Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel
Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 67 aus 2005, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 211 aus 2020,
Vertrag – Multilateral
Paragraph 0
05.12.2020
10.09.1998
89/07 Umweltschutz
(Übersetzung)
Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel samt Anlagen und Erklärung
StF: BGBl. III Nr. 67/2005 (NR: GP XXI RV 1144 AB 1236 S. 110. BR: AB 6730 S. 690.)
BGBl. III Nr. 48/2006 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 156/2006
BGBl. III Nr. 140/2008 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 106/2009
BGBl. III Nr. 88/2010 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 157/2011 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 95/2013 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 156/2015
BGBl. III Nr. 161/2015
BGBl. III Nr. 167/2015
BGBl. III Nr. 173/2015
BGBl. III Nr. 177/2015 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 32/2016
BGBl. III Nr. 198/2016 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 167/2017 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 213/2017
BGBl. III Nr. 70/2018 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 179/2018 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 154/2019
BGBl. III Nr. 116/2020 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 146/2020 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 172/2020 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 211/2020
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BGBl. III Nr. 25/2023
BGBl. III Nr. 152/2023
BGBl. III Nr. 47/2024 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 47/2025 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 167/2025
BGBl. III Nr. 193/2025 (K – Geltungsbereich)
Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch
*Afghanistan römisch drei 95 aus 2013, *Albanien römisch drei 88 aus 2010, *Algerien römisch drei 116 aus 2020, *Antigua/Barbuda römisch drei 157 aus 2011, *Äquatorialguinea römisch drei 67 aus 2005, *Argentinien römisch drei 67 aus 2005, *Armenien römisch drei 67 aus 2005, *Aserbaidschan römisch drei 193 aus 2025, *Äthiopien römisch drei 67 aus 2005, *Australien römisch drei 67 aus 2005, *Bahrain römisch drei 95 aus 2013, *Barbados römisch drei 172 aus 2020, *Belarus römisch drei 47 aus 2024, *Belgien römisch drei 67 aus 2005, *Belize römisch drei 67 aus 2005, *Benin römisch drei 67 aus 2005, *Bolivien römisch drei 67 aus 2005, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 140 aus 2008, *Botsuana römisch drei 140 aus 2008, *Brasilien römisch drei 67 aus 2005, *Bulgarien römisch drei 67 aus 2005, *Burkina Faso römisch drei 67 aus 2005, *Burundi römisch drei 67 aus 2005, *Cabo Verde römisch drei 140 aus 2008, *Chile römisch drei 67 aus 2005, *China römisch drei 67 aus 2005,, römisch drei 140 aus 2008,, römisch drei 211 aus 2020, *Costa Rica römisch drei 88 aus 2010, *Côte d’Ivoire römisch drei 67 aus 2005, *Dänemark römisch drei 67 aus 2005, *Deutschland römisch drei 67 aus 2005, *Dominica römisch drei 48 aus 2006, *Dominikanische R römisch drei 140 aus 2008, *Dschibuti römisch drei 67 aus 2005, *Ecuador römisch drei 67 aus 2005, *EG römisch drei 67 aus 2005, *El Salvador römisch drei 67 aus 2005, *Eritrea römisch drei 67 aus 2005, *Estland römisch drei 140 aus 2008, *Eswatini römisch drei 95 aus 2013, *Finnland römisch drei 67 aus 2005, *Frankreich römisch drei 67 aus 2005, *Gabun römisch drei 67 aus 2005, *Gambia römisch drei 67 aus 2005, *Georgien römisch drei 140 aus 2008, *Ghana römisch drei 67 aus 2005, *Grenada römisch drei 158 aus 2021, *Griechenland römisch drei 67 aus 2005, *Guatemala römisch drei 88 aus 2010, *Guinea römisch drei 67 aus 2005, *Guinea-Bissau römisch drei 140 aus 2008, *Guyana römisch drei 140 aus 2008, *Honduras römisch drei 157 aus 2011, *Indien römisch drei 48 aus 2006, *Indonesien römisch drei 177 aus 2015, *Irak römisch drei 167 aus 2017, *Iran römisch drei 67 aus 2005,, römisch drei 211 aus 2020, *Irland römisch drei 48 aus 2006, *Israel römisch drei 95 aus 2013, *Italien römisch drei 67 aus 2005, *Jamaika römisch drei 67 aus 2005, *Japan römisch drei 67 aus 2005, *Jemen römisch drei 48 aus 2006, *Jordanien römisch drei 67 aus 2005, *Kambodscha römisch drei 95 aus 2013, *Kamerun römisch drei 67 aus 2005, *Kanada römisch drei 67 aus 2005, *Kasachstan römisch drei 140 aus 2008, *Katar römisch drei 67 aus 2005, *Kenia römisch drei 67 aus 2005, *Kirgisistan römisch drei 67 aus 2005, *Kolumbien römisch drei 88 aus 2010, *Kongo römisch drei 140 aus 2008, *Kongo/DR römisch drei 67 aus 2005, *Korea/DVR römisch drei 67 aus 2005, *Korea/R römisch drei 67 aus 2005, *Kroatien römisch drei 88 aus 2010, *Kuba römisch drei 140 aus 2008, *Kuwait römisch drei 140 aus 2008, *Laos römisch drei 157 aus 2011, *Lesotho römisch drei 140 aus 2008, *Lettland römisch drei 67 aus 2005, *Libanon römisch drei 140 aus 2008, *Liberia römisch drei 67 aus 2005, *Libyen römisch drei 67 aus 2005, *Liechtenstein römisch drei 67 aus 2005, *Litauen römisch drei 67 aus 2005, *Luxemburg römisch drei 67 aus 2005, *Madagaskar römisch drei 67 aus 2005, *Malawi römisch drei 88 aus 2010, *Malaysia römisch drei 67 aus 2005, *Malediven römisch drei 140 aus 2008, *Mali römisch drei 67 aus 2005, *Malta römisch drei 167 aus 2017, *Marokko römisch drei 157 aus 2011, *Marshallinseln römisch drei 67 aus 2005, *Mauretanien römisch drei 48 aus 2006, *Mauritius römisch drei 48 aus 2006, *Mexiko römisch drei 48 aus 2006, *Moldau römisch drei 67 aus 2005, *Mongolei römisch drei 67 aus 2005, *Montenegro römisch drei 95 aus 2013, *Mosambik römisch drei 88 aus 2010, *Namibia römisch drei 48 aus 2006, *Nepal römisch drei 140 aus 2008, *Neuseeland römisch drei 67 aus 2005, *Nicaragua römisch drei 140 aus 2008, *Niederlande römisch drei 67 aus 2005,, römisch drei 88 aus 2010, *Niger römisch drei 48 aus 2006, *Nigeria römisch drei 67 aus 2005, *Nordmazedonien römisch drei 88 aus 2010, *Norwegen römisch drei 67 aus 2005, *Oman römisch drei 67 aus 2005, *Pakistan römisch drei 48 aus 2006, *Palästina römisch drei 70 aus 2018, *Panama römisch drei 67 aus 2005, *Paraguay römisch drei 67 aus 2005, *Peru römisch drei 48 aus 2006, *Philippinen römisch drei 140 aus 2008, *Polen römisch drei 48 aus 2006, *Portugal römisch drei 67 aus 2005, *Ruanda römisch drei 67 aus 2005, *Rumänien römisch drei 67 aus 2005, *Russische F römisch drei 157 aus 2011,, römisch drei 211 aus 2020, *Sambia römisch drei 157 aus 2011, *Samoa römisch drei 67 aus 2005, *São Tomé/Príncipe römisch drei 177 aus 2015, *Saudi-Arabien römisch drei 67 aus 2005, *Schweden römisch drei 67 aus 2005, *Schweiz römisch drei 67 aus 2005, *Senegal römisch drei 67 aus 2005, *Serbien römisch drei 88 aus 2010, *Sierra Leone römisch drei 198 aus 2016, *Simbabwe römisch drei 95 aus 2013, *Singapur römisch drei 48 aus 2006, *Slowakei römisch drei 140 aus 2008, *Slowenien römisch drei 67 aus 2005, *Somalia römisch drei 88 aus 2010, *Spanien römisch drei 67 aus 2005, *Sri Lanka römisch drei 48 aus 2006, *St. Kitts/Nevis römisch drei 95 aus 2013, *St. Vincent/Grenadinen römisch drei 157 aus 2011, *Südafrika römisch drei 67 aus 2005, *Sudan römisch drei 67 aus 2005, *Suriname römisch drei 67 aus 2005, *Syrien römisch drei 67 aus 2005,, römisch drei 211 aus 2020, *Tadschikistan römisch drei 47 aus 2025, *Tansania römisch drei 67 aus 2005, *Thailand römisch drei 67 aus 2005, *Togo römisch drei 67 aus 2005, *Tonga römisch drei 88 aus 2010, *Trinidad/Tobago römisch drei 88 aus 2010, *Tschad römisch drei 67 aus 2005, *Tschechische R römisch drei 67 aus 2005, *Tunesien römisch drei 198 aus 2016, *Türkei römisch drei 167 aus 2017, *Tuvalu römisch drei 146 aus 2020, *Uganda römisch drei 140 aus 2008, *Ukraine römisch drei 67 aus 2005, *Ungarn römisch drei 67 aus 2005, *Uruguay römisch drei 67 aus 2005, *Vanuatu römisch drei 179 aus 2018, *Venezuela römisch drei 67 aus 2005, *Vereinigte Arabische Emirate römisch drei 67 aus 2005, *Vereinigtes Königreich römisch drei 67 aus 2005, *Vietnam römisch drei 140 aus 2008, *Zypern römisch drei 67/2005
Anmerkung, , letzte Anpassung durch Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 95 aus 2013,)
Die Republik Österreich erklärt gemäß Artikel 20 Absatz 2 des Übereinkommens, dass sie beide der in Absatz 2 angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlich gegenüber jeder Partei anerkennt, die eine Verpflichtung hinsichtlich eines oder beider dieser Mittel zur Streitbeilegung eingeht.
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde gemäß Artikel 25, Absatz eins, des Übereinkommens am 27. August 2002 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen ist gemäß seinem Artikel 26, Absatz eins, mit 24. Februar 2004 in Kraft getreten.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert, angenommen, genehmigt bzw. sind diesem beigetreten:
Äquatorialguinea |
Argentinien |
Armenien |
Äthiopien |
Australien |
Belgien |
Belize |
Benin |
Bolivien |
Brasilien |
Bulgarien |
Burkina Faso |
Burundi |
Chile |
China (einschließlich SVR Macao, ohne SVR Hongkong) |
Cook Inseln |
Côte d’Ivoire |
Dänemark ( ohne Färöer und Grönland) |
Deutschland |
Dschibuti |
Ecuador |
El Salvador |
Eritrea |
Europäische Gemeinschaft |
Finnland |
Frankreich |
Gabun |
Gambia |
Ghana |
Griechenland |
Guinea |
Iran – Islamische Republik |
Italien |
Jamaika |
Japan |
Jordanien |
Kamerun |
Kanada |
Katar |
Kenia |
Kirgisistan |
Korea – Demokratische Volksrepublik |
Korea – Republik |
Kongo – Demokratische Republik |
Lettland |
Liberia |
Libysch-Arabische Dschamahirija |
Liechtenstein |
Litauen |
Luxemburg |
Madagaskar |
Malaysia |
Mali |
Marshallinseln |
Moldau |
Mongolei |
Neuseeland (ohne Tokelau) |
Niederlande (für das Königreich in Europa) |
Nigeria |
Norwegen |
Oman |
Panama |
Paraguay |
Portugal |
Ruanda |
Rumänien |
Samoa |
Saudi-Arabien |
Schweden |
Schweiz |
Senegal |
Slowenien |
Spanien |
Südafrika |
Sudan |
Suriname |
Syrien – Arabische Republik |
Tansania – Vereinigte Republik |
Thailand |
Togo |
Tschad |
Tschechische Republik |
Ukraine |
Ungarn |
Uruguay |
Venezuela |
Vereinigte Arabische Emirate |
Vereinigtes Königreich |
Zypern |
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- bzw. Beitrittsurkunde haben nachstehende Staaten folgende Erklärungen und Vorbehalte abgegeben:
Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil römisch drei des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ abrufbar [CHAPTER römisch 27 .14]:
Israel
Gemäß Artikel 20, Absatz 2, erklärt die Regierung der Republik Botsuana, dass sie, im Hinblick auf alle Streitigkeiten über die Anwendung oder Auslegung dieses Übereinkommens die beiden Mittel zur Streitbeilegung gemäß Artikel 20, Absatz 2, als verpflichtend im Verhältnis zu jeder anderen Vertragspartei, die dieselbe Verpflichtung hat, anerkennt. Diese Erklärung bleibt solange gültig, solange die Regierung der Republik Botsuana Vertragspartei des Übereinkommens ist.
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zufolge hat China am 26. August 2008 den Geltungsbereich des Übereinkommens auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong ausgedehnt.
China hat die Nichtannahme der Anlage römisch sieben gemäß Artikel 22, Absatz 3, Litera b, des Übereinkommens notifiziert.
Im Hinblick auf alle Streitigkeiten über die Anwendung oder Auslegung dieses Übereinkommens anerkennt die Republik Estland die beiden Mittel zur Streitbeilegung gemäß Artikel 20, Absatz 2, als verpflichtend im Verhältnis zu jeder anderen Vertragspartei, die dieselbe Verpflichtung hat.
Erklärung gemäß Artikel 25 Absatz 3 des Rotterdamer Übereinkommens:
Die Europäische Gemeinschaft erklärt, dass sie gemäß dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere gemäß Artikel 175 Absatz 1, befugt ist, internationale Übereinkommen zu schließen und den sich daraus ergebenden Verpflichtungen nachzukommen, die zur Verfolgung der nachstehenden Ziele beitragen:
Ferner erklärt die Europäische Gemeinschaft, dass sie bereits rechtliche Instrumente zu in diesem Übereinkommen geregelten Angelegenheiten angenommen hat, die für die Mitgliedstaaten verbindlich sind, darunter die Verordnung (EG) Nr. 304 aus 2003, des Europäischen Parlaments und des Rates über die Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien, und dass sie dem Sekretariat des Übereinkommens eine gegebenenfalls aktualisierte Aufstellung dieser rechtlichen Instrumente übermitteln wird.
Die Europäische Gemeinschaft ist für die Erfüllung derjenigen Verpflichtungen aus dem Übereinkommen zuständig, die unter geltendes Gemeinschaftsrecht fallen.
Ausübung der Gemeinschaftszuständigkeit unterliegt naturgemäß einer ständigen Weiterentwicklung.
Die Islamische Republik Iran hat die Nichtannahme der Anlage römisch sieben gemäß Artikel 22, Absatz 3, Litera b, des Übereinkommens notifiziert.
Die Republik Moldau erklärt gemäß Artikel 20, des Übereinkommens, dass sie beide der in Absatz 2, angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlih gegenüber jeder Partei anerkennt, die die gleiche Verpflichtung eingeht
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge hat das Königreich der Niederlande am 17. Februar 2010 nachstehende Erklärung abgegeben:
Das Königreich der Niederlande erklärt gemäß Artikel 20, Absatz 2, des Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel, dass es beide in diesem Absatz angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlich gegenüber jeder Partei anerkennt, die eine Verpflichtung hinsichtlich eines oder beider dieser Mittel zur Streitbeilegung eingeht.
Norwegen erklärt gemäß Artikel 20 Absatz 2 des Übereinkommens, dass es in bezog auf jede Streitigkeit über die Auslegung oder die Anwendung dieses Übereinkommens (b) die Vorlage der Streitigkeit beim Internationalen Gerichtshof anerkennt.
Die Russische Föderation hat die Nichtannahme der Anlage römisch sieben gemäß Artikel 22, Absatz 3, Litera b, des Übereinkommens notifiziert.
Die Arabische Republik Syrien hat die Nichtannahme der Anlage römisch sieben gemäß Artikel 22, Absatz 3, Litera b, des Übereinkommens notifiziert.
Der Nationalrat hat beschlossen:
Die Vertragsparteien dieses Übereinkommens –
Sub-Litera, i, m Bewusstsein der schädlichen Wirkungen bestimmter gefährlicher Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt,
unter Hinweis auf die entsprechenden Bestimmungen der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung und des Kapitels 19 der Agenda 21 über den umweltverträglichen Umgang mit toxischen Chemikalien einschließlich Maßnahmen zur Verhinderung des illegalen internationalen Handels mit toxischen und gefährlichen Produkten,
Sub-Litera, i, n Würdigung der vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) geleisteten Arbeit bei der Anwendung des freiwilligen „Verfahrens der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung“ (Prior Informed Consent – PIC), das in den geänderten Londoner Leitlinien für den Informationsaustausch über Chemikalien im internationalen Handel des UNEP (Guidelines for the Exchange of Information on Chemicals in International Trade; im Folgenden als „Geänderte Londoner Leitlinien“ bezeichnet) und dem Internationalen Verhaltenskodex der FAO für das Inverkehrbringen und die Anwendung von Pestiziden (im Folgenden als „Internationaler Verhaltenskodex“ bezeichnet) verankert ist,
unter Berücksichtigung der Gegebenheiten und besonderen Bedürfnisse der Entwicklungsländer und der Länder mit im Übergang befindlichen Wirtschaftssystemen, insbesondere der Notwendigkeit, die staatlichen Fähigkeiten und Kapazitäten im Bereich des Chemikalien-Managements, auch durch Technologietransfer, Bereitstellung finanzieller und technischer Hilfe und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Vertragsparteien zu stärken,
Sub-Litera, i, n Anbetracht des spezifischen Informationsbedarfs mancher Länder betreffend Transitverkehr,
Sub-Litera, i, n der Erkenntnis, dass in allen Ländern eine gute Praxis des Chemikalien-Managements gefördert werden sollte, wobei unter anderem die im Internationalen Verhaltenskodex und im Ethikkodex des UNEP betreffend den internationalen Handel mit Chemikalien (UNEP Code of Ethics on the International Trade in Chemicals) festgelegten freiwilligen Normen zu berücksichtigen sind,
Sub-Litera, i, n dem Wunsch sicherzustellen, dass im Einklang mit den Grundsätzen der geänderten Londoner Leitlinien und dem Internationalen Verhaltenskodex aus ihren Hoheitsgebieten ausgeführte gefährliche Chemikalien so verpackt und gekennzeichnet werden, dass ein ausreichender Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt gewährleistet ist,
Sub-Litera, i, n der Erkenntnis, dass sich Handels- und Umweltpolitik mit dem Ziel wechselseitig unterstützen sollten, nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen,
unter nachdrücklichem Hinweis darauf, dass dieses Übereinkommen nicht so auszulegen ist, als beinhalte es in irgendeiner Weise eine Änderung der Rechte und Pflichten einer Vertragspartei aus geltenden völkerrechtlichen Übereinkünften zu Chemikalien im internationalen Handel oder zum Umweltschutz,
mit der Maßgabe, dass die vorstehenden Beweggründe nicht dazu bestimmt sind, eine Hierarchie zwischen diesem Übereinkommen und anderen völkerrechtlichen Übereinkünften zu schaffen,
entschlossen, die menschliche Gesundheit, einschließlich der Gesundheit von Verbrauchern und Arbeitnehmern, und die Umwelt vor den potenziell schädlichen Wirkungen bestimmter gefährlicher Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel zu schützen,
sind wie folgt übereingekommen:
e-rk3,
Ratifikationsurkunde, Annahmeurkunde, Genehmigungsurkunde, Ausfuhr, Handelspolitik
05.12.2025
20004087
NOR40228258