<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.1.6_02.09.2024" h-creator="PWRIVIE44.BR2RIS.BR2RISConverter_21.10.2024_13:49:12" h-created="21. Oktober 2024, 13:49:38" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne der Sonderschulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. II Nr. 280/2024</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2025</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/02 Schulorganisation</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">zum gestaffelten Inkrafttreten vgl. § 3</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage 1</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLAN FÖRDERSCHWERPUNKT LERNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">PRIMARSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Funktion und Gliederung des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrpläne für den sonderpädagogischen Bereich stellen die spezifische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung im Rahmen ihrer Schulpflicht sicher. Zu den Menschen mit Behinderung zählen gemäß Artikel 1 der UN-Behindertenrechtskonvention Menschen, die langfristige körperliche, psychische, intellektuelle Beeinträchtigungen oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen und wirksamen Teilhabe, gleichberechtigt mit anderen, an der Gesellschaft hindern können (bio-psycho-soziales Behinderungsmodell). Der Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Primarstufe beschreibt die Bildungsziele der 1. bis 4. Schulstufe für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten, welche in Zusammenhang mit einer intellektuellen Beeinträchtigung (gemäß Gutachten/Diagnose einer fachlich geeigneten Stelle) stehen. Unter Lernschwierigkeiten sind im Allgemeinen Herausforderungen im Lernprozess einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers zu verstehen, die jeweils an der Anforderungsschwelle zwischen vorhandenen und zu erwerbenden Kompetenzen auftreten. Eine Zuweisung des Lehrplans Förderschwerpunkt Lernen Primarstufe ist gerechtfertigt, wenn die Bewältigung dieser Anforderungsschwelle aufgrund der Wechselwirkung zwischen einer intellektuellen Beeinträchtigung bzw. einem Gesundheitsproblem im Bereich der mentalen Funktionen (zB Intelligenz, Gedächtnis) und spezifischen personen- und umweltbezogenen Faktoren sonderpädagogischer Unterstützung bedarf. Diese übersteigt die allgemeinpädagogischen und unterrichtsfachlichen Möglichkeiten im Rahmen des Regelunterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Primarstufe orientiert sich in Bezug auf Inhalte und Aufbau an den gemäß BGBl. II Nr. 1/2023 verordneten Lehrplänen für Volksschulen und dient als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung des Bildungsauftrags der Schule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung der schulischen Freiräume und der schulautonomen Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planungen von Aktivitäten der schulpartnerschaftlichen Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das standortbezogene Bildungsangebot,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">und gliedert sich in folgende zehn Teile: allgemeines Bildungsziel, Kompetenzorientierung, allgemeine didaktische Grundsätze, übergreifende Themen, organisatorischer Rahmen, Stundentafeln, Lehrpläne für den Religionsunterricht, Lehrpläne für die einzelnen verbindlichen Übungen der Vorschulstufe und Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände der 1. bis 4. Schulstufe sowie Unterrichtsgegenstände der Deutschförderklassen.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das allgemeine Bildungsziel bildet gemeinsam mit den Erwartungen an die Unterrichtsgestaltung, den Ausführungen zur Kompetenzorientierung und den allgemeinen didaktischen Grundsätzen sowie dem organisatorischen Rahmen inklusive der Stundentafeln die Grundlage für die Umsetzung des Lehrplans. Des Weiteren wird eine Differenzierung zwischen fachlichen, fächerübergreifenden und überfachlichen Kompetenzen entlang übergreifender Themen vorgenommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übergreifende Themen bilden wesentliche gesellschaftliche Aspekte ab, die in den unterschiedlichen Unterrichtsgegenständen einfließen und verbindlich aufzugreifen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Lehrpläne für den Religionsunterricht wird im siebenten Teil hingewiesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände (= Fachlehrpläne) sind einheitlich aufgebaut und beinhalten die jeweilige Bildungs- und Lehraufgabe, die didaktischen Grundsätze, fachspezifische Kompetenzmodelle und die dazugehörenden Kompetenzbereiche, zentrale fachliche Konzepte sowie Kompetenzbeschreibungen. Anwendungsbereiche werden für den Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Primarstufe nicht gesondert ausformuliert, da sie sich an den Anwendungsbereichen des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes im Lehrplan der Volksschule orientieren und diesem zu entnehmen sind. Im Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Primarstufe sind die Anwendungsbereiche als optionales Angebot zur Unterrichtsgestaltung zu verstehen und in Abhängigkeit von den individuellen Bildungs- und Entwicklungsbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler auszuwählen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Beschreibung eines Gesundheitsproblems werden in diesem Lehrplan Ausdrücke und Begriffe verwendet, die der medizinischen Diagnostik entstammen. Sie sollen einen Anhaltspunkt zur Einordnung von Gutachten und Diagnosen von fachlich geeigneten Stellen geben. Gutachten bzw. Diagnosen werden als Teilbereich einer umfassenden pädagogischen Diagnostik gesehen und im Zusammenspiel mit personen- und umweltbezogenen Faktoren betrachtet.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Gesetzlicher Auftrag der Primarstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulpflichtige Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind gemäß § 8a Abs. 1 des Schulpflichtgesetzes 1985 berechtigt, die allgemeine Schulpflicht entweder in einer für sie geeigneten Sonderschule oder Sonderschulklasse oder in einer den sonderpädagogischen Förderbedarf erfüllenden Volksschule, Mittelschule, Polytechnischen Schule, Unterstufe einer allgemein bildenden höheren Schule oder einjährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe zu erfüllen. Die Bildungsdirektion hat festzulegen, nach welchem Lehrplan die Schülerin bzw. der Schüler zu unterrichten ist. Bei dieser Feststellung ist anzustreben, dass die Schülerin bzw. der Schüler jene Bildungsangebote und Fördermöglichkeiten erhält, die ihren bzw. seinen Entwicklungsvoraussetzungen bestmöglich entsprechen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe der österreichischen Schule ist im § 2 des Schulorganisationsgesetzes definiert. Auch wenn die Begriffe, die in dem Bildungsauftrag der österreichischen Schule angeführt sind, zeitgebunden sind, entsprechen die Ziele dieses Bildungsauftrages den aktuellen Entwicklungen. Die Primarstufe soll die Individualität der Schülerinnen und Schüler nach ethisch gehaltvollen Werten fördern, für das Leben und den künftigen Beruf erforderliches Wissen und Können vorbereiten und die Fähigkeiten des selbsttätigen Bildungserwerbs verankern. Sie soll die jungen Menschen zu selbständigem Urteil befähigen, soziales Verständnis vermitteln und eine sportlich aktive Lebensweise prägen. Schließlich soll die Schule eine Offenheit dem politischen und weltanschaulichen Denken anderer gegenüber pflegen sowie die jungen Menschen zur Teilhabe am Wirtschafts- und Kulturleben Österreichs, Europas und der Welt befähigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gesetzgeber hat für die Primarstufe einen breiten Bildungsauftrag gemäß § 9 des Schulorganisationsgesetzes erteilt, der sowohl kognitive als auch emotionale und soziale Aspekte beinhaltet. Der Unterricht in den ersten vier Schulstufen soll Fähigkeiten und Fertigkeiten fördern und Wissen vermitteln, aber auch junge Menschen zu einer möglichst kritischen, kommunikativen, kreativen und teamfähigen Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen befähigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der umfassende Bildungsauftrag der Primarstufe setzt die individuelle Förderung eines jeden Kindes zum Ziel. Damit verbunden ist auch ein erweitertes Rollenverständnis der Lehrpersonen. Sie sind zusehends gefragt, die jungen Menschen bei der Suche nach Antworten auf ihre Fragen zu unterstützen und bei der Entwicklung und Festigung von Kompetenzen lernbegleitend zu agieren. In diesem Zusammenhang spielen eine verstärkte Individualisierung und Differenzierung des Lernprozesses eine wesentliche Rolle. Im Förderschwerpunkt Lernen Primarstufe zeigen die Schülerinnern und Schüler einer Schulstufe unter Umständen sehr unterschiedliche Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen. Lehrerinnen und Lehrern kommt die bedeutsame Aufgabe zu, sich auf das individuelle Lerntempo sowie die diversen Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler einzustellen, um bestmöglich an ihren Vorerfahrungen anzuknüpfen und eine kontinuierliche Lernentwicklung anzuregen. Dies ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen während der gesamten Schulzeit sowie in nachschulischen Aus- und Weiterbildungsprozessen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Bildungsauftrag in der 1. bis 4. Schulstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 9 Abs. 2 des Schulorganisationsgesetzes ist in den ersten vier Schulstufen eine für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsame Elementarbildung zu vermitteln. Dabei ist nach dem Prinzip der inklusiven Pädagogik die soziale Inklusion von Kindern anzustreben. Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind die Bildungsaufgaben des der Beeinträchtigung entsprechenden Lehrplans bzw. Lehrplanzusatzes zu berücksichtigen. Gemäß § 22 des Schulorganisationsgesetzes ist es Aufgabe der Sonderschule, den Schülerinnen und Schülern entsprechend ihren Möglichkeiten eine den Volksschulen, Mittelschulen oder Polytechnischen Schulen entsprechende Bildung zu vermitteln und sie auf ihre Eingliederung in das Arbeits- und Berufsleben vorzubereiten. Insofern sind in Sonderschulen die Bildungsziele des Regelschullehrplans anzustreben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Leitvorstellungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der gesetzliche Bildungsauftrag, der sowohl kognitive als auch emotionale und soziale Aspekte beinhaltet, lässt sich auch durch das 4K-Modell abbilden, das Kompetenzen formuliert, die für die Schülerinnen und Schüler im 21. Jahrhundert von herausragender Bedeutung sind: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Dabei wird deutlich, dass Lernen mehr ist als die individuelle Aneignung und Reproduktion von kognitiven Lerninhalten. Es ist ein aktiver Prozess, bei dem junge Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Wissen und Können entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten in Gruppen zur Problemlösung anzuwenden. Teamfähigkeit ist genauso wichtig wie Kreativität, um zu neuen Lösungen zu kommen und Kritikfähigkeit, um die eigenen Problemlösungen distanziert zu betrachten. Es ist Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, durch einen kompetenzorientierten und differenzierten Unterricht sowie durch interessante, offene und somit auch schülerinnen- und schülergerechte Aufgaben am Erreichen der übergeordneten Leitvorstellungen bzw. Ziele mitzuwirken. Differenzierte Bildungsaufgaben, die den individuellen Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen, tragen dazu bei, dass sich alle als selbstwirksam erleben und an gemeinsamen, gesellschaftlichen Prozessen teilhaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule und Unterricht tragen dazu bei, dass junge Menschen entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten befähigt werden, bei der Bewältigung von gesellschaftlichen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen eine aktive Rolle einzunehmen. Dazu gehört, dass Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung angebahnt werden. Wesentliche pädagogische Bereiche, die diesen Kompetenzerwerb unterstützen, sind die Bildung für nachhaltige Entwicklung, Politische Bildung mit Global Citizenship Education, Friedenserziehung und Menschenrechtsbildung. Zusätzliche übergreifende Themen bereiten nachhaltige Entwicklung pädagogisch auf. Für das integrative Denken der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension nachhaltiger Entwicklung sind sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Bezüge von großer Bedeutung. Schülerinnen und Schüler und das gesamte Schulteam übernehmen gemeinsam Verantwortung, wodurch Schulen Modelle für eine zukunftsfähige Lebensgestaltung sind. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen geleistet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule ist damit nicht nur Lernort sowie ein Ort der Bildung für nachhaltige Entwicklung, sondern auch ein sozialer Raum, welcher es ermöglicht, sich zu erproben, die Wirkungen des eigenen Handelns zu erleben und diese zu reflektieren. Es gilt, gemeinsam Verantwortung für die Herausbildung einer zukunftsfähigen Lebensgestaltung der Einzelnen und der Gesellschaft auf globaler und lokaler Ebene zu entwickeln und zu übernehmen sowie ein ganzheitliches Menschenbild im Sinne einer inklusiven Gesellschaft zu fördern. Anspruch der Schule ist es daher, für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen bzw. Lernschwierigkeiten Lern- und Unterrichtsprozesse so zu gestalten, dass die Teilhabe am schulischen und gesellschaftlichen Leben gegeben ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Fragen und dem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft hat der Unterricht mit einer auf ausreichende Information und Wissen aufbauenden Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten und der religiösen Dimension des Lebens zu begegnen. Die jungen Menschen sind bei der Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sowie in ihrer Sozialität zu fördern und in der Herausforderung, in ihrem Dasein einen Sinn zu finden, zu stützen. Bei der Suche nach Orientierung können Weltanschauungen und Religionen Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung anbieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit Menschen mit Beeinträchtigung gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können, sind vorhandene Barrieren abzubauen oder spezifische Unterstützungsmaßnahmen bereitzustellen. Diese sind auf den individuellen Unterstützungsbedarf abzustimmen. Voraussetzung ist es daher, dass Schülerinnen und Schüler lernen, ihren Unterstützungsbedarf klar, verständlich und bei Bedarf detailliert zu kommunizieren. Lehrerinnen und Lehrer motivieren Schülerinnen und Schüler dazu, ihre individuellen Unterstützungsbedarfe zu formulieren und fördern sie darin, Anleitungskompetenz zu erwerben und diese verantwortungsbewusst einzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">KOMPETENZORIENTIERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Kompetenzorientierung als pädagogische Grundlage des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zentrum der pädagogischen Überlegungen dieses Lehrplans steht die Kompetenzorientierung. Gemäß § 8 lit. r des Schulorganisationsgesetzes sind unter Kompetenzen längerfristig verfügbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verstehen, die von Schülerinnen und Schülern entwickelt werden und die sie befähigen, Aufgaben in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsbewusst zu lösen und die damit verbundene motivationale und soziale Bereitschaft zu zeigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzorientierung wird durch das Konzept der reflexiven Grundbildung unterstützt. Ziel der reflexiven Grundbildung ist es, dass Schülerinnen und Schüler am Ende der Primarstufe befähigt sind, dem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechend zu urteilen und mit adäquaten Hilfestellungen möglichst eigenständig weiter zu lernen. Dieses spiegelt sich in der Struktur der Lehrpläne für die Unterrichtsgegenstände wider.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Lehrplan wird zwischen fachlichen, überfachlichen und fächerübergreifenden Kompetenzen unterschieden. Die <b>fachlichen</b> Kompetenzen sind mit dem Unterrichtsgegenstand verbunden und werden explizit im achten Teil genannt. Zu den <b>überfachlichen Kompetenzen</b> gehören insbesondere Motivation, Selbstwahrnehmung und Vertrauen in die eigene Person, soziale Kompetenzen und lernmethodische Kompetenzen. <b>Fächerübergreifende Kompetenzen</b> sind jene Kompetenzen, die in der Auseinandersetzung mit den übergreifenden Themen erworben werden sollen. Die übergreifenden Themen werden im vierten Teil dargestellt. Dazu gehören:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entrepreneurship Education,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesundheitsförderung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatische Bildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interkulturelle Bildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienbildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Bildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexualpädagogik,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachliche Bildung und Lesen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrs- und Mobilitätsbildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gesamtunterricht in der Primarstufe verbindet diese drei Dimensionen miteinander und ein fächerübergreifender Unterricht über alle Pflichtgegenstände hinweg wird ermöglicht. Dem Wesen des Unterrichts in der Primarstufe entspricht es, eine strenge Trennung nach Unterrichtsgegenständen zu vermeiden. Unterrichtsanlässe sind den Erfahrungen, Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler situationsorientiert und bei Bedarf fächerübergreifend anzubieten. Im Schulalltag erfordert dies eine wirksame Koordination der Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse bzw. Zusammenarbeit im Team, aber auch eine abgestimmte Planung über die Schulstufen hinweg.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Kennzeichen kompetenzorientierten Unterrichts</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierung verlangt ein besonderes Verständnis von Unterricht. Lernen wird als aktiver, selbstgesteuerter, reflexiver und zugleich auch situativer Prozess verstanden, bei dem die Motivation und Willenskraft und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen sowie Zielvorgaben zu übernehmen, eine wichtige Rolle spielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist es, einen Rahmen bzw. Lernumgebungen zu gestalten, die die zielorientierte Entwicklung von Kompetenzen der ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler in einem individualisierten Lerntempo und dem Entwicklungsstand entsprechenden Lernformen ermöglichen. Die Dokumentation und Evaluierung der Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler innerhalb dieses gesetzten Rahmens sowie das Vornehmen adäquater Anpassungen des Rahmens, sofern Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern ausbleiben, soll erfolgen. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler Wissen und Fähigkeiten erwerben, die sie in unterschiedlichen Situationen anwenden und umsetzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierter Unterricht ist dadurch gekennzeichnet, dass</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>klar und deutlich erkennbar ist und kommuniziert wird, was gelernt werden soll,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgabenstellungen im Lernprozess eingesetzt werden, die den Erfahrungen und der Lebenswelt sowie den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler entsprechen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die aktive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem jeweiligen Thema angestrebt wird (kognitive Aktivierung),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>handlungs- und anwendungsorientiert gelehrt wird, indem erworbenes Wissen zur Lösung von Problemen und zur Bewältigung von entwicklungsgerechten Anforderungssituationen genutzt wird,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Lernangebote zu grundlegenden Einsichten bei den Schülerinnen und Schülern führen, was eine entsprechende Diagnose der Lernausgangslagen voraussetzt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich der Wissenszuwachs systematisch aufbaut, mit anderen Wissensgebieten und alters- und entwicklungsadäquat dargestellten wissenschaftlichen Erkenntnissen vernetzt und dadurch nachhaltig und anschlussfähig wird (kumulatives Lernen),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>überfachliche Kompetenzen wie zB Methoden- und Sozialkompetenz implizit entwickelt werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>es eine Kultur der Selbstreflexion gibt, die den Schülerinnen und Schülern ihre erworbenen Kompetenzen bewusstmacht und ihre Lernmotivation weiter fördert,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schülerinnen und Schüler Lernerfahrungen machen, die über den Unterricht hinausreichen und für sie sinnstiftend sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lernen als dynamischer Prozess verstanden wird, der durch die Wechselwirkung diverser Faktoren beeinflusst wird und auf den individuellen Ressourcen und Entwicklungspotenzialen der Schülerinnen und Schüler aufbaut.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein gelungener, kompetenzorientierter Gesamtunterricht berücksichtigt folgende acht Grundsätze:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 1: Lehrerinnen und Lehrer nehmen Schülerinnen und Schüler individuell wahr und ermöglichen individuelle Lernprozesse.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten bringen unterschiedliches Vorwissen, verschiedene sprachliche Vorkenntnisse, vielfältige und unterschiedliche Vorerfahrungen, Interessen und Lernpräferenzen sowie verschiedene Entwicklungsvoraussetzungen mit. An diese Unterschiede muss im Unterricht angeschlossen werden, um sie für die Stärkung der individuellen Lernmotivation und Leistungsfähigkeit nutzbar zu machen. Lehrerinnen und Lehrer verstehen es als ihre Aufgabe, Schülerinnen und Schüler individuell wahrzunehmen und zu fördern und vermeiden stereotype Zu- und Festschreibungen. Lehrerinnen und Lehrer kennen und nutzen geeignete pädagogische Diagnoseinstrumente, um die Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler festzustellen und deren Lernprozesse mittels Individuellem Bildungs- und Entwicklungsplänen (IBEP) entsprechend zu planen, begleiten, evaluieren und dokumentieren. IBEP sind verbindlich zu führen. Lehrpersonen fördern individuelle Lernprozesse durch unterschiedliche und abwechslungsreiche Lernsettings und verwenden dazu passende Lernmaterialien. Dabei sind die Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern in der Auseinandersetzung mit den gestellten Lernanforderungen nicht isoliert, sondern in Wechselwirkung mit personen- und umweltbezogenen Faktoren zu sehen. Lernschwierigkeiten werden häufig als Auffälligkeiten im Bereich der mentalen Funktionen (zB Funktion der Intelligenz oder des Gedächtnisses) wahrgenommen und durch unpassende pädagogische und soziale Rahmenbedingungen verstärkt Lerninhalte müssen daher entsprechend den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen sowie unter Berücksichtigung weiterer Bedingungsfaktoren aufbereitet werden. Dies erfordert gegebenenfalls eine kleinschrittigere Strukturierung von Inhalten und Aufgaben, das Einbeziehen von Vorläufer- und Basiskompetenzen sowie das Berücksichtigen von Wiederholungen im Lernprozess. Maßnahmen, um Barrierefreiheit im Lernprozess für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten zu gewährleisten, sind ebenfalls auf die individuellen Bedarfe abzustimmen und umfassen beispielsweise die Formulierung von Texten und Aufgabenstellungen in leichter Sprache sowie das Ermöglichen von differenzierten Lernprozessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer geben individuelle, lernförderliche Rückmeldungen und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, ihren Kompetenzzuwachs bewusst wahrzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelle Talente der Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen der Begabungsförderung durch spezifische Angebote unterstützt. Dabei achten Lehrpersonen besonders darauf, dass diese Förderung geschlechtersensibel und unabhängig von der Erstsprache oder dem Bildungshintergrund der Eltern erfolgt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 2: Lehrerinnen und Lehrer bieten einen digital unterstützten Unterricht und nutzen innovative Lern- und Lehrformate.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medien und digitale Geräte bestimmen die Lebenswelt von Kindern. Sie nutzen diese zur Kommunikation und um sich selbst auszudrücken. Der Einsatz von Medien und die Verwendung von digitalen Geräten im Unterricht knüpfen somit einerseits an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an und eröffnen andererseits neue didaktische und methodische Möglichkeiten. Sie erweitern die Methodenvielfalt, unterstützen verschiedene Lerntypen sowie die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Begabungen und Lerngeschwindigkeiten. Die Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen wird ebenso erleichtert wie die kreative Auseinandersetzung mit Themen und Inhalten. Kommunikation, Zusammenarbeit und der Zugriff auf aktuelle Informationen und vielfältige Lernmaterialien können zeit- und ortsunabhängig erfolgen. Dadurch eröffnen sich neue Lernwege für die Schülerinnen und Schüler. Zeitgemäßes Lehren und Lernen erfordert folglich auch digital unterstützten Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer nutzen Lernmanagementsysteme und Lernplattformen für innovative Lehr- und Lernformate. Der Einsatz digitaler Medien ist eine wichtige Ergänzung zu den bisher verwendeten Unterrichtsmitteln, soll diese aber nicht vollständig ersetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 3: Alle an der Unterrichtsorganisation beteiligten Personen kooperieren und ermöglichen einen inklusiven Unterricht an der Schule.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule hat die Aufgabe, die Heterogenität von Schülerinnen und Schülern als Chance für das gemeinsame Lernen sowie für die Entwicklung von sozialer Kompetenz, Konfliktfähigkeit und Ambiguitätstoleranz wahrzunehmen. Inklusive Schule hat den gemeinsamen Unterricht aller Schülerinnen und Schüler durch die Zusammenarbeit aller am Unterricht beteiligten Personen zum Ziel. Dies erfordert die gemeinsame Gestaltung einer inklusiven Lernumgebung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei schaffen Lehrerinnen und Lehrer individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und unabhängig von sozioökonomischer Herkunft bzw. Erstsprache. Sie fördern Inklusion und pflegen einen konstruktiven Umgang mit Diversität. Sie unterstützen Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten dabei, die Unterrichtsziele des Regelschullehrplans entsprechend ihren individuellen Lernvoraussetzungen zu erreichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 4: Lehrerinnen und Lehrer planen den Unterricht sorgfältig und sorgen für eine kompetenzfördernde Lernumgebung.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, die von Wertschätzung, Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. Der Unterricht wird unter Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen mit individualisierten Zugängen so gestaltet, dass die einzelnen Schülerinnen und Schüler die im Lehrplan vorgegebenen Ziele erreichen können. Dabei spielen Sozialformen eine wichtige Rolle, die ein Thema oder einen Anwendungsbereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Die Unterrichtsplanung beginnt mit einer Jahresplanung, die bei Bedarf adaptiert wird. In die Planung mit einzubeziehen sind kompetenzfördernde Aufgaben, welche auf entdeckendes und forschendes Lernen abzielen. Dabei werden Fehler bei der Bewältigung von Lernaufgaben sowie im Lernprozess zugelassen, um die Abweichung zur korrekten Aufgabenbewältigung als Lernmoment zu nutzen. Derartige Lernaufgaben knüpfen an das im Unterricht erworbene Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zur Bearbeitung neuer Herausforderungen an und bauen das zu erwerbende Wissen kumulativ (vernetzt) auf. Sie sind herausfordernd genug, um das Wissen und Können der Schülerinnen und Schüler zu aktivieren, berücksichtigen individuelles Lerntempo und entwicklungsgerechte Lernformen und führen zu variierenden Unterrichtssituationen des Erprobens, Erkundens, Entdeckens, Erfindens, Sammelns, Systematisierens, Sicherns und Bewertens. Damit fordern und fördern Lehrerinnen und Lehrer inhalts- und prozessbezogene sowie fächerübergreifende und überfachliche Kompetenzen. Ergänzend zur Jahresplanung sind Individuelle Bildungs- und Entwicklungspläne (IBEP) für jede Schülerin und für jeden Schüler zu erstellen, um die Bildungs- und Fördermaßnahmen entsprechend den Lern- und Entwicklungsbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler zu planen, diese zu evaluieren und individuelle Bildungs- und Entwicklungsfortschritte zu dokumentieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 5: Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um eigenverantwortliches Lernen zu fördern, sollen Lernanleitungen, Aufgabenstellungen, Instruktionen und begleitende Unterstützung so angepasst werden, dass die unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten berücksichtigt werden. Schülerinnen und Schüler werden darin unterstützt, herauszufinden und zu kommunizieren, welche Art der Hilfestellung und Unterstützung sie benötigen, um Lernprozesse erfolgreich gestalten zu können (Anleitungskompetenz). Dadurch können sie das Unterrichtsangebot effektiv nutzen, Aufgaben bewältigen und ihre Arbeitsprozesse positiv und ohne Überforderung beenden. Im kompetenz- und handlungsorientierten Unterricht helfen Lehrerinnen und Lehrer den Schülerinnen und Schülern, ihre Arbeit entsprechend ihrem Entwicklungsstand möglichst selbständig und selbstbestimmt zu organisieren sowie individuelles Lernen zu beobachten und zu dokumentieren. Weiters liegt der Fokus darauf, Aufgaben nach Lernvoraussetzungen und Neigungen zu differenzieren, die Schülerinnen und Schüler bei Fragen und Problemen zu unterstützen sowie laufend strukturiertes Feedback zu Lernprozessen und Ergebnissen zu geben. Gegebenenfalls werden Basiskompetenzen bzw. Vorläuferfähigkeiten wiederholt und gestärkt, um den kumulativen Wissensaufbau sicherzustellen. Eine möglichst interdisziplinäre Diagnostik der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen unter Berücksichtigung von personen- und umweltbezogenen Bedingungsfaktoren schärft das Bewusstsein für die individuelle Ausgangslage der Schülerin bzw. des Schülers. Dafür eignen sich insbesondere Beobachtungs- und Planungsverfahren, denen das bio-psycho-soziale Modell von Behinderung und damit das Verständnis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF, WHO 2001) zugrunde liegen. Dabei wird nicht nur die medizinische Diagnose betrachtet, sondern wie sich die Beeinträchtigung in Wechselwirkung mit spezifischen umwelt- und personenbezogenen Faktoren auf die Teilhabe- und Aktivitätsmöglichkeiten der Schülerin bzw. des Schülers auswirkt. Durch Individualisierung der Lernprozesse wird ermöglicht, dass Schülerinnen und Schüler die an sie gestellten Anforderungen verstehen, diese annehmen, sich selbst einschätzen lernen sowie die für sie passenden angebotenen Zugänge und Methoden wählen können und so auch Motivation für ihre Arbeit finden. Der bewusste Umgang mit Lernstrategien ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbständigen Bildungserwerb zu legen. Daher liegt ein besonderer Fokus im Förderschwerpunkt Lernen darauf, Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten beim Lernen-Lernen zu unterstützen. Dazu zählen das Überschauen und Strukturieren von Lernsituationen, der Umgang mit Lernstrategien und das Anwenden von Lernmethoden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 6: Alle am Schulleben Beteiligten pflegen einen respektvollen Umgang miteinander.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine zentrale Aufgabe der Schule ist es, Rahmenbedingungen für den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Vielfalt und der Begegnung der Kulturen im Alltagsleben zu schaffen. Schülerinnen und Schüler sollen ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass Vielfalt eine Realität ist, die auch eine wertvolle Ressource darstellt. Schülerinnen und Schüler sollen unter anderem erfahren, dass das Lernen und Beherrschen mehrerer Sprachen von entscheidender Bedeutung für die individuelle Identitätsbildung, die Teilhabe an Gesellschaft und Kultur sowie das Miteinander in einer mehrsprachigen Welt ist. Insbesondere sollen die Sprache, Kultur und die jeweilige Geschichte der sechs autochthonen Volksgruppen in Österreich gemäß § 1 Abs. 2 Volksgruppengesetz, BGBl. Nr. 396/1976, im Unterricht aufgegriffen und ein Bewusstsein für die Rechte und den Schutz von Minderheiten geschaffen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für alle Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht Gelegenheiten geboten, sich mit den eigenen Identitäten und Zugehörigkeiten auseinanderzusetzen. Gleichzeitig sollen die grundsätzlichen Werte, Normen und Traditionen einer aufgeklärten, europäischen Gesellschaft vermittelt werden. Es gilt, das gemeinsame Fundament hervorzuheben, insbesondere demokratische Prinzipien, Rechtsstaatlichkeit, die Egalität der Geschlechter und die Säkularität des Staates, die die Basis für ein gedeihliches Zusammenleben in einer pluralistischen und liberalen Gesellschaft darstellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 7: Sprachsensibler Fachunterricht findet in allen Unterrichtsgegenständen statt.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungssprachliche Kompetenzen werden in allen Unterrichtsgegenständen und über alle Schulstufen und Schularten hinweg schrittweise, alters- und entwicklungsadäquat sowie kontinuierlich vermittelt. Sprachsensibler Unterricht dient dem Aufbau von Kompetenzen in der Alltags-, Bildungs- und Fachsprache. Schülerinnen und Schüler werden sich der verschiedenen Register einer Sprache bewusst und können diese situationsadäquat anwenden. Lehrerinnen und Lehrer unterstützen aktiv das Erlernen des fachspezifischen Vokabulars bzw. der Fachsprache der Unterrichtsgegenstände. Der Unterricht schafft sprachanregende Situationen und bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Sprache in einem wertschätzenden Umfeld auszuprobieren und zu trainieren. Lehrerinnen und Lehrer agieren selbst als Sprachvorbilder, achten auf ihre Ausdrucksweise und verwenden unterschiedliche didaktische Methoden und Aufgabenformate, um einen sprachsensiblen Fachunterricht umzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundsatz 8: Lehrerinnen und Lehrer geben im Lernprozess Rückmeldung und sorgen für eine transparente und kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung.</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klar kommunizierte Leistungserwartungen und Rückmeldungen zum Lernprozess sind wichtige Voraussetzungen für eine förderliche Lernkultur. Lehrpersonen informieren die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten zu Beginn jedes Unterrichtsjahres in geeigneter Form über das Gesamtkonzept der Leistungsfeststellung, Rückmeldung und Leistungsbeurteilung. Der Unterschied zwischen Leistungsbeobachtung und Leistungsfeststellungen zur Ergebnisrückmeldung im Lernprozess sowie der vom Lernprozess abgekoppelten Leistungsbeurteilung wird klar und verständlich kommuniziert und so für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar und einschätzbar. Während des Unterrichtsjahres erfolgt eine systematische, individuelle Lernentwicklungsberatung. Dazu werden Leistungsstand und Lernfortschritt gemeinsam erörtert. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Lernentwicklung anhand konkreter Kriterien einzuschätzen. Lehrerinnen und Lehrer erhalten so eine zusätzliche Rückmeldung über den Leistungsstand bzw. eine Einschätzung des Kompetenzzuwachses, der für die weitere Unterrichtsplanung genutzt werden kann. Durch den Einsatz von Kompetenzrastern, der Individuellen Bildungs- und Entwicklungspläne, gegebenenfalls vorliegenden Ergebnissen der individuellen Kompetenzmessung PLUS (iKM<super>PLUS</super>) sowie anderer aussagekräftiger Instrumente, die die Lernerwartungen der jeweiligen Schulstufe abbilden, können Lehrpersonen bereits während des Schuljahres kontinuierlich Rückmeldung zum jeweiligen Lernprozess geben. Davon unabhängig bilden Leistungen im Beurteilungszeitraum entsprechend der Leistungsbeurteilungsverordnung, BGBl. Nr. 371/1974, den Grundstein für eine transparente und kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ÜBERGREIFENDE THEMEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit der Verankerung der übergreifenden Themen in den Fachlehrplänen werden die fächerübergreifende Kompetenzentwicklung sowie das vernetzte Lernen der Schülerinnen und Schüler über die fachspezifischen Grenzen hinaus unterstützt und mit gesellschaftlich relevanten aktuellen Themen verbunden. Dies gilt gleichermaßen für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten. Die Auswahl der nachfolgend dargestellten dreizehn übergreifenden Themen erfolgte aufgrund ihrer Aktualität und der zu erwartenden Bedeutsamkeit für die künftige Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern. Kompetenzen in gesellschaftlich relevanten Themen können wirksam entwickelt werden, wenn im Unterricht ein fächerverbindendes und fachliche Grenzen überschreitendes Vorgehen forciert wird. Erst dadurch können Zusammenhänge und Wechselwirkungen gesellschaftlicher Phänomene für die Schülerinnen und Schüler begreifbar werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildung für eine nachhaltige Entwicklung muss als allgemeines Anliegen und Leitidee an der ganzen Schule gesehen werden. Für das als Standard geforderte integrative Denken der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension sind sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Bezüge von großer Bedeutung. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Politische Bildung mit ihren globalen Perspektiven, Global Citizenship Education, Friedenserziehung und Menschenrechtsbildung sowie weitere ausgeführte übergreifende Themen sind Bildungskonzepte, die einander ergänzend und unterstützend nachhaltige Entwicklung in all ihren Dimensionen pädagogisch aufbereiten. Im Lernprozess sollen Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten, Werte und Einstellungen erarbeitet werden, die junge Menschen befähigen, bei der Bewältigung der gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen auf lokaler bis hin zur globalen Ebene ihrem Entwicklungsstand entsprechend eine aktive Rolle einzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende übergreifende Themen fördern maßgeblich und gleichermaßen den Erwerb wesentlicher Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und unterstützen sie darin, in der heutigen und zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt bestehen zu können: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung, Entrepreneurship Education, Gesundheitsförderung, Informatische Bildung, Interkulturelle Bildung, Medienbildung, Politische Bildung, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung, Sexualpädagogik, Sprachliche Bildung und Lesen, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung, Verkehrs- und Mobilitätsbildung, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Fachlehrplänen werden an verschiedenen Stellen Bezüge zu den übergreifenden Themen hergestellt. Die didaktischen Grundsätze der jeweiligen Fachlehrpläne listen jene übergreifenden Themen auf, die sich besonders eignen, im Unterricht aufgegriffen zu werden und sich vor allem in den Kompetenzbeschreibungen wiederfinden. Die Gestaltung der Fachlehrpläne bietet zudem die Möglichkeit, jedes der übergreifenden Themen schulautonom in der Umsetzung der jeweiligen Kompetenzbeschreibungen an geeigneter Stelle im Unterricht aufzugreifen. Alle Bezüge zu übergreifenden Themen in den Fachlehrplänen werden durch Hochzahlen (1 bis 13) hervorgehoben, die auf das jeweilige übergreifende Thema hinweisen. Von einem Verweis in Fachlehrplänen wurde dort abgesehen, wo sich das Fachgebiet mit dem Kompetenzerwerb im selben Thema beschäftigt. So erfolgt zB im Fachlehrplan Deutsch kein Verweis auf das übergreifende- Thema Sprachliche Bildung und Lesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung und Durchführung von Unterricht zu den übergreifenden Themen erfordert eine zielgerichtete Abstimmung der Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse, einer Schule und (im Idealfall) eine vorausschauende Planung in Bezug auf sinnvolle Schwerpunktsetzungen in den vier Schulstufen. Die nachfolgende, alphabetisch geordnete Darstellung der übergreifenden Themen folgt einer einheitlichen Struktur: Zunächst wird die gesellschaftliche Bedeutung des übergreifenden Themas erläutert. Anschließend werden die Kompetenzziele genannt, die bis zum Ende der Primarstufe von den Schülerinnen und Schülern erreicht werden sollen. Im dritten Schritt werden jene Unterrichtsgegenstände angeführt, in deren Fachlehrplänen auf die jeweiligen übergreifenden Themen verwiesen wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="width:421.65pt;border-collapse:collapse;margin-left:1.0999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:159.35pt;page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1. Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2. Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3. Gesundheitsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4. Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">5. Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">6. Medienbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">7. Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">8. Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">9. Sexualpädagogik</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">10. Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">11. Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">12. Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;writing-mode:vertical-rl;transform:rotate(180deg);"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">13. Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td></tr><tr style="height:35.4pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch als Zweitsprache für außerordentliche Schülerinnen und Schüler im Deutschförderkurs</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik und Naturwissenschaften</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik, Kunst und Kreativität</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Kunst und Gestaltung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:32.1pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:3.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:41.15pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:13.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstsprachenunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="165" style="border:none;width:124pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /><td width="25" style="border:none;width:18.5pt;" /><td width="23" style="border:none;width:16.95pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.3pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.35pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Keine Angaben bezüglich der Übergreifenden Themen, da die Lehrpläne der Kirchen und Religionsgesellschaften inhaltlich voneinander abweichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>1.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, ihren individuellen Bildungs- und in weiterer Folge Berufsweg unter Berücksichtigung ihrer Stärken und Entwicklungsvoraussetzungen möglichst eigenständig zu beschreiten und bestärkt sie in ihrem gewählten Weg. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler ihre Interessen, Begabungen und Talente erkennen sowie wichtige Lebenskompetenzen (wie Entscheidungs- und Reflexionsfähigkeit) erwerben. Dieses Kompetenzlernen soll über die gesamte Schullaufbahn hinweg und speziell vor schulischen Übergängen oder Abschlüssen erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine der zentralen Herausforderungen ist, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, aus den zahlreichen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten diejenigen auszuwählen, die ihnen aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit, ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebenssituation die bestmöglichen Chancen bieten und die sie möglichst auch praktisch ausprobieren zu können. Lehrerinnen und Lehrer tragen als wichtige Bezugspersonen in hohem Maße dazu bei, dass sich Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichen Menschen entwickeln können – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religionszugehörigkeit oder etwaiger Beeinträchtigung. Dabei sind Bezüge zu Themen wie zB Arbeitsabläufe, Tätigkeitsbereiche, Arbeitsbedingungen, untypische sowie nicht traditionelle Frauen- und Männerberufe, die Wichtigkeit von überfachlichen Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenz; Stärken, Interessen und Talente; Erwartungen und Ziele im Hinblick auf das Leben), ehrenamtliches Engagement, aber auch der Zusammenhang von Bildung und Beruf, Lieblingsbeschäftigungen und „Traumberufe“, die sinnstiftende Funktion von Arbeit, Work-Life-Balance, Arbeitsteilung in der Familie, bezahlte und unbezahlte Arbeit und die Notwendigkeit vielfältige (außer-)schulische Erfahrungen zu sammeln, herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>1.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausdrücken, was sie besonders gut können und besonders interessiert.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mitteilen, wenn sie Hilfe benötigen und Unterstützungsbedarfe ihrem Entwicklungsstand entsprechend kommunizieren (Anleitungskompetenz).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berufe aus ihrem persönlichen und ihrem regionalen Umfeld nennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von Arbeit und ihren Einfluss auf Familie und Freizeitaktivitäten beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Entscheidungen mehrere Gesichtspunkte berücksichtigen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Mathematik, Musik, Sachunterricht, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Entrepreneurship Education</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>2.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entrepreneurship ist im Europäischen Referenzrahmen für das lebenslange Lernen als Schlüsselkompetenz definiert (Brüssel KOM(05)548). Entrepreneurship Education umfasst – nach der ganzheitlichen Definition des TRIO-Modells (Aff/Lindner 2005) – drei Bereiche: Entwicklung innovativer Ideen und deren strukturierte Umsetzung, Persönlichkeitsentwicklung und die Befähigung dazu, eigeninitiativ zu sein, an sich zu glauben, empathisch und teamfähig zu agieren sowie sich selbst und anderen Mut zu machen, Verantwortung für sich, andere und die Umwelt zu übernehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit der Befähigung in den genannten drei Bereichen sollen Schülerinnen und Schüler spielerisch lernen, Ideen zu entwickeln und umzusetzen (zB Lernen mit kleinen Herausforderungen, einfache Spiele, Perma.teach, Wilma-Erfinder/innenclub, Markttag), Werte zu schaffen, die Wertschöpfungskette zu beschreiben, sich als Teil von Wirtschaft und Gesellschaft sowie als Gestalterinnen und Gestalter der Zukunft im Wirtschaftskreislauf zu erfahren. Wichtige Ergebnisse in dieser Befähigung sind die Entwicklung von und Erkenntnisse zu persönlichen Stärken, Engagement und Selbstmotivation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>2.2. Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Stärken benennen, nutzen und sich eigenständig Ziele setzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kreative Ideen und Lösungsmöglichkeiten erproben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortung übernehmen und Aufgaben allein oder im Team arbeitsteilig zu Ende führen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefühle und Bedürfnisse (eigene und die anderer) erkennen und achtsam und einfühlsam damit umgehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich als aktiver Teil des Wirtschaftskreislaufs erfahren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vor- und Nachteile beruflicher Erwerbstätigkeit benennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Deutsch, Mathematik, Musik, Sachunterricht, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Gesundheitsförderung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>3.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess ab, Schülerinnen und Schülern ein höheres Ausmaß an Wissen und Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen (Gesundheitskompetenz) und sie damit zur selbstbewussten Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die physische, psychische und soziale Gesundheit umfasst (vgl. Ottawa Charta, WHO 1986).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Kompetenzen können nur erworben werden, wenn Schule als ein sicherer und gesundheitsfördernder Ort wahrgenommen wird, was zB durch ein lernförderliches und angstfreies Klassen- und Schulklima, durch ein Stärken des sozialen Miteinanders, durch Maßnahmen zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, Mobbing und Diskriminierung, durch eine rauchfreie und ansprechende Schulumgebung (ua. Raumklima, Licht, Lärmschutz), durch Förderung von Bewegung und Sport, durch Veranstaltungen wie zB „ein Tag der psychischen Gesundheit“, Workshops sowie durch das Angebot eines gesunden und nachhaltigen Essens in der Schule erreicht werden kann. Diese Maßnahmen beeinflussen das individuelle Gesundheitsverhalten und den individuellen Bildungserfolg und haben damit auch einen direkten Einfluss auf die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>3.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung gesunder Ernährung, täglicher Bewegung und Körperhygiene erkennen und entsprechend handeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Stärken und Schwächen, Gefühle und belastende Situationen wahrnehmen und benennen sowie weitgehend regulieren (Mental-Health/Psychische Gesundheit).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihrem Entwicklungsstand entsprechende Methoden zur Bewältigung von Konflikten und Belastungssituationen anwenden und sich bei Gewalterfahrungen und Diskriminierung Hilfe holen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen setzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Musik, Sachunterricht, Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Informatische Bildung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>4.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Digitalisierung beeinflusst und verändert das private und berufliche Leben. Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie halten Einzug in den Alltag der Gesellschaft und verändern das Kommunikationsverhalten und die Wahrnehmung von Realitäten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktionsweise und Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien beruhen auf Prinzipien, Konzepten und Methoden, die zu erklären, zu hinterfragen und deren gesellschaftliche Auswirkungen sowohl kritisch als auch im Lichte ihrer Chancen zu reflektieren sind. Im Bewusstsein über Folgen und Auswirkungen des Einsatzes bestimmter Technologien sollen Schülerinnen und Schüler eine sinnvolle Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Schule und im Alltag vornehmen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung der Informatischen Bildung soll dabei unter Verwendung der Alltagsprache, aber auch durch die Verwendung der formalisierten Fachsprache erfolgen. Die kurzen Halbwertszeiten technischer Entwicklung bedingen, dass nicht das Bedienen aktueller Hard- und Software Informatische Bildung ausmacht, sondern das Verstehen der Prinzipien und der grundsätzlichen Technologien. Dadurch können auch künftige technische Entwicklungen besser beurteilt und Vorkenntnisse und Fähigkeiten selbständig weiterentwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>4.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationstechnologien verantwortungsvoll nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Anleitungen ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>digitale Geräte und Internet beim Lernen verwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>digitale Zeichnungen und Bilder erstellen und gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich selbstwirksam erleben, indem sie digitale Technologien kreativ und vielfältig nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Deutsch, Kunst und Gestalten, Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler, Mathematik, Musik, Sachunterricht, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Interkulturelle Bildung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>5.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelle Bildung befähigt Schülerinnen und Schüler, mit Vielfalt in einer diversen Gesellschaft umzugehen. Sie ermöglicht die Auseinandersetzung mit und die Teilhabe an aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen. Die Einhaltung der Menschenrechte, welche in den unterschiedlichen Menschenrechtskonventionen (zB Frauenrechtskonvention, Kinderrechtskonvention, Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung) festgeschrieben sind, sowie demokratischer Prinzipien ist dabei zentraler Bezugspunkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelle Bildung schafft eine Voraussetzung für ein von Zusammenhalt, Toleranz und Solidarität getragenes Schulklima und trägt zu einer wertschätzenden und respektvollen Lernatmosphäre bei. Darüber hinaus ist sie für die Persönlichkeitsentwicklung essenziell und baut interkulturelle Handlungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler auf. Interkulturelle Bildung ist den Menschenrechten sowie den Prinzipien der Menschenwürde und der Gleichheit aller Menschen verpflichtet und fördert das Verständnis von und den Umgang mit Vielfalt, macht Potenziale sicht- und nutzbar und leistet einen Beitrag zur Dialogkompetenz innerhalb der Klassen- und Schulgemeinschaft. Sie setzt an den Vorerfahrungen und Sichtweisen von Schülerinnen und Schülern an und nützt biographische, linguistische und weitere geeignete Ansätze, um die Vielfalt von Kulturen, Biographien und Lebensentwürfen zu bearbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>5.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Lebensentwürfe und Biographien als gesellschaftliche und schulische Normalität wahrnehmen und respektvoll damit umgehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale, kulturelle, sprachliche und andere Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgrenzende, rassistische, sexistische Aussagen und Handlungsweisen erkennen und dagegen auftreten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Deutsch, Erstsprachunterricht, Kunst und Gestalten, Mathematik, Musik, Sachunterricht</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Medienbildung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>6.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analoge und digitale Medien dienen der Verbreitung von Informationen, unterstützen Kommunikations- und Verständigungsprozesse und erweitern die Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. Zugleich werden durch Medien auch Werte, Orientierungen und Weltanschauungen vermittelt. Digitale Medien ermöglichen schnelle, orts- und zeitunabhängige Kommunikation. Das bietet Chancen zur Entwicklung von Weltoffenheit und zur Weiterentwicklung der Demokratie, birgt aber auch die Gefahr der Manipulation. Medienbildung soll dazu beitragen, diese Chancen und Risiken in Relation setzen zu können. Medienbildung reflektiert die verschiedenen Interessen, die die Auswahl und den Inhalt von Informationen und die Form der Vermittlung bestimmen, und trägt damit wesentlich zur Urteilsbildung der Schülerinnen und Schüler bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medienbildung ermutigt Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen und kreativen Umgang mit Medientechnologien und zur Gestaltung von eigenen Medieninhalten. Indem die Wirkungsmöglichkeiten der einzelnen Medienarten erkannt und genutzt werden, erweitern Schülerinnen und Schüler ihre Selbstwirksamkeit und können verstärkt an der Gesellschaft und ihrer Weiterentwicklung teilhaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>6.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kommunikatives Handeln gewaltfrei gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kriterien der Mediengestaltung erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienprodukte vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede bei Medieninhalten und Mediengestaltungen erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Medienbeiträge gestalten (und verbreiten).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Deutsch, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Sachunterricht</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Politische Bildung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>7.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politische Bildung trägt maßgeblich zu einer partizipativen und inklusiven Gestaltung der Gesellschaft sowie zur Verwirklichung und Weiterentwicklung von Demokratie und Menschenrechten bei. Politische Bildung stützt sich insbesondere auf Empfehlungen und Richtlinien der Kinderrechtskonvention und den Referenzrahmen für Demokratiekompetenz des Europarats, die den hohen Stellenwert der Politischen Bildung und das Recht junger Menschen darauf betonen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein grundlegendes Ziel der Politischen Bildung besteht darin, „die Lernenden nicht nur mit Wissen, Verständnis und Kompetenzen auszustatten, sondern sie auch dazu zu befähigen, im Dienste der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in der Gesellschaft aktiv werden zu wollen“ (Europarats-Charta zur Politischen Bildung und Menschenrechtsbildung 2010: 4). Politische Bildung stellt kontroverse Themen in der Gesellschaft auch im Unterricht als kontrovers dar, vermeidet jede Form der Indoktrination und hat die politisch selbstbestimmte Bürgerin/den politisch selbstbestimmten Bürger als Ziel vor Augen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politische Bildung orientiert sich an den Lebensbezügen, Interessen und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler, greift aktuelle politische Fragestellungen (zB Klimagerechtigkeit, nachhaltiges Leben und Wirtschaften, Umweltschutz, Migration) auf und setzt sich mit den vielen Facetten politischer Kommunikation im Rahmen des Unterrichts (zB Rollen- und Planspiele, Kinder- und Jugendparlament) auseinander. Sie vermittelt ein Verständnis für lokale und globale Zusammenhänge und Probleme der Menschheit und legt dar, dass eine faire Verteilung und Nutzung von Ressourcen, eine gerechte Friedens- und Sicherheitsordnung und die Einhaltung von Menschenrechten Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben auf dieser Welt sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>7.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten im kommunalen Bereich benennen und auf Schulebene nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Perspektiven auf politische Sachverhalte und Probleme erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich eine eigene Meinung bilden, diese artikulieren und Möglichkeiten des eigenen Handelns erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Deutsch, Lebende Fremdsprache, Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für außerordentliche Schülerinnen und Schüler im Deutschförderkurs, Sachunterricht</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>8.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gleichstellung der Geschlechter ist als universelles Menschenrecht in mehreren internationalen Übereinkommen verankert, sowohl als eigenes Ziel als auch als Querschnittsthema (zB UN-Agenda 2030 /Nachhaltigkeitsziele: Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) 4 Inklusive Bildung und SDG 5 Geschlechtergleichstellung; Istanbul-Konvention des Europarates zum Abbau von geschlechterbezogener Gewalt; UN-Frauenrechtskonvention). Geschlechtergleichstellung wurde damit als wichtiger Hebel für die Weiterentwicklung von Gesellschaften in Richtung Nachhaltigkeit, Demokratie und Gewaltfreiheit identifiziert. Durch die Verankerung in der österreichischen Bundesverfassung ist die Förderung der Gleichstellung auch als staatliche Aufgabe definiert. Bildung kommt dabei eine zentrale Rolle zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Schulbereich schafft eine reflexive Geschlechterpädagogik unter dem Aspekt der Geschlechtergleichstellung geeignete Lernräume, in denen sich alle Schülerinnen und Schüler unter professioneller Begleitung mit Geschlechterthemen unter verschiedenen Blickwinkeln auseinandersetzen können. Dies kann sowohl auf Fachebene erfolgen als auch auf persönlicher Ebene (zB Auseinandersetzung mit Sexismus und Identitätsfragen). Derartige Lernprozesse erzeugen Wissen und Bewusstsein für Bedingungsfaktoren von Geschlechterungleichheiten und deren Veränderbarkeit, wodurch auch die Bereitschaft gestärkt werden kann, sich im Alltag für mehr Gleichstellung einzusetzen. Durch die Auseinandersetzung können geschlechterstereotype Zuschreibungen erkannt und überwunden sowie eigene Lebens- und Berufsperspektiven erweitert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch eine geschlechterreflexive Methodik und Didaktik können die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihre Potenziale und Interessen (zB im MINT-Bereich, Kreativ- oder CARE-Bereich) unabhängig von geschlechterspezifischen Rollenzuschreibungen zu entwickeln bzw. zu entfalten und dadurch reflektierte Entscheidungen für die eigene Berufs- und Lebensplanung zu treffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>8.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffe wie „Vorurteile“ und „Rollenklischees“ anhand von Beispielen aus der eigenen Lebens- und Erfahrungswelt erkennen (zB Fähigkeitszuschreibungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vorurteilsfrei miteinander kommunizieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wissen, dass in den österreichischen Gesetzen das Prinzip der gleichen Rechte für die Geschlechter verankert ist und dass der Staat diese Rechte schützen muss.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Interessen entwickeln, diese zum Ausdruck bringen und sich nicht durch geschlechtsspezifische Vorurteile und Klischees entmutigen lassen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Sexualpädagogik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>9.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine ganzheitliche Sexualpädagogik orientiert sich inhaltlich an den „Standards zur Sexualaufklärung“ der WHO (WHO 2011). Sexualpädagogik umfasst den Erwerb von evidenzbasiertem Wissen und von Kompetenzen, die zu einem positiven Zugang zu Sexualität, einer positiven Grundhaltung sich selbst gegenüber sowie eigenem Wohlbefinden führen. Der positive Körperbezug ist sowohl Voraussetzung für einen wertschätzenden und schützenden Umgang mit dem eigenen Körper als auch für den positiven Kontakt mit anderen Menschen. Informationen sollen daher nach individuellen, sozialen, medizinischen und ethischen Gesichtspunkten bewertet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Große Bedeutung haben Informationen über Sexualität in digitalen Medien, die kritisch zu reflektieren sind, um etwaige Mythen identifizieren zu können. Es ist darauf zu achten, dass das Pluralitätsgebot und Indoktrinationsverbot eingehalten werden und die Auseinandersetzung mit anderen Haltungen respektvoll geführt wird. Das sind wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung einer respektvollen Haltung bei Schülerinnen und Schülern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>9.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den eigenen Körper, die Körperentwicklung und -reaktionen wahrnehmen, benennen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fruchtbarkeit und die Entstehung einer Schwangerschaft bzw. Geburt eines Babys entsprechend dem individuellen Entwicklungsstand beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigenen Emotionen (zB Freude, Angst, Zuneigung, Einsamkeit), Wünsche, Grenzen und Bedürfnisse wahrnehmen und entwicklungsadäquat ausdrücken sowie die von anderen wahrnehmen, akzeptieren und respektieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vielfalt von Menschen in Hinblick auf sexuelle Orientierung, Körper und Geschlechtsidentitäten respektieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen stellen und sich bei Problemen an die richtigen Personen oder Stellen wenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Deutsch, Kunst und Gestalten, Musik, Sachunterricht</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">10. Sprachliche Bildung und Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>10.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche Bildung und Lesefertigkeiten nehmen im Bildungsprozess eine Schlüsselfunktion ein, da sie wesentliche Voraussetzungen für erfolgreiches fachliches Lernen in allen Unterrichtsgegenständen darstellen: Je besser sie entwickelt sind, desto leichter können Schülerinnen und Schüler dem Unterricht folgen, aus Texten zielgerichtet Informationen entnehmen, sich eigenständig Wissen aneignen und dieses mit anderen teilen. Neben Hören und Schreiben sind damit Sprechen und Lesefertigkeiten zentral für die selbständige Erschließung von Wissens- und Erfahrungswelten. Die angeführten Kompetenzen dieses übergreifenden Themas tragen damit besonders zu einer Steigerung der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit sowie zur individuellen Identitätsbildung bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sprachbewusste Haltung der Lehrerinnen und Lehrer sowie ein Unterricht, der sprachsensible Lernangebote setzt, sind Voraussetzungen, um Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprach- und Leseentwicklung gut begleiten und unterstützen zu können. Ziel der Leseförderung ist, dass alle Schülerinnen und Schüler die Kulturtechnik Lesen als Zugang zur Welt der Schrift und zu anderen interpretierbaren Zeichensystemen (zB Grafiken, Bilder, Symbole, Filme, Hörtexte) einsetzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Einbeziehen der Erst-, Zweit- und Herkunftssprachen in den Unterricht kann das Sprachenrepertoire der Schülerinnen und Schüler erweitert sowie die Sensibilisierung und die Bewusstseinsbildung für sprachliche Vielfalt gefördert werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Minderheitensprachen der in Österreich ansässigen Volksgruppen zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>10.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zwischen Alltags- und Bildungssprache unterscheiden und unter Anleitung bildungssprachlich handeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einem dem Entwicklungsalter entsprechend bildungssprachlich formulierten Text wesentliche Informationen entnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesestrategien zur Erschließung eines Textes anwenden (global lesen, selektiv lesen, vertiefend lesen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge, Phänomene und Prozesse unter Anwendung von erarbeitetem fachspezifischem Wortschatz beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ähnlichkeiten von und Unterschiede zwischen Sprachen und Sprachverhalten erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Sachunterricht, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">11. Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>11.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verschwendung natürlicher Ressourcen, der Verlust der Biodiversität und die Folgen des Klimawandels gefährden die Lebensgrundlagen der gegenwärtigen und der künftigen Generationen und verlangen verantwortungsbewusstes Handeln. Umweltbildung will Kompetenzen und Haltungen zur demokratischen Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördern, in der Ressourcenschonung und Verteilungsgerechtigkeit wichtige Anliegen sind. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler in einem ihren individuellen Voraussetzungen entsprechendem Ausmaß zu befähigen, im Spannungsfeld von individuellen und gesellschaftlichen sowie ökologischen und ökonomischen Interessen verantwortungsvoll handeln zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll für die Anliegen und Erfordernisse des Natur-, Tier- und Umweltschutzes und für die Gestaltung eines umweltbewussten Alltags sensibilisieren. Geeignete Methoden sind vor allem Naturbegegnung, Projektunterricht, forschendes und entdeckendes Lernen (zB Pflege eines Schulgartens) und die Durchführung von Rollen-, Plan- sowie Simulationsspielen. Neben dem Verständnis für Ökosysteme sind verstärkt Fragestellungen einzubeziehen, die sich an den Interessen der Schülerinnen und Schüler und dem aktuellen Tages- und Weltgeschehen orientieren. Als Kernthemen werden ua. gesehen: Artenvielfalt und -schutz; Klimawandel und -schutz; Lebensräume und deren Vernetzung und Schutz von Boden, Wasser, Luft, Wäldern und Meeren; nachhaltige und sozial gerechte Ressourcen- und Energienutzung; Vermeidung von Lebensmittelabfällen, Abfall und Emissionen; Recycling; Ernährung und verantwortungsvoller Konsum.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>11.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensräume der näheren Umgebung unter Umweltaspekten erkunden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über ökologische Kreisläufe und die verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen nachdenken und sich entsprechend verhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen und einen achtsamen Umgang mit sich selbst, mit Mitmenschen und mit der Umwelt entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Merkmale eines natur- und umweltbewussten Verhaltens benennen und die Bedeutung des eigenen Handelns erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über Einrichtungen und Maßnahmen zu Umweltthemen informieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Musik, Sachunterricht, Technik und Design, Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">12. Verkehrs- und Mobilitätsbildung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>12.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrs- und Mobilitätsbildung ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich selbständig und nachhaltig im Verkehr fortzubewegen, seinen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt sowie mit der Entwicklung einer zukunftsfähigen, klimafreundlichen Mobilität auseinanderzusetzen. Schülerinnen und Schüler lernen beim Zufußgehen, beim Radfahren oder beim Mitfahren sicher, gesund, eigenständig sowie sozial- und umweltverträglich mobil zu sein. Einsichten und Erkenntnisse über gesetzliche Vorschriften und Regeln sollen ein gutes soziales Miteinander und die eigene Sicherheit bei der Teilnahme am Verkehr gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulische Verkehrs- und Mobilitätsbildung hat darüber hinaus die Aufgabe, das komplexe, vernetzte System Verkehr aus unterschiedlichen Blickwinkeln hinsichtlich des Raum- und Ressourcenverbrauchs, des Klimaschutzes, der Verkehrssicherheit, der ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu beleuchten und zu hinterfragen und für die Erfordernisse einer umweltverträglichen Mobilität zu sensibilisieren. An Verkehrssicherheits- und Mobilitätstagen können entsprechende Unterrichtsanlässe hergestellt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>12.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>als Fußgängerin/Fußgänger Gefahren einschätzen und sich entsprechend verhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigenes Verkehrsverhalten reflektieren und dadurch sicher, rücksichtsvoll und verkehrsgerecht handeln sowie Verantwortung für sich übernehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verkehrsüberwachende Personen erkennen und unterstützen sowie bei Unfällen und Notsituationen entwicklungsadäquat handeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine umweltbewusste Wertehaltung einnehmen und Folgerungen für die eigene Mobilität ableiten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Bewegung und Sport, Deutsch, Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für Schülerinnen und Schüler im Deutschkurs, Musik, Sachunterricht</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">13. Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>13.1 Bedeutung des übergreifenden Themas</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Produktion von Gütern, die Bereitstellung von Dienstleistungen, der Handel und der Konsum sowie deren Auswirkung auf Betriebe, Preisbildung, Märkte (zB Arbeitsmarkt, Finanzmärkte, Marktplätze und Börsen) sowie Wertschöpfung sind beispielhafte (globale) wirtschaftliche Aspekte, die auch die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler beeinflussen und gesellschaftliche sowie ökologische Fragestellungen aufwerfen. Im Rahmen der Wirtschafts-, Finanz und Verbraucher/innenbildung sollen junge Menschen befähigt werden, in einem ihren individuellen Voraussetzungen entsprechendem Ausmaß an wirtschaftlichen Prozessen kompetent, verantwortungsbewusst und mündig mitzuwirken, sich zu orientieren und eine begründete Meinung zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die erworbenen Kompetenzen sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, in den Handlungsbereichen privater Haushalt (zB bezahlte und unbezahlte Arbeit, Einkommen, Konsum, Geld, Sparen, Veranlagung, Verbraucherechte und -pflichten, Werbung), Arbeitswelt und Interessensvertretungen (zB Arbeitnehmerin/-nehmer, Unternehmerin/-nehmer) sowie Gesellschaft (zB Staat und Gemeinwesen, Steuern und Ausgaben der öffentlichen Hand, Selbstbestimmung und Mitbestimmung, Wohlstand und nachhaltige Entwicklung) ihrem Entwicklungsstand entsprechend agieren zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>13.2 Kompetenzziele am Ende der Primarstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kaufwerte einschätzen, Einkaufsmöglichkeiten für Waren nennen sowie einfache Einkäufe tätigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Geld sorgfältig umgehen sowie Vor- und Nachteile unterschiedlicher Sparformen und des Schuldenmachens benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Konsumverhalten und Kriterien nachhaltigen Konsums, die Funktion von Werbung und die Auswirkungen des eigenen Konsums erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wirtschaftliche Strukturen (zB Unternehmen, Arbeitnehmerschaft, Konsum, Produktion, Weg von Gütern) und Zusammenhänge (zB Umwelt, Wohlstand, Arbeitsmarkt) ihrem Entwicklungsstand entsprechend beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von Bildung und Ausbildung und Ursachen von Armut und Reichtum erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlehrpläne zum Erwerb von Kompetenzen des übergreifenden Themas: Kunst und Gestalten, Lebende Fremdsprache, Mathematik, Musik, Sachunterricht, Technik und Design</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ORGANISATORISCHER RAHMEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein wesentlicher Anspruch dieses Lehrplans ist, dass Lehrerinnen und Lehrer die fächerübergreifende Kompetenzentwicklung sowie das vernetzte Lernen der Schülerinnen und Schüler über die fachspezifischen Grenzen hinaus unterstützen. Um dazu am Schulstandort die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, sind bei der Erschließung, Interpretation und konkreten Realisierung des Lehrplans, neben den gesetzlich festgelegten Rahmenbedingungen, auch standortspezifische Faktoren wie die regionalen Gegebenheiten und Bedarfe, spezielle Fähigkeiten von Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern oder besondere Formen der Schulausstattung konstruktiv mitzudenken. Ebenso ist die Entscheidung über die Gestaltung schulautonomer Freiräume vor dem Hintergrund zu treffen, dass Schülerinnen und Schüler die Zielsetzungen der Primarstufe und die darin vorgegebenen Kompetenzziele sowie die spezifischen Ziele des Standorts bzw. des Schulclusters bestmöglich erreichen können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Umsetzung des Lehrplans am Schulstandort</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist die Aufgabe der Schul(cluster)leitung und der Lehrerinnen und Lehrer, die Vorgaben und Zielsetzungen des Lehrplans für die eigene Schule bzw. den Schulcluster nutzbar zu machen, um die Schul- und Unterrichtsentwicklung gezielt voranzutreiben. Die Vorgaben des Lehrplans werden dabei als verbindliche Bezugspunkte für die konkrete Unterrichtsgestaltung verstanden. Dadurch erhalten Lehrerinnen und Lehrer Ansatzpunkte für die alltägliche Unterrichtspraxis (von der Vorbereitung über die Unterrichtsgestaltung bis hin zur Leistungsbeurteilung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung und Priorisierung von konkreten Zielvorgaben und Maßnahmen für die Schul- und Unterrichtsentwicklung erfolgen unter Berücksichtigung der spezifischen Ausgangslage am Schulstandort bzw. Schulcluster, des schulischen Umfelds (einschließlich des Kulturguts der autochthonen Volksgruppen in Österreich), der individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sowie des schulischen Profils und des Schulentwicklungsplans.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziele und Vorgaben des Lehrplans werden damit in Form von überprüfbaren und transparenten Qualitätsanforderungen an die Unterrichtsarbeit sowie an die Entwicklungs- und Abstimmungsleistung der gesamten Schule (inkl. fächerübergreifender Lernsettings) auf den eigenen Schulstandort/Schulcluster übertragen. Die entwickelten Qualitätsanforderungen stellen auch die Grundlage für die (Selbst-) Evaluation der Erreichung dieser Anforderungen dar.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Schulische Gestaltungsfreiräume</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ausgestaltung der schulischen Freiräume wird an der Schule in einem demokratischen Prozess unter Einbeziehung aller Schulpartnerinnen/-partner, entlang des Qualitätsrahmens für Schulen, erarbeitet und ausverhandelt. Voraussetzung für das Wirksamwerden schulautonomer Lehrplanbestimmungen ist eine Beratung oder Beschlussfassung im Schulforum bzw. im Klassenforum der jeweiligen Schule entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die inhaltlich-thematischen Angebote und die angestrebten Kompetenzen sind auf die Bildungsaufgabe der Primarstufe sowie auf den Erhalt der Übertrittsmöglichkeiten in weiterführende Schularten abzustimmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Verbesserung der fremdsprachlichen Kompetenz kann Content and Language Integrated Learning – CLIL eingesetzt werden. Unter Content and Language Integrated Learning versteht man die Verwendung einer Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lerninhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Fremdsprachenunterrichts. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Fachsprache des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes auch in der Unterrichtssprache korrekt erworben wird. Ausgenommen von dieser Regelung sind Unterrichtssprache und Fremdsprachen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei gemeinsamer Führung von Schulstufen der Grundstufe I kann gemäß § 13 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes für noch nicht schulreife Kinder eine entsprechend ausgebildete Lehrerin bzw. ein Lehrer zusätzlich eingesetzt werden. Gleiches gilt in Klassen, in denen Kinder mit spezifischem bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden, oder für Kinder in Deutschförderklassen, in Deutschförderkursen sowie für ordentliche Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch, bei denen weiterhin Förderbedarf in der Unterrichtssprache festgestellt wird. Wenn wegen zu geringer Schülerinnen- bzw. Schülerzahl mehrere Schulstufen in einer Klasse zusammengefasst werden, kann die zuständige Schulbehörde über Antrag der Schulleitung für einen gesondert zu führenden Unterricht aus den Pflichtgegenständen Deutsch und Mathematik bis zu insgesamt 5,5 Wochenstunden bewilligen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterrichtsgegenstände mit einer Wochenstunde können mit zwei Stunden in jeder zweiten Woche während eines ganzen Unterrichtsjahres geführt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Erhöhung bzw. Verringerung des Stundenausmaßes von Pflichtgegenständen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten können in der 1. bis zur 4. Schulstufe die Jahreswochenstunden im Bereich der Pflichtgegenstände um insgesamt höchstens vier Stunden erhöht bzw. verringert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gesamtstundenanzahl im Pflichtgegenstand Bewegung und Sport im Ausmaß von zehn Jahreswochenstunden darf nicht unterschritten werden. Eine gänzliche Streichung eines Unterrichtsgegenstandes auf einer Schulstufe ist nicht zulässig. Das Gesamtstundenausmaß von 90 Wochenstunden darf nicht überschritten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand im Vergleich zur subsidiären Stundentafel erhöht bzw. verringert, sind jedenfalls die Kompetenzbeschreibungen und gegebenenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die Didaktischen Grundsätze entsprechend zu ergänzen bzw. zu verringern. Bei der Erweiterung des Lernangebotes im Rahmen bestehender Unterrichtsgegenstände hat es sich um eine vertiefende besondere Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigende Erweiterung zu handeln, die nicht Bildungsinhalte anderer Schularten in wesentlichen Bereichen vorwegnehmen darf.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Dauer einer unterrichtlichen Einheit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Dauer einer unterrichtlichen Einheit soll sich vor allem an der Konzentrations- und Lernfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ausrichten und hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung und vom Themenbereich ab. Sie muss sich deshalb – mit Ausnahme von raum- bzw. personengebundenem Unterricht (zB Bewegung und Sport, Technik und Design) – im Allgemeinen nicht an der schulorganisatorischen Zeiteinheit Unterrichtsstunde orientieren, wobei darauf Bedacht genommen werden muss, dass die in der Stundentafel vorgegebene Gesamtstundenanzahl einzuhalten ist. Im Stundenplan sind jedenfalls die raum- und personengebundenen Unterrichtsstunden auszuweisen. Andere Unterrichtseinheiten des Unterrichtstages können unter einer Sammelbezeichnung gesamthaft (Gesamtunterricht) ausgewiesen werden. Darüber hinaus ist grundsätzlich für ein entsprechendes Ausmaß an täglicher Bewegungszeit für die Schülerinnen und Schüler zu sorgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verbindliche Übung Lebende Fremdsprache ist integrativ zu führen, dh. in kürzeren Einheiten fächerübergreifend im Ausmaß von jeweils 32 Jahresstunden in der 1. und 2. Schulstufe. Die verbindliche Übung Verkehrs- und Mobilitätsbildung ist auf jeder Schulstufe integrativ im Ausmaß von jeweils zehn Jahresstunden zu führen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Inklusiver Unterricht und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne einer gelingenden Inklusion arbeiten alle am Unterricht beteiligten Personen zusammen und wählen inklusive Settings, die auch im standortbezogenen Förderkonzept der Schule verankert sind. Dies beinhaltet auch die Anregung von Projekten, die dazu beitragen, Barrieren abzubauen und die Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler zu stärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf hat nach Maßgabe ihres der jeweiligen Beeinträchtigung entsprechenden Lehrplans bzw. Lehrplanzusatzes und unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungen die individuell bestmögliche Förderung und den höchstmöglichen Bildungsabschluss der Primarstufe anzustreben. Der Unterricht nach dem Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen Primarstufe kann daher auch nur in einzelnen Unterrichtsgegenständen erfolgen. Eine umfassende Diagnostik der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen (zB mittels ICF-basierter Verfahren), unter Berücksichtigung von personen- und umweltbezogenen Bedingungsfaktoren, schärft das Bewusstsein für die individuelle Ausgangslage der Schülerin bzw. des Schülers. Auf Basis dieser Kenntnisse werden Bildungs- und Fördermaßnahmen entsprechend differenziert und adaptiert, damit alle Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt an den Lernprozessen teilhaben und davon profitieren können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inklusiver Unterricht und sonderpädagogische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen schließen einander nicht aus, sondern tragen wechselseitig zu einem gelingenden Miteinander und zur Realisierung gleichberechtigter Bildungschancen für alle bei. Die sonderpädagogische Förderung erfolgt in Zusammenarbeit und Kooperation mit spezifisch ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen und stellt einerseits die gezielte Unterstützung der Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten sicher und trägt weiters zum Abbau von Barrieren im Unterrichts- und Schulalltag wie auch in außerschulischen Settings bei. Ziel ist es, durch den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen die schulische und berufliche Eingliederung sowie gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten und Schülerinnen und Schüler zur möglichst selbständigen und selbstbestimmten Lebensgestaltung zu befähigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Förderunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 3a des Schulunterrichtsgesetzes („Frühwarnsystem“) dar, um Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler, die schon früh im Unterrichtsjahr im betreffenden Pflichtgegenstand auf Schwierigkeiten stoßen, ein zusätzliches Lernangebot dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine gezielte Förderung setzt eine genaue und sensible Beobachtung, unter Zuhilfenahme von Diagnoseinstrumenten, voraus. Aus dieser Beobachtung werden Hypothesen über Entwicklungsmöglichkeiten gebildet und entsprechende Maßnahmen gesetzt. Bei der Feststellung der Förderbedürftigkeit durch die Lehrerin bzw. den Lehrer sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichts, die Art der Förderung (schriftliches Förderkonzept) sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich die Förderung bezieht, anzugeben. Förderunterricht kann entweder in der dafür vorgesehenen Förderstunde laut Stundentafel oder integrativ im Unterricht stattfinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für ordentliche Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch kann zusätzlich zum Förderunterrichtsangebot ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu sechs Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht hat sich am Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnern und Schüler zu orientieren und kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig. Sofern dieser Unterricht mehr als zwei Wochenstunden umfasst, kann für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gesamtwochenstundenanzahl der Pflichtgegenstände um bis zu drei Wochenstunden gekürzt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Gestaltung von Nahtstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der pädagogischen Gestaltung von Schuleintritts- und Schulaustrittsphasen kommt besondere Bedeutung zu. Erste Erfahrungen prägen Schülerinnen und Schüler oft sehr nachhaltig. In Abschluss- und Übergangsphasen sind die Schülerinnen und Schüler schrittweise und gezielt auf die neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um Voraussetzungen für einen möglichst erfolgreichen Übergang zu schaffen, haben die Lehrerinnen und Lehrer mit den Erziehungsberechtigten zusammenzuarbeiten (§ 2 und § 62 des Schulunterrichtsgesetzes). Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler sind zudem über die Aufgaben und Voraussetzungen der verschiedenen Schularten zu informieren und insbesondere in der 4. Schulstufe über den weiteren Bildungsweg zu beraten (§ 3 Abs.1 letzter Satz des Schulorganisationsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wertvolle Hilfestellung kann durch den schulpsychologischen Dienst, die Schulärztin bzw. den Schularzt und allenfalls weitere in der Klasse unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer sowie gegebenenfalls durch den Fachbereich für Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der jeweiligen Bildungsdirektion usw. erfolgen. Auch kontinuierliche Kontakte mit vor- und nachgelagerten (Aus-)Bildungseinrichtungen gewährleisten möglichst gelingende Übergänge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu rasches Ansteigen der Lernanforderungen im Schuleintrittsbereich ist ebenso zu vermeiden wie Über- bzw. Unterforderungen beim Wechsel von Schulstufen. Die Gestaltungsmöglichkeiten des Lehrplans sind dafür zu nutzen. Anzustreben ist eine sachbezogene Arbeitshaltung, die unter anderem durch Genauigkeit, Sorgfalt und Ausdauer gekennzeichnet ist, die aber auch Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme miteinschließt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als besonders empfehlenswert haben sich gemeinsame Projekte mit den weiterführenden Schulen zum gegenseitigen Kennenlernen erwiesen (zB Schnuppertage, Schulfeste, Tage der offenen Tür, Besuche in der abgebenden bzw. aufnehmenden Schule).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Öffnung der Schule und des Unterrichts</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule als Organisation wird auch von ihrem Umfeld (Stadtteil, Gemeinde, Region) beeinflusst. Die Berücksichtigung dieser Umwelten eröffnet Lernchancen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten zur Öffnung der Schule nach außen bestehen in der Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. der Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts, zB durch Schulveranstaltungen sowie außerschulische Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Betrieben, Sozialpartnern und Sozialpartnerinnen, Arbeitnehmerinnenvertretungen- und Arbeitnehmervertretungen, Volksgruppenvereinen, NGOs, Sportvereinen oder Kunst- und Kultureinrichtungen. Anschaulichkeit, Alltagsbezogenheit und Entwicklungsgemäßheit sind wichtige Grundsätze, die es dabei zu beachten gilt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung der Schule nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule sowie externe Fachleute in den Unterricht einzuladen, die ihre Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse den Schülerinnen und Schülern vermitteln. Die Einbindung externer Personen entbindet Lehrerinnen und Lehrer nicht von ihrer Hauptaufgabe der Unterrichts- und Erziehungsarbeit. Die Anwesenheit der Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen des Unterrichts wird vorausgesetzt, ebenso obliegt ihnen weiterhin die Unterrichtsarbeit (Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie Unterrichtserteilung mit Einbeziehung der Expertinnen und Experten).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Begabungsförderung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Begabungsförderung geht von einem breiten Verständnis von Begabung aus, dass jeder Mensch Potenziale oder Talente hat, die er bei entsprechender spezifischer Förderung entwickeln kann. Begabungsförderung richtet sich demnach an alle Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Ressourcen und Entwicklungspotenzialen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist, die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit und die Umsetzung individueller Potenziale und Interessen aller Schülerinnen und Schüler in konkrete Fähigkeiten und Fertigkeiten zu unterstützen. Darin eingeschlossen sind emotional-soziale, musisch-kreative und künstlerische sowie sportliche Fähigkeiten. Dieser Zielsetzung wird neben adäquaten didaktischen Maßnahmen der Individualisierung und Differenzierung im Regelunterricht auch durch organisatorische Maßnahmen Rechnung getragen. Zu organisatorischen Maßnahmen für die spezielle Förderung von Schülerinnen und Schülern zählen ua. die Ermöglichung der Teilnahme an Wettbewerben, unverbindlichen Übungen und Freigegenständen sowie außerschulische Zusatzangebote.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">10. Betreuungsplan für ganztägige Schulformen (= GTS)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In ganztägigen Schulformen werden Schülerinnen und Schüler je nach Art des Angebots nicht nur unterrichtet, sondern darüber hinaus auch in Lern- und Freizeitphasen gefördert und betreut. Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil kann sowohl mit dem Unterricht verschränkt als auch von diesem getrennt (ab dem Mittagessen als Nachmittagsbetreuung bzw. als getrennt geführte GTS) organisiert werden. Die Aufgaben des Betreuungsteils sind:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Allgemein:</u></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Interessens- und Begabungsförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen, Bestärken des Zusammenlebens und Persönlichkeitsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Förderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Gesundheitsbewusstseins inkl. Ernährungsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Geschlechterreflexivität und Diversitätskompetenz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Bewusstseins für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Lernzeiten:</u></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lernmotivation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung des Unterrichtsertrages</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung des schulischen Erfolgs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zu eigenständiger Lernorganisation</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Freizeit:</u></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individueller Freiraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zu körperlicher Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>10.1 Konzept und Planung der GTS</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Unterricht, Lern- und Freizeit sowie die konkreten Angebote sind durch mittel- und langfristige Planung inhaltlich und organisatorisch-konzeptionell abzustimmen und in einem standortspezifischen Konzept der GTS festzuhalten. Das GTS-Konzept wird den Bildungsdirektionen übermittelt, regelmäßig überarbeitet und evaluiert. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Erziehungsberechtigte werden über Organisation und Inhalte der GTS-Angebote informiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwischen Unterricht und Ganztagesangeboten besteht eine lerngerechte Rhythmisierung. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Aktivitäten im Freien vorgesehen werden und auch Betreuung an dislozierten Betreuungsorten (Ausflüge und Exkursionen) angeboten werden. Die Schule kooperiert in der Gestaltung des Betreuungsteils mit außerschulischen Partnerinnen/Partnern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der zu erreichenden Lernziele und Lernfortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie hinsichtlich der Quantität und Qualität der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) erfolgt ein regelmäßiger Austausch zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils. Darüber hinaus kann ein regelmäßig erfolgender Abgleich der von den Betreuungspersonen wahrgenommenen Entwicklungs- und Lernfortschritte eines Kindes mit den Wahrnehmungen der Erziehungsberechtigten einen wichtigen Beitrag zur pädagogischen Diagnostik leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>10.2 Lernzeiten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernzeiten dienen der Festigung und der Förderung der Unterrichtsarbeit aus dem Unterrichtsteil (zB durch Hausübungen) sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lerninhalte. Sie sind strukturiert zu gestalten. Der Lernbetreuung kommt die Aufgabe der Unterstützung und nicht der Kompensation des Unterrichts zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, eigenverantwortlich individuelle Lernarbeit zu bewältigen. Im Sinne der individuellen Betreuung sind innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeitsphasen vorzunehmen, vor allem, wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen gemeinsam betreut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterrichtsteil (Hausübungen) sind in Absprache zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils (Lernzeit) grundsätzlich so zu gestalten, dass sie nach Möglichkeit während der Lernzeit erledigt werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Gegenstandsbezogene Lernzeit</u></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die gegenstandsbezogene Lernzeit hat wöchentlich zwei bis vier Stunden zu umfassen. Schulautonom kann eine andere Festlegung erfolgen, wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Neuer Lernstoff darf nicht erarbeitet werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Im Sinne der Individualisierung ist offenen Arbeitsformen mit gezielt zusammengestellten Aufgabenpaketen der Vorzug zu geben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterstützung durch die Pädagogin und den Pädagogen darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe die selbständige Leistung der Schülerin und des Schülers bleibt. Vorbereitete Lernimpulse sind zur Vertiefung und zur Förderung von spezifischen Interessen und Begabungen zu setzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Individuelle Lernzeit</u></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden. Schulautonom kann eine andere Festlegung erfolgen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit steht die eigenständige Vertiefung von Themen und Aufgabenstellungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen durch individuelle Lernunterstützung bestmöglich zu begleiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch die Vermittlung von Lerntechniken werden die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, das selbständige Lernen (Erledigung der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht wie zB Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen) effizient zu gestalten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Organisation und Struktur der Lernzeit sollen eigenständiges Lernen fördern, wobei die Schülerinnen und Schüler nach Bedarf unterstützt werden. Um die angestrebte individuelle Lernunterstützung und Förderung zu gewährleisten, sind geeignete Maßnahmen zu treffen. Diese werden zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils bzw. gegebenenfalls mit Erzieherinnen und Erziehern für die Lernhilfe abgestimmt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Schulautonome Gestaltung gegenstandsbezogener und individueller Lernzeiten</u></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden. Wenn es in Ermangelung des erforderlichen Personals nicht möglich ist, individuelle Lernzeit im Ausmaß von zumindest zwei Wochenstunden vorzusehen, ist statt der individuellen Lernzeit die gegenstandsbezogene Lernzeit mit fünf Wochenstunden festzulegen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle2" align="center" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;"><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernzeiten</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunde(n)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstandsbezogene Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.98pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="93" style="border:none;width:69.38pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>10.3 Freizeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Freizeitteil ist verstärkt auf individuelle Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erholungsphasen sowie Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen. Bewegung im Freien und individuelle Rückzugsmöglichkeiten sind ausreichend vorzusehen. Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden. Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten, gesunden, wenn möglich regionalen und biologischen, Speisenangebot. Aspekte der Ernährungspädagogik sind in dieser Betreuungsphase zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">STUNDENTAFELN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gesamtwochenstundenanzahl und Stundenausmaß der Pflichtgegenstände, der verbindlichen Übungen, des Förderunterrichts, der Freigegenstände und der unverbindlichen Übungen</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">a) Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe</ueberschrift><table id="Tabelle3" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.3pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Schulstufen und Wochenstunden</b><super>1</super></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>1.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>2.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>3.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>4.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamt</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="6" style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Sprachen</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="6" style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Gesellschaft</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="6" style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Musik, Kunst und Kreativität</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kunst und Gestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technik und Design</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="6" style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesundheit und Bewegung</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>20–23</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>20–23</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>22–25</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>22–25</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>90</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Förderunterricht</b><super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 In der 1. bis 4. Schulstufe können im Bereich der Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen die Wochenstunden pro Schulstufe um höchstens eine Wochenstunde, insgesamt um höchstens vier Wochenstunden, erhöht bzw. verringert werden. Eine Verringerung des Stundenausmaßes im Pflichtgegenstand Religion ist nicht zulässig. Die Gesamtstundenanzahl im Pflichtgegenstand Bewegung und Sport im Ausmaß von zehn Jahreswochenstunden darf nicht unterschritten werden. Eine gänzliche Streichung eines Unterrichtsgegenstandes auf einer Schulstufe ist nicht zulässig. Das Gesamtstundenausmaß von 90 Wochenstunden darf nicht überschritten werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Das x<super>2</super> bei der verbindlichen Übung Lebende Fremdsprache bedeutet, dass diese in der Grundstufe I mit 32 Jahresstunden integrativ zu unterrichten ist. Dies ist im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtwochenstundenzahl der Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen, die Gesamtwochenstundenzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Das x<super>3</super> ist bei der verbindlichen Übung Verkehrs- und Mobilitätsbildung vermerkt. Das heißt: in allen vier Schulstufen ist die Verkehrs- und Mobilitätsbildung mit jeweils zehn Jahresstunden integrativ, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtwochenstundenzahl der Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Die Gesamtwochenstundenzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4 Der Förderunterricht in der Grundschule ist als fachübergreifender Unterricht je Unterrichtsjahr und Klasse bei Bedarf für Schülerinnen bzw. Schüler, die eines zusätzlichen Lernangebotes bedürfen, anzubieten. Dieser Förderunterricht kann additiv oder integrativ durchgeführt werden. Bei der Feststellung der Förderbedürftigkeit durch die Lehrerin bzw. den Lehrer sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichts, die Art der Förderung sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich die Förderung bezieht (Deutsch und/oder Mathematik), in einem schriftlichen Förderkonzept anzugeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle4" cellspacing="0" style="width:423pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Unverbindliche Übungen</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:<super>1</super></listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chorgesang</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielmusik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikalisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Österreichische Gebärdensprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interessens- und Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstsprachenunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chorgesang</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielmusik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikalisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Österreichische Gebärdensprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interessen- und Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstsprachenunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198pt;" /><td width="75" style="border:none;width:56.25pt;" /><td width="75" style="border:none;width:56.25pt;" /><td width="75" style="border:none;width:56.25pt;" /><td width="75" style="border:none;width:56.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Im Sinne einer flexiblen Organisation können die unverbindlichen Übungen bei schulautonomen Lehrplanbestimmungen geblockt oder im gleichen Wochenstundenausmaß während des ganzen Unterrichtsjahres geführt werden. „(1)“ bedeutet, dass eine unverbindliche Übung auch mit weniger als einer ganzen Wochenstunde geführt werden kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">b) Stundentafeln der Deutschförderklassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>1. bis 4. Schulstufe</b></absatz><table id="Tabelle5" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="377" style="border:none;width:282.42pt;" /><td width="199" style="border:none;width:149.37pt;" /></tr></table><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b> Wie Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe (Abschnitt a)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SIEBENTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Erteilung des Religionsunterrichtes im Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen sind mit Bedachtnahme auf die individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler folgende Lehrpläne sinngemäß anzuwenden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Katholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Evangelischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Altkatholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 63/1989.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Islamischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Israelitischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Neuapostolischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="5">Siehe</symbol>die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 243/2010 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Buddhistischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Alevitischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Freikirchlicher Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ACHTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">(1. BIS 4. SCHULSTUFE)</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache ist ein wichtiges Instrument zur Welt- und Kulturaneignung, zur Identitätsentwicklung und zum Gestalten von Gemeinschaft. Der Deutschunterricht in der Grundschule hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler in ihrer Bereitschaft und Fähigkeit zu mündlicher und schriftlicher Kommunikation, zu Austausch, Information und Reflexion zu fördern. Dazu dient das Lernen mit und über Sprache unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen und der sprachlichen Vorbildung der Schülerinnen und Schüler (Deutsch als Erstsprache, Zweitsprache, Fremdsprache). Der Unterricht soll Freude am Umgang mit Sprache in ihren verschiedenen Ausprägungen wecken und so zum Sprechen, (Zu-)Hören, Lesen und Schreiben anregen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch geeignete Diagnose und Förderung ist die evidenzbasierte Absicherung der basalen und erweiterten Lesekompetenz anzustreben. Maßnahmen zur Lesemotivation unterstützen beim Aufbau der Lesekompetenz und knüpfen dabei an den Lernstand der Schülerinnen und Schüler an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein sich an der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern der Primarstufe orientierender, zeitgemäßer Unterricht integriert den Einsatz digitaler Medien. Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht darin unterstützt, einen konstruktiven, kreativen, reflexiven und kritischen Umgang mit Medien zu pflegen und sammeln dabei vielfältige Erfahrungen. Sie nutzen digitale Medien und Angebote selbständig und mit Hilfestellung als Informationsquelle, zur Unterhaltung sowie zur Produktion eigener Texte und Medienbeiträge. Handlungs- und produktionsorientierte Lernszenarien ermöglichen dabei eine ganzheitliche und kreative Auseinandersetzung mit Texten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der systematische Aufbau bildungssprachlicher Kompetenzen (mündlich und schriftlich) nimmt im Deutschunterricht einen wichtigen Stellenwert ein, schließt an den vorausgegangenen Lernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler an und ist immer auch in Verbindung mit allen anderen Unterrichtsgegenständen zu sehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Aufbau bildungssprachlicher Kompetenzen ist Aufgabe aller Fächer, die Kompetenzbereiche sind nicht voneinander isoliert zu betrachten. In Abhängigkeit von den jeweiligen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler entwickeln sich sowohl die mündliche als auch die schriftliche Mitteilungsfähigkeit von spontanen, bedürfnisorientierten Anfängen hin zu mehr und mehr an Inhalt und Form orientierter Kommunikation. Grundlegende Bedeutung hat in diesem Prozess die Vorbildfunktion der Lehrerinnen- und Lehrersprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe gezielter individualisierender und differenzierender Maßnahmen in den Teilbereichen Hören, Zuhören sowie Steigerung der Lesefertigkeiten und der Lesefreude sollen das Leseinteresse und die Auseinandersetzung mit adäquaten Texten in Büchern und digitalen Medien angebahnt werden. Auch Möglichkeiten der Rezeption und ein stabiles Lese-Selbstkonzept werden nach und nach individuell entwickelt und ausgebaut. Im Unterricht soll der vielfältige Umgang mit Sprache zur Einsicht in Funktionen und Formen der Sprache führen. Der Erwerb einer weitgehend gesicherten Rechtschreibung wird durch angemessene Rechtschreibstrategien und Übungstechniken unterstützt. Planen, Verfassen sowie Überarbeiten von Texten unterschiedlicher Schreibabsichten (erzählen, informieren, notieren, appellieren) mit Hilfe von Strategien sind integrative Bestandteile von Schreibprozessen und müssen schrittweise erarbeitet werden. Durch Probieren, aktives Entdecken, selbständiges oder gemeinsames Erarbeiten und Problemlösen soll die Freude am Umgang mit Sprache geweckt und erhalten werden. Ebenso können Schülerinnen und Schüler das im Unterricht Erlernte in ihren persönlichen Sprachgebrauch übertragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Entrepreneurship<super>2</super>, Informatische Bildlung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die inhaltliche Strukturierung des Unterrichtsgegenstandes Deutsch orientiert sich an den zentralen fachlichen Konzepten Norm und Wandel, Inhalt und Form sowie Identität und Diversität. Sie bilden in ihrer Gesamtheit grundlegende Aspekte des konzeptuellen Wissens für den Deutschunterricht und stellen einen übergeordneten Orientierungsrahmen für die Auswahl der Anwendungsbereiche sowie der damit einhergehenden Kompetenzen dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Norm und Wandel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als System von Zeichen ist Regeln unterworfen. Der Vergleich und die Reflexion verschiedener sprachlicher Zeichensysteme aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ermöglichen Einblicke in die Vielfalt, Flexibilität und Wandelbarkeit von sprachlichen Normen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Inhalt und Form</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Inhalt und Form ist ein Merkmal von sprachlichen Ausdrucksformen. Ein erstes Verständnis für diese wechselseitige Beziehung eröffnet Einsichten in unterschiedliche Sprachebenen und deren Wirkungsweisen unter Berücksichtigung des Kontextes und der Beziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Identität und Diversität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache ist mit den zentralen Aspekten individuums- und gruppenbezogener Identität verbunden, zB hinsichtlich Kognitionen, Emotionen und Volitionen. Zugleich ist Sprache als Medium der Verständigung immer auch Ausdruck interindividueller und gesellschaftlicher Diversität, da sie nur in Variation existiert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Deutsch hat die Aufgabe, die verschiedenen Erstsprachen und Sprachvarietäten der Schülerinnen und Schüler um Deutsch als Standardsprache (österreichisches Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache) zu erweitern. Die Kompetenzbereiche sind nicht isoliert zu verstehen, sondern stehen in Beziehung zueinander und sind sinnvoll zu verknüpfen. Dadurch weckt und fördert der Deutschunterricht das Interesse und die Freude an Sprache beim Zuhören und Sprechen, Lesen und Schreiben. Denk- und Problemlösestrategien sind nicht nur zu vermitteln, sondern Schülerinnen und Schüler sollen in einem aktuellen Verständnis von Bildung und Lernen vor allem auch darin unterstützt werden, sie dem Entwicklungsstand entsprechend selbständig zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bildungssprachlichen Kompetenzen bauen sich in folgenden Kompetenzbereichen auf:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>(Zu-) Hören und Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprechen im unterrichtlichen Zusammenhang dient der Wiedergabe von Sachverhalten, dem Ausdruck von Emotionen, Meinungen und Reflexionen. Dabei werden sowohl verbale als auch para- und nonverbale Signale einbezogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundstufe I: Hören und Sprechen: Der Schwerpunkt liegt auf bewusstem Hören und deutlich artikuliertem sowie formal korrektem Sprechen als unterstützende Maßnahmen zum Schriftspracherwerb.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundstufe II: Zuhören und Sprechen: Der Schwerpunkt liegt auf aktivem Zuhören sowie monologischem und dialogischem Sprechen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht werden bewusst Vorlese- und Lesesituationen geschaffen, die das Selbstbild als Leserin bzw. Leser stärken und die literarische Kompetenz fördern. Ausgehend vom Vorlesen über das Erlesen hin zum verstehenden Lesen und zur Auseinandersetzung mit dem Gelesenen erschließen sich Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Welt. Leseinteresse, Lesebereitschaft, Lesefertigkeit und sinnverstehendes Lesen werden dabei an unterschiedlichen Texten in Büchern und digitalen Medien in einer anregenden Leseumgebung entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Lesestrategien werden systematisch eingeführt und regelmäßig anhand von adäquaten Sachtexten und literarischen Texten geübt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Verfassen von Texten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Grundlage der Mitteilungsbereitschaft und der erworbenen Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler im Sprechen und (Recht-)Schreiben geht es um einen kreativen, inhaltsadäquaten, situationsangemessenen bzw. adressatengerechten Umgang mit konzeptionell mündlichen und schriftlichen Texten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>(Recht-) Schreiben und Sprachbetrachtung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Bereich umfasst die Alphabetisierung, das nachhaltige Beherrschen eines begrenzten Schreibwortschatzes aufgrund mehrdimensionaler Vermittlungsweisen sowie Grundeinsichten in Funktionen und Strukturen der deutschen Sprache.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich (Zu-)Hören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in verschiedenen Gesprächssituationen an unterschiedlichen Themen ihre Sprachhandlungsfähigkeit<super>2,12</super>, unter Einhaltung einer Kommunikationskultur<super>7,8,9</super>, aufzeigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>neue Kommunikationssituationen erkennen, unterscheiden und angemessen verbal und nonverbal handeln.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Herstellen der Graphem-Phonem-Korrespondenz Buchstabenverbindungen, Wortbausteine und Wörter erfassen und zunehmend richtig klanglich strukturieren, lesen und verstehen, die Blickspanne erweitern sowie einfache Texte mit Hilfe von Anleitung lesen und verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Handlungsverläufen von (vor-)gelesenen Texten über einen angemessenen Zeitraum folgen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Verfassen von Texten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend vom mündlichen Erzählen das Mitteilungsbedürfnis und die Schreibmotivation ihrem Entwicklungsstand entsprechend bildlich oder schriftlich umsetzen sowie einfache Satzmuster sprachlich angemessen einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache Texte planen und diese verschriftlichen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erarbeitete Zeichen und Formen, Laute und Buchstaben wahrnehmen, differenzieren und grafomotorisch umsetzen, mit Hilfestellung Wörter in ihre Laute und Sprechsilben zerlegen sowie Wörter, Wortgruppen und kurze Sätze ab- und aufschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wörter des erarbeiteten Wortschatzes akustisch, optisch und sprechmotorisch durchgliedern und zunehmend richtig schreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Interpunktion erkennen, aus Wörtern syntaktisch korrekte Sätze bauen und die wichtigsten Wortarten mit Hilfestellung benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Buchstaben und Zeichen in einer der österreichischen Schulschrift angenäherten Form ab- und aufschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich (Zu-)Hören und Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sowohl Strategien für das Hörverstehen entwickeln als auch zuhörerbezogen Sprech- und Sprachformen mit Hilfestellung im Gespräch anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache sprachliche Ausdrucksformen und normierte Sprachmuster in konkreten monologischen wie dialogischen Sprechbeiträgen weitgehend richtig einsetzen.<super>2</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Leseflüssigkeit steigern, zunehmend klanglich strukturiert lesen sowie mit Hilfestellung erste Lesestrategien in Texten für ein Textverständnis einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung zu entwicklungsadäquaten Texten ihre Meinung äußern, Bücher und Medien zur Gewinnung von Information, zur Erweiterung ihres Wissens und zur Unterhaltung nutzen.<super>4,5,6,12</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Verfassen von Texten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend vom mündlichen Erzählen die Schreibmotivation umsetzen und einfache schriftliche Muster situationsbezogen und intentionsgeleitet anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Schreibabsichten (erzählen, informieren, notieren, appellieren) nutzen, mit Hilfestellung Texte planen und diese mit Hilfestellung verschriftlichen und überarbeiten.<super>4</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erarbeitete Zeichen und Formen, Laute und Buchstaben wahrnehmen, differenzieren und grafomotorisch zunehmend sicher umsetzen, Wörter in ihre Laute und Sprechsilben zerlegen sowie Wörter, Wortgruppen und kurze Sätze ab- und aufschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ableitungen und Formveränderungen von Wörtern im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch entdecken; beim Ab- und Aufschreiben Regelbildungen mit Hilfestellung erkennen und erworbene Rechtschreibstrategien für das richtige Schreiben von Wörtern nutzen sowie den erarbeiteten Wortschatz in verschiedenen Übungsformen einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Zusammensetzungen in Morpheme trennen und formbildende Elemente für die Bildung neuer Wörter nutzen und erste alphabetische Ordnungs- und Suchübungen durchführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Wortarten wie Nomen, Verb, Adjektiv in zunehmendem Maß benennen, die verschiedenen Zeitformen in Texten erkennen und mit Hilfestellung anwenden sowie durch handlungsorientierte Verfahren Einsicht in die Syntax gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle6" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLANZUSATZ DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE FÜR ORDENTLICHE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ordentliche Schülerinnen und Schüler mit anderer Erstsprache erhalten eine gezielte Förderung in Deutsch als Zweitsprache in additiver, unterrichtsparalleler oder integrativer Form, um den kontinuierlich wachsenden (bildungs-)sprachlichen Anforderungen im Unterricht und in außerschulischen Lebenssituationen kompetent begegnen zu können. Sprachhandlungskompetenzen in Alltags- und insbesondere in Bildungs- und Fachsprache werden kontinuierlich und mit angemessener Progression gefestigt und weiter ausgebaut. Die Arbeit an der kommunikativen Angemessenheit und der sprachlichen Korrektheit ist dabei zentral.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz bildet die Grundlage für die Durchführung eines altersgerechten DaZ-Unterrichts, dessen Dauer je nach individuellen sprachbezogenen Lernvoraussetzungen und -entwicklungen der Schülerinnen und Schüler variieren kann. Die DaZ-Förderung ist Teil eines Gesamtkonzepts sprachlicher Bildung. Sie ergänzt, erweitert und vertieft als fachsensibler Sprachunterricht die sprachsensible Vermittlung von Fachinhalten aller Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse. Die DaZ-Förderung unterstützt somit den fächerübergreifenden Auf- und Ausbau von Bildungs- und Fachsprache mit Blick auf die spezifischen Herausforderungen von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache. Darüber hinaus trägt der DaZ-Unterricht zur Entwicklung der individuellen Mehrsprachigkeit und zur Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein und interkultureller Kompetenz bei. Nach Abschluss der DaZ-Förderung nach diesem Lehrplan wird die Sprachbildung im schon vorher mit ihr verknüpften sprachsensiblen Fachunterricht weiter unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz gilt für alle Klassen der Primarstufe, sodass der Unterricht auch klassen- und schulstufenübergreifend durchführbar ist. Ein Bezug ist insbesondere zum Lehrplan für Deutsch, aber auch zu den sprachlichen Anforderungen einzelner Pflichtgegenstände der jeweiligen Klasse herzustellen. Je nach Sprachstand der Schülerinnen und Schüler können Teile der Lehrpläne für Deutschförderklassen und Deutsch als Zweitsprache mitberücksichtigt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die DaZ-Förderung unterstützt ordentliche Schülerinnen und Schüler dabei, ihre mündlichen und insbesondere schriftlichen Deutschkompetenzen zu festigen und systematisch weiter auszubauen. Die Lehrerinnen und Lehrer regen die Schülerinnen und Schüler dazu an, Strategien und Lerntechniken zur mündlichen und schriftlichen Selbstkorrektur sowie zur Erschließung bildungs- und fachsprachlicher Mittel und Texte anzuwenden und dabei auch digitale Medien<super>4</super> zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachstandsbeobachtungen ermöglichen in allen unterschiedlichen Förderformaten eine zielgerichtete Sprachbildung mittels individueller Förderplanung. Für einen ganzheitlichen Aufbau von Sprachhandlungskompetenzen sind eine enge inhaltliche Abstimmung bzw. Kooperation aller beteiligten Lehrerinnen und Lehrer und die Unterstützung durch die Schulleitung unabdingbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer motivieren mehrsprachige Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit zur Mitgestaltung des Unterrichts, über handlungsorientierte und kreative Aktivitäten, abwechslungsreiche Methoden, Medienvielfalt, entwicklungsadäquate metasprachliche Reflexionsangebote sowie über das Einbeziehen der bisherigen Sprach(lern)erfahrungen und des individuellen sprachlichen Repertoires, ihre Deutschkompetenzen aktiv weiterzuentwickeln und stärken somit deren Selbstbewusstsein. Neben dem Bezug zu schulischen Inhalten binden die Lehrerinnen und Lehrer außerschulische Themen und Kommunikationsanlässe in die Unterrichtsgestaltung ein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer bieten ausreichend Lerngelegenheiten zur Weiterentwicklung von Textkompetenz (mündlich/schriftlich). Dabei sind sprachliche Angemessenheit und Kommunikationsfähigkeit in der Zweitsprache immer als Ziel im Blick zu behalten. Zusätzlich werden die Wahrnehmung sprachlicher Strukturen und der bewusste Umgang damit gestärkt – auch unter Berücksichtigung von Sprachvergleichen. Die Wortschatzarbeit sichert eine Festigung des vorhandenen Wortschatzwissens sowie eine Erweiterung in Richtung Fach- und Bildungssprache, an deren Aufbau die Schülerinnen und Schüler trotz häufig gut entwickelter Alltagssprache oft noch intensiv arbeiten müssen. Neue Begriffe und Sprachstrukturen auf Satz- und Textebene werden fach- und kontextbezogen sowie handlungsorientiert eingeführt und die Anwendung in möglichst vielen unterschiedlichen (bildungs-)sprachlichen Situationen ermöglicht, was bei Bedarf mittels Scaffolding geschieht. Das Wissen der Lehrerinnen und Lehrer um die (grammatische) Progression im (Zweit-)Spracherwerb ist dabei grundlegend. Eine wertschätzende Feedbackkultur fördert die Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler in Hinblick auf sprachliche Korrektheit unter Nutzung von Methoden der Fehleranalyse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Informatische Bildung<super>4</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung und -gestaltung bei der Förderung ordentlicher Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache orientiert sich an den drei zentralen fachlichen Konzepten Kommunikation und Wirkung, Funktion und System sowie Mehrsprachigkeit und Gesellschaft. Diese Konzepte sind vernetzt zu denken und repräsentieren immer wiederkehrende Einsichten, die den Kern des Sprachfaches bilden und bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung </b>bezieht sich auf mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachliche Interaktion verläuft, wie Informationen und Wissen gespeichert, vermittelt, verarbeitet und angeeignet werden und welche Faktoren Kommunikation beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System </b>betrachtet Sprache als regelhaftes System, das einem steten Wandel unterliegt und von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst wird. Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die Funktion der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der sprachlichen Mittel, die für situationsgerechtes und zielgerichtetes Sprachhandeln notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit und Gesellschaft</b> bezieht sich auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit sowie kulturell geprägte Handlungsmuster. Schülerinnen und Schüler erfahren eine umfassende sprachliche Bildung, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und das gesamte sprachliche Repertoire eines Menschen als identitätsbildend anerkennt sowie dessen Entwicklung unterstützt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplanzusatz für Deutsch als Zweitsprache für ordentliche Schülerinnen und Schüler schließt – im Sinne eines aufeinander aufbauenden Konzepts für Deutsch als Zweitsprache – an den Lehrplan für Deutschförderklassen und den Lehrplanzusatz Deutsch als Zweitsprache an und orientiert sich insbesondere am Lehrplan für Deutsch sowie am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats. Das Kompetenzmodell umfasst die fünf zentralen Kompetenzbereiche Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Linguistische Kompetenzen. Sie sind nicht hierarchisch, sondern miteinander vernetzt zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hörverstehen ist für das Gelingen von (fachlicher) Kommunikation – im direkten Gespräch oder medial vermittelt – zentral. Es reicht vom globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das mündliche Sprachhandeln umfasst dialogisches Sprechen (an Gesprächen teilnehmen) und monologisches (zusammenhängendes) Sprechen. Es entwickelt sich von formelhaften hin zu selbständigen, zusammenhängenden und komplexeren Äußerungen in Alltagssituationen sowie Sach-/Fachgesprächen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leseverstehen bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Das Leseverstehen von alltags- sowie bildungssprachlichen Texten reicht von einem globalen Verständnis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das schriftliche Sprachhandeln bildet ebenfalls die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung und entwickelt sich von einer formelhaften hin zu einer selbständigen, zusammenhängenden – auch fachlichen – Schreibproduktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung der vier angeführten kommunikativen Kompetenzbereiche und sichern das Gelingen mündlicher und schriftlicher Sprachhandlungen. Ziel ist eine erfolgreiche Kommunikation; dabei werden sprachliche Angemessenheit und Korrektheit angestrebt. Mehrsprachige Sprachreflexion unterstützt den Aufbau von Sprachbewusstheit.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Zielkompetenzen, die ordentliche Schülerinnen und Schüler im Laufe der DaZ-Förderung schrittweise erwerben, ausgehend von ihrem individuellen Sprach-, Lern- und Entwicklungsstand.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gespräche und gesprochene Texte im direkten Kontakt und in Medien zu konkreten Themen in der Standardsprache oder einer vertrauten Varietät weitgehend verstehen und situationsbezogen reagieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zur Erschließung von gehörten Texten anwenden und eventuelle Verstehensprobleme mit Hilfestellung überwinden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich spontan und zusammenhängend mit einem gesicherten Repertoire an Wörtern und Strukturen der Alltags- und Bildungssprache in einem angemessenen Sprechtempo verständigen und dabei Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt und zu Sachverhalten spontan an Gesprächen und Diskussionen beteiligen. Dabei können noch nicht erarbeitete Themen den natürlichen Sprachfluss beeinträchtigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen mit Hilfestellung einholen und mündlich weitergeben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen, Sachverhalte und Ereignisse mit Hilfestellung beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinungen zu bekannten Themen äußern.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu bekannten Alltagsthemen und ausgewählten Sachthemen (Sachtexte, literarische Texte) lesen und mit Hilfestellung verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt und zu ausgewählten Sachthemen aus verschiedenen Fachbereichen mit Hilfestellung planen und verfassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim Verfassen einfacher, kurzer Texte sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (zB Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes) bei Bedarf nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache, kurze Sachtexte und literarische Texte zusammenfassen, kreative Texte zu Textvorlagen wie Reime, Gedichte, Lieder mit Hilfestellung verfassen (generatives Schreiben).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Linguistische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein ausgewähltes Repertoire an Wörtern (Grund- und Aufbauwortschatz, ausgewählter Fachwortschatz) sowie an grammatischen Strukturen auf Wort-, Satz- und Textebene produktiv anwenden (ua. Formen und Stellung des Verbs, Subjekt/Objekt, Satzverbindungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zur Erschließung unbekannter Wörter anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine angemessene Anzahl sprachlicher Verknüpfungsmittel verwenden, um Äußerungen in Alltags- und Bildungssprache zu einer längeren und zusammenhängenden Sprachproduktion zu verbinden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Rechtschreibregeln erkennen und Wörter und Sätze weitgehend korrekt schreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle7" cellspacing="0" style="width:100%;border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="193" style="border:none;width:144.85pt;" /><td width="227" style="border:none;width:169.95pt;" /><td width="151" style="border:none;width:113.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLANZUSATZ DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE für außerordentliche Schülerinnen und Schüler im Deutschförderkurs</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache leistet einen wesentlichen Beitrag zur individuellen und gemeinschaftlichen Identitätsbildung und ermöglicht, mit anderen in Beziehung zu treten, Informationen auszutauschen und sich die Welt zu erschließen. Sie ist die Voraussetzung für lebenslanges Lernen und berufliche Handlungsfähigkeit. Für die Grundlegung der sprachlichen Kompetenzen erhalten außerordentliche Schülerinnen und Schüler in Deutschförderkursen eine auf dem Lehrplan basierende altersgerechte und gezielte Deutschförderung. Damit soll sichergestellt werden, dass sie dem Unterricht möglichst rasch auf der jeweiligen Schulstufe (gegebenenfalls in Begleitung weiterführender DaZ-Förderung) als ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht kann klassen- und schulstufenübergreifend durchgeführt werden und findet in unterrichtsparalleler oder integrativer Form statt. Der Lehrplan bietet die Grundlage für alle Schulstufen und erlaubt, je nach Alter, Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler sowie Dauer der Teilnahme am Deutschförderkurs, individuelle Lernziele zu definieren. Der Einsatz von Diagnoseinstrumenten (zB USB DaZ) unterstützt den Kompetenzaufbau mit angemessener Progression, die verpflichtende Förderplanung baut darauf auf.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Deutschförderkursen wird der Fokus auf den weiteren Aufbau sowie die Festigung von Alltagssprache und die altersgerechte Weiterentwicklung bildungssprachlicher Kompetenzen gelegt. Um Schülerinnen und Schüler an die sprachlichen Anforderungen der jeweiligen Schulstufe im Unterricht heranzuführen, werden neben lebensweltlichen Themen vermehrt fachliche Texte als Grundlage für den Spracherwerb herangezogen. Der Unterricht in Deutschförderkursen fungiert im Sinne eines fachsensiblen Sprachunterrichts, der am besten durch die Kooperation aller Lehrerinnen und Lehrer der jeweiligen Schulstufe gelingt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan stellt den Rahmen bereit, Schülerinnen und Schüler durch den Erwerb der deutschen Sprache in der Entwicklung ihrer individuellen Mehrsprachigkeit sowie in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein und interkultureller Kompetenz zu unterstützen. Ihr sprachliches Repertoire und ihre bisherigen Sprach(lern)erfahrungen werden für das Lernen der Sprache Deutsch aufgegriffen und für die Reflexion im Sprachenlernen genützt. Insgesamt sollen die Lernmotivation und die Freude am Sprachenlernen im Unterricht gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Deutschförderkursen bildet den Rahmen für den systematischen Ausbau von Deutschkompetenzen in kontinuierlicher inhaltlicher Verschränkung mit dem Unterricht in der Regelklasse. Der langjährige Prozess der Entwicklung von Alltagssprache hin zu Bildungs- und Fachsprache wird dabei von Anfang an gezielt und intensiv begleitet, sowohl durch den Auf- und Ausbau der (bildungs-)sprachlichen Kompetenzen im Deutschförderkurs als auch durch sprachsensiblen (Fach-)Unterricht in allen Gegenständen einer Schulstufe. Dabei ist die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen und die Unterstützung durch die Schulleitung unabdingbar. Neben dem Bezug zu schulischen Inhalten bindet die Lehrperson nach Möglichkeit Themen und Kommunikationsanlässe ein, denen die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule begegnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Hinweise im Lehrplan für die Deutschförderklasse zum Umgang mit Heterogenität, Alltags- und Bildungssprache sowie Mehrsprachigkeit gelten auch für den Deutschförderkurs.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Kompetenzentwicklung in den fünf Kompetenzbereichen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Linguistische Kompetenzen wird vernetzt gefördert, bewusstgemacht und durch die Vermittlung von Sprachlernstrategien und durch Binnendifferenzierung erweitert. Kurze literarische Texte, kreative Lese- und Schreibaufgaben, musik- und theaterpädagogische Elemente sowie der Einsatz von digitalen Medien ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler in Deutschförderkursen weisen – bezogen auf den Grad ihrer Alphabetisierung bzw. ihres Zweitschrifterwerbs – unterschiedliche Lernstände auf, worauf im Unterricht Bedacht zu nehmen ist. Die Entwicklung schriftlicher Kompetenzen begleitet den Ausbau mündlicher Kompetenzen in enger Abstimmung mit dem Deutschunterricht. Dem Aufbau von Textkompetenz und der Vermittlung von Lesestrategien kommt dabei besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wortschatzarbeit und die Erarbeitung von grammatischen Strukturen werden immer in kommunikative, handlungsorientierte Situationen eingebettet. Das Wissen der Lehrperson um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Sie berücksichtigt die Bedeutung von Fehlern als Anlass zum Sprachvergleich und als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, deren Fehlerhaftigkeit insbesondere in Phasen des freien Sprechens und Schreibens akzeptiert wird. Sinnvolle Reaktionen darauf sind korrektives Feedback und das Anleiten zur Selbstkorrektur.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Politische Bildung<super>7</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung und -gestaltung in Deutschförderkursen orientiert sich an den drei zentralen fachlichen Konzepten Kommunikation und Wirkung, Funktion und System sowie Mehrsprachigkeit und Gesellschaft. Diese Konzepte sind vernetzt zu denken und repräsentieren wiederkehrende Einsichten, die den Kern des Sprachfaches bilden und bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachliche Interaktion verläuft, wie Informationen und Wissen gespeichert, vermittelt, verarbeitet und angeeignet werden und welche Faktoren Kommunikation beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept betrachtet Sprache als regelhaftes System, das einem steten Wandel unterliegt und von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst wird. Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die Funktion der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der sprachlichen Mittel, die für situationsgerechtes und zielgerichtetes Sprachhandeln notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit sowie kulturell geprägte Handlungsmuster<super>7</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren eine umfassende sprachliche Bildung, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und das gesamte sprachliche Repertoire eines Menschen als identitätsbildend anerkennt sowie dessen Entwicklung unterstützt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Deutschförderkursen orientiert sich an den Lehrplänen für Deutschförderklassen und Deutsch sowie am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats. Das Kompetenzmodell umfasst fünf zentrale Kompetenzbereiche, die nicht hierarchisch, sondern vernetzt zu vermitteln sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehen ist für das Gelingen von Kommunikation – im direkten Gespräch oder medial vermittelt – zentral. Es reicht vom globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliches Sprachhandeln umfasst dialogisches Sprechen (Teilnehmen an Gesprächen) und monologisches (zusammenhängendes) Sprechen. Es entwickelt sich von formelhaften hin zu selbständigen, zusammenhängenden Äußerungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Leseverstehen reicht von einem globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliches Sprachhandeln bildet eine weitere Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung und entwickelt sich von formelhafter hin zu selbständiger, zusammenhängender Schreibproduktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung der vier angeführten kommunikativen Kompetenzbereiche und sichern das Gelingen mündlicher und schriftlicher Sprachhandlungen. Ziel ist eine erfolgreiche – wenn auch noch nicht sprachlich korrekt realisierte – Kommunikation in den im Lehrplan genannten mündlichen und schriftlichen Sprachhandlungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Deutschförderkurses schrittweise erwerben, ausgehend von ihrem individuellen Sprach-, Lern- und Entwicklungsstand.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Informationen, Erklärungen und Erzählungen in Gesprächen und gesprochenen Texten zu konkreten Themen in Alltags- und Unterrichtssituationen<super>12</super> weitgehend verstehen, wenn klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Hauptaussagen aus standardsprachlich verfassten einfachen, kurzen Medienbeiträgen zu vertrauten Alltags- und Sachthemen<super>12</super> weitgehend verstehen, wenn klar und deutlich gesprochen wird.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über konkrete Themen ihrer Lebenswelt und über Sachverhalte mit einem begrenzten, gesicherten Repertoire an Wörtern und Strukturen in zusammenhängenden Sätzen verständigen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (ua. Bildimpulse, Formulierungshilfen) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden, wobei es noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache kommen kann.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung Informationen einholen (auch nachfragen oder bei Unklarheiten um Klärung bitten) und in einfachen Sätzen weitergeben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen, Sachverhalte und Ereignisse mit Hilfestellung beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Geschichten zu vertrauten Themen erzählen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinungen zu vertrauten Themen äußern.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen lesen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfachen, kurzen Texten wesentliche Informationen entnehmen, wobei sie bei Bedarf Lernhilfen/Scaffolds (zB Wortschatzliste, Bilder) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfachen, kurzen authentischen Texten zu vertrauten Alltags- und Sachthemen<super>12</super> mit Hilfestellung Informationen entnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache, kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt verfassen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (ua. Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze kreative Texte zu Textvorlagen mit Hilfestellung verfassen (generatives Schreiben).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache, kurze Sachtexte zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt verfassen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Lernhilfen/Scaffolds (ua. Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Linguistische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein begrenztes, gesichertes Repertoire an Wörtern (Grund- und Aufbauwortschatz, ausgewählter Fachwortschatz) sowie grammatische Strukturen (zB Formen und Stellung des Verbs, Subjekt/Objekt, Satzverbindungen) verwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Rechtschreibregeln erkennen und Wörter und Sätze annähernd korrekt schreiben, um die Kompetenzbereiche 1–4 zu bewältigen (zB Groß- und Kleinschreibung, Interpunktionszeichen).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle8" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (3. UND 4. SCHULSTUFE)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule verfolgt das Ziel, grundlegende sprachliche kommunikative Kompetenzen zu entwickeln, die in lebensnahen, kindgerechten und kognitiv anregenden Situationen erlernt und angewandt werden. Zentral ist der Aufbau von Sprachhandlungsfähigkeit zur Bewältigung alltagsnaher, sehr einfacher sprachlicher Situationen unter Einsatz elementarer sprachlicher Mittel und altersgerechter Sprachlernstrategien.<super>10</super> Vorangegangene Sprachlernerfahrungen und der Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler werden dabei miteinbezogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll Freude und Interesse am Sprachenlernen wecken und zum Gebrauch einer Fremdsprache – auch als Brückensprache zu Deutsch und anderen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler – motivieren. Der Unterricht ermöglicht gerade auf dieser Altersstufe nachhaltige Anregungen für lebenslanges Sprachenlernen, die Entwicklung interkulturellen Bewusstseins und die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, die durch die Begegnung mit einer fremden Sprache neue Impulse erhält. In der globalisierten, mehrsprachig geprägten Welt<super>7</super> ist es die Aufgabe von Schule und Gesellschaft, interkulturelle Handlungsfähigkeit auszubauen, an den Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen und die Entwicklung einer positiven Haltung gegenüber sprachlicher Diversität zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fremdsprachenunterrichts in der Primarstufe ist der Aufbau von basaler kommunikativer Handlungskompetenz, daher stehen die kommunikativen Fertigkeiten im Vordergrund. Die Kompetenzbereiche Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben werden jedoch nicht isoliert, sondern in Kombination miteinander und mit multisensorischer und medialer Unterstützung erarbeitet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erarbeitung des Laut- und Schriftbildes erfolgt schrittweise und zielt auf den Aufbau phonologischer Bewusstheit ab. Einzelne Laute in einem Wort werden mit der Zeit immer klarer herausgehört, wiedergegeben und zugeordnet. Diese Fertigkeit hilft beim Erlernen neuer Wörter und bildet die Grundlage für das Lesen und Schreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson vermittelt einen Grundwortschatz und verfolgt systematisch die sprachliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Die strukturellen Merkmale der Fremdsprache werden auf dieser Altersstufe anhand entsprechender Inhalte und Aufgaben implizit erworben. Gestik, Mimik, Haltung, Bewegung sowie geeignete Methoden und Materialien unterstützen die Vermittlung und das Verständnis. Abwechslungsreiche Arbeits- und Sozialformen ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, die Fremdsprache so oft wie möglich in für sie inhaltlich bedeutsamen Situationen und Kontexten anzuwenden, wobei gelungene Kommunikation Vorrang hat gegenüber fehlerfreiem Sprachgebrauch. Die Lehrperson agiert als Sprachvorbild und kommuniziert vorrangig in der Zielsprache. Der Einsatz audiovisueller und digitaler Medien<super>6</super> schafft zusätzliche Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit authentischen Sprachvorbildern sowie für Sprach- und Kulturbegegnungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bearbeiteten Themenbereiche beziehen sich auf die Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler und werden in den verschiedenen Schulstufen wiederkehrend und vertiefend behandelt. Sie thematisieren das persönliche Umfeld und Befinden (Familie und Freundeskreis, Freizeit und Schule, Wohnen und Umgebung, Körper und Gefühle) sowie gesellschaftliche und kreative Bereiche (Jahresablauf und Feste, Welt und Wirtschaft<super>13</super>, Natur und Technik, Kinderliteratur und Medien, Welt der Fantasie und Kunst). Die Fremdsprache ist auf allen Schulstufen auch in anderen Gegenständen (mit Ausnahme von Deutsch) phasenweise als Unterrichts- und Arbeitssprache einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung metasprachlicher Kenntnisse (über Sprache sprechen) wird durch Vergleiche mit anderen Sprachen, zB mit Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler, deren Zweitsprache, anderen Fremdsprachen oder Dialekten erzielt. Dabei werden Strategien und Erfahrungen aus bisherigen Sprachlernprozessen und -begegnungen berücksichtigt. Durch Probieren, aktives Entdecken, selbständiges oder gemeinsames Erarbeiten und Problemlösen soll die Freude am Umgang mit Sprache geweckt und erhalten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte bilden den Kern eines Unterrichtsgegenstandes und strukturieren es. Dem Fremdsprachenlernen in der Grundschule liegen folgende drei fachliche Konzepte zugrunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b> fokussiert auf das sprachlich angemessene Interagieren in alltagsnahen Kommunikationssituationen. Der Zweck der Kommunikation steht im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler verstehen, dass Äußerungen immer in einen bestimmten Kontext eingebettet sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bedeutung und Form</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">fokussiert auf unterschiedliche Funktionen, die Sprachhandlungen haben können. Das Konzept verschränkt die rezeptiven (Hören, Lesen) und produktiven (Sprechen, Schreiben) Kompetenzbereiche mit den Strukturen und Normen einer Sprache. Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung verschiedener sprachlicher Mittel (Aussprache/Intonation, Wortschatz, Strukturen) für die praktische Nutzung der Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kultur und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">betrachtet Sprache als beziehungsgestaltendes Element<super>10</super> und ermöglicht, die eigene Lebenssituation in einer bestimmten Kultur bzw. Gesellschaft darzustellen und in Beziehung zu anderen Kulturen zu setzen. Schülerinnen und Schüler erkennen den Wert der Fremdsprache als Brückensprache und gehen offen und respektvoll mit anderen Kulturen um. Dieses Konzept steht in engem Zusammenhang mit dem übergreifenden Thema Interkulturelle Bildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die fachlichen Konzepte sind miteinander zu vernetzen, alters- und entwicklungsgemäß zu bearbeiten und bei der Auswahl und Vermittlung von Themen und Inhalten zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen des Europarates (GeR 2001 und GeR-Companion Volume 2018) mit den Kompetenzstufen A1 bis C2 bildet die Grundlage für die Kompetenzmodelle der Lehrpläne für lebende Fremdsprachen in der Primar- und Sekundarstufe. Der Lehrplan für die Primarstufe orientiert sich an den Kompetenzstufen pre-A1 und A1; A1 wird in der Sekundarstufe weiter ausgebaut und gefestigt. Die Kompetenzbeschreibungen der 4. Schulstufe dienen als Bezugspunkt für die 5. Schulstufe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzen sollen in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben erworben werden. Die erforderlichen sprachlichen Mittel (Wortschatz, Strukturen, Aussprache/Intonation) sind integrativer Bestandteil der vier genannten Kompetenzbereiche. Diese sind nicht hierarchisch, sondern miteinander vernetzt zu denken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">ist eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung der Sprechkompetenz und fokussiert auf das akustische und semantische Erfassen einzelner Laute, Wörter und Wortgruppen und auf das Verstehen von Äußerungen in vertrauten alltagsnahen Sprechsituationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">erfolgt nach dem GeR als zusammenhängendes Sprechen (monologisches Sprechen) sowie an Gesprächen teilnehmen (miteinander reden) und führt von sehr einfachen, kurzen Äußerungen hin zur Fertigkeit, kurze Informationen zu geben und ein (sehr) einfaches Gespräch zu führen, wenn es in einen klar definierten, vertrauten Alltagskontext eingebettet ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">entwickelt sich auf der Ebene einzelner Wörter und Wortgruppen hin zum Verstehen einfacher Aussagen und Sätze unter Berücksichtigung der Interessensentwicklung der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">fokussiert das Abschreiben und Übertragen einzelner Wörter und Wortgruppen bis hin zum Schreiben sehr einfacher, kurzer Sätze nach Vorgabe. In der Primarstufe liegt der Schwerpunkt auf den Kompetenzbereichen Hören und Sprechen. Dem Lesen und Schreiben kommt im Laufe der einzelnen Schulstufen größere Bedeutung zu.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wörter und kurze Äußerungen (Fragen, Aussagen, Anweisungen) zu vertrauten Themen und Inhalten erfassen und verstehen, wenn sehr langsam, klar und deutlich gesprochen und gegebenenfalls multisensorisch unterstützt wird (gegebenenfalls unter Nutzung audiovisueller und digitaler Medien).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus kurzen Hörtexten mit geringem Wortschatz zu vertrauten Themen und Inhalten Informationen erfassen und verstehen, wenn sehr langsam, klar und deutlich mit multisensorischer Unterstützung gesprochen wird.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">(zusammenhängendes Sprechen und an Gesprächen teilnehmen auf einfachem Niveau)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit multisensorischer Unterstützung Laute und bereits erarbeitete Wörter und einfache Phrasen bei möglichst verständlicher Aussprache und Intonation bewusst mit- und nachsprechen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit bereits erarbeiteten sprachlichen Mitteln, Wörtern und Phrasen sowie auf Basis ihrer bisherigen sprachlichen Erfahrungen zu vertrauten Themen und Inhalten interagieren und sehr kurze Informationen geben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Wörter und Phrasen ganzheitlich wiedererkennend mitlesen und lesen und ansatzweise verstehen, wenn Laut- und Schriftbild erarbeitet wurden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erste Wörter nach Vorbild schreiben, wenn Laut- und Schriftbild erarbeitet wurden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">(zusammenhängendes Sprechen und an Gesprächen teilnehmen auf einfachem Niveau)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Äußerungen (Fragen, Aussagen, Anweisungen) zu vertrauten Themen und Inhalten erfassen und verstehen, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen und gegebenenfalls multisensorisch unterstützt wird (gegebenenfalls unter Nutzung audiovisueller und digitaler Medien).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus kurzen Hörtexten mit geringem Wortschatz zu vertrauten Themen und Inhalten Informationen erfassen und verstehen, wenn sehr langsam, klar und deutlich mit multisensorischer Unterstützung gesprochen wird.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erarbeitete Wörter und alltägliche Äußerungen bei möglichst verständlicher Aussprache und Intonation mit- und nachsprechen, allenfalls mit multisensorischer Unterstützung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit erarbeiteten alltäglichen Phrasen und Äußerungen über vertraute Themen und Inhalte kurze Informationen geben, allenfalls mit multisensorischer Unterstützung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Wörter und Phrasen ganzheitlich wiedererkennend mitlesen und lesen, verstehen und mit einem situativen Kontext in Verbindung bringen, wenn Laut- und Schriftbild erarbeitet wurden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erarbeitete Wörter und einfache, kurze Sätze lesen und verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit erarbeiteten sprachlichen Mitteln zu vertrauten Themen und Inhalten unter Einhaltung elementarer Gesprächsregeln kurze Dialoge führen, allenfalls mit multisensorischer Unterstützung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Wörter und gegebenenfalls Phrasen nach Vorbild schreiben und das fremdsprachliche Schriftbild bewusst wahrnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle9" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="213" style="border:none;width:159.63pt;" /><td width="204" style="border:none;width:153.18pt;" /><td width="155" style="border:none;width:116.38pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mathematikunterricht der Primarstufe bauen die Schülerinnen und Schüler ein tragfähiges Zahl- und Operationsverständnis auf, vgl. den Abschnitt <i>Die Entwicklung des kindlichen Rechnens</i> in der Handreichung <i>Die schulische Behandlung der Rechenschwäche</i> (BMBWF, 2018). Sie lernen mit Daten und ihren Darstellungen<super>4,6,13</super> zu arbeiten, entwickeln Grund- und Stützpunktvorstellungen zu Größen sowie Verständnis für das Messen<super>1</super> und erarbeiten grundlegende Konzepte der Geometrie. Ausgangspunkt dafür sind jeweils Beobachtungen und Tätigkeiten aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, die im Unterricht aufgegriffen bzw. angeregt und systematisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler erfahren in vielfältigen Lehr- und Lernumgebungen Mathematik auch als Sprache, in der sie sich ausdrücken und mit der sie mit anderen in Austausch treten<super>5,6,10</super> können. Im Fokus steht die Weiterentwicklung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, insbesondere auch im Sinne einer reflexiven Geschlechterpädagogik<super>8</super>.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das zugrundeliegende Kompetenzmodell basiert auf den 2009 eingeführten Bildungsstandards und verschränkt die inhaltlichen Kompetenzbereiche mit den folgenden Prozessen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Operieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunizieren und Begründen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Problemlösen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Modellieren </b>meint das Übertragen einer Sachsituation in ein mathematisches Modell, das mathematische Bearbeiten des Modells und das Rückbeziehen der Ergebnisse auf die Ausgangssituation. In einem weiteren Sinne gehört zum Modellieren auch das Erstellen von Sachaufgaben zu gegebenen mathematischen Beschreibungen.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Operieren </b>meint das Arbeiten mit Zahlen, Größen und geometrischen Objekten, das Durchführen arithmetischer und geometrischer Operationen sowie das Erstellen bzw. Interpretieren von Tabellen und grafischen Darstellungen von Daten.<super>4,6,13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunizieren </b>meint das Darstellen und Interpretieren mathematischer Sachverhalte unter Nutzung altersadäquater Fachsprache und geeigneter Repräsentationsformen sowie das Beschreiben und Vergleichen von Denk-und Vorgangsweisen bzw. Lösungswegen.<super>6, 10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Begründen </b>meint das Aufzeigen und Nutzen von Zusammenhängen, insbesondere das Klären, ob ein Lösungsweg richtig oder falsch ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Problemlösen </b>meint das Erkennen innermathematischer Zusammenhänge, das Formulieren relevanter Fragen und Vermutungen sowie das Finden und Nutzen geeigneter Lösungsstrategien.<super>2</super> Zu diesen Strategien gehören das (systematische) Probieren, das Erstellen von Skizzen und Tabellen sowie das Nutzen von Analogien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Mathematikunterricht der Primarstufe liegen die folgenden vier inhaltlichen Kompetenzbereiche zugrunde:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zahlen und Daten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Operationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Größen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ebene und Raum</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bereich <b>Zahlen und Daten </b>umfasst das Entwickeln eines tragfähigen Zahlverständnisses unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zahlaspekte (zB Kardinalzahl, Ordinalzahl, Maßzahl) sowie von Einsichten in den Aufbau und in die Vorteile des dezimalen Stellenwertsystems, das Runden von Zahlen, das Arbeiten mit einfachen Darstellungsformen wie Strichliste, Tabelle und Säulen- bzw. Balkendiagramm sowie das Herausbilden eines qualitativen Wahrscheinlichkeitsbegriffs.<super>1,10</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bereich <b>Operationen </b>umfasst das mündliche, halbschriftliche und schriftliche<super>1,4 </super>Rechnen auf Basis eines gefestigten Operationsverständnisses sowie das Durchführen von Überschlagsrechnungen<super>1 </super>und Proben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bereich <b>Größen </b>umfasst das Vergleichen von Größen, das Messen von Größen insbesondere mithilfe normierter Maßeinheiten, das Anschreiben, Interpretieren und Umrechnen von Maßangaben, das Abschätzen von Größen mithilfe geeigneter Stützpunktvorstellungen<super>1</super> sowie das Rechnen mit Größen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bereich <b>Ebene und Raum </b>umfasst das Erkennen, Benennen und Darstellen geometrischer Objekte und ihrer Lagebeziehungen, das spielerische und planvolle Arbeiten mit geometrischen Objekten sowie das Ermitteln von Umfang und Flächeninhalt einfacher ebener Figuren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die didaktischen Grundsätze im allgemeinen Teil des Lehrplans hinaus gelten für den Unterrichtsgegenstand Mathematik die folgenden speziellen Grundsätze:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Variieren der Darstellungsform und Veranschaulichung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>handelndes Erarbeiten des Zahl- und Operationsverständnisses sowie geometrischer Grundvorstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt von Lösungswegen und Erkennen von Zusammenhängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktionen des Übens</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Variieren der Darstellungsform und Veranschaulichung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das wiederholte Wechseln der Darstellungsform – handelnd, bildhaft, verbal, symbolisch – unterstützt einerseits den Aufbau des Zahlverständnisses, die Einsicht in Operationsstrukturen, das Verständnis für mathematische Symbole und das Festigen fachsprachlicher Begriffe<super>10</super> und andererseits das Finden von Lösungsstrategien. Der Einsatz geeigneter didaktischer Materialien und Veranschaulichungen fördert die Entwicklung tragfähiger Grundvorstellungen. Dadurch kann eine einseitige Bindung an bestimmte didaktische Materialien bzw. Vorstellungen vermieden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Handelndes Erarbeiten des Zahl- und Operationsverständnisses sowie geometrischer Grundvorstellungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handelndes Arbeiten mit geeigneten didaktischen Materialien fördert die kognitive Entwicklung, den Aufbau der Fachsprache<super>1, 10 </super>und die Nachhaltigkeit des mathematischen Erkenntnisgewinns. Das Stellenwertsystem wird mithilfe strukturierter Materialien erarbeitet und gefestigt. Das zählende Rechnen schränkt grundlegende Einsichten in das Dezimalsystem ein und ist nachteilig für ein sicheres Operieren; die Ablösung vom zählenden Rechnen hat daher hohe Priorität. Durch Handlungen wie das Kippen von Körpern, das Abnehmen von Begrenzungsflächen, das Falten von Papier oder das Umfangen und Auslegen von Flächen werden tragfähige Grundvorstellungen aufgebaut.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vielfalt von Lösungswegen und Erkennen von Zusammenhängen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht der Primarstufe ist aktiv-entdeckend und fokussiert auf mathematische Zusammenhänge, Muster und Strukturen.<super>4</super> Das Entwickeln eines tragfähigen Verständnisses wird beispielsweise durch Tausch-, Nachbar-, Umkehr-, Analogie- und Probeaufgaben gefördert. Besondere Bedeutung kommt auch Verdoppelungsaufgaben und der Kraft der 5 zu. Verschiedene Lösungswege werden mit Blick auf Verständnis und Flexibilität erkundet, verglichen und genutzt. Prozesse wie Vergleichen, Ordnen, Zuordnen, Klassifizieren, Abstrahieren, Verallgemeinern, Konkretisieren und Analogisieren werden im Unterricht regelmäßig aufgegriffen und systematisiert, um logisches Denken und Fähigkeiten zum Lösen von Problemen zu fördern.<super>1,4</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktionen des Übens</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältiges Üben fördert den nachhaltigen Aufbau mathematischer Kompetenzen. So fokussiert etwa operatives Üben auf das Erarbeiten mathematischer Zusammenhänge. Beim Üben von Fertigkeiten werden grundlegende Aufgaben (zB Einspluseins, Einmaleins) und Vorgangsweisen (zB Zeichnen eines Rechtecks mit gegebenen Längen, schriftliche Rechenverfahren) gefestigt bzw. automatisiert. Fehler werden im Unterricht konstruktiv als Lernchancen aufgegriffen.<super>2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hinweise zu den inhaltlichen Kompetenzbereichen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zahlen und Daten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Entwickeln eines tragfähigen Zahlverständnisses erfolgt anhand von Situationen der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler sowie anhand vielfältiger Zerlegungen und Darstellungen (zB Punktmustern) von Zahlen. Das Stellenwertverständnis wird mit strukturierten Materialien erarbeitet. Die divergierende Sprech- und Schreibweise bei Zahlen („Zehner-Einer-Inversion“) wird thematisiert. Das Arbeiten mit Brüchen geht von Erfahrungen des Teilens aus und erfolgt nur im Zusammenhang mit konkreten Veranschaulichungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erheben Daten aus ihrer Lebenswelt und stellen sie dar bzw. interpretieren zugehörige Darstellungen.<super>6, 13</super> Einfache kombinatorische Abzählaufgaben (zB Wie viele zweigängige Menüs können aus zwei möglichen Vorspeisen und drei möglichen Hauptspeisen zusammengestellt werden?) werden durch Probieren erkundet und gelöst.<super>4</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Operationen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechenoperationen und ihre Zusammenhänge werden aus praktischem Handeln bzw. mit geeigneten didaktischen Materialien erarbeitet und interpretiert (bei additiven Rechenoperationen etwa Hinzufügen, Vermehren, Zusammenlegen, Ergänzen, Wegnehmen, Vermindern und Abtrennen; bei multiplikativen Rechenoperationen etwa wiederholtes Aneinanderfügen, zeitlich-sukzessives bzw. räumlich-simultanes Vervielfachen, wiederholtes Ausgliedern, Teilen und Messen). Um flexibles Rechnen zu fördern, ist besonderer Wert auf das Verstehen der Zusammenhänge zwischen den Operationen und auf das Entdecken und Anwenden verschiedener Lösungsstrategien und Rechenregeln zu legen. Das Verwenden von Platzhaltern bei Umkehraufgaben bereitet die Einführung von Variablen in der Sekundarstufe vor. Das Einspluseins und das Einmaleins werden jeweils sukzessive aus Kernaufgaben abgeleitet. Das Einspluseins wird erarbeitet, weitgehend gefestigt sowie automatisiert<gs sperrweite="8">; </gs>das kleine Einmaleins wird erarbeitet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Größen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Begriffsbildungen erfolgen durch handelnden Umgang mit konkreten Objekten. Das Prinzip des Messens und das Vergleichen von Größen sind dabei wesentlich. Um Verständnis für die unterschiedlichen Bedeutungen von Größe, Einheit und Maßzahl aufzubauen, werden beim Messen zunächst auch nicht genormte Einheiten verwendet. Zu genormten Einheiten werden Stützpunktvorstellungen entwickelt. Das Vertiefen des Verständnisses für Größen erfolgt durch das Bearbeiten vielfältiger Sachsituationen und Sachaufgaben. Geldbeträge werden anhand von lebenspraktischen Beispielen mehrnamig und auch in Kommaschreibweise notiert.<super>1,13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ebene und Raum</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Begriffsbildungen erfolgen handelnd über Tätigkeiten wie Bauen, Nachbauen, Nachlegen, Auslegen, Umfüllen, Formen, Falten, Spannen, Schneiden, Zeichnen, Kippen oder Drehen, die auch spielerisches Gestalten und schöpferisches Tun fördern. Raumlagen werden mit Begriffen wie <i>zwischen</i>, <i>neben</i>, <i>auf</i>, <i>außerhalb </i>und <i>innerhalb</i>, <i>in der Mitte</i>, <i>links </i>und <i>rechts</i>, <i>vorne </i>und <i>hinten</i>, <i>oben </i>und <i>unten </i>beschrieben.<super>10 </super>Die Raumvorstellung wird zunächst durch Erfahrungen und in Folge durch Beschreibungen von Lagebeziehungen und Wegen sowie durch das Arbeiten mit einfachen Plänen und Bauplänen von Würfelgebäuden entwickelt.<super>4,10</super> Dem Erkennen bzw. Fortführen geometrischer Muster, insbesondere achsensymmetrischer Figuren, kommt eine besondere Bedeutung zu. Ausgehend vom Hantieren, Benennen und Beschreiben sollen geometrische Objekte auf ihre Eigenschaften hin untersucht werden. Ebene Figuren werden anhand konkreter Merkmale erkannt. Beim Untersuchen von Körpern werden Flächen, Kanten und Ecken entdeckt und beschrieben. Bei Quadraten und Rechtecken werden Umfang und Flächen erfahren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen, Lehrstoff (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zahlen und Daten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Zahlen bis mindestens 20 mit strukturiertem Material darstellen, lesen, schreiben, zerlegen, vergleichen, ordnen und nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten aus ihrer unmittelbaren Lebenswelt erheben und mit Strichlisten und Diagrammen darstellen sowie Strichlisten und Diagramme beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Operationen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen im additiven Bereich im gesicherten Zahlenraum durchführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen im multiplikativen Bereich im gesicherten Zahlenraum handelnd durchführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache arithmetische Muster erkennen und fortsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachsituationen aus ihrer Lebenswelt modellieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Größen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Größen aus ihrer Lebenswelt mit selbst gewählten und genormten Einheiten messen und die Ergebnisse notieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit genormten Maßeinheiten Vorstellungen verbinden und Größen vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Uhrzeiten mit vollen Stunden ablesen und darstellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Größen in einfachen Sachsituationen arbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Ebene und Raum</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Lagebeziehungen und Richtungsangaben zur Orientierung nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ebene Figuren und Körper aus ihrer Lebenswelt anhand einfacher Merkmale unterscheiden, beschreiben und Eigenschaften erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Lineal für erste Zeichen- und Messerfahrungen nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Zahlen und Daten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Zahlen bis mindestens 200 mit strukturiertem Material darstellen, lesen, schreiben, zerlegen, vergleichen, ordnen und nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten aus ihrer Lebenswelt erheben und mit Diagrammen darstellen sowie Diagramme beschreiben und erklären.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Brüche mit kleinen Nennern erkennen und Objekten und Darstellungen zuordnen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Operationen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen im additiven Bereich im gesicherten Zahlenraum durchführen und Ergebnisse runden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen im multiplikativen Bereich im gesicherten Zahlenraum handelnd durchführen und verschriftlichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache schriftliche Additionen und Subtraktionen handelnd durchführen und notieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reale oder bildlich dargestellte Sachsituationen modellieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Größen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit genormten Maßeinheiten Vorstellungen verbinden und Größenangaben vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Größen messen bzw. mithilfe von Stützpunktvorstellungen abschätzen und Ergebnisse mit entsprechenden Maßeinheiten notieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beziehungen zwischen Maßeinheiten kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Uhrzeiten mit halben und viertel Stunden ablesen und darstellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Größen in Sachsituationen arbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Ebene und Raum</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften von ebenen Figuren und Körpern erkennen, benennen und vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>spielerisch mit ebenen Figuren und Körpern arbeiten, insbesondere mit symmetrischen Objekten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Lineal zum Zeichnen und Messen nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lagebeziehungen von Strecken in der Ebene beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rechte Winkel mit dem Geodreieck zeichnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Umfang ebener Figuren mit Hilfe von Einheitslängen messen sowie den Umfang berechnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umfang und Fläche ebener Figuren durch Hantieren mit geeigneten Einheitslängen bzw. <br />-flächen unterscheiden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle10" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SACHUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Sachunterricht hat die zentrale Aufgabe, Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, die Welt zu erkunden, ihre unmittelbare und mittelbare Umwelt zu erschließen und sich Weltwissen anzueignen. Grundlegende sachunterrichtliche Bildung greift die Erfahrungen, die Schülerinnen und Schüler aus der vorschulischen Sozialisation mitbringen, auf und fördert den Aufbau der für den weiteren Bildungs- und Lebensgang erforderlichen zentralen fachlichen Konzepte und Kompetenzen. Wesentliches Ziel des Sachunterrichts ist, die Schülerinnen und Schüler darin zu fördern und zu fordern, ihre natürliche, kulturelle, soziale und technische Umwelt in ihren Zusammenhängen zu erfahren. Im Sinne einer reflexiven Grundbildung erschließen sie sich die Welt durch differenziertes Betrachten und Verstehen, um sich darin zunehmend bewusster zu orientieren, aktiv an ihrer Gestaltung mitzuwirken und eigenständig zu handeln. Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung und erfahren, dass jeder Handlung eine Entscheidung vorausgeht, die auf einer Einschätzung, Bewertung oder Beurteilung basiert. In der Folge bauen die Schülerinnen und Schüler ihr Wertesystem auf und bahnen ihre Fähigkeit zum Perspektivenwechsel an und entwickeln ihre Empathie weiter. In den Beschreibungen der zu erlangenden Kompetenzen ist den Schülerinnen und Schülern entsprechend ihrem Entwicklungsstand die vielfältige Betrachtungsweise der Wirklichkeit sowie die Stellung des Menschen – insbesondere die der Schülerinnen und Schüler – in dieser Wirklichkeit bewusst zu machen. Der Sachunterricht umfasst in seiner Vielperspektivität Bereiche des gesellschaftlichen, historischen, politischen, geografischen, ökonomischen, physikalischen, chemischen, technischen, biologischen und ökologischen Weltbezugs und ermöglicht damit für alle Schülerinnen und Schüler eine Basis gemeinsamer Bedeutungsinhalte. Der Sachunterricht ist der zentrale Unterrichtsgegenstand für die Auseinandersetzung mit den überfachlichen Kompetenzen (personale, soziale und lernmethodischen Kompetenzen) sowie den übergreifenden Themen im Sinne einer globalen Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, eines zukunftsfähigen Wirtschaftens<super>2,13</super> und der Entwicklung persönlichen sozialen Engagements und gesellschaftlicher Solidarität<super>7</super>.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sachunterricht ist eine vielperspektivische Auseinandersetzung mit Kompetenzbereichen ausgehend von den Vorstellungen, Konzepten und Fragen der Schülerinnen und Schüler und bindet fächerübergreifende Aspekte ein. Sachunterricht benötigt einen klaren Aufbau und eine für Schülerinnen und Schüler nachvollziehbare Struktur. Er zeichnet sich durch die Gestaltung von Lernumgebungen sowie den Einsatz adäquater Sozial- und Unterrichtsformen aus und bezieht das Lernen in Projekten und an außerschulischen Lernorten mit ein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrpersonen erkennen das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler und greifen dieses als Grundlage des individualisierten Unterrichts lernwirksam auf. Sie verknüpfen Fachwissen, pädagogisches und fachdidaktisches Wissen, setzen sich mit individuellen Interessen, Stärken und Entwicklungspotenzialen auseinander, zeigen Offenheit und Bereitschaft zum Perspektivenwechsel und nehmen die Diversität der Lerngruppe als Chance wahr.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernprozesse sind so zu organisieren, dass Fertigkeiten sowie Kenntnisse, Einsichten und Einstellungen grundgelegt werden. Es werden fachgemäße Arbeitsweisen sowie Lernformen erarbeitet, die zur möglichst eigenständigen Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit und zu weitgehend selbständigem Wissenserwerb führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche Bildung und Lesen im Sachunterricht<super>10</super> erfolgen durch konsequente Verknüpfung von Sachlichkeit und Sprachlichkeit nach dem Prinzip des fachsensiblen Sprachunterrichts – sprachsensiblen Fachunterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Moblitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte im Sachunterricht sind Deutungs- und Erschließungsmuster zur Beschreibung und Einordnung elementarer Phänomene und Sachverhalte. Sie bieten einen übergeordneten Orientierungsrahmen für die Auswahl der Kompetenzbereiche sowie der damit verknüpften Kompetenzen und sind auf die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler abgestimmt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jedes Konzept steht für sich und hat Bezüge zu einem Kompetenzbereich oder vernetzt mehrere Kompetenzbereiche.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Identität, Diversität, Interessen und Macht</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen und Gruppen haben unterschiedlich ausgeprägte Möglichkeiten der Einflussnahme auf andere, verschiedene Interessen, Standpunkte und Sichtweisen, wodurch Ungleichheiten und Konflikte innerhalb der Gesellschaft auftreten können. Es lassen sich regionale, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten identifizieren, diskutieren und Schlüsse für das eigene Handeln erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Energie, Erhaltung und Veränderung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für naturwissenschaftliche, technische sowie gesellschaftliche Prozesse und Entwicklungen ist die Nutzung von Energie eine wesentliche Voraussetzung. Energie fließt, wird umgewandelt und geht nicht verloren. Stoffe können sich verändern, aber sie verschwinden nicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zeit, Entwicklung, Dauer und Wandel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesellschaftliche, historische, geografische, ökonomische, technische, naturwissenschaftliche und ökologische Entwicklungen betreffen alle Menschen und begründen stetigen Wandel.<super>8</super> Diesem entspricht die Ausrichtung der Bildung auf Gegenwart und Zukunft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Raum und Lebenswelt</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Natur- und Kulturräume sind Grunddimensionen des menschlichen Daseins. Menschen nutzen, gestalten, verändern, gefährden und schützen diese Lebensräume.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Leben und Anpassung, Struktur und Funktion</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesellschaftliche sowie naturwissenschaftliche Entwicklungen und Prozesse bestimmen das Leben und durchlaufen stetige Anpassung. Strukturen und Funktionen stehen in einem direkten wechselseitigen Verhältnis zueinander.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Systeme und Wechselwirkungen, Ursachen und Konsequenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebewesen oder Gegenstände wirken aufeinander, beeinflussen sich wechselseitig und verändern damit ihren Zustand. Essenziell ist dabei das Verständnis für die globale Verflechtung des Individuums mit seiner physischen, sozialen, wirtschaftlichen, naturwissenschaftlichen, historischen und politischen Umwelt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Sachunterricht strebt den Erwerb verschiedener fachlicher Kompetenzen an, die in Kompetenzbereichen gebündelt sind. Dabei ergeben sich Anschlussmöglichkeiten für die Lernangebote von weiterführenden Bildungs- und Ausbildungsprozessen. Im Sachunterricht sind diese jedoch übergreifend und vernetzend in den Blick zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sozialwissenschaftlicher Kompetenzbereich</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzerwerb ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und die Teilhabe an demokratischen Abläufen. Sie erkennen für sie relevante soziale, politische und kulturelle Aspekte unterschiedlicher Gemeinschaften, Beziehungen<super>3,9</super>, öffentlicher Einrichtungen und Dienstleistungen (zB Gemeindeverwaltung) und übernehmen Verantwortung für sich, die Gemeinschaft und ihre Umwelt<super>2</super>. Diversität wird als Bereicherung wahrgenommen, Empathie und Toleranz<super>3,9 </super>werden gefördert und Solidarität sowie Zivilcourage<super>3, 9</super> angebahnt. Methoden der sachbezogenen kommunikativen Auseinandersetzung, vor allem das Argumentieren, Urteilen und Partizipieren werden gefördert. Die Begegnung mit Themen der interkulturellen Bildung, der politischen Bildung<super>7</super>, mit Kinderrechten<super>7</super> sowie der reflexiven Geschlechterpädagogik und Gleichstellung fördert die Entfaltung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler auch in Hinblick auf globale Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.<super>13</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Naturwissenschaftlicher Kompetenzbereich</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verhältnis des Menschen zur unbelebten und belebten Natur ist unter dem Aspekt der Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11 </super>zu gestalten. Menschen sind Teil der Natur, sie nutzen, verändern und gestalten Natur- und Lebensräume. Für den verantwortungsvollen Umgang damit braucht es ein grundlegendes Verständnis biologischer, physikalischer, chemischer und ökologischer Zusammenhänge sowie Einblick in Themen der Gesundheitsförderung und Sexualpädagogik. Die Schülerinnen und Schüler erleben und erforschen bedeutsame Naturphänomene, entwickeln naturwissenschaftliches Denken und erwerben Methoden naturwissenschaftlichen Arbeitens und Forschens. Diese umfassen vor allem das Experimentieren, forschendes Lernen, Beobachten und Bestimmen sowie das Vermuten, Hinterfragen und Reflektieren, Argumentieren und Schlussfolgern. Ausgehend von eigenen Erfahrungen und auf der Grundlage exemplarischer und für sie bedeutsamer Beispiele der Begegnung und Auseinandersetzung mit Grundfragen der Beziehung von Mensch und Natur, werden die Schülerinnen und Schüler an elementare naturwissenschaftliche Bildung herangeführt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Geografischer Kompetenzbereich</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzerwerb zeigt sich in der Orientierung und Erschließung von natürlich entstandenen und kulturell geschaffenen Räumen wie zB Landschaftsformen und anderen geografischen Gegebenheiten sowie Naturereignissen mit Hilfe geografischer Orientierungsmittel (zB Plan, Karte, Kompass). Einsichten und Erkenntnisse zu Polaritäten menschlicher Einflussnahme, Veränderungen und Gefährdungen tragen auch zur Verkehrs- und Mobilitätsbildung bei. Abhängigkeiten und Verflechtungen zwischen Mensch und Raum, nachhaltige Raumentwicklung sowie der verantwortungsvolle Umgang mit naturräumlichen Ressourcen werden an unterschiedlichen lokalen, regionalen, nationalen und globalen Aspekten deutlich und in Hinblick auf globale Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung<super>13 </super>bearbeitet. Die reflexive Auseinandersetzung mit Informationen aus Medien<super>6</super> zu Räumen und Lebenssituationen in der Nähe und Ferne hilft Schülerinnen und Schülern dabei, ihr Wissen von der Vielfalt, Eigenart und Ungleichheit menschlicher Lebenssituationen<super>8</super> sowie ihre Vorstellung von der Welt zu entwickeln. Dabei werden neben den Methoden des fachspezifischen Lernens auch das Recherchieren und Dokumentieren von Informationen sowie der verantwortungsbewusste Umgang mit Medien gefördert.<super>6</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historischer Kompetenzbereich</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung des kindlichen Interesses und Verständnisses für zeitliche Strukturen und historische Fragestellungen ist ebenso bedeutend wie der Aufbau eines reflektierten Geschichtsbewusstseins. Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Auswirkungen zeitlicher Strukturen und Abläufe ihrer Lebenswelt und lernen, sich selbständig in der Zeit zu orientieren. Dabei werden Aspekte linearer wie auch zyklischer Zeit berücksichtigt und der Spannungsbogen von Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft (zB unter Zuhilfenahme von Zeitleisten) wird aufgebaut. Kindliche Interessen und Fragen ergeben sich vor allem aus unterschiedlichen medialen und außerschulischen Erfahrungen, wodurch sich viele Berührungspunkte in Bezug auf historische Quellen und Darstellungen ergeben. Lebensbedingungen in vergangenen Zeiträumen werden mit heutigen Lebenssituationen verglichen, Gründe für Dauer und Wandel erforscht, Realität und Fiktion unterschieden. Der Kompetenzerwerb fördert die historische Frage-, Methoden- und Orientierungskompetenz, indem anhand von ausgewählten Quellen (zB Zeitzeugen, Artefakte) vergangene Ereignisse als Geschichte rekonstruiert und Darstellungen über die Vergangenheit (Erzählungen, Interpretationen) nacherzählt sowie Auswirkungen auf die Gegenwart und Zukunft thematisiert werden. Aspekte der interkulturellen Bildung<super>5</super>, der politischen Bildung<super>7 </super>sowie das Lernen an außerschulischen Lernorten sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Technischer Kompetenzbereich</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technische Entwicklungen, wie die Digitalisierung<super>4</super>, durchdringen und prägen alle Bereiche des menschlichen Lebens. Den Schülerinnen und Schülern werden durch technische Bildung (in Verbindung mit Technik und Design) Zugänge zu technischen Phänomenen und zu technischem Handeln und Denken ermöglicht. Dies umfasst das Verstehen von technischen Prinzipien, Funktions- und Bedienungsweisen<super>4</super> (Anleitungen) und Prozessen. Der Aufbau von Verständnis wird durch das eigenständige und gemeinsame problemlösende Handeln<super>4</super>, entwicklungsgemäße Bewerten, Kommunizieren über und Reflektieren von Technik unterstützt. Grundlegendes Verständnis technischer Zusammenhänge wird durch Bauen und Konstruieren (mit den Schwerpunkten Stabilität, Werkzeuge, Geräte und Maschinen), die Erkundung von Technik und Arbeitswelt sowie die praktische Nutzung von Technikprodukten, zB im Zusammenhang mit Themen der Verkehrs- und Mobilitätsbildung oder Robotik<super>4</super>, entwickelt. Technische Errungenschaften und Erfindungen stehen in Zusammenhang mit historischen, politischen, ökologischen und ökonomischen Veränderungen. Aspekte der reflexiven Geschlechterpädagogik und Gleichstellung ermöglichen den Blick auf die Bedeutung von Forscherinnen und Forschern, Erfinderinnen und Erfindern sowie die eigene Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung.<super>1</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wirtschaftlicher Kompetenzbereich</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler nehmen aktiv am wirtschaftlichen Leben teil. Kindgerechte Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innen-Bildung<super>13</super> unterstützt sie darin, wirtschaftliche Begriffe zu verstehen, in ökonomisch geprägten Lebenssituationen selbstbestimmte, rationale und verantwortliche Entscheidungen zu treffen sowie mögliche Einflüsse und Rahmenbedingungen bewusst wahrzunehmen (zB Anreize, Beschränkungen, Angebot/Nachfrage, Werbung, Arbeit, Kreislaufwirtschaft).<super>2</super> Anhand von konstruierten Lernsituationen oder durch die direkte Begegnung mit der außerschulischen Lebenswelt erlangen die Schülerinnen und Schüler Einblick in wirtschaftliche Strukturen und Zusammenhänge auf persönlicher, lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene. Wirtschaftliche Abläufe werden erfahrbar und verständlich, indem mit Hilfestellung Handlungssituationen geplant, durchgeführt und reflektiert sowie Befragungen, Dokumentationen und Auswertungen durchgeführt werden. Dabei werden Orientierungs-, Urteils-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit gefördert, welche erforderlich sind, um die eigenen gegenwärtigen und zukünftigen Rollen in der Gesellschaft selbständig und verantwortungsbewusst wahrzunehmen (zB als Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer).<super>13</super> Aspekte aus den Bereichen Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung, Entrepreneurship Education<super>2</super> sowie der reflexiven Geschlechterpädagogik und Gleichstellung werden miteinbezogen. Ökonomische Bildung<super>13</super> trägt maßgeblich zum Verständnis von verantwortungsvollem Wirtschaften, zur Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11 </super>sowie zu globaler und regionaler Verantwortung und Bildung für nachhaltige Entwicklung<super>13</super> bei.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenzbeschreibungen werden mit den zentralen fachlichen Konzepten sowie den Kompetenzbereichen in Verbindung gesetzt. Es werden Einsichten und Kenntnisse zu gesellschaftlichen, historischen, politischen, geografischen, ökonomischen, physikalischen, chemischen, technischen, biologischen und ökologischen Themenbereichen erlangt. Sie sind als Gesamtes für die Primarstufe zu sehen und schrittweise sowie progressiv aufzubauen. Sie zielen darauf ab, dass am Ende der jeweiligen Grundstufe die genannten Kompetenzen gesichert und überprüfbar sind und in der darauffolgenden Grund- bzw. Schulstufe weitergeführt werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sozialwissenschaftlicher Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich und andere wahrnehmen, Beziehungen und Freundschaften pflegen, Regeln des Zusammenlebens in der Klassengemeinschaft verstehen und anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>miteinander Gespräche führen und eigene Anliegen in die Gemeinschaft einbringen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Stärken und Entwicklungspotenziale erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken sowie andere Sichtweisen wahrnehmen und einfache Strategien zur Konfliktbewältigung mit Hilfe anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mitverantwortung für Gesundheit und Wohlbefinden übernehmen und sich vor Gefahren schützen, Erste-Hilfe-Maßnahmen erlernen sowie Notfallorganisationen und deren Tätigkeiten beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Naturwissenschaftlicher Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren erkennen und sie in ihren Lebensräumen erkunden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Aufbau des menschlichen Körpers und seine Funktionen dem Entwicklungsstand entsprechend beschreiben sowie Zusammenhänge von Ernährung und Gesundheit erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Geografischer Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in ihrer näheren und weiteren Umgebung mit Hilfestellung orientieren und sicher bewegen.<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene räumliche Situationen (zB nah oder fern, ländlich oder städtisch) unterscheiden, zuordnen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kulturelle Vielfalt und verschiedene Lebensweisen erkennen und vergleichen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Historischer Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeiteinteilung verstehen, Handlungsabfolgen mit Hilfestellung durchführen sowie Begriffe für Zeiträume unterscheiden und sie zur Einordnung und Beschreibung von Ereignissen, Zeiträumen und Veränderungen mit Hilfestellung anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von verschiedenen historischen Quellen (zB Gegenständen, Bildern, Zeitungen) Unterschiede zwischen Vergangenheit und Gegenwart<super>8</super> wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veränderungen bei sich sowie in der eigenen Lebenswelt, in der Umgebung und in der Natur wahrnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technischer Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungen und Kräfte handlungsorientiert entdecken.<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung technischer Hilfsmittel im Alltag erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wirtschaftlicher Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Arbeitsplätze und Arbeitsformen erkunden, Tätigkeiten und typische Geräte verschiedenen Berufen zuordnen.<super>1</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wirtschaftliche Erfahrungen beschreiben und reflektieren, Wünsche und Bedürfnisse unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Konsumbedürfnisse ausdrücken.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sozialwissenschaftlicher Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt als Chance erkennen, ausgewählte Kinderrechte<super>8</super> beschreiben sowie dem Entwicklungsstand entsprechende Werte und Normen vertreten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Funktionen öffentlicher Einrichtungen und Institutionen verstehen und die Bedeutung für das eigene Leben erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Umgang mit analogen und digitalen Informationen und Medien mit Hilfestellung hinterfragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortung für gemeinsame Vorhaben übernehmen sowie demokratische Prozesse mitgestalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Naturwissenschaftlicher Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entwicklung menschlichen Lebens von der Zeugung bis zur Geburt dem Entwicklungsstand entsprechend beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungsstadien und Lebenszyklen von Tieren und Pflanzen sowie geläufige Naturereignisse und Wetterphänomene beobachten und mit Hilfestellung beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von Energie und Energieumwandlungen im Alltag erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Eigenschaften von Stoffen benennen und in verschiedenen Alltagssituationen erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Geografischer Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Elemente und Merkmale von Räumen in Darstellungsmitteln auffinden sowie Orientierungsmittel mit Hilfestellung anwenden.<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen der Mobilität von Menschen, Gütern und Nachrichten erkunden.<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die unterschiedliche Nutzung von Räumen erkennen und Veränderungen wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Lebensweisen und Lebensräumen von Menschen erkennen.<super>12</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Historischer Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wiederkehrende und einmalige Ereignisse der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft ordnen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge heutiger Lebensbedingungen und Veränderungen anhand exemplarisch ausgewählter Epochen und/oder Prozesse erkennen und wesentliche Entdeckungen, Erfindungen und berühmte Menschen benennen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von verschiedenen historischen Quellen (Gegenständen, Bildern, Zeitungen) Ereignisse mit Hilfestellung rekonstruieren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technischer Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Naturphänomene und Kräfte im Alltag und in natürlicher Umgebung wahrnehmen und deren Wirkungen beobachten und mit Hilfestellung untersuchen.<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elektrische und magnetische Phänomene und Wirkungen wahrnehmen und mit Hilfestellung beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung technischer Hilfsmittel im Alltag beschreiben und sich mit einfachen technischen Problemstellungen auseinandersetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Handlungsanleitungen mit Hilfestellung umsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>automatisierte Verarbeitung, Speicherung und Vermittlung von Informationen mit Hilfestellung anwenden.<super>12</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wirtschaftlicher Kompetenzbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Produktion und den Weg von Gütern erkunden und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Prinzip des Kaufvorgangs beschreiben.<super>2, 13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung eines bewussten Handelns für Umweltschutz und Nachhaltigkeit erkennen und das eigene Konsumverhalten mit Hilfestellung reflektieren.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle11" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schülern ästhetische und künstlerische Erfahrungsräume zu öffnen und sie bei der Entdeckung ihres eigenen musikalischen Potenzials zu unterstützen. Ausgehend vom praktischen Musizieren werden musikalische Kenntnisse und Fertigkeiten erworben und systematisch weiterentwickelt sowie Wahrnehmungs-, Kritik- und Gestaltungsfähigkeit<super>1, 2 </super>gefördert. Durch die verantwortungsvolle Nutzung neuer Medien<super>4,6 </super>werden weitere Zugänge zur Musik ermöglicht. Die Auseinandersetzung mit Musik fördert die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit, leistet einen wertvollen Beitrag zu erfüllter und reflektierter Lebensgestaltung und prägt das gesellschaftliche Zusammenleben. Musikalische Aktivitäten sind ein unverzichtbarer Bestandteil von dialogisch-integrativem Gesamtunterricht. Die Begegnung mit unterschiedlichen Erscheinungsformen von Musik und Musiktraditionen unterstützt die Entwicklung der Identität und befähigt zu offener und wertschätzender Haltung gegenüber kultureller Vielfalt. Die Einsicht, dass Musikausübung einen Spiegel der Gesellschaft darstellt, fördert nicht nur eine bewusste und aktive Teilhabe am musikalischen Leben, sondern leistet auch einen unverzichtbaren Beitrag zur gesellschaftlichen Mitgestaltung. Die im Unterricht erworbene Qualität musikalischen Handelns kann nicht zuletzt auch bei Auftritten im öffentlichen Raum sowie in Kooperation mit außerschulischen Bildungspartnerinnen/-partnern<super>1,2 </super>präsentiert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik wird über die Fachunterrichtsstunde hinaus dialogisch-integrativ regelmäßig in den Gesamtunterricht eingebunden. Die Kompetenzen werden durch Musizieren und Gestalten in unterschiedlichen Spielformen bis zum Ende der Primarstufe kontinuierlich entwickelt, vertieft und erweitert. Das erfordert einen entsprechenden methodisch progressiven Aufbau. Musikkundliche und musikhistorische Kenntnisse stellen ein Ergebnis der Unterrichtsarbeit in den Kompetenzbereichen Singen und Musizieren, Tanzen, Bewegen und Darstellen sowie Hören und Erfassen dar. Ausgehend von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sollen Freude an und Interesse für Musik in ihrer Vielfalt geweckt und weiterentwickelt werden. Dazu muss ausreichend Raum für eigenständiges und kooperatives Experimentieren, Erforschen, Gestalten mit Stimme und Körpereinsatz und einfach zu spielenden Instrumenten geschaffen werden. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen sich im Unterricht musikalisch aktiv einbringen, da die Vorbildwirkung eine wesentliche Motivationsquelle für Schülerinnen und Schüler darstellt, eigene musikalische Ausdrucksformen zu finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Kooperationen mit regionalen Kulturinstitutionen<super>1,2 </super>(insbesondere Musikschulen), Exkursionen, Konzert- und Musiktheaterbesuche regen Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit an, fördern ihre soziale Kompetenz und erweitern ihren kulturellen Horizont.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Medienbildung<super>6</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Musik orientiert sich an den nachfolgenden vier zentralen fachlichen Konzepten, welche Produktion, Rezeption und Reflexion<super>1,2,13 </super>von Musik in ihren vielfältigen Erscheinungsformen prägen und zu musikalisch-ästhetischer Erfahrung führen. Sie sind untereinander vernetzt und dienen als Orientierung und Strukturierung, um eine umfassende Auseinandersetzung mit musikalischen und außermusikalischen Inhalten für Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer zu gewährleisten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Klangsprache und Klangstruktur</b> umfasst musikalische Parameter (Klanghöhe, Klangdauer, Klangstärke, Klangfarbe) als Bausteine und Gestaltungsmittel für die vielfältigen musikalischen Strukturen und Formen sowie deren Notation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Tradition und Innovation</b> setzt einen direkten Bezug zur persönlichen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und thematisiert unterschiedliche Musikstile und Aufführungspraktiken im kulturgeschichtlichen Kontext und hinsichtlich ihres Innovationspotenzials.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Funktion und Wirkung</b> umfasst verschiedene Musikpraktiken in sozialen Räumen und spannt den Bogen von Musik zur gemeinschaftlichen Festgestaltung bis hin zum individuellen und kollektiven musikalischen Erleben und Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Wahrnehmung und Ausdruck</b> setzt sich mit Musikbegegnung, musikalischem Handeln und ästhetischem Empfinden auseinander. Dabei können intensive Erfahrungen mit Musik in all ihrer kulturellen Vielfalt und klanglichen Vielschichtigkeit gemacht werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zentrum des Musikunterrichts steht musikalisches Handeln im Kontext. Dieses umfasst die Kompetenzbereiche <b>1. Singen und Musizieren, 2. Tanzen, Bewegen und Darstellen, 3. Hören und Erfassen</b> und führt zu ästhetischer und künstlerischer Erfahrung sowie zu musikbezogenen Kenntnissen und Fertigkeiten. Die Umsetzung erfolgt durch: Gestalten, Improvisieren, Erfinden, Informieren, Reflektieren, Lesen, Notieren, Beschreiben, Bearbeiten, Interagieren und Anleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Singen und Musizieren</b> umfasst den gestalterischen und reflektierten Umgang mit der eigenen Stimme<super>10</super> und dem Körper, mit einfach zu spielenden Instrumenten und neuen Medien(-technologien)<super>4,6</super>. Ziel ist der Erwerb eines vielfältigen Lied- und Musizierrepertoires mit ein- und mehrstimmigen Liedern und Stücken unterschiedlicher Stilrichtungen und Kulturen sowie der improvisatorische Einsatz von Stimme und Instrumenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Tanzen, Bewegen und Darstellen</b> umfasst Körperwahrnehmung, Bewegungsabläufe und Bewegungsqualitäten sowie körperliche Möglichkeiten des Ausdrucks. Ziel ist es, bei einer Auswahl von regionalen und internationalen Tänzen unter Anleitung mitzutanzen, selbst Choreografien zu erfinden sowie außermusikalische und musikalische Inhalte zu gestalten und szenisch darzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich <b>Hören und Erfassen</b> umfasst die bewusste Verarbeitung von Höreindrücken im Sinne eines differenzierten Erfassens von Musik. Ein Ziel dabei ist es, vokale und instrumentale Klangeindrücke hinsichtlich ihrer Parameter zu unterscheiden. Weiters sollen Funktionen und Wirkungen von Musik anhand ausgewählter Beispiele beschrieben, besprochen und reflektiert<super>1,2,10 </super>werden. Darüber hinaus bilden Klänge und Geräusche der Lebenswelt die Grundlage für eigene musikalisch-künstlerische Gestaltung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Vorgaben von Medienbildung und informatischer Bildung werden neue Technologien musikalisch adäquat eingesetzt und zur Unterstützung individueller und kooperativer Lernprozesse<super>4 6 </super>sowie zur Erweiterung des Spektrums des musikalischen Ausdrucks genutzt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik als besondere Form von Sprache leistet auch einen Beitrag zur sprachlichen Bildung, da die Auseinandersetzung mit Musik neben der Entwicklung einer Musik bezogenen Fachsprache auch die sprechtechnischen Grundlagen<super>10</super> fördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Stimme wahrnehmen und mit ihr experimentieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Lieder gemeinsam singen und mit Bewegung und Gesten ausdrücken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Bodypercussion und/oder einfach zu spielenden Instrumenten gemeinsam experimentieren und musizieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache musikalische Verläufe in Visualisierungsformen (zB grafische Notation, Bildkarten, Gesten) erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>freie und einfache gebundene Bewegungen mit und ohne Musik ausführen und auf spielerische Art und Weise verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers<super>3,9</super> entdecken und einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache tänzerische Bewegungen (Kindertänze, Kreistänze) nach Vorgabe ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache musikalische Spielszenen darstellen und gestalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klänge und Geräusche ihrer Lebenswelt zuordnen, orten, unterscheiden und benennen.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Stille in Natur und Umwelt zur Ruhe finden und diese Lebensqualität auch als Qualität der musikalischen Klangwelt erfassen und erleben.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Auswahl von Instrumenten visuell und akustisch erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Singen und Musizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Auswahl von Liedern unterschiedlicher Stilrichtungen und Kulturen singen.<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik in Bewegungen und Impulse (einfaches Dirigieren) umsetzen.<super>3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klanggeschichten erfinden und mit unterschiedlichen Klängen und Geräuschen (Stimme, Perkussion, Instrumente, Alltagsgegenstände) gemeinsam gestalten.<super>12</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Tanzen, Bewegen und Darstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in freier Darstellung und in einfachen metrisch gebundenen Bewegungen koordiniert Stimmungen und Ausdrucksformen des Körpers<super>3, 9</super> weiterentwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache gebundene Tänze verschiedener Länder, Kulturen und Stilrichtungen und unter Anleitung mittanzen.<super>5</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache musikalische Spielszenen zu Texten, Bildern und Stimmungen mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmitteln gestalten.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Hören und Erfassen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klänge und Geräusche ihrer Lebenswelt erfassen und gegebenenfalls diese Höreindrücke verbal, bildnerisch und/oder mit Bewegung musikalisch nachgestalten.<super>10,12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Funktion und Wirkung von Musik in ausgewählten Hörbeispielen erfassen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>als Besucherinnen und Besucher von entsprechend vorbereiteten Musikveranstaltungen am Kulturleben teilnehmen.<super>1,2,13</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle12" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">KUNST UND GESTALTUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunst und Gestaltung ermöglichen sinnlich-ästhetische Zugänge zur Welt und fördern ganzheitliche Persönlichkeitsbildung. Es werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im bildnerischen Gestalten, Wahrnehmen, Reflektieren und Kommunizieren vermittelt. Künstlerische Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten in Malerei und Grafik, Plastik, Raum, Schrift, Spiel, Aktion, Fotografie, Film und Video werden den Schülerinnen und Schülern nähergebracht und von ihnen erprobt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zentrum steht die eigene gestalterische Tätigkeit. Davon ausgehend entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein für ihre eigenen Ideen und Vorstellungen, Gedanken und Gefühle sowie die Originalität ihrer Werke. Experimentierfreude, Flexibilität und Fantasie werden angeregt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Kennenlernen, Erleben, Erproben und Anwenden unterschiedlicher Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln Schülerinnen und Schüler gestalterischen Handlungswillen, Selbständigkeit und Eigeninitiative. Sie treffen selbständig sowie unter Anleitung Entscheidungen in Hinsicht auf Material, Medien und Verfahren. Im Rahmen dieser Gestaltungsprozesse werden die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken, Überlegen und Betrachten angeregt und dabei unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Zusammenspiel von Gestaltung, Reflexion und Kommunikation werden Zusammenhänge zwischen bildnerischen Sachverhalten und ihren Wirkungen erkannt und benannt. Fachsprache wird schrittweise und in Abhängigkeit von den individuellen Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen entwickelt. In der Verständigung und im Austausch eröffnen sich neue Einsichten und vielfältige Perspektiven sowie das Urteils- und Einfühlungsvermögen werden erweitert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch kindgemäße Auseinandersetzung mit Beispielen aus Kunst, Kultur und Alltagsästhetik werden die Schülerinnen und Schüler für unterschiedliche Wahrnehmungen sensibilisiert. Sie lernen dabei vielfältige Sichtweisen, Einstellungen und Realisierungen kennen, sie anzuerkennen und mit ihnen umzugehen. Fremdes, Unbekanntes und Nicht-Eindeutiges können als spannend und bereichernd wahrgenommen werden. Bei der ästhetischen Gestaltung ihrer Lebenswelten entwickeln die Schülerinnen und Schüler Eigenverantwortung und einen Gemeinschaftssinn. Sie gewinnen Vertrauen in ihre Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit und werden motiviert, diese über die Schule hinaus eigenständig weiterzuentwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themenrahmen und Aufgabenstellung werden anhand der Kompetenzbeschreibungen und entlang der optionalen Anwendungsbereiche (Fachlehrplan Kunst und Gestaltung im Lehrplan der Volksschule) entwickelt, situativ angepasst und erweitert. Die Auswahl und Formulierung der Themen fördern die Vorstellungskraft und den bildnerischen Einfallsreichtum und bieten Freiräume für eigene Ideen, Interessen und individuelle Äußerungen. Schematisierende Gestaltungsweisen (zB Ausmalen von Vorlagen) verhindern die Ausformung kreativer Kompetenzen sowie eine Identifikation mit dem eigenen Werk.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themen beziehen sich auf die Erlebnis- und Vorstellungswelten der Schülerinnen und Schüler und werden ihren unterschiedlichen Entwicklungen und Begabungen gerecht. Im Sinne demokratischen Handelns können Themen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im künstlerisch-kreativen Prozess ist die Technik nie Selbstzweck, sondern an die Darstellungsabsicht gebunden. Bei der Auswahl der entsprechenden Technik werden Schülerinnen und Schüler bei Bedarf unterstützt. Die Verwendung von Materialien guter Qualität sowie eine anregende, fachspezifische Arbeitssituation und ein geeigneter Organisationsrahmen sind wichtig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Realisierung größerer Projekte kann im Klassenverband, klassen- bzw. schulübergreifend und auch an außerschulischen Lernorten erfolgen. Ausstellungs-, Museums- und Atelierbesuche, die ein Lernen mit Originalen ermöglichen, und die Zusammenarbeit mit Kunst- und Kulturschaffenden sowie anderen Fachleuten stellen einen wichtigen Bestandteil des Unterrichts dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begleitend zur Gestaltungspraxis und im Hinblick auf Nachhaltigkeit ist das Führen einer Sammelmappe im Sinne eines Entwicklungsportfolios empfehlenswert. Bei der Präsentation von Bildbeispielen ist auf Wiedergabequalität und rechtliche Grundlagen zu achten. Materialien und Verfahren werden auch nach ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Aspekten ausgewählt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die bildnerische Praxis steht eine Vielzahl an Verfahren und Materialien über alle vier Schulstufen hinweg zur Verfügung. Diese sind in Verbindung mit der Darstellungsabsicht und den Kompetenzbereichen einzusetzen. Die folgenden Nennungen geben einen Einblick und sollen der Anregung dienen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zeichnen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialien: zB Bleistifte, Grafitstifte, Buntstifte, Wachsmalstifte, Kreiden, Faserschreiber, Füllfeder, Tusche, Tinte, Finger/Stäbchen, Papiere, Karton, Pappe in verschiedenen Formaten und mit unterschiedlichen Oberflächen, Boden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren: Zeichnen, Umriss- und Binnenzeichnung, Punkt – Strich – Linie</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Malen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialien: zB Deckfarben, Acrylfarben, Temperafarben, Kleisterfarben, Fensterfarben, Fingerfarben; Haar- und Borstenpinsel, Bürste, Spachtel; Papier, Karton, Leinwand, Wand, Mauer</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren: Auftragen – deckend, lasierend, Verteilen, Verdünnen, Mischen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Drucken</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialien: zB Naturmaterialien, Stoffreste, Folien, Verpackungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren: Materialdruck, Hochdruck, Frottage, Abklatsch</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Plastisches Arbeiten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialien: zB Ton, Knetmasse, Papier, Pappmaschee, Alufolie, Naturmaterialien, Verpackungs- und Abfallmaterialien; Klebstoff</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren: Kneten, Falten, Kleben, Schneiden, Löchern, Schichten, Bauen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schrift gestalten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialien: zB Stifte, Farben, Kreide, Rasierschaum, Pinsel, Holzstäbchen, Zahnbürste; Tafel, Sand, Papier, Karton, gegebenenfalls digitale Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren: Schreiben, Malen, Schneiden, Kleben, Collagieren, Drucken, Layouten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Inszenieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialien: zB Gesichts- und Körperfarben, eigener Körper, Masken, Kostüme, Spielobjekte, Kulissen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren: Verwandeln, Verkleiden, Kostümieren, Schminken, darstellendes Spielen, Spiel mit Licht und Schatten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Arbeit mit Fotos und Videos, Fotografieren und Filmen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialien: zB Fotos, Videos, digitale Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren: Suchen und Auswählen von Motiven, spontanes Aufnehmen, Ergänzen und Verändern, Dokumentieren unter Gesichtspunkten der Verwendung von digitalen und analogen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sammeln, ordnen und zusammenfügen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialien: zB Naturmaterialien, Abfallmaterialien, Dekorationsmaterialien, Zeitungen, Zeitschriften und Magazine</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren: Auswählen, Sortieren, Collagieren, Muster und Ornamente bilden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Informatische Bildung<super>4</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Unterrichtsgegenstand Kunst und Gestaltung liegen Konzepte zugrunde, die für die bildende Kunst, gestaltete Umwelt und visuelle Kommunikation zentral sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Material, Technik und Medien</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Material, Technik und Medien ermöglichen und begrenzen alle Arten bildnerischen Gestaltens. Materialqualitäten und Materialbeschaffenheit in Verbindung mit verschiedenen Techniken sind maßgebend für die Gestaltung. Medien und Techniken beeinflussen nicht nur die Herstellung, sondern auch die Verbreitung und Präsentation von bildnerischen Gestaltungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Regeln, Regelbrüche und Innovation</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Kunst und visuellen Kulturen zeigen sich Regeln, die von Einzelnen, Gruppen und Gesellschaften bestimmt werden. Bildnerisches Gestalten hängt mit dem Erlernen und Anwenden von Regeln zusammen. Das Einhalten von Regeln ist Voraussetzung dafür, sich visuell verständlich zu machen. Im Kreativen liegt die Fähigkeit, durch Aussetzen, Brechen oder Übertreten von Regeln Neues zu schaffen. Auf diese Weise werden Originalität, Individualität und Diversität sichtbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Imagination, Fiktion und Realität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im bildnerischen Gestalten geht es um das Verhältnis von Imagination, Fiktion und Realität in seiner Vielschichtigkeit. Imaginieren ruft sinnliche Eindrücke aus der Erinnerung sowie neue innere Vorstellungen hervor. Dieser individuelle Vorgang kann bildnerisch dargestellt werden. Ebenso spielen das Abbilden der sichtbaren Wirklichkeit sowie die Darstellung von realen und fiktiven Inhalten eine wesentliche Rolle. An den Unterschieden und den Übergängen zwischen Imagination und Realitätsdarstellung gilt es zu arbeiten, um die vielfältige Auseinandersetzung mit Wirklichkeiten und ihren Darstellungen zu befördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Form, Funktion und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Verständigungs-, Ausdrucks- und Darstellungsmittel haben bildnerische Gestaltungen und Prozesse unterschiedliche Funktionen und Wirkungen: zB erfreuen, unterhalten, beeindrucken, neugierig machen, dokumentieren, informieren, illustrieren, erläutern, auffordern, repräsentieren, auch provozieren und schockieren. Die Wirkung bildnerischer Gestaltungen ist abhängig von Form- und Gestaltungsentscheidungen. Verwendung und Wirkung werden beeinflusst von Sozialisation, individuellen Sichtweisen, persönlichen Interessen, Wissen und Bildung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Verschränkung der Kompetenzbereiche Bildnerische Praxis, Wahrnehmen und Reflektieren sowie Kommunizieren wird das Zusammenwirken von Vorstellung, bildnerischer Darstellung, Mitteilung, Deutung und Bedeutung als komplexer Kompetenzentwicklungsprozess dargestellt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Bildnerische Praxis</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt stehen die gestaltungspraktische Tätigkeit und das bildnerische Ausdrucksvermögen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler lernen, Vorstellungen, Erlebnisse, Gefühle und Beobachtungen auf schöpferische Weise darzustellen. Ausgehend von einer neugierig-forschenden Grundhaltung erproben sie verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten und Wirkungen von Gestaltungsmitteln und lernen diese anwendungsbezogen kennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten und Wirkungen von Gestaltungsmitteln anwendungsbezogen kennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gestaltungsprozesse nehmen dabei einen höheren Stellenwert ein als die Werke selbst.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wahrnehmen und Reflektieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzbereich beschäftigt sich, ausgehend von der bildnerischen Praxis der Schülerinnen und Schüler, mit elementaren Handlungszusammenhängen zwischen Werk, Ausführung, Betrachtung und Mitteilung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrnehmen ereignet sich im Zusammenspiel der Sinne und führt zu subjektiven Gesamteindrücken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Reflektieren, dh. dem Aufnehmen, Nachdenken, Auswählen, Ordnen und Zuordnen von Konzepten und künstlerischen Beispielen, eröffnen sich Zugänge zum eigenen bildnerischen Gestalten und zu dem der Mitschülerinnen und Mitschüler sowie zu Kunst, Kultur und gestalteter Umwelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunizieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerisches Gestalten, Wahrnehmen und Reflektieren als aktive und produktive Vorgänge fördern die Assoziations- und Mitteilungsfähigkeit. Zugleich wird beim Kommunizieren über die eigene bildnerische Praxis, über Wahrnehmungen und sinnlich-ästhetische Erlebnisse das bildnerische Vorstellungs- und Ausdrucksvermögen angeregt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Einfälle, Vorstellungen, Gefühle und Ideen alters- und entwicklungsbezogen bildnerisch ausdrücken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit unterschiedlichen Materialien<super>13</super>, Werkzeugen und Medien<super>4 </super>spielerisch experimentieren und damit Neues schaffen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache bildnerische Techniken erproben und anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Gestaltungs- und Darstellungsweisen anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern betrachten und mit Hilfestellung Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beispiele aus Kunst und Alltagsästhetik gegebenenfalls unter Verwendung digitaler Medien<super>4 </super>mit allen Sinnen wahrnehmen und betrachten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Materialien, Werkzeuge und Techniken mit erarbeitetem Fachwortschatz benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern wertschätzend und respektvoll austauschen und Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede<super>5 </super>erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Bildnerische Praxis</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene und gemeinsam entstandene Einfälle, Vorstellungen, Gefühle und Ideen alters- und entwicklungsadäquat und mit zunehmender Differenzierung bildnerisch ausdrücken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit unterschiedlichen Materialien<super>13</super>, Techniken, Werkzeugen und Medien<super>4</super> experimentieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache bildnerische Techniken und Ausdrucksformen zunehmend eigenständig anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Gestaltungs- und Darstellungsweisen anwenden und in eigenen Gestaltungsversuchen Alternativen entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe bildnerische Projekte zielgerichtet planen, ausführen und präsentieren und demokratische Formen der Entscheidungsfindung einsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Wahrnehmen und Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern betrachten, darüber sprechen sowie mit Hilfestellung Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede und Zusammenhänge erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Beispiele aus Kunst und Alltagsästhetik gegebenenfalls unter Verwendung digitaler Medien<super>4</super> sprechen und vorurteilsfrei<super>9</super> unterschiedliche Perspektiven einnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Kommunizieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Materialien, Werkzeuge und Techniken mit erweitertem Fachwortschatz benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über eigene Arbeiten und jene von Mitschülerinnen und Mitschülern wertschätzend und respektvoll austauschen und Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede<super>5</super> benennen und beschreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle13" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">TECHNIK UND DESIGN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technik und Design stehen in vielen Bereichen der Gestaltung der Lebensumwelt miteinander in Beziehung. Design ist als Gestaltungs- und Problemlösungsprozess vom Entwurf bis zur Entwicklung von Gegenständen und Systemen zu verstehen. Technik meint alle vom Menschen hergestellten funktionellen Gegenstände, deren Produktion und An- bzw. Verwendung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand vermittelt elementare Zugänge zu Technik und Design über die handlungsorientierte Auseinandersetzung mit vielfältigen Produkten menschlichen Schaffens. Die sinnliche und kognitive Begegnung mit und der Transfer zur technischen und gestalteten Wirklichkeit werden dabei angebahnt und die Basis für Technikmündigkeit gelegt. Wahrnehmung, Experimentierfreude, Spontanität, Flexibilität und Kreativität nehmen einen zentralen Stellenwert ein. Die Entwicklung von Selbstkompetenz, Eigenverantwortung, Kooperationsbereitschaft, Kommunikations- und Teamfähigkeit wird gezielt gefördert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motorische Grundfertigkeiten und handwerkliche Kulturtechniken sowie fachgerechter Werkstoff- und Werkzeugeinsatz werden vermittelt und im Rahmen von entwicklungsadäquaten Arbeitsprozessen eingesetzt. Einsichten in die Bedeutung von Ordnung am Arbeitsplatz und die Wichtigkeit von Unfallverhütung führen zu Sicherheitsbewusstsein auch im außerschulischen Leben. Der Umgang mit verschiedenen Materialien und ein wachsendes Verständnis für deren ökologische Bedeutung und deren ökonomischen Wert tragen zu verantwortungsvollem Verhalten der Umwelt gegenüber bei. Die Begegnung mit dem Eigenen und dem Fremden findet in der Auseinandersetzung mit selbst gemachten Gegenständen, denen der anderen Schülerinnen und Schüler sowie Objekten aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Epochen statt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler werden zu selbständigen, reflektierenden Denken und Handeln angeregt, wodurch der Grundstein zur Orientierung in einer sich wandelnden hochtechnisierten, digitalisierten Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftswelt gelegt wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand bietet mannigfaltige Ansatzpunkte für vernetzten, fächerübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht. Theoretische Grundlagen werden im Sachunterricht und in Mathematik abgebildet.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Tun ist ein menschliches Grundbedürfnis. Handelnd gestaltet das Kind seine Umwelt und erfährt so seine Selbstwirksamkeit.<super>8</super> Probieren, Nachahmen, Forschen und Experimentieren sind grundlegende Lernformen. Neugier, Sinnlichkeit und die Freude am Tun müssen unterstützt werden, damit sie erhalten bleiben. So kann die Bereitschaft für lebensbegleitendes Lernen grundgelegt und die kritische Betrachtung der vom Menschen gestalteten und zu gestaltenden Umwelt angebahnt werden. Das Wissen über die Welt der Dinge und deren Herstellung, über die Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt<super>11</super> sowie der Transfer dieses Wissens in die Lebens- und Arbeitswelt<super>13</super> nehmen eine zentrale Rolle ein und werden aufbauend auf den Vorerfahrungen und -kenntnissen der Schülerinnen und Schüler thematisiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Schulung der Feinmotorik, der Dosierung von Hand- und Fingerkraft und zur Koordination von Auge und Hand müssen Bewegungsabläufe entdeckt, durchschaut, erprobt und trainiert werden. Alltagswelten, vorangegangene Erfahrungen und verschiedene Interessen bilden den Ausgangspunkt für die kind- und entwicklungsgemäße, anschauliche Aufbereitung von Inhalten. Dabei können Aufgabenstellungen sowohl von Lehrerinnen und Lehrern als auch Schülerinnen und Schülern formuliert werden. Unterschiedliche Lösungswege, Ergebnisse sowie Sozialformen sind zu ermöglichen.<super>1,2</super> Das Erkennen des Prinzips von Ursache und Wirkung führt zum Verständnis technischer Funktionszusammenhänge. Baukästen, die modellhaft Technikbegriffe veranschaulichen, können hierbei hilfreich sein. Der Auftrag zum Erarbeiten von kreativen und innovativen Lösungswegen schließt das reine Nachbilden und die Verwendung von fertigen Bausätzen weitgehend aus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwenden der Fachsprache, Beschreiben von Zusammenhängen<super>10</super>, Prüfen von Ergebnissen und gegebenenfalls Überarbeiten gelten als wichtige Bestandteile der forschenden Praxis, wobei Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren individuellen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten dabei zu unterstützen sind. Eine wertschätzende Haltung gegenüber eigener und fremder Arbeit wird entwickelt, um das Selbstwertgefühl zu stärken.<super>1, 2, 8 </super>Rechts- und Linkshändigkeit sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In jeder Schulstufe ist der Umgang mit unterschiedlichen Materialien und den entsprechenden Werkzeugen/Maschinen/Verfahren zu vermitteln. Aufgaben sind in aufsteigender Komplexität zu stellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handlungsorientierung im Bereich Technik und Design ist hoch komplex; die folgenden Aspekte stellen einen Überblick dar:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Materialien</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abfallmaterialien, Fasern, Fäden, Gips, Holz, industrielle Halbzeuge, Karton, keramische Massen, Kunststoffe, Metalle, Papiere, Stein, textile Flächen, Verbundstoffe, Wachs</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkzeuge</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Biege<gdash />/Schneidevorrichtungen für thermoplastische Materialien, Bügeleisen, Cutter, Feilen, Hämmer, Handbohrer, Heißklebepistolen, Locheisen, Lötkolben, Messinstrumente, Nadeln (Filz-, Häkel-, Näh-, Stick<gdash />, Strick-, Webnadeln, …), Raspeln, Sägen, Scheren, Schraubendreher, Spindeln, Zangen, Zwingen etc.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Maschinen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dekupiersäge, Nähmaschine, Standbohrmaschine</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Verfahren</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fügen (Zusammenhalt vermehren): Bauen, Dübeln, Flechten, Häkeln, Kleben, Knoten, Knüpfen, Leimen, Löten, Nageln, Nähen, Nieten, Schrauben, Spinnen, Stricken, Weben, Zwirnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Messen, Steuern, Regeln, Programmieren (Handlungsanweisungen erstellen)<super>4</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Oberflächen verändern und gestalten: Applizieren, Beschichten, Drucken, Einbrennen, Färben, Glasieren, Lasieren, Reservieren, Schleifen, Sticken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sammeln, Vergleichen, Messen, Sortieren und Ordnen<super>4</super>: nach Gewicht, Länge, Materialeigenschaften, Rohstoffen, Volumen, Winkeln, Zeit; wo möglich, über a) Körpermaße, b) willkürlich gewählte Maße, c) genormte Maße</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Trennen (Zusammenhalt vermindern): Bohren, Feilen, Raspeln, Reißen, Sägen, Scheren, Schneiden, Schnitzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umformen: Abbinden, Biegen, Bügeln, Dehnen, Falten, Modellieren, Treiben, Wickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Urformen (Zusammenhalt schaffen): Filzen, Gießen, Papierschöpfen, Pressen, Schmelzen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht ist die Nutzung von geeigneten Werkräumen mit ausreichenden Arbeitsplätzen und entsprechender Ausstattung erforderlich. Beim Einsatz von Werkzeugen, Maschinen, Werkstoffen und Verfahren sind Sicherheits- und Gesundheitsbewusstsein durch Vorbildwirkung und entsprechende Einführung zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von Maschinen ist nur unter Aufsicht der Lehrperson erlaubt. Auf die Gefahren bei der Arbeit mit elektrischem Strom ist hinzuweisen. Werkstücke dürfen nur mittels Batterien (Lithium-Ionen-Akkus sind zu vermeiden) oder ein Labornetzteil bis zu einer Spannung von maximal 24 Volt betrieben werden. Standortspezifische Werkraumordnungen sind zu erstellen und einzuhalten. Auf unfallverhütende Maßnahmen ist zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Informatische Bildung<super>4</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherbildung<super>13</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept<b> Produkt und Produktion</b> umfasst vergangene, gegenwärtige und zukünftige materielle Kulturen. Dabei spielen die Eigenschaften von Werkstoffen und das sich mit dem Einsatz von Werkzeugen und Maschinen wandelnde Handwerk eine wesentliche Rolle.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Mensch und Umwelt</b> beinhaltet den ganzheitlichen, sinnlichen, handelnden und reflektierten Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen sowie Erfahrungen mit Konsum- und Produktkreisläufen. Daraus ergeben sich Zugänge zu Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie zu Technikfolgenabschätzung und Produktethik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept <b>Lebens- und Arbeitswelt</b> definiert die Bedeutung von Planung, Produktion, Qualität und Normen sowie von analogen und digitalen Technologien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Thema Sicherheit durchdringt alle fachlichen Konzepte.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell gliedert sich in die am Designprozess orientierten Kompetenzbereiche <b>Entwickeln, Herstellen und Reflektieren</b>. Im fachspezifischen Kompetenzerwerb stehen der Prozess und das Produkt gleichermaßen im Fokus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Entwickeln </b>meint das Wahrnehmen und Erkunden von Werkstoffen, Objekten und Räumen mit allen Sinnen sowie Kontrolle und Steuerung der Feinmotorik. Das Ausprobieren, Erlernen und Üben unterschiedlicher Verfahren, das Erkennen und Verstehen technischer und textiler Abläufe und Zusammenhänge durch gezieltes Beobachten und Überprüfen fallen in diesen Bereich. Verschiedene Methoden der Informationsbeschaffung eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Prozess und Produkt.<super>4</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Herstellen</b> umfasst Recherchieren, Planen, Skizzieren und Konstruieren sowie das Anwenden unterschiedlicher Verfahren zur Lösung einer Aufgabenstellung. Materialien werden fach- und werkstoffgerecht verarbeitet, nachhaltig eingesetzt und entsorgt. Werkzeuge und Maschinen werden sachgemäß verwendet. Die Organisation des eigenen Arbeitsplatzes sowie die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen und der Werkraumordnung schaffen ein grundlegendes Bewusstsein für Unfallverhütung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Reflektieren</b> meint vorrangig die Beschreibung von Zusammenhängen, das Überprüfen von Ergebnissen und das Ziehen von Schlüssen, um die gewonnenen Erkenntnisse auf aktuelle und neue Aufgaben sowie den Alltag übertragen zu können.<super>1,2,8</super> Darunter fallen zudem die Präsentation eigener Arbeiten und das Verbalisieren von Sach- und Fachwissen in der entsprechenden Fachsprache.<super>10</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwickeln</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Feinmotorik kontrollieren und steuern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fäden, textile Flächen, keramische Massen, Fasern, Holz und Papier erkunden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Entwicklungsstand entsprechend mit den jeweils geeigneten Materialien: bauen, falten, kleben, knoten, messen und über Körpermaße vergleichen, nageln, reißen, sägen, schneiden, Schnur drehen, schleifen, wickeln.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Werkstücke allein oder gemeinsam erarbeiten.<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Materialien verarbeiten, nachhaltig einsetzen, pflegen und richtig entsorgen.<super>11,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkzeuge richtig einsetzen.<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung den Arbeitsplatz übersichtlich organisieren und einfache Sicherheitsbestimmungen einhalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Arbeiten mit Hilfestellung präsentieren.<super>1,2,10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erarbeitete Fachbegriffe verstehen und gegebenenfalls verwenden.<super>10</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Entwickeln</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fäden, Karton, Holz, Metalle, Kunststoff, keramische Massen und textile Flächen materialgerecht verarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Entwicklungsstand entsprechend mit den jeweils geeigneten Materialien: bauen, biegen, bohren, bügeln, drucken, falten, färben, feilen, flechten, leimen, Maschen bilden, modellieren, nageln, nähen (auch mit der Nähmaschine), programmieren<super>4</super>, raspeln, reißen, sägen, schneiden, schrauben, sticken, weben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mittels genormter Maße messen und vergleichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung selbständig und in der Gruppe Werkstücke planen.<super>13</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Herstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Materialien dem Werkstück entsprechend auswählen und nachhaltig einsetzen.<super>11,13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Verfahren anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkzeuge und gegebenenfalls Maschinen einsetzen.<super>13</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihren Arbeitsplatz übersichtlich organisieren, Sicherheitsbestimmungen einhalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Reflektieren</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergebnisse mit Hilfestellung prüfen und verbalisieren.<super>1,2,10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erarbeitete Fachbegriffe verwenden.<super>10</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkenntnisse und Erfahrungen im Alltag nutzen (Transfer).<super>1,2</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle14" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport ermöglicht Schülerinnen und Schülern über unmittelbare Körper- und Bewegungserfahrungen und emotionale Erlebnisse einen Zugang zur Umwelt und zu sich selbst aufzubauen. Mit der Entwicklung einer individuellen bewegungs- und sportbezogenen Handlungsfähigkeit leistet der Unterrichtsgegenstand einen zentralen Beitrag zu einer umfassenden und reflexiven Bildung und Erziehung. Die Koppelung von Wahrnehmung und Bewegung (zB Primärerfahrungen) ist von elementarer Bedeutung für die körperliche, sensomotorische, soziale, emotionale, motivationale und intellektuelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und dient dem Aufbau eines differenzierten Körper- und Selbstkonzepts.<super>2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lern- und Reflexionsanlässe sollen den Schülerinnen und Schülern die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Bewegung und Sport (zB Team und Individuum, Freude und Leistung, Gesundheit und Wohlbefinden) vermitteln und zu einem aktiven Lebensstil führen.<super>3</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht verfolgt nachfolgende Absichten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung von Körper- und Bewegungserfahrungen sowie Anleitung zur Entwicklung vielfältiger motorischer Basiskompetenzen von Bewegung und Sport</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nutzen der in dieser Altersstufe guten motorischen Lernfähigkeit (zB in Hinblick auf die Förderung der Wahrnehmung und der koordinativen Fähigkeiten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung durch bewegungsbezogenes Erleben, Erfahren, Bearbeiten und Reflektieren von subjektiven Wahrnehmungen und Erlebnissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erleben von sozialen Begegnungen und sozialem Lernen in vielfältigen Bewegungssituationen, wobei vor allem Lernprozesse zu Kooperation und Konkurrenz sowie gelungene Interaktionen im Mittelpunkt stehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung einer individuellen Lern- und Leistungsbereitschaft durch positive Körper- und Bewegungserfahrungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wecken von Freude an der Bewegung und am gemeinschaftlichen Ausüben sportlicher Aktivitäten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau eines gesundheitsorientierten Bewegungsverhaltens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Teilnahme an der aktuellen Bewegungs- und Sportkultur</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport orientiert sich an den Grundlagen des kompetenzorientierten Unterrichts. In den Kompetenzbereichen der Schulstufen werden jene Kompetenzen beschrieben, deren Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen in den jeweiligen Erfahrungs- und Lernbereichen erworben werden sollen. Über unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und Aufgabenstellungen im Unterricht werden dabei vielfältige Bedeutungen und Spannungsfelder sportlichen Handelns erschlossen (zB Erleben des Mit- und Gegeneinanders, Freude an Leistung, am Spielen, Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit, Körpererfahrung, Wagnis, Gesundheit).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Kompetenzerwerb in den Schulstufen sicherzustellen, ist es daher zum Teil erforderlich, diesen über längere Zeiträume hinweg zu planen und mit der Entwicklung mitunter bereits in frühen Schulstufen zu beginnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler und die Sicherung des Lernerfolges sind folgende Aspekte bedeutsam:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längerfristig angelegte Planungsmaßnahmen: zeitliche Erstreckung der Kompetenzentwicklung auf die Planungsperiode; Differenzierung und Individualisierung; Feedback</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine an den Schülerinnen und Schülern orientierte Lern- und Aufgabenkultur: aktive Teilnahme aller unabhängig vom jeweiligen Bewegungsvermögen; Setzen vielseitiger und lernwirksamer Entwicklungsreize auf körperlicher, emotionaler, kognitiver und sozialer Ebene; offene Lernangebote/-formen mit selbständigen Erarbeitungsphasen sowie geschlossene, instruktive Vermittlungsformen; Anbieten von Reflexionsmöglichkeiten über den eigenen Entwicklungsprozess; Schaffen einer wertschätzenden und offenen Atmosphäre, die auch die Auseinandersetzung mit heiklen Themen wie Angst oder Scham ermöglicht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schul- und unterrichtsorganisatorische Hinweise: regelmäßige Bewegung durch gleichmäßig aufgeteilte Bewegungseinheiten pro Woche; Kompetenzerwerb auch in anderen Organisationsformen (zB Blockungen, Kurse, Sportfeste) sowie bei Schulveranstaltungen; bei der Durchführung auf ein ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln achten. Setzen von Impulsen im Sinne einer bewegten Schulkultur, Verbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen; Möglichkeit der Verschiebung bestimmter Kompetenzen (zB Schwimmen) in andere Schulstufen innerhalb des Lehrplans der Primarstufe aufgrund von organisatorischen (zB räumlichen) Rahmenbedingungen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung<super>1</super>, Entrepreneurship Education<super>2</super>, Gesundheitsförderung<super>3</super>, Interkulturelle Bildung<super>5</super>, Politische Bildung<super>7</super>, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung<super>8</super>, Sexualpädagogik<super>9</super>, Sprachliche Bildung und Lesen<super>10</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super>, Verkehrs- und Mobilitätsbildung<super>12</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte bilden Betrachtungsperspektiven auf den Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport ab: Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und der Fachwissenschaft. Sie schließen an die Vorerfahrungen und das Wissen der Schülerinnen und Schüler an und bilden gleichzeitig eine immer wiederkehrende Struktur des fachlichen Denkens und Handelns, aus der sich die Kompetenzbereiche und Kompetenzen des Unterrichtsgegenstandes ableiten, Unterrichts- und Lernprozesse entwickeln sowie Reflexionsmöglichkeiten erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mensch und Bewegungswelt</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich-Bewegen gilt als konstituierendes Phänomen der Körperlichkeit. Handeln und insbesondere Reflektieren in Auseinandersetzung mit der sozialen und materialen Umwelt formen Facetten des Selbstkonzepts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sport und Sinn</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegen und Sporttreiben sind sinnoffene Phänomene, die durch die Sporttreibenden sowohl individuell als auch in sozialen Gruppen mit Sinn erfüllt werden.<super>1</super> Die Sinnperspektiven haben eine bedeutsame motivationale Funktion:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leisten und Leistung in Sach-, Selbst- und Sozialbezügen erfahren, verstehen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich selbst und etwas wahrnehmen, etwas gestalten und darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich selbst und etwas erleben und etwas wagen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>um etwas (Ziele), mit etwas (Materialien) und als etwas (Funktionen, Rollen, Positionen) spielen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungsbeziehungen im Sport erleben und reflektieren: miteinander (kooperieren), gegeneinander (konkurrieren), füreinander (helfen, unterstützen) und nebeneinander</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesundheitliche Wirkungen erfahren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mensch und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung und Sport findet vor dem Hintergrund sozialer und kultureller Vielfalt und Diversität statt. Dies wird im unterrichtlichen und sportlichen Handeln sichtbar und kann aus gesellschaftspolitischen Perspektiven reflektiert werden (Kommunikationsprozesse und -strukturen, gruppendynamische Themen wie Macht, Führen und Folgen, Umgang mit Diversität, Inklusion und Exklusion, Ökologie, Demokratiebildung).<super>8</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan der Primarstufe basiert auf einem zweidimensionalen Kompetenzmodell in der Form einer Matrix: Die erste Achse stellt die Dimensionen einer umfassenden Handlungsfähigkeit im und durch Sport in den Bereichen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">FACHKOMPETENZ bedeutet, sensomotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie fachbezogenes Wissen in unterschiedlichen Sportarten und Bewegungshandlungen entsprechend den individuellen Voraussetzungen anwenden, auf neue Aufgaben transferieren und motorische Aufgabenlösungen reflektieren zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">METHODENKOMPETENZ umfasst die Fähigkeit, das Wissen und Interesse, bewegungs- und sportbezogene Lernprozesse und Lernarrangements („Lernen lernen“)<super>10</super> im Rahmen der individuellen Möglichkeiten zu verstehen, zu planen, zu organisieren, durchzuführen und auszuwerten.<super>2</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">SOZIALKOMPETENZ beschreibt die Fähigkeit, das Wissen und die Bereitschaft, das eigene Handeln in Gruppen und soziale Interaktionsmuster im Sport bewusst wahrzunehmen, zu beeinflussen, mitzugestalten und zu reflektieren (zB Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Rollen- und Funktionsverständnis, Empathie und die Bereitschaft, fair zu handeln).<super>1,2,5,8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">SELBSTKOMPETENZ meint die Fähigkeit, unterstützendes Wissen und die Bereitschaft, sich mit eigenen Erlebnissen und Erfahrungen in unterschiedlichen Bewegungsbereichen auseinanderzusetzen, ihre Bedeutung für sich selbst zu erschließen und in ein entwicklungsförderliches Selbstkonzept einzubinden. Anstrengungsbereitschaft, Gewissenhaftigkeit, Emotionsregulation und realistische Selbsteinschätzung sind zentrale Aspekte.<super>2,3,8</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zweite Achse umfasst die inhaltliche Dimension, die die sechs Erfahrungs- und Lernbereiche des Unterrichtsfaches Bewegung und Sport ausweist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erfahrungs- und Lernbereiche sind: MOTORISCHE GRUNDLAGEN, SPIELEN, ELEMENTARE BEWEGUNGSFORMEN (turnen; laufen/springen/werfen; schwimmen; gleiten/rollen), WAHRNEHMEN UND GESTALTEN, GESUND LEBEN, ERLEBEN UND WAGEN. Entlang dieser Erfahrungs- und Lernbereiche wurden Anwendungsbereiche formuliert, welche im Fachlehrplan Bewegung und Sport im Lehrplan der Volksschule zu finden sind und für den Bereich Förderschwerpunkt Lernen Primarstufe als optionales Angebot zur Unterrichtsgestaltung zu verstehen sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen, Lehrstoff (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Körperhaltungen und körperliche Fitness wahrnehmen.<super>3</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Entwicklungsstand entsprechende koordinativen und konditionellen Fähigkeiten zeigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Gelegenheiten zum Bewegen und Spielen im Freien bzw. in der Natur aufgreifen, erschließen und nützen und dabei mit der Umwelt verantwortungsbewusst umgehen.<super>11</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich beim Spielen einbringen und ein entwicklungsadäquates Spielkönnen und Spielverhalten zeigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in spielerischer Form ihre Kräfte messen und mit anderen achtsam umgehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare, freie turnerische Bewegungsformen am Boden und an Geräten gegebenenfalls mit Hilfestellung ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Laufen, Springen und Werfen in vielfältigen spielerischen Bewegungssituationen ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individuelle Bewegungs- und Ausdrucksformen zeigen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachspezifische Organisationsstrukturen und Rahmenbedingungen mit Hilfestellung einhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Lern- und Entwicklungsstand entsprechendes bewegungs- und sportbezogenes Wissen sowie Aufgaben nachvollziehen und umsetzen.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zwischen gesundem und weniger gesundem Verhalten unterscheiden.<super>3</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit Hilfestellung in eine Gruppe integrieren und miteinander kooperieren.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich unter Anleitung auf das Können und Verhalten anderer einstellen und Bewegungsaufgaben gemeinsam lösen.<super>7</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihren Körper wahrnehmen und einfache Bewegungen gezielt steuern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Gefühle und Emotionen wahrnehmen.<super>9</super></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Fachkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre koordinativen und konditionellen Fähigkeiten erweitern und in variablen Situationen anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine dem Entwicklungsstand entsprechende Spielfähigkeit in einfachen Spielformen umsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare turnerische Fertigkeiten am Boden und an Geräten ausführen und mit Hilfestellung elementare leichtathletische Fertigkeiten ausführen und dabei ihre individuelle Leistung zeigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich rhythmisch bewegen sowie einfache gymnastische und tänzerische Bewegungsformen umsetzen und gegebenenfalls präsentieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Baderegeln einhalten und elementare Fertigkeiten des Schwimmens mit Hilfestellung ausführen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich auf einem gleitenden oder rollenden Gerät fortbewegen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Methodenkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung Risiken und Gefahrenquellen erkennen und benennen.<super>12</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>positive Einstellungen für das Bewegungslernen zeigen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sozialkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>faires und unfaires Verhalten unterscheiden und sich selbst weitgehend fair verhalten.<super>2</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortung übernehmen und einfache übertragene Aufgaben im Unterricht erfüllen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre eigenen Stärken einschätzen und herausfordernde Bewegungssituationen entsprechend den individuellen Möglichkeiten durchführen.<super>1</super></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reaktionen des Körpers im Zusammenhang mit sportlicher Anstrengung und Erholung wahrnehmen und mit Hilfestellung beschreiben.<super>3</super></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle15" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #808080 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (1. UND 2. SCHULSTUFE)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe achter Teil (Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände (1. bis 4. Schulstufe)) Abschnitt A (Pflichtgegenstände) Unterabschnitt Lebende Fremdsprache.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VERKEHRS- UND MOBILITÄTSBILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehr und Mobilität sind wesentliche Herausforderungen für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Der zunehmende Verkehr und eine steigende Vielfalt von Mobilitätsformen verlangen Orientierungswissen über die Bedeutung von Mobilität für das Leben der Menschen und reflexives Wissen über (Risiko-) Verhalten im Verkehr.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schon Kindern ist die Bedeutung von Mobilität unter räumlichen und zeitlichen Aspekten zu vermitteln. Durch praktische Auseinandersetzung mit vielfältigen Herausforderungen im Alltag sollen sie erfahren und verstehen, dass Verkehr ein vielschichtiges Phänomen ist, für das die Bereiche soziales Verhalten, Sicherheit und Umwelt maßgebend sind. Durch Beobachten und Üben sollen Schülerinnen und Schüler befähigt werden, selbständig und sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahrungs- und Lernbereiche sind nicht isoliert zu verstehen, sondern in Beziehung zueinander zu setzen und sinnvoll zu verknüpfen. Aufbauend auf den Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler sollen Einsichten in gesetzliche Vorschriften und Regeln und Erkenntnisse darüber gewonnen werden, sodass Sicherheit bei der Teilnahme am Straßenverkehr ermöglicht wird. Diese Inhaltsvielfalt der verbindlichen Übung Verkehrs- und Mobilitätsbildung braucht neben einzelnen Sequenzen Unterstützung aus der gesamten Bandbreite der Unterrichtsgegenstände; die Themenfelder sind in fächerübergreifendem Unterricht anzubieten – mit Schwerpunktsetzung im Sachunterricht sowie in Bewegung und Sport – und sollen bei Lehrausgängen, Exkursionen und fachspezifischen Aktionen Anwendung finden. Durch regelmäßiges, oftmaliges Wiederholen und Üben im geschützten Raum ist – ansteigend mit dem Entwicklungsstand – die situationsadäquate Anwendung des erworbenen Wissens in einer Gruppe und auch selbständig zunehmend im realen Umfeld sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler in allen Schulstufen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Üben im Schonraum (zB Turnsaal, Schulgarten, Schulverkehrsgarten) und in der Verkehrsrealität (Schulweg, Schulumfeld) zunehmend Erfahrungen und Fertigkeiten gewinnen, um selbständig sicher im Straßenverkehr unterwegs sein zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Möglichkeit haben, ihr Wissen in Form von Aktionen und Projekten sowie im Austausch mit außerschulischen Institutionen zu vertiefen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, speziell in Not- und Ausnahmesituationen (zB Unfall, Baustelle auf Schulweg, Belästigung durch fremde Personen) alters- bzw. entwicklungsadäquat entsprechend zu reagieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Erkenntnis gewinnen, dass gerade im Straßenverkehr auf ein geordnetes Miteinander zu achten und Eigenverantwortung zu übernehmen ist, um die Sicherheit für sich selbst sowie andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu gewährleisten, und dass durch die gezielte Wahl von umweltschonenden Fortbewegungsarten<super>11</super> ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Schonung von Ressourcen geleistet wird.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesundheitsförderung und Umweltschutz<super>11</super> sind wesentliche Teilbereiche einer umfassenden Verkehrs- und Mobilitätsbildung und beeinflussen deren Umsetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgende Themen auf: Gesundheitsförderung<super>3</super>, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung<super>11</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte sind als wiederkehrende fachliche Wissenselemente der Verkehrs- und Mobilitätsbildung zu verstehen. Sie prägen das Denken über Sicherheit und Mobilität und sind damit auch handlungsrelevant im Verkehr. Sie ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, Erfahrungen im Straßenverkehr zu strukturieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Verkehr und Sicherheit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehr, ein zentraler Lebensbereich von Menschen in fortgeschrittenen Mobilitätsgesellschaften, ist grundsätzlich ein Risikogeschehen, da die Anwendung der Verkehrsordnung Spielräume für das menschliche Ermessen und die Gefahren abschätzende Interpretation von Situationen eröffnet. Verkehrs- und Mobilitätserziehung basiert – wegen der möglichen Bedrohung der Unversehrtheit von Menschen – auf dem zentralen Konzept Sicherheit im Verkehr. Sicherheitsfaktoren liegen sowohl in menschlichem Können und zwischenmenschlichem (Interaktions-)Verhalten als auch in der Technologie sowie im Zusammenspiel aller Teilaspekte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Verkehr als soziales System</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Annahmen über die Realität des Verkehrsgeschehens gehen davon aus, dass Verkehr als komplexes Kommunikations- und Interaktionssystem auf der Basis einer gesetzlich definierten Verkehrsordnung begriffen werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mobilität und gesundheitliche Verantwortung</b><super>3</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Gesellschaften mit fortgeschrittener Mobilität sind die jeweiligen Bewegungskonzepte und Bewegungsmittel Grundlagen des gesellschaftlichen und individuellen Bewegungsverhaltens. In engem Zusammenhang damit sind die Erhaltung der menschlichen Gesundheit und präventives Verhalten angesichts gesundheitsschädigender Entwicklungen zu sehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mobilität und Umwelt</b><super>11</super></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Nutzung von umweltfreundlichen, ressourcenschonenden Fortbewegungsarten entsteht aus der grundlegenden Einsicht in den Zusammenhang von Mobilität und Umwelt. Verschiedene Umwelten wie städtische Ballungsräume, ländliche Naturlandschaften und Kulturlandschaften sowie eigene Verkehrszonen mit besonderer Mobilitätsnutzung bedingen unterschiedliche Formen von Mobilität.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verbindliche Übung Verkehrs- und Mobilitätsbildung hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, sich im Verkehrsgeschehen zunehmend selbständig, sicher, flexibel und verantwortungsvoll zu verhalten. Im Folgenden beschriebene verkehrs- und mobilitätsbezogene Kompetenzen sollen in nachstehenden Kompetenzbereichen erworben werden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Verkehrsbezogene Handlungskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Regelsystem Straßenverkehrsordnung in seinen wesentlichen Bestandteilen und lebenspraktischen Grundzügen verstehen und sich daran orientieren können; sich an Kommunikation und Interaktion im Verkehr situations- und akteursgerecht beteiligen können. Das eigene Handeln soll im sozialen Miteinander des Verkehrsalltags bewusst wahrgenommen, in Beziehung zur Vielfalt menschlicher Kommunikationsabsichten und Interaktionsformen gesetzt und kritisch reflektiert werden. Dabei kommt dem Einüben in den Perspektivenwechsel va. der Grundstufe II eine ganz besondere Bedeutung zu. Dieser stellt für die Verkehrs- und Mobilitätsbildung eine Schlüsselkompetenz dar, die auch Empathie gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern bedingt. Gefahrenabschätzung und Risikobewertung in Verkehrssituationen handlungsorientiert vornehmen können; Situationen sind rasch zu bewerten und Handlungen zu setzen, um sicheres und vorausschauendes Teilnehmen am Mobilitätsgeschehen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mobilitätsbezogene Reflexionskompetenz</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhänge zwischen Mobilität, ökonomischen und ökologischen Faktoren und der eigenen Gesundheit wahrnehmen und erkennen können; Zusammenhänge zwischen Mobilität, ökonomischen und ökologischen Faktoren und gesellschaftlichen Entwicklungen wahrnehmen und erkennen können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe I:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Verkehrsbezogene Handlungskompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Regelsystem Straßenverkehrsordnung in seinen wesentlichen Bestandteilen und lebenspraktischen Grundzügen verstehen und sich daran orientieren; sie wissen Bescheid über einfache Verkehrseinrichtungen und den sicheren Schulweg.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich an Kommunikation und Interaktion im Verkehr situations- und akteursgerecht mit Hilfestellung beteiligen; sie kennen den Sinn von Hilfestellungen durch Polizei und Lotsendienste und nehmen die Hilfe bewusst wahr.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Mobilitätsbezogene Reflexionskompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge zwischen Mobilität, ökonomischen und ökologischen Faktoren und der eigenen Gesundheit wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das gemeinsame Zurücklegen von Fußwegen, wo das möglich ist, unter den Aspekten von sozialem Miteinander und Umweltfreundlichkeit sehen und schätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundstufe II:</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Verkehrsbezogene Handlungskompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefahrenabschätzung und Risikobewertung in Verkehrssituationen handlungsorientiert vornehmen; sie wissen über die Gefahren durch Ablenkung von außen (zB Handy, Kopfhörer, Umfeld) Bescheid; sie kennen gesetzliche Vorschriften im Mobilitätsbereich Radfahren und wenden diese ua. in der Vorbereitung auf die freiwillige Radfahrprüfung an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Einfluss von stressfördernden Faktoren im Verkehrsalltag (zB Baustellen, schlechtes Zeitmanagement, soziale Konflikte) erkennen und mögliche Folgen durch ihr Verhalten und Handeln günstig beeinflussen; sie orientieren sich an positiven Vorbildern und können sich als Mitfahrende in privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln verantwortungsvoll verhalten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Mobilitätsbezogene Reflexionskompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge zwischen Mobilität, ökonomischen und ökologischen Faktoren und der eigenen Gesundheit beschreiben; sie denken erstmals über eigenes und das Fehlverhalten anderer nach und kennen Aspekte sicheren Verhaltens.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge zwischen Mobilität, ökonomischen und ökologischen Faktoren und gesellschaftlichen Entwicklungen erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle16" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">C. FREIGEGENSTÄNDE UND UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A. Ebenso sind Inhalte und Anregungen aus den Lehrplänen anderer Schularten heranzuziehen, um spezifische Begabungen, Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler zu vertiefen und zu erweitern.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHORGESANG</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chorgesang ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, in Ergänzung zum Pflichtgegenstand Musik, ihre musikalischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und trägt zum musikalischen Verständnis bei. Der Unterricht umfasst das Singen von ein- und mehrstimmigen Liedern, Atem- und Stimmbildungs- und Artikulationsübungen, Klangexperimente mit Sprach- und Singstimme, den gelegentlichen Einsatz von Musikinstrumenten und technischen Hilfsmitteln sowie Auftritte bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen. Die Liederauswahl orientiert sich an altersgemäßen Textinhalten und berücksichtigt unterschiedliche Musikstile.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">RHYTHMIK</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Rhythmikunterricht ermöglicht durch die Vereinigung von Bewegung und Musik Lernerfahrungen in den Bereichen Wahrnehmung, Sprache, emotionales Erleben, soziale Interaktion, Kreativität und Kognitionen (ua. Merkfähigkeit, Ausdauer). Rhythmik ist ein kreativer, dynamischer und bewegter Prozess, der Raum für geleitete Aktivitäten sowie für Selbsterfahrung, Exploration, Improvisation und Gestaltung bietet. Der Unterricht wird abwechslungsreich gestaltet und ermöglicht Phasen der Spannung, Aktivität und Konzentration sowie der Entspannung und des Loslassens. Neben Instrumenten kommen auch weitere Materialien zum Einsatz, die zum Darstellen und Gestalten motivieren.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SPIELMUSIK</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Freude am Musizieren und die Entwicklung eines musikalischen Verständnisses durch das gemeinsame Spielen charakterisieren diesen Unterrichtsgegenstand. Spielmusik ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, Fertigkeiten und Fähigkeiten im Instrumentalspiel, in der rhythmischen und melodischen Begleitung von Liedern, bei Klangexperimenten und Improvisationen zu erlernen bzw. erwerben. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten des praktischen Musizierens im Solo- und Ensemblespiel.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DARSTELLENDES SPIEL</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel ist ein kreativer Prozess, der Schülerinnen und Schülern ermöglicht, verschiedene Übungsformen zur Persönlichkeitsbildung und zur Weiterentwicklung ihrer Ausdrucksfähigkeit zu erschließen. Der Unterricht umfasst unterschiedliche verbale und nonverbale Ausdrucksformen, Elemente des Schauspiels aber auch die Arbeit mit verschiedenen technischen Hilfsmitteln und Requisiten.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIKALISCHES GESTALTEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikalisches Gestalten ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, durch musikalische Aktivitäten Freude und Erfolg zu erleben, Eigeninitiative auf dem Gebiet der Musik zu entwickeln, zusätzliche Anregungen zu lustbetonter musikalischer Betätigung zu erhalten sowie durch Aufführungen oder Projekte in der Schulgemeinschaft über den engeren Bereich der Schule hinaus wirksam zu werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikalisches Gestalten ermöglicht Schwerpunktsetzungen durch vermehrte Auseinandersetzung mit ausgewählten Inhalten einzelner Bereiche des Pflichtgegenstandes Musik.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDNERISCHES GESTALTEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte entsprechen dem Pflichtgegenstand mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unverbindliche Übung ermöglicht entweder eine Schwerpunktsetzung der verbindlichen Übung bzw. des Pflichtgegenstands Lebende Fremdsprache oder die Einführung einer weiteren lebenden Fremdsprache. Dabei findet der Lehrplan für die verbindliche Übung bzw. den Pflichtgegenstand Lebende Fremdsprache sinngemäß Anwendung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ÖSTERREICHISCHE GEBÄRDENSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unverbindliche Übung ermöglicht die Einführung der Österreichischen Gebärdensprache. Schülerinnen und Schüler erhalten Einblick und erwerben grundlegende Handlungskompetenzen in einer Sprache, die mit den Händen, den Armen, dem Oberkörper usw. im dreidimensionalen Raum produziert und visuell aufgenommen wird. Dabei findet der Lehrplan für die verbindliche Übung Österreichische Gebärdensprache sinngemäß Anwendung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">INTERESSENS- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unverbindliche Übung zur allgemeinen Interessens- und Begabungsförderung eröffnet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessen und ihre individuellen Begabungen zu entdecken und ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu entwickeln, zu erweitern und zu vertiefen. Dafür ist die Förderung der kognitiven, affektiven und kreativen Fähigkeiten unerlässlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungsaufgaben der jeweiligen unverbindlichen Übungen orientieren sich an Themen und Tätigkeiten, die sich aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und aus den fachlichen und den überfachlichen Kompetenzen sowie den übergreifenden Themen ergeben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Interessens- und Begabungsförderung bietet Freiräume, um aktuelle, für Schülerinnen und Schüler interessante Bereiche und Themenfelder zu behandeln. Die Auswahl der Bereiche und Themenfelder ist flexibel und an den Schülerinnen und Schülern orientiert. Sie werden aktiv in die Wahl der Bereiche und Themenfelder sowie in allfällige Entscheidungen zu Rahmenbedingungen einbezogen (zB Arbeitsmittel, Arbeitsweisen, Organisationsformen, Zeit, Ort).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innovative Lehr- und Lernverfahren sowie der offene, interessengeleitete, an den Schülerinnen und Schülern ausgerichtete Zugang zeichnen die allgemeine Interessens- und Begabungsförderung aus. Die Lehrperson fördert die überfachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ebenso wie entsprechende kooperative und kommunikative Prozesse.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die konkrete inhaltliche Ausprägung der Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche hat an der Schule zu erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERSTSPRACHENUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht hat die Aufgabe, die individuellen Sprachen der Schülerinnen und Schüler um die Standardsprache ihrer Erstsprache, Zweitsprache bzw. Alltags-und/oder Familiensprache zu erweitern und deren Erwerb sowie eine damit verbundene mehrsprachige Identitätsentwicklung und die Chancen zur gesellschaftlichen Partizipation (weiter) zu unterstützen. Dabei sind unterschiedliche Sprachausgangslagen (zB migrationsbedingte Variation der Standardsprache, familiäre oder regionale Sprachverwendung) und Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht kann klassen-, schulstufen- und schulstandortübergreifend in additiver oder integrativer Form stattfinden. Der Lehrplan bietet die Grundlage für den Unterricht auf allen Schulstufen und erlaubt, je nach Alter, Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler sowie Dauer der Teilnahme am Erstsprachenunterricht, individuelle Lernziele zu definieren. Zur Einschätzung individueller sprachlicher Kompetenzen können standardisierte Niveaubeschreibungen (zB Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen des Europarats bzw. vorhandene sprachenspezifische Verfahren für Erstsprachen) herangezogen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Ausbau der grundlegenden zwei- bzw. mehrsprachigen Kommunikationsfähigkeit<super>5</super> und der Weiterentwicklung der interkulturellen Handlungskompetenz<super>5</super> werden Zugänge zum fachlichen Lernen in der Zielsprache ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei auf dem Weg vom Aufbau alltagssprachlicher Grundkompetenzen hin zur altersgerechten (Weiter-)Entwicklung bildungssprachlicher Kompetenzen (mündlich und schriftlich) begleitet. Insbesondere durch Bezugnahme auf die Fächer und ihre Inhalte werden zunehmend bildungssprachliche Kompetenzen angebahnt bzw. weiter ausgebaut.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung ihrer individuellen Mehrsprachigkeit<super>5</super> und trägt zur Ausbildung von Sprachbewusstheit<super>5</super> bei. Ihre Lernmotivation, ihr Selbstwertgefühl und die Freude an der Sprachverwendung werden gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht ermöglicht Schülerinnen und Schülern die Weiterentwicklung ihrer sprachlichen Handlungsfähigkeit. Die systematische Beobachtung der Kompetenzentwicklung und eine daraus abgeleitete individuelle Förderplanung stellen eine angemessene Progression sicher. Die Lehrperson vermittelt die kommunikativen Kompetenzbereiche Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben vernetzt und durch kontextbezogene Arbeit am Wortschatz und an sprachlichen Mitteln auf Wort-, Satz- und Textebene in vielfältigen Situationen und Interaktionen. Die Alphabetisierung (bzw. der Zweitschrifterwerb) geht dem Erwerb von Schreib- und Lesefähigkeiten voraus und erfolgt parallel bzw. in Absprache mit der Klassen- bzw. DaZ-Lehrperson. Die Lehrperson bietet anregende Lerngelegenheiten für die Festigung und Weiterentwicklung rezeptiver und produktiver Textkompetenz. Beim Auf- und Ausbau bildungssprachlicher Kompetenzen für fachliches Lernen kooperiert die Lehrperson anlassbezogen mit Lehrpersonen des Regelunterrichts und des DaZ-Unterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson motiviert die Schülerinnen und Schüler dazu, ihr gesamtes sprachliches Repertoire für die Kommunikation heranzuziehen und regt Sprachreflexion, Sprachvergleiche und den Transfer zwischen Sprachen<super>5</super> an, wobei außerschulische Kontakte und Kooperationen unterstützen können. Bei politischer und konfessioneller Neutralität setzt sich der Unterricht auf Basis entsprechender Lehrmaterialien sowohl mit relevanten Themen der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler als auch mit Kultur in der Migrationsgesellschaft<super>5</super> und Demokratie auseinander.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson begegnet der Heterogenität der Lerngruppen mit Binnendifferenzierung durch Methodenvielfalt, unterschiedliche Arbeitsformen und Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in die Zielsetzung und Wahl der Inhalte. Sie fördert ganzheitliches Sprachenlernen und weckt die Freude am Umgang mit Sprache durch ein abwechslungsreiches Angebot (handlungsorientierte Aktivitäten, spielerische Lernformen, theaterpädagogische Elemente, Musik, Film, digitale Medien, literarische Texte, kreative Schreibaufgaben). Die Lehrperson vermittelt Sprachlernstrategien und -techniken für die selbständige sprachliche Weiterentwicklung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Lehrplan greift folgendes übergreifendes Thema auf: Interkulturelle Bildung<super>5</super></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung und -gestaltung des Erstsprachenunterrichts orientiert sich an den vier zentralen fachlichen Konzepten Kommunikation und Wirkung, Funktion und System, Mehrsprachigkeit und Gesellschaft sowie Sprachreflexion und Transfer. Diese Konzepte sind vernetzt zu denken und repräsentieren immer wiederkehrende Einsichten, die den Kern des Sprachfaches bilden und bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Wirkung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachliche Interaktion verläuft, wie Informationen und Wissen gespeichert, vermittelt, verarbeitet und angeeignet werden und welche Faktoren Kommunikation beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Funktion und System</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept betrachtet Sprache als regelhaftes System, das einem steten Wandel unterliegt und von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst wird. Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die Funktion der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie der sprachlichen Mittel, die für situationsgerechtes und zielgerichtetes Sprachhandeln notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit und Gesellschaft</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit sowie kulturell geprägte Handlungsmuster<super>5</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren eine umfassende sprachliche Bildung, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und das gesamte sprachliche Repertoire eines Menschen als identitätsbildend anerkennt sowie dessen Entwicklung unterstützt<super>5</super>.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprachreflexion und Transfer</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Konzept bezieht sich auf die metasprachliche Reflexion über Sprache(n)<super>5</super> sowie die Sprachmittlung im Kontext individueller und gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit<super>5</super>. Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sprachvergleichende Reflexion das Verstehen vertieft und wie Transfer- und Vermittlungsprozesse zwischen verschiedenen Sprachen und Registern reflexiv bearbeitet und gelingend gestaltet werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erstsprachenunterricht orientiert sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats (GeR 2001 und GeR-Companion Volume 2018) sowie an den Lehrplänen der Sprachenfächer (Lebende Fremdsprachen, Volksgruppensprachen, Deutsch, DaZ). Das Kompetenzmodell umfasst die fünf zentralen Kompetenzbereiche Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Linguistische Kompetenzen. Sie sind nicht hierarchisch, sondern miteinander vernetzt zu vermitteln:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehen ist für das Gelingen von Kommunikation – im direkten Gespräch oder medial vermittelt – zentral. Es reicht vom globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliches Sprachhandeln umfasst dialogisches Sprechen (teilnehmen an Gesprächen) und monologisches (zusammenhängendes) Sprechen. Es entwickelt sich von formelhaften hin zu selbständigen, zusammenhängenden Äußerungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen bildet die Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Leseverstehen reicht von einem globalen Verständnis bis zum Erfassen von Details und basiert auf einer gut entwickelten Lesefertigkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliches Sprachhandeln ermöglicht Selbstausdruck sowie die Fähigkeit zur Partizipation in schriftlichen Kontexten und bildet eine weitere Grundlage für lebenslanges Lernen im Sinne einer reflexiven Grundbildung. Es entwickelt sich von formelhafter hin zu selbständiger, zusammenhängender Schreibproduktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung der vier angeführten kommunikativen Kompetenzbereiche, für das Gelingen mündlicher und schriftlicher Sprachhandlungen sowie für Sprachmittlung (Übersetzen und Dolmetschen). Neben Wortschatz, Strukturen, Schrift, Rechtschreibung, Aussprache, Intonation umfassen sie auch die Sprachreflexion (Sprachvergleich und metasprachliche Perspektiven). Ziel ist eine erfolgreiche – wenn auch noch nicht immer sprachlich korrekt realisierte – Kommunikation in den im Lehrplan genannten mündlichen und schriftlichen Sprachhandlungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbeschreibungen (1. bis 4. Schulstufe):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Kompetenzbeschreibungen benennen Zielkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Erstsprachenunterricht schrittweise erwerben, ausgehend von ihrem individuellen Sprach- und Lernstand.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Informationen, Erklärungen und Erzählungen in Gesprächen und gesprochenen Texten zu konkreten Themen in Alltags- und Unterrichtssituationen verstehen, wenn klar und deutlich in Standardsprache gesprochen wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Hauptaussagen aus standardsprachlich verfassten einfachen und kurzen Medienbeiträgen zu vertrauten Alltags- und Sachthemen weitgehend verstehen, wenn klar und deutlich gesprochen wird.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über konkrete Themen ihrer Lebenswelt und über Sachverhalte mit einem begrenzten, gesicherten Repertoire an Wörtern und Strukturen in zusammenhängenden Sätzen verständigen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Scaffolds (ua. Satzanfänge, Formulierungshilfen, Wortschatzlisten, Bildimpulse) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden, wobei es noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem von Varietäten ihrer Erstsprache sowie mit dem Deutschen kommen kann.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung Informationen einholen (auch nachfragen oder bei Unklarheiten um Klärung bitten) und in einfachen Sätzen weitergeben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen, Sachverhalte und Ereignisse in einfachen Sätzen und bei Bedarf mit Hilfestellung beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Geschichten zu vertrauten Themen erzählen, Lieder singen und kurze Reime und Gedichte wiedergeben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Meinungen zu vertrauten Themen äußern (bei Bedarf bereitgestellte Scaffolds nutzen).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen lesen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfachen, kurzen Texten wesentliche Informationen entnehmen, wobei sie bei Bedarf Scaffolds (ua. Wortschatzlisten, Bilder, Fragen zum Text, Nachschlagewerke) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfachen, kurzen authentischen Texten zu vertrauten Alltags- und Sachthemen mit Hilfestellung Informationen entnehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache, kurze Texte unterschiedlicher Textsorten zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt verfassen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Scaffolds (ua. Satzanfänge, Formulierungshilfen, Hinweise zur Gliederung eines Textes) nutzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache, kurze kreative Texte zu Textvorlagen verfassen (generatives Schreiben).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfestellung einfache, kurze Sachtexte zu konkreten Themen ihrer Lebenswelt verfassen und bei Bedarf bereitgestellte sprachliche Scaffolds nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Linguistische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein begrenztes, gesichertes Repertoire an Wörtern (Grund- und Aufbauwortschatz, ausgewählter Fachwortschatz der jeweiligen Entwicklungsstufe) sowie grammatische Strukturen (zB Formen und Stellung des Verbs, Satzbau, Satzverbindungen) verwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Rechtschreibregeln erkennen und Wörter und Sätze annähernd korrekt schreiben, um die Kompetenzbereiche 1–4 zu bewältigen (zB Groß- und Kleinschreibung, Interpunktionszeichen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Strategien zum Sprachvergleich auf Laut-, Wort-, Satz- und Textebene<super>5</super> anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, kurze Kommunikationssituationen zu vertrauten Themen unter Nutzung von Erstsprache und weiteren Sprachen<super>5</super> bewältigen (Übersetzung, Code-Switching, Code-Mixing und Transfer).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle17" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-4.6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.7pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>1</super>Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>2</super>Entrepreneurship Education</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>3</super>Gesundheitsförderung</absatz></td></tr><tr style="height:9.3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>4</super>Informatische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>5</super>Interkulturelle Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>6</super>Medienbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>7</super>Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>8</super>Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>9</super>Sexualpädagogik</absatz></td></tr><tr style="height:18.9pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>10</super>Sprachliche Bildung und Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>11</super>Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>12</super>Verkehrs- und Mobilitätsbildung</absatz></td></tr><tr style="height:3pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><super>13</super>Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #948A54 0.5pt;padding:0pt 1.4pt 0pt 1.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">NEUNTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE DER DEUTSCHFÖRDERKLASSEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">A. PRIMARSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH IN DER DEUTSCHFÖRDERKLASSE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse um ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jede Schülerin/jeden Schüler nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache und Fachwortschatz anhand bestimmter Gegenstände – etwa Mathematik oder Sachunterricht – zu erarbeiten und die Förderung der Schülerinnen und Schüler je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Ausgangssituation</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen schulischen und außerschulischen (Lern<gdash />)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten für den Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit Deutsch als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst<gdash /> bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Klassenlehrpersonen der Regelklasse und zuständigen Betreuungspersonen als auch mit den erstsprachlichen Lehrpersonen und mit den Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler. Die zeitlich abgestimmte Erarbeitung eines Themas in Deutsch und der jeweiligen Erstsprache bzw. den jeweiligen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ist sinnvoll und soll bei vorhandenem Angebot des Erstsprachlichen Unterrichts anlassbezogen erfolgen. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mehrsprachigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Diese werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (<i>language awareness</i>) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt, werden als Lernanlass gesehen und als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbücherei und – wenn möglich – von öffentlichen Büchereien und Mediatheken ein, wo diese auch Angebote in ihrer Erstsprache nutzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Alltagssprache vs. Bildungssprache</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer<gdash />)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler (zB mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht und unter Berücksichtigung des jeweiligen Entwicklungsstands ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprachförderung als Teamarbeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jedes Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Methodische Erläuterungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Das Wissen um die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ermöglicht es, besonderes Augenmerk auf Strukturen und Laute zu legen, die sich von denen in der deutschen Sprache unterscheiden. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib<gdash />)Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert<gdash />gelenkten bis sehr offenen<gdash />spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit alters- und entwicklungsgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusstgemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Deutschförderklasse in möglichst enger Abstimmung mit der Lehrperson der Regelklasse alphabetisiert, um einen guten Übertritt in die Regelklasse zu gewährleisten. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Umgang mit Heterogenität</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen uU. zu einer sehr heterogenen Gruppe von Schülerinnen und Schülern, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lern- und Entwicklungsalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukästen genutzt, aus denen Bilder, (Hör-)Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Einsatz von Diagnoseinstrumenten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an. Wenn möglich, sollte auch der Sprachstand in der Erstsprache in Zusammenarbeit mit erstsprachlichen Lehrpersonen festgestellt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereiche:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in <b>vier Lernbereiche</b> gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereich 1:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Leseverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereich 2:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schrift: Alphabetisierung bzw. Zweitschrifterwerb</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibung (Orthografie)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereich 3:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereich 4:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage – sie haben somit dienende Funktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in Deutschförderklassen steht deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) <b>vor</b> den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib- und Lesefähigkeit – ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind – geht diesen Prozessen voraus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach deren Alter und Entwicklungsstand unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler (zB Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit) als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen eines Unterrichtsgegenstands (Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in alters- und entwicklungsgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Dabei ist auf die individuelle Passung der Anforderungen entsprechend der Einstufung der Schülerin bzw. des Schülers (erste bis vierte Schulstufe) zu achten. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikative Kompetenzen</b></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereich 1:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler versteht alters- und entwicklungsgerechte einfache Informationen in Gesprächen und einfachen, kurzen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen in der Standardsprache – vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht unterrichtstypische Sprachhandlungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht das Thema von einfachen, kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt mit Hilfestellung die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen im Unterrichtsalltag aus dem vertrauten Sprechkontext.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer Texte sowie klar strukturierter Situationen (zB Rollenspiele).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>folgt sprachlich einfachen, kurzen Medienausschnitten zu bekannten Alltagsthemen und versteht deren Hauptaussage.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen kommunizieren. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reagiert auf Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form Gespräche mit beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erzählt eine einfache, kurze Geschichte anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und versteht basale Gesprächsregeln und versucht diese einzuhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet ansatzweise stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brückensprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache und altersgemäße Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich mit Hilfestellung deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Informationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegendes Leseverständnis auf der Wort- und Satzebene zu Themen in Alltagssituationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht wesentliche Informationen einfacher schriftlicher Äußerungen und Arbeitsanweisungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest kurze, einfache Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, versteht sie global und entnimmt ihnen mit Hilfestellung gezielt Informationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht kurze und einfache authentische Texte zu vertrauten Themen global und entnimmt ihnen mit Hilfestellung Informationen (zB Texte aus Kinderzeitschriften).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einen kurzen, einfachen Text möglichst ausspracherichtig vor.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich den Wortschatz und den Inhalt eines kurzen, einfachen Textes mit Hilfe geeigneter Techniken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich, mit Hilfestellung, das Internet als Lesequelle.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze und einfache altersgemäße und dem Entwicklungsstand entsprechende Texte zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegende Kenntnisse der Schreibweise von Wörtern und Sätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt mit Hilfestellung Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Strukturen (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst mit Hilfestellung kurze, einfache persönliche Mitteilungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst mit Hilfestellung kurze und einfache Geschichten anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestaltet einfache kreative Aufgaben zu Textvorlagen (zB generatives Schreiben).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereich 2:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Kompetenzbereich Wortschatz</u></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen und dem Entwicklungsstand entsprechenden Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in aktiver Sprachverwendung über grundlegende idiomatische Wendungen und einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf ihr/sein unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz in kleinen Schritten über den Grundwortschatz hinaus, um verschiedene sach- und fachbezogene Unterrichtsaufgaben erledigen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wichtige memorierte Wendungen (Chunks).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert ihren/seinen Wortschatz auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>speichert Wortfelder, Wortfamilien und Wortgruppen (zB Antonyme, Synonyme) vernetzt ab (<i>thematic webbing</i>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen und Zusammenhängen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich die Bedeutung eines Wortes auch aus Sprachhandlungssituationen und Sinnzusammenhängen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Hilfsmittel effektiv (zB Bildwörterbuch, Bild-Wort-Kartei, Lern-Apps).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Kompetenzbereich Strukturen</u></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zB Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt und beschreibt mit Hilfestellung ihm/ihr vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt mit Hilfestellung Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Verneinungen und Verpflichtungen aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Modalitäten und Bedingungen und drückt diese aus, zB mit Modalverben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formuliert einfache Fragen und Antworten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt grundlegende grammatische Begriffe.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Kompetenzbereich Aussprache</u></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in <i>hoffen/Hof</i>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet Konsonantenhäufungen (zB in <i>Herbst, springst, ängstlich</i>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Kinderreimen, Abzählversen, Zungenbrechern u.Ä. an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><u>Kompetenzbereich Schrift</u></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der (Schreib- und) Druckschrift richtig schreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt Fähigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit, beispielsweise werden Reime, Silben, Anlaute, Wortlängen und Lautsynthesen unabhängig von ihrer Schreibweise weitgehend richtig erkannt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt den Unterschied zwischen Buchstabe und Laut.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wandelt Buchstaben in Laute um.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt Verbindungen zwischen den Lauten her (Lautverschmelzung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut den korrekten Buchstaben zu und schreibt ihn auf.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut die korrekten Buchstabengruppe zu und schreibt sie richtig (zB ei, ie, eu, äu, au, sch, st, sp, qu, ck, ch).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schreibt Wörter des erlernten Wortschatzes, einfache Sätze und kurze, einfache Texte in gut lesbarer Schrift.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet beim Schreiben eine ökonomische Stifthaltung und erreicht ein möglichst zügiges Schreibtempo.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und nutzt die Vorteile einer ordentlichen Heftführung, beispielsweise Hinzufügen des Datums, Beachten von Rändern, Einsatz typographischer Mittel, Schreibrichtung, Orientierung im Heft.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><u>Kompetenzbereich Rechtschreibung</u></n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt die elementaren Regeln der Groß- und Kleinschreibung und die wichtigsten Interpunktionszeichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach einer bestimmten Schreibung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Überfachliche Kompetenzen</b></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereich 3:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Hilfestellung und/oder selbständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern. Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2). Siehe auch Leitfaden zur Grundschulreform 3 „Sprachliche Förderung am Übergang vom Kindergarten in die Grundschule“</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernbereich 4:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Soziale Kompetenz</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung und hält vereinbarte Regeln ein.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit</ueberschrift><absatz typ="promkleinlsatz" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die übrigen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im siebenten sowie achten Teil anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im neunten Teil anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">21.10.2024</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">20012709</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40265814</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>