mit Hilfestellung bewerten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gruppendynamische Prozesse in der Grundstruktur erkennen und bewusst mitgestalten sowie Machtverhältnisse wahrnehmen und unter Anleitung reflektieren.<super>5,7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>körperlicher Aktivität und Sport einen persönlichen Sinn geben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle21" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:8.1pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERNÄHRUNG UND HAUSHALT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der multidisziplinäre Unterrichtsgegenstand Ernährung und Haushalt fokussiert kulturelle Kernkompetenzen zur Alltagsbewältigung, die eine selbstbestimmte und eigenverantwortliche Lebensgestaltung in den Handlungsfeldern Ernährung, Gesundheit und Verbraucher/innenbildung ermöglichen. Selbstwahrnehmung, Eigenverantwortlichkeit und Reflexionsfähigkeit in Bezug auf Wissen, Werten und Handeln im Kontext von Gesundheit und Nachhaltigkeit werden entwickelt und leisten einen Beitrag zur aktiven Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft. Der themenzentrierte und handlungsorientierte Unterrichtsgegenstand baut auf natur-, human-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen auf. Er umfasst die folgenden zentralen Bereiche:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich <b>Ernährung, Gesundheit und Soziales</b> werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine an Gesundheit und Nachhaltigkeit<super>3</super> orientierte selbstverantwortliche Gestaltung des Essalltags<super>1</super> erworben. Das Verstehen von Lebensmittelproduktion beginnend in der Landwirtschaft bei der Urproduktion sowie grundlegender technologischer Prozesse im Zusammenhang mit Lebensmittelherstellung und -verarbeitung wird gefördert. Damit wird die Grundlage für körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden gelegt. Gleichzeitig wird eine Sensibilisierung für die kulturelle Bedeutung von Essen angebahnt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich <b>Lebensgestaltung, Wirtschaft und Produktion</b> werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die zielgerichtete Alltagsorganisation im privaten Haushalt, für verantwortungsbewusstes Produzieren und Konsumieren<super>2</super>, für nachhaltiges und sozialverantwortliches Wirtschaften<super>13</super> sowie für die Gestaltung von sozialem und partnerschaftlichem Miteinander erworben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hierzu bedarf es umfassender Urteils-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand orientiert sich an den grundlegenden didaktischen Grundsätzen Wissenschaftsorientierung, Handlungsorientierung und Lebensweltbezug. Der kompetenzorientierte Fachunterricht schafft vielfältige Lerngelegenheiten und geht von der Alltags- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aus. Dabei setzen sie sich mit den Handlungsfeldern Ernährung, Gesundheit und Verbraucher/innenbildung auseinander und erfahren sich als selbstwirksam. Im Sinne handlungsorientierten Lernens sind verschiedene Formen theoriegeleiteter Fachpraxis im Unterricht umzusetzen.<super>4, 6, 10</super> Diese beinhalten das Analysieren, Bewerten und Gestalten der Ernährungspraxis unter den Prämissen von Gesundheit und Nachhaltigkeit. Dafür ist die Nutzung von <b>fachspezifischen Unterrichtsräumen (Lehrküchen)</b>, die den Ausstattungs-, Sicherheits- und Hygienestandards entsprechen, erforderlich. Damit die Verknüpfung von theoretischem und praktischem Lernen gelingt, ist eine mindestens zweistündige Blockung des Unterrichts vorzusehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den persönlichen Esserfahrungen im Kontext von Esskultur und unter dem Aspekt der Heterogenität von Werthaltungen ist <b>ernährungsbiografisches Lernen</b> wesentlich. Es dient der Wahrnehmung, Unterscheidung und Reflexion des eigenen Essverhaltens und der Vielfalt von Essbiografien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beobachten, Gewinnen von Erkenntnissen und Ziehen von Schlüssen sowie der Erwerb von Wissen über Begriffe, Strukturen und Zusammenhänge sind wesentliche Schritte <b>naturwissenschaftlichen Lernens</b>. Dieser Prozess kann durch Versuche und Experimente, auch in der Küchenpraxis, unterstützt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reflexion über sinnlich Wahrgenommenes ist Kennzeichen <b>ästhetischen Lernens</b>. Reflektiertes, sensorisches Lernen durch Verkostungen und bewusstes Essen fördern Geschmacksbildung und Urteilsfähigkeit. Die ästhetische Gestaltung von Speisen und Tischkultur fördern Kreativität und eine selbstbestimmte Realisierung des individuellen und gemeinschaftlichen Essalltags, entsprechend den unterschiedlichen Begabungen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktinformationen zu beschaffen und zu bewerten sowie begründete und reflektierte Konsumentscheidungen<super>13</super> zu treffen werden durch <b>Entscheidungslernen</b> unterstützt. Das Lernen an Alltagssituationen anhand von Fallbeispielen fördert Verbalisierungsfähigkeit<super>10</super>, Problemlösefähigkeit und eine verantwortungsbewusste Lebensgestaltung (Consumer Citizenship).<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im inklusiven Setting des Unterrichtsfaches findet <b>sozial-integratives Lernen</b> auf allen Ebenen statt. Teamfähigkeit, persönliche Verantwortung sowie Kommunikation und verantwortungsvolles Handeln im Sinne der Gemeinschaft sind in besonderer Weise Ausgangspunkt und Ziel von Alltagsbewältigung<super>1</super> in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Konsum.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung<super>6</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Enticklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Multidisziplinarität des Unterrichtsfaches eröffnet vielfältige Möglichkeiten für fächerübergreifendes und projektorientiertes Lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der multidisziplinäre Unterrichtsgegenstand Ernährung und Haushalt speist sich aus Natur-, Human-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften. Die folgenden zentralen fachlichen Konzepte bilden den fachspezifischen Kern und strukturieren Verstehens- und Anwendungsprozesse. Sie kommen in verschiedenen Transfersituationen im Unterricht zum Einsatz und stehen in Wechselbeziehung zueinander. Deren Verständnis ist wichtig für Alltagsbewältigung und Lebensgestaltung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ernährung des Menschen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sensorische Erfahrungen im Umgang mit Nahrung beeinflussen das Essverhalten von Menschen und prägen die Essbiografie<i>. </i>Der Anspruch an die Ernährung des Menschen liegt darin, dass sie gleichermaßen bedarfsgerecht, gesundheitsfördernd, genussvoll sowie nachhaltig sein soll. Der Fokus richtet sich auf den individuellen, sozialen und globalen Kontext.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Gesundheit des Menschen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesundheit umfasst körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden und erfordert Prävention in allen Bereichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kultur und Technik der Nahrungszubereitung und Mahlzeitengestaltung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kultur und Technik der Nahrungszubereitung und Mahlzeitengestaltung haben grundlegende Bedeutung für die Gestaltung des individuellen Essalltags und des Zusammenlebens. Dabei sind Organisation, Hygiene, Sicherheit, Kreativität, Förderung der Feinmotorik sowie soziokulturelle und ästhetisch-kulturelle Aspekte des Essens (Alltagskultur und Kultur der Vielfalt) wesentliche Bestandteile.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Produktion und Konsum von Lebensmitteln</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktion und Konsum von Lebensmitteln unterliegen vielfältigen Anforderungen und Ansprüchen an deren Qualität. Verbraucherinnen und Verbraucher stehen vor der Aufgabe, eine begründete Lebensmittelauswahl<super>13</super> im Kontext von Gesundheit und Nachhaltigkeit zu treffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Nachhaltigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wirkungsgefüge von Ökologie, Ökonomie und Sozialem sowie deren Wechselbeziehungen spiegelt sich im Konzept der Nachhaltigkeit.<super>11</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Haushalt und Wirtschaften</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als zentraler Lebensbereich der Bedürfnisbefriedigung erfordert der private Haushalt Ressourcenmanagement<super>13</super>, Arbeit, Alltagsorganisation, die Gestaltung von Beziehungen und sozialem Miteinander sowie die Kommunikation<super>10</super> über Ziel- und Wertvorstellungen. Dabei ist das Wirtschaften (Einkauf und Verbrauch, Interessenvielfalt und Handlungsspielräume)<super>13</super> wesentlich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das vorliegende Kompetenzmodell orientiert sich am Europäischen Kerncurriculum Ernährungsbildung“ und am „Referenzrahmen für die Ernährungs- und Verbraucher/innenbildung in Österreich“.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat zwei Kompetenzbereiche, die sich in jeweils drei Dimensionen gliedern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ernährung, Gesundheit und Soziales</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Essverhalten reflektieren und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Empfehlenswerte Lebensmittel auswählen und Nahrung qualitätssichernd zubereiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährung gesund und nachhaltig<super>11</super> gestalten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lebensgestaltung, Wirtschaft und Produktion</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konsumverhalten reflektieren und bewerten<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätskriterien für Konsum<super>13</super> kennen und nutzen, konsumspezifische, fundierte Informationen beschaffen und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ressourcen verantwortungsbewusst planen, einsetzen und mit ihnen umgehen sowie Konsumentenrechte und -pflichten<super>13</super> kennen und anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (2. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">2. Klasse:</gs></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Ernährung, Gesundheit und Soziales</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einflüsse auf Ernährungsgewohnheiten (zB kulturelle, religiöse, soziale und geografische) mit Hilfestellung erkennen und gegebenenfalls reflektieren.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Grundlagen bedarfsgerechter Ernährung<super>3</super> erfassen und das eigene Ess- und Trinkverhalten hinterfragen und bewerten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensmittel und deren Qualität nach erarbeiteten Kriterien beurteilen.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Techniken der Nahrungszubereitung gesundheitsorientiert<super>3</super> und ressourcenschonend anwenden.<super>2,11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährungsentscheidungen qualitäts- und genussorientiert treffen und gegebenenfalls begründen.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lebensgestaltung, Wirtschaft und Produktion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihrem Entwicklungsstand entsprechend den Zusammenhang zwischen Konsum und Ressourcenverbrauch erkennen.<super>2,11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung Faktoren für die Entstehung von Produkten und Preisen<super>13</super> nennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätskriterien von Nahrungsmitteln in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Gesundheit untersuchen, beschreiben und ihren Lebensrealitäten entsprechend anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vielfalt der Aufgaben im Privathaushalt erkennen, Möglichkeiten der Arbeitsteilung beschreiben und Arbeiten des Alltags situativ planen.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle22" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND BERUFSORIENTIERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildungs- und Berufsorientierung hat eine eigenständige Bildungs- und Lehraufgabe. Diese kann jedoch nicht unabhängig von den Bildungsaufgaben in anderen Unterrichtsgegenständen umgesetzt werden, da jeder Unterrichtsgegenstand auch relevant für Lebens- und Berufsbildung sein kann. Aufgabe des Bildungs- und Berufsorientierungsunterrichts ist es, Jugendliche in ihren Entwicklungsaufgaben zu begleiten, ihre Stärken wahrzunehmen, sie dazu anzuregen, ihre Einstellungen zu reflektieren<super>8</super> und sie beim Aufbau von Orientierungs- und Entscheidungskompetenzen zu unterstützen. Um Entscheidungen reflektiert treffen und verantworten zu können, benötigen junge Menschen spezifische Kompetenzen, sogenannte Laufbahngestaltungskompetenzen bzw. Career Management Skills. Weiters sollen sie die Möglichkeit bekommen, das breite Spektrum der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten am Arbeitsmarkt kennenzulernen sowie über die zukünftigen Entwicklungen und Entstehung von Berufsbildern zu reflektieren. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Berufsbiografie lebenslang zu gestalten und weiterzuentwickeln. In wiederkehrenden Bildungs- und Berufswahlsituationen kann auf diese Kompetenzen zurückgegriffen werden. Die Bildungs- und Berufsorientierung leistet einen Beitrag dazu, dass Jugendliche in der Lage sind, aktiv und bewusst an der kritisch-konstruktiven Gestaltung der Arbeits- und Lebenswelt teilzunehmen und ein berufliches Selbstkonzept zu entwickeln.<super>8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungs- und Berufsorientierung zielt darauf ab, es Schülerinnen und Schülern frühzeitig und systematisch zu ermöglichen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Interessen, Fähigkeiten und Stärken sowie ihre Selbstwirksamkeit zu erkennen, zu erproben und (weiter) zu entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Arbeits- und Berufswelt sowie die Aus- und Weiterbildungssysteme sowie ehrenamtliches Engagement zu erkunden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Ausbildungen, Tätigkeitsbereichen, dem Arbeitsmarkt und individuellen Zukunfts- und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individuelle Zukunfts- und Entwicklungsmöglichkeiten mit professioneller Unterstützung zu erarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Übergänge in weiterführende Systeme, wie berufsbildende bzw. allgemeinbildende höhere Schulen und Lehrausbildung, zielgerichtet vorzubereiten und zu gestalten und in der Zukunft kompetent mit einer sich ständig verändernden Arbeitswelt umzugehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungs- und Berufswahlkompetenzen werden über individuelle Erfahrungen in einem angeleiteten, aktiven Ko-Konstruktionsprozess erworben und reflektiert. Dabei tragen auch Annahmen und Vorerfahrungen aus informellen Lerngelegenheiten unter Berücksichtigung von Wandel und Entwicklung zum Aufbau fachlicher und überfachlicher Kompetenzen bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht ist am jeweiligen standortspezifischen Umsetzungskonzept, welches an jeder Schule schriftlich aufliegt, ausgerichtet. Die Dokumentation des eigenen Entwicklungs- und Lernprozesses durch die Schülerinnen und Schüler, zB in Form eines Portfolios, ist anzustreben. Der Unterricht soll entwicklungsorientiert, anforderungsorientiert, prozessorientiert und geschlechterreflektiert geplant und den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen entsprechend durchgeführt werden. Das Thema Arbeit und Ausbildung steht dabei im Zentrum der Betrachtungen und ist sowohl Gegenstand des Unterrichts als auch des fachdidaktischen Bezugsrahmens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine wichtige Säule stellen professionell vor- und nachbereitete Realbegegnungen dar, zu denen Schul-, Betriebs- und Berufserkundungen ebenso zählen wie berufspraktische Tage und Berufsinformations- und Schulinformationsmessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung der Bildungs- und Berufswahlentscheidung ist ein mehrdimensionaler Entwicklungsprozess, in den ua. Eltern und Erziehungsberechtigte, Peers und Role Models<super>8</super> in verschiedenen Berufsbereichen und Medien miteinzubeziehen sind. Die Kooperation mit externen Partnerinnen und Partnern – dazu gehören Sozialpartner, Wirtschaft und externe Unterstützungssysteme wie zB das AMS, Jugend Coaching – stellt eine weitere Säule der Berufsorientierung dar. Die zielgerichtete Inanspruchnahme von schulischen und außerschulischen Beratungseinrichtungen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Medienbildung6, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verbindliche Übung Bildungs- und Berufsorientierung orientiert sich an zentralen, im Unterricht immer wiederkehrenden Leitideen, die die Fokussierung auf den fachlichen Kern unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bildung und Beruf</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungsprozesse als Grundlage für ein selbstbestimmtes zufriedenes Leben bedeuten, es Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, sich relevantes Wissen anzueignen und Kreativität, kritisches Denken sowie Kompetenzen für Kommunikation und Zusammenarbeit zu entwickeln, um sie auf die sich wandelnden Anforderungen und Angebote eines regionalen und globalen Arbeitsmarktes bestmöglich vorzubereiten. Neue Berufe und Karrieremöglichkeiten verlangen die Bereitschaft, selbstgesteuert zu lernen, das erworbene Wissen zu teilen und lösungsorientiert anzuwenden, sich zu vernetzen und sich zu positionieren sowie die Fähigkeit, konstruktiv mit unterschiedlichsten Menschen zusammenzuarbeiten. Reflektierte und eigenverantwortliche Entscheidungen für individuelle<super>8</super> Bildungs- und Ausbildungswege sind ein Ziel der Allgemeinbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Arbeit in ihren unterschiedlichen Dimensionen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeit bedeutet für Menschen neben der Sicherung des Lebensunterhalts unter anderem auch Unabhängigkeit, gesellschaftliche Anerkennung, Sinnstiftung und Selbstverwirklichung. Sie strukturiert den Alltag und bietet die Möglichkeit, Gesellschaft mitzugestalten. Die Arbeits- und Berufswelt verändert sich laufend und wird einerseits von Wettbewerb und andererseits von Zusammenarbeit bestimmt, nicht nur zwischen Menschen, sondern zunehmend auch zwischen Menschen und Maschinen (Robotern, Künstlicher Intelligenz). Die Zukunft der Erwerbsarbeit ist von technischen Innovationen, von Digitalisierung, Automatisierung, Globalisierung und Vernetzung, aber auch von wachsender Flexibilität und Individualisierung geprägt. Klar vorgezeichnete Erwerbskarrieren verlieren an Bedeutung, hybride, immer wieder neu gestaltete werden zur Normalität.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch lokale, regionale und globale Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Arbeitswelt, Politik und Wirtschaft bedingen gesellschaftliche Veränderungen und Abhängigkeiten. Der erforderliche Ausgleich zwischen Flexibilität und sozialer Sicherheit, zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung, aber auch zwischen nationalen und globalen Interessen und Erfordernissen verändert zunehmend nicht nur die Organisationsformen von Arbeit, sondern auch ihren Stellenwert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Persönlichkeit und individuelle Laufbahn</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reflexion der Auswirkungen von Entwicklungen und Veränderungen in der Arbeits- und Berufswelt und deren Einfluss auf soziale, ökonomische, ökologische und politische Systeme ermöglicht es, Chancen für die persönliche Lebensgestaltung<super>8</super> zu erkennen und flexibel zu steuern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Etablierte Berufswahltheorien stellen fest, dass Arbeitszufriedenheit, Wohlbefinden, Stabilität in der individuellen Laufbahnentwicklung und bessere Arbeitsleistung davon abhängen, ob Menschen ihren Beruf entsprechend ihren Interessen und ihren Potenzialen<super>8</super> wählen. Berufliche Interessen zeigen sich bereits in der Endphase des Jugendalters, stabilisieren sich stark im jungen Erwachsenenalter und bleiben relativ konstant für den Rest des Erwerbslebens. Ein weiterer positiver Zusammenhang besteht zwischen Interessen und Selbstwirksamkeitserwartung. Menschen, die sich in einem Bereich mehr zutrauen, haben auch ein stärkeres Interesse dafür. Neben den persönlichen Voraussetzungen und Interessen spielen auch das soziale Umfeld und seine Einflüsse, Hindernisse und Herausforderungen, Zufälle und unerwartete Gelegenheiten eine große Rolle für die individuelle Berufslaufbahn.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeit und Beruf nehmen auf der Suche nach Identität einen zentralen Stellenwert ein, individuelle Zielvorstellungen und Gestaltungswille aktivieren Handlungspotenzial. Arbeit ist für alle Menschen sinnstiftend relevant und mit allen Lebensbereichen verbunden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht basiert auf dem Modell der Career Management Skills (Laufbahngestaltungskompetenzen), welches sowohl die Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen im Kontext der Bildungs- und Berufswahl in der Sekundarstufe I berücksichtigt als auch die Veränderungen und Entwicklungen in den Lebens- und Arbeitswelten. Bildungs- und Berufswahlkompetenzen sind als Bündel spezifischer kognitiver Fähigkeiten, motivationaler Orientierungen und Handlungsfähigkeiten zu sehen. Sie ermöglichen es einer Person, selbstbestimmt eine auf Fähigkeiten und Interessen basierende Entscheidung in Bezug auf ihren Bildungs-, Ausbildungs- und Berufsweg zu treffen sowie berufsbiografisch relevanten Situationen gewachsen zu sein. Erforderliche kognitive, handlungsbezogene und motivationale Voraussetzungen sind unter anderem</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bereitschaft, sich mit den persönlichen Zukunftsvorstellungen, mit Interessen, Fähigkeiten, Stärken und verschiedenen Einflussfaktoren auseinanderzusetzen<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Beschaffen und Bewerten von Informationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Sich-Erproben in neuen Situationen in der Arbeits- und Berufswelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Lösen von Problemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Planen und Treffen von Entscheidungen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell orientiert sich an den Career Management Skills als Teilbereich der Lebenskompetenzen und definiert vier Kompetenzbereiche:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1)</symbol>Persönliche Fähigkeiten, Interessen erkennen, Berufs- und Lebensperspektiven reflektieren und erweitern, Geschlechterstereotype hinterfragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2)</symbol>Bildungs-, Ausbildungs- und Berufswege sowie Arbeits- und Berufswelt erkunden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3)</symbol>Chancen erkennen und bildungs- und berufswahlrelevante Entscheidungen treffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4)</symbol>Bildungs- und Berufswahlentscheidungen umsetzen und überprüfen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (3. bis 4. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">3. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Persönliche Fähigkeiten, Interessen erkennen, Berufs- und Lebensperspektiven reflektieren und erweitern, Geschlechterstereotype hinterfragen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung und den Stellenwert von Arbeit und Beruf in der Gesellschaft und für die individuelle gelingende Lebensgestaltung erkennen und ihr einen persönlichen Stellenwert zuordnen.<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorstellungen von ihrer persönlichen zukünftigen Lebens-, Arbeits- und Berufswelt beschreiben und mit Hilfestellung Geschlechterstereotype hinterfragen.<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Interessen und Stärken, Begabungen, Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale mit Hilfestellung erkunden.<super>2,8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbst- und Sozialkompetenzen dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend an sich und anderen erkennen und beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildungs-, Ausbildungs- und Berufswege sowie Arbeits- und Berufswelt erkunden</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung Informationen zu Bildungs- und Berufsmöglichkeiten einholen und vor dem Hintergrund individueller Bedürfnisse und Möglichkeiten einordnen.<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit ausgewählten Informations- und Recherchetools umgehen.<super>4,6,10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildungs- und berufsrelevante Anforderungen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der Arbeits- und Berufswelt im eigenen familiären Umfeld, bei Freundinnen und Freunden, Expertinnen und Experten erkunden und in Bezug auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten mit Hilfestellung realistisch einschätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang von unterschiedlichen Berufsfeldern und Arbeitsbereichen mit persönlicher Lebensgestaltung und Existenzsicherung erkennen.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstiegschancen und Karrieremöglichkeiten erkennen und ein realistisches Bild davon entwerfen.<super>8</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><gs sperrweite="26">4. Klasse:</gs></n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Persönliche Fähigkeiten, Interessen erkennen, Berufs- und Lebensperspektiven reflektieren und erweitern, Geschlechterstereotype hinterfragen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung und den Stellenwert von Arbeit und Beruf in der Gesellschaft und für die individuelle gelingende Lebensgestaltung erkennen und ihr einen persönlichen Stellenwert zuordnen und Vorstellungen von ihrer persönlichen zukünftigen Lebens-, Arbeits- und Berufswelt beschreiben.<super>8,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbstbewusst für ihre Eignung für ein breites Ausbildungs- und Berufsspektrum, unabhängig von geschlechtstypischen Zuschreibungen, eintreten.<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Interessen und Stärken, Begabungen, Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale erkunden, beschreiben, dokumentieren und präsentieren und Rückmeldungen dazu aus ihrem schulischen und privaten Umfeld einholen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbst- und Sozialkompetenzen dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend an sich und anderen erkennen und beschreiben und die eigenen Kompetenzen im Bildungs- und Berufswahlprozess (weiter-)entwickeln.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildungs-, Ausbildungs- und Berufswege sowie Arbeits- und Berufswelt erkunden</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>praktische berufs- und lebensweltbezogene Erfahrungen im Rahmen von Realbegegnungen (zB berufspraktische Tage) beschreiben, vor dem Hintergrund individueller Interessen, Stärken und Bedürfnisse einordnen und mit Hilfestellung daraus nächste Schritte ableiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Wandel in der Arbeitswelt und dessen Auswirkungen auf ihre Berufswahl erkennen und an Hand konkreter Beispiele beschreiben.<super>8,11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen über Trends und Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt einholen und unter Berücksichtigung der persönlichen Bedingungen mit Hilfestellung reflektieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Chancen erkennen und bildungs- und berufswahlrelevante Entscheidungen treffen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Ziele benennen, mit Hilfestellung umsetzen und überprüfen, um mögliche Widerstände und Hindernisse bei der Entscheidung für einen (Aus-)Bildungsweg erkennen.<super>8</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entscheidungen über den weiteren (Aus-)Bildungsweg auf Grundlage ihrer individuellen Begabungen und Interessen vorbereiten.<super>7</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hilfe bei der Planung des weiteren (Aus-)Bildungsweges annehmen und Verantwortung für die eigene Entscheidung übernehmen.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildungs- und Berufswahlentscheidungen umsetzen und überprüfen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Bildungs- und Berufswahlentscheidungsprozess als Beitrag zur zukünftigen Existenzsicherung<super>2,8</super> und zu einem selbständigen und eigenverantwortlichen Leben im Sinn des lebenslangen Lernens begreifen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung ihr Wissen über einen Bewerbungsprozess in Trainingseinheiten anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle23" cellspacing="0" style="width:430.35pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="191" style="border:none;width:143.45pt;" /><td width="191" style="border:none;width:143.45pt;" /><td width="191" style="border:none;width:143.45pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">C. FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A. Ebenso sind Inhalte und Anregungen aus den Lehrplänen anderer Schularten heranzuziehen, um spezifische Begabungen, Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler zu vertiefen und zu erweitern.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Freigegenstand bzw. die unverbindliche Übung zur allgemeinen Interessen- und Begabungsförderungen eröffnet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessen und ihre individuellen Begabungen zu entdecken und ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu entwickeln, zu erweitern und zu vertiefen. Dafür ist die Förderung der kognitiven, affektiven und kreativen Fähigkeiten unerlässlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungsaufgaben der jeweiligen Freigegenstände und unverbindlichen Übungen orientieren sich an Themen und Tätigkeiten, die sich aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und aus den fachlichen und den überfachlichen Kompetenzen sowie den übergreifenden Themen ergeben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Interessen- und Begabungsförderung bietet Freiräume, um aktuelle, für Schülerinnen und Schüler interessante Bereiche und Themenfelder zu behandeln. Die Auswahl der Bereiche und Themenfelder ist flexibel und an den Schülerinnen und Schülern orientiert. Sie werden aktiv in die Wahl der Bereiche und Themenfelder sowie in allfällige Entscheidungen zu Rahmenbedingungen einbezogen (zB Arbeitsmitteln, Arbeitsweisen, Organisationsformen, Zeit, Ort).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innovative Lehr- und Lernverfahren sowie der offene, interessengeleitete, an den Schülerinnen und Schülern ausgerichtete Zugang zeichnen die allgemeine Interessen- und Begabungsförderung aus. Die Lehrperson fördert die überfachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ebenso wie entsprechende kooperative und kommunikative Prozesse.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die grundsätzlichen Zielstellungen der in Frage kommenden Unterrichtsgegenstände benannt. Die konkrete inhaltliche Ausprägung der Kompetenzbeschreibungen hat an der Schule zu erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte für die spezielle Interessens- und Begabungsförderung werden anlass- und bedarfsorientiert, entsprechend den Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler, aus folgenden Zielsetzungen gewählt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende kommunikative und kreative Fähigkeiten erproben und erweitern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre persönliche Ausdrucksfähigkeit durch vielfältige Möglichkeiten entdecken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragestellungen entsprechend den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen ein Verständnis für gesellschaftliche bzw. historische Zusammenhänge sowie verantwortungsbewusstes, tolerantes und demokratisches Verhalten entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur, mit technologischen Gestaltungsmöglichkeiten und Umweltfragen ihre individuelle Handlungskompetenz erweitern und ihre Wertvorstellungen weiterentwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwicklungsangemessene Methoden der Wahrnehmung und Reflexion ihrer persönlichen physischen und psychischen Verfassung entwickeln und eigene Wege finden, sie zu verbessern.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Berufsorientierung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen der verbindlichen Übung Bildungs- und Berufsorientierung mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Chor:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Chor ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, in Ergänzung zum Pflichtgegenstand Musik, ihre musikalischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und trägt zum musikalischen Verständnis bei. Der Unterricht umfasst das Singen von ein- und mehrstimmigen Liedern, Atem- und Stimmbildungs- und Artikulationsübungen, Klangexperimente mit Sprach- und Singstimme sowie Auftritte bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen. Die Liederauswahl orientiert sich an altersgemäßen Textinhalten und berücksichtigt unterschiedliche Musikstile.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Rhythmik:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Rhythmikunterricht ermöglicht durch die Vereinigung von Bewegung und Musik Lernerfahrungen in den Bereichen Wahrnehmung, Sprache, emotionales Erleben, soziale Interaktion, Kreativität und Kognitionen (u.a. Merkfähigkeit, Ausdauer). Rhythmik ist ein kreativer, dynamischer und bewegter Prozess, der Raum für geleitete Aktivitäten sowie für Selbsterfahrung, Exploration, Improvisation und Gestaltung bietet. Neben Instrumenten kommen auch weitere Materialien zum Einsatz, die zum Darstellen und Gestalten motivieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel ist ein kreativer Prozess, der Schülerinnen und Schülern ermöglicht, verschiedene Übungsformen zur Persönlichkeitsbildung und zur Weiterentwicklung ihrer Ausdrucksfähigkeit zu erschließen. Der Unterricht umfasst unterschiedliche verbale und nonverbale Ausdrucksformen, Elemente des Schauspiels aber auch die Arbeit mit verschiedenen technischen Hilfsmitteln und Requisiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Informatik:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand Digitale Grundbildung, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ernährung und Haushalt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Instrumentalmusik und Gesang:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumentalmusik und Gesang ermöglichen es Schülerinnen und Schülern, Fertigkeiten und Fähigkeiten im Instrumentalspiel und Gesang zu erlernen bzw. erwerben. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten des praktischen Musizierens im Solo- und Ensemblespiel bzw. im Solo- und Ensemblegesang.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spielmusik ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, dass diese durch das gemeinsame Spielen auf Musikinstrumenten Freude am Musizieren und musikalisches Verständnis entwickeln und auf das Hören größerer Musikwerke vorbereitet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Textverarbeitung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Freigegenstandes bzw. der unverbindlichen Übung ist es, Schülerinnen und Schülern die Grundsätze der Textverarbeitung zu vermitteln, sodass diese am Computer fehlerfrei Texte mit Hilfe des Zehn-Finger-Systems in angemessener Geschwindigkeit schreiben und bearbeiten können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schach:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Freigegenstandes bzw. der unverbindlichen Übung ist es, Schülerinnen und Schülern logisch-systematisches Denken zu vermitteln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Soziales Lernen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Freigegenstandes bzw. der unverbindlichen Übung ist es, die Zusammenarbeit und Gruppenbildung innerhalb einer Klasse zu fördern und die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu steigern. In der Schule und im Unterricht als inklusives Erfahrungs- und Lernfeld entwickeln sie ihre Persönlichkeit und erkennen ihre eigenen Stärken und Schwächen. Soziales Lernen trägt dazu bei, miteinander wertschätzend, rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst umzugehen. Schülerinnen und Schüler bauen positive Beziehungen auf, reflektieren ihr eigenes Tun und nehmen andere wahr- und an. Besondere Haltungen und Verhaltensweisen werden hinterfragt, die Bereitschaft, Konflikte konstruktiv und gewaltfrei auszutragen wird gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technik und Design:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verkehrs- und Mobilitätsbildung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unverbindliche Übung Verkehrs- und Mobilitätsbildung unterstützt Schülerinnen und Schüler im Erwerb einer kritischen und verantwortungsbewussten Einstellung zu Verkehr und Mobilität sowie zu einer bewussten Wahrnehmung, damit sie zu einer überlegten Wahl und zu überlegtem Handeln in Verkehrssituationen fähig sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Fremdsprachen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch, Türkisch, Romanes</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand Lebende Fremdsprache im Abschnitt A.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Österreichische Gebärdensprache</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen der verbindlichen Übung Österreichische Gebärdensprache des Lehrplanzusatzes Förderbereich Hören/Kommunikation.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erstsprachenunterricht:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Berücksichtigung der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sind die Inhalte des Pflichtgegenstandes Erstsprachenunterricht des Lehrplans der Mittelschule sinngemäß anzuwenden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Geometrisches Zeichnen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Berücksichtigung der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sind die Inhalte des Pflichtgegenstandes Geometrisches Zeichnen des Lehrplans der Mittelschule sinngemäß anzuwenden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeine Interessen- und Begabungsförderung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erstsprachenunterricht:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">E. FÖRDERUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe fünfter Teil Abschnitt Förderunterricht.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">F. UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE DER DEUTSCHFÖRDERKLASSEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH IN DER DEUTSCHFÖRDERKLASSE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jede Schülerin/jeden Schüler nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache (zB Fachwortschatz) anhand bestimmter Gegenstände – etwa Mathematik, Geschichte und Politische Bildung oder Geografie und wirtschaftliche Bildung – zu erarbeiten und die Förderung der Schülerinnen und Schüler je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausgangssituation</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen schulischen und außerschulischen (Lern<gdash />)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung; jede Möglichkeit, die Zweitsprache Deutsch zu sprechen, zu üben und zu festigen sollte ergriffen werden; Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten für den Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Es ist zu beachten, dass sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer Zweitsprache Deutsch auf einer niedrigeren Stufe bewegen als es ihrem Alter angemessen wäre und so ein Missverhältnis zwischen ihren intellektuellen Fähigkeiten und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit besteht. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Fachlehrpersonen und weiteren Betreuungspersonen als auch nach Möglichkeit mit den erstsprachlichen Lehrpersonen und mit den Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler. Die zeitlich abgestimmte Erarbeitung eines Themas in Deutsch und der jeweiligen Erstsprache bzw. den jeweiligen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ist sinnvoll und soll bei vorhandenem Angebot des erstsprachlichen Unterrichts anlassbezogen erfolgen. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mehrsprachigkeit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Diese werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (<i>language awareness</i>) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt: Sprachenvergleiche, die Nutzung von vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen und Reflexionen des Spracherwerbs erweitern die Prozesse der Sprachentwicklung. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und – wenn möglich – von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Alltagssprache vs. Bildungssprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer-)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler (zB mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Insbesondere in der Sekundarstufe sind Kenntnisse in der Bildungs- und Fachsprache Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Unterrichtsgegenständen unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachförderung als Teamarbeit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jedes Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Unterrichtsgegenständen von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Hilfestellung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methodische Erläuterungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Das Wissen um die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ermöglicht es, besonderes Augenmerk auf Strukturen und Laute zu legen, die sich von denen in der deutschen Sprache unterscheiden. Gezielte Ausspracheübungen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in der Aneignung dieser Laute. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib<gdash />)Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert<gdash />gelenkten bis sehr offenen<gdash />spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusstgemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb (Schreib<gdash /> und Druckschrift) geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umgang mit Heterogenität</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen uU. zu einer sehr heterogenen Lernerinnen-/Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukästen genutzt, aus denen Bilder, (Hör<gdash />)Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsatz von Diagnoseinstrumenten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an. Wenn möglich, sollte auch der Sprachstand in der Erstsprache in Zusammenarbeit mit erstsprachlichen Lehrkräften festgestellt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in <b>vier Lernbereiche</b> gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u> <b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Leseverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u> <b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schrift: Alphabetisierung bzw. Zweitschrifterwerb</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibung (Orthografie)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u> <b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u> <b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in der Deutschförderklasse stehen deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) <b>vor</b> den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib<gdash /> und Lesefähigkeit – ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind – geht diesen Prozessen voraus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach deren Alter und Entwicklungsstand unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler (zB Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit) als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen der Unterrichtsgegenstände (zB Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten, wodurch eine sinnvolle Verknüpfung von Sprach- und Fachlernen sichergestellt wird. Dafür ist eine intensive Kooperation zwischen der Lehrperson der Deutschförderklasse und den Fachlehrpersonen notwendig. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik oder Englisch) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin/der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kommunikative Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler versteht wesentliche Informationen in Gesprächen und sehr einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen sowie unterrichts- und sachbezogene mündliche Sprachhandlungen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen, Ankündigungen, Erklärungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht das Thema von kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen und Gespräche im Unterrichtsalltag bzw. einfacher Sachdarstellungen aus dem Sprechkontext und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Informationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer (auch literarischer) gesprochener Texte sowie klar strukturierter Situationen (zB Rollenspiele).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>folgt kurzen und sprachlich einfachen Medienausschnitten zu bekannten Alltags- sowie Sachthemen (Hörtexte bzw. Hör-/Sehtexte wie Radio, Fernsehen, Film) und versteht deren Hauptaussage.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen zusammenhängend kommunizieren (mündliche Textkompetenz). Sie/Er bewältigt zunehmend komplexer werdende Sprachhandlungen in der mündlichen schulischen Interaktion. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reagiert auf einfache Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her, kann diese weiterführen und beenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an, kann sie an unterschiedliche Sprechsituationen anpassen und neu kombinieren, sofern es sich um einen vertrauten Kontext handelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form Gespräche mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Beobachtungen, Meinungen, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus (zB zustimmen, ablehnen, Vorlieben äußern, fragen, nachfragen, auffordern, bitten, wünschen, danken).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>begründet in einfacher Form Handlungen, Meinungen, Wünsche, Ziele, Absichten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erzählt eine einfache zusammenhängende Geschichte anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen bzw. gibt in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Handlung von Geschichten, Büchern, Filmen wieder.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fasst in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Hauptaussage von Sachtexten zu vertrauten Themen zusammen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>trägt eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten Thema (Familie, Freizeit, Ausbildung) bzw. Arbeitsergebnisse zu einem vertrauten Sachthema vor und beantwortet einfache Informationsfragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt einfache und kurze mündliche Sprachhandlungen in formellen Situationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und versteht basale Gesprächsregeln (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen), versucht diese einzuhalten und besitzt das Wissen um Konventionen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brücken-sprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Detailinformationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegendes Leseverständnis auf der Wort- und Satzebene.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht wesentliche Informationen kurzer, konkreter schriftlicher Äußerungen und Arbeitsanweisungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einfache (auch literarische) Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, versteht sie global und entnimmt ihnen gezielt die wesentlichen Informationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht kurze und einfache authentische Texte zu vertrauten Themen global und entnimmt ihnen gezielt Detailinformationen (zB Texte aus Jugendzeitschriften, Zeitungsartikel, Fernseh-/Veranstaltungsprogramme, Gebrauchsanweisungen, Formulare, Prospekte, Broschüren, Fahrpläne).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einen kurzen, einfachen Text möglichst ausspracherichtig vor.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich den Wortschatz und den Inhalt von kurzen, einfachen Texten mit Hilfe geeigneter Techniken, zB mittels (elektronischer) Nachschlagewerke.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Textsignale (Überschrift, Zwischenüberschrift, Hervorhebungen, Absätze, Einrückungen, Gliederungszeichen, begleitende Bildelemente) zum Textverständnis.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich, mit Hilfestellung, das Internet als Lesequelle.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze, einfache Texte (unterschiedliche, aber bekannte Textsorten) zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegende Kenntnisse der Schreibweise von Wörtern und Sätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Strukturen (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache persönliche Mitteilungen (zB Notizen, Einladungen, E-Mails, SMS, Nachrichten in Social Media).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst kurze und einfache Geschichten anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen und stellt dabei einfache Satzverbindungen her (und, aber, weil, zuerst, dann, und dann).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form schriftliche Sprachhandlungen mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache, kurze zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (Notizen, Beschreibungen, Zusammenfassungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>hält gehörte, gelesene und medial vermittelte einfache und kurze Informationen stichwortartig fest.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache Präsentationen zu bekannten Themen und fasst Arbeitsergebnisse in einfacher Form schriftlich zusammen (zB Mind-Maps, Cluster).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestaltet einfache kreative Aufgaben zu Textvorlagen wie Reime, Gedichte, Lieder, Sachtexte, Leserbriefe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet die wichtigsten Satzzeichen sinnbezogen (Punkt, Frage-, Ruf- und Redezeichen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt unter Anleitung einfache Überarbeitungsstrategien, um eigene Texte weiterzuentwickeln (sprachlich, inhaltlich, orthografisch).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2: Linguistische Kompetenzen</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wortschatz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz und Fachwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in aktiver Sprachverwendung über grundlegende idiomatische Wendungen und einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf sein/ihr unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert in Ansätzen ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz und Fachwortschatz über den Grundwortschatz hinaus, um verschiedene sach<gdash /> und fachbezogene Unterrichtsaufgaben erledigen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wichtige memorierte Wendungen (chunks).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert ihren/seinen Wortschatz in vernetzter Form auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich (zB Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe, Stilebenen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen, Zusammenhängen und erschließt sich Bedeutungen aus dem Kontext sowie mit Hilfe von Wortbildungsregeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Hilfsmittel effektiv (zB ein- und zweisprachiges Wörterbuch, Bildwörterbuch, Bild-Wort-Kartei, digitale Wörterbücher und Lern-Apps).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Strukturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zB Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beschreibt ihr/ihm vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Erwartungen, Verneinungen und Verpflichtungen aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Modalitäten aus, zB mit Modalverben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren (zB und, und dann, dann, wenn, aber, weil).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formuliert Fragen und Antworten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt in spielerischer Form einfache Sprachvergleiche (auf Wort- und Satzebene) zu Formen und Strukturen (auch zwischen Sprachen, zB Verbstellung, Verbformen, Verneinung, Wochentage in mehreren Sprachen) an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Aussprache</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in hoffen/Hof).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet Konsonantenhäufungen (zB in Herbst, springst, ängstlich).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Zungenbrechern etc. an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schrift</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der Schreib- und Druckschrift richtig schreiben.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt Fähigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit, beispielsweise werden Reime, Silben, Anlaute, Endlaute, Wortlängen und Lautsynthesen unabhängig von ihrer Schreibweise richtig erkannt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt den Unterschied zwischen Buchstabe und Laut.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wandelt Buchstaben in Laute um.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt Verbindungen zwischen den Lauten her (Lautverschmelzung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut den korrekten Buchstaben zu und schreibt ihn auf.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut die korrekten Buchstabengruppe zu und schreibt sie richtig (zB ei, ie, eu, äu, au, sch, st, sp, qu, ck, ch).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schreibt Wörter des erlernten Wortschatzes, einfache Sätze und kurze, einfache Texte in gut lesbarer Schrift.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet beim Schreiben eine ökonomische Stifthaltung und erreicht ein möglichst zügiges Schreibtempo.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und nutzt die Vorteile einer ordentlichen Heftführung, beispielsweise Hinzufügen des Datums, Beachten von Rändern, Einsatz typographischer Mittel, Schreibrichtung, Orientierung im Heft.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Rechtschreibung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien</b> <b>innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und verwendet orthografische und grammatische Regel- und Merkelemente, wobei es zum Teil noch zu Übergeneralisierungen kommt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt die elementaren Regeln der Groß- und Kleinschreibung und die wichtigsten Interpunktionszeichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach einer bestimmten Schreibung und verfügt über Nachschlagetechniken (analog und digital).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Überfachliche Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3: Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Hilfestellung</b> <b>und/oder selbständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4: Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz, Interkulturelle Handlungsfähigkeit</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Soziale Kompetenz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.</b></absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">WEITERE PFLICHTGEGENSTÄNDE UND VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen sind die jeweiligen Kompetenzbeschreibungen wie in den Abschnitten A und B anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sind die jeweiligen Kompetenzbeschreibungen wie in den Abschnitten C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">21.10.2024</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">20012709</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40265815</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>