Kurztitel

Internationale Patentklassifikation

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 517 aus 1975, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 2 aus 2008,

Typ

Vertrag – Multilateral

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 0

Inkrafttretensdatum

06.09.2022

Unterzeichnungsdatum

24.03.1971

Index

29/07 Gewerblicher Rechtsschutz

Langtitel

(Übersetzung)

Amtlicher deutscher Text gemäß Artikel 16 Absatz 2 Straßburger Abkommen über die internationale Patentklassifikation vom 24. März 1971

StF: BGBl. Nr. 517/1975 (NR: GP XIII RV 1004 AB 1073 S. 106. BR: AB 1120 S. 331.)

Änderung

BGBl. Nr. 125/1984

BGBl. Nr. 393/1996 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 173/1997 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 82/2000 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 129/2001 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 46/2002 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 174/2011 (K – Geltungsbereich)

BGBl. I Nr. 2/2008 (1. BVRBG) (NR: GP XXIII RV 314 AB 370 S. 41. BR: 7799 AB 7830 S. 751.)

BGBl. III Nr. 216/2020 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 126/2022 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 130/2025 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 191/2025 (K – Geltungsbereich)

Sprachen

Englisch, Französisch

Vertragsparteien

*Ägypten 517 aus 1975, *Albanien römisch drei 174 aus 2011, *Argentinien römisch drei 174 aus 2011, *Armenien römisch drei 174 aus 2011, *Aserbaidschan römisch drei 174 aus 2011, *Australien 517 aus 1975, *Belarus römisch drei 82 aus 2000, *Belgien 517 aus 1975, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 174 aus 2011, *Brasilien 517 aus 1975, *Bulgarien römisch drei 129 aus 2001, *Chile römisch drei 130 aus 2025, *China 393 aus 1996, *Dänemark 517 aus 1975, *Deutschland/BRD 517 aus 1975, *Deutschland/DDR 393 aus 1996, *Estland 393 aus 1996, *Finnland 517 aus 1975, *Frankreich 517 aus 1975, *Griechenland römisch drei 173 aus 1997, *Guinea römisch drei 173 aus 1997, *Indien römisch drei 130 aus 2025, *Iran römisch drei 191 aus 2025, *Irland 517 aus 1975, *Israel 517 aus 1975, *Italien 393 aus 1996, *Japan 393 aus 1996, *Kanada 393 aus 1996, *Kasachstan römisch drei 46 aus 2002, *Kirgisistan römisch drei 82 aus 2000, *Korea/DVR römisch drei 46 aus 2002, *Korea/R römisch drei 82 aus 2000, *Kroatien römisch drei 82 aus 2000, *Kuba 393 aus 1996, *Luxemburg 393 aus 1996, *Malawi 393 aus 1996, *Mexiko römisch drei 129 aus 2001, *Moldau römisch drei 173 aus 1997, *Monaco 517 aus 1975, *Mongolei römisch drei 129 aus 2001, *Montenegro römisch drei 216 aus 2020, *Niederlande 517 aus 1975,, römisch drei 174 aus 2011, *Nordmazedonien römisch drei 174 aus 2011, *Norwegen 517 aus 1975, *Peru römisch drei 126 aus 2022, *Polen römisch drei 173 aus 1997, *Portugal 393 aus 1996, *Rumänien römisch drei 82 aus 2000, *Saudi-Arabien römisch drei 216 aus 2020, *Schweden 517 aus 1975, *Schweiz 517 aus 1975, *Serbien römisch drei 174 aus 2011, *Slowakei 393 aus 1996, *Slowenien römisch drei 129 aus 2001, *Spanien 517 aus 1975, *Suriname 393 aus 1996, *Tadschikistan 393 aus 1996, *Trinidad/Tobago 393 aus 1996, *Tschechische R 393 aus 1996, *Tschechoslowakei 393 aus 1996, *Türkei 393 aus 1996, *Turkmenistan römisch drei 174 aus 2011, *UdSSR 393 aus 1996, *Ukraine römisch drei 174 aus 2011, *Uruguay römisch drei 82 aus 2000, *USA 517 aus 1975, *Usbekistan römisch drei 46 aus 2002, *Vereinigte Arabische Emirate römisch drei 126 aus 2022, *Vereinigtes Königreich 517/1975

Ratifikationstext

Anmerkung, , letzte Anpassung durch Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 126 aus 2022,)

Gemäß Artikel 49 Absatz 2 Bundes-Verfassungsgesetz hat der Bundeskanzler unter Mitwirkung des Österreichischen Patentamtes die Internationale Patentklassifikation nach Artikel 1 des Straßburger Abkommens vom 24. März 1971 über die Internationale Patentklassifikation dadurch kundzumachen, daß die Internationale Patentklassifikation beim Österreichischen Patentamt zur ständigen öffentlichen Einsicht aufgelegt wird.

Die von dem gemäß Artikel 64 des Bundes-Verfassungsgesetzes die Funktionen des Bundespräsidenten ausübenden Bundeskanzler unterzeichnete und vom Vizekanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 3. Juli 1974 hinterlegt.

Gemäß seinem Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe a tritt das vorstehende Abkommen außer für Österreich auch für Brasilien, Dänemark, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Irland, Israel, die Niederlande (einschließlich Surinams und der Niederländischen Antillen), Norwegen, Schweden, die Schweiz, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika am 7. Oktober 1975 in Kraft.

Außer den angeführten Staaten haben folgende weitere Staaten ihre Ratifikations- oder Beitrittsurkunden zum gegenständlichen Abkommen hinterlegt:

Staaten

Datum der Hinterlegung der Ratifikations- oder Beitrittsurkunde

Ägypten

8. Oktober 1974

Australien

7. November 1974

Spanien

26. November 1974

Finnland

14. Mai 1975

Monaco

10. Juni 1975

Belgien

30. Juni 1975

Niederlande

Mit Wirkung vom 10. Oktober 2010 hörten die Niederländischen Antillen auf zu bestehen. Ab diesem Tag findet das Abkommen weiterhin Anwendung auf Curaçao und Sint Maarten. Das Straßburger Abkommen findet außerdem mit Wirkung vom 10. Oktober 2010 Anwendung auf die Inseln Bonaire, Sint Eustatius und Saba, welche Teil des Königreichs der Niederlande in Europa wurden.

Peru

Anlässlich der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde hat Peru in Bezug auf Artikel 11, Absatz 3, Litera b, des Abkommens erklärt, dass alle Änderungen der Artikel 7, 8, 9 und 11 des genannten Abkommens für Peru erst dann in Kraft treten, wenn es dem Generaldirektor der WIPO die Annahme dieser Änderungen notifiziert hat.

Präambel/Promulgationsklausel

Der Nationalrat hat beschlossen:

Der Abschluß des Straßburger Abkommens über die internationale Patentklassifikation, dessen Artikel 4 Absatz 5, Artikel 5 Absatz 3 Ziffer i, Artikel 6, Artikel 11 Absatz 2 erster Satz und Artikel 11 Absatz 3 verfassungsändernd sind, samt Internationaler Patentklassifikation wird genehmigt.

Die Vertragsparteien,

In der Erwägung, daß die weltweite Annahme einer einheitlichen Klassifikation für Patente, Erfinderscheine, Gebrauchsmuster und Gebrauchszertifikate im allgemeinen Interesse liegt und geeignet erscheint, eine engere internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes herzustellen und die Angleichung der nationalen Rechte auf diesem Gebiet zu fördern;

In Anerkennung der Bedeutung des Europäischen Übereinkommens vom 19. Dezember 1954 über die Internationale Patentklassifikation, aufgrund dessen der Europarat die Internationale Klassifikation für Erfindungspatente erstellt hat;

Im Hinblick auf den weltweiten Nutzen dieser Klassifikation und ihre Bedeutung für alle Vertragsländer der Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums;

Im Bewußtsein der Bedeutung, die diese Klassifikation für die Entwicklungsländer aufweist, indem sie ihnen den Zugang zu der in ständigem Wachstum begriffenen modernen Technik erleichtert;

Gestützt auf Artikel 19 der Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums vom 20. März 1883 in ihrer am 14. Dezember 1900 in Brüssel, am 2. Juni 1911 in Washington, am 6. November 1925 im Haag, am 2. Juni 1934 in London, am 31. Oktober 1958 in Lissabon und am 14. Juli 1967 in Stockholm revidierten Fassung,

Haben folgendes vereinbart:

Anmerkung

Erfassungsstichtag: 1.1.1991

Schlagworte

e-rk3

B-VG, Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930,

Zuletzt aktualisiert am

04.12.2025

Gesetzesnummer

10002342

Dokumentnummer

NOR40246975