Lehrpläne der humanberuflichen Schulen
Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 340 aus 2015, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 250 aus 2021,
römisch fünf
Anlage eins /, 2
01.09.2021
64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche
zum gestaffelten Inkrafttreten vergleiche Artikel eins, Paragraph 4, Absatz 3, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 250 aus 2021,
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
A. Pflichtgegenstände | Wochenstunden | Lehrverpflichtungsgruppe | |||
Klasse | Summe | ||||
1. | 2. |
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1. | Religion/Ethik8 | 2 | 2 | 4 | (römisch drei)/III |
2. | Allgemeinbildung, Sprache und Kreativität |
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2.1 | Deutsch | 3 | 4 | 7 | (römisch eins) |
2.2 | Englisch | 2 | 2 | 4 | (römisch eins) |
2.3 | Geschichte und Recht | 0 | 2 | 2 | römisch drei |
2.4 | Politische Bildung | 2 | 0 | 2 | römisch drei |
2.5 | Naturwissenschaftliche Grundlagen2 | 0 | 3 | 3 | römisch drei |
2.6 | Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation3 | 3 | 2 | 5 | römisch drei |
2.7 | Musik und kreativer Ausdruck | 4 | 4 | 8 | römisch vier a |
3. | Wirtschaftliche Grundlagen |
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3.1 | Wirtschaftliche Bildung4 5 | 4 | 5 | 9 | römisch zwei |
3.2 | Officemanagement5 | 3 | 2 | 5 | römisch drei |
3.3 | Berufsorientierung5 6 | 3 | 0 | 3 | römisch drei |
4. | Ernährung, Gesundheit und Gastronomie |
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4.1 | Ernährung und Gesundheit | 2 | 2 | 4 | römisch drei |
4.2 | Küche, Service und Betriebsorganisation5 | 6 | 6 | 12 | römisch vier |
5. | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 4 | (römisch vier a) |
Gesamtwochenstundenzahl | 36 | 36 | 72 |
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B. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen7 |
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C. Förderunterricht7 |
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1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes römisch drei schulautonom abgeändert werden.
2 Biologie und Ökologie, Chemie, Physik.
3 Das Ausmaß der Gesamtwochenstunden kann nach den Bestimmungen des Abschnittes römisch drei schulautonom mit 2-5 Wochenstunden festgelegt werden.
4 Inklusive wirtschaftliches Rechnen.
5 Mit Computerunterstützung.
6 Das Ausmaß der Gesamtwochenstunden kann nach den Bestimmungen des Abschnittes römisch drei schulautonom auf 2-3 Wochenstunden festgelegt werden.
7 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt römisch drei).
8 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
D. Deutschförderklasse
Pflichtgegenstände | Wochenstunden pro Semester | Lehrverpflichtungsgruppen |
1. Deutsch in der Deutschförderklasse | 20 | (römisch eins) |
2. Religion | 2 | (römisch drei) |
3. Weitere Pflichtgegenstände1 | x2 | Einstufung wie entsprechender Pflichtgegenstand |
Gesamtwochenstundenzahl | x3 |
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Freigegenstände und Unverbindliche Übungen4 |
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1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen der Pflichtgegenstand Religion) gemäß der Stundentafel der zweijährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände erfolgt durch die Schulleitung.
2 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.
3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Klasse gemäß der Stundentafel der zweijährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe.
4 Gemäß Stundentafel der zweijährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe.
Die einjährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe hat im Sinne der Paragraphen 52 und 62 unter Bedachtnahme auf Paragraph 2, Schulorganisationsgesetz (SchOG) die Aufgabe, Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die die Schülerinnen und Schüler auf den Eintritt in Lehre und Berufsschule in den Bereichen Wirtschaft (insbesondere im Bereich des Dienstleistungssektors), Verwaltung, Gastronomie und Ernährung vorbereiten sowie zum Übertritt in weiterführende Schulen befähigen.
Der erfolgreiche Abschluss der 1. Klasse entspricht dem erfolgreichen Abschluss der einjährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe.
Die ganzheitlich ausgerichtete Ausbildung orientiert sich an den Zielen von Active Citizenship (aktive Teilnahme an der Gesellschaft), Employability (Beschäftigungsfähigkeit) und Entrepreneurship (unternehmerisches Denken und Handeln) sowie der Befähigung zur Höherqualifizierung und zu lebenslangem Lernen.
Schwerpunkte sind daher Persönlichkeitsentwicklung, berufliche Mobilität und Flexibilität, Kreativität, Kritikfähigkeit und soziales Engagement, Kommunikationsfähigkeit sowie die Fähigkeit, im Team zu arbeiten.
Durch eine Kompetenzentwicklung in den Bereichen
sollen die Absolventinnen und Absolventen zu kritischem Denken und verantwortungsvollem Handeln befähigt werden.
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen daher über folgende Kompetenzen:
Die Ausbildung führt zu einer verantwortungsvollen Haltung im Umgang mit Menschen, mit der eigenen und mit anderen Kulturen und mit transkulturellen Gesellschaften sowie zu Gender- und Diversity-Kompetenz (Umgang mit geschlechtsspezifischen Unterschieden und mit Vielfalt). Die Absolventinnen und Absolventen können den Einfluss von Geschlechterrollenstereotypen auf die eigene persönliche Entwicklung reflektieren und dadurch den eigenen Handlungsspielraum erweitern. Die Ausbildung befähigt zur mündigen Teilnahme an einer demokratischen Gesellschaft. Sie fördert die Fähigkeit, offen, flexibel und kreativ persönliche, berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen anzunehmen und aktiv zu gestalten.
Die Schülerinnen und Schüler können
Die Schülerinnen und Schüler
Die Schülerinnen und Schüler
Die Schülerinnen und Schüler können
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (Paragraph 6, Absatz eins, SchOG) eröffnen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der Freigegenstände und Unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichts. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen, allgemein-kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.
Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden sowie die Möglichkeiten der räumlichen und der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das in Abschnitt römisch zwei umschriebene allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes und insbesondere auf die Durchlässigkeit des österreichischen Schulsystems (Paragraph 3, SchOG) Bedacht zu nehmen.
Die Gesamtwochenstunden im Pflichtgegenstand „Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation“ können schulautonom im Ausmaß von mindestens 2 bis maximal 5 Wochenstunden festgelegt werden. Die Gesamtwochenstunden im Pflichtgegenstand „Berufsorientierung“ können schulautonom im Ausmaß von mindestens 2 bis maximal 3 Wochenstunden festgelegt werden. Die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff dieser Pflichtgegenstände sind jeweils auf das Mindestwochenstundenausmaß ausgelegt. Bei höherem Wochenstundenausmaß sind vertiefende bzw. erweiternde Kompetenzen zu vermitteln.
Die gegebenenfalls frei werdenden maximal 4 Wochenstunden sind nach Maßgabe folgender Bestimmungen zu verteilen:
Die Wochenstunden eines Pflichtgegenstandes können zwischen den Klassen verschoben werden.
Die Wochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände einschließlich einer allfälligen Verbindlichen Übung in den einzelnen Klassen darf 38 Wochenstunden nicht überschreiten.
Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände einschließlich einer allfälligen Verbindlichen Übung von 72 Wochenstunden darf nicht über- oder unterschritten werden.
Wird das Wochenstundenausmaß bestehender Pflichtgegenstände erhöht, sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom zu adaptieren (vertiefende oder erweiternde Kompetenz). Ist der Unterrichtsgegenstand einem Cluster zugeordnet, so sind die Lernergebnisse des Clusters zugrunde zu legen.
Wird eine Verbindliche Übung eingeführt, sind die nähere Bezeichnung, die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom festzulegen.
Pro Klasse kann nur 1 schulautonome Variante festgelegt werden. Bei parallel geführten Klassen sind verschiedene Varianten der Schulautonomie möglich, jedoch maximal 3 Varianten. Voraussetzung hiefür ist eine gesicherte Führung und die Genehmigung durch die zuständige Schulbehörde.
Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang (1. und 2. Klasse) zu erstellen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.
Die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes auf die einzelnen Klassen kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen abgeändert werden. Dieser Lehrstoffverteilung ist ein alle Klassen umfassendes Gesamtkonzept der Schule zu Grunde zu legen, das auf Querverbindungen zwischen und innerhalb von Unterrichtsgegenständen, die Gewährleistung eines systematischen, vernetzten und nachhaltigen Kompetenzaufbaus und die Durchlässigkeit des österreichischen Schulsystems (Paragraph 3, SchOG) Bedacht nimmt.
Allfällige Freigegenstände und Unverbindliche Übungen sowie der Förderunterricht sind hinsichtlich ihrer Bezeichnung, ihres Inhaltes und des Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen festzulegen, wobei die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß anzuwenden sind.
Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrstoff ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Die Ausrichtung des Unterrichts am aktuellen Stand von Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodisch-didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Berücksichtigung aktueller pädagogischer Entwicklungen sowie aktueller Erkenntnisse der Humanwissenschaften wie etwa aus der Gehirnforschung, der Migrationsforschung usw.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.
Die Lernenden als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang zwischen allen Beteiligten ist jedenfalls Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess von Schule, Schulentwicklung und Unterricht dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung des jeweiligen Standortes.
Systematisches Regelkreisdenken (Plan-Do-Check-Act) ist für die Unterrichtsplanung und -gestaltung unabdingbar. Die dabei notwendige Zusammenarbeit der Lehrenden sollte durch pädagogische Beratungen, die gemeinsame Ausarbeitung von evaluierbaren Lernzielen, die gemeinsame Unterrichtsplanung und Umsetzung sowie Qualitätssicherung und Evaluierung erfolgen.
Die Ziele des Unterrichts, Formen der Leistungsfeststellung und Kriterien der Leistungsbeurteilung sind allen Lernenden transparent zu machen.
In allen Unterrichtsgegenständen sind folgende Punkte zu beachten:
Die Entwicklung fremdsprachlicher Kompetenzen erfolgt auf Basis jener Kompetenzen, über die die Lernenden im Deutschen sowie gegebenenfalls in ihrer Erstsprache verfügen.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Erweiterung der sprachlichen Kompetenzen als Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren werden kann.
Die verschiedenen Kompetenzbereiche (Hören, Lesen, Zusammenhängend sprechen, An Gesprächen teilnehmen, Schreiben, Umfang und Qualität des sprachlichen Repertoires) sind vernetzt zu entwickeln.
Die Arbeitsweise der Naturwissenschaften (zB Experimente, praktische Übungen) ist möglichst häufig in den Unterricht zu integrieren.
In diesem Unterrichtsgegenstand ist vor allem Wert auf die konkrete Anwendung und die unmittelbare Nutzung der zu entwickelnden Kompetenzen im Klassenverband (zB im Rahmen eines Klassenrates) zu legen, die theoretische Vermittlung von Inhalten ist auf das Wesentliche zu beschränken.
Wesentlicher Bestandteil aller unterrichtlichen Aktivitäten ist die musikalische und gestalterische Praxis.
Vorrangiges Ziel der wirtschaftlichen Bildung ist die Entwicklung eines Verständnisses für
Im Mittelpunkt steht
Die Durchführung berufspraktischer Informationsveranstaltungen (Besuch von Messen, Arbeitsmarktservice, Betrieben, Arbeiterkammer, Wirtschaftsförderungsinstitut, Einladung externer Expertinnen und Experten) ist vorzusehen.
Ziele des Unterrichts sind der Erwerb von grundlegendem Fachwissen und die Schulung eines reflexiven Bewusstseins.
Auf den Erwerb der Fähigkeit, theoretisches Wissen in den persönlichen Bereich transferieren zu können, ist durch vielfältige Methoden und konkrete Arbeitsaufträge im Unterricht Wert zu legen.
Zur Sicherung des Transfers in die Lebenswirklichkeit ist bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung auf eine fundierte Grundbildung und die Anwendbarkeit in der betrieblichen Situation größter Wert zu legen.
Auf organisatorische Besonderheiten des Pflichtgegenstandes „Küche, Service und Betriebsorganisation“ wird im Abschnitt „Unterrichtsorganisation“ hingewiesen.
Ein Mix an motivierenden, lernzieladäquaten Unterrichtsmethoden ist anzustreben. Dabei ist Expertinnen- und Expertenwissen zu vermitteln und sind individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen und beratend zu begleiten sowie die Erweiterung von individuellen Handlungsspielräumen für die Lernenden aufzuzeigen.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
Die Schulleitung hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen durch eine möglichst flexible Unterrichtsorganisation zu ermöglichen.
Um fächerübergreifendes, vernetztes Arbeiten, insbesondere den Einsatz von kooperativen und offenen Lernformen zu ermöglichen, sind im Stundenplan pro Klasse mindestens 3 zusammenhängende Unterrichtseinheiten vorzusehen. Die dabei im Stundenplan festgelegten Unterrichtsgegenstände sind möglichst im Vorhinein für das Semester bzw. das Jahr zu definieren. Dafür kommen zB folgende Möglichkeiten in Frage:
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann teilweise oder auch ganz in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Der Blockunterricht ist so zu organisieren, dass bei allfälligem Fernbleiben von Lernenden jedenfalls eine sichere Beurteilung getroffen werden kann. Bei geblocktem Unterricht ist der nachhaltige Wissens- bzw. Kompetenzerwerb sicherzustellen.
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie des Lehrstoffes erfolgt im Pflichtgegenstand „Küche, Service und Betriebsorganisation“ nach räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen und Online-Dienste helfen eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht, aber auch Hausübungen und Praktika zu ergänzen. Damit können die Lernenden bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden sowie den Mitschülerinnen und Mitschülern elektronisch Kontakt halten.
Lehrstoffinhalte eines Unterrichtsgegenstandes sind durch jene Lehrenden zu unterrichten, die über die entsprechende Qualifikation verfügen. Werden verschiedene Lehrende eingesetzt, erfordert dies eine enge Kooperation und eine gemeinsame Leistungsbeurteilung.
a) Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 284 aus 2014,.
b) Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, (auslaufend) und die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
c) Altkatholischer Religionsunterricht
d) Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011,.
e) Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
f) Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 82 aus 2006,.
g) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988,.
h) Syrisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 467 aus 1988,.
i) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 225 aus 2011,.
j) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004,.
k) Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008,.
l) Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014,.
m) Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 89 aus 2015,.
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen., Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen. Dabei können weitere Bereichsethiken thematisiert oder Anwendungsbereiche schulstufenübergreifend behandelt werden.
Ziffer eins
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft;
Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, Umgang mit Tieren, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich; Religion und Staat
2. Klasse – Kompetenzmodul 3:
3. Semester:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Sex und Gender, moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
4. Semester:
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
Schwangerschaft, Reproduktionsmedizin, Tod, Suizid
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz;
Umgang mit dem Fremden
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Sprachbewusstsein:
Wortarten, Satzglieder und Satzarten.
Zeichensetzung, Rechtschreibung und Grammatik.
Häufige Fremdwörter.
Mündliche Kommunikation:
Aktives Zuhören und verständliche Beantwortung von Fragen in Standardsprache.
Darstellung von einfachen Sachverhalten in Standardsprache.
Erkennen von Redeabsichten.
Freies Erzählen, Berichten und Beschreiben.
Adressatenorientiertes und anlassbezogenes Sprechen.
Lesen:
Lesetechniken.
Herausfiltern von Informationen.
Verständliches Vorlesen und sinnerfassendes Lesen.
Behandlung von Themenkreisen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.
Schreiben:
Planen, Schreiben und Überarbeiten von Texten.
Textsorten (zB Erzählung, Bericht, Beschreibung, Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Bewerbung, Lebenslauf).
Reflexion und kulturelle Bezüge:
Massenmedien.
Behandlung von Themenkreisen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Sprachbewusstsein:
Zeichensetzung, Rechtschreibung und Grammatik.
Wortarten, Satzglieder und Satzarten.
Fachbegriffe und Fremdwörter aus dem beruflichen Umfeld.
Mündliche Kommunikation:
Entnahme von Kerninformationen.
Freies Erzählen, Berichten und Beschreiben.
Verständliche und angemessene Formulierung in Standardsprache.
Aktives Zuhören, Diskussion.
Argumente und Stellungnahmen.
Lesen:
Erfassen der wesentlichen Inhalte.
Textsorten (fiktionale und nichtfiktionale Texte, zB Jugendliteratur, Rezepte, Gebrauchsanweisungen, Kataloge, Folder, Broschüren).
Informationen und Meinungen in Print- und Online-Medien.
Schreiben:
Textsortenwissen (zB Charakteristik, Exzerpt, Bewerbung, Lebenslauf; Brief, E-Mail).
Planen, Schreiben und Überarbeiten von Texten.
Verknüpfende Elemente.
Beschreibung nichtlinearer Texte.
Reflexion und kulturelle Bezüge:
Massenmedien als Informationsquellen.
Reflexion über Themen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in Zusammenhang mit der eigenen Lebenswelt.
Ziffer eins Klasse: 2 einstündige Schularbeiten.
Ziffer 2 Klasse: 2 einstündige Schularbeiten.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler:
zB Familie, Freundeskreis, Freizeit, Interessen, Ausbildung, Wohnen, Alltagsleben, Mode, Speisen und Nahrungsmittel.
Einfache alltägliche mündliche und schriftliche Kommunikation:
zB Mail, Kommunikation in sozialen Netzwerken, Notizen, Mitteilungen, Gespräche, Einkaufsgespräche, Vereinbarung von Terminen und Treffen, Wegbeschreibung.
Einfache Formulare:
zB Anmeldezettel im Hotel oder bei der Einreise, Anmeldung zu einem Kurs oder einer Veranstaltung, Log-in auf einer Website.
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler und einfache berufliche Themen:
zB zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Speisen und Ernährung, Tourismus und Gastronomie, Gesundheit.
Alltägliche mündliche und schriftliche Kommunikation:
Vertiefung und Erweiterung.
Mündliche und schriftliche Kommunikation in einfachen Situationen der Arbeitswelt:
zB im Bereich Reisen, Hotellerie und Gastronomie (zB Zimmersuche und -buchung, Rezeptionsgespräche, Gästebetreuung, Beschreibung von Speisen); einfache Telefonate.
Ziffer eins Klasse: 2 einstündige Schularbeiten.
Ziffer 2 Klasse: 2 einstündige Schularbeiten.
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
Aufgabe der Geschichte.
Historische Epochen im Überblick.
Politische und wirtschaftliche Situation in Europa nach dem Ersten Weltkrieg.
Totalitäre Ideologien und Systeme, Kommunismus, Nationalsozialismus, Holocaust und Widerstand.
Zweiter Weltkrieg.
Österreich von 1945 bis heute.
Internationale Strukturen und Krisen von 1945 bis heute.
Aktuelles Zeitgeschehen.
Grundlagen unseres Rechtssystems.
Familien- und Erbrecht.
Zivil- und Strafrecht (Unterscheidung, Grundzüge).
Entwicklung des Sozialstaates, Sozialrecht.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Aufbau und Aufgaben des Staates (Österreichische Verfassung).
Gewaltenteilung (Grundzüge der Gesetzgebung und Vollziehung).
Grund- und Freiheitsrechte, Staatsbürgerschaft.
Gerichtsbarkeit.
Moderne Demokratie am Beispiel Österreichs (politische Parteien, Sozialpartner, Wahlrecht, Möglichkeiten und Formen der Partizipation).
Jugendschutzgesetz.
Österreich als Teil der Europäischen Union.
Österreich im internationalen Kontext (UNO).
2.Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Physikalische Grundgrößen.
Elektrizitätslehre (Grundlagen, Gefahren und Schutzmaßnahmen des elektrischen Stromes).
Radioaktivität (Atomkraftwerke – Vorteile, Nachteile, Gefahren).
Wärmelehre, Energiegewinnung und Energiesparmaßnahmen.
Aufbau und Einteilung der Stoffe.
Luft (Zusammensetzung, Luftverschmutzung und -reinhaltung, Grenzwerte).
Wasser (chemische und physikalische Eigenschaften, Verschmutzung und Schutz).
Erdöl, Erdgas, Kohle (Entstehung, Gewinnung und wirtschaftliche Bedeutung).
Kunststoffe (Herstellung, Recycling, Umweltproblematik).
Grundlagen der organischen Chemie und Biochemie (Zellatmung, Fotosynthese).
Kennzeichen des Lebens, Aufbau und Funktion der Zelle (Zellvermehrung, Zellverbände – Gewebe und Organe).
Grundlagen der Vererbungslehre (von Mendel bis zur Gentechnik).
Mikroorganismen (insbesondere Krankheitserreger).
Anatomie und Systematik ausgewählter Tiere und Pflanzen.
Ökologie (ökologische Grundlagen und angewandte Ökologie).
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
Kommunikationsarten (Grundkenntnisse der verbalen und nonverbalen Kommunikation).
Kommunikationstechniken (zB Ich-Botschaften, aktives Zuhören, Feedback nehmen und geben, Fragetechniken, gewaltlose Kommunikation, konstruktive Gesprächsführung).
Unterschiedliche Kommunikationsformen (Telefonieren, Diskutieren, Debattieren, Moderieren und Arbeiten im Team, Bewerbungsgespräch).
Umgang mit Konflikten (Grundkenntnisse im Umgang mit Konflikten, gewaltfreie Lösungskompetenz).
Präsentation (zB inhaltliche Planung, Strukturierung, Durchführung und Nachbereitung einer Präsentation, Medieneinsatz, rhetorische Mittel).
Selbstorganisation (Grundlagen des Zeitmanagements, Ziele und Strategien zur Zielerreichung, Möglichkeiten der Stressbewältigung).
Lernen lernen (Kriterien nachhaltigen Lernens).
Teamfähigkeit (zB Eigen- und Fremdwahrnehmung, soziale Rollen und Stereotypen, Möglichkeiten der Erweiterung von Handlungsspielräumen, zum Mitgestalten anregen und anleiten, Respekt gegenüber kultureller Vielfalt).
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
Kommunikationsarten (verbale und nonverbale Kommunikation).
Kommunikationstechniken (zB Ich-Botschaften, aktives Zuhören, Feedback nehmen und geben, Fragetechniken, gewaltlose Kommunikation, konstruktive Gesprächsführung).
Unterschiedliche Kommunikationsformen (Telefonieren, Diskutieren, Debattieren, Moderieren und Arbeiten im Team, Bewerbungsgespräch).
Umgang mit Konflikten (Grundkenntnisse im Umgang mit Konflikten, gewaltfreie Lösungskompetenz).
Präsentation (zB inhaltliche Planung, Strukturierung, Durchführung und Nachbereitung einer Präsentation, Medieneinsatz, rhetorische Mittel).
Selbstorganisation (Grundlagen des Zeitmanagements, Ziele und Strategien zur Zielerreichung, Möglichkeiten der Stressbewältigung).
Lernen lernen (Kriterien nachhaltigen Lernens).
Teamfähigkeit (zB Eigen- und Fremdwahrnehmung; soziale Rollen und Stereotypen, Möglichkeiten der Erweiterung von Handlungsspielräumen, zum Mitgestalten anregen und anleiten, Respekt gegenüber kultureller Vielfalt).
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Klassenmusizieren (vokal und instrumental).
Akustische Grundbegriffe, Instrumentenkunde.
Die menschliche Stimme.
Popkultur und Alltagsästhetik.
Missbrauch von Musik (zB akustische Reizüberflutung).
Musikdownloads – Urheberrecht.
Gestaltung (Farbe und Form, Flächengestaltungen, textile und andere kunsthandwerkliche Techniken).
Aktuelle Themen aus den Bereichen Mode, Dekoration, Veranstaltungen und Werbung.
Projekte.
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Klassenmusizieren (vokal und instrumental).
Notation.
Entwicklung der Schallaufzeichnung.
Musik und bildnerisches Gestalten als Therapie.
Wirkung und Funktion von bildender Kunst und Musik.
Analyse und Gestaltung von Werbung.
Kunst verschiedener Epochen und Kulturen.
Gestaltung:
Gestaltungsprinzipien. Farbe, Form, Material, Raum.
Plakat, malerische und druckgraphische Techniken.
Experimentelle Techniken.
Textile und kunsthandwerkliche Techniken.
Dreidimensionale Gestaltung (Entwurf, Funktion, Material, Form).
Lösung von gestalterischen Aufgabenstellungen für den alltäglichen, beruflichen oder schulischen Bereich, auch unter Verwendung elektronischer Medien.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
Wirtschaftliches Rechnen:
Kopfrechnen, Schätzen, Runden, Schlussrechnung, Prozentrechnung.
Maßeinheiten.
Private Kassabuchführung.
Belege (Arten, Merkmale, Organisation).
Grundlagen der Wirtschaft.
Kaufvertrag (rechtliche Grundlagen, Zahlungsformen und Formulare, Abzahlungsgeschäfte, Konsumentenschutz, E-Commerce, Gewährleistung).
Umgang mit Geld.
Sparformen, Kredite und Bürgschaften.
Steuerrecht:
Grundzüge der Lohnsteuer, Arbeitnehmerveranlagung.
Lohn- und Gehaltszettel.
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen.
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inklusive Umsatzsteuer.
Kassa- und Bankbuch, Wareneingangsbuch, Anlageverzeichnis.
Umsatzsteuervoranmeldung.
Doppelte Buchführung:
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung.
Einfache Geschäftsfälle (Verbuchung auch anhand von Belegen), Umsatzsteuer.
Orientierung auf der Erde:
Topografie, Orientierung im Raum mit und ohne Hilfsmittel.
Mensch und Naturraum:
Geozonen, Ökosysteme und ihre Beeinflussung durch den Menschen.
Konsumverhalten.
Grundlagen der Volkswirtschaft (Wirtschaftssysteme und Wirtschaftssektoren, Konjunktur und magisches Vieleck).
Globalisierung und Migration.
Vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrages.
Europäische Union.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
Ergonomie und Arbeitsplatzgestaltung.
Aktuelle Eingabesysteme, Schreibfertigkeit.
Textverarbeitung:
Grundlagen eines Textverarbeitungsprogramms.
Illustrationen (Formen, Grafiken, ClipArt).
Richtlinien und Normen.
Schriftstücke.
Grundlagen der Informationstechnologie.
Betriebssystem und Arbeiten im Netzwerk.
Dateimanagement.
Präsentation:
Grundlagen eines Präsentationsprogramms.
Tabellenkalkulation:
Grundlagen eines Tabellenkalkulationsprogramms.
Internet:
Grundlagen; Internetdienste.
Datenschutz und -sicherheit, Urheberrecht.
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
Textverarbeitung:
Umfangreiche Dokumente.
Geschäftliche Schriftstücke.
Datenaustausch mit und Datenintegration von anderen Programmen.
Seriendruck.
Bildschirmformulare.
Tabellenkalkulation:
Vertiefung.
Präsentation:
Vertiefung.
Bildbearbeitung:
Grundlagen.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Formen der Arbeit und ihr Stellenwert in der Gesellschaft.
Arbeits- und Berufswelt:
Berufssparten, Berufsfelder, Zugangswege, Weiterbildungsmöglichkeiten, Berufskrankheiten.
Wege der Berufsausbildung.
Motive der Berufswahl.
Kommunikationsformen.
Stellenbewerbung und Bewerbungsgespräch.
Soziales Betriebsgeschehen.
Rechtliche Grundlagen der Berufsausbildung:
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz, Kollektivverträge, Formen der Entlohnung.
Berufliche Interessenvertretungen. Berufsvereinigungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.
Sozialversicherungsträger. Arten der Sozialversicherung.
Unfallverhütung. Arbeitssicherheit.
Projekte:
Bearbeiten von Arbeitsaufträgen, Auswerten von Informationen, Reflexion.
Trends und Innovationen der Arbeitswelt:
Neue Berufe, Umgang mit verschiedenen Kulturen, soziale Gruppen.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Anatomie und Physiologie des Menschen.
Gesundheitsvorsorge.
Sexualität:
Verhütung, Familienplanung.
Schwangerschaft, Geburt.
Gesundheit:
Erste Hilfe, Pflegemaßnahmen bei verschiedenen Personengruppen.
Grundlagen der Ernährung:
Aufgaben der Nahrung, Ernährung und Gesundheit.
Ernährungsmitbedingte Krankheiten.
Kostformen.
Inhaltsstoffe der Nahrung, Lebensmittel.
Lebensmittelqualität und -kennzeichnung.
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler
Grundlagen der Sensorik.
Alkoholfreie, alkaloidhaltige und alkoholische Getränke.
Gefahren des Alkohols.
Ernährungsverhalten.
Gesundheit:
Public Health und betriebliche Gesundheitsförderung.
Gesundheit am Arbeitsplatz und Gesundheitstraining.
Sucht und Suchtprävention.
Infektionskrankheiten.
Ökologie:
Umwelthygiene.
Ökologische Grundlagen und Zusammenhänge.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
Küche
Grundlagen:
Erscheinungsbild, Arbeitssicherheit.
Gute Hygienepraxis.
Abfallbewirtschaftung.
Küchenmanagement:
Warenbewirtschaftung.
Qualitätskontrolle von Speisen und Arbeitsabläufen.
Küchenausstattung, Grundinventar und Standardgeräte.
Lebensmittelverarbeitung und Speisenproduktion:
Vorbereitungstechniken, Grundrezepturen, Garmethoden.
Portionieren und Anrichten.
Regionale und saisonale Küche, Vollwertküche.
Restaurant
Grundlagen:
Erscheinungsbild, Hygienemaßnahmen, Arbeitssicherheit.
Ess- und Tischkultur.
Mahlzeiten des Tages.
Servicevorbereitung:
Raumvorbereitung, Tisch- und Serviceinventar, Mise en place, Gedeckarten.
Decken des Tisches.
Servicetechniken und -abläufe.
Tragetechnik. Einfache Serviceabläufe.
Servierregeln.
Getränke und Getränkeservice.
Betriebsorganisation
Berufsbilder im Gastgewerbe.
Gast und Gastlichkeit.
Ergonomie.
Verpflegungsbetriebe.
Arbeitsorganisation.
2. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
Küche
Küchenmanagement:
IT-unterstützte Warenbewirtschaftung im Küchenbetrieb, IT-unterstützte Speiseplanerstellung.
Mengenerstellung.
Gute Hygienepraxis.
Küchenbrigade.
Einrichtung und Inventar.
Qualitätssicherung und -kontrolle von Speisen und Abläufen.
Lebensmittelverarbeitung und Speisenproduktion:
Vorbereitungstechniken, Zubereitungen und Garmethoden.
Portionieren und Anrichten.
Nationale Küchen.
Speisenausgabesysteme.
Restaurant
Servierbrigaden und -systeme, Bonier- und Abrechnungssysteme.
Speise- und Getränkekarten.
Tischoptik.
Arbeitsorganisation.
Arbeits- und Servierabläufe:
Servierarten.
Menüzusammenstellung.
Buffetarten.
Bankettservice.
Menüservice.
Grundlagen der Gästebetreuung.
Gast und Gastlichkeit.
Getränke:
Korrespondierende Getränke und Getränkeempfehlung.
Aperitif und Digestif.
Betriebsorganisation
Betriebliche Ablauf- und Aufbauorganisation.
Ökologische Betriebsführung.
Veranstaltungsmanagement.
Trends in der Gastronomie.
Siehe die Verordnung Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, in der jeweils geltenden Fassung.
Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.
Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Wie in der jeweiligen Klasse/im jeweiligen Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
Wie Anlage A1 Abschnitt römisch sechs Unterabschnitt D Ziffer eins
Wie Abschnitt römisch fünf
Für die weiteren Pflichtgegenstände sind die jeweiligen Bildungs- und Lehraufgaben und Lehrstoffe gemäß Abschnitt römisch sechs Unterabschnitt A anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe und die didaktischen Grundsätze gemäß Abschnitt römisch sechs Unterabschnitt B anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Unterrichtsgestaltung, Zimmerbuchung, Luftreinhaltung, Bürokommunikation, Datensicherheit, Auskunftsform, Lebensmittelkennzeichnung, Serviceablauf, Qualitätskontrolle, Serviersystem, Informationstechnologie, Theoriewissen, Arbeitsbereich, Lebensraum, Bedarfssituation, Wunschvorstellung, Lehrerinnenwochenstunde, Bildungsaufgabe, Lehrziel, Lernmöglichkeit, Entfaltungsmöglichkeit, Wiederholungsphase, Präsentationskompetenz, Expertinnenwissen, Lernprozess, Wissenserwerb, Einzelarbeit, Sprachrichtigkeit, Berufswelt, Printmedien, Alltagstext, Familienrecht, Zivilrecht, Grundrecht, Eigenwahrnehmung, Darstellungsaufgabe, Hörerlebnis, Lohnzettel, Gewinnrechnung, Kassabuch, Arbeitnehmerinnenschutz, Ernährungsverhalten, Esskultur, Tischinventar, Küchenbetrieb, Boniersystem, Speisekarte, Ablauforganisation
07.08.2026
20009369
NOR40235021